Auswahlempfänger, insbesondere für Typendrucktelegraphen-Empfangsapparate. Die Erfindung bezieht sich auf einen Auswahlempfänger, welcher insbesondere für Typendrucktelegraphen-Empfangsappa- rate geeignet ist.
Er ist gekennzeichnet durch eine umlaufende und in der Längs richtung bewegliche Nockentrommel, durch Mittel zum Antrieb dieser Trommel, durch unter dem Einfluss der empfangenen Impulse stehende Mittel zur Kontrolle der Drehbewe gung der Nockentrommel, um die Drehzahl derselben in Übereinstimmung mit der An zahl aufgenommener Codekombinationen von Impulsen zu halten, durch Mittel, um die Nockentrommel in ihrer Längsrichtung zu verschieben, durch Mittel,
welche die Längs verschiebung dieser Trommel in Übereinstim mung mit den empfangenen Codekombina- tioiien von Impulsen steuern, und durch einen Auswählmechanismus, der je nach der Längsverschiebung der Nockentrommel wech selnd verstellt wird, um den Druckvorgang entsprechend den aufgenommenen Codekom binationen von Impulsen zu bewirken. Die Zeichnung stellt ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes und einige besondere Ausführungsformen von Einzelheiten dar.
Fig. 1 ist eine Aufsicht auf eine Ausfüh rungsform der Erfindung; Fig. 2 ist eine Ansicht der in Fig. 1 dar gestellten Einrichtung von links, wobei einige Teile weggebrochen gedacht sind; Fig. 3 ist eine Vorderansicht zur Einrich tung, wobei einzelne Teile geschnitten ge dacht sind; Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie 4@ der Fig. 3; Die Fig. 5 und 6 stellen Einzelheiten dar, die die Steuerung für die Stromkreise des Motors veranschaulichen, der für die Liefe rung der Kraft an den Druckmechanismus vorgesehen ist;
Fig. 7 veranschaulicht den sogenannten Flatterhebel und seinen Antrieb; Fig. 8 zeigt ein Schaltungsschema; Die Fig. 9 und 10 stellen eine Einzelheit in Ober- bezw. Seitenansicht dar und veran schaulichen die auf dem Stopparm der Ty- penradwelle vorgesehenen Mittel zur Verhin derung des Klapperns, wenn das Typenrad anbehalten wird; Die Fig. il und 12 sind Schaltungs schemata;
Die Fig. 13 und 14 sind teilweise Seiten- bezw. Endansichten, die eine andere Ausfüh rungsform des Flatterhebels und der Flatter nockenscheibe erläutern; Fig. 15 ist eine teilweise Seitenansicht entsprechend der Fig. 2 und erläutert die geänderte Ausführungsform des Flatterhebels in Wirkungsbeziehung zu der Stiftentrommel und der Wählvorrichtung; Fig. 16 ist eine Aufsicht auf die in Fig. 15 dargestellte Einrichtung;
Die Fig. 17 und 18 sind teilweise Schnitt darstellungen, die eine andere Anordnung der Wähler mit einer Sperrvorrichtung zum Festhalten der Wähler in der jeweils einge stellten Lage erkennen lassen; Fig. 19 ist ein Schaltungsschema einer andern Ausführung der Motorsteuerung; Die Fig. 20 und 21 sind teilweise Seiten ansichten der in Fig. 19 dargestellten Vor richtung.
Wie Fig. 1 erkennen lässt, wird die Vor richtung durch einen einzigen Wählmagnet gesteuert, der von irgend einer bekannten Bauart sein kann. Im vorliegenden Fall ist der Magnet als empfindlich Aalarisierter Magnet ausgebildet, wie sie beim Betrieb von Effektentickern benutzt werden. Er umfasst einen permanenten Hufeisenmagnet 1, der die Polstücke 2 umgibt. Zwischen den Pol stücken 2 sind die Magnetwicklungen 3 und 4 untergebracht, die entsprechend den über die (nicht dargestellte) Signalisierungslinie empfangenen Impulsen erregt werden, um den Anker 5 zu betätigen.
Der Anker 5 ist an dem Ankerlager 5' in irgendwie geeigne ter Weise gelagert; auf dem einen Ende des Ankers ist ein vorspringender Fortsatz 6 vorgesehen. Die Bewegung des Ankers 5 wird durch einstellbare Schrauben 7 be- grenzt, die von dem Stück 8 auf dem Mag neten 1 getragen werden, und die getrennt voneinander mit den gegenüberliegenden Sei ten des innern Endes des Ankers in Eingriff treten können.
Wie die Zeichnung erkennen lässt, ist oberhalb der Magnetwicklungen und 4 ein Klemmenblock 8' der üblichen Bau art in irgend einer wohlgekannten Art und Weise angebracht, damit man die erforder lichen Stromkreisverbindungen herstellen kann, wie weiter unten eingehender erläutert werden wird.
In dem Masse wie der Magnet 1 in Über einstimmung mit den über die Signalisie- rungsleitung empfangenen Markierungs- und Pausenimpulsen erregt und entregt wird, wird der Fortsatz 6 des Ankers 5 in die Bahn des im einzelnen in Fig. 7 dargestell ten Flatterhebels 9 und aus ihr heraus bewegt. Der Flatterhebel 9 umfasst zwei Arme 10 und 11, die im wesentlichen recht winklig zueinander angeordnet sind. Das äussere Ende des Armes 10 weist einen An schlag 12 auf, der, wenn der Anker 5 nach rechts bewegt wird, mit dessen Fortsatz 6 in Eingriff tritt.
Der Flatterhebel 9 ist dreh bar auf einem Zapfen 13 gelagert, um den er für gewöhnlich durch eine Feder 14 in der Richtung des Uhrzeigers gedreht wird. Das eine Ende der Feder ist an dem Rahmen, das andere Ende an einem Vorsprung 15 des Flatterhebels 9 befestigt. Der andere Arm 11 des Hebels 9 endet in ein gegabeltes Joch- stück 16, das mit Fortsätzen oder Nocken mitläufern 17 und 18 versehen ist, deren Zweck weiter unten beschrieben werden wird.
Mit dem gegabelten Jochstück 16 wirkt die flache Nockenscheibe 19 zusammen, die mehrere radial angeordnete, nach rechts und links gerichtete Wellen 20, 21 und 22 auf weist, die in gleichen Entfernungen von der Mittelebene angeordnet sind. Der Scheitel jeder Welle tritt abwechselnd mit einem der Fortsätze 17 bezw. 18 des Jochstückes 16 in Eingriff, wenn die Nockenscheibe 19 durch sie in einer weiter unten näher zu beschrei benden Weise bewegt wird.
Die Nockenscheibe 19 ist an einem in der Längsrichtung verschiebbaren Nocken- oder Stiftentrommel-Hülsenstück 23 befestigt und mit ihm zusammen drehbar, das durch einen Motor M, wie weiter unten beschrieben wer den wird, angetrieben wird und dessen Längsbewegung durch Begrenzungsanschläge unterbrochen wird. Der Motor M, der ent weder ein Gleichstrom- oder ein Wechsel- stxommotor sein kann, ist von der üblichen Bauart und mit auf der Welle sitzenden Ringen 20' versehen, auf denen Bürsten 21' schleifen, die in einem Block 22' durch Kap pen 23' gehalten werden.
Wenn sich die Nockenscheibe 19 an den Vorsprüngen 17 und 18 vorbeibewegt, veranlasst sie den He bel 9, entweder eine Bewegung im Uhrzeiger sinne oder im entgegengesetzten Sinne um den Zapfen 13 auszuführen. Die Feder 14 drängt den Hebel 9 normalerweise in die Uhrzeigerrichtung und hält dementsprechend die Nockenscheibe 19 und die Stiftentrom- melhülse 23 gegen ihren rechten Anschlag.
Befindet sich die Stiftentrommelhülse 23 in ihrer Lage am weitesten rechts, so bewegt der Scheitel 21 der Nockenscheibe 19, wenn er sich an dem Fortsatz 17 vorbeibewegt und mit ihm in Eingriff tritt, den Hebel 9 in. der Uhrzeigerrichtung entgegengesetztem Sinne, wobei er den Anschlag 12 aus der Bahn de2 Ankers 5 bringt. Dieser Zustand ist in Fig. 7 veranschaulicht.
Wenn der schräge Teil der Nockenscheibe 19, das ist der Teil, der tlem rechten Scheitel 22 unmittelbar vor hergeht, durch das Jochstück 16 des Hebels 9 geht, tritt der rechte Scheitel 22 mit dem Fortsatz 18 in Eingriff und erteilt dem He bel 9 eine Drehung im Sinne des Uhrzeigers. Ist in diesem Augenblick das Liniensignal ein solches, dass der Anker 5 sich in seiner linken Stellung befindet, so wird eine voll ständige Bewegung des Hebels 9 ermöglicht, und die Stiftentrommel 23 wird dementspre chend in ihrer normalen rechten Lage ver bleiben.
Ist dagegen in dem betreffenden Augenblick das empfangene Signal ein sol ches, dass sich der Anker 5 in seiner rechten Endlage befindet, so tritt der Anschlag 12 des Hebels 9 mit dem Vorsprung 6 des An kers 5 in Eingriff. Die Bewegung des He bels 9 wird dementsprechend angehalten. D:1 sich der Hebel 9 jetzt nicht mehr nach recht..-. bewegen kann, wird die Nockenscheibe 19 nach links gedrängt, wenn der rechte Schei tel 22 an dem Fortsatz 18 vorbeigeht.
Auf diese Weise wird die Stiftentrommelhülse 23 in Übereinstimmung mit den ankommenden Markierungs- oder Intervallimpulsen nach links bezw. rechts bewegt.
Wie dem Sachverständigen ohne weiteres verständlich ist, werden sämtliche Bewegun gen der Stiftentrommelhülse 23 im wesent lichen vollständig durch die von dem die Stiftentrommel antreibenden Motor gelieferte Kraft ausgeführt, das heisst nicht nur die Kraft für die Drehung der Stiftentrommel 23 wird von dieser ursprünglichen Kraftquelle geliefert, vielmehr wird wegen der Gestal tung der Nockenscheibe 19 die Drehkraft in eine lineare Bewegung zur Verschiebung der -Stiftentrommel 23 nach rechts oder links umgesetzt,
obgleich diese Bewegung durch den Linienmagnet überwacht wird. Mit Aus nahme der Auslösung der Kupplung unter dem Einfluss eines Startimpulses besteht des halb ein Mindesterfordernis an Kraft seitens des Linienmagnetes, indem die einzige Arbeit des Linienstromes während der Signalisie- rungsperiode darin besteht, den Anker 5 zu bewegen, der wie im Fälle eines Relais frei von irgend einem Hindernis ist.
Der Emp- fangslinienmagnet kann deshalb von sehr empfindlicher Bauart sein, die auf sehr schwache Ströme anspricht und ein Mindest mass von Trägheit aufweist, so dass der Mag net mit sehr hoher Geschwindigkeit betrieben werden kann. Da die lokale Kraftquelle innerhalb praktischer Grenzen von belie bigem Wert sein kann, kann die Stiftentrom- mel 23 mit sehr hoher Geschwindigkeit ge dreht und in der Längsrichtung bewegt wer den.
Der Magnet, der auf die aufgenommenen Impulse anspricht, um die Wählvorrichtung veränderlich zu steuern, wird zweckmässig als polarisierter Magnet ausgebildet, so dass er unmittelbar durch die Liniensignale ohne Relais betätigt werden kann, und zwar der art, dass die benutzten Signale wechselnde Polaritäten haben können und nicht durch Stromunterbrechungen gebildet werden. Der artige Signale geben die grösstmögliche Emp fangsgenauigkeit.
