DE600254C - Ferngesteuerte Einstellvorrichtung - Google Patents

Ferngesteuerte Einstellvorrichtung

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DE600254C
DE600254C DES97514D DES0097514D DE600254C DE 600254 C DE600254 C DE 600254C DE S97514 D DES97514 D DE S97514D DE S0097514 D DES0097514 D DE S0097514D DE 600254 C DE600254 C DE 600254C
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DE
Germany
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adjustment device
contact
holding magnet
control
remote
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Expired
Application number
DES97514D
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English (en)
Inventor
Otto Rothe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/02Control systems without regulation, i.e. without retroactive action
    • B66B1/06Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Cage And Drive Apparatuses For Elevators (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)
  • Elevator Control (AREA)

Description

  • Ferngesteuerte Einstellvorrichtung Zum Verstellen von Ventilen, zum Regeln der Geschwindigkeit elektromagnetischer Antriebe usw. sind ferngesteuerte Einstellvorrichtungen mit beliebig wählbaren Stufen bekannt, die vorwärts und rückwärts elektrisch angetrieben werden. Es ist auch bekannt, eine ferngesteuerte Einstellvorrichtung in der einen Richtung mittels eines durch einen Elektromagneten betätigten Klinkwerkes absatzweise zu verstellen und gegen eine mechanische Rückstellkraft mittels der zum Klinkwerk gehörenden Klinken festzuhalten. Zum Verstellen der Einstellvorrichtung in der anderen Richtung wird ein zweiter Elektromagnet eingeschaltet, der die Klinken anhebt, so daß die mechanische Rückstellkraft die Einstellvorrichtung zurückbewegt. Wird dabei die jeweils gewünschte Stellung erreicht, so wird der Elektromagnet wieder ausgeschaltet und die Einstellvorrichtung durch die wieder einfallenden Klinken festgehalten. Diese Einstellvorrichtung hat gegenüber Einstellvorrichtungen, die vorwärts und rückwärts elektrisch angetrieben werden, den Vorteil, daß beim Versagen des elektrischen Antriebes die Rückwärtsbewegung möglich ist und daß bei der Rückwärtsbewegung durch die mechanische Rückstellkraft auch wie bei der Vorwärtsbewegung durch den elektrischen Antrieb die einzelnen Stellungen der Einstellvorrichtung beliebig wählbar sind.
  • Bei der Erfindung handelt es sich ebenfalls um eine ferngesteuerte Einstellvorrichtung mit beliebig wählbaren Stellungen, die insbesondere -zur Steuerung von Aufzügen in der einen Richtung elektrisch und in der anderen Richtung durch eine mechanische Rückstellkraft angetrieben wird und die gegenüber der bekannten Einstellvorrichtung besondere Vorteile hat. Erfindungsgemäß ist die mit der Einstellvorrichtung bewegte Kontakteinrichtung für das elektrische Antriebsorgan und einen beim Anziehen den Stromkreis des elektrischen Antriebsorgans unterbrechenden Haltemagneten so ausgebildet, daß in der Richtung, in der die Einstellvorrichtung elektrisch angetrieben wird, die vom Befehlsschalter jeweils berührte Steuerleitung zuerst Stromgebeleitung für das elektrische Antriebsorgan und darauf Stromgebeleitung für den Haltemagneten wird, während zum Bewegen der Einstellvorrichtung durch die mechanische Rückstellkraft einer Feder oder eines Gewichtes nur der Haltemagnet aus- und eingeschaltet wird. Die Verstellgeschwindigkeit der Einstellvorrichtung ist nach der Erfindung in beiden Richtungen mittels einer einstellbaren Bremse regelbar, die als elektrische Bremse Strom- oder spannungsabhängig sein kann.
  • Die Vorteile der Einstellvorrichtung nach der Erfindung sind gegenüber der bekannten Einstellvorrichtung. folgende: Bei der gleichförmigen Bewegung der Einstellvorrichtung durch das elektrische Antriebsorgan läßt sich die Schnelligkeit der Bewegung durch eine Dämpfung beliebig regeln. Das ist bei einer absatzweisen BQ-wegung der Einstellvorrichtung mittels eines Klinkwerkes nicht möglich, das außerdem den Nachteil hat, daß sich die Klinken infolge starker Inanspruchnahme verhältnismäßig rasch abnutzen. Ein ganz besonderer Vorteil der Einstellvorrichtung nach der Erfindung besteht aber darin, daß bei einem Bruch der Steuerleitungen die Einrichtung in die Nullstellung zurückgeht, da dann der Haltemagnet stromlos wird. Das ist bei der bekannten Einstellvorrichtung nicht der Fall. Hier bleibt bei defekten Steuerleitungen die Einstellvorrichtung in der jeweils gewählten Stellung stehen, da die Einstellvorrichtung verklinkt ist und zum Abheben der Klinken der zugehörige Elektromagnet eingeschaltet werden muß.
  • In den Fig. i bis 4 ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine ferngesteuerte Regeleinrichtung für einen Aufzug dargestellt, durch die die Nachteile vermieden werden, die eine vorwärts und rückwärts elektrisch angetriebene Regeleinrichtung für Aufzüge hat. Soll nämlich in der Nähe einer Haltestelle mittels des Steuerschalters in der Kabine oder mit Hilfe von im Schacht angeordneten, durch die Kabine gesteuerten Kontakten auf eine immer kleiner werdende Geschwindigkeit herabgeregelt werden und das elektrische Antriebsorgan spricht nicht an, weil entweder seine Wicklung beschädigt ist, ein Leitungsbruch oder ein anderer Fehler vorliegt, so fährt der Aufzug mit voller Geschwindigkeit gegen den Notschalter. Das ist aber bei einer Einstellvorrichtung nach der Erfindung ausgeschlossen.
