DE727159C - Selbsttaetige Regelung der Luftheizung von Eisenbahnfahrzeugen - Google Patents

Selbsttaetige Regelung der Luftheizung von Eisenbahnfahrzeugen

Info

Publication number
DE727159C
DE727159C DEP74903D DEP0074903D DE727159C DE 727159 C DE727159 C DE 727159C DE P74903 D DEP74903 D DE P74903D DE P0074903 D DEP0074903 D DE P0074903D DE 727159 C DE727159 C DE 727159C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
motor
heating elements
switching
contacts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP74903D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Friedrich V Schuetz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Julius Pintsch AG
Original Assignee
Julius Pintsch AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DEN35273D external-priority patent/DE709261C/de
Application filed by Julius Pintsch AG filed Critical Julius Pintsch AG
Priority to DEP74903D priority Critical patent/DE727159C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE727159C publication Critical patent/DE727159C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D27/00Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
    • B61D27/0036Means for heating only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air-Conditioning For Vehicles (AREA)

Description

  • Selbsttätige Regelung der Luftheizung von Eisenbahnfahrzeugen Im Patent 7o9 26,r ist eine Einrichtung zur selbsttätigen Regelung der Heizung von Eisenbahnfahrzeugen mit den Zustrom des Heizmittels zum Heizkörper jedes Abteiles in Abhängigkeit von der Raumtemperatur selbsttätig steuernden Einzelreglern und einem gemeinsamen, den Einzelreglern vorgeschalteten Haupteinlaßregler beschrieben, bei der die gleichen Geberimpulse, die zur Verstellung der Einzelregler beim Über- oder Unterschreiten der Grenze der Raumtemperatur dienen, gleichzeitig unmittelbar auch den Haupteinlaßregler derart steuern, daß in Abhängigkeit von der Zu- bzw. der- -Abnahme der Summe der beheizten Abteile die Wärmezufuhr zum Wagen stufenweise vergrößert bzw. verkleinert wird. Auf diese Weise wird erreicht, daß dem Waagen mittels des Hauptreglers nur die jeweils benötigte Menge des Heizmittels zugeführt wird, die dann mittels der Einzelregler auf die einzelnen Abteile, j e nach deren Wärmebedarf, verteilt wird.
  • Die Erfindung bezweckt die Anwendung des gleichen Grundsatzes auf eine Luftheizung, bei der die den beheizten Räumen zugeführte Frischluft in einem mit elektrischen Heizelementen ausgestatteten Erhitzer erwärmt wird. Bei einer solchen Einrichtung ist es bekannt, die Heizelemente mittels je eines Schützes ein- und auszuschalten, wobei die Erregerwicklungen der Relais von in den beheizten Räumen angeordneten temperaturempfindlichen Gebern geschaltet werden. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, die Schalteinrichtung, die die Erregung der einzelnen Schütze nacheinander ein- bzw. ausschaltet, durch den Anker eines Drehmagneten zu verstellen, dessen Erregerwicklung in Reihe mit den untereinander parallelen Kontaletthermometern und Betätigungsspulen der Einzelregler in den Abteilen geschaltet ist und demzufolge von der Summe der durch die Abteilgeber eingeschalteten Ströme durchflossen wird.
  • Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, die bei einer solchen Einrichtung erforderliche Vielzahl von Schützen zu vermeiden und die Schaltung der mit hochgespanntem Strom betriebenen Heizelemente des Lufterhitzers mittels einer Schaltwalze vorzunehmen, um so die Betriebssicherheit der Regeleinrichtung zu erhöhen.
  • Gemäß der Erfindung besteht bei einer selbsttätigen Regelung der Luftheizung von Eisenbahnwagen mit dem Zustrom der Heizluft zu den einzelnen Abteilen in Abhängigkeit von der Raumtemperatur steuernden Einzelreglern und mit einem den Einzelreglern vorgeschalteten Hauptregler, der mittels einer Schalteinrichtung die Heizelemente im Lufterhitzer in Abhängigkeit von der Summe der die Einzelregler verstellenden Geberimpulse schaltet, die Schalteinrichtung r. aus einem Drehmagneten, durch dessen Erregerwicklung die Summe der durch die Kontakte der Geber in den Abteilen geschlossenen Ströme fließt, a. aus einem Doppelkontakt, dessen einer Kontaktteil von dem Drehmagneten verstellt wird, und 3. aus einem von dem Kontakt in beiden Richtungen in Gang setzbaren Motor, der eine die Heizelemente im Lufterhitzer schaltende Walze antreibt und den anderen Kontaktteil verstellt.
