DE709261C - Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung der Heizung von Eisenbahnwagen - Google Patents

Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung der Heizung von Eisenbahnwagen

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DE709261C
DE709261C DEN35273D DEN0035273D DE709261C DE 709261 C DE709261 C DE 709261C DE N35273 D DEN35273 D DE N35273D DE N0035273 D DEN0035273 D DE N0035273D DE 709261 C DE709261 C DE 709261C
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DE
Germany
Prior art keywords
heating
main inlet
individual
compartments
regulator
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Expired
Application number
DEN35273D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Friedrich V Schuetz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Julius Pintsch AG
Original Assignee
Julius Pintsch AG
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Publication date
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Priority to DEP76060D priority patent/DE735964C/de
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Priority to DEP74800D priority patent/DE726434C/de
Priority to DEP74903D priority patent/DE727159C/de
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Application granted granted Critical
Publication of DE709261C publication Critical patent/DE709261C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D27/00Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
    • B61D27/0036Means for heating only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air-Conditioning For Vehicles (AREA)

Description

  • Einrichtung zur selbsttätigen Regelung der Heizung von Eisenbahnwagen Zum Zwecke der selbsttätigen Temperaturregelung der Einzelabteile beheizter Eisenbahnwagen ist es bekannt, in jedem Abteil Temperaturfühler anzuordnen, die den Zustrom des aus der Hauptleitung in das Ab- teil abzuzweigenden Heizmittels bedarfsweise ein- und ausschalten. Nicht rein elektrisch beheizte Wagen haben z. B. eine Erzeugungseinrichtung oder Zuleitung für Dampf, Warmluft oder ein sonstiges Heizmittel, das in einer Hauptleitung den Abteilen zugeleitet wird und dessen Zufuhr hier durch Ventile, Drosselklappen oder andere von den Abteiltemperaturfühlern. gesteuerte Organe nach der Raumtemperatur des 0 betreffenden Abteiles geregelt wird.
  • Diese Art der Regelung hat den Nachteil, daß, wenn die Heizungsenergiezufuhr zum Wagen seinem Wärmebedarf nicht angepaßt ist, es unvermeidlich ist, daß entweder eine Störung oder Durchbrechung der Einzelregelung durch die angestaute Wärme des Heizmittels erfolgt oder daß die Kanäle, die den Überschuß der Heizenergie aufzunehmen haben, überlastet werden. Man ist daher entweder gezwungen, die überschüssige, von den Abteilen nicht aufgenommene Wärme aus dem Wagen herauszuleiten und somit erhebliche Wärmeverluste in Kauf zu nehmen oder eine dauernd dem jeweiligen Wärmebedarf entsprechende Einstellung der gesamten Heizleistung von Hand vorzunehmen, was jedoch den Wert der selbsttätigen Einzelregelung grundsätzlich in Frage stellen würde.
  • Es ist bereits eine Dampfheizung für Eisenbahnwagen bekannt, bei der den Einzelreglern, die den Zustrom des Dampfes zum Heizkörper jedes Abteiles in, Abhängigkeit von der Raumtemperatur selbsttätig steuern, ein gemeinsamer Haupteinlaßregler vorgeschaltet ist, der vom Zustand des Heizmittels an ,einem bestimmten Teil, z. B. am Anfang oder am Ende der Heizfläche, beeinflußt wird. Mit einem derartig gesteuerten Haupteinlaßregler soll erreicht werden, daß einige Zeit nach dem Abschalten einzelner Heizkorper die Wärmezufuhr zum Wagen verringert wird, indem der durch die Abschaltung herbeigeführte Druck- bzw. Temperaturanstieg eine Drosselung des Einlaßreglers herbeiführt- Dieser wirkt also lediglich als Begrenzer, der Dampfverluste zu verhindern hat.
  • Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, die Steuerung des den Einzelreglern vorgeschalteten Haupteinlaßreglers so auszubilden, daß bei milder Witterung bzw. verringertem Gesamtwärmebedarf des Wagens die Wärmeabgabe sämtlicher Zweige der Heizanlage herabgesetzt wird, beispielsweise durch Senkung der Temperatur des Heizmittels.
  • Diese Heizungsweise bietet einerseits die große Annehmlichkeit, daß bei milder Witterung keine zu heißen Heizflächen auftreten, andererseits wird durch die Vortemperierung den Einzelreglern ihre Aufgabe wesentlich erleichtert. Falls die Heizung nicht abstellbare Leitungen enthält, wie z.B. Vor-und Rücklauf oder ähnliche, so brauchen diese keinen Wärmeschutz zu erhalten und können mit ihrer ganzen Heizfläche zur Wärmeabgabe mit herangezogen werden, ohne Gefahr, daß infolge ihrer Nichtabstellbarkeit Überheizung eintritt. Ebenso wirkt bei einer Luftheizung die Herabsetzung der Heizlufttemperatur im Falle milder Witterung angenehm -, erspart Kanalisolation und verringert nicht nur die Anforderungen an das Dichthalten der Regelklappen, sondern ermöglicht bei verringertem Wärmebedarf, unbeschadet der Einzelregelung, eine unverminderte Luftzufuhr für den ganzen Wagen.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Vortemperierung des Heizmittels bei einer Einrichtung zur selbsttätigen Regelung der Heizung von Eisenbahnwagen mit Einzelreglern, die den Zustrom des Heizmittels zum Heizkörper jedes Abteiles in Abhängigkeit von der Raumtemperatur selbsttätig steuern, und einem gemeinsamen, den Einzelreglern vorgeschalteten Haupteinlaßregler dadurch erzielt, daß die gleichen Geberimpulse, die zur Verstellung der Einzelregler beim Über-oder Unterschreiten der Grenzen der Raumtemperatur dienen, gleichzeitig unmittelbar auch den Haupteinlaßregler derart steuern, daß in Abhängigkeit von der Zu- und Abnahme der Summe der beheizten Abteile die Wärmezufuhr zum Wagen stufenweise vergrößert bzw. verkleinert wird. Es wird also nicht, wie bei der bekannten Einrichtung, der Zustand des Heizmittels für die Steuerung des Haupteinlaßreglers maßgeblich gemacht, sondern unmittelbar die Summe der Geberimpulse der Einzelregler. Die Wirksamkeit geht dementsprechend über die der vorbekannten Einrichtung hinaus und vermag die Wärmezufuhr nicht nur proportional dem durch die abgestellten Abteile veränderten Bedarf, sondern auch darüber hinaus zu verringern, wodurch z. B. auch die noch nicht abgestellten sowie die nicht abstellbaren Heizflächen mit weniger Wärme beliefert werden.
  • Die Steuerung des Haupteinlaßreglers kann gemäß der Erfindung so erfolgen, daß die von den Kontakten der Geber in den Abteilen geschalteten, zur Betätigung der Einzelregler dienenden, untereinander parallel geschalteten Spulen mit der Spule des Haupteinlaßreglers in Reihe geschaltet sind, so daß der Haupteinlaßregler unter dem Einfluß der Summe der durch die Kontakte der Geber in den Abteilen geschlossenen Ströme steht.
  • Um bei großer Verschiedenheit des mittleren Heizflächenbedarfes an wärmeren und kälteren Tagen dem Haupteinlaßregler das Arbeiten zu erleichtern, kann ein vom Haupteinlaßregler unabhängiges, in an sich bekannter Weise von der Außentemperatur gesteuertes zweites Ventil in der gemeinsamen Heizmittelzuleitung angeordnet werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Die parallel geschalteten elektrischen Kon,-takte i, i'... befinden sich in den Abteilen und werden von Wärmefühlern betätigt, die der dortigen Raumtemperatur ausgesetzt sind. Durch den Kontaktschluß wird ein Strom ausgelöst, der durch eine Magnetspule 2, 2' . . . fließt, die das betrefiende Abzweigventil des Heizmittels verstellt. Der den Kontakten zugeleitete Strom fließt durch eine Magnetspule 6, deren Widerstand passend gewählt wird und bei n Kontakten z. B. des Widerstandes der Einzelspule 2 betragen kann. Die in der Spule 6 auftretende Stromstärke richtet sich somit nach der Zahl der eingeschalteten Kontakte i. Der von der Spule 6 erzeugte magnetische Fluß wird dazu benutzt, um allmählich oder absatzweise die Zufuhr oder Aufheizung des Heizmittels zu steuern. Handelt es sich um die Erwärmung von auf elektrischem Wege, so wären mittels eines leicht beweglichen Gleitwiderstandes o.dgl. unter Vermittlung geeigneter Relais Heizwicklungen des Lufterhitzers zu-und abzuschalten.
