AT125407B - Wahlempfänger für Typendrucktelegraphenapparate. - Google Patents

Wahlempfänger für Typendrucktelegraphenapparate.

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AT125407B
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  WahlempfängerfürTypendrucktelegraphenapparate. 



   Die Erfindung bezicht sich auf einen   Wahlempfänger für Typendruektelegraphenapparate.   



   Die neuerliche Zunahme des Umfanges von Effektentransaktionen in einer bestimmten Zeitperiode hat es   nötig   gemacht, Effektenticker zu benutzen, deren Betriebsgeschwindigkeit erheblich grösser ist als die der gegenwärtigen Ticker, damit die Verzögerung zwischen dem Verkauf und dem Erscheinen des Verkaufes auf dem Bande auf ein Mindestmass reduziert wird. Zur Erzeugung eines   Effektentickers,   der mit der gewünschten hohen Geschwindigkeit arbeitet und der sich wirtschaftlich herstellen   lässt,   ist es nach den Feststellungen des Erfinders erforderlich. dass seine sämtlichen Teile, die mit hoher Geschwindigkeit arbeiten, ein   Mindestmass   von Trägheit besitzen, das mit der Dauerhaftigkeit und Zu-   verlässigkeit noch   vereinbar ist.

   Gemäss der   vorliegenden   Erfindung wird dadurch, dass diesen Anforderungen entsprochen wird und andere in der Beschreibung erläuterte Mittel angewendet werden, ein Ticker geschaffen, bei dem das Geräusch auf ein Mindestmass verringert ist, was für einen Effektenticker eine sehr erwünschte Eigenschaft ist. 
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 solches, dass der Anker einen ausserordentlich   geringen Arbeitsbetrag zu verrichten   hat und dass er in bezug auf die Wählvorrichtung lediglich zur Kontrolle der Auswahl dient, während die   tatsächliche   Kraft zur Bewegung der Elemente der   Wählvorrichtung   durch einen lokalen Kraftantrieb geliefert wird. 



   Es ist ferner vorgesehen die   Benutzung   eines im wesentlichen vollen Signalintervalls zum Einstellen der zu   registrierenden Zeichen   sowie der Registrierung. Dementsprechend erfolgt das Einstellen und Drucken eines Zeichens, während   das nächste die Wählvorrichtung betätigt.   Ferner ist die Bewegung des Bandes zur Erzelung der Zwischenräume zwischen den Buchstaben eine solche, dass sie einen möglichst langen   Zwischenraum einnimmt,   so dass die Bewegung des Bandes   verhältnismässig     gleichförmig und   besser geeignet ist.

   den mit hoher Geschwindigkeit arbeitenden Ticker den Methoden der   Projizierung   eines   vergrösserten   Bildes des Bandes auf einen Schirm zur   Benutzung seitens   der Kunden eines Maklerhauses anzupassen. 



   Zur   Erhöhung   des   Schnellbetriebes   kann eine Überlagerung durch Verwendung von zwei Gruppen von Wählern vorgesehen sein. von dene. i die primäre Gruppe durch die betreffenden Signale gesteuert wird. während die   Steuerung     der sekundären Gruppe durch   die erste Gruppe erfolgt. Dabei ist die Anordnung eine solche. dass die Einstellung der ganzen ersten Gruppe gleichzeitig auf die zweite Gruppe übertragen wird, worauf die erste Gruppe frei ist. um in   Fbereinstimmung   mit einem folgenden Schlüssel (Code)   zeichen zu arbeiten. während   die zweite Gruppe fast das ganze Intervall eines Signals zur Ver-   fiigum : hat0 um   die Zeichenwähl- und Druckvorrichtung zu betätigen.

   Es ist ferner Vorsorge getroffen, 

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 vorrichtung vorgesehen. Damit die verbesserte Vorrichtung mit hoher Geschwindigkeit betrieben werden kann, ist bei dem Entwurf ffir die Anordnung von Teilen für die Sicherung eines ununterbrochenen
Betriebes sowie einer langen nutzbaren Lebensdauer bei einem Mindestmass von   Unterhaltungskosten   gesorgt. Ferner ist die Fabrikation im Wege der Massenerzeugung bei geringen Kosten vorgesehen. 



   Dementsprechend besteht ein Hauptzweck der Erfindung darin, neue billige, wirksame und dauerhafte   Wählvorrichtungen   und Druckapparate zu schaffen, die sieh besonders für den   Sehnellbetrieb   sowie für   Effektentieker   und andere Drucktelegraphenmechanismen eignen. 



   Weitere Zwecke der Erfindung sind solche, wie sie sich bei der Benutzung der verschiedenen im nachstehenden erläuterten und in den Ansprüchen unter Schutz gestellten Kombinationen, Unterkombinationen und   Grundsätze   ergeben. 



   In den Zeichnungen ist Fig. 1 eine Aufsieht auf eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung, bei der der vordere Teil. der Maschine auf der rechten Seite der Zeichnung erscheint. Fig. 2 ist eine Ansieht der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung von links, wobei einige Teile weggebrochen gedacht sind. Fig. 3 ist eine Vorderansicht der Einrichtung, wobei einzelne Teile geschnitten gedacht sind. Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie   4-4   der Fig. 3. Die Fig. 5 und 6 stellen Einzelheiten dar, die die Steuerung für die Stromkreise des Motors veranschaulichen, der für die Lieferung der Kraft an den   Druekmeehanismus   bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen ist. Fig. 7 ist eine Einzelheit, die den Flatterhebel und die zugehörige Nockenscheibe gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht.

   Fig. 8 zeigt ein   Schaltungsschema,   das in Verbindung mit einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung benutzt wird. Die Fig. 9 und 10 stellen eine Einzelheit in Ober-bzw. Seitenansicht dar und veranschaulichen die auf dem Stopparm der Typenradwelle vorgesehenen Mittel zur Verhinderung des Klapperns, wenn das Typenrad angehalten wird. Die Fig. 11 und 12 sind Sehaltungsschemata, die bevorzugte Ausführungsformen der elektrischen Verbindungen veranschaulichen. Die Fig. 13 und 14 sind teilweise   Seiten-bzw. Endansichten,   die eine andere Ausführungsform des Flatterhebels und der   Flattemoekenseheibe   erläutern.

   Fig. 15 ist eine teilweise Seitenansicht entsprechend der Fig. 2 und erläutert   die geänderte Ausführungsform   des Flatterhebels in   Wirkungsbeziehung zu   der Stiftentrommel und der   Wählvorrichtung.   Fig. 16 ist eine Aufsieht auf die in Fig. 15 dargestellte Einrichtung. Die Fig. 17 und 18 sind teilweise Schnittdarstellungen, die eine andere Anordnung der 
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 in einer weiter unten näher zu beschreibenden Weise bewegt wird. 



   Die Nockenscheibe. 19 ist an einem in der   Längsrichtung verschiebbaren Noeken-oder   Stiften-   trornmel-Hiilsenstiick : 23 befestigt   und mit ihm zusammen drehbar, das durch einen Motor   Af,   wie weiter unten beschrieben werden wird, angetrieben wird und dessen   Längsbewegung durch Begrenzungsanschläge   unterbrochen wird. Der Motor   M,   der entweder ein Gleichstrom-oder ein Wechselstrommotor sein kann, ist von der   üblichen   Bauart und mit auf der Welle sitzenden Ringen 20'versehen, auf denen Bürsten 21 schleifen, die in einem Block 22'durch Kappen 23'gehalten werden.

   Wenn sich die Nockenscheibe 19 an den   Vorspruengen   17 und 18 vorbeibewegt, veranlasst sie den Hebel 9. entweder eine Bewegung im Uhrzeigersinne oder im entgegengesetzten Sinne um den Zapfen   1-3 auszuführen.   Die Feder 14 drängt den Hebel 9 normalerweise in die Uhrzeigerrichtung und hält dementsprechend die Nockenscheibe 19 und die Stiftentrommelhülse 23 gegen ihren rechten Anschlag. Befindet sich die Stiftentrommelhülse 23 in ihrer Lage am weitesten rechts, so bewegt der Scheitel 21 der Nockenscheibe   19,   wenn er sich an dem Fortsatz 17 vorbeibewegt und mit ihm in Eingriff tritt, den Hebel 9 in der Uhrzeigerrichtung entgegengesetztem Sinne, wobei er den   Anschlag. M   aus der Bahn des Ankers 5 bringt. Dieser Zustand ist in Fig. 7 veranschaulicht.

   Wenn der schräge Teil der Nockenscheibe- 19, d. i. der Teil, der dem rechten Scheitel 22 unmittelbar vorhergeht, durch das Joehstüek 16 des Hebels 9 geht. tritt der rechte Scheitel 22 mit dem Fortsatz 18 in Eingriff und erteilt dem Hebel 9 eine Drehung im Sinne des Uhrzeigers. Ist in diesem Augenblick das Liniensignal ein solches, dass der Anker   5   sich in seiner linken Stellung befindet, so wird eine vollständige Bewegung des Hebels 9 ermöglicht und die Stiftentrommel 23 wird dementsprechend in ihrer normalen rechten Lage verbleiben. Ist dagegen in dem betreffenden Augenblick das empfangene Signal ein solches, dass sieh der   Anker 5 in   seiner rechten Endlage befindet, so tritt der Anschlag 12 des Hebels 9 mit dem   Vorsprung 6'des Ankers J   in Eingriff. Die Bewegung des Hebels 9 wird dementsprechend angehalten.