  • Überschreitet bei einer derartigen Einrichtung die Raumtemperatur in einigen Räumen die Ansprechtemperatur der in ihnen angeordneten Geber, so wird die Erregung des Drehmagneten verstärkt. Der Anker des Drehmagneten verstellt den einen Kontaktteil des Doppelkontaktes, der mit dem anderen Teil Kontakt gibt und so den Motor in Gang setzt. Infolgedessen wird die mit dem Motor gekuppelteSchaltwalze so weit gedreht, daß einer der auf ihr aufliegenden Kontaktarme der Heizelemente des Lufterhitzers von dem auf der Schaltwalze angeordneten Kontaktstreifen abläuft und das zugeordnete Heizelement ausschaltet. Inzwischen ist der andere Kontaktteil des Doppelkontaktes von dem Motor so Zweit verstellt worden, daß die Kontaktgabe am Doppelkontakt unterbrochen ist. Sinkt die Raumtemperatur in einzelnen Abteilen wieder ab, so wird durch den Drehmagneten der eine Kontaktteil in entgegengesetzter Richtung verstellt, so daß der andere Kontakt geschlossen und der Motor und die Schaltwalze in entgegengesetzter - Richtung umlaufen, wodurch die Heizelemente des Lufterhitzers nacheinander wieder eingeschaltet werden, bis durch den Antrieb des anderen Kontaktteiles des Doppelkontaktes der Motor wieder stillgesetzt wird.
  • Um zu erreichen, daß bei der durch Öffnen oder Schließen des Kontaktes eines Abteilgebers hervorgerufenen Verstellung des Drehankers die Schaltwalze immer nur um ein ganzes Vielfaches des zur Schaltung eines Heizelementes erforderlichen Drehwinkels verstellt wird und keine unerwünschten Zwischenstellungen einnimmt, wird erfindungsgemäß mit dem Anker des Drehmagneten ein Hilfsmagnet verbunden, der sich bei Drehung des Ankers an einer Reihe von feststehenden, als Rasten wirkenden Eisenstücken vorbeibewegt. Dieser Hilfsmagnet hat das Bestreben, in den Stellungen stehenzubleiben, in denen sein Kern einem dieser Eisenstücke gegenübersteht. Durch die Anordnung dieser Rasten wird erreicht, daß auch der eine Kontaktteil des Doppelkontaktes stets bestimmte Stellungen einnimmt; durch entsprechende Bemessung der Übersetzungen im Antrieb der Schaltwalze und des anderen Teiles des Doppelkontaktes wird erreicht, daß auch die Schaltwalze jeweils um so viel verstellt wird, wie zur Ein- oder Ausschaltung eines oder mehrerer Heizelemente erforderlich ist.
  • Zur Sicherung einer genauen Verstellung der Schaltwalze können auch zwei mit Kontaktstreifen belegte, vom Motor angetriebene Schaltscheiben und ein mit diesen zusammenarbeitender Kontaktarm vorgesehen werden, Über die ein zu dem jeweils eingeschalteten Kontakt des Doppelkontaktes paralleler Kontakt so lange geschlossen wird, bis die Verstellung der Schaltwalze um den erforderlichen Schaltwinkel beendet ist. Der Kontaktarm ist von der einen Schaltscheibe auf die andere durch zwei Magnetspulen umstellbar, die in den von den beiden Kontakten des Doppelkontaktes ausgehenden, den Lauf des Motors in beiden Richtungen bewirkenden Stromkreisen angeordnet sind. Die Anordnung dieser parallel geschalteten Kontakte hat zur Folge, daß der Motor auch nach Unterbrechung der Kontaktgabe am Doppelkontakt weiterläuft, bis der Kontaktarm auf einer dieser Schaltscheiben zwischen zwei Kontaktstreifen gelangt und so die Stromzufuhr zum Motor unterbricht. Diese Kontaktstreifen werden so angeordnet, daß in den durch sie bestimmten Stellungen der Schaltwalze die mit ihr zusammenarbeitenden Kontaktarme die richtige Stellung im Verhältnis zu den Kontaktstreifen der Schaltwalze einnehmen.