Der beschriebene Magnetanker, der den Wählmechanismus mechanisch steuert, ist leicht und doch starr; ausserdem ist er lang, so dass sein Ende eine grosse Bewegung aus führt, um engen Spielraum, sowie die Erfor dernisse grosser Konstruktionsgenauigkeit zu vermeiden. Das Wählverfahren ist ein sol ches, dass der Anker einen ausserordentlich geringen Arbeitsbetrag zu verrichten hat, und dass er in bezug auf die Wählvorrichtung lediglich zur Kontrolle der Auswahl dient,
während die tatsächliche Kraft zur Bewe gung der Elemente der Wählvorrichtung durch einen lokalen Kraftantrieb geliefert wird. Es ist zu bemerken, dass die Stiftentrom- melhülse 23 für gewöhnlich in ihrer Stellung am weitesten rechts gehalten wird, wenn das Gleitstück 17 mit dem linken Scheitel 21 unter der Wirkung der Feder 14 in Eingriff tritt. Die letztere, die für gewöhnlich den Hebel 9 im Uhrzeigersinn zu bewegen sucht, wird so bemessen,
dass die Stiftentrommel in ihre Lage am weitesten rechts gedrängt wird. Es versteht sich, dass die Stiftentrommel mit. einer Geschwindigkeit gedreht wird, die syn chron der Geschwindigkeit der Zeichen gebung ist, wobei jeder Zeichenimpuls emp fangen wird, unmittelbar bevor die Wellung auf der rechten Seite der Nockenscheibe mit dem Mitläufer oder Fortsatz 18 in Eingriff tritt und den Hebel 9 im Sinne des Uhrzei gers zu drehen bestrebt ist.
Befindet sich die Stiftentrommel in ihrer Lage am weitesten rechts, so hält der Schei tel 21, der mit dem Fortsatz 1.7 in Eingriff steht, dennoch den Vorsprung 12 des Hebels 9 ausserhalb- der Bahn des Anschlages 6, so dass der Anker 5 frei ist. Wenn der rechte Scheitel 22 mit dem Fortsatz 18 in Eingriff tritt und das Be streben hat, den Hebel 9 mit Hilfe der Feder 14 im Sinne des Uhrzeigers zu .drehen, so liegt der Vorsprung 6 des Ankers 5 je nach dem Charakter des aufgenommenen Impulses entweder innerhalb oder ausserhalb der Bahn des Vorsprunges 12.
Aus der obigen Erläuterung ergibt sich, dass der Hebel 9 als kombinierter Flatter hebel und Federhebel für die Stiftentrommel 23 wirkt, insofern als die Feder 14 die Kraft liefert, die durch Vermittlung des Nocken- gleitstückes 17 die Stiftentrommel 23 ent sprechend einem Spatiumimpulse nach rechts drängt.
Während der Drehung der Stiften trommel 23 und unter dem Einfluss eines Markierungsimpulses, durch den der Anker 5 nach rechts bewegt wird, so dass der Vor sprung 6 sich in der Bahn des Anschlages 12 befindet, tritt das Gleitstück 17 unter der Wirkung der Feder 14 mit der Wellung beim Vorsprung 21 in Eingriff und folgt ihr, bis der Anschlag 12 mit dem Vorsprung 6 des Ankers 5 in Eingriff tritt, worauf die wei tere Bewegung des Hebels 9 angehalten wird.
Einen Augenblick später tritt der nach aussen abgeschrägte Teil des Vorsprunges 20 mit dem Gleitstück 18 in Eingriff, und die Stif- tentrommel 23 wird als Ergebnis einer wei teren Drehung der Nockenscheibe 19 nach links bewegt.
Im vorliegenden Fall wird die Auswähl- nockentrommel 23 so angetrieben, dass sie sieh um 'h= schneller dreht als der Sender. Die Trommel ist aber so ausgebildet, dass der Abstand zwischen der Lage, in der sie einen Impuls aufnehmen kann, und derjeni gen, in der sie den nächsten Impuls aufneh men kann, um '%l2 grösser ist als die Entfer nung zwischen den Lagen, wo der Sender einen Impuls und den nächsten aussenden kann. Es ist nicht möglich, sowohl den Sen der wie den Empfänger auf genau derselben Geschwindigkeit zu halten.
Innerhalb kur zer Zeit würde aber selbst ein geringer Ge schwindigkeitsunterschied zur Folge haben, dass der Sender und der Empfänger ausser Tritt fallen. Sollte die Verteilerwelle des Senders schneller als die Wählernockentrom- melwelle umlaufen, so könnte die Wähler nockentrommel in einer Lage sein, um den ersten Impuls aufzunehmen, während der Sender schon den zweiten Impuls sendet.
Läuft anderseits die Verteilerwelle des Sen ders langsamer als die Wählernockentrom- melwelle, so kann sich die Wählernocken trommel in einer Stellung zur Aufnahme des zweiten Impulses befinden, während der Sendeverteiler den ersten Impuls aussendet. Diese Schwierigkeiten können dadurch ver mieden werden, dass man die Wählernocken trommel nur etwas schneller laufen.lässt als die Verteilerwelle, wodurch die erstere in stand gesetzt wird, ihre Drehung zu voll enden, kurz bevor der Verteiler die entspre chende Drehung vollendet.
Mit andern Wor ten, wenn der Sendeverteiler 45 zu durch laufen hat, um aus der Stellung, in der er den ersten Impuls aussendet, in die Stellung zu gelangen, in der er den zweiten Impuls aussendet, so muss die Wählernockentrommel 483/4 (nämlich 45 -I- '/12 . 45 ) durchlau fen, um aus der Stellung, in der sie den ersten Impuls aufnehmen kann, in die Stel lung zu gelangen, in der sie den zweiten Im puls aufnehmen kann. Da aber die Wähler nockentrommel um 'J,2 schneller läuft, wird sie diese zweite Stellung in der gleichen Zeit erreichen, in der der Sendeverteiler in sei ner zweiten Stellung ankommt.
Wenn die Wählernockentrommel eine Umdrehung vollendet hat, so kommt sie zum Stillstand, bis der Sendeverteiler wiederum einen Startimpuls aussendet. Wenn nun die Geschwindigkeit der Wählernockentrommel etwas grösser ist als die richtige Geschwin digkeit, so ist die einzige Wirkung die, dass sie etwas länger in Ruhe bleibt. Ist die Ge schwindigkeit anderseits etwas geringer als die richtige Geschwindigkeit, so wird sie um eine genau entsprechend geringere Zeitspanne in Ruhe bleiben.
Natürlich wird ein kleiner Fehler in der Stellung der Wählernocken trommel in den verschiedenen Lagen vor kommen; der Mechanismus ist aber so aus- gebildet, dass dies berücksichtigt wird, und dank der Tatsache, dass die Wählernocken trommel jede Drehung in Übereinstimmung mit dem Sender beginnt, kann dieser Fehler niemals grösser werden.
Um eine sanfte und gleichmässige Feder wirkung auf den Stiftentrommelwähler zu erreichen, ist die beschriebene kombinierte Flatterhebelkonstruktion durch zwei unab hängige Hebel ersetzt, von denen der eine als Flatterhebel wirkt, indem er mit der Flatter- nockenscheibe in Eingriff tritt, während der andere als Federhebel wirkt, um die gleich förmige und sanfte Federspannung auf dic Stiftentrommel zu übertragen.
Diese Ausfüh rungsform ist in den Fig. 13 bis 16 veran schaulicht, in denen gleiche Bezugszeichen wie in der vorbeschriebenen Ausführungs form für dieselbe Teile benutzt sind. Wie die genannten Figuren erkennen lassen, ist der Flatterhebel 9' auf einem Stift 13 ge lagert, um den er normalerweise, wie be schrieben, geschwenkt werden kann. Der Hebel 9' ist mit einem Arm 11' versehen, der in ein gegabeltes Jochstück 16 ausläuft, das Fortsatz- oder Nockengleitstück 17 und 18 besitzt, deren Zweck weiter oben beschrieben worden ist.
In Wirkungsverbindung mit dem Jochstück 16 steht die Flatternockenscheibc 19, die mit mehreren radial angeordneten rechten und linken Wellen oder Scheiteln 20, 21 und 22 versehen ist, dis in gleichen Ab ständen von der Mittelebene angeordnet sind. Der Scheitel jeder Welle tritt abwechselnd mit einem der Fortsätze 17 oder 18 des Joch- stückes 16 in Eingriff, bis die Nockenscheibe 19 in der beschriebenen Weise an ihnen vor beibewegt wird.
Ein zweiter Hebel 21' ist auf dem Zap fen 1.3 drehbar gelagert und wird für ge wöhnlich im Uhrzeigersinn um diesen Zapfen durch eine Feder 22' bewegt, deren eines Ende an dem Hebel 21' befestigt ist, während das andere Ende an das Rahmenwerk an greift. Der Hebel 21' ist mit einem Zahn oder Gleitstück 23" versehen, das unter der Wirkung der Feder 22' über die gerade Flä- ehe 24' der Nockenscheibe 19 nahe der Stif- tentrommel 2 3 gleitet.
Wie im Zusammenhang mit der ersten Ausführungsform beschrieben, wird die von der Stiftentrommel 23 getragene Nocken scheibe 19 durch die Trommel gedreht, wäh rend die letztere ihren Drehantrieb vom Mo tor<B>11</B> erhält. Für gewöhnlich bewegt die Feder 22' den Hebel 21' im Uhrzeigersinne um den Zapfen 13. Der Fortsatz 23" des Hebels 21' schleift auf dem glatten Teil 24' der Scheibe 19, wobei die Stiftentrommel 23 in ihre rechte Stellung gedrängt wird.
Gleichzeitig mit dem aufeinander folgenden Eingriff der Fortsätze 16 und 17 mit den Vorsprüngen der Nockenscheibe 19 wird der Hebel 9' zunächst im Uhrzeigersinn und dann im entgegengesetzten Sinne um den Zapfen 13 geschwenkt. Dies ist der Betriebszustand während der Pausenimpulsintervalle, wenn der Anker 5 sich in seiner linken Stellung und ausserhalb der Bahn des Anschlages 12 befindet.
Auf einen Markierungsimpuls dagegen spricht der Anker 5, wie oben beschrieben, in der Weise an, dass er sich nach rechts und in die Bahn des Anschlages 12 bewegt. In diesem Augenblick tritt der Fortsatz 18 mit dem Vorsprung 2'2 der Nockenscheibe 19 in Eingriff. Wegen der Verstellung der Bahn des Anschlages 12 kann der Hebel 9' nicht ausschwingen, und dementsprechend müssen die Nockenscheibe 19 und die Stiftentrommel 23 sich nach links bewegen, wenn die Nok- kenscheibe 19 sich dreht.
Gleichzeitig wird auch das Gleitstück 23" des Hebels 21' ent gegen der Wirkung seiner Feder 22' nach links gedrängt. Wenn der Arm 11' sich nach links bewegt, schwenkt er den Arm 9' ent gegen dem Drehsinne des Uhrzeigers um seinen Zapfen 13. Wenn während des näch sten Impulsintervalles ein Abstandimpuls aufgenommen wird, so wird der Anker 5 nach links bewegt, wobei er den Anschlag 12 freigibt, so dass die Feder 22' den Hebel 21' im Uhrzeigersinn um seinen Zapfen 13 dreht und durch die Fläche der Nockenscheibe 19, wie oben beschrieben, die Trommel 23 nach rechts bewegt wird.
Aus der obigen Be schreibung ergibt sich, dass das Gleitstück 23" den Federdruck vom gewellten Teil der Flatternockenscheibe abhält und dadurch die Abnutzung verringert und dabei einen gleich mässigen Druck aufrecht erhält, indem auch die Stosswirkung eines über die Wellen glei tenden Federhebels vermieden wird.
Um einen synchronen Betrieb zu sichern, wird die Stiftentrommel 23 nach dem "Start- Stop"-Prinzip gedreht, wobei die Start- und Stoppimpulse die Drehung der Wähler nocken- oder Stiftentrommel 23 in Überein stimmung mit dem entfernt angeordneten Sendevertreter steuern, der die Schlüsselkom binationen der Impulse, auf die der Drucker anspricht, überträgt. Infolge dieses überein stimmenden Betriebes können die vom Über trager gesandten Zeichensignale von der Aus wählvorrichtung richtig empfangen und in Buchstaben und Ziffern umgesetzt werden, wie nunmehr beschrieben werden möge.
