DE725329C - Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung einer Heizung, insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung einer Heizung, insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge

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DE725329C
DE725329C DEP79321D DEP0079321D DE725329C DE 725329 C DE725329 C DE 725329C DE P79321 D DEP79321 D DE P79321D DE P0079321 D DEP0079321 D DE P0079321D DE 725329 C DE725329 C DE 725329C
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DE
Germany
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motor
armature
main inlet
switching
inlet regulator
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Expired
Application number
DEP79321D
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English (en)
Inventor
Max Goepfert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Julius Pintsch AG
Original Assignee
Julius Pintsch AG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D27/00Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
    • B61D27/0036Means for heating only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air-Conditioning For Vehicles (AREA)

Description

  • Einrichtung zur selbsttätigen Regelung einer Heizung, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung einer Heizung, insbesondere von Eisenbahnfahrzeugen, bei der eine Steuereinrichtung für den Haupteinlaßregler der Heizung oder dieser selbst in Abhängigkeit von der Schaltstellung von Einzelreglern verstellt wird, die den Zustrom des durch den Haupteinlaßregler vorgeregelten Heizmittels zum Heizkörper jedes Abteils in Abhängigkeit von der Raumtemperatur selbsttätig steuern, und so die Heizmittelzufuhr dem Wärmebedarf des Fahrzeugs angepaßt wird.
  • Werden bei einer solchen Einrichtung zur Verstellung des Haupteinlaßreglers oder seiner Steuereinrichtung die von den Raumtemperaturfühlern in den Abteilen eingeschalteten, zur Verstellung der Einzelregler dienenden Ströme benutzt, so besteht bei Verwendung einer Stromquelle mit stark schwankender Spannung, beispielsweise der Lichtbatterie eines Eisenbahnfahrzeugs mit ihrer bis zu 30°1o schwankenden Spannung, der Nachteil, daß der Grad der Verstellung des Haupteinlaßreglers nicht nur vom Wärmebedarf des Wagens, sondern auch in unerwünschter Weise von der veränderlichen Batteriespannung abhängig ist und hierdurch die Regelung der Heizung gestört wird.
  • Gemäß der Erfindung wird dieser störende Einfluß der Spannungsschwankungen der Stromquelle dadurch beseitigt, daß zum Verstellen der Steuereinrichtung oder des Haupteinlaßreglers ein umsteuerbarer Motor angeordnet wird, dessen Umsteuerung in die entsprechende Laufrichtung von der Ausschlagrichtung des Ankers eines mit zwei an dieselbe Stromquelle angeschlossenen, gegeneinander wirkenden Erregerspulen versehenen Drehankerrelais abhängt, wobei die eine Spule in Reihe mit den untereinander parallel geschalteten, von den Einzelreglern geschalteten Widerständen liegt, während die andere in Reihe mit einem veränderlichen, durch den Motor verstellten Widerstand geschaltet ist.
  • Der bei Zu- bzw. Abnahme der Anzahl der von den Einzelreglern eingeschalteten Widerstände in der einen bzw. anderen Richtung laufende Motor verstellt den Haupteinlaßregler oder dessen Steuereinrichtung und gleichzeitig den in Reihe mit der anderen Erregerspule des Drehankerrelais geschalteten Widerstand so lange, bis der durch diese Spule hervorgerufene magnetische Fluß im Gleichgewicht ist mit dein magnetischen Flull der entgegengesetzt wirkenden Spule, die in Reihe mit den untereinander parallel geschalteten, voll den Einzelreglern geschalteten Widerständen liegt, worauf das Drehank errelais den 'Motor wieder abschaltet. Da die beiden gegeneinanderwirkenden Spulen des Drehankerrelais all die gleiche Stromquelle angeschlossen sind und infolgedessen Spannungsschwankungen sich in gleicher Weise auf den durch sie erzeugten magnetischen Fluß auswirken, ist die Regelung von diesen Spannungsschwankungen unabhängig.
  • Weitere Merkmale der Erfindung werden im folgenden all Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels wiedergegeben, das eine Regeleinrichtung für eine Eisenbahnfahrzeugheizung zeigt.
  • Die von Raumtemperaturfühlern in den einzelnen Abteilen des Wagens betätigten Schalter[', bis 1-9, die durch Einschalten der Betätigungsspulen der Heizkörperventile in den Abteilen die Heizmittelzufuhr zu den Heizkörpern absperren, sind untereinander parallel und in Reihe mit der Spule S des Drehankerrelais D an die Batterie B angeschlossen. Die der Spule S entgegenwirkende Spule IL ist an die gleiche Batterie B über den veränderlichen Widerstand ff' angeschlossen. Der Anker A des Drehankerrelais D trägt einen Hebel, der bei Ausschlag des Drehankers A einen der Kontakte des Umschalters L' umlegt und dadurch den Stromkreis für den Motor AI und dessen Feldwicklung E schließt. Motor 31 bewegt über ein Getriebe G und ein Sprungschaltwerk P den Schaltarm einer Widerstandseinrichtung li'; ferner verstellt die gleiche Welle eine Steuereinrichtung R, die die Zufuhr des Heizmittels zu der Gesamtanordnung regelt. Auf der Welle sitzen ferner zwei NockenscheibenX und 7_, deren erste bei jedem Schaltschritt einmal den Stromkreis der Wicklung des Drehankern A kurzzeitig öffnet. Die zweite Nolz- J k enscheibe Z schaltet in den Endstellungen der Widerstaildseinrichtung TV den Antriebsmotor 1.I für die jeweilige Drehrichtung ab.