   Da der Hebel 9 die Nockenscheibe nicht bewegen kann, wird er nach rechts gedrängt, wenn der rechte Scheitel 22 an dem Fortsatz 18 vorbeigeht. Auf diese Weise wird die Stiftentrommelhülse 23 in   Übereinstimmung   mit den ankommenden Markierungs-oder Intervallimpulsen nach links bzw. rechts bewegt. 



   Wie dem   Sachverständigen   ohne weiteres   verständlich   ist. werden sämtliche Bewegungen der   Stiftentrommelhiilse     23 im wesentlichen vollständig durch   die von dem die Stiftentrommel antreibenden Motor gelieferte Kraft ausgeführt, d. h. nicht nur die Kraft für die Drehung der Stiftentrommel 23 wird von dieser ursprÜnglichen Kraftquelle geliefert, vielmehr wird wegen der Gestaltung der Noekenseheibe 19 die Drehkraft in eine lineare Bewegung zur Verschiebung der Stiftentrommel 23 nach rechts oder links umgesetzt, obgleich diese Bewegung durch den Linienmagnet überwacht wird.

   Mit Ausnahme der Aus- losung der Kupplung unter dem Einfluss eines   Startimpulses   besteht deshalb ein Mindesterfordernis an Kraft seitens des   Linienmagneten,   indem das einzige Erfordernis an Linienstrom während der Signalisierungsperiode darin besteht, den Anker J zu bewegen, der wie im Falle eines Relais frei von irgendeinem Hindernis ist. Der   Empfangslinienmagnet   kann deshalb von sehr empfindlicher Bauart sein, die auf sehr schwache Ströme anspricht und ein Mindestmass von Trägheit aufweist, so dass der Magnet mit sehr hoher Geschwindigkeit betrieben werden kann. Da die lokale Kraftquelle innerhalb praktischer
Grenzen von beliebigem Wert sein kann, kann die Stiftentrommel 23 mit sehr hoher Geschwindigkeit gedreht und in der   Längsrichtung   bewegt werden. 



   Es ist zu bemerken, dass die Stiftentrommelhülse   23 für gewöhnlieh in   ihrer Stellung am weitesten rechts gehalten wird, wenn das Gleitstück 17 mit dem linken Scheitel M unter der Wirkung der Feder 14 in Eingriff tritt. Die letztere, die für gewöhnlich den Hebel 9 im Uhrzeigersinn zu bewegen sucht, wird so bemessen, dass die Stiftentrommel in ihrer Lage am weitesten rechts gedrängt wird. Es versteht sich, dass die Stiftentrommel mit einer Geschwindigkeit gedreht wird, die synchron der Geschwindigkeit der Zeichengebung ist, wobei jeder   Zeiehenimpuls   empfangen wird, unmittelbar bevor die Wellung auf der rechten Seite der Nockenscheibe mit dem Mitläufer oder Fortsatz 18 in Eingriff tritt und den Hebel 9 im Sinne des Uhrzeigers zu drehen bestrebt ist. 



   Befindet sich die Stiftentrommel 23 in ihrer Lage am weitesten rechts, so hält der Scheitel 21, der mit dem Fortsatz   17   in Eingriff steht, den Vorsprung 12 des Hebels 9 ausserhalb der Bahn des Anschlages 6, so dass der Anker frei ist. 



   Wenn der rechte Scheitel 22 mit dem Fortsatz 18 in Eingriff tritt und das Bestreben hat, den Hebel 9 mit Hilfe der Feder   14   im Sinne des Uhrzeigers zu drehen, so liegt der Vorsprung 6 des Ankers 5 je nach dem Charakter des aufgenommenen Impulses entweder innerhalb oder ausserhalb der Bahn des Vorsprunges 12. 



   Aus der obigen Erläuterung ergibt sich, dass der Hebel 9 als kombinierter Flatterhebel und Federhebel für die Stiftentrommel 23 wirkt, insofern als die Feder 14 die Kraft liefert, die durch Vermittlung des Nockengleitstückes 17 die Stiftentrommel 23 entsprechend einem Spatiumimpulse nach rechts drängt. 



  Während der Drehung der Stiftentrommel 23 und unter dem Einfluss eines   Markierungsimpulses,   durch den der Anker 5 nach rechts bewegt wird, so dass der Vorsprung 6 sich in der Bahn des Anschlages   1 : 2   befindet, tritt das Gleitstück 17 unter der Wirkung der Feder 74 mit der Wellung beim Vorsprung   : ! 1   

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 in Eingriff und folgt ihr, bis der Anschlag 12 mit dem Vorsprung 6 des Ankers J in Eingriff tritt, worauf die weitere Bewegung des Hebels 9 angehalten wird. Einen Augenblick später tritt der nach aussen abgeschrägte Teil des Vorsprunges 20 mit dem   Gleitstück 18   in Eingriff und die   Stiftentrommel 2. ?   wird als Ergebnis einer weiteren Drehung der Nockenscheibe 19 nach links bewegt. 



   Im vorliegenden Falle wird die   Auswählnoekentrommel 25 so   angetrieben, dass sie sich um   \/   schneller dreht als der Sender. Die Trommel ist aber so ausgebildet, dass der Abstand zwischen der Lage. in der sie einen Impuls aufnehmen kann, und derjenigen, in der sie den nächsten Impuls aufnehmen kann, um 1/12 grösser ist als die Entfernung zwischen den Lagen, wo der Sender einen Impuls und den nächsten aussenden kann. Es ist nicht möglich, sowohl den Sender wie den Empfänger auf genau derselben Geschwindigkeit zu halten. Innerhalb kurzer Zeit würde aber selbst ein geringer Geschwindigkeitsunterschied zur Folge haben, dass der Sender und der Empfänger ausser Tritt fallen.

   Sollte die Verteilerwelle des Senders schneller als die   Wählemoekentrommelwellen   umlaufen, so könnte die Wählernockentrommel in einer Lage sein, um den ersten Impuls aufzunehmen, während der Sender den zweiten Impuls sendet, wobei   natürlich   angenommen ist, dass der Sender und der Empfänger sich in dem richtigen Verhältnis befinden, um die lineare Verzögerung auszugleichen, wie dem Sachverständigen ohne weiteres einleuchtet. Läuft anderseits die Verteilerwelle des Senders langsamer als die   Wählernockentrommel-   welle, so kann sich die   Wählemoekentrommel   in einer Stellung zur Aufnahme des zweiten Impulses befinden, während der Senderverteiler den ersten Impuls aussendet.

   Diese Schwierigkeiten können dadurch vermieden werden, dass man die Wählernockentrommel nur etwas schneller laufen lässt als die Verteilerwelle, wodurch die erstere instand gesetzt wird, ihre Drehung zu vollenden, kurz bevor der Verteiler die entsprechende Drehung vollendet. Mit ändern Worten, wenn der Sendeverteiler 45  zu durchlaufen hat, um aus der Stellung, in der er den ersten Impuls aussendet, in die Stellung zu gelangen. in der er den zweiten Impuls aussendet, so muss   die Wählernockentrommel 48#  (nämlich 45    +   #.     45=)   durchlaufen, um aus der Stellung, in der sie den ersten Impuls aufnehmen kann, in die Stellung zu gelangen, in der sie den zweiten Impuls aufnehmen kann.

   Da aber die   Wählemoekentrommel   um   #   schneller   läuft,   wird sie diese zweite Stellung in der gleichen Zeit erreichen, in der der Sendeverteiler in seiner zweiten Stellung ankommt. 



   Wenn die   Wählemoekentrommel   eine Umdrehung vollendet hat, so kommt sie   zum   Stillstand. bis der Sendeverteiler wiederum einen Startimpuls aussendet. Wenn nun die Geschwindigkeit der Wählernockentrommel etwas grösser ist als die richtige Geschwindigkeit, so ist die einzige Wirkung die, dass sie etwas länger in Ruhe bleibt. Ist die Geschwindigkeit anderseits etwas geringer als die richtige Geschwindigkeit, so wird sie um eine genau entsprechend geringere Zeitspanne in Ruhe bleiben.

   Natürlich wird ein kleiner Fehler in der Stellung der   Wählemoekentrommel   in den verschiedenen Lagen vorkommen : der Mechanismus ist aber so ausgebildet, dass dies berücksichtigt wird, und dank der Tatsache, dass die Wählernockentrommel jede Drehung in Übereinstimmung mit dem Sender beginnt, kann dieser Fehler niemals grösser werden. 



   Um eine sanfte   und gleichmässige Federwirkung   auf den Stiftentrommelwähler zu erreichen, ist die beschriebene kombinierte   Flatterhebelkonstruktion   durch zwei unabhängige Hebel ersetzt, von denen der eine als Flatterhebel wirkt, indem er mit der Flatternoekenseheibe in Eingriff tritt, während der 
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 zu übertragen. Diese Ausführungsform ist in den Fig.   13-16 veranschaulicht,   in denen gleiche Bezugszeichen vie in der vorbeschriebenen Ausführungsform für dieselben Teile benutzt sind. Wie die genannten Figuren erkennen lassen, ist der Flatterhebel 9'auf einem Stift   13   gelagert, um den er normalerweise, wie beschrieben, geschwenkt werden kann.