Da es sich bei der Aufnahme eines Stopp impulses im vorliegenden Fall um einen Ab standimpuls handelt, wird der Stiftentrom- melwähler für gewöhnlich gegen Drehung festgehalten. Zu diesem Zwecke ist mit der Wählernockentrommel 23 ein Wählernocken stopparm 24 (Fig. 4) verbunden, der so an geordnet ist, dass er mit einem Lappen 25 in Eingriff tritt, der an dem Rahmen des Ap parates in irgend welcher bekannten Weise angebracht sein kann, der aber vorzugsweise von einer Orientierungseinstellung getragen wird, wie weiter unten erläutert werden wird.
Der Eingriff des Armes 24 mit dem Lappen 25 findet nur statt, wenn die Stiftentromm_el sich in ihrer linken Stellung befindet. Diese Voraussetzung ist gegeben, -wenn, sobald die Stiftentrommelhülse 23 in eine Lage gedreht ist, in der der Arm 24 mit dem Lappen 25 in Eingriff tritt, ein Markierungsimpuls auf genommen wird.
Unter der Einwirkung eines in diesem Augenblick auftretenden Markie rungsimpulses wird der Anker 5 in seine rechte Stellung bewegt, und, da der Hebel 9 durch den mit dem Fortsatz 18 in Eingriff tretenden rechten Scheitel 22 im Uhrzeiger sinn gedreht wird, treten der Anker 5 und der Hebel 9, wie oben beschrieben, in Ein griff, und die Nockenscheibe 19 wird nach links bewegt, wobei die Wählernockentrom- mel 23 in der gleichen Richtung bewegt wird, bis der Arm 24 mit dem Lappen 25 in Ein griff tritt.
Dadurch wird, wie noch erläutert werden wird, die Drehung der Hülse 23 ver hindert. Dies ist der normale Anhalte zustand. Bei Empfang eines Abstandimpulses wird der Anker 5 nach links geschwenkt, wodurch der Hebel 9 freigegeben wird. Die ser wird nunmehr durch die Feder 14 bewegt, und die Stiftentrommel 23 wird durch die Nockenscheibe 19 nach rechts geschoben, wo durch der Arm 24 ausser Eingriff mit dem Lappen 25 gebracht wird.
Die Stiftentrommel 23 wird nunmehr von dem Motor M in Drehung versetzt, wie jetzt beschrieben werden möge. Wie Fig. 4 erken nen lässt, ist die Hülse 23 auf einer Haupt welle 26 angeordnet, die in Kugellagern 27 und 28 ruht, die ihrerseits auf nach oben ragenden Böcken 29 und 30 des Gestelles des Tickers angebracht sind. Der hintere End- teil der Welle 26 ist abgesetzt, und auf ihn ist in irgendwie gewünschter Weise eine mit Flansch versehene Büchse 31 aufgekeilt. Mit dem Flansch der Büchse 31 ist durch Schraube 30' ein Schneckenrad 32 verbunden, das mit einer Schnecke 34 kämmt, die auf der Welle des Motors M sitzt.
Eine Mutter 33, sowie eine Sperrmutter 33' auf der Welle 26 halten die Büchse 31 und das Schnecken rad 32 in ihrer Lage. Das sich nach vorn erstreckende Ende der Welle 26, das gleich falls abgesetzt ist, trägt eine Hülse 35, die durch Muttern 35' festgehalten wird und auf der die Stiftentrommel 23, die Nockenscheibe 19 und. der Wählernockenanschlag 24 gleiten können.
Auf der Welle 26 ist zwischen dem Bocke 30 und der Stiftentrommel 23 eine Reibungs kupplung 26 angebracht, die eine auf die Welle 26 aufgekeilte, mit Flansch versehene Hülse 37 enthält, deren Flarischteil der Stif- tentrommel 23 zugekehrt ist. Auf der Hülse 37 ist eine Antriebsscheibe 38 drehbar, so wie eine Platte 39 drehbar gelagert, zwischen denen ein Reibglied 40, beispielsweise eine Filzscheibe, angebracht ist. Ein ähnliches Reibglied 40 ist zwischen der Antriebs scheibe 38 und dem Flanschteil der Hülse 37 vorgesehen.
Mit der Platte 39 steht die ge schlitzte ringförmige Feder 41 in Eingriff, die auf die Scheibe 42 drückt, die auf das Ende der Hülse 37 aufgeschraubt ist und mit Hilfe der Mutter 43 festgehalten wird. Die Spannung der Feder 41 wird durch die Scheibe 42 und die Sperrmutter 43 geregelt.
Es ist ersichtlich, dass die Reibungskupp lung als Ganzes entfernt werden kann, ohne die Einstellungen zu ändern. Die Antriebs scheibe 38, die vom Motor 1Y1 durch die Welle 26 und die Hülse 37 angetrieben wird, be findet sich jederzeit durch Vermittlung des Armes 24 in Wirkungsbeziehung zu der Stiftentrommel 23. Wenn sich die Stiften trommel 23, wie oben beschrieben, in ihrer linken Endstellung befindet, tritt der Arm 24 mit dem Lappen 25 in Eingriff. Infolgedes sen gleitet die Antriebsscheibe 38 gegenüber der Hülse 37, und die Stiftentrommel bleibt stehen.
Der Arm 24 hat einen wagrechten Teil, der durch den Schlitz 38' der Reibungs scheibe 38 geht, so dass, wenn diese Scheibe sich dreht, die Trommel 23 sich mitdreht.
Auf einen Startimpuls hin wird die Hülse 23, wie oben beschrieben, nach rechts bewegt, und der Arm 24 wird ausser Eingriff mil dem Lappen 25 gebracht. Die Trommel 23 wird darauf durch die Hülse 37 in Umdre hung versetzt. Auf diese Weise wird durch Übertragung eines Start- oder Abstandimpul- ses die Stiftentrommel in Drehung versetzt.
Die Drehgeschwindigkeit der Stiftentrom- mel 23 ist eine solche, dass, wenn der Sende verteiler sich um einen genügenden Betrag gedreht hat, um den ersten Impuls zu über tragen, die Trommel 23 sich in die richtige Stellung gedreht hat, um den Impuls aufzu nehmen. Wenn sich der Sender in die Stel lung gedreht hat, in der er den zweiten Im puls überträgt, hat sich die Stiftentrommel gleichfalls in eine entsprechende Stellung ge- dreht usw. Am Ende der Drehung, nachdem, wie beschrieben, der sechste Impuls empfan gen ist, wird beim Empfang des Stoppimpul ses, der in diesem Falle ein Markierungs impuls ist, der Anker 5 nach rechts ge schwenkt, wodurch er in die Bahn des Hebels 9 kommt.
Die beiden Teile treten darauf, wie oben beschrieben, miteinander in Ein griff und bewegen die Trommel in ihre linke oder Anhaltestellung. Bei dieser Periode der Drehung hat die Trommeleine volle Drehung gemacht, und der Arm 24 befindet sich in Wirkungsbeziehung zu dem Lappen 25, und wenn die Trommel nach links bewegt wird, treten die beiden Teile miteinander in Ein griff und bringen dadurch die Trommel zum Stillstand.
Im vorliegenden Falle ist die Übersetzung für die Stiftentrommel eine solche, dass sie um 1/,z schneller umläuft als der Sender; sie ist aber so, ausgebildet, dass der Abstand zwi schen den Stellungen, in denen sie einen und den nächsten Impuls aufnehmen kann, um '/12 grösser ist als der Abstand, wo der Senderverteiler selbst einen Impuls und den nächsten Impuls senden kann. Dieser Geschwindigkeitsunterschied zwischen der Trommel 23 und dem Sendeverteiler ist vor gesehen, um zu erreichen, dass die Trommel 23 vor dem Sendeverteiler in ihre normale Ruhestellung zurückkehrt.
Wie sich aus der vorstehenden Erläuterung ergibt, überträgt der Sendeverteiler den Startimpuls, der das Ingangsetzen der Stiftentrommel veranlasst. Dementsprechend würde, wenn die Stiften trommel ihre normale Stellung nach der Übertragung des Startimpulses erreicht haben sollte, sowie nachdem der Sendeverteiler die Drehung veranlasst hat, die Trommel zur Ruhe kommen, da sie in diesem Augenblick den Startimpuls nicht empfangen würde. Es ist deshalb wesentlich, dass die Stiftentrom- mel vor dem Sendeverteiler ihre normale Stellung erreicht, damit sie in der Lage ist, einen Impuls aufzunehmen.
Die einzige andere Möglichkeit würde sein, die beiden Einheten auf genau der glei chen Geschwindigkeit zu halten, was sich praktisch als unmöglich herausgestellt hat, da in kurzer Zeit selbst ein geringer Unter schied zur Folge haben würde, dass der Sendeverteiler und der Empfangsmechanis mus ausser Tritt fallen, so dass, wenn der Sendeverteiler den ersten Impuls eines Zei chensignals aussendet, die Wählernocken- trommel in einer Stellung zum Empfang des zweiten Impulses sein könnte. Dadurch, dass man die Wählernockentrommel etwas schnel ler laufen lässt als den Sendeverteiler, voll endet die Trommel ihre Umdrehungen etwas eher als der Sendeverteiler.
Zum Ausgleich dieses Geschwindigkeitsunterschiedes werden die Wählerstellungen der Nockentrommel wei ter auseinander gelegt als die Sendestellungen des Verteilers. So wird, wenn der Sendever teiler von der ersten bis zur zweiten Sende stellung 45 durchläuft, die Wählernocken trommel beispielsweise so eingerichtet, dass sie 483/4 von der ersten bis zur zweiten Wählerstellung durchläuft. Da aber die Wählernockentrommel um '/" schneller ro tiert, erreicht sie ihre zweite Wählerstellung zur gleichen Zeit, wie der Sendeverteiler in seiner zweiten Stellung ankommt.
Wenn die Wählernockentrommel eine Drehung vollendet hat, kommt sie zur Ruhe, bis der Sendeverteiler wiederum einen Start impuls aussendet. Obgleich die Geschwindig keit der Wählernockentrommel etwas höher ist als die richtige Geschwindigkeit, wird die einzige Wirkung die sein, dass sie etwas län ger in Ruhe bleibt. Obgleich in jeder Aus- wählstellung ein kleiner Fehler besteht, ist der Mechanismus so ausgebildet, dass dieser Fehler ausgeglichen wird, und da die Wäh- lernockentrommel ihre Drehung in Überein stimmung mit dem Sendeverteiler beginnt, kann dieser Fehler niemals sehr gross werden.
Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich, dass die relative Stellung der Trommel 23 in bezug auf die empfangenen Signale insofern sehr wichtig ist, als die Trommel sich in einer solchen Stellung befinden muss, dass der Arm 24 mit dem Lappen 25 in Ein griff tritt, bevor das Startzeichen aufgenom- men wird, und sich ferner in der richtigen Stellung befinden muss, um die Codeimpulse des Telegrammes zu empfangen. Dem wird zum Teil durch Einstellung der Dreh geschwindigkeit Rechnung getragen. Es ist aber auch wichtig, die Drehung bei einer be stimmten Stellung der Trommel 23 in Gang zu setzen.
Zu diesem Zweck ist eine Orientierungs platte 44 (Fig. 2) mit einem Code auf einem Bock 30 angebracht, der den Anschlaglappen 25 unmittelbar hinter der Reibungskupplung 36 trägt. Auf der Platte 44 ist eine Hand schraube 45 angebracht, bei deren Drehung die Orientierungsplatte und mit ihr der Lap pen 25 sich bewegt. Zur Einstellung des Orientierungsbereiches wird ein Probesatz, beispielsweise "Der schnelle braune Fuchs" ununterbrochen während Feststellung des Aufnahmebereiches auf den Drucker über tragen. Während dieser Satz aufgenommen wird, verschiebt man die Orientierungsskala mit Hilfe der Handschraube 45 auf Null zu, bis im Probesatz Fehler aufzutreten begin nen.
