DE744189C - Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung einer Heizung, insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung einer Heizung, insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge

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DE744189C
DE744189C DEP80762D DEP0080762D DE744189C DE 744189 C DE744189 C DE 744189C DE P80762 D DEP80762 D DE P80762D DE P0080762 D DEP0080762 D DE P0080762D DE 744189 C DE744189 C DE 744189C
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DE
Germany
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armature
relay
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main inlet
adjusted
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DEP80762D
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English (en)
Inventor
Max Goepfert
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Julius Pintsch AG
Original Assignee
Julius Pintsch AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L1/00Supplying electric power to auxiliary equipment of vehicles
    • B60L1/02Supplying electric power to auxiliary equipment of vehicles to electric heating circuits
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L2200/00Type of vehicles
    • B60L2200/26Rail vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

  • Einrichtung zur -selbsttätigen Regelung einer Heizung, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge Im Patent 725 329 ist eine Einrichtung zur selbsttätigen Regelung einer insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge bestimmten Heizung beschrieben, bei der die Steuereinrichtung für den Haupteinlaßregler der Heizung oder dieser selbst in Abhängigkeit von der Schaltstellung von Einzelreglern verstellt wird, die den Zustrom des durch den Haupteinlaßregler vorgeregelten Heizmittels zum Heizkörper jedes Abteiles in Abhängigkeit von der Raumtemperatur selbsttätig steuern. Zum Verstellen der Steuereinrichtung oder des Haupteinlaßreglers dient hierbei ein umsteuerbarer Motor, dessen Umsteuerung in die entsprechende Laufrichtung von der Ausschlagrichtung des Ankers eines mit zwei an dieselbe Stromquelle angeschlossenen, gegeneinanderwirkenden Erregerspulen versehenen Drehankerrelais abhängt, wobei die eine Spule in, Reihe mit den untereinander parallel geschalteten, von den Einzelreglern geschalteten Widerständen liegt, während die andere in Reihe mit einem veränderlichen, durch den Motor verstellten Widerstand geschaltet ist. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß Schwankungen der Spannung der Stromquelle ohne Einfluß auf die Regelung sind.
  • Zur Einhaltung der Schaltschritte des Kontaktarmes des veränderlichen Widerstandes treibt bei dieser Einrichtung der Motor die Steuereinrichtung des Haupteinlaßreglers oder diesen selbst und den veränderlichen Widerstand über ein Sprungschaltwerk an, und durch einen vom Motor über das Sprungschaltwerk angetriebenen Unterbrecher wird@der Stromkreis der Ankerwicklung des Drehankers bei j edem Schaltschritt einmal kurzzeitig unterbrochen.
  • Die Erfindung bezweckt die Vereinfachung dieser verhältnismäßig umständlichen Anordnung. Dies wird dadurch erreicht, daß das Drehankerrelais den Haupteinlaßregler oder dessen Steuereinrichtung und den veränderlichen Widerstand über ein elektromagnetisches Umkehrschrittschaltwerk verstellt..
  • Das Umkehrschrittschaltwerk besteht hierbei zweckmäßig aus zwei von je einem Magneten mittels einer Klinke in entgegengesetzten Richtungen verstellten Schalträdern mit einem dazwischengeschalteten Planetenrad, und die Erregung der Magneten wird am Ende des Schalthubes ihrer Anker unterbrochen.
  • Diese Unterbrechung der Erregung kann durch die Magnetanker selbst herbeigeführt werden. Gleichzeitig kann ebenfalls durch die Magnetanker die Erregung des Ankers des Drehankerrelais unterbrochen und so erreicht werden, daß der Anker rasch und sicher in seine Mittelstellung zurückgeht.
  • Zweckmäßig wird das Umkehrschrittschaltwerk von dem Drehankerrelais über zwei Relais betätigt, die bei Erregung diese und gegebenenfalls auch die Erregung des Ankers des Drehankerrelais abschalten und bei Unterbrechen der Erregung verzögert abfallen, da dann diese Relais, im Gegensatz zu von den Magnetankern betätigten Kontakten, räumlich vom Umkehrschrittschaltwerk getrennt und an einer für die Überwachung günstigen Stelle untergebracht werden können.
  • Endlich können die beiden Relais zu einem Relais vereinigt werden, dessen Spulenstromkreis über Ventilzellen an das Drehankerrelais angeschlossen wird.
  • In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Einrichtung, bei der die die Schalträder verstellenden Magneten am Ende ihres Schalthubes ihre eigenen Spulen abschalten, Abb. 2 eine Einrichtung, bei der dem Magneten Relais vorgeschaltet sind, die am Ende des Schalthubes der Magnetanker die Magnetspulen und die Ankerwicklung des Drehankerrelais abschalten, Abb. 3 eine Einrichtung, bei der die beiden Relais der Einrichtung nach Abb. 2 zu einem Relais vereinigt sind.