   Der Hebel 9' (Fig. 13) ist mit einem Arm 11' versehen. der in ein gegabeltes   Jochstück- ? ausläuft,   das Fortsatz- oder Nockengleitstücke 17 und 18 besitzt, deren Zweck weiter oben beschrieben worden ist. In Wirkungsverbindung mit dem   Jochstriek   16 steht die   FIattemockenscheibe J9, die mit mehreren   radial angeordneten rechten und linken Wellen oder   Scheiteln 20,   21 und 22 versehen ist, die in gleichen Abständen von der Mittelebene angeordnet sind. Der Scheitel jeder Welle tritt abwechselnd mit einem der Fortsätze 17 oder 18 des Jochstücks 16 in Eingriff, bis die Nockenscheibe 19 in der beschriebenen Weise an ihnen vorbeibewegt wird. 



   Ein zweiter Hebel   S'ist   auf dem Zapfen 13 drehbar gelagert und wird für gewöhnlich im Uhrzeigersinn um diesen Zapfen durch eine Feder 22'bewegt, deren eines Ende an dem Hebel 21' befestigt ist, während das andere Ende an das Rahmenwerk angreift. Der Hebel   21'ist   mit einem Zahn-oder Gleitstück 23' versehen, das unter der Wirkung der Feder 22'über die gerade Fläche 24'der Noekenscheibe 19 nahe der Stiftentrommel 23 gleitet. 



   Wie im Zusammenhang mit der ersten Ausführungsform beschrieben, wird die von der Stiftentrommel   2.   getragene Nockenscheibe 19 durch die Trommel gedreht, während die letztere ihren Drehantrieb vom   Motor M erhält. Für gewöhnlich bewegt   die   Feder 22'den   Hebel 21'im Uhrzeigersinne um den Zapfen   13.   Der Fortsatz 23'des Hebels   21'tritt   mit dem Scheitel 21 in Eingriff, wenn die Noekenscheibe 19 sich dreht, wobei die Stiftentrommel 23 in ihre rechte   Stellung gedrängt   wird. Wenn die   Noekenscheibe   19 fortfährt sich zu drehen, folgt das Gleitstück 23'den Wellungen der Nockenscheibe 19, wobei der Hebel 21'abwechselnd im Uhrzeigersinn und im entgegengesetzten Sinne geschwenkt wird. 

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   Gleichzeitig mit dem aufeinanderfolgenden Eingriff der Fortsätze 16 und 17 mit den Vorsprüngen der
Noekenscheibe 19 wird der Hebel 9'zunächst im Uhrzeigersinne und dann im entgegengesetzten Sinne um den Zapfen 73 geschwenkt. Dies ist der Betriebszustand während der Pausenimpulsintervalle, wenn der Anker 5 sieh in seiner linken Stellung und ausserhalb der Bahn des Anschlages 12 befindet. 



   Auf   einen Markierungsimpuls   dagegen spricht der Anker 5, wie oben beschrieben, in der Weise an, dass er   sieh   nach rechts und in die Bahn des Anschlages 12 bewegt. In diesem Augenblick tritt der
Fortsatz 18 mit dem Vorsprung 22 der Nockenscheibe 19 in Eingriff. Wegen der Verstellung der Bahn des Anschlages 12 kann der Hebel 9'nicht ausschwingen und dementsprechend müssen die Nocken-   scheibe 19   und die Stiftentrommel 23 sich nach links bewegen, wenn die Nockenscheibe 19 sich dreht. 



   Gleichzeitig folgt das Gleitstück 23'des Hebels 21'den Wellungen der Nockenscheibe 19 unter der
Wirkung seiner Feder   22'.   Wenn der Hebel 19 sich nach links bewegt, schwenkt er den Hebel 9'entgegen dem Drehsinne des Uhrzeigers um seinen Zapfen 13. Wenn während des nächsten Impulsintervalls ein   Abstandimpuls   aufgenommen wird, so wird der Anker 5 nach rechts bewegt, wobei er den Anschlag 12 freigibt, so dass die Feder 22'den Hebel 21'im Uhrzeigersinn um seinen Zapfen 13 dreht und durch die Fläche der Trommel 23 die Nockenscheibe   19,   wie oben beschrieben, nach rechts bewegt wird.

   Aus der obigen Beschreibung ergibt sich, dass das Gleitstück   23'den   Federdruck und dadurch die Abnutzung verringert und dabei einen gleichmässigen Druck aufrechterhält, indem auch die Stosswirkung eines Federhebels vermieden wird. 



   Um einen synchronen Betrieb zu sichern, wird die Stiftentrommel 23 nach dem Start-Stop"Prinzip gedreht, wobei die   Start-und Stoppimpulse   die Drehung der   Wählernocken   oder Stiftentrommel 23 in Übereinstimmung mit dem entfernt angeordneten Sendeverteiler steuern, der die   Schlüsselkombina-   tionen der Impulse, auf die der Drucker anspricht, überträgt. Infolge dieses übereinstimmenden Betriebes können die vom   Übertragergesandten Zeichensignale   von der   Auswählvorrichtung   richtig empfangen und in Buchstaben und Ziffern umgesetzt werden, wie nunmehr beschrieben werden möge. 



   Da es sieh bei der Aufnahme eines Stoppimpulses im vorliegenden Fall um einen   Abstandimpuls   handelt, wird der Stiftentrommelwähler für gewöhnlich gegen Drehung festgehalten. Zu diesem Zwecke ist mit der Wählernockentrommel 23 ein Wählernockenstopparm 24 (Fig. 4) verbunden, der so angeordnet ist, dass er mit einem Lappen 25 in Eingriff tritt. der an dem Rahmen des Apparates in irgendwelcher bekannten Weise angebracht sein kann, der aber vorzugsweise von einer   Orientierungseinstellung   getragen wird, wie weiter unten erläutert werden wird. Der Eingriff des Armes 24 mit dem Lappen 25 findet nur statt, wenn die Stiftentrommel sich in ihrer linken Stellung befindet.

   Diese Voraussetzung ist gegeben, wenn, sobald die Stiftentrommelhülse 23 in eine Lage gedreht ist, in der der Arm 24 mit dem Lappen 25 in Eingriff tritt, ein Markierungsimpuls aufgenommen wird. Unter der Einwirkung eines in diesem Augenblick auftretenden Markierungsimpulses wird der Anker   6   in seine rechte Stellung bewegt und da der Hebel 9 durch den mit dem Fortsatz 28 in Eingriff tretenden rechten Scheitel 22 im Uhrzeigersinn gedreht wird, treten der Anker   6   und der Hebel 9, wie oben beschrieben, in Eingriff und die Nocken- 
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 wird, bis der Arm 24 mit dem Lappen 25 in Eingriff tritt. Dadurch wird, wie noch erläutert werden wird, die Drehung der Hülse 23 verhindert. Dies ist der normale Anhaltezustand. Bei Empfang eines Abstandimpulses wird der Anker 5 nach links geschwenkt, wodurch der Hebel 9 freigegeben wird.

   Dieser wird nunmehr durch die Feder 14 bewegt und die Stiftentrommel 23 wird durch die Nockenscheibe 19 nach rechts geschoben, wodurch der Arm 24 ausser Eingriff mit dem Lappen   26   gebracht wird. 



   Die Stiftentrommel 23 wird nunmehr von dem Motor M in Drehung versetzt, wie jetzt beschrieben 
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 Kugellagern 27 und 28 ruht, die ihrerseits auf nach oben ragenden Böcken 29 und 30 des Gestelles des Tickers angebracht sind. Der hintere Endteil der Welle 26 ist abgesetzt und auf ihn ist in irgendwie gewünschter Weise eine mit Flansch versehene Buchse 31 aufgekeilt. Mit dem Flansch der Buchse 31 ist durch Schraube 30'ein   Schneckenrad   32 verbunden, das mit einer Schnecke 34 kämmt, die auf der   Welle des Motors M sitzt. Eine Mutter 33 sowie eine Sperrmutter 33'auf der Welle 26 halten die Buchse 31   und das Schneckenrad 32 in ihrer Lage.

   Das sich nach vorn erstreckende Ende der Welle 26, das gleichfalls abgesetzt ist, trägt eine Hülse 35, die durch Muttern 35'festgehalten wird und auf der die Stiften-   trommel     23,   die Noekenscheibe 19 und der   Wählernockenanschlag   24 gleiten können. 



   Auf der Welle 26 ist zwischen dem Bocke 30 und der Stiftentrommel23 eine Reibungskupplung 36   angebracht,   die eine auf die Welle 26   aufgekeilte,   mit Flansch versehene Hülse 37 enthält, deren Flansehteil der Stiftentrommel 23 zugekehrt ist. Auf der Hülse 37 ist eine Antriebsscheibe 38 sowie eine Platte 39 drehbar gelagert, zwischen denen ein Reibglied   40,   beispielsweise eine Filzseheibe, angebracht ist. Ein ähnliches Reibglied 40 ist zwischen der Antriebsscheibe 38 und dem Flanschteil der Hülse 37 vorgesehen. 



  Mit der   Piat'te   39 steht die geschlitzte   ringförmige Feder-M   in Eingriff, die auf die Scheibe 42 drückt, die auf das Ende der Hülse 37 aufgeschraubt ist und mit Hilfe der Mutter 43 festgehalten wird. Die Spannung der Feder   41   wird durch die Scheibe 42 und die Sperrmutter 43 geregelt. 