  • Auch bei dieser Anordnung kann mit dem Anker des Drehmagneten ein sich an feststehenden Eisenstücken vorbeibewegender Hilfsmagnet verbunden werden, der dafür sorgt, daß der eine Kontaktteil in der Ruhelage eine Mittelstellung einnimmt, in der er von den beiden Gegenkontakten gleich weit entfernt ist. _ Auch bei der Einrichtung gemäß der Erfindung läßt sich, wie in Verbindung mit einem Drehmagneten bereits vorgeschlagen, eine Beeinflussung der Regelung durch die Außentemperatur dadurch erzielen, daß die Rückstellfeder des Drehmagneten der Außentemperatur ausgesetzt und so ausgebildet ist, daß ihre Spannung um so höher ist, je geringer ihre Temperatur ist.
  • In der Stromzuführung zu den Heizelementen des Lufterhitzers wird zweckmäßig ein Ausschaltrelais angeordnet, dessen Erregerwicklung von den beiden Kontakten des Doppelkontaktes eingeschaltet wird. Hierdurch wird erreicht, daß die Stromzufuhr zu den Heizelementen während einer Verstellung der Schaltwalze unterbrochen ist, so daß an dieser eine Funkenbildung ausgeschlossen ist.
  • Ist der von dem Geber in den einzelnen Abteilen eingeschaltete und durch die zur Vl'erstellung des Abteilreglers dienende Spule fließende Strom zu gering, um die Verstellung des Drehmagneten um das erforderliche Maß zu gewährleisten, so können parallel zu den Spulen der Abteilregler noch Widerstände angeordnet werden, wodurch die Geberleistung erhöht wird. Auch kann die Erregerwicklung des Drehmagneten unterteilt werden, wobei mit jedem der Kontaktgeber in den Abteilen je ein Wicklungsteil in Reihe geschaltet ist.
  • Bei einem Lufterhitzer, bei dem außer den elektrischen Heizelementen noch die Möglichkeit vorgesehen ist, ihn mit Dampf zu betreiben, um die Luftheizung auch auf nicht elektrifizierten Strecken in Gang halten zu können, kann der von dem Doppelkontakt in Gang gesetzte Motor zur Verstellung eines Ventils in der Dampfzufuhr zum Lufterhitzer und damit zur Regelung der Dampfzufuhr in Abhängigkeit vom Wärmebedarf des Wagens herangezogen werden.
  • In der Zeichnung sind zwei- Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigen Abb. i und 2 eine Einrichtung, bei der Zwischenstellungen der Schaltwalze durch magnetische Rasten für den Drehanker vermieden werden, in Ansicht- und Grundriß, Abb. 3 und 4 eine Einrichtung, bei der außerdem zur Sicherung der genauen Verstellung der Schaltwalze den Doppelkontakten parallele Kontakte zugeordnet sind, in Ansicht und Grundriß.
  • Der Lufterhitzer i ist mit sechs elektrischen Heizelementen 2a bis 2f ausgerüstet, denen je einer der auf der Schaltwalze 3 aufliegenden Kontaktarme 4" bis 41 zugeordnet ist. Die Schaltwalze 3; deren Mantel aus einem Isolierstoff besteht, trägt ein gestuftes Kontaktstück 5, das durch den Leiter hat t dem einen Pol 7 einer Hochspannungsquelle verbunden ist, an deren anderen Pol 8 die Heizelemente 2a bis 2f angeschlossen sind. In dem Leiter 6 ist ein Schaltschütz 9 angeordnet.
  • Die Schaltwalze 3 wird über die Zahnräder io, 1i, 12 von einem Motor 13 verstellt, der mit zwei gegenläufig angeordneten Erregerwicklungen versehen ist, so daß ein Anker sich sowohl in der einen als auch in der entgegengesetzten Richtung drehen kann, je nachdem die Stromzufuhr über den Pluspol 14 oder den Pluspol 15 erfolgt.
  • In jedem der beheizten Abteile ist eines der bei der gewünschten Raumtemperatur kontaktgebenden Thermometer i8a bis igf angeordnet, die mit den Betätigungsspulen ig für die Abteilgeber, die je eine in das betreffende Abteil mündende Öffnung des Heizluftkanals steuern, in Reihe geschaltet sind. Die Thermometer 18 und die Spulen i9 der Abteile sind sämtlich untereinander parallel und mit der Erregerwicklung 2o eines Drehmagneten 2i in Reihe geschaltet und an die Spannungsquelle 22 angeschlossen.