Dann wird die Skala langsam zurück bewegt, bis diese Irrtümer wieder verschwin den. Diese Stellung gibt die eine Grenze des Orientierungsbereiches an. Derselbe Vorgang wird nach dem entgegengesetzten Ende der Skala zu wiederholt, wodurch die andere Grenze ermittelt wird. Nachdem die beiden Grenzen oder äussersten Stellungen des voll kommenen Druckens ermittelt worden sind, wird die Orientierungsskala in die Mitte zwischen diese beiden Punkte eingestellt: Die Stiftentrommel 23 besitzt einen hoh len Zylinder mit zwölf Wählernocken 45', die von ihrer Aussenfläche vorspringen. Sechs dieser Nocken sind Markierungsnocken und sechs sind Abstandsnocken.
Jedem Paar Wählernocken 45', das heisst einem jeden aus einem Abstand- und einem Markierungswählernocken bestehenden Paar ist einer von sechs Wählerhebeln 46 (Fig. 3) zugeordnet, die auf einer Welle 52 (Fig. 18) drehbar gelagert sind. Die Welle ruht in dem Rahmen des Tickers, und zwar in glei cher Achshöhe wie die Welle<B>26.</B> Jeder der Hebel 46 enthält Arme 48 und 49, die ober halb bezw. unterhalb der Stiftentrommel 23 liegen. Die Enden der Arme 48 und 49 sind gegeneinander versetzt.
Der untere oder Mar kierungsarm 49 ist nach rückwärts und der obere oder Abstandarm 48 nach der Vorder seite des Druckers zu abgesetzt. Dies hat den Zweck, dass, wenn der Markierungsnocken, der zu dem betreffenden Wählerhebel gehört. in eine Linie mit dem Arm 49 kommt, der zugehörige Abstandnocken auf die Rückseite des Abstandarmes 45 geht, und dass, wenn der Abstandnocken sich in Linie mit dem Abstandarm 48 befindet, der Markierungs nocken auf die Vorderseite des Markierungs armes geht.
Wie oben beschrieben, wird auf einen Markierungsimpuls hin die Stiftentrommel 23 nach links bewegt. Mit dem Fortsatz 49 des Hebels 46 tritt der zugehörige Nocken 45' in Eingriff, und der Abstandnocken geht an dem Fortsatz 48 vorbei. Infolge des Ein griffes des Nockens 45' mit dem Fortsatz 49 wird der Wähler 46 um seinen Zapfen 52 in der Uhrzeigerdrehung entgegengesetztere Sinne gedreht. Auf diese Weise werden dc: Wählerhebel 46 in die eine oder andere Stel lung in Übereinstimmung mit den aufgenom menen Zeichen eingestellt.
Wie weiter unten näher ausgeführt werden wird, werden die ersten fünf Wählerhebel in Übereinstimmung mit Codekombinationen von Impulsen be tätigt, um eine Auswahl zu treffen, während. der sechste Wählerhebel entsprechend einem sechsten Impuls betätigt wird, um Buch staben oder Ziffern auszuwählen.
Diese Auswählhebel werden von der Aus- wählhebelführung 50 getragen, die rechts von der Trommel 23 angeordnet ist und die Funktion hat, die Auswählhebel 46 so zu halten, dass sie in der oben beschriebenen Weise durch die Auswählnocken 45' in die Lage bewegt werden können, in der die Zwi schenräume gebildet werden, oder in die Lage, in der die Zeichenelemente gegeben werden. Die Auswählhebel sind in Schlitzen 51 des Führungsstückes 50 (Fig. 1 und 3) gelagert.
Mit jedem Auswählhebel 46 ist eine Feder 52' in den Schlitz eingeführt, um zu erreichen, dass der Hebel durch die Wirkung des entsprechenden Nockens 45' gehörig ein gestellt bleibt. Diese Auswählhebel haben keine Normallage; sie bleiben vielmehr in jeder Betriebslage eingestellt, bis der Impuls eines folgenden Codezeichens ein solcher ist, dass der Hebel in die entgegengesetzte Lage bewegt wird. Da die Hebel keine normale Ruhelage haben, ist nur eine sehr kleine Kraft erforderlich, um sie in Tätigkeit zu setzen, und die Zahl der Operationen ist ver ringert, da sie nicht in Tätigkeit treten, be vor ein Wechsel im Codezeichen eingetreten ist.
Wie im vorstehenden auseinandergesetzt, haben die Auswählhebel 46 keine Normal lage, und sie sind so angeordnet, dass sie in jeder Betriebssage verbleiben, bis ein entspre chender Codeimpuls sie in ihre andere Lage bewegt. Um die Auswählhebel gegen eine zufällige Bewegung in die andere Lage zu sichern, ist eine Sperrung vorgesehen, die in veränderter Ausführung in den Fig. 17 bis 18 veranschaulicht ist. Wie diese Figuren erkennen lassen, steht ein auf einem Zapfen 47' gelagerter Reiter 46' für gewöhnlich unter der Wirkung einer Druckfeder 48', die ihn um den Zapfen 47 zu drehen sucht.
Ein Fortsatz 49' des Reiters 46' steht mit der Kante des Auswählhebels in einer seiner La gen und mit der Vorderseite des Hebels in der entgegengesetzten Lage in Eingriff. Rei ter nach Art des Reiters 46' sind für jeden einzelnen Auswählhebel vorgesehen. 'Befin det sich der vordere Auswählhebel 46 in der in Fig. 17 veranschaulichten Lage, so liegt der Fortsatz 49' des Reiters 46' an der Kante des Auswählhebels 46 an und hält den Hebel in dieser Lage.
Wird dagegen der Auswähl- hebel in seine andere Lage bewegt, wie es der unmittelbar hinter dem ersten Hebel in Fig. 17 liegende Hebel zeigt, so schwenkt der Auswählhebel, wenn er sich bewegt, den Reiter 46' im Uhrzeigersinn um seinen Zap fen 47', wobei die Feder 48' zusammen gedrückt wird, bis sie der Fortsatz 49' über die Kante des Hebels 46 bewegt, worauf der Reiter 46' durch seine Feder 48' in dem U hr- zeigersinne entgegengesetzter Richtung ge schwenkt wird, so dass er sich an die Ober seite des Auswählhebels 46 legt und diesen in seiner neuen Lage festhält.
In entsprechender Weise wird, wenn der Auswählhebel 46 in seine vorliegende Stellung geschwenkt wird, der Reiter 46' unter Zusammendrückung der Feder 48' gehoben, bis seine Kante über die rechte Kante des Fortsatzes 49' vorbei geht auf die in der Zeichnung dargestellte Seite, worauf die Feder 48' den Reiter 46' wie der in entgegengesetztem Uhrzeigersinne schwenkt, so dass der Fortsatz 49' mit der Seite des Vorsprunges des Auswählhebels 46 in Eingriff tritt. Auf diese Weise werden die Auswählhebel unmittelbar nach ihrer Betätigung einzeln in ihrer eingestellten Lage festgehalten.
Es mag nun die erstbeschriebene Ausfüh rungsform weiter erläutert werden. Jeder der Auswählhebel 46 ist mit einem Paar nach unten gerichteter, auseinander gehender Arme 53 und 54 versehen, die mit den Fort sätzen 55 bezw. 56 eines jedem der Auswä.hl- hebel zugeordneten Übertragungs-T-Hebels 57 in Wirkungseingriff treten können.
Jeder Hebel 57 liegt in einer Ebene mit dem über ihm befindlichen Auswählhebel 45 und ist drehbar auf einer Welle 58 gelagert, die durch einen Übertragungsbügel 59 (Fig. 2) getragen wird, der an der in geeigneter Weise am Druckerrahmen angebrachten Übertragungsbügelwelle 60 gelagert ist. Der Übertragungsbügel 59 ist auf seinem Ende mit einer Rolle 61 versehen und steht in Wir kungsbeziehung zu einer Haupt- oder Be- tätigungsnockenscheibe 62 (Fig. 2 und 4).
Die Nockenscheibe 62 ist hinter der Stif- tentrommel 23 angeordnet und frei auf der Hauptwelle 26 gelagert, so dass sie sich ihr gegenüber, sowie zwischen den Böcken 29 und 30 des Druckerrahmens drehen kann. Die Nockenscheibe enthält innere und äussere Nockenflächen 62' und 62". Die Übertra- gungsbügelrolle 61 wird durch die innere Nockenfläche 62' gesteuert.
Die Betäti- gungsnockenscheibe 62 wird durch eine Rei bungskupplung 63 angetrieben, die auf der Hauptwelle, und zwar rechts von der Nok- kenscheibe 62, angebracht ist. Die Reibungs kupplung stimmt im wesentlichen mit der oben beschriebenen Reibungskupplung 36 überein und enthält Reibungsplatten 64 und 65, eine Antriebsscheibe 66, eine Reibungs scheibe 67 aus Filz, eine ringförmige Feder 68, eine Federplatte 69 und eine Mutter 70. Das Ganze ist in der oben unter Bezugnahme auf die Reibungskupplung 36 beschriebenen Weise zusammengesetzt.
Die Reibungsplatte oder Hälfte 64 ist in irgendwie gewünschter Weise auf die Hauptwelle 26 aufgekeilt. Um die Kupplung 63 in ihrer Lage zu hal ten, ist auf der Hauptwelle 26 zwischen der Reibungskupplung 63 und dem Kugellager 28 eine Abstandhülse 71 vorgesehen. Die Nockenscheibe 62 wird von der Reibungs kupplung 63 mit Hilfe einer geeigneten Stift verbindung 72 (Fig. 3) angetrieben, die zwi schen der Nockenscheibe 62 und der An triebsscheibe 66 vorgesehen ist. Während vorher bestimmter Arbeitskreisläufe wird die Antriebsscheibe 66 gegen Drehung gehalten; die Nockenscheibe 62 bleibt deshalb stehen.
Zu diesem Zwecke ist die Antriebsscheibe 66, und zwar auf ihrem Umfange in der Nähe der Stiftverbindung 72 mit einem Anschlag lappen 73 versehen, mit dem ein Schlagbügel 74 bei einem gewissen Intervall im Arbeits kreislauf des Druckers in Eingriff treten kann. Der auf der Übertragungsbügelwelle 60 drehbar gelagerte Schlagbügel 74 ist mit einer Rolle 75 (Fig. 3) versehen, die auf einem an der Antriebsscheibe 38 vorge sehenen Nockenteil läuft. Wenn die Kupp lung 36 ausgelöst ist und um eine bestimmte Strecke gedreht ist, läuft die Rolle 75 auf dem Nockenteil der Antriebsscheibe 38. Da durch wird der Bügel 74 ausgeschwenkt und ausser Eingriff mit dem Anschlaglappen 73 gebracht. .
Steht der Bügel 74 mit dem Lappen 73 in Eingriff,- so wird die Antriebsscheibe 66 an der Drehung verhindert; sie schleift des- halb gegenüber der Drehbewegung der Kupplung, so dass die Nockenscheibe 62 nicht gedreht wird. Gibt der Bügel 74 den Lappen 73 frei, so wird die Kupplung aus gelöst, so da.ss die Nockenscheibe 62 gedreht wird.
Auf der Hauptwelle 26, und zwar links von der Nockenscheibe 62, ist eine Hülse 76 gleitbar gelagert, die mit der Nabe der Nok- kenscheibe 62 durch in Fig. 4 in gestrichel ten Linien angedeutete, ineinander greifende: Zahnteile 77 in Wirkungsverbindung steht. Die Hülse 76 enthält das Gleitelement einer Klauenkupplung 78, deren fester Teil 79 auf die Hauptwelle 26 aufgekeilt ist, und zwar unmittelbar rechts von dem Kugellager 27.