   Es ist ersichtlich, dass die Reibungskupplung als Ganzes entfernt werden kann, ohne die Einstel- 
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 trieben wird, befindet sieh jederzeit durch   Vermittlung des Armes. M in Wirkungsbeziehung zu   der   Stiftentrommel 23. Wenn sieh   die Stiftentrommel 23, wie oben beschrieben. in ihrer linken Endstellung befindet, tritt der   Arm 24   mit dem Lappen   25   in Eingriff. Infolgedessen leitet die Antriebsscheibe 38   gegenüber der Hülse 3   und die Stiftentrommel bleibt stehen. Der Arm 24 hat einen waagrechten Teil. der durch den Schlitz 38' der Reibungsscheibe 38 geht, so dass, wenn diese Scheibe sieh dreht, die Trommel 23 sich mitdreht. 



   Auf einen Startimpuls hin wird die Hülse 23, wie oben beschrieben, nach rechts bewegt und der   Arm 24   wird ausser Eingriff mit dem Lappen 25 gebracht. Die Trommel   2. 3   wird darauf durch die Hülse 37 in Umdrehung versetzt. Auf diese Weise wird durch   Übertragung   eines   Start-oder Abstandimpulses   die Stiftentrommel in Drehung versetzt. 



   Die Drehgeschwindigkeit der Stiftentrommel 23 ist eine solche, dass, wenn der Sendeverteiler sich um einen genügenden Betrag gedreht hat, um den ersten Impuls zu übertragen, die Trommel   23   sich in die richtige Stellung gedreht hat, um den Impuls aufzunehmen. Wenn sich der Sender in die Stellung gedreht hat, in der er den zweiten Impuls überträgt, hat sich die Stiftentrommel gleichfalls in eine entsprechende Stellung gedreht usw. Am Ende der Drehung, nachdem. wie beschrieben, der sechste Impuls empfangen ist, wird beim   Empfang des Stoppimpulses,   der in diesem Falle ein Markierungsimpuls ist, der Anker a nach rechts geschwenkt, wodurch er in die Bahn des Hebels 9 kommt. Die beiden Teile treten darauf, wie oben beschrieben, miteinander in Eingriff und bewegen die Trommel in ihre linke oder Anialtestellung.

   Bei dieser Periode der Drehung hat die Trommel eine volle Drehung gemacht und der   Arm.'24 befindet sich in Wirkungsbeziehung   zu dem Lappen   23,   und wenn die Trommel nach links bewegt wird, treten die beiden Teile miteinander in Eingriff und bringen dadurch die Trommel zum Stillstand. 
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 schneller umläuft als der Sender ; sie ist aber so ausgebildet, dass der Abstand zwischen den Stellungen. in denen sie einen und den nächsten Impuls aufnehmen kann, um ein   Zwölftel grösser   ist als der Abstand. wo der Sendeverteiler selbst einen Impuls und den nächsten Impuls senden kann. Dieser Geschwindigkeitsunterschied zwischen der   Trommel 23   und dem Sendeverteiler ist vorgesehen, um zu erreichen. dass die Trommel 23 vor dem Sendeverteiler in ihre normale Ruhestellung zurückkehrt.

   Wie sich aus der vorstehenden   Erläuterung ergibt, überträgt   der Sendeverteiler den Startimpuls, der das Ingangsetzen der Stiftentrommel veranlasst. Dementsprechend würde, wenn die Stiftentrommel ihre normale Stellung nach der Übertragung des Startimpulses erreicht haben sollte, sowie nachdem der Sendeverteiler die Drehung veranlasst hat, die Trommel zur Ruhe kommen, da sie in diesem Augenblick den Startimpuls nicht empfangen würde. Es ist deshalb wesentlich, dass die Stiftentrommel vor dem Sendeverteiler ihre normale Stellung erreicht, damit sie in der Lage ist, einen Impuls aufzunehmen. 



   Die einzige andere Möglichkeit würde sein, die beiden Einheiten auf genau   der gleichen Geschwindig-   keit zu halten, was sieh praktisch als unmöglich herausgestellt hat, da in kurzer Zeit selbst ein geringer Unterschied zur Folge haben würde, dass der Sendeverteiler und der   Empfangsmechanismus   ausser Tritt fallen, so dass, wenn der Sendeverteiler den ersten Impuls eines Zeichensignales aussendet, die Wählernockentrommel in einer Stellung zum Empfang des zweiten Impulses sein könnte. Dadurch, dass man   die Wählernoekentrommel   etwas schneller laufen lässt als den Sendeverteiler, vollendet die Trommel ihre Umdrehungen etwas eher als der Sendeverteiler. Zum Ausgleich dieses Gesehwindigkeitsunterschiedes werden die Wählerstellungen der Nockentrommel weiter auseinandergelegt als die Sendestellungen des Verteilers.

   So wird, wenn der Sendeverteiler von der ersten bis zur zweiten   Sendestellung   45   durchläuft, die Wählernoekentrommel beispielsweise so eingerichtet, dass sie   483/. t 0 von   der ersten bis 
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Wenn die Wählernockentrommel eine Drehung vollendet hat, kommt sie zur Ruhe, bis der Sendeverteiler wiederum einen Startimpuls aussendet. Obgleich die Geschwindigkeit der   Wählernocken-   trommel etwas höher ist als die richtige Geschwindigkeit, wird die einzige Wirkung die sein, dass sie etwas länger in Ruhe bleibt.

   Obgleich in jeder   Auswählstellung   ein kleiner Fehler besteht, ist der Mechanismus so ausgebildet, dass dieser Fehler   ausgeglichen   wird, und da die   Wählernockentromme !   ihre Drehung in Übereinstimmung mit dem Sendeverteiler beginnt, kann dieser Fehler   niemals sehr gross   werden. 



   Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich, dass die relative Stellung der Trommel   2 : J   in bezug auf die empfangenen Signale insofern sehr wichtig ist, als die Trommel sieh in einer solchen Stellung befinden muss, dass der Arm 24 mit dem   Lappen : 25 in   Eingriff tritt, bevor das Startzeichen aufgenommen wird und sich ferner in der richtigen Stellung befinden muss, um die Codeimpulse des Telegrammes zu empfangen. Dem wird zum Teil durch Einstellung der Drehgeschwindigkeit Rechnung getragen. Es ist 
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   Zu diesem Zweck ist eine Orientierungsplatte 44 mit einem Code auf einem Bock 30 angebracht, der den   Ansclaglappen 2o unmittelbar hinter   der Reibungskupplung 36 trägt. Auf der Platte 44 ist 
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 braune Fuchs", ununterbrochen während Feststellung des Aufnahmebereiehes auf den Drucker übertragen. Während dieser Satz aufgenommen wird, verschiebt man die Orientierungsskala mit Hilfe der Handschraube 45 auf Null zu, bis im Probesatz Fehler aufzutreten beginnen. Dann wird die Skala langsam zurückbewegt, bis diese Irrtümer wieder verschwinden. Diese Stellung gibt die eine Grenze des Orientierungsbereiches an. Derselbe Vorgang wird nach dem entgegengesetzten Ende der Skala zu wiederholt, wodurch die andere Grenze ermittelt wird.

   Nachdem die beiden Grenzen oder äussersten Stellungen des vollkommenen   Druckens   ermittelt worden sind, wird die Orientierungsskala in die Mitte zwischen diese beiden Punkte eingestellt. 



   Die Stiftentrommel 23 enthält einen hohlen Zylinder mit   zwölf Wählernocken 45',   die von ihrer   Aussenfläche   vorspringen. Sechs dieser Nocken sind   Markierungsnocken   und sechs sind   Abstandnocken.   



   Jedem Paar   Wählernocken     45',   d. h. einem jeden aus einem Abstand-und einem Markierungswählernocken bestehenden Paar ist einer von sechs Wählerhebeln 46 (Fig. 3) zugeordnet, die auf einer 
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 wie die Welle 26. Jeder der Hebel 46 enthält Arme   48   und 49. die oberhalb bzw. unterhalb der Stiftentrommel 23 liegen. Die Enden der Arme 48 und 49 sind gegeneinander versetzt. Der untere oder Markierungsarm 49 ist nach rückwärts und der obere oder Abstandarm 48 nach der Vorderseite des Druckers zu abgesetzt.

   Dies hat den Zweck, dass wenn der   Markierungsnocken,   der zu dem betreffenden Wählerhebel gehört, in eine Linie mit dem Arm 49 kommt, der zugehörige Abstandnocken auf die Rückseite des Abstandarmes 45 geht und   dass, wenn   der Abstandnocken sich in Linie mit dem   Abstandann   48 befindet, der   Markierungsnocken   auf die Vorderseite des Markierungsarmes geht. 



   Dementsprechend wird auf einen Markierungsimpuls hin die Stiftentrommel 23, wie oben beschieben, nach links bewegt. Mit dem Fortsatz 49 des Hebels 46 tritt der zugehörige Nocken 45'in Eingriff und der Abstandnoeken geht an dem Fortsatz 48 vorbei. Infolge des Eingriffes des Nockens 45' mit dem Fortsatz 49 wird der Wähler 46 um seinen Zapfen 52 (Fig. 18) in der Uhrzeigerdrehung entgegen- 
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 in Übereinstimmung mit den aufgenommenen Zeichen eingestellt. Wie weiter unten näher ausgeführt werden wird, werden die ersten fünf Wählerhebel in   Übereinstimmung mit Codekombinationen von   Impulsen betätigt, um eine Auswahl zu treffen, während der sechste Wählerhebel entsprechend einem sechsten Impuls betätigt wird, um Buchstaben oder Ziffern auszuwählen. 



