DE562730C - Transformator mit UEberstromschutzeinrichtung, insbesondere fuer Spielzeugzwecke - Google Patents

Transformator mit UEberstromschutzeinrichtung, insbesondere fuer Spielzeugzwecke

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DE562730C
DE562730C DEH121537D DEH0121537D DE562730C DE 562730 C DE562730 C DE 562730C DE H121537 D DEH121537 D DE H121537D DE H0121537 D DEH0121537 D DE H0121537D DE 562730 C DE562730 C DE 562730C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H19/00Model railways
    • A63H19/24Electric toy railways; Systems therefor

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  • Breakers (AREA)

Description

  • Transformator mit überstromschutzeinrichtung, insbesöndere für Spielzeugzwecke Die Erfindung hat einen Transformator mit Überstromschutzeinrichtung, insbesondere für Spielzeugzwecke, zum Gegenstand.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Schenkel des Transformators das Magnetgestell für den beweglich gelagerten Anker der Überstromschutzeinrichtung bilden. Der Anker wird entweder an einer Stelle der Schenkel angeordnet, wo der magnetische Flußübergang mit dem Sekundärstrom wächst oder an einer Stelle, wo der Flußübergang mit .wachsendem Sekundärstrom sinkt. Beim Ansprechen der Ü berstromschutzeinrichtung wird der Anker automatisch betätigt, entweder im Sinne einer Anziehung oder eines Abfallens, ähnlich wie bei einem Überstromauslöser oder Nullspannungsmagneten. Der Anker steuert dabei in bekannter Weise den Unterbrechungsschalter für einen der beiden Tranformatorenkreise.
  • Nach dem Ansprechen der Überstromschutzeinrichtung muß der Anker oder der mit ihm verbundene Schalter zum Wiedereinschalten des geöffneten Kreises in seine Ausgangsstellung zurückgeführt werden. Diese Rückführung erfolgt mittels einer vorgesehenen Steuervorrichtung, welche die Wände des den Apparat umgebenden Gehäuses durchsetzt. Sie kann nur erfolgen, nachdem eine Unterbrechung eines der Transformatorenkreise stattgefunden hat, z. B. also bei geöffnetem Sekundärkreise. Im Augenblick des Einschaltens des durch die Überstromschutzeinrichtung geöffneten Schalters bei der Rückführung des Ankers bzw. des mit ihm verbundenen Schalters kann daher wegen der Unterbrechungsstelle eine Leistungsabgabe im Sekundärkreis, wo der KurzschIuß aufgetreten war, noch nicht stattfinden. Damit die Überstromschutzeinrichtung aber beim Einschalten des geöffneten Kreises wieder wirken kann, darf zu diesem Zeitpunkt keine kraftschlüssige Verbindung mehr zwischen der Rückführungseinrichtung für den Anker und diesem selbst bzw. dem mit ihm verbundenen Schalthebel bestehen, da der Anker sonst in der Schutzeinrichtung nicht ansprechen könnte. Es wird für einen einfachen Aufbau des Apparates in diesem Sinne die Bewegung der Rückführungseinrichtung bzw. diese selbst zur Betätigung. eines Schalters benutzt. Dieser unterbricht während der Rückführung des Ankers in seine Betriebsstellung den Transformatorenkreis und schließt ihn wieder, sobald die Rückführungsvorrichtung sich ebenfalls wieder in ihrer Ausgangslage befindet bzw. in diese zurückgekehrt ist und die mechanische Verbindung zwischen dem in der Betriebsstellung verbleibenden Anker und jener Vorrichtung gelöst worden ist.
