DE731998C - Kupplung, insbesondere fuer Telegraphenapparate - Google Patents

Kupplung, insbesondere fuer Telegraphenapparate

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DE731998C
DE731998C DEC44941D DEC0044941D DE731998C DE 731998 C DE731998 C DE 731998C DE C44941 D DEC44941 D DE C44941D DE C0044941 D DEC0044941 D DE C0044941D DE 731998 C DE731998 C DE 731998C
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clutch
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L13/00Details of the apparatus or circuits covered by groups H04L15/00 or H04L17/00
    • H04L13/02Details not particular to receiver or transmitter
    • H04L13/04Driving mechanisms; Clutches

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Kupplung, insbesondere für Telegraphenapparate Die Erfindung bezieht sich auf eine Kupplung, insbesondere für Telegraphenapparate, welche nach einer Umdrehung selbsttätig gelöst wird und eine Arretiervorrichtung enthält, die zu Beginn der Kupplung durch ein Relais oder einen Magneten in clie Freigabestellung, während der Umdrehung aber vom umlaufenden Kupplungsteil wieder in die arretierende Stellung gebracht wird. Es sind bereits derartige Anordnungen vorgeschlagen worden, bei denen zur Auslösung ein besonderer Magnet oder ein besonderes Relais vorgesehen wurde. Man hat auch ähnliche Kupplungsanordnungen bei Sendeeinrichtungen angewendet, bei denen die Auslösung mit Hilfe einer Taste erfolgt. Der Nachteil dieser Einrichtungen besteht jedoch darin, daß ein besonderer Aufwand für diesen Auslösetnechanismus erforderlich ist. Weiterhin übertragen sich alle während des Umlaufs der Kupplung auf den Auslösemagneten auftretenden Störungen auf den Kupplungsmechanismus, da im allgemeinen die Rückstellung des Arretierungshebels nicht sofort nach Beginn der Auslösung, sondern erst im Laufe der Umdrehung der Kupplung erfolgt. Es sind weiterhin schon Kupplungsanordnungen bekanntgeworden, bei denen derselbe Manet sowohl zur Ausli'>sung der Kupplung als auch zur Übertragung der Telegraphierimpulse benutzt wurde und bei denen während des Umlaufs die Kupplungseinrichtung von dem Anker des -Magneten unabhängig ist. Diese bekannten Anordnungen weisen jedoch den 'Nachteil auf, daß die Arretierung der Kupplung von dem -Magneten abhängig ist, so daß z. B. bei Leitungsstörungen überhaupt keine Arretierung erfolgt. Darüber hinaus sind die Anker der Magneten bei diesen bekannten Anordnungen auch noch mit zusätzlichen, die Entkupplung bewirkenden Einrichtungen belastet, so daß dadurch die einwandfreie Übertragung der Telegraphierimpulse gestört wird. Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die vorerwähnten Nachteile zu vermeiden und eine Kupplungseinrichtung zu schaffen, bei der während der Übertragung der Telegraphierimpttlse der Anker des Magneten vollkommen entlastet ist und bei der weiterhin nach einer Umdrehung die Kupplung unabhängig von der jeweiligen Stellung des Ankers arretiert wird, so daß auch bei Leitungsstörungen ein Durchlaufen vermieden wird. Es ist dabei dafür gesorgt, daß die zur Einleitung des Kupplungsvorganges erforderlichen Kräfte möglichst klein gehalten werden, da der Apparat ohnehin schon besondere Beschleunigungskräfte aufzuwenden hat. Auch (las Festhalten der Kupplung nach vollendeter Umdrehung kann ohne Aufwand zusätzlicher großer Kräfte erfolgen.
  • Die vorgenannten Vorteile der erfindungsgemäßere Anordnung werden dadurch erreicht, daß das gleichzeitig zur Steuerung von Auswählvorgängen benutzte Relais oder ein entsprechender Magnet die Kupplung mit Hilfe einer durch ein Kupplungslied angetriebenen Nockenscheibe nur in der Arretierungsstellung und der Ruhestellung des :Magneten oder Relais mit Hilfe eines Hebels beeinflussen kann und daß bei jeder anderen Stellung während der Rotation die Arretierung außer Eingriff mit dem Relais oder dein Magneten gehalten wird, so daß diese durch die Kupplung nicht belastet sind, und (laß eine entgegen einer Federkraft das rotierende Kupplungsglied festhaltende Arretierung, nachdem sie durch Federkraft unter der Kontrolle von Verriegelungseinrichtungen in eine das Kupplungsglied zur Rotation freigebende Stellung gebracht «-orden ist, durch dieses Kupplungsglied bei Beginn der Rotation wieder in eine das Kupplungsglied nach vollendetem Umlauf arretierende Stellung, unabhängig von der jeweiligen Stellung des Relais oder ':Magneten und des Hebels, gebracht wird.
