CH150477A - Auswahlempfänger, insbesondere für Typendrucktelegraphen-Empfangsapparate. - Google Patents

Auswahlempfänger, insbesondere für Typendrucktelegraphen-Empfangsapparate.

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CH150477A
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  Auswahlempfänger, insbesondere für     Typendrucktelegraphen-Empfangsapparate.       Die Erfindung bezieht sich auf einen  Auswahlempfänger, welcher insbesondere  für     Typendrucktelegraphen-Empfangsappa-          rate    geeignet ist.

   Er ist     gekennzeichnet     durch eine umlaufende und in der Längs  richtung bewegliche     Nockentrommel,    durch  Mittel zum     Antrieb    dieser Trommel, durch  unter dem     Einfluss    der empfangenen Impulse  stehende Mittel zur Kontrolle der Drehbewe  gung der     Nockentrommel,    um die Drehzahl  derselben in Übereinstimmung     mit    der An  zahl     aufgenommener    Codekombinationen von  Impulsen zu halten, durch     Mittel,    um die       Nockentrommel    in ihrer     Längsrichtung    zu  verschieben, durch Mittel,

   welche die Längs  verschiebung dieser Trommel in Übereinstim  mung mit den empfangenen     Codekombina-          tioiien    von Impulsen steuern, und durch einen       Auswählmechanismus,    der je nach der  Längsverschiebung der     Nockentrommel    wech  selnd verstellt wird, um den Druckvorgang  entsprechend den aufgenommenen Codekom  binationen von Impulsen zu bewirken.    Die     Zeichnung    stellt ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes und  einige besondere Ausführungsformen von  Einzelheiten dar.  



       Fig.    1 ist eine Aufsicht auf eine Ausfüh  rungsform der Erfindung;       Fig.    2 ist eine Ansicht der in     Fig.    1 dar  gestellten     Einrichtung    von links, wobei einige  Teile weggebrochen gedacht sind;       Fig.    3 ist eine Vorderansicht zur Einrich  tung, wobei einzelne Teile geschnitten ge  dacht sind;       Fig.    4 ist ein     Schnitt    nach Linie     4@     der     Fig.    3;  Die     Fig.    5 und 6 stellen Einzelheiten dar,  die die Steuerung für die Stromkreise des  Motors veranschaulichen, der für die Liefe  rung der Kraft an den Druckmechanismus  vorgesehen ist;

         Fig.    7 veranschaulicht den sogenannten  Flatterhebel und     seinen    Antrieb;       Fig.    8 zeigt ein Schaltungsschema;      Die     Fig.    9 und 10 stellen eine Einzelheit  in Ober-     bezw.    Seitenansicht dar und veran  schaulichen die auf dem Stopparm der     Ty-          penradwelle    vorgesehenen     Mittel    zur Verhin  derung des Klapperns, wenn das Typenrad  anbehalten wird;  Die     Fig.    il und 12 sind Schaltungs  schemata;

    Die     Fig.    13 und 14 sind teilweise     Seiten-          bezw.        Endansichten,    die eine andere Ausfüh  rungsform des Flatterhebels und der Flatter  nockenscheibe erläutern;       Fig.    15 ist eine teilweise Seitenansicht  entsprechend der     Fig.    2 und erläutert die  geänderte Ausführungsform des     Flatterhebels     in     Wirkungsbeziehung    zu der     Stiftentrommel     und der     Wählvorrichtung;          Fig.    16 ist eine Aufsicht auf die in       Fig.    15 dargestellte Einrichtung;

    Die     Fig.    17 und 18 sind teilweise Schnitt  darstellungen, die eine andere Anordnung  der Wähler mit einer Sperrvorrichtung zum       Festhalten    der Wähler in der jeweils einge  stellten Lage erkennen lassen;       Fig.    19 ist ein Schaltungsschema einer  andern Ausführung der Motorsteuerung;  Die     Fig.    20 und 21 sind teilweise Seiten  ansichten der in     Fig.    19 dargestellten Vor  richtung.  



  Wie     Fig.    1 erkennen lässt, wird die Vor  richtung durch einen     einzigen    Wählmagnet  gesteuert, der von irgend einer bekannten  Bauart sein kann. Im     vorliegenden    Fall ist  der     Magnet    als empfindlich Aalarisierter  Magnet ausgebildet, wie sie beim Betrieb von  Effektentickern benutzt werden. Er umfasst  einen permanenten     Hufeisenmagnet    1, der die  Polstücke 2 umgibt. Zwischen den Pol  stücken 2     sind    die Magnetwicklungen 3 und  4 untergebracht, die entsprechend den über  die (nicht dargestellte)     Signalisierungslinie     empfangenen Impulsen erregt werden, um  den Anker 5 zu betätigen.

   Der Anker 5 ist  an dem Ankerlager 5' in irgendwie geeigne  ter Weise gelagert; auf dem     einen    Ende des  Ankers ist ein vorspringender     Fortsatz    6  vorgesehen. Die Bewegung des Ankers 5  wird durch einstellbare Schrauben 7 be-    grenzt, die von dem Stück 8 auf dem Mag  neten 1 getragen werden, und die getrennt  voneinander mit den gegenüberliegenden Sei  ten des     innern    Endes des Ankers in     Eingriff     treten können.

   Wie die Zeichnung erkennen  lässt, ist oberhalb der Magnetwicklungen  und 4 ein     Klemmenblock    8' der üblichen Bau  art in irgend einer wohlgekannten Art und  Weise angebracht, damit man die erforder  lichen     Stromkreisverbindungen    herstellen  kann, wie weiter unten eingehender erläutert  werden wird.  



  In dem Masse wie der Magnet 1 in Über  einstimmung mit den über die     Signalisie-          rungsleitung    empfangenen     Markierungs-    und  Pausenimpulsen erregt und     entregt        wird,     wird der     Fortsatz    6 des Ankers 5 in die  Bahn des im einzelnen in     Fig.    7 dargestell  ten Flatterhebels 9 und aus ihr heraus  bewegt. Der Flatterhebel 9 umfasst zwei  Arme 10 und 11, die im wesentlichen recht  winklig zueinander angeordnet sind. Das  äussere Ende des Armes 10 weist einen An  schlag 12 auf, der, wenn der Anker 5 nach  rechts bewegt wird, mit dessen     Fortsatz    6 in  Eingriff tritt.

   Der Flatterhebel 9 ist dreh  bar auf einem Zapfen 13 gelagert, um den  er für gewöhnlich durch eine Feder 14 in der  Richtung des Uhrzeigers gedreht     wird.    Das  eine Ende der Feder ist an dem Rahmen, das  andere Ende an einem Vorsprung 15 des  Flatterhebels 9 befestigt. Der andere Arm  11 des Hebels 9 endet in ein gegabeltes     Joch-          stück    16, das mit     Fortsätzen    oder Nocken  mitläufern 17 und 18 versehen ist, deren  Zweck weiter unten beschrieben werden     wird.     



  Mit dem gegabelten     Jochstück    16 wirkt  die flache     Nockenscheibe    19 zusammen, die  mehrere radial angeordnete, nach rechts und  links gerichtete Wellen 20, 21 und 22 auf  weist, die in gleichen Entfernungen von der  Mittelebene angeordnet sind. Der Scheitel  jeder Welle tritt abwechselnd mit einem der       Fortsätze    17     bezw.    18 des     Jochstückes    16 in  Eingriff, wenn die     Nockenscheibe    19 durch  sie in einer weiter unten näher zu beschrei  benden Weise bewegt wird.

        Die     Nockenscheibe    19 ist an einem in der  Längsrichtung verschiebbaren Nocken- oder       Stiftentrommel-Hülsenstück    23 befestigt und  mit ihm zusammen drehbar, das durch einen       Motor    M, wie weiter unten beschrieben wer  den wird, angetrieben wird und dessen       Längsbewegung    durch Begrenzungsanschläge       unterbrochen    wird. Der Motor M, der ent  weder ein Gleichstrom- oder ein     Wechsel-          stxommotor    sein kann, ist von der üblichen  Bauart und mit auf der Welle sitzenden       Ringen    20' versehen, auf denen Bürsten 21'  schleifen, die in einem Block 22' durch Kap  pen 23' gehalten werden.

   Wenn sich die       Nockenscheibe    19 an den Vorsprüngen 17  und 18     vorbeibewegt,    veranlasst sie den He  bel 9,     entweder    eine Bewegung im Uhrzeiger  sinne oder im entgegengesetzten Sinne um  den Zapfen 13 auszuführen. Die Feder 14  drängt den Hebel 9 normalerweise in die  Uhrzeigerrichtung und hält dementsprechend  die     Nockenscheibe    19 und die     Stiftentrom-          melhülse    23 gegen ihren rechten Anschlag.

    Befindet sich die     Stiftentrommelhülse    23 in  ihrer Lage am weitesten rechts, so bewegt  der Scheitel 21 der     Nockenscheibe    19, wenn  er sich an dem     Fortsatz    17     vorbeibewegt    und  mit ihm in Eingriff tritt, den Hebel 9 in. der  Uhrzeigerrichtung entgegengesetztem Sinne,  wobei er den Anschlag 12 aus der Bahn     de2     Ankers 5 bringt. Dieser Zustand ist in       Fig.    7 veranschaulicht.

   Wenn der schräge  Teil der     Nockenscheibe    19, das ist der Teil,  der     tlem    rechten Scheitel 22 unmittelbar vor  hergeht, durch das Jochstück 16 des Hebels 9  geht, tritt der rechte Scheitel 22 mit dem       Fortsatz    18 in Eingriff und erteilt dem He  bel 9 eine Drehung im     Sinne    des Uhrzeigers.  Ist in diesem Augenblick das     Liniensignal     ein solches, dass der Anker 5 sich in seiner  linken     Stellung    befindet, so wird eine voll  ständige Bewegung des Hebels 9 ermöglicht,  und die     Stiftentrommel    23 wird dementspre  chend in ihrer normalen rechten Lage ver  bleiben.

   Ist dagegen in dem     betreffenden     Augenblick das empfangene Signal ein sol  ches, dass sich der Anker 5 in seiner rechten  Endlage befindet, so tritt der Anschlag 12    des Hebels 9 mit dem Vorsprung 6 des An  kers 5 in Eingriff. Die Bewegung des He  bels 9 wird dementsprechend angehalten.     D:1     sich der Hebel 9 jetzt nicht mehr nach     recht..-.     bewegen kann, wird die     Nockenscheibe    19  nach links gedrängt, wenn der rechte Schei  tel 22 an dem     Fortsatz    18 vorbeigeht.

   Auf  diese Weise wird die     Stiftentrommelhülse    23  in Übereinstimmung mit den ankommenden       Markierungs-    oder     Intervallimpulsen    nach  links     bezw.    rechts bewegt.  



  Wie dem Sachverständigen ohne weiteres  verständlich ist,     werden    sämtliche Bewegun  gen der     Stiftentrommelhülse    23 im wesent  lichen vollständig durch die von dem die       Stiftentrommel    antreibenden Motor gelieferte  Kraft ausgeführt, das heisst nicht nur die  Kraft für die Drehung der     Stiftentrommel    23  wird von dieser ursprünglichen Kraftquelle  geliefert, vielmehr wird wegen der Gestal  tung der     Nockenscheibe    19 die Drehkraft in  eine lineare Bewegung zur Verschiebung der       -Stiftentrommel    23 nach rechts oder links  umgesetzt,

   obgleich diese Bewegung durch  den Linienmagnet überwacht     wird.    Mit Aus  nahme der Auslösung der Kupplung unter  dem Einfluss eines Startimpulses besteht des  halb ein Mindesterfordernis an Kraft seitens  des     Linienmagnetes,    indem die einzige Arbeit  des Linienstromes während der     Signalisie-          rungsperiode    darin besteht, den Anker 5 zu  bewegen, der wie im Fälle eines Relais frei  von irgend einem Hindernis ist.

   Der     Emp-          fangslinienmagnet    kann deshalb von sehr       empfindlicher    Bauart sein, die auf sehr  schwache Ströme anspricht und ein Mindest  mass von Trägheit aufweist, so dass der Mag  net mit sehr hoher Geschwindigkeit betrieben  werden kann. Da die lokale Kraftquelle  innerhalb praktischer Grenzen von belie  bigem Wert sein kann, kann die     Stiftentrom-          mel    23 mit sehr hoher Geschwindigkeit ge  dreht und in der Längsrichtung bewegt wer  den.  



  Der Magnet, der auf die aufgenommenen  Impulse anspricht, um die     Wählvorrichtung     veränderlich zu steuern, wird zweckmässig als      polarisierter     Magnet    ausgebildet, so dass er       unmittelbar    durch die Liniensignale ohne  Relais betätigt werden kann, und zwar der  art, dass die benutzten Signale wechselnde       Polaritäten    haben können und nicht durch  Stromunterbrechungen gebildet werden. Der  artige Signale geben die grösstmögliche Emp  fangsgenauigkeit.  



  Der beschriebene Magnetanker, der den       Wählmechanismus    mechanisch steuert, ist  leicht und doch starr; ausserdem ist er lang,  so dass sein Ende eine grosse Bewegung aus  führt,     um    engen Spielraum, sowie die Erfor  dernisse grosser     Konstruktionsgenauigkeit    zu       vermeiden.    Das     Wählverfahren    ist ein sol  ches, dass der Anker einen ausserordentlich  geringen Arbeitsbetrag zu verrichten hat,  und dass er in bezug auf die Wählvorrichtung  lediglich zur Kontrolle der Auswahl dient,

    während     die    tatsächliche Kraft zur Bewe  gung der Elemente der     Wählvorrichtung     durch einen lokalen     Kraftantrieb    geliefert  wird.    Es ist zu bemerken, dass die     Stiftentrom-          melhülse    23 für gewöhnlich in ihrer Stellung  am weitesten rechts gehalten wird, wenn das       Gleitstück    17 mit dem linken Scheitel 21  unter der     Wirkung    der Feder 14 in Eingriff       tritt.    Die letztere, die für gewöhnlich den  Hebel 9 im Uhrzeigersinn zu bewegen sucht,  wird so bemessen,

   dass die     Stiftentrommel    in  ihre Lage am weitesten rechts     gedrängt    wird.  Es versteht sich, dass die     Stiftentrommel    mit.  einer     Geschwindigkeit    gedreht wird, die syn  chron der     Geschwindigkeit    der Zeichen  gebung ist, wobei jeder Zeichenimpuls emp  fangen wird,     unmittelbar    bevor die     Wellung     auf der rechten Seite der     Nockenscheibe    mit  dem Mitläufer oder     Fortsatz    18 in Eingriff  tritt und den Hebel 9 im Sinne des Uhrzei  gers zu drehen bestrebt ist.  