Die Hülse 76 besitzt auf dem äussersten rech ten Rande einen Flansch, der eine innere Nockenfläche 80 (Fig. 2) aufweist, die mit einem festen Gleitstück 81 in Eingriff treten kann. Die Hülse 76 wird für gewöhnlich nach rechts ausser Eingriff mit dem Teil 79 gehalten. und zwar entgegen der Spannung einer Schraubenfeder 82, die zwischen dem Teil 76 und der Nockenscheibe 62 angeord net ist.
Bei Beginn der Bewegung der Nok- kenscheibe 62 und der Hülse 76 wird, wie oben beschrieben, der Nocken 80 gedreht, bis das Gleitstück 81 über den Ansatz des Nok- kens läuft und die Hülse 76 durch die Wir kung der mit dem festen Teil 79 der Haupt welle 26 in Eingriff tretenden Feder 82 nach links bewegt wird. Auf diese Weise wird die Haupt- oder Betätigungsnockenscheibe zunächst langsam durch die Reibungskupp lung 63 angelassen und nach kurzer einlei tender Bewegung unmittelbar und zwang läufig durch die glauenkupplung mit der Antriebswelle gekuppelt.
Es werden so die Vorteile einer zwangläufigen Klauenkupp- lung für die Kraftübertragung erzielt, wäh rend gleichzeitig der Stoss oder Schlag in folge- des plötzlichen Anlassens beim gegen seitigen Eingriff der Zähne der Klauen kupplung durch die Verwendung der Rei bungskupplung 63 vermieden wird. Im Be triebe setzt die Reibungskupplung 63, wenn sie in der beschriebenen Weise ausgelöst ist, die Nockenscheiben 62 und 80 in Drehung.
Nachdem sich der Nocken 80 um einige Grade gedreht hat, greift die Klauenkupp- lung 78 ein und führt die Nocken 62 und 80 bis nahezu an das Ende der Drehung, worauf das Gleitstück 81 über den Ansatz des Nockens 80 läuft. Dadurch wird die Hülse 76 entgegen der Wirkung der Feder 82 nach rechts gedrängt und der Kupplungs teil 78 freigegeben. Die Reibungskupplung 78 fährt fort, die Hauptnockenscheibe wäh rend des kleinen Restes der Drehung anzu treiben, bis sie durch den Lappen 73 der An triebsscheibe 66 der Kupplung 63, der gegen den Bügelarm 74 trifft, angehalten wird.
Wenn sich die Hauptnockenscheibe 62 dreht, läuft die Rolle 61 des Übertragungs bügels über den Nockenteil und bewegt den Bügel 59, sowie die von diesem getragenen Übertragungshebel 57 vorwärts auf die Aus- wählhebel 46 zu. Sobald die Rolle 61 die höchste Stelle der Nockenfläche erreicht, werden die Übertragungshebel 57 gegen ihren zugehörigen Auswählhebel 46 gedrängt.
So bald die Übertragungshebel 57 mit den Aus- wählhebeln 46 in Eingriff treten, werden sie um ihre Zapfen 58 im Uhrzeigersinne oder in entgegengesetzter Richtung ge schwenkt je nach der Einstellung der Aus- wählhebel. Ist beispielsweise der Auswähl- hebel 46 entsprechend einer Markierungsein stellung des Auswählnockens 45' in dem Uhrzeigerdrehsinne entgegengesetzter Rich tung ausgeschwenkt, so tritt der Arm 54 mit dem Fortsatz 56 in Eingriff,
wodurch der Übertragungshebel 57 im Uhrzeigersinne ge schwenkt wird, wenn der Übertragungshebel nach den Auswählhebeln 46 zu bewegt wird.
Jeder der Übertragungshebel 57 ist mit einem Kopf 83 (Fig. 3) versehen, der in einen Schlitz 84 einer besonderen gekerbten Auswählscheibe 85 ragt. Von diesen Schei ben ist je eine für jeden der Übertragungs hebel 57 vorgesehen. Die Auswählscheiben 85 sind auf einer Hülse 86 (Fig. 4) frei ge lagert, so dass sie sich der Hülse gegenüber, die im Rahmenwerk gestützt ist, drehen kön- nen. Die Scheiben 85 sind zwischen Füh- rungskammplatten 87 angeordnet und in be kannter Weise auf ihrem Umfang 88 mit V-förmigen Ausschnitten versehen.
Wie sich im nachstehenden ergeben wird, hat jede Scheibe zwei Stellungen. Bei jeder Kombi nation der Scheiben decken sich die V-förmi- gen Ausschnitte jeder Scheibe miteinander. Rechtwinklig zu den Auswählscheiben 85 und längs des Umfanges gleichmässig verteilt sind Anschlagteile 89 mit Rollen 91 vorge sehen, die in Schlitzen der Führungsplatten 87, sowie eines Tragstückes 90 geführt sind. Jeder der Anschlagteile 89 ist drehbar oder in anderer Weise auf dem Umfang des Trag stückes 90 gelagert und mit zwei ausgebauch ten oder abwärts gebogenen Stellen 92 zwi schen dem Tragglied 90 und den Führungs platten 87 versehen.
Die abwärts gebogenen Teile 92 sind imstande, kreisförmig ge wickelte, radial zusammenziehbare Federn 93 aufzunehmen, durch die die Anschlagglieder 89 in Eingriff mit den V-förmigen Kerben der Scheiben 85 gedrängt werden. Es ver steht sich aber, dass die Glieder selbst zu diesem Zweck gewünschtenfalls aus Feder draht hergestellt sein können. Wie oben er wähnt, liegen bei jeder Einstellung der Aus wählscheiben 85 unter einem der Anschlag glieder 89 fünf der in den fünf Scheiben vorgesehenen Kerben in gegenseitiger Dek- kung; dieses Anschlagglied wird dementspre chend durch die Federn 93 in die Kerbe ge drückt.
In bekannter Weise ist dafür ge sorgt, dass nur eine solche gegenseitige Dek- kung der Kerben gleichzeitig existieren kann.
Die fünf Scheiben ermöglichen zweiund dreissig Kombinationen, und dementsprechend kann irgend einer der zweiunddreissig An schlagstifte ausgewählt und das Typenrad in irgend einer der zweiunddreissig Stellungen angehalten werden. Nur einunddreissig die ser Stellungen werden für Buchstaben oder Zahlen benutzt, während in der zweiunddrei ssigsten Stellung keine Buchstaben oder Zah len vorhanden sind. Der Anschlagstift für diese Stellungen hält nicht nur das Typen rad an, sondern verhindert auch die Tätig- keit des Bandvorschubes. Das Typenrad ist in dieser Stellung leer.
Durch Benutzung eines .Schubmechanismus ist 'es möglich, sechzig Buchstaben abzudrucken, obgleich bei dem im vorliegenden Falle vorgeschlagenen Drucker einzelne dieser Stellungen nicht be nutzt werden.
Wenn jeder der Hebel 57, wie oben be schrieben, um seinen Zapfen 58 geschwenkt wird, bewegt er seinerseits den Kopf 83, der die zugehörige Auswahlscheibe 85 in eine ihrer beiden Betriebsstellungen bewegt. Wird der Übertragungshebel .57 im Uhrzeigersinn geschwenkt, so dreht er die zugehörige Scheibe 85 in entgegengesetztem Sinne.
Wird der Hebel 57 entgegen der Richtung der Uhrzeigerdrehung geschwenkt, so dreht er die Scheibe 85 im Uhrzeigersinne. Wenn die Scheiben neue Stellungen einnehmen, so tritt eine neue gegenseitige Deckung der Kerben ein; so dass einer der Anschlagstifte, wie oben beschrieben, in sie einfallen kann.
- Aus der bisherigen Beschreibung ergibt sich, dass, obgleich die Trommel 23 sukzes sive betrieben wird und die Codeimpulse ebenso empfangen werden und ihrerseits die Auswahlhebel 46 nacheinander einstellen, dass dennoch die Übertragungstätigkeit zum Einstellen der Auswahlscheiben 85 in einer einzigen Operation als Ergebnis der Be wegung der Übertragungshebel 57 durch den auf die Hauptnockenscheibe 62 wirken den Arm 59 erfolgt.
Sobald diese Übertra gung stattgefunden hat, werden die Auswahl hebel 46 frei für das Wiederintätigkeittreten in Übereinstimmung mit der neuen Permuta tion, während die Auswahlscheiben 85 die Tätigkeit des Druckmechanismus wahlweise steuern, wie nunmehr beschrieben werden möge.
Die Auswahlhebel 46 und die Auswahl scheiben 85 haben keine Normalstellungen; sie werden vielmehr in Markierungs- oder Spatiierungsstellungen in Übereinstimmung mit jedem empfangenen Codezeichen ge schwenkt, so dass, wenn die Auswahlhebel sich bereits in einer Stellung befinden, in die der Codeimpuls sie bringen sollte, keine Be- tätigung nötig ist. Dadurch wird die Anzahl der erforderlichen Auswählerbetätigungen verringert.
Infolge der drehbaren Lagerung dieser Glieder, sowie der Abwesenheit von Mitteln, die das Bestreben haben, sie in eine normale Lage zurückzuführen, ist nur wenig Kraft erforderlich, um die Tätigkeiten auszu führen, die sie in ihre Markierungs- oder Spatiierungsstellungen bringen.
Es wird ferner darauf hingewiesen, dass, obgleich sechs Auswahlhebel 46 vorhanden sind, nur fünf Codeauswählscheiben 85 vor gesehen sind. Der sechste Auswahlhebel 46 steuert einen Schubmechanismus, der, wie weiter unten erläutert werden wird, be stimmt, ob ein Buchstabe oder eine Ziffer gedruckt werden soll.
In operativer Beziehung zu den An schlagstiften 89 dreht sich ein Indexarm oder Typenradstopparm 94 (Fig. 2 und 4), dessen Einzelheiten in den Fig. 9 und 10 dargestellt sind. Der Arm 94 ist durch Ver- mittlung der Hülse 96 an der Welle 9 i be festigt, so dass er sich mit dieser dreht. Die Welle 97 ruht in Kugellagern 98 und 99, die in den Enden der Hülse 86 sitzen, die starr mit dem Druckerrahmen verbunden ist, bei spielsweise mit Hilfe der Bolzen 100.
Eine Abstandhülse 101 umgibt den mittleren Teil der Welle 9 7 und liegt an den innern Lauf ringen der Kugellager 98, 99 an. Die Welle 97 wird mittelst eines Schneckenrades 102 angetrieben, das mit der Motorschnecke 34 in Wirkungsverbindung steht. Die Kraft wird vom Motor und vom Rade 102 der Welle 97 durch die Antriebsscheibe einer Reibungs kupplung 103 zugeführt, die auf dem innern Ende der Welle 97 sitzt. Die Kupplung 103 stimmt in ihrer Bauart im wesentlichen mit den oben beschriebenen Kupplungen 36 und 63 überein und enthält eine Hülse und eine Reibscheibe 104, die auf das Ende der Welle 97 aufgekeilt ist. Auf der Scheibe 104 ist gleitbar eine Reibplatte<B>105</B> gelagert.
Das Schneckenrad<B>10.9</B> ist auf seinen Seiten mit Reibflächen versehen, die mit Reibscheiben 106 in Eingriff treten können, welch letz tere auf jeder Seite des Sehneckenrades 102 äuf der Hülse 104 vorgesehen sind. Die Reibplatte 105 steht unter dem Druck einer geschlitzten ringförmigen Feder 107, die auch mit der Scheibe 108 in Eingriff steht. Eine auf die Hülse 104 aufgeschraubte Mut ter hält die Reibungskupplung 108 in Wir kungsbeziehung. Eine auf das Ende der Hülse aufgeschraubte Scheibe 108, sowie eine Sperrmutter 109 dienen zur Regelung der Spannung auf die Feder 107.