  • Wirkungsweise @@ irkunasweise der Anordnung ist folgende: in der gezeichneten Stellung sind die Einzelheizkörper sämtlich in Betrieb, die zur Abschaltung der Heizkörper sich schließenden Ventile also offen und die Steuermagnete ausgeschaltet. Es fließt daher in der Spule S im Augenblick kein Strom. Der Schaltarm der Widerstandseinrichtung Ti- steht daher so, daß der Spule K sämtliche Widerstände vorgeschaltet_ sind, so daß diese praktisch ebenfalls keinen Strom erhält. Es herrscht also im Drehankerrela.is Gleichgewicht. Wird jetzt ein Einzelheizkörper dadurch abgestellt, daß der zugehörige Steuermagnet z. B. l' 3 erregt wird, so fließt der Magnetstrom auch durch die Spule S und erzeugt dadurch auch ein i magnetisches Feld im Drehankerrelais D. lin Zusammenwirken mit der Wicklung- auf dein Anker A unterliegt dieser einem Drehmoment. dreht sich und legt z. B. bei einer Rechtsdrehung die linke Federzunge des Umschalters T' an den linken Außenkontakt. Es ergibt sieh dann folgender Weg: voll der Plusklemme der Batterie über den Kontakt voll Z, linken Außenkontakt von t", Federzunge nach dem linken oberen Kontakt von L', Feldwicklung E, rechten oberen Kontakt von t', rechte Federzunge, mittleren unteren Kontakt von LT, Anker 3-I bis zur Minusklemme der Batterie. Der Motor ist also eingeschaltet im Sinne des Rechtslaufes. Über das Getriebe G und das Sprungschaltwerk I' wird die Widerstandseinrichtung W um einen Schaltschritt weitergeschaltet. Während dieses Schaltschrittes wird durch die Nockenscheibe N der Stromkreis der Drehankerwicklung.4 kurzzeitig unterbrochen. Durch den Schaltschritt ist eine Widerstandsstufe aus dein Stromkreis der Gegenspule K kurzgeschlossen «-orden, so daß jetzt ein Strom durch diese Wicklung fließen kann. Durch entsprechendeBeinessung dereilizelnenWiderstandsstufen wird dabei erreicht, dal., nach Ausführung des Schaltschrittes die voll den Spulen S und IL bewirkten magnetischen Flüsse wieder vollkommen gleich sind, also sich gegeilseitig auslöschen. Unter dein Einfluß dieser beiden Schaltvorgänge, nämlich der Unterbrechung des Drehankerstrotnkreises und dem Verschwinden des magnetischen Flusses im Magneten selbst, kehrt der Drehanker in die Ruhelage zurück, in der der Motor wieder abgeschaltet und sein Feld kurzgeschlossen ist.
  • Es kann auch vorkommen, daß mehrere Heizkörper gleichzeitig abgestellt; also mehrere Ventile gleichzeitig geschlossen und deren Steuermagnete gleichzeitig erregt werden, so daß die Einrichtung in der beschriebenen Weise mehrere Schaltschritte auf einmal zum Ausgleich des durch die Spule S erzeugten magnetischen Flusses zurücklegen muß. Durch die bei jedem Schaltschritt einmal den Stromkreis der Drehankerwicklung öffnende Schalteinrichtung N wird erreicht, daß die Ausgleichhewegung der Schalteinrichtung tatsächlich schrittweise und nur bis zu der vorgeschriebenen Stelle erfolgt, nicht aber infolge Hängenbleibens des Drehankers wegen Reinanenz, mechanischen Ungenauigkeiten o. a. ein Darüberhinaussehießen eintritt. Sind sämtliche Heizkörper abgestellt, also Ventile V, bis V9 geschlossen, so hat der Schaltarm der Widerstandseinrichtung g' die andere Endlage erreicht, und der Schaltaren der Schalteinrichtung Z ist auf die in der Darstellung gerade auf der Schaltwelle liegende Nocke aufgelaufen; -dadurch ist der Stromkreis für die bisherige Drehrichtung des Motors NI über den linken unteren Kontakt .der Umschaltvorrichtung L@" unterbrochen worden, so daß dieser jetzt nur noch .im Sinne der gegenläufigen Bewegung über den rechten unteren Kontakt der Umschaltvorrichtung U und den oberen Kontakt der Umschaltvorrichtung Z in Betrieb genommen werden kann.
  • Es entspricht also jedem Betriebszustand der Heizschaltmittel L'1 bis V9 eine bestimmte Schalteinrichtung, eine bestimmte Stellung auch des Reglers R und damit eine bestimmte Größe der Heizmittelzufuhr. Um nun diese Heizmittelzufuhr der Jahreszeit und damit der jeweiligen Außentemperatur anpassen zu können, ist noch weiter die Möglichkeit vorgesehen, den Gleichgewichtspunkt im Drehankerrelais zu verschieben, so daß einem bestimmten Betriebszustand der Heizmittel eine größere oder kleinere Heizm.ittelzufuhr .als bisher, also eine andere Stellung der Schaltwelle und der SteuereinrichtungR entspricht. Dies geschieht dadurch, daß eine der beiden Spulen S oder K einen Widerstand vor- oder parallel geschaltet erhält oder eine weitere Spule noch zugefügt wird: In der Abbildung ist ein solcher Nebenschluß zu der SpuleS dargestellt, der außer demWiderstand noch ein Kontaktthermometer T enthält. Durch diesen Nebenschluß wird bei einer bestimmten Stellung der Heizschaltmittel der Strom der Spule S geschwächt und somit ein geringerer Fluß als bisher erzeugt. Der Spule K muß dann mehr Widerstand als bisher vorgeschaltet werden, um nur noch den gleichen geringen Fluß zu erzielen. Die Widerstandseinrichtung muß also eine entsprechend andere Stellung annehmen und mit ihr auch die gemeinsam mit ihr gesteuerte Schaltvorrichtung R, .die die Heizmittelzufuhr regelt. Diese Beeinflussung kann, wie schon erwähnt, so ausgebildet werden, daß sie sowohl eine Erhöhung der Außentemperatur als auch eine Erniedrigung berücksichtigt.
  • Es ist ersichtlich, daß auf .die vorbeschriebene Einrichtung der jeweilige Ladezustand der Batterie und damit die von ihr abgegebene Spannung praktisch ohne Einfluß ist, .da immer nur der Unterschied der magnetischen Flüsse der Spulen wirksam ist.