  • In Fig. i ist der Steuerschalter in der Kabine 2 mit 3 bezeichnet, mit dem der Aufzug auf- und abwärts in Bewegung gesetzt wird. Von den festen Kontaktleisten 4 und 5 des Schalters führen die Leitungen 6 und 7 zu den Schützen 8 und 9, mit denen die Drehrichtung des mit dem Generator i i in Leonard-Schaltung liegenden Antriebsmotors io durch Stromumkehr in der Erregerwicklung 15 des Generators umgekehrt wird. Die Schutzspulen liegen über die Leitung i2 am NTetzleiter 14 und sind über je einen Ver-. riegelungskontakt am anderen Schütz mit den Leitungen 6 und 7 verbunden. Mittels der Schütze 8 und 9 wird die Erregerwicklung 15 des Generators r i unter Vertauschung der Anschlußklemmen an das Netz 13, 14 gelegt. Im Stromkreis der Erregerwicklung 15 liegt der Regelwiderstand 16, der mittels der ferngesteuerten Regelvorrichtung 17 stufenweise kurzgeschlossen oder eingeschaltet wird. Die einzelnen Stufen des Regelwiderstandes sind mit Kontaktstücken 18 verbunden, die eine bei der Verstellung der Regelvorrichtung über eine Kontaktleiste z9 gleitende Kontaktbürste 2o berührt. Die Kontaktbürste 2o ist an einer Scheibe 2i befestigt, auf deren Welle 22 ein Kurbelarm 23 sitzt, an dem über eine Feder 24 der Kern 25 eines Magneten angreift. Diesem Magneten, der zum Verstellen der Regelvorrichtung rechtsherum dient, wirkt. die Feder 26 entgegen. Ferner sitzt auf der Welle 22 ein Zahnrad 27, mit dem eine zur Verzögerung der Verstellgeschwindigkeit in beiden Richtungen dienende Wirbelstrombremse 28 angetrieben wird. Die Scheibe der Wirbelstrombremse, die bei Ersatz ihres permanenten Magneten durch einen im Ankerstromkreis des Aufzugsmotors io oder an den Klemmen des Ankers liegenden Elektromagneten Strom- oder spannungsabhängig gemacht werden kann, wird durch einen Haltemagneten 29 festgebremst, der die Einstellvorrichtung bei abgeschaltetem Einschaltmagneten gegen die Kraft der Rückzugfeder 26 festhält.
  • Einschaltmagnet und Haltemagnet werden vom Steuerschalter 3 in der Kabine aus über die Steuerleitungen 30, 34 32 und 33 geschaltet, die an der Regelvorrichtung mit j e einem Kontaktstück 34 verbunden sind. Die Kontaktstücke 34 befinden sich zwischen zwei Kontaktleisten 35 und 36. Die Kontaktleiste 35 ist über einen Verriegelungskontakt am Haltemagneten 29 mit der am Netzleiter 14 liegenden Spule 37 des Einschaltmagneten verbunden. Die andere Kontaktleiste 36 steht mit der am Netzleiter 14 liegenden Spule des Haltemagneten 29 in Verbindung.
  • An der auf der Welle 22 sitzenden Scheibe 21 befindet sich eine Kontaktbürste 38, die in der Nullstellung der Regelvorrichtung alle Kontaktstücke 34 überdeckt und die Verbindung zwischen den Kontaktstücken und der Kontaktleiste 35 herstellt. Ferner ist an der Scheibe 2i eine Kontaktbürste 39, die die Kontaktstücke 34 und die Kontaktleiste 36 überbrückt, so angeordnet, daß sie bei Drehung der Welle 22 rechtsherum die Kontaktstücke 34 nach der Kontaktbürste 38 und umgekehrt bei der Drehung linksherum die Kontaktstücke 34 zuerst berührt. Die Steuerleitungen 3o bis 33 verzweigen sich zum Anschluß an den Steuerschalter 3 rechts für Aufwärtsfahrt, links für Abwärtsfahrt. In den Verzweigungen liegen Verzögerungsschalter 40 und 41, die bei Einfahrt der Kabine in die Haltestelle beim Auflaufen ihrer Rollen 42 auf die Schaltkurven 43 nacheinander geöffnet werden.
  • Die Aufzugssteuerung wirkt in folgender Weise: Wird von der Kabine aus beispielsweise durch Verstellen des Steuerschalters nach rechts der Befehl zur Aufwärtsfahrt gegeben, so wird zunächst über Leitung 44 und Steuerhebel 45 Spannung an die Kontaktleiste 4 gelegt, und der Strom fließt vom Netzleiter 13 aus durch Leitung 44 über den Steuerschalter, Leitung;, Verriegelungskontakt am Schütz 8, Schutzspule 9 zum Netzleiter 14. Schütz 9 spricht an und schließt seine Kontakte. Damit wird die Erregerwicklung 15 des Generators i i über den Regelwiderstand 16 an das Netz 13, 14 gelegt. Berührt auf Stufe I der Steuerhebel 45 das Kontaktstück der Steuerleitung 3o am Steuerschalter 3, so wird der Stromkreis für den Einschaltmagneten 37 der Regelvorrichtung 17 geschlossen und der Kern 25 des Einschaltmagneten von der Spule 37 angezogen, wobei die Welle 22 der Regelvorrichtung gegen die Feder 26 rechtsherum gedreht wird. Bevor noch die Kontaktbürste 38 von dem zur Steuerleitung 30 gehörigen Kontaktstück 34 abgelaufen ist, läuft die Kontaktbürste 39 auf dieses Kontaktstück auf und schließt den Stromkreis für den Halteinagneten 29. Der Haltemagnet spricht an, unterbricht durch Öffnen seines Verriegelungskontaktes den Stromkreis für den Einschaltmagneten und hält die Scheibe der Wirbelstrombremse 28 fest. Die Regelvorrichtung bleibt also auf Stufe I stehen, auf der der erste Teil des Regelwiderstandes 16 kurzgeschlossen ist. Wird dann der Steuerhebel 45 beispielsweise auf Stufe IV gestellt, dann wird der Haltemagnet wieder aus- und der Einschaltmagnet über die Steuerleitung 33 wieder eingeschaltet. Der Einschaltmagnet dreht dann die Scheibe 2i mit den Kontaktbürsten so weit rechtsherum, daß auf Stufe IV der ganze Regelwiderstand kurzgeschlossen ist. In dieser Stellung wird die Regelvorrichtung gegen die Feder 26 durch den Haltemagneten 29 festgehalten, der eingeschaltet wird, sobald die Kontaktbürste 39 auf das zur Steuerleitung 33 gehörende Kontaktstück 34 aufläuft, und durch Öffnen seines Verriegelungskontaktes den Einschaltniagneten abschaltet (Fig. 2).
  • Beim Zurückstellen des Steuerhebels 45 auf Stufe II, also beim Herabregeln der Geschwindigkeit, findet nur eine Unterbrechung des Haltemagneten 29 statt (Fig. 3). Die gespannte Feder 26 dreht die Reglerwelle 22 linksherum, bis die der Kontaktbürste 38 jetzt voreilende Kontaktbürste 39 das zur Steuerleitung 31 gehörende Kontaktstück 34 berührt und der Haltemagnet 29 wieder eingeschaltet wird (Fig. 4). Der Übergang nach Stellung I und o geschieht in gleicher Weise.