  Befindet sich die     Stiftentrommel    in ihrer  Lage am weitesten rechts, so hält der Schei  tel 21, der mit dem     Fortsatz    1.7 in Eingriff  steht, dennoch den Vorsprung 12 des Hebels  9 ausserhalb- der Bahn des Anschlages 6, so  dass der Anker 5 frei ist.    Wenn der rechte Scheitel 22 mit dem       Fortsatz    18 in Eingriff tritt und das Be  streben hat, den Hebel 9     mit    Hilfe der Feder  14 im Sinne des Uhrzeigers zu .drehen, so  liegt der Vorsprung 6 des Ankers 5 je nach  dem Charakter des aufgenommenen Impulses  entweder innerhalb oder ausserhalb der Bahn  des     Vorsprunges    12.  



  Aus der obigen Erläuterung ergibt sich,  dass der Hebel 9 als kombinierter Flatter  hebel und Federhebel für die     Stiftentrommel     23     wirkt,    insofern als die Feder 14 die Kraft  liefert, die durch Vermittlung des     Nocken-          gleitstückes    17 die     Stiftentrommel    23 ent  sprechend einem     Spatiumimpulse    nach rechts  drängt.

   Während der Drehung der Stiften  trommel 23 und unter dem     Einfluss    eines  Markierungsimpulses, durch den der Anker 5  nach rechts bewegt wird, so dass der Vor  sprung 6 sich in der Bahn des Anschlages 12  befindet, tritt das Gleitstück 17 unter der  Wirkung der Feder 14     mit    der     Wellung    beim  Vorsprung 21 in Eingriff und folgt ihr, bis  der Anschlag 12 mit dem Vorsprung 6 des  Ankers 5 in Eingriff     tritt,    worauf die wei  tere Bewegung des Hebels 9 angehalten wird.

    Einen Augenblick später     tritt    der nach aussen  abgeschrägte Teil des Vorsprunges 20 mit  dem Gleitstück 18 in Eingriff, und die     Stif-          tentrommel    23     wird    als Ergebnis einer wei  teren Drehung der     Nockenscheibe    19 nach  links bewegt.  



  Im vorliegenden Fall wird die     Auswähl-          nockentrommel    23 so angetrieben, dass sie  sieh um     'h=    schneller dreht als der Sender.  Die Trommel ist aber so ausgebildet, dass  der Abstand zwischen der Lage, in der sie  einen Impuls aufnehmen kann, und derjeni  gen, in der sie den nächsten Impuls aufneh  men kann, um     '%l2    grösser ist als die Entfer  nung zwischen den Lagen, wo der Sender  einen Impuls und den nächsten aussenden  kann. Es ist nicht möglich, sowohl den Sen  der wie den Empfänger auf genau derselben  Geschwindigkeit zu halten.

   Innerhalb kur  zer Zeit     würde    aber selbst     ein    geringer Ge  schwindigkeitsunterschied zur Folge haben,  dass der Sender und der Empfänger ausser      Tritt fallen. Sollte die Verteilerwelle des  Senders schneller als die     Wählernockentrom-          melwelle    umlaufen, so könnte die Wähler  nockentrommel in einer Lage sein, um den  ersten Impuls     aufzunehmen,        während    der  Sender schon den zweiten Impuls sendet.

    Läuft anderseits die Verteilerwelle des Sen  ders langsamer als die     Wählernockentrom-          melwelle,    so kann sich die Wählernocken  trommel in einer Stellung zur Aufnahme des  zweiten Impulses befinden,     während    der  Sendeverteiler den ersten Impuls aussendet.  Diese Schwierigkeiten können dadurch ver  mieden werden, dass man die Wählernocken  trommel nur etwas schneller     laufen.lässt    als  die Verteilerwelle, wodurch die erstere in  stand gesetzt wird, ihre Drehung zu voll  enden, kurz bevor der Verteiler die entspre  chende Drehung vollendet.

   Mit andern Wor  ten, wenn der Sendeverteiler 45   zu durch  laufen hat, um aus der Stellung, in der er  den ersten Impuls aussendet, in die Stellung  zu gelangen, in der er den zweiten Impuls  aussendet, so muss die     Wählernockentrommel     483/4   (nämlich 45       -I-        '/12    . 45  ) durchlau  fen, um aus der Stellung, in der sie den  ersten Impuls aufnehmen kann, in die Stel  lung zu gelangen,     in    der sie den zweiten Im  puls aufnehmen kann. Da aber die Wähler  nockentrommel um     'J,2    schneller läuft, wird  sie diese     zweite    Stellung in der gleichen Zeit  erreichen, in der der Sendeverteiler in sei  ner zweiten Stellung ankommt.  



  Wenn die     Wählernockentrommel    eine  Umdrehung vollendet hat, so kommt sie zum  Stillstand, bis der Sendeverteiler wiederum       einen    Startimpuls aussendet. Wenn nun die  Geschwindigkeit der     Wählernockentrommel     etwas grösser ist als die     richtige    Geschwin  digkeit, so ist die einzige Wirkung die, dass  sie etwas länger in Ruhe bleibt. Ist die Ge  schwindigkeit anderseits etwas geringer als  die richtige Geschwindigkeit, so wird sie um  eine genau entsprechend geringere Zeitspanne  in Ruhe bleiben.

   Natürlich wird ein kleiner  Fehler in der Stellung der Wählernocken  trommel in den verschiedenen Lagen vor  kommen; der Mechanismus ist aber so aus-    gebildet, dass dies berücksichtigt wird, und  dank der Tatsache, dass die Wählernocken  trommel jede Drehung in Übereinstimmung  mit dem     Sender    beginnt, kann dieser Fehler  niemals grösser     werden.     



  Um eine sanfte und gleichmässige Feder  wirkung auf den     Stiftentrommelwähler    zu  erreichen, ist die beschriebene kombinierte       Flatterhebelkonstruktion    durch zwei unab  hängige Hebel ersetzt, von denen der eine als  Flatterhebel wirkt, indem er mit der     Flatter-          nockenscheibe    in Eingriff tritt, während der  andere als Federhebel wirkt, um die gleich  förmige und sanfte Federspannung auf     dic          Stiftentrommel    zu übertragen.

   Diese Ausfüh  rungsform ist in den     Fig.    13 bis 16 veran  schaulicht, in denen gleiche Bezugszeichen  wie in der     vorbeschriebenen    Ausführungs  form für dieselbe Teile benutzt sind. Wie  die genannten Figuren erkennen lassen, ist  der Flatterhebel 9' auf einem Stift 13 ge  lagert, um den er normalerweise, wie be  schrieben, geschwenkt werden kann. Der  Hebel 9' ist mit einem Arm 11' versehen, der  in ein gegabeltes Jochstück 16 ausläuft, das       Fortsatz-    oder     Nockengleitstück    17 und 18  besitzt, deren Zweck weiter oben beschrieben  worden ist.

   In     Wirkungsverbindung    mit dem  Jochstück 16 steht die     Flatternockenscheibc     19, die mit mehreren radial angeordneten  rechten und linken Wellen oder Scheiteln 20,  21 und 22 versehen ist, dis in gleichen Ab  ständen von der Mittelebene angeordnet sind.  Der Scheitel jeder Welle tritt abwechselnd  mit einem der     Fortsätze    17 oder 18 des     Joch-          stückes    16 in Eingriff, bis die     Nockenscheibe     19 in der beschriebenen Weise an ihnen vor  beibewegt wird.  



  Ein zweiter Hebel 21' ist auf dem Zap  fen 1.3 drehbar gelagert und wird für ge  wöhnlich im Uhrzeigersinn um diesen Zapfen  durch eine Feder 22' bewegt, deren eines  Ende an dem Hebel 21' befestigt ist, während  das andere Ende an das Rahmenwerk an  greift. Der Hebel 21' ist mit einem Zahn  oder Gleitstück 23" versehen, das unter der  Wirkung der Feder 22' über die gerade Flä-      ehe 24' der     Nockenscheibe    19 nahe der     Stif-          tentrommel    2 3 gleitet.  



  Wie im Zusammenhang mit der ersten  Ausführungsform beschrieben, wird die von  der     Stiftentrommel    23 getragene Nocken  scheibe 19 durch die Trommel gedreht, wäh  rend die letztere ihren Drehantrieb vom Mo  tor<B>11</B> erhält. Für gewöhnlich bewegt die  Feder 22' den Hebel 21' im     Uhrzeigersinne     um den Zapfen 13. Der     Fortsatz    23" des  Hebels 21' schleift auf dem glatten Teil 24'  der Scheibe 19, wobei die     Stiftentrommel    23  in ihre rechte Stellung gedrängt wird.

    Gleichzeitig mit dem aufeinander folgenden  Eingriff der     Fortsätze    16 und 17 mit den       Vorsprüngen    der     Nockenscheibe    19 wird der  Hebel 9' zunächst im Uhrzeigersinn und     dann     im     entgegengesetzten        Sinne    um den Zapfen  13 geschwenkt. Dies ist der Betriebszustand  während der     Pausenimpulsintervalle,    wenn  der Anker 5 sich in seiner linken Stellung  und ausserhalb der Bahn des Anschlages 12  befindet.  



  Auf einen     Markierungsimpuls    dagegen  spricht der Anker 5, wie oben beschrieben,  in der Weise an, dass er sich nach rechts und  in die Bahn des Anschlages 12 bewegt. In  diesem Augenblick tritt der     Fortsatz    18 mit  dem Vorsprung 2'2 der     Nockenscheibe    19 in  Eingriff. Wegen der Verstellung der Bahn  des Anschlages 12 kann der Hebel 9' nicht  ausschwingen, und     dementsprechend    müssen  die     Nockenscheibe    19 und die     Stiftentrommel     23 sich nach links bewegen, wenn die     Nok-          kenscheibe    19 sich dreht.

   Gleichzeitig wird  auch das Gleitstück 23" des Hebels 21' ent  gegen der Wirkung seiner Feder 22' nach  links gedrängt.     Wenn    der Arm 11' sich nach       links    bewegt, schwenkt er den Arm 9' ent  gegen dem Drehsinne des Uhrzeigers um  seinen Zapfen 13. Wenn während des näch  sten     Impulsintervalles    ein     Abstandimpuls     aufgenommen wird, so wird der Anker 5  nach links bewegt, wobei er den Anschlag 12  freigibt, so dass die Feder 22' den Hebel 21'  im Uhrzeigersinn um seinen Zapfen 13 dreht  und durch die Fläche der     Nockenscheibe    19,  wie oben beschrieben, die Trommel 23 nach    rechts bewegt wird.

   Aus der obigen Be  schreibung ergibt sich, dass das Gleitstück  23" den Federdruck vom gewellten Teil der       Flatternockenscheibe    abhält und dadurch die  Abnutzung verringert und dabei einen gleich  mässigen Druck aufrecht erhält, indem auch  die Stosswirkung eines über die Wellen glei  tenden Federhebels vermieden wird.  



  Um einen synchronen Betrieb zu sichern,  wird die     Stiftentrommel    23 nach dem     "Start-          Stop"-Prinzip    gedreht, wobei die Start- und  Stoppimpulse die Drehung der Wähler  nocken- oder     Stiftentrommel    23 in Überein  stimmung mit dem entfernt angeordneten  Sendevertreter steuern, der die Schlüsselkom  binationen der Impulse, auf die der Drucker  anspricht, überträgt. Infolge dieses überein  stimmenden Betriebes können die vom Über  trager gesandten Zeichensignale von der Aus  wählvorrichtung richtig empfangen und in  Buchstaben und Ziffern umgesetzt werden,  wie     nunmehr    beschrieben werden möge.  



  Da es sich bei der Aufnahme eines Stopp  impulses im vorliegenden Fall um einen Ab  standimpuls handelt, wird der     Stiftentrom-          melwähler    für gewöhnlich gegen Drehung  festgehalten. Zu diesem Zwecke ist mit der       Wählernockentrommel    23 ein Wählernocken  stopparm 24     (Fig.    4) verbunden, der so an  geordnet ist, dass er mit einem Lappen 25 in  Eingriff tritt, der an dem Rahmen des Ap  parates in irgend welcher bekannten Weise  angebracht sein kann, der aber vorzugsweise  von einer Orientierungseinstellung getragen  wird, wie weiter unten erläutert werden wird.

    Der Eingriff des Armes 24     mit    dem Lappen  25 findet nur statt, wenn die     Stiftentromm_el     sich in ihrer linken Stellung     befindet.    Diese  Voraussetzung ist gegeben,     -wenn,    sobald die       Stiftentrommelhülse    23 in eine Lage gedreht  ist, in der der Arm 24 mit dem Lappen 25  in Eingriff tritt, ein Markierungsimpuls auf  genommen wird.

   Unter der Einwirkung eines  in diesem Augenblick auftretenden Markie  rungsimpulses wird der Anker 5 in seine  rechte Stellung bewegt, und, da der Hebel 9  durch den mit dem     Fortsatz    18 in Eingriff           tretenden    rechten Scheitel 22 im Uhrzeiger  sinn gedreht wird, treten der Anker 5 und  der Hebel 9, wie oben beschrieben,     in    Ein  griff, und die     Nockenscheibe    19     wird    nach       links    bewegt, wobei die     Wählernockentrom-          mel    23 in der gleichen Richtung bewegt wird,  bis der Arm 24 mit dem Lappen 25 in Ein  griff tritt.