  • Bei regelbaren Transformatoren wird das Apparatgehäuse außerdem von der zur Regelung der Spannung dienenden Vorrichtung durchsetzt. Für einen solchen Apparat läßt sich in Verbindung mit der Erfindung eine weitere Vereinfachung des Aufbaus und der notwendigen Handgriffe dadurch erreichen, daß man diese Vorrichtung gleichzeitig auch zur Rückführung des Ankers zwecks Wiedereinschaltung sowie zum Öffnen eines Transformatorenkreises benutzt. Die Ausführung des Ankers kann in mannigfacher Form gewählt werden. Die einfachste Einrichtung würde ein einarmiger Hebel mit Federsteuerung in einer Richtung darstellen. Sehr brauchbar -ist auch ein zwischen den Schenkeln angeordneter beweglich gelagerter Anker. Dieser kann an einem besonderen Träger angeordnet sein. Es erfolgt die bewegliche Lagerung entweder mit labilem Gleichgewicht, oder der Anker oder sein Träger wird mit indifferentem Gleichgewicht, d. h. in seiner Schwerachse, gelagert. Im letzteren Falle wird an dem drehbaren System entweder ein sich selbst verstellendes Laufgewicht angebracht oder ein zusätzliches Gewicht an einem mit dem Anker oder dessen Träger verbundenen Hebelarm. Beide Einrichtungen bewirken, daß der Anker in der Stellung, in welche ihn das Ansprechen der Überstromschutzeinrichtung oder die Rückführung brachte, verbleibt, bis auf ihn die eine oder andere Einrichtung erneut einwirkt.
  • Wählt man die Anordnung derart, daß der bewegliche Anker vom Primärfluß gesteuert wird, so hat er nach dem Öffnen des Primärkreises wieder das Bestreben, .in seine ursprüngliche Lage zurückzukehren und den Primärkreis zu schließen. Es würde sich also ein Pendeln des Schaltorgans einstellen. Um dies auszuschließen, wird das Schaltorgan oder der Anker nach seinem Ansprechen verriegelt. Diese Verriegelung muß zwecks Wiedereinschaltung durch die bereits erwähnte Vorrichtung zur Rückführung des Ankers aufgehoben oder zur Ausschließung einer direkten Betätigung durch eine Kipp- oder andere Bewegung des Apparates indirekt wieder gelöst werden.
  • Für die Festhaltung des Ankers in seiner Lage nach seinem Ansprechen ergibt sich als brauchbare Ausführung ein doppelarmiger Hebel, der mit dem eigentlichen Ankerkörper verbunden ist oder diesen selbst bildet, an dem die Gewichtsverteilung auf die beiden Hebelarme nach dem Ansprechen des Ankers auf Überstrom durch ein Laufgewicht aus festem oder flüssigem Werkstoff selbsttätig geändert werden kann.
  • Die Abbildungen zeigen den Erfindungsgedanken in einigen beispielsweisen Ausführungsformen schematisch.
  • Abb. i zeigt den Verlauf der Kraftlinien in einem eisengeschlossenen Transformator bei geöffnetem Sekundärkreise. Die von der Primären erzeugten Kraftlinien gehen - von einer ganz geringen und hier nicht zu berücksichtigenden Streuung abgesehen - sämtlich durch die Sekundäre, so daß auch rechts von dieser ein kräftiger Fluß herrscht.
  • Abb. 2 zeigt den Kraftlinienverkehr in demselben Transformatorenkern bei sekundärseitigem Kurzschluß. Ein erheblicher Teil der Kraftlinien schließt sich zwischen der Primären und der Sekundären, so daß zwischen beiden Spulen ein kräftiger Streufluß vorhanden ist, rechts von der Sekundären dagegen nur ein schwacher Fluß.
  • Es sei erwähnt, daß die eingezeichnete Anzahl der Kraftlinien durchaus nicht die wirklichen Werte der Flüsse versinnbildlichen soll, sondern nur die Verschiebung der Flüsse rechts und links von der Sekundären.
  • Bei Normalstrom ist der Fluß zwischen beiden. Spulen stärker als gemäß Abb. i, aber schwächer als gemäß Abb. 2. Rechts von der Sekundären ist er in demselben Falle schwächer als gemäß Abb. i, stärker als gemäß Abb. 2.
  • Die Abb: 3 und q. zeigen denselben Transformator in der Draufsicht. Der durch die Sekundäre fließende Normalstrom hat zwischen den beiden Spulen ein Feld zur Folge, dessen Stärke aber noch nicht genügt, um den Anker und Kontakt b unter Überwindung der Kraft der Feder d anzuziehen und so den Primärkreis zwischen b und c zu unterbrechen.
  • Gemäß Abb. q. bewirkt ein sekundärseitiger Kurzschluß ein starkes Anwachsen des Streuflusses zwischen den beiden Spulen, so daß der Anker b an den Kern a unter Überwindung der entgegenstehenden Federkraft d angezogen und der Primärkreis unterbrochen wird.