  • Die von den Raumternperaturfühlern in den einzelnen Abteilen des Wagens verstellten Schalter V, bis V, die durch Einschalten der Betätigungsspulen der Heizkörperventile in den Abteilen die Heizmittelzufuhr zu den Heizkörpern absperren, sind untereinander parallel und in Reihe mit der einen Spule S des Drehankerrelais D an die Batterie B angeschlossen. Die der Spule S entgegenwirkende Spule K ist an dieselbe Batterie E über den veränderlichen Widerstand 1l" angeschlossen. Der Anker A des DrehankerrelaisD ist mit einer von derBatterieB gespeisten Wicklung versehen und trägt einen Hebel H, der bei Störung des magnetischen Gleichgewichtes nach rechts oder links ausschlägt, sich hierbei gegen einen der festen Kontakte C, und C2 legt und so den Stromkreis für eine der Spulen b1 und b2 der Schaltmagnete Li und I_2 des Umkehrschrittschaltwerkes Q schließt.
  • Das Umkehrschrittschaltwerk Q besteht aus den beiden Klinkenrädern Xi und X2, die mit je einem der Sonnenräder Yi und l'2 fest verbunden und auf der sie durchdringenden Wolle 0 frei beweglich sind. Die Achse des Planetenrades a ist fest verbunden mit der Welle 0, auf der der Schleifarm des veränderlichen Widerstandes I1%' sowie das Antriebsrad eines den Haupteinlaßregler R verstellenden Getriebes befestigt sind. In die Zahnung der KlinkenräderX, und X2 greifen die Stoßstangen ei und .e2 ein, die von den Schaltmagneten L, und L2 mittels der Ankerhebel d. und d2 abwärts bewegt und von den Federn f1 und f2 nach jedem Schaltschritt in die Ausgangslage zurückgeholt werden. Die als Blattfeder ausgebildeten, Sperrklinken g, und g2 verhindern eine Bewegung der Sonnenräder Y in falscher Richtung.
  • Bei dem in Abb. z dargestellten Ausführungsbeispiel sind in dem Stromkreis der Spulen b, und b2 der Magnete L, und L2 Kontakte h, und lag angeordnet, die von den Ankerhebeln d, und d2 betätigt werden, und zwar so, daß die Kontakte erst geöffnet werden, -#venn-der Ankerhebel seine tiefste Lage erreicht hat.
  • Die Arbeitsweise der Einrichtung ist folgende: Solange in keinem der Abteile die Ansprechtemperatur des Raumtemperaturfühlers erreicht ist, sind die Spulen V, bis V, sämtlich ausgeschaltet und infolgedessen die Spule S des Drehankerrelais D stromlos. Der Widerstand 11-' ist voll eingeschaltet, so daß auch die Spule K des Drehankerrelais D praktisch stromlos ist. Da somit das Drehankerrelais D nicht erregt ist, nimmt der Anker 4 die gezeichnete 'Mittelstellung ein, in der der Hebel H keinen der Kontakte Ci und C2 berührt, so daß keine der Spulen b, und b2 eingeschaltet ist. Der Haupteinlaßregler R ist voll geöffnet, so daß dem Wagen die größtmögliche Heizmittelmenge zuströmt.
  • Spricht einer der Raumtemperaturfühler an und schließt er infolgedessen den Kontakt einer der Spulen V, bis V3, so wird die Spule S des Drehankerrelais erregt. Der Anker,A dreht sich, und der Hebel H legt sich gegen den Kontakt Ci. Durch die so hervorgerufene Erregung des Magneten I_ i wird der Ankerhebel d,@ angezogen und verdreht mittels der Stoßtange ei das Klinkenrad Xi und das damit verbundene Sonnenrad Y, und über das Planetenrad a die Welle 0. Hierdurch wird der Haupteinlaßregler R gedrosselt und gleichzeitig der Schleifarm des Widerstandes 1%1' im Sinne einer Verringerung des Widerstandes 11' verstellt. Hierdurch wird die Spule K erregt, und zwar in .dem gleichen Maße wie die Spule S, so daß die von den Spulen S und K erzeugten magnetischen Flüsse einander aufheben und der Anker A wieder in die Mittellage zurückgeht. Am Ende des Schalthubes des Ankerhebels di wird der Kontakt kai geöffnet, so daß der Ankerhebel cd, unter der Wirkung der Feder f i wieder in die Ausgangsstellung zurückgeht.
  • Bei Ansprechen weiterer Raumtemperatürfühler wiederholt sich das Spiel, wodurch der Haupteinlaßregler in zunehmendem Maße gedrosselt wird. Sinkt infolge der so herabgesetzten Wärmezufuhr die Raumtemperatur in einzelnen Abteilen wieder unter die Ansprechtemperatur der Raumfühler und wird infolgedessen eine der Spulens Y1 bis V9 wieder stromlos, so schlägt infolge der so herbeigeführten Schwächung der Erregung der Spule S der Anker A des Drehankerrelais D nach der anderen Seite aus und bewirkt über das 'Umkehrschrittschaltwerk Q eine Bewegung des Haupteinlaßreglers R in entgegengesetzter Richtung und damit eine' Erhöhung der Heizmittelzufuhr.