   Dadurch     wird,        wie    noch erläutert  werden wird, die Drehung der Hülse 23 ver  hindert. Dies ist der normale Anhalte  zustand. Bei Empfang eines     Abstandimpulses     wird der Anker 5 nach links geschwenkt,  wodurch der Hebel 9 freigegeben wird. Die  ser wird nunmehr durch die Feder 14 bewegt,  und die     Stiftentrommel    23     wird    durch die       Nockenscheibe    19 nach rechts geschoben, wo  durch der Arm 24 ausser     Eingriff    mit dem  Lappen 25 gebracht wird.  



  Die     Stiftentrommel    23 wird nunmehr von  dem Motor     M    in Drehung versetzt, wie jetzt  beschrieben werden möge. Wie     Fig.    4 erken  nen lässt, ist die Hülse 23 auf einer Haupt  welle 26 angeordnet, die in Kugellagern 27  und 28 ruht, die ihrerseits auf nach oben  ragenden Böcken 29 und 30 des Gestelles des  Tickers angebracht sind. Der hintere     End-          teil    der Welle 26 ist abgesetzt, und auf ihn  ist in irgendwie gewünschter Weise eine mit  Flansch versehene Büchse 31     aufgekeilt.    Mit  dem Flansch der Büchse 31 ist durch  Schraube 30' ein Schneckenrad 32 verbunden,  das mit einer Schnecke 34 kämmt, die auf  der Welle des Motors M sitzt.

   Eine Mutter  33, sowie eine Sperrmutter 33' auf der Welle  26 halten die Büchse 31 und das Schnecken  rad     32    in ihrer Lage. Das sich nach vorn  erstreckende Ende der Welle 26, das gleich  falls abgesetzt ist, trägt eine Hülse 35, die  durch     Muttern    35' festgehalten wird und auf  der die     Stiftentrommel    23, die     Nockenscheibe     19 und. der     Wählernockenanschlag    24 gleiten  können.  



  Auf der Welle 26 ist     zwischen    dem Bocke  30 und der     Stiftentrommel    23 eine Reibungs  kupplung 26 angebracht, die eine auf die  Welle 26     aufgekeilte,    mit Flansch versehene  Hülse 37 enthält, deren     Flarischteil    der     Stif-          tentrommel    23 zugekehrt ist. Auf der Hülse    37 ist eine Antriebsscheibe 38 drehbar, so  wie eine Platte 39 drehbar gelagert, zwischen  denen ein Reibglied 40, beispielsweise eine  Filzscheibe, angebracht ist. Ein ähnliches  Reibglied 40 ist zwischen der Antriebs  scheibe 38 und dem     Flanschteil    der Hülse 37  vorgesehen.

   Mit der Platte 39 steht die ge  schlitzte ringförmige Feder 41 in Eingriff,  die auf die Scheibe 42 drückt, die auf das  Ende der Hülse 37 aufgeschraubt ist und mit  Hilfe der Mutter 43 festgehalten wird. Die  Spannung der Feder 41 wird durch die       Scheibe    42 und die Sperrmutter 43 geregelt.  



  Es ist ersichtlich, dass die Reibungskupp  lung als Ganzes entfernt werden kann, ohne  die     Einstellungen    zu ändern. Die Antriebs  scheibe 38, die vom Motor     1Y1    durch die Welle  26 und die Hülse 37 angetrieben wird, be  findet sich jederzeit durch Vermittlung des  Armes 24 in     Wirkungsbeziehung    zu der       Stiftentrommel    23. Wenn sich die Stiften  trommel 23, wie oben beschrieben, in ihrer  linken Endstellung befindet, tritt der Arm 24  mit dem Lappen 25 in Eingriff. Infolgedes  sen gleitet die Antriebsscheibe 38 gegenüber  der Hülse 37, und die     Stiftentrommel    bleibt  stehen.

   Der Arm 24 hat einen     wagrechten     Teil, der durch den Schlitz 38' der Reibungs  scheibe 38 geht, so dass, wenn diese     Scheibe     sich dreht, die Trommel 23 sich     mitdreht.     



  Auf einen Startimpuls hin wird die Hülse  23, wie oben beschrieben, nach rechts bewegt,  und der Arm 24 wird ausser Eingriff     mil     dem Lappen 25 gebracht. Die Trommel 23  wird darauf durch die Hülse 37 in Umdre  hung versetzt. Auf diese Weise wird durch  Übertragung eines Start- oder     Abstandimpul-          ses    die     Stiftentrommel    in Drehung versetzt.  



  Die Drehgeschwindigkeit der     Stiftentrom-          mel    23 ist eine solche, dass, wenn der Sende  verteiler sich um einen genügenden Betrag  gedreht hat, um den ersten Impuls zu über  tragen, die Trommel 23 sich in die richtige  Stellung gedreht hat, um den Impuls aufzu  nehmen. Wenn sich der Sender in die Stel  lung gedreht hat, in der er den zweiten Im  puls überträgt, hat sich die     Stiftentrommel     gleichfalls in eine     entsprechende    Stellung ge-      dreht usw. Am Ende der Drehung, nachdem,  wie beschrieben, der sechste Impuls empfan  gen ist, wird beim Empfang des Stoppimpul  ses, der in diesem Falle ein Markierungs  impuls ist, der Anker 5 nach rechts ge  schwenkt, wodurch er in die Bahn des Hebels  9 kommt.

   Die beiden Teile treten darauf,  wie oben beschrieben, miteinander in Ein  griff und bewegen die     Trommel    in ihre     linke     oder Anhaltestellung. Bei dieser Periode der  Drehung hat die Trommeleine volle Drehung  gemacht, und der Arm 24 befindet sich in       Wirkungsbeziehung    zu dem Lappen 25, und       wenn    die Trommel nach links bewegt wird,  treten die beiden Teile miteinander in Ein  griff und bringen dadurch die Trommel zum       Stillstand.     



  Im     vorliegenden    Falle ist die Übersetzung  für die     Stiftentrommel        eine    solche, dass sie  um     1/,z        schneller    umläuft als der Sender; sie  ist aber so, ausgebildet, dass der Abstand zwi  schen den Stellungen, in denen sie     einen    und  den nächsten Impuls aufnehmen kann, um       '/12    grösser ist als der Abstand, wo der       Senderverteiler    selbst einen Impuls und  den nächsten Impuls senden kann. Dieser  Geschwindigkeitsunterschied zwischen der  Trommel 23 und dem Sendeverteiler ist vor  gesehen, um zu erreichen, dass die Trommel  23 vor dem Sendeverteiler in ihre normale  Ruhestellung zurückkehrt.

   Wie sich aus der  vorstehenden Erläuterung ergibt, überträgt  der Sendeverteiler den Startimpuls, der das       Ingangsetzen    der     Stiftentrommel    veranlasst.  Dementsprechend würde, wenn die Stiften  trommel     ihre    normale Stellung nach der  Übertragung des Startimpulses erreicht haben  sollte, sowie nachdem der Sendeverteiler die       Drehung    veranlasst hat, die Trommel zur  Ruhe kommen, da sie in diesem Augenblick  den Startimpuls nicht empfangen     würde.    Es  ist deshalb wesentlich, dass die     Stiftentrom-          mel    vor dem Sendeverteiler ihre normale  Stellung erreicht, damit sie in der Lage ist,  einen Impuls aufzunehmen.  



  Die einzige andere Möglichkeit würde  sein, die beiden     Einheten    auf genau der glei  chen Geschwindigkeit zu halten, was sich    praktisch als unmöglich herausgestellt hat,  da in kurzer Zeit selbst ein geringer Unter  schied zur Folge haben würde, dass der  Sendeverteiler und der Empfangsmechanis  mus ausser Tritt fallen, so dass, wenn der  Sendeverteiler den ersten Impuls eines Zei  chensignals aussendet, die     Wählernocken-          trommel    in einer Stellung zum Empfang des  zweiten Impulses sein könnte. Dadurch, dass  man die     Wählernockentrommel    etwas schnel  ler laufen lässt als den Sendeverteiler, voll  endet die Trommel ihre Umdrehungen etwas  eher als der Sendeverteiler.

   Zum Ausgleich  dieses Geschwindigkeitsunterschiedes werden  die Wählerstellungen der     Nockentrommel    wei  ter auseinander gelegt als die Sendestellungen  des Verteilers. So wird,     wenn    der Sendever  teiler von der ersten bis zur zweiten Sende  stellung 45   durchläuft, die Wählernocken  trommel beispielsweise so eingerichtet, dass  sie 483/4   von der ersten bis zur zweiten  Wählerstellung durchläuft. Da aber die       Wählernockentrommel    um     '/"    schneller ro  tiert, erreicht sie ihre zweite Wählerstellung  zur gleichen Zeit, wie der Sendeverteiler in  seiner zweiten Stellung ankommt.  



  Wenn die     Wählernockentrommel    eine  Drehung vollendet hat, kommt sie zur Ruhe,  bis der Sendeverteiler wiederum einen Start       impuls    aussendet. Obgleich die Geschwindig  keit der     Wählernockentrommel    etwas höher  ist als die richtige Geschwindigkeit, wird die  einzige Wirkung die sein, dass sie etwas län  ger in Ruhe bleibt. Obgleich in jeder     Aus-          wählstellung    ein kleiner Fehler besteht, ist  der Mechanismus so ausgebildet, dass dieser  Fehler ausgeglichen wird, und da die     Wäh-          lernockentrommel    ihre Drehung in Überein  stimmung mit dem Sendeverteiler beginnt,  kann dieser Fehler niemals sehr gross werden.  



  Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt  sich, dass die relative Stellung der Trommel  23 in bezug auf die empfangenen Signale  insofern sehr wichtig ist, als die Trommel  sich in einer solchen Stellung befinden muss,  dass der Arm 24 mit dem     Lappen    25 in Ein  griff tritt, bevor das Startzeichen aufgenom-           men    wird, und sich ferner in der     richtigen     Stellung befinden muss, um die Codeimpulse  des     Telegrammes    zu empfangen. Dem wird  zum Teil durch Einstellung der Dreh  geschwindigkeit Rechnung getragen. Es ist  aber auch wichtig, die Drehung bei einer be  stimmten     Stellung    der Trommel 23 in Gang  zu setzen.  



  Zu diesem Zweck ist eine Orientierungs  platte 44     (Fig.    2) mit einem Code auf einem  Bock 30 angebracht, der den Anschlaglappen  25     unmittelbar    hinter der Reibungskupplung  36 trägt. Auf der Platte 44 ist eine Hand  schraube 45 angebracht, bei deren Drehung  die Orientierungsplatte und mit ihr der Lap  pen 25 sich bewegt. Zur Einstellung des  Orientierungsbereiches wird ein Probesatz,  beispielsweise "Der schnelle braune Fuchs"       ununterbrochen        während    Feststellung des  Aufnahmebereiches auf den     Drucker    über  tragen. Während dieser Satz aufgenommen  wird, verschiebt man die Orientierungsskala  mit Hilfe der Handschraube 45 auf Null zu,  bis im Probesatz Fehler aufzutreten begin  nen.

   Dann     wird    die Skala langsam zurück  bewegt, bis diese     Irrtümer    wieder verschwin  den. Diese Stellung gibt die eine Grenze des  Orientierungsbereiches an. Derselbe Vorgang  wird nach dem entgegengesetzten Ende der  Skala zu wiederholt, wodurch die andere  Grenze     ermittelt    wird. Nachdem die beiden  Grenzen oder äussersten Stellungen des voll  kommenen Druckens ermittelt worden sind,       wird    die Orientierungsskala in die Mitte  zwischen diese beiden Punkte eingestellt:  Die     Stiftentrommel    23 besitzt einen hoh  len Zylinder mit zwölf Wählernocken 45', die  von ihrer Aussenfläche     vorspringen.    Sechs  dieser Nocken sind Markierungsnocken und  sechs sind Abstandsnocken.  



  Jedem Paar Wählernocken 45', das heisst  einem jeden aus einem     Abstand-    und einem       Markierungswählernocken    bestehenden Paar  ist     einer    von sechs Wählerhebeln 46     (Fig.    3)  zugeordnet, die auf einer Welle 52     (Fig.    18)  drehbar gelagert sind. Die Welle     ruht    in  dem     Rahmen    des Tickers, und zwar in glei  cher Achshöhe wie die Welle<B>26.</B> Jeder der    Hebel 46 enthält Arme 48 und 49, die ober  halb     bezw.    unterhalb der     Stiftentrommel    23  liegen. Die Enden der Arme 48 und 49 sind  gegeneinander versetzt.

   Der untere oder Mar  kierungsarm 49 ist nach rückwärts und der  obere oder     Abstandarm    48 nach der Vorder  seite des Druckers zu abgesetzt. Dies hat den  Zweck, dass, wenn der Markierungsnocken,  der zu dem betreffenden Wählerhebel gehört.  in eine Linie mit dem Arm 49 kommt, der  zugehörige     Abstandnocken    auf die Rückseite  des     Abstandarmes    45 geht, und     dass,    wenn  der     Abstandnocken    sich in Linie mit dem       Abstandarm    48 befindet, der Markierungs  nocken auf die Vorderseite des Markierungs  armes geht.  



  Wie oben beschrieben, wird auf einen  Markierungsimpuls hin die     Stiftentrommel     23 nach links bewegt. Mit dem     Fortsatz    49  des Hebels 46 tritt der zugehörige Nocken  45' in Eingriff, und der     Abstandnocken    geht  an dem     Fortsatz    48 vorbei. Infolge des Ein  griffes des Nockens 45' mit dem     Fortsatz    49  wird der Wähler 46 um seinen Zapfen 52 in  der     Uhrzeigerdrehung        entgegengesetztere     Sinne gedreht. Auf diese Weise werden     dc:     Wählerhebel 46 in die eine oder andere Stel  lung in Übereinstimmung mit den aufgenom  menen Zeichen eingestellt.

   Wie weiter unten  näher ausgeführt werden wird, werden die  ersten     fünf    Wählerhebel in Übereinstimmung  mit Codekombinationen von Impulsen be  tätigt, um eine Auswahl zu treffen, während.  der sechste Wählerhebel entsprechend einem  sechsten Impuls betätigt wird, um Buch  staben oder Ziffern auszuwählen.  



