DE73880C - Verfahren zur Ueberführung dial? kylirter Rhodamine in höher alkylirte Farbstoffe - Google Patents

Verfahren zur Ueberführung dial? kylirter Rhodamine in höher alkylirte Farbstoffe

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DE73880C
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DE
Germany
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alkylated
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rhodamines
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highly
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Badische Anilin and Sodafabrik AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B11/00Diaryl- or thriarylmethane dyes
    • C09B11/04Diaryl- or thriarylmethane dyes derived from triarylmethanes, i.e. central C-atom is substituted by amino, cyano, alkyl
    • C09B11/10Amino derivatives of triarylmethanes
    • C09B11/24Phthaleins containing amino groups ; Phthalanes; Fluoranes; Phthalides; Rhodamine dyes; Phthaleins having heterocyclic aryl rings; Lactone or lactame forms of triarylmethane dyes

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Unterwirft man die dialkylirten Rhodamine (s. Patentschrift Nr. 48731) in Form ihrer Farbbasen der Einwirkung von Halogenalkylen bei nicht zu hoher Temperatur gemäfs dem Verfahren der Patentschrift Nr. 66238 , so gehen sie in neue Farbstoffe über, welche wegen ihrer guten Löslichkeit in Wasser und ihrer hervorragenden Affinität zu den verschiedenen Gespinnstfasern, sowie wegen ihres schönen Farbentons von hohem Werth sind.
In ihrer Zusammensetzung unterscheiden sie sich von den Ausgangssubstanzen durch den Mehrgehalt eines Alkylrestes. So entsteht z. B. aus Diäthylrhodamin und Chloräthyl ein Farbstoff, welchem in getrockneter Form die Formel:
C^H21(C2HJNO,, H Cl
zukommt.
Da diese Farbstoffe beim Kochen mit verdünnter Natronlauge wieder in die ursprünglichen Dialkylrhodamine zurückverwandelt werden , so dürften sie mit grofser Wahrscheinlichkeit als Alkylester der letzteren zu betrachten sein.
Beispiel:
4 kg Diäthylrhodaminbase und 25 kg einer in der Kälte gesättigten Lösung von Methylchlorid in Holzgeist (enthaltend etwa 5 kg Chlormethyl) werden in einem Autoclaven etwa 8 Stunden lang im kochenden Salzbade erhitzt. Nach dem Erkalten wird der Inhalt des Autoclaven mit Wasserdampf destillirt und die rückständige wässerige Lösung zur Entfernung etwaiger unveränderter Diäthylrhodaminbase heifs filtrirt. Beim Erkalten des Filtrats scheidet sich der Farbstoff in krystallinischer Form aus. Durch Zusatz von etwas Salzsäure, event, auch Kochsalz, kann die Ausfällung vervollständigt werden. .Man filtrirt ab, prefst und trocknet bei niederer Temperatur.
Anstatt der freien Rhodaminbase kann man in obigem Beispiel auch ein Salz derselben unier Zusatz der zur Bindung der Säure nöthigen Menge eines Alkalis verwenden.
Ersetzt man in vorliegendem Beispiel das Methylchlorid durch Aethylchlorid , Amylchlorid ,· Benzylchlorid , Methylenchlorid oder Aethylenchlorid bezw. die entsprechenden Bromide oder Jodide, so erhält man Farbstoffe, welche event, nach Ueberführung in die entsprechenden Chloihydrate unter einander und von den erstbeschriebenen nur sehr geringe Unterschiede zeigen.
Der Holzgeist dient hierbei lediglich als Lösungs- bezw. Verdünnungsmittel und kann durch ähnlich wirkende Substanzen ersetzt werden.
Die Eigenschaften der nach Obigem dargestellten Farbstoffe sind aus folgender Tabelle näher ersichtlich:
Farbstoff aus
Diäthylrhodamin
und
Farbe
der wässerigen Lösung und Fluorescenz
Farbe
der Lösung in concentrirter Schwefelsäure Färbung auf
Seide
tanmrter
Baumwolle
Verseifung durch Natronlauge liefert neben Diäthylrhodamin
Methylchlorid
Aethylchlorid
Ämylchlorid
Benzylchlorid
Methylenchlorid
Aethylenchlorid
roth bezw. gelb
roth bezw. gelb
gelb
gelb roth mit
starker gelber
Fluorescenz
roth mit
starker gelber
Fluorescenz
leuchtend
bläulich roth
leuchtend
bläulich roth
Methylalkohol Aethylalkohol Amylalkohol.
Von diesen sechs Farbstoffen sind die drei erstgenannten identisch mit den aus Diäthylrhodamin und Methyl-, Aethyl- bezw. Amylalkohol nach dem Verfahren der Patentschrift Nr. 73573 dargestellten Farbstoffen, welchen auch die drei letztgenannten so überaus ähnlich sind, dafs charakteristische Unterscheidungsmerkmale für sie seither nicht aufgefunden worden sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Darstellung von Rhodaminfarbstoffen aus Dialkyl - phtalsäurerhodaminen, darin bestehend, dafs man nach dem Verfahren des Patentes Nr. 66238 die Farbstoffbasen mit einem Halogenalkyl, wie Methyl-, Aethyl-, Amyl-, Benzylchlorid, Methylen- oder Aethylenchlorid oder entsprechenden Alkylbromiden oder -jodiden, bei Gegenwart oder Abwesenheit eines Lösungsmittels, wie Holzgeist, Alkohol u. s. w., auf Temperaturen von etwa 100 bis 120° C. erwärmt, bis eine in heifsem Wasser gelöste Probe durch Versetzen mit Natriumacetat nicht mehr gefällt wird.
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