  • Der Drehanker 23 des Drehmagneten 21, der je nach der Stärke der Erregung der Spule 2o gegen die Wirkung einer nicht dargestellten Rückzugsfeder verschieden weit in die Verbindungslinie der Magnetpole gezogen wird, ist mit einem Ausleger 24 versehen, auf dem ein Anschlag 25 angeordnet ist. Ferner ist mit dem Drehanker 23 ein radial angeordneter Eisenkern 26 verbunden, der von einer Magnetspule 27 umgeben ist und sich bei Drehung des Ankers 23 an einer Reihe fest angeordneter Eisenstücke 28" bis 28g vorbeibewegt. Die Spule 27 wird durch Anschluß an eine Spannungsquelle dauernd erregt.
  • Auf der Achse 29 des Drehankers 23 läuft lose ein Zahnrad 34 das über die Zwischenräder 32 bis 34 mit dem auf der Welle des Motors 13 befestigten Zahnrad 35 in Eingriff steht. Mit dem Zahnrad 31 sind ein federnder Doppelkontaktarm 38 und zwei zu beiden Seiten desselben angeordnete ebenfalls federnde Gegenkontaktarme 40 und 41 fest verbunden. Der Doppelkontaktarm 38 ragt in den Drehbereich des Anschlages 25 auf dem Ausleger 24 des Drehankers 23. Von dem Doppelkontaktarm 38 führt ein Leiter 42 über die Erregerwicklung 43 des Schaltschützes 9 zu dem Pluspol einer Spannungsquelle 44 deren Minuspol durch den Leiter 45 mit der Minusklemme 46 des Motors 13 verbunden ist. Von dem Gegenkontaktarm 40 führt ein Leiter 48 zu der einen Plusklemme 14 des Motors i3, von dem anderen Gegenkontaktarm 41 führt ein Leiter 49 zu der anderen Plusklemme 15.
  • Die Wirkungsgreise dieser Einrichtung ist folgende: Der Drehanker 23 und die Schaltwalze 3 nehmen die gezeichnete Stellung ein, in der drei der Heizelemente, und zwar die Heizelemente 2" bis 2" eingeschaltet sind, wenn in drei von den sechs Abteilen die gewünschte Raumtemperatur überschritten ist und drei der Thermometer 18 Kontakt geben.
  • Ist die durch die Heizelemente 2a bis 2, der Frischluft zugeführte Wärmemenge zu groß und steigt infolgedessen in einem weiteren Abteil die Raumtemperatur über dieAnsprechtemperatur seines Thermometers 18, so wird hierdurch die Erregung der Spule 2o des Drehmagneten 21 verstärkt, so daß der Drehanker 23 gegen die Wirkung seiner Rückzugsfeder im Gegenzeigersinn gedreht wird, bis er von dem Hilfsmagneten 26, 27 in der durch das Eisenstück 28d gegebenen Stellung festgehalten wird. Bei dieser Drehung legt sich der Anschlag 25 auf dem Ausleger 24 gegen den Doppelkontaktarm 38 und biegt ihn so weit, daß er sich gegen den Gegenkontakt 41 legt und so den Motorstromkreis 44, 43, ,I2, 38, 41, 49, 15 und 46, 45, 44 schließt. Die Spule 43 des Schaltschützes 9 wird hierbei erregt, so daß die Stromzufuhr zur Schaltwalze 3 unterbrochen ist. Der Motor dreht sich in Richtung des Pfeiles 52, und über die Zahnräder 12, 11, io wird auch die Schaltwalze im Zeigersinn gedreht, so daß der Kontaktarm 4, außer Eingriff mit dem Kontaktstück 5 gelangt. Gleichzeitig wird über die Zahnräder 32 bis 35 das Zahnrad 31 im Gegenzeigersinn gedreht, wobei die mit ihren Kontaktstücken aneinanderliegenden Arme 38 und 41 mitbewegt werden. Nach Zurücklegung eines bestimmten Drehwinkels löst sich der Doppelkontaktarm 38 von dem Anschlag 25 und federt zurück, wobei sein Kontaktstück sich von dem des Armes 41 abhebt. Hierdurch wird die Stromzufuhr zum Motor 13 und damit die Drehung der Schaltwalze 3 und des Zahnrades 31 unterbrochen. Die Erregerwicklung 43 des Schaltschützes wird ebenfalls stromlos, so daß nunmehr den Heizelementen des Lufterhitzers, und zwar nur noch den Heizelementen 2" und 2v, wieder Strom zufließt.