  Diese     Auswählhebel    werden von der     Aus-          wählhebelführung    50 getragen, die rechts  von der Trommel 23 angeordnet ist und die  Funktion hat, die     Auswählhebel    46 so zu  halten, dass sie in der oben beschriebenen  Weise durch die     Auswählnocken    45' in die  Lage bewegt werden können, in der die Zwi  schenräume gebildet werden, oder in die  Lage, in der die Zeichenelemente gegeben  werden. Die     Auswählhebel    sind in Schlitzen  51 des Führungsstückes 50     (Fig.    1 und 3)      gelagert.

   Mit jedem     Auswählhebel    46 ist eine  Feder 52' in den Schlitz eingeführt, um zu  erreichen, dass der Hebel durch die Wirkung  des entsprechenden Nockens 45' gehörig ein  gestellt bleibt. Diese     Auswählhebel    haben  keine Normallage; sie bleiben vielmehr in  jeder Betriebslage eingestellt, bis der Impuls  eines folgenden Codezeichens ein solcher ist,  dass der Hebel in die entgegengesetzte Lage  bewegt wird. Da die Hebel keine normale  Ruhelage haben, ist nur eine sehr kleine  Kraft erforderlich, um sie in Tätigkeit zu  setzen, und die Zahl der Operationen ist ver  ringert, da sie nicht in Tätigkeit treten, be  vor ein Wechsel im Codezeichen eingetreten  ist.  



  Wie im vorstehenden     auseinandergesetzt,     haben die     Auswählhebel    46 keine Normal  lage, und sie sind so angeordnet, dass sie in  jeder Betriebssage verbleiben, bis ein entspre  chender Codeimpuls sie in ihre andere Lage  bewegt. Um die     Auswählhebel    gegen eine  zufällige     Bewegung    in die andere Lage zu  sichern, ist eine Sperrung vorgesehen, die in  veränderter Ausführung in den     Fig.    17 bis  18 veranschaulicht ist. Wie diese Figuren  erkennen lassen, steht ein auf einem Zapfen  47' gelagerter Reiter 46' für gewöhnlich  unter der Wirkung einer Druckfeder 48', die  ihn um den Zapfen 47 zu drehen sucht.

   Ein       Fortsatz    49' des Reiters 46' steht mit der  Kante des     Auswählhebels    in einer seiner La  gen und mit der Vorderseite des Hebels in  der entgegengesetzten Lage in Eingriff. Rei  ter nach Art des Reiters 46' sind für jeden  einzelnen     Auswählhebel    vorgesehen. 'Befin  det sich der vordere     Auswählhebel    46 in der  in     Fig.    17 veranschaulichten Lage, so liegt  der     Fortsatz    49' des Reiters 46' an der Kante  des     Auswählhebels    46 an und hält den Hebel  in dieser Lage.

   Wird dagegen der     Auswähl-          hebel    in seine andere Lage bewegt, wie es der  unmittelbar hinter dem ersten Hebel in       Fig.    17 liegende Hebel zeigt, so schwenkt  der     Auswählhebel,    wenn er sich bewegt, den  Reiter 46' im Uhrzeigersinn um seinen Zap  fen 47', wobei die Feder 48' zusammen  gedrückt wird, bis sie der     Fortsatz    49' über    die Kante des Hebels 46 bewegt, worauf der  Reiter 46' durch seine Feder 48' in dem U     hr-          zeigersinne    entgegengesetzter Richtung ge  schwenkt wird, so dass er sich an die Ober  seite des     Auswählhebels    46 legt und diesen in  seiner neuen Lage festhält.

   In entsprechender  Weise wird, wenn der     Auswählhebel    46 in  seine vorliegende Stellung geschwenkt wird,  der Reiter 46' unter     Zusammendrückung    der  Feder 48' gehoben, bis seine Kante über die  rechte Kante des     Fortsatzes    49' vorbei geht  auf die in der Zeichnung dargestellte Seite,  worauf die Feder 48' den Reiter 46' wie  der in entgegengesetztem     Uhrzeigersinne     schwenkt, so dass der     Fortsatz    49' mit der  Seite des Vorsprunges des     Auswählhebels    46  in Eingriff tritt. Auf diese Weise werden  die     Auswählhebel    unmittelbar nach ihrer  Betätigung einzeln in ihrer eingestellten  Lage festgehalten.  



  Es mag nun die erstbeschriebene Ausfüh  rungsform weiter erläutert werden. Jeder der       Auswählhebel    46 ist mit einem Paar nach  unten gerichteter, auseinander gehender       Arme    53 und 54 versehen, die mit den Fort  sätzen 55     bezw.    56 eines jedem der     Auswä.hl-          hebel    zugeordneten     Übertragungs-T-Hebels     57 in Wirkungseingriff treten können.

   Jeder  Hebel 57 liegt in einer Ebene mit dem über  ihm befindlichen     Auswählhebel    45 und ist  drehbar auf einer Welle 58 gelagert, die  durch einen Übertragungsbügel 59     (Fig.    2)  getragen wird, der an der in geeigneter  Weise am Druckerrahmen angebrachten       Übertragungsbügelwelle    60 gelagert ist. Der  Übertragungsbügel 59 ist auf seinem Ende  mit einer Rolle 61 versehen und steht in Wir  kungsbeziehung zu einer Haupt- oder     Be-          tätigungsnockenscheibe    62     (Fig.    2 und 4).  



  Die     Nockenscheibe    62 ist hinter der     Stif-          tentrommel    23 angeordnet und frei auf der  Hauptwelle 26 gelagert, so dass sie sich ihr  gegenüber, sowie zwischen den Böcken 29  und 30 des Druckerrahmens drehen kann.  Die     Nockenscheibe    enthält innere und äussere       Nockenflächen    62' und 62". Die     Übertra-          gungsbügelrolle    61 wird durch die innere           Nockenfläche    62' gesteuert.

   Die     Betäti-          gungsnockenscheibe    62 wird durch eine Rei  bungskupplung 63 angetrieben, die auf der  Hauptwelle, und zwar rechts von der     Nok-          kenscheibe    62, angebracht ist. Die Reibungs  kupplung stimmt im wesentlichen mit der  oben     beschriebenen    Reibungskupplung 36  überein und enthält Reibungsplatten 64 und  65, eine Antriebsscheibe 66, eine Reibungs  scheibe 67 aus Filz, eine ringförmige Feder  68, eine Federplatte 69 und eine Mutter 70.  Das Ganze ist in der oben unter Bezugnahme  auf die Reibungskupplung 36 beschriebenen  Weise zusammengesetzt.

   Die Reibungsplatte  oder Hälfte 64 ist in irgendwie gewünschter  Weise auf die Hauptwelle 26     aufgekeilt.     Um die Kupplung 63 in ihrer Lage zu hal  ten, ist auf der Hauptwelle 26 zwischen der  Reibungskupplung 63 und dem Kugellager  28 eine     Abstandhülse    71 vorgesehen. Die       Nockenscheibe    62 wird von der Reibungs  kupplung 63 mit Hilfe     einer    geeigneten Stift  verbindung 72     (Fig.    3) angetrieben, die zwi  schen der     Nockenscheibe    62 und der An  triebsscheibe 66 vorgesehen ist. Während  vorher bestimmter Arbeitskreisläufe wird die  Antriebsscheibe 66 gegen Drehung gehalten;  die     Nockenscheibe    62 bleibt deshalb stehen.

    Zu diesem Zwecke ist die Antriebsscheibe 66,  und zwar auf ihrem Umfange in der Nähe  der Stiftverbindung 72 mit einem Anschlag  lappen 73 versehen, mit dem ein Schlagbügel  74 bei einem     gewissen    Intervall im Arbeits  kreislauf des Druckers in Eingriff treten  kann. Der auf der     Übertragungsbügelwelle     60 drehbar gelagerte Schlagbügel 74 ist mit  einer Rolle 75     (Fig.    3) versehen, die auf  einem an der Antriebsscheibe 38 vorge  sehenen     Nockenteil    läuft. Wenn die Kupp  lung 36 ausgelöst ist und um eine bestimmte  Strecke gedreht ist, läuft die Rolle 75 auf  dem     Nockenteil    der Antriebsscheibe 38. Da  durch wird der Bügel 74 ausgeschwenkt und  ausser Eingriff mit dem Anschlaglappen 73  gebracht. .  



  Steht der Bügel 74 mit dem Lappen 73  in Eingriff,- so wird die Antriebsscheibe 66  an der Drehung verhindert; sie schleift des-    halb gegenüber der Drehbewegung der  Kupplung, so dass die     Nockenscheibe    62  nicht gedreht wird. Gibt der Bügel 74 den  Lappen 73 frei, so wird die Kupplung aus  gelöst, so     da.ss    die     Nockenscheibe    62 gedreht  wird.  



  Auf der Hauptwelle 26, und zwar links  von der     Nockenscheibe    62, ist eine Hülse 76  gleitbar gelagert, die mit der Nabe der     Nok-          kenscheibe    62 durch in     Fig.    4 in gestrichel  ten Linien angedeutete, ineinander greifende:  Zahnteile 77 in Wirkungsverbindung steht.  Die Hülse 76 enthält das Gleitelement einer       Klauenkupplung    78, deren fester Teil 79 auf  die Hauptwelle 26     aufgekeilt    ist, und zwar  unmittelbar rechts von dem Kugellager 27.

    Die Hülse 76 besitzt auf dem äussersten rech  ten Rande einen Flansch, der eine innere       Nockenfläche    80     (Fig.    2) aufweist, die mit  einem festen     Gleitstück    81 in Eingriff treten  kann. Die Hülse 76 wird für gewöhnlich  nach rechts ausser Eingriff mit dem Teil 79  gehalten. und zwar entgegen der Spannung  einer Schraubenfeder 82, die zwischen dem  Teil 76 und der     Nockenscheibe    62 angeord  net ist.

   Bei Beginn der Bewegung der     Nok-          kenscheibe    62 und der Hülse 76 wird, wie  oben beschrieben, der Nocken 80 gedreht, bis  das     Gleitstück    81 über den Ansatz des     Nok-          kens    läuft und die Hülse 76 durch die Wir  kung der mit dem festen Teil 79 der Haupt  welle 26 in Eingriff tretenden Feder 82 nach  links bewegt wird. Auf diese Weise wird  die Haupt- oder     Betätigungsnockenscheibe     zunächst langsam durch die Reibungskupp  lung 63 angelassen und nach kurzer einlei  tender Bewegung unmittelbar und zwang  läufig durch die     glauenkupplung    mit der  Antriebswelle gekuppelt.

   Es werden so die  Vorteile einer     zwangläufigen        Klauenkupp-          lung    für die Kraftübertragung erzielt, wäh  rend gleichzeitig der Stoss oder Schlag in  folge- des plötzlichen     Anlassens    beim gegen  seitigen Eingriff der Zähne der Klauen  kupplung durch die Verwendung der Rei  bungskupplung 63 vermieden wird. Im Be  triebe setzt die Reibungskupplung 63, wenn  sie in der beschriebenen Weise ausgelöst ist,      die     Nockenscheiben    62 und 80 in Drehung.

    Nachdem sich der Nocken 80 um einige  Grade gedreht hat, greift die     Klauenkupp-          lung    78 ein und führt die Nocken 62 und  80 bis nahezu an das Ende der Drehung,  worauf das     Gleitstück    81 über den Ansatz  des     Nockens    80 läuft. Dadurch wird die  Hülse 76 entgegen der Wirkung der Feder  82 nach rechts gedrängt und der Kupplungs  teil 78 freigegeben. Die Reibungskupplung  78 fährt fort, die     Hauptnockenscheibe    wäh  rend des kleinen Restes der Drehung anzu  treiben, bis sie durch den Lappen 73 der An  triebsscheibe 66 der Kupplung 63, der gegen       den    Bügelarm 74 trifft, angehalten wird.  



  Wenn sich die     Hauptnockenscheibe    62  dreht, läuft die Rolle 61 des Übertragungs  bügels über den     Nockenteil    und bewegt den  Bügel 59, sowie die von diesem     getragenen     Übertragungshebel 57 vorwärts auf die     Aus-          wählhebel    46 zu. Sobald die Rolle 61 die  höchste Stelle der     Nockenfläche    erreicht,  werden die Übertragungshebel 57 gegen ihren  zugehörigen     Auswählhebel    46 gedrängt.

   So  bald die     Übertragungshebel    57 mit den     Aus-          wählhebeln    46 in Eingriff treten, werden  sie um ihre Zapfen 58 im     Uhrzeigersinne     oder in entgegengesetzter Richtung ge  schwenkt je nach der Einstellung der     Aus-          wählhebel.    Ist beispielsweise der     Auswähl-          hebel    46 entsprechend einer Markierungsein  stellung des     Auswählnockens    45' in dem       Uhrzeigerdrehsinne    entgegengesetzter Rich  tung ausgeschwenkt, so     tritt    der Arm 54 mit  dem     Fortsatz    56 in Eingriff,

   wodurch der  Übertragungshebel 57 im     Uhrzeigersinne    ge  schwenkt wird, wenn der Übertragungshebel  nach den     Auswählhebeln    46 zu bewegt wird.  



  Jeder der Übertragungshebel 57 ist mit  einem Kopf 83     (Fig.    3) versehen, der in  einen Schlitz 84 einer besonderen gekerbten       Auswählscheibe    85 ragt. Von diesen Schei  ben ist je eine für jeden der Übertragungs  hebel 57 vorgesehen. Die     Auswählscheiben     85 sind auf einer Hülse 86     (Fig.    4) frei ge  lagert, so dass sie sich der Hülse gegenüber,  die im Rahmenwerk gestützt ist, drehen kön-         nen.    Die Scheiben 85 sind zwischen     Füh-          rungskammplatten    87 angeordnet und in be  kannter Weise auf ihrem Umfang 88 mit       V-förmigen    Ausschnitten versehen.