Claims (1)

  1. PATENT ANSPR ÜCHR r. Einrichtung zur selbsttätigen Regelung einer Heizung, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge, bei der eine Steuereinrichtung für ,den Haupteinlaßregler der Heizung oder dieser selbst in Abhängigkeit von der Schaltstellung von Einzelreglern verstellt wird, die den Zustrom des durch den Haupteinlaßregler vorgeregelten Heizmittels zum Heizkörper jedes Abteils in Abhängigkeit von der Ratuntemperatur selbsttätig steuern, dadurch gekennzeichnet, :daß zum Verstellen der Steuereinrichtung oder des Haupteinlaßreglers (R) ein umsteuerbarer Motor (,11) angeordnet ist, dessen Umsteuerung in die entsprechende Laufrichtung von der Ausschlagrichtung des Ankers (A) eines mit zwei an dieselbe Stromduelle (B) angeschlossenen, gegeneinanderwirkenden Erregerspulen (S, K) versebenen Drehankerrelais (D) abhängt, wobei die eine Spule (S) in Reihe mit den untereinander parallel geschalteten, von den Einzelreglern (T, bis L'9) geschalteten Widerständen liegt, während die andere (IL) in Reihe mit einem veränderlichen, durch den Motor (31) verstellten Widerstand (Gf') geschaltet ist. ?. Einrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (<11) die Steuereinrichtung oder den Haupteinlaßre-gler (R) und den veränderlichen Widerstand (W) über ein Sprungschaltwerk (P) antreibt. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis der Ankerwicklung (A) des Drehankerrelais (D) durch einen vom Motor (t17) über das Sprun:gschaltwerk (P) angetriebenen Unterbrecher (N) bei jedem Schaltschritt einmal kurzzeitig unterbrochen wird. 4.. Einrichtung nach den Ansprüchen z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis des Motors (1I) beim Erreichen einer oder beider Endstellungen des veränderlichen Widerstandes (W) mittels einer von ihm angetriebenen Schaltnockenscheibe (Z) für die jeweilige Drehrichtung unterbrochen wird. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen r bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleichgewichtspunkt des Drehankerrelais (D) durch Beeinflussung des Stromes in einer der beiden Spulen (S, IL), beispielsweise .durch Vor- oder Parallelschalten eines Widerstandes, oder durch Anordnen einer weiteren Spule verschoben wird.
DEP79321D 1939-06-22 1939-06-22 Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung einer Heizung, insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge Expired DE725329C (de)

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DE (1) DE725329C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1110681B (de) * 1954-03-22 1961-07-13 Continental Elektro Ind Ag Regler fuer die Heizung elektrisch beheizter Fahrzeuge
US5708562A (en) * 1995-06-29 1998-01-13 International Business Machines Corporation Portable computer and a keyboard therefor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1110681B (de) * 1954-03-22 1961-07-13 Continental Elektro Ind Ag Regler fuer die Heizung elektrisch beheizter Fahrzeuge
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