   Diese Auswählhebel werden von der   Auswählhebelfiihnmg 50 getragen,   die rechts von der Trommel 2. 3 angeordnet ist und die Funktion hat, die Auswählhebel 46 so zu halten, dass sie in der oben beschriebenen Weise durch die   Auswählnocken     45/in   die Lage bewegt werden können, in der die Zeichenelemente gegeben werden. Die Auswählhebel sind in Schlitzen 51 des Führungsstückes 50 (Fig. 1 und 3) gelagert. Mit jedem Auswählhebel 46 ist eine Feder 52'in den Schlitz   eingeführt, um   zu erreichen, dass der Hebel durch die Wirkung des entsprechenden Nockens   45'gehörig eingestellt   bleibt. 



  Diese Auswählhebel haben keine Normallage ; sie bleiben vielmehr in jeder Betriebslage eingestellt, bis der Impuls eines folgenden Codezeiehens ein solcher ist, dass der Hebel in die entgegengesetzte Lage 
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 bevor ein Wechsel im Codezeiehen eingetreten ist. 



   Wie im vorstehenden auseinandergesetzt, haben die Auswählhebel 46 keine Normallage und sie sind so angeordnet, dass sie in jeder Betriebslage verbleiben, bis ein entsprechender Codeimpuls sie in ihre andere Lage bewegt. Um die Auswählhebel gegen eine zufällige Bewegung in die andere Lage zu siehern, ist eine Sperrung vorgesehen, die in veränderter Ausführung in den Fig. 17-18 veranschaulicht ist. Wie diese Figuren erkennen lassen, steht ein auf einem Zapfen 47'gelagerter Reiter   46'gewöhnlich   unter der Wirkung einer Druckfeder 48', die ihn um den Zapfen 47'zu drehen sucht. Ein Fortsatz 49' des Reiters 46'steht mit der Kante des Auswählhebels in einer seiner Lagen und mit der Vorderseite des Hebels in der entgegengesetzten Lage in Eingriff. Reiter nach Art des Reiters 46'sind für jeden einzelnen Auswählhebel vorgesehen.

   Befindet sich der vordere Auswählhebel 46 in der in Fig. 17 veranschaulichen Lage, so liegt der Fortsatz   49'des   Reiters   46'an   der Kante des Auswählhebels 46 an 
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   sammengedrückt   wird, bis sie der Fortsatz 49'über die Kante des Hebels 46 bewegt, worauf der Reiter   46'   durch seine Feder   48'in   dem Uhrzeigersinne entgegengesetzter Richtung geschwenkt wird, so dass er sich an die Oberseite des Auswählhebels 46 legt und diesen in seiner neuen Lage festhält.

   In entsprechender Weise wird, wenn der Auswählhebel 46 in seine vorliegende Stellung geschwenkt wird, der Reiter   46'   unter ZusammendrÜckung der Feder 48'gehoben, bis seine Kante über die rechte Kante des Fortsatzes   49'   vorbeigeht auf die in der Zeichnung dargestellte Seite, worauf die Feder   48'den   Reiter 46'wieder in entgegengesetztem Uhrzeigersinne schwenkt, so dass der Fortsatz 49'mit der Seite des Vorsprunges des Auswählhebels 46 in Eingriff tritt. Auf diese Weise werden die Auswählhebel unmittelbar nach ihrer Betätigung einzeln in ihrer eingestellten Lage festgehalten. 

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 bunden ist, beispielsweise mit Hilfe der Bolzen 100.

   Eine   Abstandshülse     101   umgibt den mittleren Teil der Welle 97 und liegt an den inneren Laufringen der Kugellager 98, 99 an. Die Welle 97 wird mittels eines Schneckenrades 102 angetrieben. das mit der Motorschneeke 34 in Wirkungsverbindung steht. 



  Die Kraft wird vom Motor und vom Rade 102 der Welle 97 durch die Antriebsscheibe einer Reibungskupplung 103 zugeführt, die auf dem inneren Ende der Welle 97 sitzt. Die Kupplung 103 stimmt in ihrer Bauart im wesentlichen mit den oben beschriebenen Kupplungen 36 und 63 überein und enthält eine Hülse und eine   Reibseheibe   104, die auf das Ende der Welle 97 aufgekeilt ist. Auf der Scheibe 104 
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 versehen, die mit Reibscheiben 106 in Eingriff treten können, welch letztere auf jeder Seite des Schneckenrades 102 auf der Hülse 104 vorgesehen sind. Die Reibplatte 105 steht unter dem Druck einer geschlitzten ringförmigen Feder   107,   die auch mit der Scheibe 108 in Eingriff steht.

   Eine auf die Hülse 104 aufgeschraube Mutter hält die Reibungskupplung 103 in   Wirkungsbeziehung.   Eine auf das Ende der Hülse aufgesehraubte Scheibe 108 sowie eine Sperrmutter 109 dienen zur Regelung der Spannung auf die Feder 107. Das Ende der Welle 97 ist zur Aufnahme der'Mutter 110 und der Gegenmutter 111 mit Gewinde versehen. Das Schneckenrad 102 überträgt die Kraft vom Motor M über die Reibungskupplung 103 auf das Typenrad. Die Welle 107 hat auf diese Weise stets die Neigung sich zu drehen. Sie kann aber angehalten werden, wenn der auf der Typenradwelle 97 sitzende Indexarm 94 mit einem der betätigten Indexanschlagstifte in Eingriff tritt. Wie bereits erwähnt wurde, ragen diese Stifte für gewöhnlich nicht in den Bereich des Armes 94, wenn dieser sich mit dem Typenrad 116 dreht.

   Ist aber einer der Stifte 
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 treffende Stift 89 in die Bahn des Armes 94 und tritt mit ihm in Eingriff. wenn der Arm ihn erreicht, wodurch die Welle 97 zum Stillstand gebracht wird. Auf diese Weise kann die Typenradwelle wahlweise in jeder Drehlage angehalten werden. Bei stillstehender Welle 97 schleift die Reibungskupplung 103, d.   11.   das Schneckenrad 102 setzt seine Drehung wegen seiner unmittelbaren Verbindung mit dem Motor M fort. 



   Der Arm 94 ist mit einer Klinke   IM   ausgerüstet, die über das Ende des Stiftes 89 geht, der in der Bahn des Armes liegt und mit dessen gegenüberliegenden Seiten in Eingriff tritt, um ein   Zurück-   springen zu verhindern, wenn der umlaufen-de Arm 94 durch Eingriff mit dem betätigten Stift 89 zum Stillstand gebracht wird. Wie aus den Fig. 9 und 10 ersichtlich. ist die Klinke 112 um einen Zapfen 113 drehbar mit dem Arm 94 verbunden ; sie wird durch eine von dem Zapfen 113 getragene Spannfeder 114 in gleicher Linie mit dem Arm gehalten.

   Das obere Ende der Klinke 112 endet in eine Nockenfläche 115 (Fig. 9), so dass, wenn der Arm 94 auf einen Anschlag 89 trifft, die Klinke entgegen der Spannung der 
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 Seite des Stiftes in Eingriff tritt, nachdem sie über den Stift weggegangen ist, wodurch, wie oben erwähnt.   ein Zurückspringen   des Armes 94 verhindert wird. 



   Mit der Welle 97 ist in irgendwie geeigneter Weise ein Typenrad 116   (Fig.   4) verbunden. Das Typenrad enthält einen Zylinder mit zwei einzelnen Reihen von Charakteren, z. B. Buchstaben und Ziffern, die in der äusseren   Zylinderfläche   ausgebildet sind. Wenn der Arm 94 auf den Anschlagstift 89 trifft, wird die Welle 97 zum Stillstand gebracht und das gewählte Zeichen auf dem   Typenrad 116,   das durch diese   Anhaltstellung   bestimmt wird, kann abgedruckt werden. 



   Es möge nunmehr der Druckvorgang beschrieben werden. 



   Wie bereits auseinandergesetzt, ist das Typenrad   116,   das auf dem entgegengesetzten Ende der Typenradwelle 97 sitzt, in zwei Abteilungen unterteilt, von denen die eine Buchstaben, die andere Ziffern enthält. In   Wirkungsbeziehung zu   dem Typenrade stehen Platten   117,   die, wie weiter unten erläutert 
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 Band 118 (Fig. 3) drucken, wobei die abgedruckte Type durch die Stellung bestimmt wird, in der der Arm 94 in der oben beschriebenen Weise zum Stillstand gebracht wird. 



   Die an einem geeigneten Fortsatz 119 des Druekerrahmens befestigten Platten 117 sind nebeneinander unterhalb der beiden   Typenabteilungen   des Typenrades 116 und in operativer Beziehung mit ihnen angeordnet. Zwischen den Platten 117 ist ein Schwenkglied 120 angebracht, das mit zwei einander gegenüberliegenden Lappen   1. ? J, 122   versehen ist, die wahlweise unter die Buchstaben-oder Zifferntypen   desTypenrades gebracht   werden können, um die entsprechende Platte 117 über die Blattfeder zu heben und das ausgewählte Zeichen zum Abdruck zu bringen. Das Sehwenkglied 120 wird von einem Drehzapfen   123   getragen, der an einem   Druckbügel 424   sitzt und ist mit einem Fortsatz 125 versehen, durch den es mit einem Gliede   12o'in Wirkungsverbindung steht.