   Wie sich  im nachstehenden ergeben wird, hat jede  Scheibe zwei Stellungen. Bei jeder Kombi  nation der Scheiben decken sich die     V-förmi-          gen    Ausschnitte jeder Scheibe miteinander.  Rechtwinklig zu den     Auswählscheiben    85  und längs des Umfanges gleichmässig verteilt  sind Anschlagteile 89 mit Rollen 91 vorge  sehen, die in Schlitzen der Führungsplatten  87, sowie eines Tragstückes 90 geführt sind.  Jeder der Anschlagteile 89 ist drehbar oder  in anderer Weise auf dem Umfang des Trag  stückes 90 gelagert und     mit    zwei ausgebauch  ten oder abwärts gebogenen Stellen 92 zwi  schen dem Tragglied 90 und den Führungs  platten 87 versehen.

   Die abwärts gebogenen  Teile 92 sind imstande, kreisförmig ge  wickelte, radial     zusammenziehbare    Federn 93  aufzunehmen, durch die die Anschlagglieder  89 in Eingriff mit den V-förmigen Kerben  der Scheiben 85 gedrängt werden. Es ver  steht sich aber, dass die Glieder selbst zu  diesem Zweck     gewünschtenfalls    aus Feder  draht hergestellt sein können. Wie oben er  wähnt, liegen bei jeder Einstellung der Aus  wählscheiben 85 unter einem der Anschlag  glieder 89 fünf der in den fünf Scheiben  vorgesehenen Kerben in gegenseitiger     Dek-          kung;    dieses Anschlagglied wird dementspre  chend durch die Federn 93     in    die Kerbe ge  drückt.

   In bekannter Weise ist dafür ge  sorgt, dass nur eine solche gegenseitige     Dek-          kung    der Kerben gleichzeitig existieren kann.  



  Die fünf Scheiben ermöglichen zweiund  dreissig Kombinationen, und dementsprechend  kann irgend einer der zweiunddreissig An  schlagstifte ausgewählt und das Typenrad in  irgend einer der zweiunddreissig Stellungen  angehalten werden. Nur     einunddreissig    die  ser Stellungen werden für Buchstaben oder  Zahlen benutzt, während in der zweiunddrei  ssigsten Stellung keine Buchstaben oder Zah  len vorhanden sind. Der Anschlagstift für  diese Stellungen hält nicht nur das Typen  rad an, sondern verhindert auch die Tätig-           keit    des Bandvorschubes. Das Typenrad     ist     in dieser Stellung leer.

   Durch Benutzung  eines .Schubmechanismus ist 'es     möglich,     sechzig Buchstaben     abzudrucken,    obgleich bei  dem im vorliegenden Falle     vorgeschlagenen     Drucker einzelne dieser Stellungen nicht be  nutzt werden.  



  Wenn jeder der Hebel 57, wie oben be  schrieben, um seinen Zapfen 58     geschwenkt          wird,    bewegt er seinerseits den Kopf 83, der  die zugehörige Auswahlscheibe 85 in eine  ihrer beiden Betriebsstellungen bewegt. Wird  der Übertragungshebel .57 im Uhrzeigersinn       geschwenkt,    so dreht er die zugehörige  Scheibe 85 in entgegengesetztem Sinne.

   Wird  der Hebel 57 entgegen der Richtung der       Uhrzeigerdrehung    geschwenkt, so dreht er  die Scheibe 85 im     Uhrzeigersinne.    Wenn die  Scheiben neue     Stellungen        einnehmen,    so tritt  eine neue gegenseitige Deckung der Kerben  ein; so dass einer der Anschlagstifte, wie oben  beschrieben, in sie einfallen     kann.     



  - Aus der bisherigen Beschreibung ergibt  sich, dass, obgleich die     Trommel    23 sukzes  sive betrieben wird und die     Codeimpulse     ebenso empfangen werden und ihrerseits die  Auswahlhebel 46 nacheinander einstellen,  dass dennoch die     Übertragungstätigkeit    zum  Einstellen der Auswahlscheiben 85     in    einer  einzigen Operation als Ergebnis der Be  wegung der Übertragungshebel 57 durch  den auf die     Hauptnockenscheibe    62 wirken  den Arm 59 erfolgt.

   Sobald diese Übertra  gung stattgefunden hat, werden die Auswahl  hebel 46 frei für das     Wiederintätigkeittreten     in     Übereinstimmung    mit der neuen Permuta  tion, während die Auswahlscheiben 85 die  Tätigkeit des Druckmechanismus wahlweise  steuern, wie nunmehr beschrieben werden  möge.  



  Die Auswahlhebel 46 und die Auswahl  scheiben 85 haben keine Normalstellungen;  sie werden vielmehr in     Markierungs-    oder       Spatiierungsstellungen    in Übereinstimmung  mit jedem empfangenen Codezeichen ge  schwenkt, so dass, wenn     die    Auswahlhebel  sich bereits in einer Stellung befinden,     in    die  der Codeimpuls sie bringen sollte, keine Be-         tätigung        nötig    ist. Dadurch wird die Anzahl  der erforderlichen     Auswählerbetätigungen     verringert.

   Infolge der drehbaren Lagerung  dieser Glieder,     sowie    der     Abwesenheit    von  Mitteln, die das Bestreben haben, sie in eine  normale Lage zurückzuführen, ist nur wenig  Kraft erforderlich, um die Tätigkeiten auszu  führen, die sie in ihre     Markierungs-    oder       Spatiierungsstellungen    bringen.  



  Es wird ferner darauf hingewiesen, dass,  obgleich sechs Auswahlhebel 46 vorhanden  sind, nur fünf     Codeauswählscheiben    85 vor  gesehen sind. Der sechste Auswahlhebel 46  steuert einen Schubmechanismus, der,     wie     weiter unten erläutert werden wird, be  stimmt, ob ein Buchstabe oder eine Ziffer  gedruckt werden soll.  



  In operativer Beziehung zu den An  schlagstiften 89 dreht sich ein Indexarm  oder     Typenradstopparm    94     (Fig.    2 und 4),  dessen Einzelheiten in den     Fig.    9 und 10  dargestellt sind. Der Arm 94 ist durch     Ver-          mittlung    der Hülse 96 an der Welle 9 i be  festigt, so dass er sich mit dieser dreht. Die  Welle 97 ruht in Kugellagern 98 und 99, die  in den Enden der Hülse 86 sitzen, die starr       mit    dem Druckerrahmen verbunden ist, bei  spielsweise     mit    Hilfe der Bolzen 100.

   Eine       Abstandhülse    101 umgibt den mittleren Teil  der Welle 9 7 und liegt an den     innern    Lauf  ringen der Kugellager 98, 99 an. Die Welle  97 wird     mittelst    eines Schneckenrades 102  angetrieben, das mit der Motorschnecke 34  in Wirkungsverbindung steht. Die Kraft  wird vom Motor und vom     Rade    102 der Welle  97 durch die Antriebsscheibe einer Reibungs  kupplung 103 zugeführt, die auf dem innern  Ende der Welle 97 sitzt. Die Kupplung 103  stimmt in ihrer Bauart im wesentlichen mit  den oben beschriebenen Kupplungen 36 und  63 überein und enthält eine Hülse und eine  Reibscheibe 104, die auf das Ende der Welle  97     aufgekeilt    ist. Auf der Scheibe 104 ist  gleitbar eine Reibplatte<B>105</B> gelagert.

   Das  Schneckenrad<B>10.9</B> ist auf seinen Seiten mit  Reibflächen versehen, die mit Reibscheiben  106     in    Eingriff treten können, welch letz  tere auf jeder Seite des     Sehneckenrades    102           äuf    der Hülse 104 vorgesehen sind. Die       Reibplatte    105 steht unter dem Druck einer  geschlitzten     ringförmigen    Feder 107, die  auch mit der Scheibe 108 in Eingriff steht.  Eine auf die Hülse 104 aufgeschraubte Mut  ter hält die Reibungskupplung 108 in Wir  kungsbeziehung. Eine auf das Ende der  Hülse aufgeschraubte Scheibe 108, sowie eine  Sperrmutter 109 dienen zur Regelung der       Spannung    auf die Feder 107.

   Das Ende der  Welle 97 ist zur Aufnahme der Mutter 110  und der     Gegenmutter    111 mit Gewinde ver  sehen. Das Schneckenrad 102 überträgt die  Kraft vom     Motoi    M über die Reibungskupp  lung 103 auf das Typenrad. Die Welle 97  hat auf diese Weise stets die Neigung sich  zu drehen. Sie kann aber angehalten werden,  wenn der auf der     Typenradwelle    97 sitzende  Indexarm 94 mit einem der betätigten In  dexanschlagstifte in Eingriff     tritt.    Wie be  reits     erwähnt    wurde, ragen diese Stifte für  gewöhnlich nicht in den Bereich des Armes  94, wenn dieser sich     mit    dem Typenrad 116  dreht.

   Ist aber einer der     Stifte    in eine Reihe  von sieh deckenden gerben der     Auswähl-          scheiben    85 eingefallen, so bewegt sich der  betreffende Stift 89 in die Bahn des Armes  94 und tritt mit ihm in Eingriff, wenn der  Arm ihn erreicht, wodurch die Welle 9 7  zum Stillstand gebracht     wird.    Auf diese  Weise kann die     Typenradwelle    wahlweise in  jeder Drehlage angehalten werden. Bei still  stehender Welle 97 schleift die Reibungs  kupplung 103, das heisst das     Schneckenrad     102 setzt seine Drehung wegen seiner unmit  telbaren Verbindung     mit    dem Motor M fort.  



  Der Arm 94 ist mit einer Klinke 112 aus  gerüstet, die über das Ende des Stiftes 89  geht, der in der Bahn des Armes liegt und  mit dessen gegenüberliegenden Seiten in Ein  griff     tritt,    um ein     Zurückspringen    zu ver  hindern, wenn der umlaufende Arm 94 durch  Eingriff mit dem betätigten Stift 89 zum  Stillstand gebracht wird. Wie aus den     Fig.    9       und    10 ersichtlich, ist die Klinke 112 um  einen Zapfen 113 drehbar mit dem Arm 94  verbunden; sie wird durch eine von dem       Zapfen    113 getragene Spannfeder 114 in glei-    eher Linie mit dem Arm gehalten.

   Das obere  Ende der Klinke 112 endet     in    eine Nocken  fläche 115     (Fig.    9), so dass, wenn der Arm  94 auf einen Anschlag 89 trifft, die Klinke  entgegen der Spannung der Feder 114 über  den Stift 89 gleitet. Die     Klinke    wird nach  innen gedrängt, so dass sie mit der andern  Seite des Stiftes in Eingriff tritt, nachdem  sie über den     Stift    weggegangen ist, wodurch,  wie oben .erwähnt, ein Zurückspringen des  Armes 94 verhindert wird.  



  Mit der Welle 97 ist in irgendwie geeig  neter Weise ein Typenrad 116     (Fig.    4) ver  bunden. Das Typenrad enthält einen Zylin  der mit zwei einzelnen Reihen von Charak  teren, zum Beispiel Buchstaben und Ziffern,  die in der     äussern    Zylinderfläche ausgebildet  sind. Wenn der Arm 94 auf den Anschlag  stift 89 trifft, wird die Welle 97 zum Still  stand gebracht, und das gewählte Zeichen auf  dem Typenrad 116, das durch diese Anhalt  stellung     bestimmt        wird,    kann abgedruckt  werden.  



  Es möge nunmehr der Druckvorgang be  schrieben werden.  



  Wie bereits auseinandergesetzt, ist das  Typenrad 116, das auf dem entgegengesetz  ten Ende der     Typenradwelle    97 sitzt, in zwei  Abteilungen unterteilt, von denen die eine  Buchstaben, die andere Ziffern enthält. In  Wirkungsbeziehung zu dem     Typenrade     stehen Platten 117, die, wie weiter unten er  läutert werden wird, angehoben werden und  auf ein zwischen ihnen und dem Typenrad  116 durchgehendes Band 118 drücken, wobei  die abgedruckte Type durch die Stellung be  stimmt wird, in der der Arm 94 in der oben  beschriebenen Weise zum Stillstand gebracht  wird.  



  Die an einem geeigneten     Fortsatz    119 des  Druckerrahmens befestigten Platten<B>117</B> sind  nebeneinander unterhalb der beiden Typen  abteilungen des Typenrades 116 und in opera  tiver Beziehung mit ihnen angeordnet. Zwi  schen den Platten 117 ist ein Schwenkglied  120 angebracht, das mit zwei einander gegen  überliegenden Lappen 121, 122 versehen ist,  die wahlweise unter die Buchstaben- oder      Zifferntypen des Typenrades gebracht wer  den können, um die entsprechende Platte 117  über die Blattfeder zu heben und das ausge  wählte Zeichen zum Abdruck zu bringen.

    Das Schwenkglied 120 wird von einem Dreh  zapfen<B>123</B> getragen, der an einem Druck  bügel 124 sitzt, und ist mit einem     Fortsatz     125 versehen, durch den es mit einem     Gliede     125' in Wirkungsverbindung steht. Mit dem  Glied 125' steht ein Hebel 126 in Wirkungs  verbindung, der seinerseits mit einem sechsten       T-Hebel    57 verbunden ist.

   Das Glied 120  wird durch das Glied 125' geschwenkt, das  seinerseits durch die sechste     Übertragung    des       T-Hebels    57 durch Hebel<B>125</B> in     Überein-          stimmung        mit    der Kontrolle- durch den  sechsten     Auswählhebel    46 betätigt wird, der  seinerseits in der beschriebenen Weise durch  den sechsten Impuls eingestellt wird. Wenn  das Schwenkglied 120 in dieser Weise, wie  oben beschrieben, betätigt wird und eine  Winkelstellung einnimmt, in der die Blatt  feder 122 ihre Höchstlage     einnimmt,    wird  eine Ziffer auf das Band gedruckt.

   Ist ander  seits der sechste Impuls ein solcher, dass das  Glied 120 die Winkelstellung einnimmt, in  der sich die Blattfeder 121     in    der obersten  Stellung befindet, so wird ein Buchstabe ab  gedruckt.  