  • An einem Ausführungsbeispiel soll der Erfindungsgedanke näher erläutert «-erden, doch ist die Erfindung nicht auf dieses Ausführungsbeispiel beschränkt. In der beiliegenden Abbildung stellt i ein rotierendes Kupplungsglied dar. (las mit einette Anschlag 2 versehen ist und als Antriebsglied irgendeiner beliebigen Kupplungsart dient. Eine Arretierung 3, die im Punkte .I ain Gehäuse des Apparates drehbar befestigt ist, kontrolliert die Drehung des Kupplungsgliedes i jedesmal, wenn die Arretierung 3 mit dem Anschlag 2 in Eingriff kommt. Durch die Feder 5 wird -der Arretierungsliebel 3 gegen einen Anschlag 6 gedrückt. In dieser Stellung wird das Kupplungsglied i mit dem Anschlag 2 zur Drehung freigegeben.
  • An dem freien Ende des Arretierungshebels 3 ist eile Auslösehebel 7 drehbar gelagert, dessen anderes Ende mit einem festen Anschlag in Eingriff kommt. Eine Feder 9 drückt den Auslösehebel7 gegen den Anschlag B. Mit einem Anschlag io, der auf dem Hebel 7 befestigt ist, steht ein Kontrollhebel i i in Eingriff, der in vertikaler Richtung beweglich ist und den Hebel ; außer Eingriff mit dein Anschlag 8 bringen kann. Die Bewegung des Koietrollhebels i i kann durch irgendwelche Mittel. bewirkt werden, je nachdem für welchen Zweck die gesamte Einrichtung benutzt «-erden soll. Bei der vorliegenden Ausfiihrung ist der Kontrollhebel i i drehbar auf dem Arm eines auf einer schwenkbaren \@'elle befestigten Winkelhebels angeordnet, der seinerseits durch den anderen Arm des Winkelliebels und eine Auslösestange 13 betätigt wird. Der Antrieb der Auslösestange 13 erfolgt dabei durch ein Relais oder einen Magneten in bekannter Weise und ist in der Abbildung nicht besonders dargestellt.
  • Der äußere Rand 14 des Kupplungsgliedes i arbeitet zusammen mit dem Arm 15 eines Winkelhebels, der im Punkte i6 drehbar gelagert ist. Der zweite Arm 17 dieses \\'inkelliebels besitzt einen Anschlag 18, der mit dem Arretierungshebel 3 in Eingriff kommen kann. An dem Umfange des Kupplungsgliedes i ist eine Aussparung 1g vorgesehen, die so angeordnet ist, daß eine Rolle oder ein entsprechend geformter Ansatz am Arme 15 in sie einfallen kann und dadurch der Winkelhebel sich so bewegen kann, daß der Anschlag 18 des Artres 17 außer Eingriff mit dem Arretierungshebel3 kommt. Bei jeder anderen Stellung des Kupplungsgliedes i gegenüber dein Arme 15 wird durch den Anschlag iS der Arretierungshebel3 entgegen der Federspannung der Feder 5 in eine solche Stellung gebracht, dall er das Kupplungsglied i mit Hilfe des Anschlages 2 festhält.