Das Ende der Welle 97 ist zur Aufnahme der Mutter 110 und der Gegenmutter 111 mit Gewinde ver sehen. Das Schneckenrad 102 überträgt die Kraft vom Motoi M über die Reibungskupp lung 103 auf das Typenrad. Die Welle 97 hat auf diese Weise stets die Neigung sich zu drehen. Sie kann aber angehalten werden, wenn der auf der Typenradwelle 97 sitzende Indexarm 94 mit einem der betätigten In dexanschlagstifte in Eingriff tritt. Wie be reits erwähnt wurde, ragen diese Stifte für gewöhnlich nicht in den Bereich des Armes 94, wenn dieser sich mit dem Typenrad 116 dreht.
Ist aber einer der Stifte in eine Reihe von sieh deckenden gerben der Auswähl- scheiben 85 eingefallen, so bewegt sich der betreffende Stift 89 in die Bahn des Armes 94 und tritt mit ihm in Eingriff, wenn der Arm ihn erreicht, wodurch die Welle 9 7 zum Stillstand gebracht wird. Auf diese Weise kann die Typenradwelle wahlweise in jeder Drehlage angehalten werden. Bei still stehender Welle 97 schleift die Reibungs kupplung 103, das heisst das Schneckenrad 102 setzt seine Drehung wegen seiner unmit telbaren Verbindung mit dem Motor M fort.
Der Arm 94 ist mit einer Klinke 112 aus gerüstet, die über das Ende des Stiftes 89 geht, der in der Bahn des Armes liegt und mit dessen gegenüberliegenden Seiten in Ein griff tritt, um ein Zurückspringen zu ver hindern, wenn der umlaufende Arm 94 durch Eingriff mit dem betätigten Stift 89 zum Stillstand gebracht wird. Wie aus den Fig. 9 und 10 ersichtlich, ist die Klinke 112 um einen Zapfen 113 drehbar mit dem Arm 94 verbunden; sie wird durch eine von dem Zapfen 113 getragene Spannfeder 114 in glei- eher Linie mit dem Arm gehalten.
Das obere Ende der Klinke 112 endet in eine Nocken fläche 115 (Fig. 9), so dass, wenn der Arm 94 auf einen Anschlag 89 trifft, die Klinke entgegen der Spannung der Feder 114 über den Stift 89 gleitet. Die Klinke wird nach innen gedrängt, so dass sie mit der andern Seite des Stiftes in Eingriff tritt, nachdem sie über den Stift weggegangen ist, wodurch, wie oben .erwähnt, ein Zurückspringen des Armes 94 verhindert wird.
Mit der Welle 97 ist in irgendwie geeig neter Weise ein Typenrad 116 (Fig. 4) ver bunden. Das Typenrad enthält einen Zylin der mit zwei einzelnen Reihen von Charak teren, zum Beispiel Buchstaben und Ziffern, die in der äussern Zylinderfläche ausgebildet sind. Wenn der Arm 94 auf den Anschlag stift 89 trifft, wird die Welle 97 zum Still stand gebracht, und das gewählte Zeichen auf dem Typenrad 116, das durch diese Anhalt stellung bestimmt wird, kann abgedruckt werden.
Es möge nunmehr der Druckvorgang be schrieben werden.
Wie bereits auseinandergesetzt, ist das Typenrad 116, das auf dem entgegengesetz ten Ende der Typenradwelle 97 sitzt, in zwei Abteilungen unterteilt, von denen die eine Buchstaben, die andere Ziffern enthält. In Wirkungsbeziehung zu dem Typenrade stehen Platten 117, die, wie weiter unten er läutert werden wird, angehoben werden und auf ein zwischen ihnen und dem Typenrad 116 durchgehendes Band 118 drücken, wobei die abgedruckte Type durch die Stellung be stimmt wird, in der der Arm 94 in der oben beschriebenen Weise zum Stillstand gebracht wird.
Die an einem geeigneten Fortsatz 119 des Druckerrahmens befestigten Platten<B>117</B> sind nebeneinander unterhalb der beiden Typen abteilungen des Typenrades 116 und in opera tiver Beziehung mit ihnen angeordnet. Zwi schen den Platten 117 ist ein Schwenkglied 120 angebracht, das mit zwei einander gegen überliegenden Lappen 121, 122 versehen ist, die wahlweise unter die Buchstaben- oder Zifferntypen des Typenrades gebracht wer den können, um die entsprechende Platte 117 über die Blattfeder zu heben und das ausge wählte Zeichen zum Abdruck zu bringen.
Das Schwenkglied 120 wird von einem Dreh zapfen<B>123</B> getragen, der an einem Druck bügel 124 sitzt, und ist mit einem Fortsatz 125 versehen, durch den es mit einem Gliede 125' in Wirkungsverbindung steht. Mit dem Glied 125' steht ein Hebel 126 in Wirkungs verbindung, der seinerseits mit einem sechsten T-Hebel 57 verbunden ist.
Das Glied 120 wird durch das Glied 125' geschwenkt, das seinerseits durch die sechste Übertragung des T-Hebels 57 durch Hebel<B>125</B> in Überein- stimmung mit der Kontrolle- durch den sechsten Auswählhebel 46 betätigt wird, der seinerseits in der beschriebenen Weise durch den sechsten Impuls eingestellt wird. Wenn das Schwenkglied 120 in dieser Weise, wie oben beschrieben, betätigt wird und eine Winkelstellung einnimmt, in der die Blatt feder 122 ihre Höchstlage einnimmt, wird eine Ziffer auf das Band gedruckt.
Ist ander seits der sechste Impuls ein solcher, dass das Glied 120 die Winkelstellung einnimmt, in der sich die Blattfeder 121 in der obersten Stellung befindet, so wird ein Buchstabe ab gedruckt.
Die Aufwärtsbewegung des Schwenkglie des 120, zwecks Ausführung des Druckvor ganges wird durch den Druckbügel 124 be werkstelligt, der am Rahmen der Maschine drehbar gelagert ist und durch das Druck- gleitstück 127 (Fig. 1) geschwenkt wird, das seinerseits durch eine Kurvennut der Haupt nockenscheibe 62 betätigt wird. Wenn die Nockenscheibe 62 sich in der oben beschrie benen Weise dreht, bewegt sich das Gleit stück 124 nach dem Scheitel des Nockens zu und schwenkt den Druckbügel 127 aus. Da durch wird das Schwenkglied 120 gehoben und das Band nach oben gegen das Typen rad gedrückt.
Das Typenrad ist, wie bereits beschrieben wurde, vorher zum Stillstand und in Übereinstimmung mit dem empfan genen Zeichen in eine bestimmte Stellun- gebracht worden. Das Glied 120 ist gleich- falls in Übereinstimmung mit dem sechsten oder Verschiebungsimpuls ausgeschwenkt. und der Lappen 121 oder 122 ist in seiner obern Stellung, um zu bestimmen, ob ein Buchstabe oder eine Ziffer abgedruckt wer den soll. Nunmehr wird das Glied 120 von dem Bügel 124 durch Vermittlung der Lap pen 121 oder 122 angehoben, worauf das Band gegen das Typenrad gedrückt wird. Nach dem Drucken muss das Band 118 um eine einem Buchstabenzwischenraum entspre chende Strecke bewegt werden, damit eine neue Fläche zum Abdrucken dargeboten wird.
Zu diesem Zwecke ist eine Zufüh rungsvorrichtung vorgesehen, die ein Rad 128 enthält, das in Wirkungsbeziehung zu einem Druckrad 128' (Fig. 3) steht, zwischen dem das Band zugeführt wird. Das Rad 128 ist an dem Schaltrade 129 (Fig. 1) ange bracht. Das Rad 129 wird durch eine von einer Feder<B>131</B> betätigte Klinke 130 ange trieben. Die Klinke wird entgegen der Span nung der Feder durch einen Zuführungs bügel 132 zurückgezogen, der durch ein Nockengleitstück 133 betätigt wird (Fig. 4), das auf dem äussern Rande der Nocken scheibe 62 geführt ist.
Zur richtigen Füh rung des Bandes ist ein Bandführer 132' mit Flanschenden vorgesehen, zwischen denen das Band sich bewegt, wenn es durch die Zuführungsrolle zugeführt wird. Die Betäti- gungsnockenscheibe hat also drei Nocken gleitstücke, von denen zwei durch die innere Nockenfläche 62', das dritte durch die äussere Nockenfläche der Hauptnockenscheibe ge steuert werden.
Es ist darauf hinzuweisen, dass unmittel bar nachdem die Hauptnockenscheibe 62 um zulaufen beginnt, die Drucktrommelrolle l27 auf den Scheitel des Nockens aufläuft. Da durch wird der Druckbügel 124 ausge schwenkt und das Schwenkglied 120 gegen den Druckhammer oder die Platte 117 ange hoben, wodurch das Band 118 gegen das Typenrad<B>116</B> gedrückt und ein Zeichen ab gedruckt wird. Gleitet die Rolle 127 den Nocken 62 herab, so läuft die Rolle 61 auf und, sobald sie den Scheitel erreicht, werden die Hebel 57 gegen die Auswählhebel 46 ge drängt, und die dadurch unter den Auswähl- hebeln getroffene Auswahl wird auf die Codescheibe 85 übertragen.
Die Übertragung erfolgt also im wesent lichen unmittelbar nach dem Abdrucken des Zeichens in Übereinstimmung mit der vorhergehenden Einstellung. Durch die neue Einstellung der Scheibe wird der vor her betätigte Anschlagstift 89 ausgetrie ben und das Typenrad zur Drehung in die neue Stellung freigegeben, die durch den neu in die Betätigungsstellung ge brachten Anschlagstift bestimmt ist. Der Drucker wird auf diese Weise im wesent lichen während der ganzen Linienzeit be tätigt.
Während die Rolle 61 auf den Scheitel der innern Nockenfläche 62' aufläuft, läuft die Rolle 133 auf der äussern Nockenfläche, und durch die übertragene Bewegung wird die Zuführungsklinke 130 betätigt, so dass sie mit dem nächsten Zahn des Zuführungs- schaltrades in Eingriff tritt. Läuft die Rolle die Nockenfläche 62 herab, so bewegt der Zuführungsbügel 132 die Klinke 130, wo durch das Rad 129 um einen Zahn weiter ge schaltet und das Band 118 um einen Buch stabenabstand vorwärts bewegt wird.
So wird also die Buchstabenabstandschaltung während des Druckvorganges vorbereitet und unmittelbar nach dem Drucken vollendet.
Es möge nunmehr die Wirkungsweise des bisher beschriebenen Apparates erläutert werden. Es sei angenommen, dass ein Zeichen empfangen werde, das einen Startimpuls ent hält, was immer eine Abstandschaltung be deutet, sowie ein Zeichen, das einen Markie- rungs-, einen Abstand-, einen Markierungs-, einen Abstand- und einen weiteren Abstand impuls für die fünf ersten Impulse, sowie einen Abstandimpuls für den sechsten Im puls enthält.
Wie bereits auseinandergesetzt, ist der Stoppzustand ein Markierungsimpuls. Der Anker 5 ist rechts und die Trommel 23 links. Der Arm 24 und der Lappen 25 stehen in Eingriff, so dass die Kupplung 36 gleitet, wenn der Motor 3T die Hülse 37 dreht. Ent sprechend einem Abstand- oder Startimpuls wird der -\Wähleranker 5 in die linke (Ab stand-) Stellung und aus der Bahn des Flat terhebels 9 bewegt, so dass dieser unter der Wirkung seiner Feder 14 sich im Uhrzeiger sinne drehen und seinerseits die Trommel 23 nach rechts bewegen kann. Infolge dieser Längsbewegung der Trommel 23 gibt der Arm 24 den Lappen 25 frei und leitet die Drehung der Trommel 23 ein.