  Die Aufwärtsbewegung des Schwenkglie  des 120, zwecks Ausführung des Druckvor  ganges wird durch den Druckbügel 124 be  werkstelligt, der am Rahmen der Maschine  drehbar gelagert ist und durch das     Druck-          gleitstück    127     (Fig.    1) geschwenkt wird, das  seinerseits durch eine Kurvennut der Haupt  nockenscheibe 62 betätigt wird. Wenn die       Nockenscheibe    62 sich in der oben beschrie  benen Weise dreht, bewegt sich das Gleit  stück 124 nach dem Scheitel des     Nockens    zu  und schwenkt den Druckbügel 127 aus. Da  durch wird das Schwenkglied 120 gehoben  und das Band nach oben gegen das Typen  rad gedrückt.

   Das Typenrad ist, wie bereits  beschrieben wurde, vorher zum Stillstand  und in Übereinstimmung mit dem empfan  genen Zeichen in eine bestimmte     Stellun-          gebracht    worden. Das Glied 120 ist gleich-    falls in     Übereinstimmung    mit dem sechsten  oder     Verschiebungsimpuls    ausgeschwenkt.  und der Lappen 121 oder 122 ist in seiner  obern Stellung, um zu bestimmen, ob ein  Buchstabe oder eine Ziffer abgedruckt wer  den soll. Nunmehr wird das Glied 120 von  dem Bügel 124 durch Vermittlung der Lap  pen 121 oder 122 angehoben, worauf das  Band gegen das Typenrad gedrückt wird.  Nach dem Drucken muss das Band 118 um  eine einem Buchstabenzwischenraum entspre  chende Strecke bewegt werden, damit eine  neue Fläche zum Abdrucken dargeboten  wird.

   Zu diesem Zwecke ist eine Zufüh  rungsvorrichtung vorgesehen, die ein Rad  128 enthält, das in Wirkungsbeziehung zu  einem Druckrad 128'     (Fig.    3) steht, zwischen  dem das Band zugeführt wird. Das Rad 128  ist an dem     Schaltrade    129     (Fig.    1) ange  bracht. Das Rad 129 wird durch eine von  einer Feder<B>131</B> betätigte Klinke 130 ange  trieben. Die Klinke wird entgegen der Span  nung der Feder durch einen Zuführungs  bügel 132 zurückgezogen, der durch ein       Nockengleitstück    133 betätigt wird     (Fig.    4),  das auf dem äussern Rande der Nocken  scheibe 62 geführt ist.

   Zur richtigen Füh  rung des Bandes ist ein     Bandführer    132' mit       Flanschenden    vorgesehen, zwischen denen  das Band sich bewegt, wenn es durch die  Zuführungsrolle     zugeführt    wird. Die     Betäti-          gungsnockenscheibe    hat also drei Nocken  gleitstücke, von denen zwei durch die innere       Nockenfläche    62', das dritte durch die äussere       Nockenfläche    der     Hauptnockenscheibe    ge  steuert werden.  



  Es ist darauf hinzuweisen, dass unmittel  bar nachdem die     Hauptnockenscheibe    62 um  zulaufen     beginnt,    die     Drucktrommelrolle    l27  auf den Scheitel des Nockens aufläuft. Da  durch wird der Druckbügel 124 ausge  schwenkt und das Schwenkglied 120 gegen  den Druckhammer oder die Platte 117 ange  hoben, wodurch das Band 118 gegen das  Typenrad<B>116</B> gedrückt und ein Zeichen ab  gedruckt wird. Gleitet die Rolle 127 den  Nocken 62 herab, so läuft die Rolle 61 auf  und, sobald sie den Scheitel erreicht, werden      die Hebel 57 gegen die     Auswählhebel    46 ge  drängt, und die dadurch unter den     Auswähl-          hebeln    getroffene Auswahl wird auf die  Codescheibe 85 übertragen.  



  Die Übertragung erfolgt also im wesent  lichen     unmittelbar    nach dem Abdrucken  des Zeichens in Übereinstimmung mit der  vorhergehenden Einstellung. Durch die neue  Einstellung der Scheibe wird der vor  her betätigte Anschlagstift 89 ausgetrie  ben und das Typenrad zur Drehung in  die neue Stellung freigegeben, die durch  den neu in die     Betätigungsstellung    ge  brachten Anschlagstift bestimmt ist. Der  Drucker wird auf diese Weise im wesent  lichen während der ganzen Linienzeit be  tätigt.  



  Während die Rolle 61 auf den Scheitel  der     innern        Nockenfläche    62' aufläuft, läuft  die Rolle 133 auf der äussern     Nockenfläche,     und durch die übertragene Bewegung wird  die Zuführungsklinke 130 betätigt, so dass  sie mit dem nächsten Zahn des     Zuführungs-          schaltrades        in    Eingriff tritt. Läuft die Rolle  die     Nockenfläche    62 herab, so bewegt der  Zuführungsbügel 132 die Klinke 130, wo  durch das Rad 129 um einen Zahn weiter ge  schaltet und das Band 118 um einen Buch  stabenabstand vorwärts bewegt wird.

   So  wird also die     Buchstabenabstandschaltung     während des Druckvorganges vorbereitet und       unmittelbar    nach dem Drucken vollendet.  



  Es möge nunmehr die Wirkungsweise  des bisher beschriebenen Apparates erläutert  werden. Es sei angenommen, dass ein Zeichen  empfangen werde, das einen Startimpuls ent  hält, was immer eine     Abstandschaltung    be  deutet,     sowie    ein Zeichen, das einen     Markie-          rungs-,    einen Abstand-, einen     Markierungs-,     einen Abstand- und einen weiteren Abstand  impuls für die fünf ersten Impulse, sowie  einen     Abstandimpuls    für den sechsten Im  puls enthält.  



  Wie bereits auseinandergesetzt, ist der  Stoppzustand ein Markierungsimpuls. Der  Anker 5 ist rechts und die Trommel 23 links.  Der Arm 24 und der Lappen 25 stehen in    Eingriff, so dass die Kupplung 36 gleitet,  wenn der Motor     3T    die Hülse 37 dreht. Ent  sprechend einem Abstand- oder Startimpuls  wird der -\Wähleranker 5 in die linke (Ab  stand-) Stellung und aus der Bahn des Flat  terhebels 9 bewegt, so dass dieser unter der  Wirkung seiner Feder 14 sich im Uhrzeiger  sinne drehen und     seinerseits    die Trommel 23  nach rechts bewegen kann. Infolge dieser  Längsbewegung der Trommel 23 gibt der  Arm 24 den Lappen 25 frei und leitet die  Drehung der Trommel 23 ein.

   In diesem  Augenblick liegt der     Vorsprung    17 gegen  über der Welle 22, und der Hebel 9 befindet  sich in der von der in     Fig.    7 dargestellten  abweichenden Stellung. Während der näch  sten Bewegung tritt mit dem Vorsprung 17  die Welle 21 in Eingriff, und der Hebel 9  wird entgegen dem Drehsinne des Uhrzeigers  geschwenkt, bis der Vorsprung 12 ausserhalb  der Bahn des Ankers 5 liegt.  



  Da der erste Codeimpuls ein Markie  rungsimpuls ist, wird der Anker 5 auf die  rechte     (Markierungs-)    Seite bewegt, woran  er jetzt nicht gehindert wird, da der Vor  sprung 12 ausser seiner Bahn     liegt.    Fährt die       Nockenscheibe    19 fort sich zu drehen, so tritt  mit dem     Fortsatz    18 eine Welle 22 in Ein  griff, wodurch der Hebel 9 im Uhrzeiger  sinne geschwenkt wird. Der Hebel 9 wird  aber durch den Anker 5 gesperrt, und dem  entsprechend wird die     Nockenscheibe    19 bei  ihrer     Drebung    nach links bewegt.

   Infolge  dessen wird der Markierungsnocken 45' auf  der Trommel in eine Ebene mit dem Markie  rungsarm des ersten     Auswählhebels    46 be  wegt, und dieser Hebel wird, wenn die Trom  mel 23 sich dreht, in die Markierungsstellung  bewegt.  



  Da der folgende oder zweite Impuls ein  Abstandsimpuls ist, wird der Anker 5 in die  linke (Abstand-) Stellung bewegt. Dadurch  wird die     Nockenscheibe    19 freigegeben. so  dass die Trommel 23 sich wieder nach rechts  bewegen kann. Der zweite     Abstandnocken     wird auf. diese Weise in     -Übereinstimmung     mit dem     Abstandarm    des zweiten     Auswähl-          hebels    46 gebracht, und dieser wird, wenn      die Auswahltrommel sich dreht, in die<B>Ab.</B>       standstellung    bewegt.

   Diese Tätigkeit wie  derholt sich für den     dritten,        vierten    und  fünften Impuls des betreffenden Code  zeichens in gleicher Weise.  



  Da der sechste Impuls ein Abstands  impuls ist, wird der sechste Auswahlhebel  46, wie beschrieben, in die     Abstandstellung     bewegt. Nach Empfang des sechsten Aus  wahlimpulses wird der Stoppimpuls auf  genommen. Da dieser Impuls stets ein Mar  kierungsimpuls ist, befindet sich der Anker  in der Bahn des Hebels 9,     und    die Trommel  23 wird nach links bewegt.     In    diesem  Punkte der Drehung trifft der Arm 24 auf  den Lappen 25, und die Trommel 23 wird  bis zum Anfang des nächsten Startimpulses  in Ruhe gehalten.  



  Während der Drehung der Trommel 23  und nach Empfang des vierten Impulses  wird die Drehung der     Noekenscheibe    62 ein  geleitet, indem die Rolle 74 in eine Einsen  kung der     gante    der Reibungsscheibe 62  läuft. Vermöge der     Wirkung    einer Feder  folgt diese Rolle der     Einsenkung.    Der Bü  gel 74 wird ausgeschwenkt, bis er den An  schlag 73 freigibt, und die Betriebsnocken  scheibe wird ausgelöst. Die     Nockenscheibe     62     beginnt    sich zu drehen, kurz nachdem  der fünfte Impuls empfangen worden ist,  und sie betätigt durch den Bügel 124 den  Druckmechanismus.

   Der abgedruckte Buch  stabe ist aber nicht der eben ausgewählte,  sondern ein Buchstabe, der durch die vorher  gehende Drehung der     Nockentrommel    aus  gewählt wurde. Dem sechsten     Impulsfolgend     hat die     Nockenscheibe    62     eine    Stellung er  reicht, in der sie den     Übertragungsbügel    59  betätigt, und die in den Auswahlhebeln 46  eingestellte Kombination     wird    auf die Schei  ben 85     übertragen.    Die Trommel 23 kann zu  dieser Zeit, wie oben beschrieben, in Ruhe  sein oder durch einen Startimpuls des folgen  den Codezeichens in Drehung versetzt sein.

    Die     Betätigungsnockenscheibe    setzt aber ihre  Drehung fort, wobei sie den     Abstandmecha-          nismus    zur Bewegung des Bandes . betätigt,    um einen neuen Raum zum Abdruck darzu  bieten. Dann wird die     Nockenscheibe    ange  halten, da der Anschlag 73 auf den Bügel  arm 74 trifft.  



  Das Abdrucken des Buchstabens für das  Codezeichen, dessen     Auswählung    soeben be  schrieben wurde, findet erst statt, wenn die  nächste Auswahl empfangen ist und die  Trommel 23 sich genügend weit gedreht hat,  um die     Nockenscheibe    62 freizugeben. Ist die  Auswahl auf die Scheiben 85 übertragen, so  wird durch die Überführung dieser Scheiben  in ihre neuen Stellungen der betätigte Stift  89, gegen den der Arm 94 vorher nach aussen  gehalten wurde, bewegt. Dadurch behält der  Arm 94 die Möglichkeit, sich zu drehen,       wenn    er gegen den neuerdings betätigten  Stift 89 trifft, der sich nach innen bewegen  konnte, da die gerben in den Scheiben 85 in  dieser Stellung in Übereinstimmung mit dem  neu empfangenen Codezeichen in einer Linie  liegen.  



  Aus der vorhergehenden Beschreibung  ergibt sich, dass ein Buchstabe, der während  einer Umdrehung der     Nockentrommel    ausge  wählt ist, erst bei einer weiteren Drehung der       Nockentrommel    abgedruckt wird.  



  Es ist also die     Benutzung    eines im we  sentlichen vollen     Signalintervalles    sowohl  zum Einstellen der zu registrierenden Zei  chen, als auch für die Registrierung selbst  vorgesehen. Dabei ist die Bewegung des     Re-          gistrierbandes    zur Erzielung der Zwischen  räume zwischen den Buchstaben eine solche.       däss    sie einen möglichst langen Zwischen  raum einnimmt, so dass die Bewegung des  Bandes verhältnismässig gleichförmig und  besser geeignet ist, den mit hoher Geschwin  digkeit arbeitenden Ticker den Methoden der       Projizierung    eines vergrösserten Bildes des  Bandes auf einen Schirm zur Benutzung sei  tens der Kunden eines Maklerhauses anzu  passen.  



  Die zeitliche     Überlagerung    des Einstell  und Druckvorganges wird ermöglicht durch  Verwendung von zwei Gruppen von Wäh  lern, von denen die primäre Gruppe durch  die betreffenden Signale gesteuert wird, wäh-           rend    die     Steuerung    der sekundären Gruppe  durch die erste Gruppe erfolgt.

   Dabei ist die  Anordnung eine solche, dass die Einstellung  der ganzen ersten Gruppe gleichzeitig auf die  zweite Gruppe übertragen wird, worauf die  erste Gruppe frei ist, um     in    Übereinstimmung  mit einem     folgenden.Schlüssel    (Code-) Zeichen  zu arbeiten, während die zweite Gruppe fast  das ganze Intervall eines Signals zur Ver  fügung hat, um die Zeichenwahl- und Druck  vorrichtung zu     betätigen.    Es ist ferner Vor  sorge getroffen, dass diese Übertragung mit  einem Mindestmass an Kraft und mit grosser       Geschwindigkeit    ausgeführt wird. Die ver  besserte Druck- und     Bandzuführungsvorrich-          tung    kann mit grosser Geschwindigkeit und  wenig Geräusch betrieben werden.