   Mit   dem Glied 125'steht ein Hebel 126 in   Wirkungsverbindung,   der seinerseits mit einem sechsten T-Hebel 57 verbunden ist, das Glied 120 
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 wird, der seinerseits in der beschriebenen Weise durch den sechsten Impuls eingestellt wird. Wenn das Schwenkglied 120 in dieser Weise, wie oben beschrieben, betätigt wird und eine Winkelstellung einnimmt, in der die Blattfeder 122 ihre   Höchstlage   einnimmt, wird eine Ziffer auf das Band gedruckt. Ist anderseits der sechste Impuls ein solelier, dass das Glied 120 die Winkelstellung einnimmt, in der sieh die Blattfeder 121 in der obersten Stellung befindet, so wird ein   Buchstabe abgedruckt.   

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   Die Aufwärtsbewegung des Schwenkgliedes 120 zwecks   Ausführung   des Druckvorganges wird durch den   Druckbügel ? 24 bewerkstelligt,   der am Rahmen der Maschine drehbar gelagert ist und durch das   Druckgleitstüek   127 (Fig. 1) geschwenkt wird, das seinerseits durch eine Kurvennut der Haupt- nockenscheibe 62 betätigt wird. Wenn die Noekenseheibe 62 sich in der oben beschriebenen Weise dreht, bewegt sich das Gleitstück. 124 nach dem Scheitel des Nockens zu und schwenkt den   Druckbügel 727   aus. Dadurch wird das Schwenkglied 120 gehoben und das Band nach oben gegen das Typenrad gedrückt. 



   Das Typenrad ist, wie bereits beschrieben wurde, vorher zum Stillstand und in Übereinstimmung mit dem empfangenen Zeichen in eine bestimmte Stellung gebracht worden. Das Glied 120 ist gleichfalls in Übereinstimmung mit dem sechsten oder Verschiebungsimpuls ausgeschwenkt und der Lappen 121 oder 122 ist in seiner oberen Stellung, um zu bestimmen, ob ein Buchstabe oder eine Ziffer abgedruckt werden soll. Nunmehr wird das Glied 120 von dem Bügel 124 durch Vermittlung der Lappen 121 oder 122 angehoben, worauf das Band gegen das   Typenrad gedrückt   wird. Nach dem Drucken muss das
Band 118 um eine einem Buchstabenzwischenraum entsprechende Strecke bewegt werden, damit eine neue Fläche zum Abdrucken dargeboten wird.

   Zu diesem Zwecke ist eine Zuführungsvorrichtung vorgesehen, die ein Rad 128 enthält, das in   Wirkungsbeziehung   zu einem Druekrad   128'steht,   zwischen dem das Band zugeführt wird. Das Rad 128 ist an dem Sehaltrade 129 (Fig. 1) angebracht. Das Rad 129 wird durch eine von einer Feder   131   betätigte Klinke 130 angetrieben. Die Klinke wird entgegen der
Spannung der Feder durch einen   ZuführungsbÜgel132 zurÜckgezogen,   der durch ein Nockengleitstück 133 betätigt wird (Fig. 4), das auf dem äusseren Rande der   Nockenseheibe     6. 8 geführt   ist. Zur richtigen Führung des Bandes ist ein Bandführer 132'mit Flanschenden vorgesehen, zwischen denen das Band sich bewegt, wenn es durch die Zuführungsrolle zugeführt wird.

   Die   Betätigungsnockenscheibe   hat also drei Nockengleitstücke, von denen zwei durch die innere   Nockenfläche   62', das dritte durch die äussere   Nockenfläche   der Hauptnoekenseheibe gesteuert werden. 



   Es ist darauf hinzuweisen, dass unmittelbar, nachdem die   Hauptnoekenscheibe   62 umzulaufen beginnt, die   Druektrommelrolle     127   auf den Scheitel des Nockens aufläuft. Dadurch wird der Druckbügel 124 ausgeschwenkt und das Sehwenkglied 120 gegen den Druckhammer oder die Platte 117 angehoben, wodurch das Band 118 gegen das Typenrad 116   gedrückt   und ein Zeichen abgedruckt wird. Gleitet die Rolle   727 den Nocken   62 herab, so läuft die Rolle 61 auf und sobald sie den Scheitel erreicht, werden die Hebel 57 gegen die   Auswählhebel 46 gedrängt und die dadurch unter   den Auswählhebeln getroffene Auswahl wird auf die Codescheibe 85 übertragen. 



   Die Übertragung erfolgt also im wesentlichen unmittelbar nach dem Abdrucken des Zeichens in Übereinstimmung mit der vorhergehenden Einstellung. Durch die neue Einstellung der Scheibe wird der vorher betätigte Anschlagstift 89 ausgetrieben und das Typenrad zur Drehung in die neue Stellung freigegeben, die durch den neu in die   Betätigungsstellung gebraehten Anschlagstift   bestimmt ist. Der Drucker wird auf diese Weise im wesentlichen während der ganzen Linienzeit betätigt. 



   Während die Rolle 61 auf den Scheitel der inneren   Nockenfläche   62'aufläuft, läuft die Rolle 133 auf der äusseren Nockenfläche und durch die übertragene Bewegung wird die Zuführungsklinke 130 betätigt, so dass sie mit dem nächsten Zahn des   Zuführungsschaltrades   in Eingriff tritt. Läuft die Rolle die   Noekenfläehe   62 herab, so bewegt der   Zuführungsbügel 732   die Klinke 130, wodurch das Rad 129 um einen Zahn weitergeschaltet und das Band 118 um einen Buchstabenabstand vorwärts bewegt wird. So wird also die   Buehstabenabstandsehaltung   während des Druckvorganges vorbereitet und unmittelbar nach dem Drucken vollendet. 



   Es möge nunmehr die Wirkungsweise des bisher beschriebenen Apparates erläutert werden. Es sei angenommen, dass ein Zeichen empfangen werde, das einen Startimpuls enthält, was immer eine Abstandsehaltung bedeutet. sowie ein Zeichen, das einen Markierung-, einen Abstand-einen Markierungs-, einen Abstand-und einen weiteren Abstandimpuls für die fünf ersten Impulse sowie einen Abstandimpuls für den sechsten Impuls enthält. 



   Wie bereits auseinandergesetzt, ist der Stoppzustand ein Markierungsimpuls. Der Anker 5 ist   rechts und die Trommel 23 lÏnks. Der Arm 24 und der Lappen 25 stehen in Eing-riff, so dass die Kupplung 36   gleitet, wenn der Motor   M   die Hülse 37 dreht.   Entsprechend einem Abstand-oder Startimpuls   wird der Wähleranker 5 in die linke (Abstand-) Stellung und aus der Bahn des Flatterhebels 9 bewegt. so dass dieser unter der Wirkung seiner Feder 14 sieh im Uhrzeigersinne drehen und seinerseits die Trommel 23   nach rechts bewegen kann. Infolge dieser Längsbewegung der Trommel 23 gibt der Arm 24 den Lappen 2   frei und leitet die   Drehung   der Trommel   28   ein.

   In diesem   Augenblick liegt   der Vorsprung 17 gegenüber der Welle 22 und der Hebel 9 befindet sich in der von der in Fig. 7 dargestellten abweichenden Stellung. Während der nächsten Bewegung tritt mit dem Vorsprung 17 die Welle 21 in Eingriff und der Hebel 9 
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 Seite bewegt, woran er jetzt nicht gehindert wird, da der Vorsprung 12 ausser seiner Bahn liegt. Fährt die Nockenscheibe 19 fort, sich zu drehen. so tritt mit dem Fortsatz 18 eine Welle 22 in Eingriff, wodurch der Hebel 9 im   Uhrzeigersinne   geschwenkt wird. Der Hebel 9 wird aber durch den Anker -5 gesperrt 

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 und dementsprechend wird die Nockenscheibe 19 bei ihrer Drehung nach links bewegt.

   Infolgedessen wird der Markierungsnocken 45' auf der Trommel in eine Ebene mit dem Markierungsarm des ersten
Auswählhebels 46 bewegt und dieser Hebel wird, wenn die Trommel 23 sich dreht, in die   Markierungs-   stellung bewegt. 



   Da der folgende oder zweite Impuls ein   Abstandimpuls   ist, wird der Anker 5 in die linke (Abstand-)
Stellung bewegt. Dadurch wird die Nockenscheibe 19 freigegeben, so dass die Trommel 23 sieh wieder nach rechts bewegen kann. Der zweite Abstandnocken wird auf   diese Weise   in Übereinstimmung mit dem Abstandarm des zweiten Auswählhebels 46 gebracht und dieser wird. wenn die Auswähltrommel sich dreht, in die   Abstandstelluns bewegt. Diese Tätigkeit   wiederholt sich für den dritten. vierten und fünften Impuls des betreffenden Codezeiehens in gleicher Weise. 



   Da der sechste Impuls ein Abstandimpuls ist. wird der sechste Auswählhebel 46. wie beschrieben. in die Abstandstellung bewegt. Nach Empfang des sechsten   Auswählimpulses   wird der Stoppimpnls aufgenommen. Da dieser Impuls stets ein   Markierungsimpuls   ist. befindet sich der Anker in der Bahn des Hebels 9 und die   Trommel     33 wird nach   links bewegt. In diesem Punkte der Drehung trifft der Arm 24 auf den Lappen 25 und die Trommel   23   wird bis zum Anfang des nächsten Startimpulses in Ruhe gehalten. 