In diesem Augenblick liegt der Vorsprung 17 gegen über der Welle 22, und der Hebel 9 befindet sich in der von der in Fig. 7 dargestellten abweichenden Stellung. Während der näch sten Bewegung tritt mit dem Vorsprung 17 die Welle 21 in Eingriff, und der Hebel 9 wird entgegen dem Drehsinne des Uhrzeigers geschwenkt, bis der Vorsprung 12 ausserhalb der Bahn des Ankers 5 liegt.
Da der erste Codeimpuls ein Markie rungsimpuls ist, wird der Anker 5 auf die rechte (Markierungs-) Seite bewegt, woran er jetzt nicht gehindert wird, da der Vor sprung 12 ausser seiner Bahn liegt. Fährt die Nockenscheibe 19 fort sich zu drehen, so tritt mit dem Fortsatz 18 eine Welle 22 in Ein griff, wodurch der Hebel 9 im Uhrzeiger sinne geschwenkt wird. Der Hebel 9 wird aber durch den Anker 5 gesperrt, und dem entsprechend wird die Nockenscheibe 19 bei ihrer Drebung nach links bewegt.
Infolge dessen wird der Markierungsnocken 45' auf der Trommel in eine Ebene mit dem Markie rungsarm des ersten Auswählhebels 46 be wegt, und dieser Hebel wird, wenn die Trom mel 23 sich dreht, in die Markierungsstellung bewegt.
Da der folgende oder zweite Impuls ein Abstandsimpuls ist, wird der Anker 5 in die linke (Abstand-) Stellung bewegt. Dadurch wird die Nockenscheibe 19 freigegeben. so dass die Trommel 23 sich wieder nach rechts bewegen kann. Der zweite Abstandnocken wird auf. diese Weise in -Übereinstimmung mit dem Abstandarm des zweiten Auswähl- hebels 46 gebracht, und dieser wird, wenn die Auswahltrommel sich dreht, in die<B>Ab.</B> standstellung bewegt.
Diese Tätigkeit wie derholt sich für den dritten, vierten und fünften Impuls des betreffenden Code zeichens in gleicher Weise.
Da der sechste Impuls ein Abstands impuls ist, wird der sechste Auswahlhebel 46, wie beschrieben, in die Abstandstellung bewegt. Nach Empfang des sechsten Aus wahlimpulses wird der Stoppimpuls auf genommen. Da dieser Impuls stets ein Mar kierungsimpuls ist, befindet sich der Anker in der Bahn des Hebels 9, und die Trommel 23 wird nach links bewegt. In diesem Punkte der Drehung trifft der Arm 24 auf den Lappen 25, und die Trommel 23 wird bis zum Anfang des nächsten Startimpulses in Ruhe gehalten.
Während der Drehung der Trommel 23 und nach Empfang des vierten Impulses wird die Drehung der Noekenscheibe 62 ein geleitet, indem die Rolle 74 in eine Einsen kung der gante der Reibungsscheibe 62 läuft. Vermöge der Wirkung einer Feder folgt diese Rolle der Einsenkung. Der Bü gel 74 wird ausgeschwenkt, bis er den An schlag 73 freigibt, und die Betriebsnocken scheibe wird ausgelöst. Die Nockenscheibe 62 beginnt sich zu drehen, kurz nachdem der fünfte Impuls empfangen worden ist, und sie betätigt durch den Bügel 124 den Druckmechanismus.
Der abgedruckte Buch stabe ist aber nicht der eben ausgewählte, sondern ein Buchstabe, der durch die vorher gehende Drehung der Nockentrommel aus gewählt wurde. Dem sechsten Impulsfolgend hat die Nockenscheibe 62 eine Stellung er reicht, in der sie den Übertragungsbügel 59 betätigt, und die in den Auswahlhebeln 46 eingestellte Kombination wird auf die Schei ben 85 übertragen. Die Trommel 23 kann zu dieser Zeit, wie oben beschrieben, in Ruhe sein oder durch einen Startimpuls des folgen den Codezeichens in Drehung versetzt sein.
Die Betätigungsnockenscheibe setzt aber ihre Drehung fort, wobei sie den Abstandmecha- nismus zur Bewegung des Bandes . betätigt, um einen neuen Raum zum Abdruck darzu bieten. Dann wird die Nockenscheibe ange halten, da der Anschlag 73 auf den Bügel arm 74 trifft.
Das Abdrucken des Buchstabens für das Codezeichen, dessen Auswählung soeben be schrieben wurde, findet erst statt, wenn die nächste Auswahl empfangen ist und die Trommel 23 sich genügend weit gedreht hat, um die Nockenscheibe 62 freizugeben. Ist die Auswahl auf die Scheiben 85 übertragen, so wird durch die Überführung dieser Scheiben in ihre neuen Stellungen der betätigte Stift 89, gegen den der Arm 94 vorher nach aussen gehalten wurde, bewegt. Dadurch behält der Arm 94 die Möglichkeit, sich zu drehen, wenn er gegen den neuerdings betätigten Stift 89 trifft, der sich nach innen bewegen konnte, da die gerben in den Scheiben 85 in dieser Stellung in Übereinstimmung mit dem neu empfangenen Codezeichen in einer Linie liegen.
Aus der vorhergehenden Beschreibung ergibt sich, dass ein Buchstabe, der während einer Umdrehung der Nockentrommel ausge wählt ist, erst bei einer weiteren Drehung der Nockentrommel abgedruckt wird.
Es ist also die Benutzung eines im we sentlichen vollen Signalintervalles sowohl zum Einstellen der zu registrierenden Zei chen, als auch für die Registrierung selbst vorgesehen. Dabei ist die Bewegung des Re- gistrierbandes zur Erzielung der Zwischen räume zwischen den Buchstaben eine solche. däss sie einen möglichst langen Zwischen raum einnimmt, so dass die Bewegung des Bandes verhältnismässig gleichförmig und besser geeignet ist, den mit hoher Geschwin digkeit arbeitenden Ticker den Methoden der Projizierung eines vergrösserten Bildes des Bandes auf einen Schirm zur Benutzung sei tens der Kunden eines Maklerhauses anzu passen.
Die zeitliche Überlagerung des Einstell und Druckvorganges wird ermöglicht durch Verwendung von zwei Gruppen von Wäh lern, von denen die primäre Gruppe durch die betreffenden Signale gesteuert wird, wäh- rend die Steuerung der sekundären Gruppe durch die erste Gruppe erfolgt.
Dabei ist die Anordnung eine solche, dass die Einstellung der ganzen ersten Gruppe gleichzeitig auf die zweite Gruppe übertragen wird, worauf die erste Gruppe frei ist, um in Übereinstimmung mit einem folgenden.Schlüssel (Code-) Zeichen zu arbeiten, während die zweite Gruppe fast das ganze Intervall eines Signals zur Ver fügung hat, um die Zeichenwahl- und Druck vorrichtung zu betätigen. Es ist ferner Vor sorge getroffen, dass diese Übertragung mit einem Mindestmass an Kraft und mit grosser Geschwindigkeit ausgeführt wird. Die ver besserte Druck- und Bandzuführungsvorrich- tung kann mit grosser Geschwindigkeit und wenig Geräusch betrieben werden.
Die Kraft zur -Durchführung dieser Tätigkeit wird bei der beschriebenen Ausführungsform dieses Erfindungsgegenstandes von einem dauernd umlaufenden Motor geliefert. Die erfindungs gemässe Kupplungsvorrichtung vermeidet Ge räusch und unnötige Beanspruchungen. Da mit die verbesserte Vorrichtung mit hoher Geschwindigkeit betrieben werden kann, ist bei dem Entwurf für die Anordnung von Teilen für Sicherung eines unterbrochenen Betriebes, sowie einer langen nutzbaren Le- bensdauer bei einem Mindestmass von Unter- haltungskosten gesorgt worden.
Ferner ist die Fabrikation im Wege der Massenerzeu gung bei geringen Kosten ermöglicht; denn durch die Erfindung sind neue, billige, wirk same und- dauerhafte Wählvorrichtungen und Druckapparate geschaffen worden, die sich besonders für den Schnellbetrieb von Effek tentickern, aber auch andern Drucktelegra- phenmechanismen eignen.
U m den Motor möglichst kurze Zeit im Betrieb zu halten, ist dafür gesorgt, däss der Motor für gewöhnlich ausser Betrieb gehal ten -und erst beim Eintreffen von Codeimpul sen angelassen wird. Zu diesem Zwecke ist auf dem hintern Ende der Hauptwelle 26 (Fig. 2) eine Schnecke 134 angeordnet, die mit einem Schneckenrade 135 in Eingriff steht, das auf einem Zapfen 136 des Rah mens drehbar gelagert ist.
Anschliessend an das Schneckenrad 185 und mit diesem zwecks gemeinsamer Drehung verbunden ist eine Nockenscheibe <B>137</B> (Fig. 5 und 6) auf den Zapfen 186 aufgeschoben. Unterhalb der Nockenscheibe 137 und in Wirkungseingriff mit ihr ist ein im wesentlichen U-förmig ge stalteter Hebel 138 auf einem festen Zapfen 189 drehbar gelagert. Der Hebel 188 kann entgegen der Wirkung einer Feder 140 durch die Nockenscheibe 137 um seinen Zapfen aus geschwenkt werden. Das eine Ende der Fe der 140 greift an den Arm an, während das andere am Rahmenwerk befestigt ist.
Am freien Ende des Hebels<B>138</B> ist auf einem Zapfen 141 ein Winkelhebel 142 gelagert, dessen einer Arm mit einem der Federarme 143 eines Ein- und Ausschalters in Eingriff steht. Der Federarm 143 und ein mit ihm zusammenwirkender Federarm 144 sind mit zusammentreffenden Kontakten 145 versehen und überwachen den Stromkreis des Mo tors i12.
Der andere Arm 146 des Winkelhebels 142 befindet sich in Wirkungsbeziehung zu einem Anker 147 eines Magnetes 148. Der Anker 147 bewegt sich zwischen zwei ein stellbaren Beörenzungsanschlägen, welche in der Zeichnung nicht dargestellt sind. Der polarisierte Magnet 148 ist mit der Wick lung des Magnetes 1 in Reihe geschaltet und in geeigneter Weise auf dem Druckerrahmen gelagert (Fig. 8). Der Motor<B>31,</B> der eine Feldwicklung 150 und eine Ankerwicklung 151 enthält, ist unter Vermittlung eines Ge schwindigkeitsreglers 153 an eine Strom quelle 152 angeschlossen.
Der Geschwindig keitsregler 158, der von bekannter Bauart ist, enthält einen Ein- und Ausschalter 145, so wie elektrische Kontakte 154. Für gewöhn lich betätigt der mit dem Magnet 1 in Reihe liegende Magnet 148 seinen Anker 147 ent sprechend dem ursprünglichen Linienstrom.
Normalerweise befindet sich der Apparat in dem in Fig. 6 dargestellten Zustand. Der Nockenteil der Scheibe 137 steht in Eingriff mit einem Vorsprung des Teils 138 und hat diesen Teil um seinen Zapfen 139 ge schwenkt.
Der Magnet 148 hält zu dieser Zeit seinen Anker 147 auf der durch die ausgezogenen Linien angedeuteten Markie rungsseite innerhalb des Schwingungsberei ches des Winkelhebels 19-2, so däss, wenn der Teil 1.38 geschwenkt wird, der- Winkelhebel 142. um seinen Zapfen 141 ausschwingt und die beiden Kontakte 145 getrennt werden. Auf einen Abstand- oder Startimpuls ansprechend wird der Anker 147 in die in Fig. 8 in ge strichelten Linien veranschaulichte Stellung bewegt.
Der Winkelhebel 142 ist.dann frei, so dass die Kontakte 145 miteinander in Ein griff treten können. Der Motorstromkreis wird darauf geschlossen, und die Teile 1.36 und 137 werden angetrieben. .