   Die Kraft  zur     -Durchführung    dieser Tätigkeit wird bei  der beschriebenen Ausführungsform dieses  Erfindungsgegenstandes von einem dauernd  umlaufenden Motor geliefert. Die erfindungs  gemässe     Kupplungsvorrichtung    vermeidet Ge  räusch und unnötige Beanspruchungen. Da  mit die verbesserte Vorrichtung mit hoher  Geschwindigkeit betrieben werden kann, ist  bei dem Entwurf für die     Anordnung    von  Teilen für     Sicherung    eines unterbrochenen  Betriebes, sowie einer langen nutzbaren     Le-          bensdauer    bei einem     Mindestmass    von     Unter-          haltungskosten    gesorgt worden.

   Ferner ist  die     Fabrikation    im Wege der Massenerzeu  gung bei geringen Kosten ermöglicht; denn  durch die Erfindung sind neue, billige, wirk  same und- dauerhafte     Wählvorrichtungen    und  Druckapparate geschaffen worden, die sich  besonders für den Schnellbetrieb von Effek  tentickern, aber auch andern     Drucktelegra-          phenmechanismen    eignen.  



  U m den Motor möglichst kurze Zeit im  Betrieb zu halten, ist dafür gesorgt,     däss    der  Motor für gewöhnlich ausser Betrieb gehal  ten -und erst beim     Eintreffen    von Codeimpul  sen angelassen wird. Zu diesem Zwecke ist  auf dem hintern Ende der Hauptwelle 26       (Fig.    2)     eine    Schnecke 134 angeordnet, die  mit einem     Schneckenrade    135 in Eingriff  steht, das auf einem Zapfen 136 des Rah  mens drehbar gelagert ist.

   Anschliessend an    das Schneckenrad 185 und mit diesem zwecks  gemeinsamer Drehung verbunden ist eine       Nockenscheibe   <B>137</B>     (Fig.    5     und    6) auf den  Zapfen 186     aufgeschoben.    Unterhalb der       Nockenscheibe    137 und in     Wirkungseingriff     mit ihr ist ein im wesentlichen     U-förmig    ge  stalteter Hebel 138 auf einem festen Zapfen  189 drehbar gelagert. Der Hebel 188 kann  entgegen der Wirkung einer Feder 140 durch  die     Nockenscheibe    137 um seinen Zapfen aus  geschwenkt     werden.    Das eine Ende der Fe  der 140 greift an den Arm an, während das  andere am Rahmenwerk befestigt ist.

   Am  freien Ende des Hebels<B>138</B> ist auf einem  Zapfen 141 ein Winkelhebel 142 gelagert,  dessen     einer    Arm mit einem der Federarme  143 eines     Ein-    und Ausschalters in Eingriff  steht. Der Federarm 143 und ein mit ihm       zusammenwirkender    Federarm 144 sind mit  zusammentreffenden Kontakten 145 versehen  und überwachen den Stromkreis des Mo  tors     i12.     



  Der andere Arm 146 des     Winkelhebels     142 befindet sich in Wirkungsbeziehung zu  einem Anker 147 eines Magnetes 148. Der  Anker 147 bewegt sich     zwischen    zwei ein  stellbaren     Beörenzungsanschlägen,    welche in  der     Zeichnung    nicht dargestellt     sind.    Der  polarisierte Magnet 148 ist mit der Wick  lung des Magnetes 1 in Reihe geschaltet und  in geeigneter Weise auf dem Druckerrahmen  gelagert     (Fig.    8). Der Motor<B>31,</B> der     eine     Feldwicklung 150 und eine Ankerwicklung  151 enthält, ist unter     Vermittlung    eines Ge  schwindigkeitsreglers 153 an eine Strom  quelle 152 angeschlossen.

   Der Geschwindig  keitsregler 158, der von bekannter Bauart ist,  enthält     einen    Ein- und Ausschalter 145, so  wie elektrische Kontakte 154. Für gewöhn  lich betätigt der     mit    dem Magnet 1 in Reihe  liegende Magnet 148     seinen    Anker 147 ent  sprechend dem ursprünglichen     Linienstrom.     



       Normalerweise    befindet sich der Apparat  in dem in     Fig.    6 dargestellten Zustand. Der       Nockenteil    der Scheibe 137 steht in Eingriff  mit     einem    Vorsprung des Teils 138 und hat  diesen Teil um seinen Zapfen 139 ge  schwenkt.

   Der Magnet 148 hält zu dieser      Zeit seinen     Anker    147 auf der     durch    die  ausgezogenen     Linien    angedeuteten Markie  rungsseite innerhalb des Schwingungsberei  ches des Winkelhebels 19-2, so     däss,    wenn der  Teil     1.38    geschwenkt wird, der- Winkelhebel  142. um seinen Zapfen 141 ausschwingt und  die beiden Kontakte 145     getrennt    werden. Auf  einen     Abstand-    oder     Startimpuls    ansprechend  wird der Anker 147 in die in     Fig.    8 in ge  strichelten Linien veranschaulichte Stellung  bewegt.

   Der Winkelhebel 142     ist.dann    frei,  so dass die Kontakte 145 miteinander in Ein  griff treten können. Der Motorstromkreis  wird darauf geschlossen, und die Teile 1.36  und 137 werden angetrieben. .  



  Dreht sich die Scheibe 137, so geht ihr  erweiterter Teil über den Vorsprung des Teils  1.38, und dieser wird durch seine Feder im       Uhrzeigersinne    um den Zapfen 139 in die in       Fig.    5 veranschaulichte Lage geschwenkt. In  dieser Lage bleiben die Kontakte unabhängig  von der Stellung des Ankers 147 geschlossen.  Dreht sich die Scheibe 137, so schwenkt sie  den Hebel 138 aus, der seinerseits den Hebel  142 von Zeit zu Zeit senkrecht bewegt. Wäh  rend jeder Drehung wird, wenn der angeho  bene Teil der Scheibe 137 mit dem Teil 138  in Eingriff tritt, der Winkelhebel ge  schwenkt. Wird jedoch ein Stopp- oder Mar  kierungsimpuls empfangen, so wird der     An-          ker-,1,47    des Magnetes 148 in die durch voll  ausgezogene Linien angedeutete Lage bewegt.

         V@'ird    der Hebel 138 am Ende des Arbeits  kreislaufes um seinen Zapfen 139 ge  schwenkt, so tritt das Ende 146 des Winkel  hebels 142 mit dem Anker 147 in Eingriff,  und der Winkelhebel 142 wird entgegen dem       Uhrzeigerdrehsinne    um seinen Zapfen 141 ge  schwenkt, wodurch die     Kontakte    145 vonein  ander entfernt und der Stromkreis des Mo  tors<B>31</B> geöffnet wird.  



  Der mit dem Linienmagnet 1 in Reihe  geschaltete Elektromagnet 148 ist im vor  stehenden als mechanischer Interferenz  mechanismus dargestellt, bei dem der Anker  147     entweder    in die oder aus der Bahn des  Endes 146 des Winkelhebels 142 gebracht  wird. Bei den in den     Fig:    19 bis 21 veran-         schaulichten    Ausführungsformen ist die  Wicklung 148 als Übertragungsrelais darge  stellt, das mittelst seines Ankers     147'-den     Stromkreis des Magnetes 147' überwacht. Bei  dieser Ausführungsform sind ähnliche Be  zugszeichen für entsprechende Teile der erst  beschriebenen Ausführungsform benutzt.  



  Gemäss der Ausführungsform nach     Fig.     20 und 21 wird der Magnet 147' von einem  Rahmen 148' getragen, an dem bei 149' ein  mit einem     Fortsatz    151' versehener Anker  150' drehbar gelagert ist. Ein Anschlag 152'  begrenzt die Bewegung des Ankers 150'.  Eine Feder 153' hält den Anker für gewöhn  lich in der     Ausserbetriebsstellung    entspre  chend der     Fig.    21.  



  Die übrige Einrichtung ist ähnlich der  im Zusammenhang mit der     ursprünglichen     Ausführungsform beschriebenen. Eine auf  dem hintern Ende der Hauptwelle 26     (Fig.    '2)  sitzende Schnecke 134 greift in ein     Schnek-          kenrad    135 ein, das auf einem Zapfen 136  des Rahmens drehbar gelagert ist. Auf dem  Zapfen 136 sitzt ausser dem Schneckenrad  und zusammen mit diesem drehbar eine     Nolz-          kenscheibe    137. Unterhalb der Nocken  scheibe und in Wirkungsbeziehung zu ihr ist  ein im wesentlichen U-förmig gestalteter He  bel 138 auf einem festen Zapfen 139 gelagert.

    der um diesen Zapfen entgegen der Wirkung  einer Feder 140 durch die     Nockenscheibe    137  geschwenkt werden kann. Das eine Ende der  in     Fig.    20 und 21 nicht dargestellten Feder  140 ist, wie in     Fig.    5 und 6, an dem Arm 138  befestigt, während das andere Ende am Rah  menwerk liegt. Am freien Ende des Hebels  138 ist auf einem Zapfen 141 ein Winkel  hebel 142 gelagert, dessen eines Ende mit  einem der Federarme 143 eines Ein- und  Ausschalters in Eingriff steht. Der Feder  arm 143 und ein mit ihm zusammenwirken  der Federarm 144 besitzen zusammen  stossende Kontakte 145 und überwachen den  Stromkreis des Motors M.  



  Der andere Arm 146 des Winkelhebel:  142 steht in Wirkungsbeziehung zu einem       Fortsatz    151' des Ankers 150' des Magne  tes 147'.      Für gewöhnlich befindet sich der Appa  rat in dem- in     Fig.    19 dargestellten Zustand.  Der Ansatz der     Nockenscheibe    137 ist vor  her mit einem Vorsprung des Hebels     138-in     Eingriff getreten und hat den letzteren um  seinen Zapfen 139 geschwenkt. In diesem  Augenblick ist das empfangene Zeichen ein  Stopp- oder Markierungsimpuls, der den Li  nienmagneten 1 und das Relais 148 betätigt.

    Der Anker 147 des Relais 148 wird bewegt,  so dass er mit seinem Kontakt in Eingriff       tritt        (Fig.-    19) und ein Stromkreis für den  Magneten 147' geschlossen wird, der von dem  negativen Pol der Batterie über die untere  Wicklung des Magnetes 147' zum positiven  Pol der Batterie verläuft. Der Magnet 147'  wird auf diese Weise erregt; er betätigt sei  nen Anker 150' entgegen der Spannung der  Feder 153', bis der     Fortsatz    151' in Eingriff  mit dem Vorsprung 146 des Winkelhebels  142 tritt     (Fig.    19).

   Dementsprechend wird,  da der Hebel 138 in der oben beschriebenen  Weise     um    den Zapfen 139 schwingt, der  Winkelhebel 142 in dem     Uhrzeigerdrehsinne     entgegengesetzter Richtung um seinen Zap  fen 141 geschwenkt; er bewegt den Feder  arm 143, wie dargestellt, so dass die Kon  takte 145 sich öffnen, wodurch der Strom  kreis des Motors M unterbrochen wird.  



  Auf einen Start- oder     Abstandimpuls    an  sprechend,     tritt,    wie oben angedeutet, der  Linienmagnet in Tätigkeit, und gleichzeitig  wird das Relais 148     enterregt,    worauf der  Anker     1:17    in     seine    Normalstellung zurück  geführt wird; dabei gehen seine Kontakte  auseinander, und der Stromkreis der Wick  lung des     Magnetes    147'     wird    unterbrochen.  Dieser Magnet wird     enterregt,    und die Feder  153'     schwenkt    den Anker 150' um den Zap  fen 149', so dass der Vorsprung 146 von dem       MTinkelhebel    142 freikommt.

   Der federnde  Kontaktarm 143 schwenkt darauf den Win  kelhebel 142 im     Uhrzeigersinne-    aus, bis die  Kontakte 145 miteinander in Eingriff treten;  wodurch der Stromkreis des Motors M ge  schlossen und die Drehbewegung, wie oben  beschrieben, eingeleitet wird. Nachdem der  Ansatz der     Nockenscheibe    137 an dem vor-    Sprung des Hebels 138 vorbei gegangen ist,  wird dieser Hebel durch seine Feder,     wie     oben beschrieben, aufwärts bewegt.

   Darauf  bleiben die Kontakte 145 geschlossen, unab  hängig davon, ob der Magnet 147' erregt ist  oder     nicht.    Der oben beschriebene Arbeits  kreislauf wird dann     wiederholt,    wenn eine  vollständige Umdrehung vollendet ist und  der Vorsprung auf der     Nockenscheibe    137  wieder mit dem Vorsprung des Hebels 138 in  Eingriff tritt.  



  Die Figuren 11 und 12 stellen Schemata  von bevorzugten Schaltungen dar. Gemäss       Fig.    11 ist die     Signalisierungslinie    156 mit  den     Anschlussklinken    157 und 158 verbun  den, die mit Anschlüssen 159, 161 versehen  sind. Diese sind aus Gründen der deut  licheren Darstellung als von den Klinken  getrennt dargestellt. Normalerweise sind die  Anschlüsse natürlich mit den Klinken ver  bunden. Von dem     Anschlüss    159 geht eine  Leitung 162 aus, die zu der Verbindungs  schiene 163 des     Klemmenblockes    8' führt.

    Die Schiene 163 erstreckt sich über eine Lei  tung 1.65 bis zu einer der     Auswählwicklun-          gen    3 des     Auswählmagnetes    1. Das andere  Ende dieser Wicklung ist über den Leiter  167 mit der zweiten Leiterschiene 168 des       Klemmenblockes    8' verbunden. In entspre  chender Weise steht die zweite Wicklung 4  des     Auswählmagnetes    1 über die     Leitungen     171 und 172 mit den Leiterschienen 173 und  174 in Verbindung.

   Die Schiene 173 ist über  die Leitung 175 und den Anschluss 176 mit  der Wicklung 177 des     Motorkontrollrelais     148 verbunden, deren anderes Ende über die  Leitung 178 mit der an den positiven Pol  der     Signalisierungslinie    156 angeschlossenen  Klemme 161 in Verbindung steht. Bei dieser  Schaltung können die Wicklungen 3 und 4  des     Auswählmagnetes    1 entweder in Reihe  oder parallel geschaltet werden. Um die  Wicklungen in Reihe zu schalten, werden die  Ringe 168 und 174, wie bei der bevorzugten  Ausführungsform dargestellt, kurzgeschlos  sen.