  • Umgekehrt weicht bei Schwächung der Erregung des Drehmagneten 21 infolge des Absinkens der Raumtemperatur in einem der Abteile der Anschlag 25 vor dem Doppelkontaktarm 24 zurück, so daß dieser sich gegen den anderen Kontakt 40 legt. Hierdurch wird außer einer Unterbrechung die Stromzufuhr zu den Heizelementen am Schaltschütz 9 die Einschaltung und Drehtrog des Motors 13 in umgekehrter Richtung bewirkt. Die Schaltcvalze 3 wird infolgedessen gedreht, so daß eine größere Anzahl von Heizelementen eingeschaltet wird. Die Kontaktgabe an den Kontaktarmen 38 und 40 wird durch die Bewegung des Zahnrades 31 im Zeigersinn unterbrochen, sobald der Kontaktarm 38 an dem verstellten Anschlag 25 anstößt und sein Kontaktstück sich von dem des Armes 4o wieder abhebt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Abbildungen 3 und 4 sind die beiden Gegenkontakte 40 und 41 fest auf dem Ausleger 24 des Drehankers 23 angebracht. In dem Leiter 48, der den Kontakt 40 mit der Plusklemme 14 des Motors 13 verbindet,' ist eine Spule 52 und in dem Leiter 49, der den Kontakt 41 mit der anderen Plusklemme 15 des -Motors 13 verbindet, ist eine Spule 53 eingeschaltet: die beiden Spulen sind hintereinanderliegend angeordnet. An dem gemeinsamen beweglichen Eisenanker 54 der beiden Spulen 52 und 53 ist ein seitlicher Arm 55 befestigt, der sich, je nachdem, ob die Spule 52 oder 53 erregt ist mit seinem Kontaktknopf 58 auf den Umfang einer Schaltscheibe 56 oder einer Schaltscheibe 57 legt. Auf den Schaltscheiben 56 und 57, die auf der Welle der Schaltwalze 3 befestigt sind, befinden sich einzelne Kontaktstreifen 59, die durch Zwischenräume voneinander getrennt sind und denen über Schleifringe 6o und 61 und Bürsten-62 und 63 Strom zugeführt wird. Die Bürsten 62 und 63 sind durch Leiter 64 und 65 mit den Leitern 48 bzw. 49 verbunden. Der Arm 55 ist durch den Leiter 66 mit dem Leiter 42 verbunden.
  • Die Stromläufe 66, 55, 56, 6o, 62, 64 einerseits und 66, 55, 57, 61, 63, 65 andererseits liegen also parallel zu den Kontakten 38/.I0 bzw. 38/41.
  • Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende Wird die Erregung des Drehmagneten 21 durch Kontaktgabe eines weiteren Raumthermometers 18 verstärkt, so wird sein Drehanker 23 im Gegenzeigersinn gedreht, so daß sich der am Ausleger 24 befestigte Kontakt 41 gegen den federnden Kontaktarm 38 legt. Hierdurch wird dem Motor 13 über die Plusklemme 15 Strom zugeführt, so daß er sich in Richtung des Pfeiles 52 dreht, wobei er die Schaltwalze 3 in der gleichen Richtung mitnimmt und so die Ausschaltung eines Heizelementes :2 bewirkt. Über die Zahnräder 35 bis 32 treibt der Motor 13 das Zahnrad 31 im Gegenzeigersinn an, so daß sich der Kontaktarm 38 von dem Gegenkontakt 41 abhebt. Hierdurch wird jedoch die Stromzufuhr zunt Motor 13 nicht unterbrochen, da die Spule 53 nach Kontaktgabe an den Kontakten 38 und 41 erregt worden ist und den Arm 55 auf die Schaltscheibe 57 gezogen hat, so däß der Kontakt 38/q.1 durch den Stromlauf 66, 55, 57, 61, 63, 65 überbrückt worden ist. Der Motor 13 läuft also weiter, und zwar so lange, bis der Kontaktknopf 58 des Armes 55 in den Zwischenraum zwischen zwei Kontaktstreifen 59 der Schaltscheibe 57 gelangt ist. Diese Kontaktstreifen 59 sind so angeordnet, daß ein Stillsetzer des Motors 13 und der von ihm angetriebenen Schaltwalze 3 erst dann eintritt, wenn das Kontaktstück 5 der Schaltwalze 3 die richtige Stellung zu den Kontaktarmen 4, bis 4e einnimmt.