  • Der Kontrollhebel ii arbeitet, wie schon erwähnt, mit einem Anschlag io des Auslöseleebels 7 zusammen. Zu diesem Zweck ist der Kontrollhebel i i mit einer Aussparung versehen. Ein fester Anschlag 20 ist so abgeordnet, daß er die Tiefe des Eingriffs des Anschlages io mit der Aussparung des Kontrollliebels i i begrenzt, wenn der Auslöseliebel ; mit dein festen Anschlag 8 in Eingriff ist. Durch eine schwache Feder 21 wird der Kontrollhebel i i mit dem Anschlag 20 in leichtem Kontakt gehalten, gestattet jedoch eine Drehbewegung des Kontrollhebels auf dem Winkelhebel der Welle 12. Der Umfang 14 des Kopplungsgliedes i, dieAussparung ig, der Arm 15 und der Anschlag 18 sind so dimensioniert und angeordnet, daß bei der Drehung des Kupplungsgliedes i der Winkelhebel entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn gedreht wird und der Arretierungshebel 3 denientsprechen(1 finit "Hilfe des Anschlages 18 in eine solche Stellung gebracht wird, daß das Kupplungsglied 1 wieder arretiert wird. Durch diese Bewegung des Arretierungshebels 3 in AbhängiglI#eit vorn Umfang 14 des Kupplungsgliedes wird der Auslösehebel 7 in eine solche Stellung gebracht, daß er mit dem festen Anschlag außer Eingriff kommt, und weiterhin wird der Anschlag io so verschoben, daß er nicht mehr mit dem Kontrollhebel i i, dessen. Bewegung durch den Anschlag 2o begrenzt ist, in Eingriff bleibt. Während der Drehung des Kupplungsgliedes i ist daher die Bewegung des Kontrollhebels ii ungehindert durch die Kupplungskontrollglieder. Nachdem eine Umdrehung beendet ist, fällt das Ende des Annes 15 des Winkelhebels in die Aussparung i9 ein. Dadurch gibt der Anschlag i8 den Arretierungshebel 3 frei, der nunmehr durch die Feder 5 zurückgezogen wird, bis der Auslöseliebel 7 mit dem Ans,chlag8 in Eingriff kommt. In dieser Stellung wird der Anschlag 2 durch den Arretierungshebel 3 zwar festgehalten, aber der Kontrollhebel i i kann nunmehr wieder mit dem Anschlag io des Auslöseliebels 7 in Eingriff kommen.
  • Es ist aus dem Vorhergehenden zu,ersehen, daß die ganze Anordnung so getroffen ist, daß das Kupplungsglied i nur eine einzige Umdrehung ausführt, wenn es durch den Arretierungshebel 3 mit Hilfe des Auslösehebels 7 und des Kontrollhebels i i freigegeben wird. Wenn der Kontrollhebel i i noch herabgedrückt ist, nachdem die erste Umdrehung vollendet ist, so wird durch den Anschlag io der Kontrollhebel ii um seinen Drehpunkt am Winkelhebel der Welle 12 leicht gedreht, aber eine neue Umdrehung kann so lange nicht erfolgen, bis der Kontrollhebel i i wieder angehoben wird und damit der Anschlag 1o mit der Aussparung an dem Kontrollhebel i i in Eingriff kommt.
  • Aus dem Vorstehenden ist zu ersehen, daß zur Rückziehung des Arretierungshebels 3 eine verhältnismäßig starke Feder benutzt werden kann und trotzdem nur eine sehr kleine Kraft aufgewendet zu werden braucht, um den Auslösehebel 7 mit dem Anschlag 8 außer Eingriff zu bringen, da der Arretierungshebel 3 durch die über die Kupplung übertragene mechanische Kraft wieder in seine Ausgangsstellung geführt wird. Jede Rückwirkung auf den kontrollierenden Teil des Apparates durch irgendwelche Hemmungen der Kupplungsglieder ist also vermieden. Es ist auf diese Weise eine sehr stabile Konstruktion geschaffen, die trotzdem nur sehr kleiner Kräfte zur Überwachung und Auslösung bedarf. Wenn das die Einrichtung kontrollierende Glied durch ein Relais oder einen Magneten betätigt wird, der seinerseits auf die bei Empfangsapparaten für Typendrucktelegraphie empfangenen Zeichen anspricht, so ist es z. B. ein Vorteil, die Funktionen zur Auslösung der-Kupplung in Abhängigkeit von dem ersten Zeichen einer Reihe von Impulsen zu trennen von der darauffolgenden Einstellung des Wählmechanismus in Abhängigkeit von der Art der aufeinanderfolgenden Impulse. Das ist von besonderer Wichtigkeit, wenn Apparate benutzt «-erden, die mit Ruhestrom arbeiten, .bei denen jedoch der Strom von der Leitung abgeschaltet wird, wenn längere Ruhepausen eintreten. Unter dieser Bedingung ist die normale Stellung des Empfangsrelais während der Aufnahme der Zeichen so, daß die Kupplung in Ruhe sich befindet und ein Strom über die Leitung und das Empfangsrelais fließt. Wenn nun nach Beendigung des Nachrichtenaustauschs der Strom von der Leitung abgeschaltet wird, legt das Relais seinen Anker nach der entgegengesetzten Seite in die sogenannte falsche Ruhelage um. Dadurch wird die Kupplung der Empfangsapparate ausgelöst, und da im allgemeinen automatische Einrichtungen vorgesehen sind, um den Motor wieder anzuhalten, kommt die Auswählachse in irgendeiner Zwischenstellung zur Ruhe. Beim Anlassen des Motors zur Wiederaufnahme der' Nachrichtenübermittlung wird nunmehr die letzte Umdrehung noch vollendet und dadurch ein falsches Zeichen zum Abdruck gebracht.