  • Es sei erwähnt, daß der Einfachheit halber Kontakt und Anker b als ein Stück gezeichnet sind, ohne daß hierbei - wie auch in den folgenden Abbildungen - auf den Körperschluß die in der Praxis selbstverständliche Rücksicht genommen worden ist. Statt des Primärkreises kann natürlich - auch im folgenden - der Sekundärkreis durch die Einrichtungen nach der Erfindung unterbrochen werden.
  • Während gemäß den Abb. 3 und q. gezeigt wurde, wie das Anwachsen des Magnetismus an einem Tiansformatorenteil zur Betätigung eines mit Kontakt versehenen Ankers verwendet wird, wird gemäß Abb. 5 das Nachlassen des Magnetismus an einem anderen Transformatorenteil bei sekundärseitigem Kurzschluß oder Überstrom zum Ausschalten eines der Stromkreise benutzt. Der hufeisenförmige Transformatorenkern a trägt an den Polen den drehbar gelagerten und gleichzeitig als Kontakt ausgebildeten Anker b. Bei Normalstrom haftet b fest an den Polen des Kernes. Bei sekundärseitigem Kurzschluß hingegen läßt der Magnetismus an den Polen so stark nach, daß der Anker b unter dem Einflusse des mit ihm aus einem Stück bestehenden, nach rechts herausgebauten Gegengewichtes von den Polen abfällt und sich hierbei gleichzeitig von dem Kontakt c löst, wodurch der Primärstromkreis unterbrochen wird. Ein Pendeln des Ankers und damit Funken zwischen b und c sind bei dieser Ausführung ausgeschlossen, da der Anker b keine Veranlassung hat; sich, nachdem er einmal nach rechts umgeklappt ist und damit den Primärkreis unterbrochen hat, wieder an die Pole anzulegen. Dies muß vielmehr von Hand geschehen, und zwar, damit der Anker nicht wieder von neuem abfällt, nach Beseitigung des sekundärseitigen Kurzschlusses. Der Doppelpfeil unter der Sekundären in Abb. 5 deutet an, daß diese auf dem oberen Schenkel zwecks Spannungsregelung verschiebbar angeordnet ist. Um eine fahrlässige oder böswillige Blockierung der Vorrichtung zu verhindern, wird b zwecks Wiedereinschaltung nicht einfach von außen hochgedreht und gegen c gedrückt, sondern durch einen Knopf o. dgl. in nicht dargestellter Meise hochgeschnellt, so daß b den letzten Teil des Weges zur Wiedereinschaltung nur unter der Einwirkung der lebendigen Kraft zurücklegt. Ist der sekundärseitige Kurzschluß noch vorhanden, fällt b sofort wieder ab. Bei dieser Schnellvorrichtung besteht die kraftschlüssige Verbindung höchstens nur zwischen der Ruhestellung des schnellenden Organs und der Stellung des geschnellten Organs, in welcher eben die Unterbrechung des elektrischen Kreises stattgefunden hat. Im Sinne der Patentansprüche ist unter Freiauslösung auch eine Vorrichtung der soeben beschriebenen Art zu verstehen.
  • Abb.6 zeigt eine Kombination der Anordnungen gemäß Abb. 3 bzw. q. und Abb. 5, indem zwei um eine gemeinsame Achse L schwingbar gelagerte Anker b und e eine solche Stellung zum Transformatorenkern einnehmen, daß e bei Normalstrom kräftig angezogen und b gelüftet wird, während bei Überstrom e gelüftet und b angezogen wird, wodurch gleichzeitig der Primärstromkreis geöffnet wird.