  • Bei dieser Regelung müssen, um bei milder Witterung eine weitgehende Drosselung des Haupteinlaßreglerventils herbeizuführen, durchschnittlich gleichzeitig mehr Abteile abschalten als bei kälterer Witterung, wo der Haupteinlaßregler zwecks größerer Öffnung weniger Strom braucht. Um die hierdurch gegebene Abhängigkeit der Zahl, der zugleich abschaltenden Abteile von der Witterung herabzusetzen, kann dem Haupteinlaßreglerventil 7 ein Ventil 9 vor- oder nachgeschaltet werden, das von dem Außentemperaturfühl,er 8 so gesteuert wird, daß es mit ansteigender Außentemperatur drosselt.
  • Der Umfang des Erfindungsgedankens ist ,an das Ausführungsbeispiel nicht gebunden. Er hat vielmehr allgemein Geltung für alle liejenigen Fälle, in denen ein stoffliches Heizmittel als Wärmeträger benutzt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur selbsttätigen Regelung der Heizung von Eisenbahnwagen mit Einzelreglern, die den Zustrom des Heizmittels zum Heizkörper jedes Abteiles in Abhängigkeit von der Raumtemperatur selbsttätig steuern, und einem gemeinsamen, den. Einzelreglern vorgeschalteten Haupteinlaßregler, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichen Geberimpulse, die zur Verstellung der Einzelregler beim über- oder Unterschreiten der Grenzen der Raumtemperatur dienen, gleichzeitig unmittelbar auch den Haupteinlaßregler derart steuern, daß in Abhängigkeit von der Zu- oder Abnahme der Summe der beheizten Abteile die Wärmezufuhr zum Wagen stufenweise vergrößert bzw. verkleinert wird, 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Kontakten (i, i...) der Geber in den Abteilen geschalteten, zur Betätigung der Einzelregler dienenden, untereinander parallel geschalteten Spulen (2, 2'...) Mit der Spule (6) des Haupteinlaßreglers (7) in Reihe geschaltet sind, so daß der Haupteinlaßregler (7) unter dem Einfluß der Summe der durch die Kontakte (i, der Geber in den Abteilen geschlossenen Ströme steht. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein vom Haupteinlaßregler (7) unabhängiges, in ,an sich bekannter Weise von der Außentemperatur gesteuertes zweites Ventil (9) in der gemeinsamen Heizmittelzuleitung angeordnet ist.
DEN35273D 1933-05-25 1933-05-25 Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung der Heizung von Eisenbahnwagen Expired DE709261C (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEN35273D DE709261C (de) 1933-05-25 1933-05-25 Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung der Heizung von Eisenbahnwagen
DEP76060D DE735964C (de) 1933-05-25 1933-06-21 Selbsttaetige Regelung der Heizung von Eisenbahnwagen
DEN35375D DE731603C (de) 1933-05-25 1933-06-21 Selbsttaetige Regelung der Heizung von Eisenbahnwagen
DEP74800D DE726434C (de) 1933-05-25 1937-03-02 Selbsttaetige Regelung der Luftheizung von Eisenbahnwagen
DEP74903D DE727159C (de) 1933-05-25 1937-03-17 Selbsttaetige Regelung der Luftheizung von Eisenbahnfahrzeugen
DEP74954D DE729558C (de) 1933-05-25 1937-03-24 Selbsttaetige Regelung der Luftheizung von Eisenbahnfahrzeugen

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DE (1) DE709261C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1110680B (de) * 1958-08-19 1961-07-13 Pintsch Bamag Ag Elektrisch gesteuerte Heizung fuer Fahrzeuge, insbesondere Eisenbahnfahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1110680B (de) * 1958-08-19 1961-07-13 Pintsch Bamag Ag Elektrisch gesteuerte Heizung fuer Fahrzeuge, insbesondere Eisenbahnfahrzeuge

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