  • Wenn bei der vorliegenden Anordnung das Relais in die falsche Ruhelage übergeht, so wird nur eine unnötige Umdrehung der Kupplung und der Wählachse stattfinden. Daraufhin wird :die Kupplung angehalten, während der Motor seine Tourenzahl verlangsamt und schließlich stehentleibt. Bei der Wiederaufnahme der Zeichenübertragung wird das Relais erregt und geht in seine Betriebsstellung, während der Motor anläuft. Die Wählachse wird aber nicht ausgelöst und dadurch die Auswahl und der Abdruck eines falschen Buchstabens vermieden.
  • Die Trennung der Auslösefunktionen der Kupplung und der Betätigung des Wählmechanismus während der nun folgenden Drehung des Kupplungsgliedes hat aber auch noch den weiteren Vorteil, daß, wie .bereits oben erwähnt, der Auslösehebel 7 während der Umdrehung des Kupplungsgliedes i in eine solche Stellung gebracht wird, Pdaß der Anschlag io bis zur Beendigung jeder einzelnen Umdrehung außer Eingriff mit dem Kontrollhebel i i bleibt. Bei Empfangsapparaten der obenerwähnten Art wird durch die Einwirkung der hin und her schwingenden Achse 1a auf andere, in der Zeichnung nichtdargestellte Einrichtungen der Wählmechanismus betätigt, nachdem das Kupplungsglied i ausgelöst worden ist. Die Betätigung des Wählmechanismus erfolgt dabei in Abhängigkeit von der jeweiligen Art einer Reihe von aufeinanderfolgenden Zeichenimpulsen. Nach der Auslösung des Kupplungsgliedes, das .durch den Arretierungshebel3 überwacht wird, werden durch den von der Kupplung kontrollierten mechanischen Antrieb die die Kupplung kontrollierenden Mittel von der Welle 12 abgeschaltet, während der Zeit, in der die Bewegung der Welle 12 dazu benutzt wird. den Auswählinechanismus zu betätigen. Zur Überwachung der Kupplung tvird das Empfangsrelais daher nur dazu benötigt, den Auslöseliebel 7 mit Hilfe des Kontrollhebels i i freizugeben. Während des Wählvorganges behindert daher nur die leichte Reibung zwischen dem Kontrollhebel i i und dein Anschlag =o und die Trägheit dieses Hebels die Bewegungen des Relaisankers. Diese beiden Faktoren können sehr klein gehalten werden.
  • In der Zeichnung ist entsprechend der vorliegenden Erfindung eine einfache Ausführungsform dargestellt, durch die der Zeitabstand zwischen der Erregung des Relais zur Auslösung der Kupplung und den Funktionen, durch die die Wählschienen betätigt werden, beliebig eingestellt werden kann, um die verschiedenen Eigenschaften der Leitung, über die die Signale empfangen werden, wie bereits erwähnt, auszugleichen. Dies kann dadurch erfolgen, daß besondere Einstellmöglichkeiten vorhanden sind, um die Federspannung der Feder 5, die den Arretierungsliebel 3 betätigt, zu ändern. Wie bereits erwähnt, kann die Federspannung dieser Feder ziemlich groß gemacht werden, da das Empfangsrelais nur dazu benutzt wird, den Hebel; auszulösen. Wird die Spannung der Feder 5 durch Drehung der Mutter 22 verringert, so wird der Arretierungshebel 3 nicht so schnell in die das Kupplungsglied i auslösende Stellung gebracht werden. Unter diesen Umständen werden die Zeiten zur Betätigung der Wählschiene relativ zu dem Augenblick des Ansprechens des Empfangsrelais auf dem Startimpuls verlängert, wohingegen beim Vergrößern der Federspannung die Zeiten wieder verkürzt werden können. Es ist ohne weiteres möglich, die Geschwindigkeit derAuslösung des Arretierungs-. hebels 3 im Verhältnis zur Bewegung, des Relaisankers auch in anderer Weise zu ändern. Die Einrichtung gemäß vorliegender Erfindung besitzt einen großen Spielraum in bezug auf die Einstellung, ohne daß dadurch irgendwelche Unsicherheit in den einzelnen Funktionen auftritt.
