DE752871C - Verfahren zur Herstellung von basischen AEthern fettaromatischer Oxysaeureester - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von basischen AEthern fettaromatischer OxysaeureesterInfo
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- DE752871C DE752871C DEC56548D DEC0056548D DE752871C DE 752871 C DE752871 C DE 752871C DE C56548 D DEC56548 D DE C56548D DE C0056548 D DEC0056548 D DE C0056548D DE 752871 C DE752871 C DE 752871C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
- C07D295/00—Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms
- C07D295/04—Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms with substituted hydrocarbon radicals attached to ring nitrogen atoms
- C07D295/14—Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms with substituted hydrocarbon radicals attached to ring nitrogen atoms substituted by carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals
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Description
Es wurde, gefundeii, daß die basischen Äther
von fettaromiatisichen Oxysäureestem eine
stark spasmolytische Wirkung besitzen und gleichzeitig beigeringer Toxizität eine günstige
sedative Wirkung enitf alten.
Dadurch unterscheiden' sie sich von den bereits bekannten Estern; fettaromatischer
Oxysäuren, wie Mandelsäure, Tropasäure u. dgl., die zwar ebenfalls spasmolytische dagegen'
keine sed'ativen Eigenschaften besitzen.
Man gellangt zu diesen' bisher noch nicht bekannten Verbindungen, indem man die Halogenide fettaromatischer Oxysäureester in
Gegenwart halogerawaaserstoffbindender Mittel mit basisch substituierten Alkoholen zur
Umsetzung bringt. Die Verfahrensprodükte sollen als Arzneimittel Verwendung finden.
In einer Lösung von 39 Teilen Dimethylaminoäthanol
in 200 Raumteilen Benzol werden 9 Teile Natrium aufgelöst, wobei am
Schluß durch· Kochen unter Rückfluß die Auf- ' lösung des Natriums zu Ende geführt wird. Alsdann
laßt man bei geringer äußerer Wärmezufuhr 75 Teile Phenylchloressigester langsam
zutropfen, wobei sich Chlornatrium abscheidet.
Zuletzt wird noch ι Stunde lang unter Rückfluß gekocht. Nach dem Erkalten wird mit
Wasser ausgeschüttelt, darauf mehrmals mit verdünnter Salzsäure. Die vereinigten salzsauren
Auszüge werden mit Ammoniak gefällt, die abgeschiedene Base mit Benzol aufgenommen
und nach dem Abtreiben des Benzols im Vakuum destilliert. Das bei io mm
ίο bei 165 bis 1750 übergehende Öl wird in Äther
gelöst und mit alkoholischer Salzsäure versetzt, worauf das Hydrochlorid des Dimethylaminoäthyläthermandelsäureäthylesters
als leichtlösliches neutrales Salz auskristallisiert.
In einer Lösung von 11 Teilen Diäthylaminoäthanol
in 40 Raumteilen Benzol werden 2 Teile Natrium aufgelöst. Nach dem Erkalten werden 16 Teile Phenylchloressigester in
Portionen zugegeben, wobei durch gelegentliche Kühlung die Temperatur unterhalb des
Siedepunktes gehalten wird. Nach Abklingen der Reaktion wird noch 1 Stunde lang am
Rückflußkühler auf dem Wasserbad erhitzt, alsdann gekühlt, mit Wasser ausgeschüttelt
und schließlich unter Kühlung mit 40 Raumteilen 8%iger Salzsäure verrührt. Nach nochmaligem.
Waschen des Benzols mit Wasser werden die vereinigten salzsauren Auszüge
mit Pottasche gefällt und die abgeschiedene Base mit Benzol aufgenommen. Nach Abdestillieren
des Benzole wird die Base in Wasser und so viel Salzsäure, wie zur Erzielung neutraler Reaktion erforderlich ist,
aufgelöst und nach Entfärben mit Kohle im Vakuum eingedampft. Das so erhaltene
Hydrochlorid des Diäthylaminoäthyläthermandelsäureäthylesters wird durch Umkristallisieren
aus Essigester gereinigt und schmilzt dann bei 1120.
Läßt man ähnlich wie in den vorhergehenden Beispielen 1 Mol Piperidinoäthanolnatrium
in benzolischer Lösung auf 1 Mol Phenylchloressigester einwirken, so erhält
man eine bei 11 mm bei 205° siedende Base,
die ihrer Zusammensetzung nach als Piperi-
dinoäthyläthermandelsäureäthylesber anzusprechen ist und ein-bei 1270 schmelzendes, in
Wasser leicht und mit neutraler Reaktion lösliches Hydrochlorid gibt.
Phenylchloressigsäurebenzylester, hergestellt durch Einwirkung von Thionylchlorid
auf Mandelsäurebenzylester, wird in entsprechender Weise wie in Beispiel 2 mit einer
äquivalenten Menge Diäthylaminoäthanolnatrium in benzolischer Lösung umgesetzt. Die so erhaltene Base siedet bei 12 mm bei
etwa 2300 und stellt ihrer Zusammensetzung nach den Diäthylaminoäthyläthennandelsäurebenzylester
dar.
In einer Lösung von 57 Teilen Piperidinoäthanol in 170 Raumteilen Benzol werden
8,5 Teile Natrium aufgelöst und nach Erkalten portionsweise in 100 Teile Diphenylchloressigester
eingetragen. Nach Abklingen der Reaktion wird noch 1 Stunde lang unter
Rückfluß gekocht und nach dem Erkalten zunächst mit Wasser, darauf mit wäßriger Salzsäure
ausgeschüttelt. Aus der salzsauren Lösung wird, durch Pottasche eine ölige Base
gefällt, die nach dem Auflösen in Aceton und Neutralisieren mit alkoholischer Salzsäure
das; Hydrochlorid des Piperidinoäthylätherbenzylsäureäthylesters gibt.
Claims (1)
- Patentanspruch·.Verfahren zur Herstellung von basischen Äthern fettaromatischer Oxysäureester, dadurch gekennzeichnet, daß man basisch substituierte Alkohole mit Halogeniden fettaromatischer Oxysäureester in Gegenwart halogenwasserstoffbindender Mittel zur Umsetzung bringt.Zur Abgrenzung des Ernndungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden:Deutsche Patentschrift Xr. 586247;Houben, »HeiIstoffchemie«, 2. Abt., II. Bd. (1932;, S. 577, Abs. ι u. 2.©S519 11.52
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC56548D DE752871C (de) | 1941-05-30 | 1941-05-30 | Verfahren zur Herstellung von basischen AEthern fettaromatischer Oxysaeureester |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC56548D DE752871C (de) | 1941-05-30 | 1941-05-30 | Verfahren zur Herstellung von basischen AEthern fettaromatischer Oxysaeureester |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE752871C true DE752871C (de) | 1952-11-17 |
Family
ID=7028342
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC56548D Expired DE752871C (de) | 1941-05-30 | 1941-05-30 | Verfahren zur Herstellung von basischen AEthern fettaromatischer Oxysaeureester |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE752871C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE586247C (de) * | 1932-03-23 | 1933-10-19 | Hoffmanni La Roche & Co Akt Ge | Verfahren zur Gewinnung von basischen Estern fettaromatischer Saeuren |
-
1941
- 1941-05-30 DE DEC56548D patent/DE752871C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE586247C (de) * | 1932-03-23 | 1933-10-19 | Hoffmanni La Roche & Co Akt Ge | Verfahren zur Gewinnung von basischen Estern fettaromatischer Saeuren |
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