Claims (3)

  1. PATEN TANSPRÜC:ilL i. Ferngesteuerte Einstelleinrichtung mit beliebig wählbaren Stellungen, insbesondere für Aufzugsteuerungen, die in der einen Richtung elektrisch und in der anderen Richtung durch eine mechanische Rückstellkraft angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Einstellvorrichtung (17) bewegte Kontakteinrichtung (34 bis 36, 38, 39) für das elektrische Antriebsorgan (37) und einen beim Anziehen den Stromkreis des elektrischen Antriebsorgans unterbrechenden Halteinagneten (29) so ausgebildet ist, daß in der Richtung, in der die Einstellvorrichtung (17) elektrisch angetrieben wird, die vom Befehlsschalter jeweils berührte Steuerleitung zuerst Stromgebeleitung für das elektrische Antriebsorgan (37) und dann für den Haltemagneten (29) wird, während zum Bewegen der Einstellvorrichtung (17) durch die mechanische Rückstellkraft einer Feder (26) oder eines Gewichtes nur der Haltemagnet (29) aus- und eingeschaltet wird.
  2. 2. Ferngesteuerte Einstellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellgeschwindigkeit in beiden Richtungen mittels einer einstellbaren Bremse (28) regelbar ist.
  3. 3. Ferngesteuerte Einstellvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einstellbare Bremse (28) als elektrische Bremse strom- oder spannungsabhängig ist.
DES97514D 1931-03-20 1931-03-20 Ferngesteuerte Einstellvorrichtung Expired DE600254C (de)

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