  • Wenn auch die einzelnen Funktionen in einer einzigen zusammenhängenden Einrichtun- beschrieben sind, so kann der Erfindungs-. Bedanke auch in verschiedenen Anordnungen Verwendung finden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kupplung, insbesondere für Telegraphenapparate, «-elche nach einer Umdrehung selbsttätig gelöst wird und eine Arretierungsvorrichtung enthält, die zu Beginn des Kupplungsvorgangs durch ein Relais oder einen Magneten in die Freigabestellung, während der Umdrehung aber vom umlaufenden Kupplungsglied selbst wieder in die arretierende Stellung gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Relais, das gleichzeitig zur Steuerung von Auswählvorgängen dient, oder ein entsprechender Magnet die Kupplung finit Hilfe einer durch ein Kupplungsglied (i) angetriebenen Nockenscheibe (1.I, 19) nur in der Arretierungsstellung und der Ruhestellung des Magneten oder Relais mit Hilfe eines Hebels (i i) beeinflussen kann und daß bei jeder anderen Stellung während der Rotation die Arretierung i 3 ) außer Eingriff mit dem Relais oder dein Magneten gehalten wird, so daß diese durch die Kupplung nicht belastet sind. und daß eine entgegen einer Federkraft (5) das rotierende Kupplungsglied (i ) festhaltende Arretierung (3), nachdem sie durch Federkraft unter der Kontrolle von ZTerriegelungseinrichtungen (;, 8, 11) in eine das Kupplungsglied zur Rotation freigebende Stellung gebracht worden ist. durch dieses Kupplungsglied bei Beginn der Rotation wieder in eine das Kupplungsglied nach vollendetem Umlauf arretierende Stellung, unabhängig von der jeweiligen Stellung des Relais oder Magneten und des Hebels (i i) gebracht wird.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Nockenscheibe (1d., i9), die durch ein Kupplungsglied (i) angetrieben wird, die Rückführung der Arretierung (3 j während jeder Umdrehung der Kupplung bewirkt.
  3. 3. Kupplung nach Anspruch i für Start-Stopp-Telegraphenapparate, dadurch gekennzeichnet, daß eine Arretierung ( 3) zur Cberwachung der Kupplung (i) durch das Relais ausgelöst und durch Federspannung abgezogen wird, dadurch die Kupplung zwecks Drehung freigibt und mechanisch beim Beginn oder im Verlauf der Umdrehung in eine die Kupplung arretierende Stellung zurückgeführt wird, wobei sie während der weiteren Drehung außer Eingriff mit dem Relais steht. d..
  4. Kupplung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierung (3) gegen die Spannung einer Feder (,5) in einer die Kupplung arretierenden Stellung mit Hilfe eines Auslösehebels (;) gehalten wird, wobei der Hebel (;) mit einem Ende an der Arretierung drehbar angeordnet ist und mit seinen' freien Ende mit einem festen Anschlag (ä) zusammenarbeitet.
  5. 5. Kupplung nach Anspruch d., gekennzeichnet durch einen Hebel (i i), der durch das Relais oder den Magneten betätigt wird und mit einem Auslösehebel (7) derart in Eingriff steht, daß dieser nur in der Arretierungsstellung der Kupplung außer Eingriff mit einem festen Anschlag (8) gebracht wird.
  6. 6. Kupplung nach Anspruch r bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder (5), die die Arretierung betätigt, mit justierungsmitteln (z2) versehen ist, wodurch die Zeitbeziehung zwischen den Auswählvorgängen, die durch die Drehung der Kupplung hervorgerufen, und den Auswählvorgängen, die durch das Relais oder den Magneten hervorgerufen werden, durch die Auslösegeschwindigkeit der Kupplung geändert werden kann.
DEC44941D 1931-05-14 1931-06-11 Kupplung, insbesondere fuer Telegraphenapparate Expired DE731998C (de)

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FR717870D FR717870A (fr) 1931-05-14 1931-05-28 Perfectionnements aux mécanismes d'embrayage à mise en marche et arrêt, applicables en particulier aux appareils télégraphiques
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