   Um diese Wicklungen parallel zu schal  ten, ist es nur nötig, einerseits die Schiene      <B>179</B> mit dem     Ring    168 und anderseits die       Schiene    174 mit dem Ring<B>163</B> zu verbinden.  



  Wie oben beschrieben, überwacht das       Motorkontrollrelais    148 den     Motorkontroll-          kontakt    147 in der Weise, dass sein Kontakt  145, wenn das Relais erregt wird, mit den       Auswählwicklungen    in Eingriff tritt. Es  versteht sich, dass die Darstellung hier eine       schematische    ist. Die Einzelheiten der Ein  richtung, die das Schliessen des Kontaktes  145 vermittelt, sind in den     Fig.    5, 6 und 8  dargestellt. Der Kontakt 145 ist über eine  Leitung 181 an einen Widerstand 182 und  parallel. dazu an den     Steuerkontrollkontakt     183 angeschlossen.

   Die Leitung verläuft fer  ner über die Feldwicklung 150 des Motors  und ist über die Leitung 184 an den ent  gegengesetzten Pol der Stromquelle ange  schlossen. Der Ankerstromkreis verläuft über  den Widerstand 182, die Leitung 185 zur  andern Seite des Ankers 151, während das  entgegengesetzte Ende an die Leitung 184  angeschlossen ist. Diese verläuft zu dem  Schalter 186, der in eine von zwei Stellungen  gebracht werden kann, in der er eingestellt  bleibt. In einer der Stellungen ist der Strom  kreis geöffnet, in der zweiten geschlossen.  Das entgegengesetzte Ende des Schalters 186  ist über Sicherungen 187 an eine Gleich  stromquelle 188 angeschlossen.

   Der andere  Pol dieser Stromquelle ist über die Leitung  189 mit einem Kondensator von 1/2 Mikro  farad verbunden, der in dem Stromkreis, und  zwar im     Nebenschluss    zu den     Motorkontroll-          kontakten    liegt, um eine     Lichtbogenbildung     an diesen Kontakten während des Betriebes  zu     verhindern.    Die Wirkung des Apparates  ist nach der obigen Beschreibung ohne wei  teres verständlich.

   Wenn Impulse empfan  gen werden, die die     Auswählwicklungen    be  tätigen, so strömen diese gleichfalls in Reihe  durch das     Motorkontrollrelais    177, das sei  nerseits, wenn es seinen Kontakt in der oben  beschriebenen Weise betätigt, den Motor  stromkreis schliesst. Dadurch wird der Mo  tor in Gang gesetzt, um den Drucker anzu  treiben, der während der Impulsperiode in  Tätigkeit ist.    In     Fig.    12 ist die Schaltung bei Verwen  dung eines     Wechselstrommotors    veranschau  licht. Die Stromkreise sind im wesentlichen  dieselben, abgesehen von Einzelheiten des  Motorstromkreises.

   Der     Motorkontrollkon-          takt    145 ist über die Leitung 181 mit den  beiden Widerständen 182 verbunden, die im  Gegensatz zu der Reihenschaltung, wie sie  bei dem oben beschriebenen Gleichstrom  system vorliegt, parallel geschaltet sind. Auf  diese Weise wird ein Mehrfachstromkreis ge  bildet, der über den     Steuerkontrollkontakt     183 und die Feldwicklung 150, sowie die An  kerwicklung<B>151</B> in Reihenschaltung nach  dem entgegengesetzten Pol der Wechsel  stromquelle über die Leitung 184 verläuft.  Mit Ausnahme dieses Unterschiedes in der       Stromkreisbildung    wird die entsprechende  Einrichtung benutzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Auswahlempfänger, insbesondere für Ty- pendrucktelegraphen-Empfangsapparate, ge kennzeichnet durch eine umlaufende und in der Längsrichtung bewegliche Nockentrom- mel, durch Mittel zum Antrieb dieser Trom mel, durch unter dem Einfluss der empfan genen Impulse stehende Mittel zur Kontrolle der Drehbewegung der Nockentrommel, um die Drehzahl derselben in Übereinstimmung mit der Anzahl aufgenommener Codekombi nationen von Impulsen zu halten, durch Mit tel, um die Nockentrommel in ihrer Längs richtung zu verschieben, durch Mittel,
    welche die Längsverschiebung dieser Trommel in Übereinstimmung mit den empfangenen Codekombinationen von Impulsen steuern, und durch einen Auswählmechanismus, der je nach der Längsverschiebung der Nocken trommel wechselnd verstellt wird, um den Druckvorgang entsprechend den aufgenom menen Codekombinationen von Impulsen zu bewirken. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Auswahlempfänger nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsmittel (161) für die Nockentrom- mel (23) diese mit Hilfe einer an der Nockentrommel sitzenden Nockenscheibe (19) in. der Längsrichtung bewegen.
    2. Auswahlempfänger nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nok- kenscheibe (19) mit einem Hebel (11) zu sammenwirkt, um die Antriebsdrehkraft in eine periodische Längsbewegung um zusetzen. 3. Auswahlempfänger nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nok- kenscheibe als gewellte Scheibe (19) aus gebildet ist und mit einem Flatterhebel (11) zur Bewegung der Trommel (23) in der Längsrichtung zusammenwirkt. 4.
    Auswahlempfänger nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Tä tigkeit des Flatterhebels (11) durch einen Elektromagneten (1) überwacht wird, der auf die empfangenen Codekom binationen in der Weise anspricht, dass er in seiner einen Endstellung und nur in dieser die Längsbewegung der Nocken trommel (23) bewirkt. 5. Auswahlempfänger nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Elek tromagnet (1) in Abhängigkeit von den empfangenen Codekombinationen in der Weise wirkt, dass er die Längsbewegung der Nockentrommel (23) verhindert oder zulässt. 6.
    Auswahlempfänger nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Be wegung des Ankers (5) während der Im pulsperiode im wesentlichen unbehindert Ist. 7. Auswahlempfänger nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsbewegung der Nockentrommel (23) in Übereinstimmung mit der Stellung des Elektromagnetes (1) während jedes Im pulsintervalles kontrolliert wird, dagegen sonst unabhängig von dem Elektromag net (1) vor sich geht.
    B. -Auswahlempfänger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Nok- kentrommel (23) ein drehbares, in Über einstimmung mit den Stellungen des Ankers in der Längsrichtung betätigtes Glied enthält, und dass eine Kraftquelle (111) das genannte drehbare Glied in zeit licher Übereinstimmung mit den emp fangenen Impulsfolgen antreibt. 9.
    Auswahlempfänger nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch mehrere drehbar gelagerte Auswählhebel (46), die je meh rere Betriebsstellungen einnehmen kön nen, aber keine normalen Stellungen be sitzen, durch auf empfangene Codekom binationen von Impulsfolgen anspre chende Mittel (1, 23) zur Betätigung der Auawählhebel (46), sowie durch Feder glieder, die die genannten Auswählglie- der in irgend einer der Betriebsstellungen halten. 10.
    Auswahlempfänger nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein zwei ter Satz von den Auswählhebeln (46) einzeln zugeordneten Auswählern (85 gleichzeitig in Übereinstimmung mit der Tätigkeit der erstgenannten Auswähl- hebel (46) betätigt wird., wobei die Aus wähler (85) der vollständigen Tätigkeit der Auswählhebel (46) folgen, und dass ein Verschiebungsmechanismus (125) in Übereinstimmung mit einer vorher be stimmten Impulsfolge der genannten Kombinationen von Impulsfolgen be tätigt wird.
    11. Auswahlempfänger nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswählhebel (46) durch eine drehbare Nockentrommel (23) betätigt werden, auf der Markierungs- und Abstand- noeken (45') sitzen, wobei ein Paar Mar- kierungs- und Abstandnocken für jeden Auswählhebel vorgesehen ist, und dass Mittel <I>(Il )</I> zum Antrieb der Nocken trommel (23) in zeitlich festgelegtem Verhältnis zu den empfangenen Impuls folgen vorgesehen sind. 12.
    Auswahlempfänger nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch ein Antriebsglied (26) und ein getriebenes Glied (62), wel che Glieder miteinander verbunden sind durch eine Reibungskupplung (64) und eine Klauenkupplung (78), die normaler weise ausser Wirkung ist, durch Mittel (74) zum Inwirkungsetzen der Reibungs kupplung, zwecks Übertragung von Kraft von dem treibenden Glied (26) auf das getriebene Glied (62), und durch auf eine einleitende Bewegung des getrie benen Gliedes ansprechende Mittel (82) zum Einrücken der glauenkupplung (78) zwecks späterer Übertragung der Kraft von dem treibenden Glied auf das getriebene Glied. 13.
    Auswahlempfänger nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Aus- wählhebel ein Typenrad (116) zur Aus wahl eines Zeichens betätigen, mit wel chem Typenrad ein Druckhammer (120) und ein. Band (118) in Wirkungsbezie hung stehen, und dass eine Betätigungs- nockenscheibe (62) die Tätigkeit der Auswählhebel überwacht, um die Aus wahl von Zeichen auf dem Typenrad (116) in Übereinstimmung mit den emp fangenen Codekombinationen zu bewir ken,
    welche Nockenscheibe (62) ferner das Schlagen des Hammers gegen das auf dem Typenrad ausgewählte Zeichen, sowie den Vorschub des Bandes an dem Typenrad vorbei veranlasst. 14. Auswahlempfänger nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Auswählhebel (46) mit gegenein ander versetzten Vorsprüngen (48 und 49) versehen sind, derart, dass, wenn das genannte Drehglied (23) sich -in einer Lage befindet, ein Zahn in Eingriff mit dem Markierungsnocken und der andere ausser Eingriff mit dem Abstandsnocken ist, und wenn das Drehglied (23) sich in der andern seiner Stellungen befindet,
    der andere Zahn in Eingriff mit dem Abstandnocken und der erste Zahn ausser Eingriff mit dem Markierungsnocken ist, wodurch die Auswählhebel (46) in Über- einstimmung mit der Längseinstellung des Drehgliedes (23) betätigt werden, und dass jeder der Auswählhebel (46) mit zwei weiteren Vorsprüngen (53 und 54) in Abstand voneinander versehen ist und in Wirkungsbeziehung zu einem Übertragungsmechanismus (57) steht, der Vorsprünge (55 und 56) besitzt, die durch die in zweiter Linie genannten Vorsprünge (53 und 54) betätigt werden, je nach der Lage,
    in die die Auswähl- hebel (46) für die Übertragung der Ein stellungen auf den zweiten Satz von Aus wählern eingestellt sind. 15. Auswahlempfänger nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswählhebel wahlweise ein umlaufen des Typenrad (116) betätigen, sowie fer ner gekennzeichnet durch folgende damit in Verbindung stehende Teile: ein Druckhammer (120) für das genannte Typenrad; ein Band (118); einen Vor schubmechanismus (l28) für das Band:
    eine Platte (117) mit zwei gegenüberlie gend angeordneten Federgliedern; durch den Nocken gesteuerte Mittel (85), die das Typenrad in Übereinstimmung mit der Tätigkeit des Auswählmechanismus für den Druckvorgang vorbereiten: wei tere durch den Nocken gesteuerte Mittel (125'), die eines der Federglieder für die Tätigkeit vorbereiten; und durch den Nocken gesteuerte Mittel (120) zur Be tätigung des Druckhammers, der gegen das Typenrad schlägt, um das ausge wählte Zeichen abzudrucken. 16.
    Auswahlempfänger nach Unteranspruch 14, gekennzeichnet durch folgende Teile: eine Antriebswelle (26); durch die An triebswelle gesteuerte Mittel zur Über tragung von Kraft von der Kraftquelle (H<B>)</B> auf die Betätigungsnockenscheibe (62); durch die Betätigungsnockenscheibe (62) gesteuerte Mittel (58) zur Betäti gung der genannten Mittel, die die ge nannten Übertragungshebel in Wirkungs beziehung mit den genannten Auswähl- hebeln bringen, wodurch die Stellungen auf den genannten Übertragungshebeln durch die genannten Markierungs- oder durch die genannten Abstandvorsprünge der Auswählhebel betätigt werden,
    je nach den Betätigungsstellen der genann ten Auswählhebel. 17. Auswahlempfänger nach Unteranspruch 12, gekennzeichnet durch ein drehbares Typenrad (116); von der zweiten Gruppe von Auswählern (87) gesteuerte Mittel zur Betätigung des Typenrades (116), sowie durch einen mit dem Typenrad in Eingriff tretenden Druckhammer, der durch die Betätigungsnoekenscheibe (62) angetrieben wird. 18.
    Auswahlempfänger nach Patentanspruch, gekennzeichnet, durch die Kombination folgender Teile: eine für gewöhnlich nicht wirksame Kraftquelle (M); auf empfangene Codekombinationen von Im pulsfolgen ansprechende elektromagne tische Mittel (1) zur variablen über- wachung der Verbindung der Kraft quelle im Betriebszustande mit dem Aus- wählmechanismus; ein drehbar gelager ter Hebel (147), der verschiedene Stel lungen einnehmen kann, wobei in einer dieser Stellungen die Kraftquelle ausser Betrieb gehalten wird, während sie in der andern Stellung eingerückt wird;
    Mittel (148) zum Festhalten des Hebels (147) in einer Stellung, um die Kraftquelle normalerweise unwirksam zu machen, welche Mittel (148) auf einen empfan genen Impulszustand derart ansprechen, dass sie den Hebel (147) in seine andere Stellung bringen, wodurch die Kraft quelle in Wirksamkeit gesetzt wird, wo bei der Hebel (146) so angeordnet ist. dass er die Kraftquelle während des übri gen Teils der Impulsperiode in Tätig keit hält; sowie periodisch wirksame durch die Kraftquelle gesteuerte Mittel (138), die die Kraftquelle am Ende der Impulsperiode ausser Betrieb setzen.
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