  • Die Einrichtung arbeitet, da die Spulen S und K an dieselbe Batterie B ängeschlossen sind, unabhängig von deren jeweiligem Ladezustand, so daß jeder Anzahl von jeweils ansprechenden Raumtemperaturfühlern eine ganz bestimmte Stellung des Haupteinlaßreglers R zugeordnet ist.
  • Bei dem in Abb. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel werden die Magnete L1 und L2 des Umkehrschrittschaltwerkes Q von dem Drehankerrelais D über je eines der Relais J1 und J2 erregt. Der Stromkreis für die Relaisspulen verläuft über die Eigenkontakte ill und i21 bzw. i,l, wird also bei jedem Ansprechen des Relais geöffnet. Über die Kontakte i11 und i2, verläuft der Stromkreis der Wicklung für den Drehanker A, der somit ebenfalls bei jedem Kontaktschluß des Drehankers geöffnet wird. Hierdurch wird der nachteilige Einfluß der Remanenz ausgeschaltet und ein sicheres Arbeiten der Anordnung auch dann gewährleistet, wenn mehrere Schaltschritte zurückzulegen sind.
  • Über die Arbeitskontakte i12 und i22 der Relais J, und J2 verlaufen die Stromkreise für die Schaltmagnetspulen b1 und b2, die daher nur kurzzeitig für einen Schaltschritt jedesmal Strom erhalten. Zu den Relais J1 und J2 sind noch Kondensatoren ml und iaa2 parallel geschaltet, die bei Erregung der Relais aufgeladen werden, nach der Öffnung der Relaisspulenstromkreise durch die Eigenkontakte il,. und i21 sich über die Relaisspulen entladen und diese dadurch--noch einen Augenblick erregt halten. Hierdurch wird ein ruhiges Arbeitstempo für die Anordnung gewährleistet.
  • Abb. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem die beiden Steuerrelais 1, und J2 zu einem einzigen Relais J mit drei Kontakten il, i2 und i3 vereinigt sind. Der Spulenstromkreis des Relais J ist an, die Kontakte Cl und C2 über die beiden Ventilzellen irl und v.2 angeschlossen, wodurch erreicht wird, daß z. B. bei Anlage des Armes H an Kontakt C, zwar, das Relais J erregt wird und der Schaltmagnet L, Strom erhält, der Schaltmagnet L2,.. gesperrt durch die Zelle n2, dagegen nicht. ber den Kontakt il wird bei Ansprechen des Relais J der Spulenstromkreis und der Stromkreis der Wicklung des Ankers A geöffnet. Gleichzeitig werden die Kontakte i2 und i3 geöffnet, die den jeweils durch das Drehankerrelais D eingeschalteten Schaltmagnetstromkreis unterbrechen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur selbsttätigen Regelung einer Heizung, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge, bei der eine Steuereinrichtung für den Haupteinlaßregler der Heizung oder diese selbst in. Abhängigkeit von der Schaltstellung von den Zustrom des durch den Haupteinlaßregler vorgeregelten Heizmittels zum Heizkörper jedes Abteils in Abhängigkeit von der Raumtemperatur selbsttätig steuernden Einzelreglern mittels eines Drehankerrelais verstellt wird, das mit zwei an dieselbe Stromquelle angeschlossenen, gegeneinanderwirkenden Erregerspulen versehen ist, von denen die eine in Reihe mit den untereinander parallel geschalteten, von- den Einzelreglern geschalteten Widerständen liegt, während die andere in Reihe mit einem veränderlichen, mit dem Haupteinlaßregler oder dessen Steuereinrichtung verstellten Widerstand geschaltet ist, nach Patent 725 329, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehankerrelais (D) den Haupteinlaßregler (R) oder dessen Steuereinrichtung und den veränderlichen Widerstand (1V) über ein elektromagnetisches Umkehrschrittschaltwerk (Q) verstellt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Umkehrschrittschaltwerk (Q) aus zwei von j e einem Magneten (L) mittels einer Klinke (e) in entgegengesetztenRichtungenverstellten Schalträdern (X) mit einem dazwischengeschalteten Planetenrad (a) . besteht und die Erregung (b) der Magnete (L) am Ende des Schalthubes ' ihrer Anker (d) unterbrochen wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregung (b) der Magnete (L) und gegebenenfalls auch die Erregung des Ankers (A) des Drehmagnetrelais (D) durch die Magnetanker (d) unterbrochen wird (Abb. i). 4.. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehankerrelais (D) das Umkehrschrittschaltwerk (Q) über Relais (J1 und J2) betätigt, die bei Erregung diese und gegebenenfalls die Erregung des Ankers (A) des Drehankerrelais (D) abschalten und bei Unterbrechen der Erregung verzögert in die andere Schaltstellung zurückgehen (Abb.2). Einrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daB die beiden Relais (J1 und 12) zu einem Relais (J) vereinigt sind, dessen Spulenstromkreis über Ventilzellen (n1 und n2) an das Drehankerrelais (D) angeschlossen sind (Abb. 3). Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren keine Druckschriften in Betracht gezogen worden.
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