  • Bei Schwächung der Erregung des Drehmagneten legt sich der feste Kontakt 40 gegen den Kontaktarm 38, so daß der Motor 13 in umgekehrter Richtung umläuft. Durch die Kontaktgabe an den Kontakten 38 und 40 wird die Spule 52 erregt, die den Arm 55 auf die Schaltscheibe 56 zieht. Diese hält die Stromzufuhr zum Motor 13 nach Unterbrechung des Kontaktes 38/4o aufrecht, bis die Schaltwalze 3 um den erforderlichen Drehwinkel gedreht worden ist.
  • Die Rasten 28Q bis 28, für den mit dem Drehanker 23 verbundenen Hilfsmagneten 26, 27 dienen bei dieser Ausführungsform dazu, den Drehanker 23 in solchen Stellungen fest-. zuhalten, in denen die auf seinem Ausleger 24 befindlichen Kontakte 40 und 41 gleich weit -von dem Kontaktarm 38 entfernt sind. -Die Rückzugsfeder, gegen deren Wirkung der Drehanker 23 des Magneten 2 i bei wachsender Erregung in die Verbindungslinie der Magnetpole gezogen wird, kann auch bei der erfindungsgemäßen Einrichtung, wie bei anderen mit Drehmagneten ausgestatteten Heizungsreglern bereits vorgeschlagen, als eine der Außentemperatur ausgesetzte Bimetallfeder ausgebildet sein, deren Spannung *bei sinkender Temperatur zunimmt und so eine Abhängigkeit der Regtung von der Außentemperatur erzielt wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Regelung der Luftheizung von Eisenbahnwagen mit den Zustrom der Heizluft zu den einzelnen Abteilen in Abhängigkeit von der Raumtemperatur steuernden Einzelreglern und mit einem den Einzelreglern vorgeschalteten Hauptregler, der mittels einer Schalteinrichtung die Heizelemente im Lufterhitzer in Abhängigkeit von der Summe der die Einzelregler verstellenden Geberimpulse schaltet, nach Patent 7o9 261, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung besteht x. aus einem Drehmagneten (2z), durch dessen Erregerwicklung (2o) die Summe der durch die Kontakte (18Q bis 181) der Geber in den Abteilen geschlossenen Ströme fließt, 2. aus einem Doppelkontakt (38, 40, 4z), dessen einer Kontaktteil (38 in Abb. i und 2, 41 in Abb.3 und ,4) von dem Drehmagneten (21) verstellt wird, und 3. aus einem von dem Kontakt (38/4o, 38/q.1) in beiden Richtungen in Gang setzbaren Motor (z3), der eine die Heizelemente (2Q bis 2f) im Lufterhitzer (i) schaltende Walze (3) antreibt und den anderen Kontaktteil (4o/4 i in Abb. i und 2: 38 in Abb. 3 und .4) verstellt.
  2. 2. Selbsttätige Regelung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei mit Kontaktstreifen (59) belegte, vom Motor (z3) angetriebene Schaltscheiben (56, 57) und einen mit diesen zusammenarbeitenden Kontaktarm (55), über die ein zu dem jeweils eingeschalteten Kontakt des Doppelkontaktes (38, 40, 41) paralleler Kontakt so lange geschlossen wird, bis die Verstellung der Schaltwalze (3) um den erforderlichen Schaltwinkel beendet ist (Abb. 3 und 4).
  3. 3. Selbsttätige Regelung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktarm (55) von der einen Schaltscheibe (56 oder 57) auf die andere (57 oder 56) durch zwei Magnetspulen (52, 53) umschaltbar ist, die in den von den beiden Kontakten (40, 41) des Doppelkontaktes ausgehenden, den Lauf des Motors (z3) in beiden Richtungen bewirkenden Stromkreisen angeordnet sind (Abb. 3 -und 4). .
  4. 4. Selbsttätige Regelung nach den Ansprüchen i bis 3, gekennzeichnet durch einen mit dem Anker (23) des Drehmagneten (2z) verbundenen Hilfsmagneten (26, 27), der sich bei Drehung des Ankers (23) an einer Reihe von fest angeordneten, als. Rasten wirkenden Eisenstücken (28Q bis 28,) v orbeibewegt.