Dreht sich die Scheibe 137, so geht ihr erweiterter Teil über den Vorsprung des Teils 1.38, und dieser wird durch seine Feder im Uhrzeigersinne um den Zapfen 139 in die in Fig. 5 veranschaulichte Lage geschwenkt. In dieser Lage bleiben die Kontakte unabhängig von der Stellung des Ankers 147 geschlossen. Dreht sich die Scheibe 137, so schwenkt sie den Hebel 138 aus, der seinerseits den Hebel 142 von Zeit zu Zeit senkrecht bewegt. Wäh rend jeder Drehung wird, wenn der angeho bene Teil der Scheibe 137 mit dem Teil 138 in Eingriff tritt, der Winkelhebel ge schwenkt. Wird jedoch ein Stopp- oder Mar kierungsimpuls empfangen, so wird der An- ker-,1,47 des Magnetes 148 in die durch voll ausgezogene Linien angedeutete Lage bewegt.
V@'ird der Hebel 138 am Ende des Arbeits kreislaufes um seinen Zapfen 139 ge schwenkt, so tritt das Ende 146 des Winkel hebels 142 mit dem Anker 147 in Eingriff, und der Winkelhebel 142 wird entgegen dem Uhrzeigerdrehsinne um seinen Zapfen 141 ge schwenkt, wodurch die Kontakte 145 vonein ander entfernt und der Stromkreis des Mo tors<B>31</B> geöffnet wird.
Der mit dem Linienmagnet 1 in Reihe geschaltete Elektromagnet 148 ist im vor stehenden als mechanischer Interferenz mechanismus dargestellt, bei dem der Anker 147 entweder in die oder aus der Bahn des Endes 146 des Winkelhebels 142 gebracht wird. Bei den in den Fig: 19 bis 21 veran- schaulichten Ausführungsformen ist die Wicklung 148 als Übertragungsrelais darge stellt, das mittelst seines Ankers 147'-den Stromkreis des Magnetes 147' überwacht. Bei dieser Ausführungsform sind ähnliche Be zugszeichen für entsprechende Teile der erst beschriebenen Ausführungsform benutzt.
Gemäss der Ausführungsform nach Fig. 20 und 21 wird der Magnet 147' von einem Rahmen 148' getragen, an dem bei 149' ein mit einem Fortsatz 151' versehener Anker 150' drehbar gelagert ist. Ein Anschlag 152' begrenzt die Bewegung des Ankers 150'. Eine Feder 153' hält den Anker für gewöhn lich in der Ausserbetriebsstellung entspre chend der Fig. 21.
Die übrige Einrichtung ist ähnlich der im Zusammenhang mit der ursprünglichen Ausführungsform beschriebenen. Eine auf dem hintern Ende der Hauptwelle 26 (Fig. '2) sitzende Schnecke 134 greift in ein Schnek- kenrad 135 ein, das auf einem Zapfen 136 des Rahmens drehbar gelagert ist. Auf dem Zapfen 136 sitzt ausser dem Schneckenrad und zusammen mit diesem drehbar eine Nolz- kenscheibe 137. Unterhalb der Nocken scheibe und in Wirkungsbeziehung zu ihr ist ein im wesentlichen U-förmig gestalteter He bel 138 auf einem festen Zapfen 139 gelagert.
der um diesen Zapfen entgegen der Wirkung einer Feder 140 durch die Nockenscheibe 137 geschwenkt werden kann. Das eine Ende der in Fig. 20 und 21 nicht dargestellten Feder 140 ist, wie in Fig. 5 und 6, an dem Arm 138 befestigt, während das andere Ende am Rah menwerk liegt. Am freien Ende des Hebels 138 ist auf einem Zapfen 141 ein Winkel hebel 142 gelagert, dessen eines Ende mit einem der Federarme 143 eines Ein- und Ausschalters in Eingriff steht. Der Feder arm 143 und ein mit ihm zusammenwirken der Federarm 144 besitzen zusammen stossende Kontakte 145 und überwachen den Stromkreis des Motors M.
Der andere Arm 146 des Winkelhebel: 142 steht in Wirkungsbeziehung zu einem Fortsatz 151' des Ankers 150' des Magne tes 147'. Für gewöhnlich befindet sich der Appa rat in dem- in Fig. 19 dargestellten Zustand. Der Ansatz der Nockenscheibe 137 ist vor her mit einem Vorsprung des Hebels 138-in Eingriff getreten und hat den letzteren um seinen Zapfen 139 geschwenkt. In diesem Augenblick ist das empfangene Zeichen ein Stopp- oder Markierungsimpuls, der den Li nienmagneten 1 und das Relais 148 betätigt.
Der Anker 147 des Relais 148 wird bewegt, so dass er mit seinem Kontakt in Eingriff tritt (Fig.- 19) und ein Stromkreis für den Magneten 147' geschlossen wird, der von dem negativen Pol der Batterie über die untere Wicklung des Magnetes 147' zum positiven Pol der Batterie verläuft. Der Magnet 147' wird auf diese Weise erregt; er betätigt sei nen Anker 150' entgegen der Spannung der Feder 153', bis der Fortsatz 151' in Eingriff mit dem Vorsprung 146 des Winkelhebels 142 tritt (Fig. 19).
Dementsprechend wird, da der Hebel 138 in der oben beschriebenen Weise um den Zapfen 139 schwingt, der Winkelhebel 142 in dem Uhrzeigerdrehsinne entgegengesetzter Richtung um seinen Zap fen 141 geschwenkt; er bewegt den Feder arm 143, wie dargestellt, so dass die Kon takte 145 sich öffnen, wodurch der Strom kreis des Motors M unterbrochen wird.
Auf einen Start- oder Abstandimpuls an sprechend, tritt, wie oben angedeutet, der Linienmagnet in Tätigkeit, und gleichzeitig wird das Relais 148 enterregt, worauf der Anker 1:17 in seine Normalstellung zurück geführt wird; dabei gehen seine Kontakte auseinander, und der Stromkreis der Wick lung des Magnetes 147' wird unterbrochen. Dieser Magnet wird enterregt, und die Feder 153' schwenkt den Anker 150' um den Zap fen 149', so dass der Vorsprung 146 von dem MTinkelhebel 142 freikommt.
Der federnde Kontaktarm 143 schwenkt darauf den Win kelhebel 142 im Uhrzeigersinne- aus, bis die Kontakte 145 miteinander in Eingriff treten; wodurch der Stromkreis des Motors M ge schlossen und die Drehbewegung, wie oben beschrieben, eingeleitet wird. Nachdem der Ansatz der Nockenscheibe 137 an dem vor- Sprung des Hebels 138 vorbei gegangen ist, wird dieser Hebel durch seine Feder, wie oben beschrieben, aufwärts bewegt.
Darauf bleiben die Kontakte 145 geschlossen, unab hängig davon, ob der Magnet 147' erregt ist oder nicht. Der oben beschriebene Arbeits kreislauf wird dann wiederholt, wenn eine vollständige Umdrehung vollendet ist und der Vorsprung auf der Nockenscheibe 137 wieder mit dem Vorsprung des Hebels 138 in Eingriff tritt.
Die Figuren 11 und 12 stellen Schemata von bevorzugten Schaltungen dar. Gemäss Fig. 11 ist die Signalisierungslinie 156 mit den Anschlussklinken 157 und 158 verbun den, die mit Anschlüssen 159, 161 versehen sind. Diese sind aus Gründen der deut licheren Darstellung als von den Klinken getrennt dargestellt. Normalerweise sind die Anschlüsse natürlich mit den Klinken ver bunden. Von dem Anschlüss 159 geht eine Leitung 162 aus, die zu der Verbindungs schiene 163 des Klemmenblockes 8' führt.
Die Schiene 163 erstreckt sich über eine Lei tung 1.65 bis zu einer der Auswählwicklun- gen 3 des Auswählmagnetes 1. Das andere Ende dieser Wicklung ist über den Leiter 167 mit der zweiten Leiterschiene 168 des Klemmenblockes 8' verbunden. In entspre chender Weise steht die zweite Wicklung 4 des Auswählmagnetes 1 über die Leitungen 171 und 172 mit den Leiterschienen 173 und 174 in Verbindung.
Die Schiene 173 ist über die Leitung 175 und den Anschluss 176 mit der Wicklung 177 des Motorkontrollrelais 148 verbunden, deren anderes Ende über die Leitung 178 mit der an den positiven Pol der Signalisierungslinie 156 angeschlossenen Klemme 161 in Verbindung steht. Bei dieser Schaltung können die Wicklungen 3 und 4 des Auswählmagnetes 1 entweder in Reihe oder parallel geschaltet werden. Um die Wicklungen in Reihe zu schalten, werden die Ringe 168 und 174, wie bei der bevorzugten Ausführungsform dargestellt, kurzgeschlos sen.
Um diese Wicklungen parallel zu schal ten, ist es nur nötig, einerseits die Schiene <B>179</B> mit dem Ring 168 und anderseits die Schiene 174 mit dem Ring<B>163</B> zu verbinden.
Wie oben beschrieben, überwacht das Motorkontrollrelais 148 den Motorkontroll- kontakt 147 in der Weise, dass sein Kontakt 145, wenn das Relais erregt wird, mit den Auswählwicklungen in Eingriff tritt. Es versteht sich, dass die Darstellung hier eine schematische ist. Die Einzelheiten der Ein richtung, die das Schliessen des Kontaktes 145 vermittelt, sind in den Fig. 5, 6 und 8 dargestellt. Der Kontakt 145 ist über eine Leitung 181 an einen Widerstand 182 und parallel. dazu an den Steuerkontrollkontakt 183 angeschlossen.
Die Leitung verläuft fer ner über die Feldwicklung 150 des Motors und ist über die Leitung 184 an den ent gegengesetzten Pol der Stromquelle ange schlossen. Der Ankerstromkreis verläuft über den Widerstand 182, die Leitung 185 zur andern Seite des Ankers 151, während das entgegengesetzte Ende an die Leitung 184 angeschlossen ist. Diese verläuft zu dem Schalter 186, der in eine von zwei Stellungen gebracht werden kann, in der er eingestellt bleibt. In einer der Stellungen ist der Strom kreis geöffnet, in der zweiten geschlossen. Das entgegengesetzte Ende des Schalters 186 ist über Sicherungen 187 an eine Gleich stromquelle 188 angeschlossen.
Der andere Pol dieser Stromquelle ist über die Leitung 189 mit einem Kondensator von 1/2 Mikro farad verbunden, der in dem Stromkreis, und zwar im Nebenschluss zu den Motorkontroll- kontakten liegt, um eine Lichtbogenbildung an diesen Kontakten während des Betriebes zu verhindern. Die Wirkung des Apparates ist nach der obigen Beschreibung ohne wei teres verständlich.
Wenn Impulse empfan gen werden, die die Auswählwicklungen be tätigen, so strömen diese gleichfalls in Reihe durch das Motorkontrollrelais 177, das sei nerseits, wenn es seinen Kontakt in der oben beschriebenen Weise betätigt, den Motor stromkreis schliesst. Dadurch wird der Mo tor in Gang gesetzt, um den Drucker anzu treiben, der während der Impulsperiode in Tätigkeit ist. In Fig. 12 ist die Schaltung bei Verwen dung eines Wechselstrommotors veranschau licht. Die Stromkreise sind im wesentlichen dieselben, abgesehen von Einzelheiten des Motorstromkreises.
Der Motorkontrollkon- takt 145 ist über die Leitung 181 mit den beiden Widerständen 182 verbunden, die im Gegensatz zu der Reihenschaltung, wie sie bei dem oben beschriebenen Gleichstrom system vorliegt, parallel geschaltet sind. Auf diese Weise wird ein Mehrfachstromkreis ge bildet, der über den Steuerkontrollkontakt 183 und die Feldwicklung 150, sowie die An kerwicklung<B>151</B> in Reihenschaltung nach dem entgegengesetzten Pol der Wechsel stromquelle über die Leitung 184 verläuft. Mit Ausnahme dieses Unterschiedes in der Stromkreisbildung wird die entsprechende Einrichtung benutzt.