  • Da der Transformator nach der Erfindung besonders als Spielzeugtransformator gedacht ist und daher mit der Unerfahrenheit des Kindes gerechnet werden muß, wird gemäß Abb. 7 eine Verbesserung angebracht, die es dem Spielenden - auch bei Böswilligkeit - unmöglich macht, die automatische Ausschaltvorrichtung zu blockieren, was im Kurzschlußfalle zum schnellen Verschmoren der Spulen und dadurch evtl. zum Körperschluß mit der Primärwicklung führen könnte. In der Nähe der Pole ist zwischen den beiden Schenkeln des offenen Kernes a der Doppel-T-Anker b drehbar gelagert. Ein seitlich herausragendes Gewicht f, das fest auf derAnkerwelle sitzt, stellt mit der Schraube c Kontakt her. Die Sekundärspule ist zwecks Regelung der Sekundärspannung durch Änderung der Durchflutung auf dem oberen Schenkel verschiebbar gelagert. An ihrem linken Flansch ist ein Gleitstück aus Messing g befestigt, in das das eine Drahtende der Sekundärspule führt. g gleitet an der Gleitschiene h, die am unteren Schenkel isoliert befestigt ist, entlang. Die Abbildung zeigt die Vorrichtung bei Leerlauf oder Normalstrom. Der Magnetismus zwischen den Polen des Kernes a ist so stark, daß der Doppel-T-Anker b sich in die Verbindungslinie zwischen den beiden Polen eingestellt hat und unter Überwindung des Gewichtes f dieses gegen c drückt und so die Aufrechterhaltung des Kontaktes zwischen c und f und damit des Stromes im Primärkreis bewirkt. Wird die Sekundäre nach rechts geschoben, so sinkt zunächst der Sekundärstrom infolge Verringerung der Durchflutung. Bei noch weiterem Verschieben der Sekundären nach rechts löst sich g von der Schiene h, wodurch der Sekundärkreis unterbrochen wird, ohne daß der Anker b und damit das Gewicht und der Kontakt f ihre Stellung ändern. Im Kurzschlußfalle oder auch schon bei genügend starkem Überstrom im Sekundärkreis, der natürlich nur eintreten kann, solange g und h sich berühren, sinkt der Magnetismus rechts von der Sekundären stark. Er vermag den unter dem Einfluß des einseitig wirkenden Gewichtes f stehenden Doppel-T-Anker nicht mehr in der Lage gemäß Abb. 7 zu halten. Das Gewicht f sinkt, wodurch der Primärkreis bei c und f unterbrochen wird, und zwar für dauernd und ohne nachfolgendes Pendeln.
  • Abb. 8 zeigt den Anker b mit dem Gewicht f in dieser Ausschaltstellung. Die Wiedereinschaltung erfolgt durch Bewegung der Sekundären nach rechts. Der am rechten Sekundärspulenflansch angenietete Winkel i stößt an das Gewicht f und dreht dieses so weit, bis es wieder an die Kontaktschraube c stößt und hierdurch den Primärkreis wieder schließt. Der nunmehr sofort wieder einsetzende, von der Primären erzeugte Magnetismus bewirkt, daß Anker b und Gewicht f in dieser Stellung verharren und dauernd Kontakt gegen c geben. Diese Wiedereinschaltung des Primärkreises durch Drehen des Gewichtshebels f mittels des Winkels i kann gemäß Abbildung nur erfolgen, wenn g und h sich nicht berühren, so daß also die Wiedereinschaltung nur bei geöffnetem Sekundärkreis möglich ist, wobei es gleichgültig ist, ob außerhalb des Transformators die Störung, die zum Kurzschluß Anläß gab, weiterbesteht oder nicht.
  • Angenommen, sie sei noch vorhanden und nach erfolgtem Wiedereinschalten des Primärkreises durch Verschieben der Sekundären nach rechts würde nun die Sekundäre nach links geschoben, bis g und h den Sekundärkreis wieder schließen, so würde lediglich das Gewicht f wieder fallen, dadurch wiederum der Kontakt zwischen f und c und ferner der Primärkreis unterbrochen werden. Die Verbindung zwischen f und c ist also nur möglich, solange b unter der Wirkung eines entsprechend kräftigen Magnetismus zwischen den beiden Polen steht oder, mit anderen Worten, solange in der Sekundären höchstens der Normalstrom fließt. Spannungsregelung und völlige Ausschaltung im Sekundärkreis sowie Wiedereinschaltung des Primärkreises bei gleichzeitig geöffnetem Sekundärkreis erfolgen durch ein einziges Regelorgan: nämlich durch die verschiebbare Sekundärspule bzw. durch einen auf sie aufgesetzten (in der Zeichnung nicht ausgeführten) Knopf, der das (ebenfalls nicht angedeutete) Gehäuse des Transformators durchdringt.