   Während der Drehung der Trommel 23 und nach Empfang des vierten Impulses löst die Rolle des Nockens aus oder der Biigel   : ? 4 läuft   in eine Einsenkung der Kante der   Reibungsscheihe 6. 3. Vermöge   der Wirkung einer Feder folgt diese Rolle der   Einsendung.   Der Bügel 74 wird ausgeschwenkt, bis er den Anschlag 73 freigibt, und die Betriebsnockenscheibe wird ausgelöst. Die Nockenscheibe 62 beginnt sich zu drehen, kurz nachdem der fünfte Impuls empfangen worden ist, und sie   betätigt durch   den Bügel   ? 4   den   Druckmeehanismus.   Der abgedruckte Buchstabe ist aber nicht der eben   ausgewählte,   sondern ein Buchstabe, der durch die vorhergehende Drehung der Nockentrommel ausgewählt wurde.

   Dem sechsten Impuls folgend, hat die   Nockenscheibe   62 eine Stellung erreicht, in der sie den Übertragungsbügel 59 betätigt, und die in den Auswählhebeln 46 eingestellte Kombination wird auf die Scheiben 85   übertragen.   



  Die Trommel 23 kann zu dieser Zeit, wie oben beschrieben, in Ruhe sein oder durch einen Startimpuls des folgenden Codezeichens in Drehung versetzt sein. Die Betätigungsnoekenscheibe setzt aber ihre Drehung fort, wobei sie den   Abstandmechanismus   zur Bewegung des Bandes betätigt, um einen neuen Raum zum Abdruck darzubieten. Dann wird die Nockenscheibe angehalten. da der Anschlag 73 auf den   Bügelarm 74 trifft.   



   Das Abdrucken des Buchstaben für das Codezeichen, dessen Auswählung soeben beschrieben   wurde,   findet erst statt, wenn   die nächste Auswahl empfangen   ist und die Trommel   33 sich genügend   weit gedreht hat, um die Nockenscheibe 62 freizugeben. Ist die Auswahl auf die Scheiben 85 übertragen, so wird durch die Uberführung dieser Scheiben in ihre neuen Stellungen der betätigte Stift 89, gegen 
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   Aus der vorhergehenden Beschreibung ergibt sich, dass ein Buchstabe, der während einer   Um-   drehung der Nockentrommel ausgewählt ist. erst bei einer weiteren Drehung der Nockentrommel abgedruckt wird. Mit andern Worten : Während ein Zeichen ausgewählt wird, wird das vorhergehende Zeichen abgedruckt. Auf diese Weise ist eine vollkommene   überdeckung   des Apparates gesichert und der Drucker arbeitet jederzeit unter Ausnutzung der vollen für die Linie verfügbaren Zeit, während das   Codezeiehen   empfangen wird. 



   Um den Motor möglichst kurze Zeit im Betrieb zu halten, ist dafür gesorgt, dass der Motor für gewöhnlich ausser Betrieb gehalten und entsprechend den Codeimpulsen angelassen wird. Zu diesem Zwecke ist auf dem hinteren Ende der   Hauptwelle' ? (Fis.   2) eine Schnecke 134 angeordnet, die mit einem Schneekenrade 135 in Eingriff steht, das auf einem Zapfen 136 des Druckerrahmens drehbar gelagert ist. Anschliessend an das   Schneckenrad     135   und mit diesem zwecks gemeinsamer Drehung verbunden 
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 Nockenscheibe 137 um seinen Zapfen   ausgeschwenkt werden.   Das eine Ende der Feder 140 greift an den Arm an, während das andere am Rahmenwerk befestigt ist.

   Am freien Ende des Hebels 138 ist 
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 Ein-und Ausschalter 154 sowie elektrische Kontakte   154.   Für   gewöhnlich   betätigt der mit dem Magnet 1 in Reihe   liegende Magnet 14. 8   seinen Anker 147 entsprechend dem ursprünglichen   Linienstrom.   



   Normalerweise befindet sieh der Apparat in dem in Fig. 6 dargestellten Zustand. Der   Noekenteil   der Scheibe 137 steht in Eingriff mit einem Vorsprung des Teiles 138 und hat diesen Teil um seinen Zapfen 139 geschwenkt. Der Magnet 148 hält zu dieser Zeit seinen Anker 147 auf der durch die ausgezogenen Linien angedeuteten Markierungsseite innerhalb des   Schwingungsbereiches   des Winkelhebels   zu   so dass, wenn der Teil 138 geschwenkt wird, der Winkelhebel 142 um seinen Zapfen M   aussehwingt   und die beiden Kontakte   145   getrennt werden. Auf einen Abstand-oder Startimpuls ansprechend wird der Anker 147 in die in Fig. 8 in gestrichelten Linien veranschaulichte Stellung bewegt. 



  Der Winkelhebel 142 ist dann frei, so dass die Kontakte 145 miteinander in Eingriff treten können. Der Motorstromkreis wird darauf geschlossen und die Stifte 136 und 137 werden angetrieben. 



   Dreht sich die Scheibe 137, so geht ihr erweiterter Teil über den Vorsprung des Teiles 138 und dieser wird durch seine Feder im Uhrzeigersinne um den Zapfen 139 in die in Fig. 5 veranschaulichte 
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 geschlossen. Dreht sich die Scheibe 137, so schwenkt sie den Hebel 138 aus, der seinerseits den Hebel 142 von Zeit zu Zeit senkrecht bewegt. Während jeder Drehung wird, wenn der angehobene Teil der Scheibe 137 mit dem Teil 138 in Eingriff tritt, der Winkelhebel geschwenkt. Wird jedoch ein   Stopp-oder Markierungs-   impuls empfangen, so wird der Anker 147 des Magneten 148 in die durch voll ausgezogene Linien angedeutete Lage bewegt.

   Wird der Hebel 138 am Ende des Arbeitskreislaufes um seinen Zapfen 139 geschwenkt, so tritt das Ende 146 des Winkelhebels 142 mit dem Anker 147 in Eingriff und der Winkelhebel 142 wird entgegen dem Uhrzeigerdrehsinne um seinen Zapfen 141 geschwenkt, wodurch die Kontakte 145 voneinander entfernt und der Stromkreis des Motors M geöffnet wird. 



   Der mit dem Linienmagnet 1 in Reihe geschaltete Elektromagnet 148 ist im vorstehenden als mechanischer Interferenzmechanismus dargestellt, bei dem der Anker 147 entweder in die oder aus der Bahn des Endes 146 des Winkelhebels 142 gebracht wird. Bei den in den Fig. 19-21 veranschaulichten   Ausführungsformen   ist die Wicklung 148 als Übertragungsrelais dargestellt, das mittels seines Ankers 147 den Stromkreis des Magneten 147'überwacht. Bei dieser Ausführungsform sind ähnliche Bezugszeichen für entsprechende Teile der erstbesehriebenen Ausführungsform benutzt. 



   Gemäss den Fig. 20 und 21 wird der Magnet 147'von einem Rahmen 148'getragen, an dem bei 149' ein mit einem Fortsatz 151'versehener Anker 150'drehbar gelagert ist. Ein   Anschlag   152'begrenzt die Bewegung des Ankers   1. 50' ; eine   Feder   153'hält   den Anker für gewöhnlich in der Ausserbetriebsstellung entsprechend der Fig. 21. 



   Die übrige Einrichtung ist   ähnlich   der im Zusammenhang mit der ursprünglichen Ausführungsform beschriebenen. Eine auf dem hinteren Ende der Hauptwelle 26 (Fig. 2) sitzende Schnecke   134   greift in ein Schneckenrad 135 ein, das auf einem Zapfen   136   des Rahmens drehbar gelagert ist. Auf dem Zapfen   fen 136   sitzt ausser dem Schneckenrad und zusammen mit diesem drehbar eine Nockenseheibe 137. Unterhalb der Nockenscheibe und in Wirkungsbeziehung zu ihr ist ein im wesentlichen U-förmig gestalteter Hebel 138 auf einem festen Zapfen 139 gelagert, der um diesen Zapfen entgegen der Wirkung einer Feder 140 durch die Noekenseheibe 137 geschwenkt werden kann. Das eine Ende der Feder   140   ist an dem Arm 13. S befestigt, während das andere Ende am Rahmenwerk liegt.

   Am freien Ende des Hebels 138 ist auf einem Zapfen 141 ein Winkelhebel   142 gelagert.   dessen eines Ende mit einem der Federarme 143 eines   Ein- und Aussehalters in Eingriff   steht. Der Federarm 143 und ein mit ihm zusammenwirkender Federarm 144 besitzen zusammenstossende Kontakte   145   und   überwachen   den Stromkreis des Motors M. 



   Der andere Arm 146 des Winkelhebels 142 steht in Wirkungsbeziehung zu einem Fortsatz 151' des Ankers 150'des Magneten 147'. 