  5. 5. Selbsttätige Regelung nach den Ansprüchen i bis 4, gekennzeichnet durch ein in der Stromzuführung (6) zu den Heizelementen (2) angeordnetes Ausschaltrelais (9), dessen Erregerwicklung (43) von den beiden Kontakten (38/4o und 38/41) des Doppelkontaktes eingeschaltet wird (Abb. i und 2).
DEP74903D 1933-05-25 1937-03-17 Selbsttaetige Regelung der Luftheizung von Eisenbahnfahrzeugen Expired DE727159C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP74903D DE727159C (de) 1933-05-25 1937-03-17 Selbsttaetige Regelung der Luftheizung von Eisenbahnfahrzeugen

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEN35273D DE709261C (de) 1933-05-25 1933-05-25 Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung der Heizung von Eisenbahnwagen
DEP74903D DE727159C (de) 1933-05-25 1937-03-17 Selbsttaetige Regelung der Luftheizung von Eisenbahnfahrzeugen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE727159C true DE727159C (de) 1942-11-04

Family

ID=25989138

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP74903D Expired DE727159C (de) 1933-05-25 1937-03-17 Selbsttaetige Regelung der Luftheizung von Eisenbahnfahrzeugen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE727159C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2700505A (en) * 1952-04-16 1955-01-25 Combustion Eng House heating unit and automatic control therefor

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2700505A (en) * 1952-04-16 1955-01-25 Combustion Eng House heating unit and automatic control therefor

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE727159C (de) Selbsttaetige Regelung der Luftheizung von Eisenbahnfahrzeugen
DE479862C (de) Schaltungsanordnung fuer selbsttaetig fortschreitende Schuetzensteuerungen, insbesondere fuer elektrische Fahrzeugmotoren
DE726434C (de) Selbsttaetige Regelung der Luftheizung von Eisenbahnwagen
DE725329C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung einer Heizung, insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge
DE749901C (de) Selbsttaetige elektrische Reglerschaltvorrichtung fuer elektrisch gesteuerte Drosselorgane
DE658664C (de) UEberlastungsschutzeinrichtung fuer elektrische Maschinen oder Geraete mit aussetzendem Betrieb
DE367223C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung einer mit verschiedenen Geschwindigkeiten umlaufenden und mit einer Batterie zusammenarbeitenden Dynamomaschine
DE744189C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung einer Heizung, insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge
DE521214C (de) Sollwertgeber, insbesondere fuer elektrische Kraftwerksbetriebe
DE580425C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen Unterbrechung der Ladung von alkalischen Batterien
DE562038C (de) Einrichtung zum Anlassen eines Einphaseninduktionsmotors mit Hilfe eines Doppelspulenrelais
AT137556B (de) Einrichtung zur Regelung von Betriebsgrößen, insbesondere zur Regelung der Leistungsabgabe elektrischer Stromerzeuger.
DE719148C (de) Einrichtung zum Verstellen eines durch einen Verstellmotor angetriebenen Stellwerks in Abhaengigkeit von der Stellung eines Impulsgebers
DE2033676A1 (de) Schalteinrichtung für elektrische Heizkörper
DE823896C (de) Elektrische Schalteinrichtung fuer schleichend Kontakt gebende Regler
DE685848C (de) Brems- oder Rueckstellvorrichtung fuer selbsttaetig geregelte elektrische Verstellmotoren
DE617537C (de) Wasserstandsregler fuer insbesondere kleinen Wasserraum aufweisende Dampfkessel
DE1121173B (de) Einrichtung zum selbsttaetigen Ein- und Ausschalten der Hilfswicklung von Einphasen-Induktionsmotoren
DE615141C (de) Schaltungsanordnung zur Fernsteuerung des elektromotorischen Antriebs eines zwischen zwei Endlagen verstellbaren Gegenstandes, insbesondere fuer den elektrischen Schieberantrieb von Schwimmdocks
DE741484C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung einer Heizung, insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge
DE641313C (de) Selbsttaetige elektrische Reglerschalteinrichtung
DE710148C (de) Regler fuer Kraftfahrzeuge, durch den bei einem oberen einstellbaren Grenzwert der Fahrgeschwindigkeit die Brennstoffzufuhr zum Motor gesperrt wird
DE600254C (de) Ferngesteuerte Einstellvorrichtung
DE1630979B2 (de) Schaltung für einen mit einem Elektromotor betriebenen Scheibenwischer
DE621074C (de) Schrittschaltwerk fuer Kontroller belastungsabhaengig gergegelter Elektromotoren