  • Abb. 9 zeigt eine Anordnung nach der Erfindung in der Vorderansicht, wobei es gleichgültig ist, ob eine oder beide Spulen zwecks Regelung der Spannung sich verschieben lassen oder ob sie fest auf dem Kern sitzen und es sich um einen angezapften oder überhaupt nicht regelbaren Transformator handelt. Zur Betätigung des, Ankers b wird der zwischen der Primären und der Sekundären bei sekundärseitigem Kurzschluß einsetzende starke Streufuß benutzt. Die Abb. 9.zeigt den Transformator im Kurzschluß- bzw. Uberstromfalle. Der Anker b ist an den Kern a angezogen, wodurch der Primärkreis geöffnet wurde. Hierdurch wird der Kern, abgesehen von einer geringen und zu vernachlässigenden Remanenz unmagnetisch. Der Anker b würde infolge seines Gewichtes vom Kern abfallen und den Kontakt c wieder berühren, wodurch der Primärkreis wieder eingeschaltet und der Anker b wieder vom Kern angezogen wird, sofern und solange der sekundäre Kurzschluß besteht. Dies hätte ein dauerndes Funken zwischen den Kontakten zur Folge, das zur schädlichen Erhitzung der ganzen Apparatur und zum Verschmoren der Kontakte führen würde. Zwecks Vermeidung dieser Übelstände ist der Anker mit dem Messingrohr k verbunden, das in L drehbar gelagert ist. Es ist an beiden Enden verschlossen. In ihm befindet sich eine Kugel, die bewirkt, daß das Röhr und damit der mit diesem verbundene Anker und Kontakt in der jeweiligen Endstellung verharren, bei sekundärem Kurzschluß z. B. also gemäß Abb. 9 in der gezeichneten Stellung. Die Kontaktvorrichtung bleibt in der Ausschaltstellung, und der ganze Apparat ist daher sekundär- und primärseitig stromlos. Die Wiedereinschaltung erfolgt durch Anheben der rechten Transformatorenseite, wobei die Kugel nach links rollt, das Rohr auf der linken Seite Übergewicht erhält und diese sich senkt, wodurch der Primärkreis wieder geschlossen wird.
  • Eine andere Lösung der Aufgabe, ein böswilliges Blockieren der automatischen Ausschaltvorrichtung zu unterbinden, zeigt Abb.zo. Man blickt hier auf die beiden Pole eines Transformators, wie ihn die Abb.7 und ß zeigen. Das Gehäuse v umschließt den Transformator, dessen nach Belieben feste oder verschiebbare Spulen nicht eingezeichnet sind. Es wird durchsetzt von der Welle o, auf der leicht drehbar das Handrad t angeordnet ist. Dieses Handrad steht mit dem fest auf der Welle o sitzenden Sperrrad s durch die Sperrklinke ab in Verbindung. Diese Anordnung (oder eine andere Freiauslösung) ist so getroffen, daß s durch Betätigung von t nur in einer Richtung - z. B. im Uhrzeigersinne - mitgenommen werden kann. Auf der Welle o sitzen ferner fest: der Doppel-T-Anker b, das Gewicht f, die Kontaktscheibe p. Die beiden Bürsten q und r sind ruhend angeordnet. Die Welle o ist drehbar gelagert in zwei Messingstücken n-n, die durch Schraubbolzen an den Polen a-a befestigt sind. Der Stromkreis besteht aus Stromquelle, Primärspule, Bürste q, Kontaktscheibe p, Bürste y, Stromquelle. Die Kontaktscheibe besteht aus Isoliermaterial und ist mit einem Kupferstreifen derart belegt, daß die Bürsten nur während einer kleinen Drehung, z. B. von 30', durch ihn verbünden sind, wodurch der Primärkreis geschlossen ist. Während der übrigen Drehung von 330' ist der Primärkreis geöffnet.
  • Die Abb. zo zeigt den Transformator in der Ausschaltstellung. Das Gewicht hängt nach unten. Unter seiner Einwirkung bildet der Anker b nicht mehr die Verbindung zwischen den Polen, sondern steht senkrecht auf deren Verbindungslinie. Die Bürsten q urid r berühren die Isolierfläche der Kontaktscheibe Zwecks Einschaltung bei Beginn des Betriebes des Transformators oder des Spieles bzw. zwecks Wiedereinschalten nach vorausgegangenem Kurzschluß wird das Handrad t im Uhrzeigersinne gedreht. Die Sperrklinke za nimmt das Sperrad s mit, und mit diesem drehen sich Welle o, Anker b, Gewicht f und Kontaktscheibe p. Nach einer Drehung des Handrades um 270 ' nehmen Anker b und Gewicht feine Stellung senkrecht zu der gezeichneten ein (das Gewicht f zeigt auf den Beschauer), und q und y sind durch den Kupferstreifen auf der Kontaktscheibe leitend verbunden.