   Für gewöhnlich befindet sich der Apparat in dem in Fig. 19 dargestellten Zustand. Der Ansatz der Nockenseheibe   137   ist vorher mit einem Vorsprung   des Hebels 138   in Eingriff getreten und hat den letzteren um seinen Zapfen 139 geschwenkt. In diesem Augenblick ist das empfangene Zeichen ein Stoppoder Markierungsimpuls, der den   Linienmagneten l   und das Relais 148 betätigt. Der Anker 147 des Relais 148 wird bewegt, so dass er mit seinem Kontakt in Eingriff tritt (Fig. 19) und ein Stromkreis für den Magneten 147'geschlossen wird, der von dem negativen Pol der Batterie über die untere Wicklung 
 EMI13.3 
 er betätigt seinen Anker 150'entgegen der Spannung der Feder 153', bis der Fortsatz   151'in   Eingriff mit dem Vorsprung 146 des Winkelhebels 142 tritt (Fig. 19).

   Dementsprechend wird, da der Hebel 138 in der oben beschriebenen Weise um den Zapfen   139 schwingt,   der Winkelhebel 142 in dem Uhrzeigerdrehsinne entgegengesetzter Richtung um seinen Zapfen 141 geschwenkt ; er bewegt den Federarm   143,   wie dargestellt, so dass die Kontakte   145 sich öffnen, wodurch   der Stromkreis des Motors   M   unterbrochen wird. 



   Auf einen Start-oder Abstandimpuls ansprechend tritt, wie oben angedeutet, der   Linienmagnet   in Tätigkeit und gleichzeitig wird das Relais 148   enterres : t, worauf   der Anker 147 in seine Normalstellung 

 <Desc/Clms Page number 14> 

 
 EMI14.1 
 wie oben beschrieben, eingeleitet wird. Nachdem der Ansatz der   Nockenscheibe -37   an dem Vorsprung des Hebels 138 vorbeigegangen ist, wird dieser Hebel durch seine Feder.   wie oben beschrieben, aufwärts   bewegt. Darauf bleiben die Kontakte   77J   geschlossen, unabhängig davon, ob der Magnet   147'erregt   ist oder nicht.

   Der oben beschriebene Arbeitskreislauf wird dann wiederholt, wenn eine vollständige Umdrehung vollendet ist und der Vorsprang auf   der Nockenscheibe 7. 37 wieder mit dem Vorsprung des   Hebels 138 in Eingriff tritt. 



   Die Fig. 11 und 12 stellen Schemata von bevorzugten   Schaltungen   dar. Gemäss Fig. 11 ist die 
 EMI14.2 
 ist über die Leitung 175 und den Anschluss 176 mit der Wicklung 177 des Motorkontrollrelais 148 verbunden, deren anderes Ende über die Leitung 178 mit der an den positiven Pol der Signalisierungslinie   156   angeschlossenen Klemme 161 in Verbindung steht. Bei dieser Schaltung können die Wicklungen. 3 und   7   des Auswählmagneten 1 entweder in Reihe oder parallel geschaltet werden. Um die Wicklungen in 
 EMI14.3 
 Stellungen gebracht werden kann, in der er eingestellt bleibt. In einer der Stellungen ist der Stromkreis geöffnet, in der zweiten geschlossen. Das entgegengesetzte Ende des Schalters 186 ist über Sicherungen 187 an eine Gleichstromquelle 188 angeschlossen.

   Der andere Pol dieser Stromquelle ist über die Leitung 189 mit einem Kondensator von   # Mikrofarad verbunden,   der in dem Stromkreis.   11.   zw. im Nebenschluss zu den   Motorkontrollkontakten   liegt, um eine   Lichtbogenbildung   an diesen Kontakten während des Betriebes zu verhindern. Die Wirkung des Apparates ist nach der obigen Beschreibung ohne weiteres 
 EMI14.4 
 diese gleichfalls in Reihe durch das Motorkontrollrelais 177, das seinerseits, wenn es seinen Kontakt in der oben beschriebenen Weise betätigt, den Motorstromkreis schliesst. Dadurch wird der Motor in Gang gesetzt, um den Drucker anzutreiben, der während der Impulsperiode in Tätigkeit ist. 



   In Fig. 12 ist die Schaltung bei Verwendung eines Wechselstrommotors veranschaulicht. Die Stromkreise sind im wesentlichen dieselben, abgesehen von Einzelheiten des Motorstromkreises. Der Motorkontrollkontakt 145 ist über die Leitung 181 mit den beiden Widerständen 182 verbunden, die im Gegensatz zu der Reihenschaltung, wie sie bei dem oben beschriebenen Gleichstromsystem vorliegt. parallel geschaltet sind. Auf diese Weise wird ein   Mehrfachstromkreis   gebildet, der über den Steuer- 
 EMI14.5 
 dem entgegengesetzten Pole der Weehselstromquelle über die Leitung 184 verläuft. Mit Ausnahme dieses Unterschiedes in der Stromkreisbildung wird die entsprechende Einrichtung benutzt. 



   Die im vorstehenden beschriebenen Grundsätze und erwünschten Merkmale sind bei vielen andern   Auswählmeehanismen   und andern Vorrichtungen gleichfalls anwendbar. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Wahlempfänger für Typendruektelegraphenapparate, gekennzeichnet durch eine umlaufende und in der Längsrichtung bewegliche Nockentrommel (23), eine Einrichtung (M) zur Drehung der Trommel in zeitlicher Beziehung zu aufgenommenen Codekombinationen von Impulsen, die gleichfalls EMI14.6 <Desc/Clms Page number 15> EMI15.1 trommel (23) mit Hilfe eines an ihr sitzenden Nockens od. dgl. (19) in der Längsrichtung bewegt.
    3. Wahlempfänger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken od. dgl. (19) mit einem Hebel od. dgl. (11) zusammenwirkt, um die Antriebsdrihung in eine periodische Längs- bewegung umzusetzen.
    4. Wahlempfänger nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet. dass der Nocken od. dgl. (19) einen Flatternocken enthält und mit einem Flatterhebel (11) zur Bewegung der Trommel (2. 3) in der Längsrichtung zusammenwirkt.
    5. Wahlempfänger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Tätigkeit des Flatterhebels (11) durch einen Elektromagneten (1) überwacht wird, der unter der Einwirkung der einlangenden Codekombinationen die Norkentrommel f entsprechend in der Längsrichtung betätigt.
    6. Wahlempfänger nach Anspruch l, gekennzeichnet durch einen auf die empfangenen Code- EMI15.2 betätigt wird.
    7. Wahlempfänger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Wahlmechanismus (23) ein drehbares, in Übereinstimmung mit den Stellungen des Ankers in der Längsrichtung betätigtes Glied enthält, das von einer Kraftquelle (M) in zeitlicher Abhängigkeit von den einlangenden Impulsen getrieben wird.
    8. Wahlempfänger nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch mehrere drehbar gelagerte Wahlhebel (46), die mehrere Betriebsstellungen, aber keine Ruhestellungen besitzen, und durch auf einlangende Codekombinationen von Impulsen ansprechende Einrichtungen (1, 23) zur Betätigung der Wahlhebel (46), die durch Federglieder in ihren jeweiligen Betriebsstellungen gehalten werden.
    9. Wahlempfänger nach Anspruch 8. dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig und in Übereinstimmung mit der Tätigkeit der erstgenannten Wahlhebel (46) ein zweiter Satz von diesen Wahl- EMI15.3 EMI15.4 sitzen, wobei ein Paar Markierungs- und Abstandsnocken für jeden Wahlhebel vorgesehen ist, und dass Einrichtungen (M) zum Antrieb der Noekentrommel (.'23) in zeitlicher Beziehung zu den empfangenen Impulsen vorgesehen sind.
    11. Wahlempfänger nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Antriebsglied (26), ein getriebenes Glied (62), eine die beiden miteinander verbindende Reibungskupplung (64), eine Klauenkupplung (78) zwischen den treibenden und den getriebenen Teilen.
    die normalerweise ausser Wirkung ist, durch Ein- richtungen (74) zum Inwirkungsetzen der Reibungskupplung zwecks Übertragung von Kraft von dem treibenden Glied (26) auf das getriebene Glied (62) und durch auf eine einleitende Bewegung des getriebenen Gliedes ansprechende Mittel (82) zum Einrücken der Klauenkupplung (78) zwecks späterer Übertragung der Kraft von dem treibenden Glied auf das getriebene Glied.
    12. Wahlempfänger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Wahlhebel ein Typenrad (116) zur Auswahl eines Zeichens variabel betätigen, mit welchem Typenrad ein Druckhammer (120) und ein Band (118) in Wirkungsbeziehung stehen und dass eine Betätigungsnockenscheibe (62) die Tätigkeit der Wahlhebel überwacht, um die Auswahl von Zeichen auf dem Typenrad (116) in Übereinstimmung mit den empfangenen Codekombinationen zu bewirken, welche Nockenscheibe (62) ferner das Sehlagen des Hammers gegen das auf dem Typenrad ausgewählte Zeichen, sowie den Vorschub des Bandes an dem Typenrad vorbei veranlasst.
    13. Wahlempfänger nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Wahlhebel (46) mit gegeneinander versetzten Vorsprüngen (48, 49) versehen sind, derart, dass wenn das genannte Drehglied (23) sich in einer Lage befindet, ein Zahn in Eingriff mit dem Markierungsnoeken und der andere ausser Eingriff mit dem Abstandsnocken ist, während, wenn das Drehglied (23) sich in der andern seiner Stellungen befindet, der andere Zahn in Eingriff mit dem Abstandsnocken und der erste Zahn ausser Eingriff mit dem Markierungsnocken ist, wodurch die Wahlhebel (46) in Übereinstimmung mit der EMI15.5 <Desc/Clms Page number 16> EMI16.1
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