  • Ist sekundärseitig noch Kurzschluß vorhanden, so besteht zwischen den beiden Polen a-ca nur ein geringer Fluß, der den Anker infolge der Lage des Gewichtes f nicht in der Verbindungslinie beider Pole zu halten vermag. Das Gewicht fällt wieder nach unten (in die Stellung gemäß Abb. xo), und zwar infolge der Freiauslösung, gleichviel ob das Handrad festgehalten wird oder nicht, und der Stromkreis wird zwischen q und y unterbrochen.
  • Fließt hingegen nach dem Wiedereinschalten im Sekundärkreis nur der Normalstrom, so hält der kräftige zwischen den Polen a-ca bestehende Fluß den Anker in der Verbindungslinie beider Pole, das Gewicht nimmt die Stellung senkrecht zu der gezeichneten ein (es zeigt auf den Beschauer), und der Kupferstreifen auf der Kontaktscheibe p hält die Verbindung zwischen q und y aufrecht.
  • Es ist im Sinne der Erfindung gleichgültig, ob bei den gezeigten Beispielen dem bewegliehen Anker als Gegenkraft ein Gewicht, eine Feder oder ein ähnlich wirkendes Mittel entgegengesetzt wird, desgleichen ob die Transformatoren nach der Erfindung regelbar bzw. auf welche Weise sie regelbar sind. Belanglos ist ferner im Sinne der Erfindung die Anordnung der Spulen (z. B. ob auf einem oder verschiedenen Schenkeln), ob bei Kurzschluß Primär-oder Sekundärkreis unterbrochen werden, ob die Schaltungen gemäß Abbildung erfolgen oder in der Art, daß sogenannte Momentschalter verwendet werden, ob die Kontaktgebung durch Schleif-, Druck-, Quecksilberkontakte oder auf sonst eine andere Weise erfolgt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Transformator mit Überstromschutzeinrichtung, insbesondere für Spielzeugzwecke, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel des Transformators das Magnetgestell für den beweglich gelagerten Anker der Überstromschutzeinrichtung bilden und der Anker an einer Stelle der Schenkel angeordnet ist, an der der magnetische Flußübergang mit dem Sekundärstrom wächst, oder an einer Stelle, wo der Flußübergang mit wachsendem Sekundärstrom sinkt.
  2. 2. Transformator nach Anspruch i mit Anordnung des Ankers an der Stelle des größten Flußüberganges bei betriebsmäßiger Belastung, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker nach dem Ansprechen auf Überstrom z. B. durch ein Laufgewicht festgestellt werden kann.
  3. 3. Transformator nach Ansprüchen i und a, gekennzeichnet durch die Anordnung in einem Gehäuse.
  4. Transformator nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufhebung der Feststellung und Rückführung des Ankers bzw. des mit dem Anker verbundenen Schalters eine Steuervorrichtung vorgesehen ist, die die Wand des Gehäuses durchsetzt.
  5. 5. Transformator nach Ansprüchen i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Bewegung der Steuervorrichtung (Abb.7 und 8) einer der Transformatorenkreise unterbrochen wird, der durch die Steuervorrichtung (i) bei ihrer Rückkehr in die Ausgangsstellung (Abb.7) wieder geschlossen wird.
  6. 6. Transformator nach Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Spannungsregelung gleichzeitig zur Unterbrechung des Transformatorenkreises sowie zur Rückführung des Ankers bzw. Schalters dient.
  7. 7. Transformator nach Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung mit dem Anker über eine Freilaufkupplung verbunden ist. . B. Transformator nach Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker oder sein Träger labil gelagert ist. g. Transformator nach Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellung des drehbar gelagerten Ankers durch eine an einem Momentenarm angreifende Feder erfolgt, indem beim Überschreiten der '.Mittellage des Ankers ein Drehmoment nach der einen oder anderen Endstellung entsteht. io. Transformator nach Ansprüchen i bis g, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker als Doppelhebel ausgebildet und derart angeordnet ist, daß das eine Ende (b) bei Überlast von dem Schenkelteil (a) zwischen den beiden Spulen angezogen wird, während gleichzeitig das andere Ende (c) freigegeben wird.
DEH121537D 1929-05-05 1929-05-05 Transformator mit UEberstromschutzeinrichtung, insbesondere fuer Spielzeugzwecke Expired DE562730C (de)

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