DE580425C - Einrichtung zur selbsttaetigen Unterbrechung der Ladung von alkalischen Batterien - Google Patents
Einrichtung zur selbsttaetigen Unterbrechung der Ladung von alkalischen BatterienInfo
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- DE580425C DE580425C DE1930580425D DE580425DD DE580425C DE 580425 C DE580425 C DE 580425C DE 1930580425 D DE1930580425 D DE 1930580425D DE 580425D D DE580425D D DE 580425DD DE 580425 C DE580425 C DE 580425C
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J7/00—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
- H02J7/90—Regulation of charging or discharging current or voltage
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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- H02J7/00—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
- H02J7/02—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from AC mains by converters
- H02J7/04—Regulation of charging current or voltage
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)
Description
- Einrichtung zur selbsttätigen Unterbrechung der Ladung von alkalischen Batterien Es ist bekannt. daß beim Laden von alkalischen Batterien oder Batterien anderer Art mit einer ähnlichen Ladecharakteristik die Ladespannung zu Beginn der Ladung vorübergehend stark ansteigt. Aus diesem Grunde war es hierbei bisher unmöglich, für die Batterieeladung eine selbsttätige Schalteinrichtung zu verwenden, bei der ein Relais ili Abhängigkeit von der Ladespatxnung, dem Ladestrom oder beiden zugleich die Batterie abschaltet oder die Abschaltung einleitet oder den Ladestrom nach der Volladung der- Batterie herabsetzt.
- Gemäß der Erfindung wird dieser Mangel dadurch beseitigt, daß das die Unterbrechung bewirkende oder einleitende Relais während der Zeit des vorübergehenden Spannungsanstieges gesperrt und nach Ablauf dieser Zeit wieder freigegeben wird.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Mit a ist die Batterie bezeichnet, die aus dem Netz b geladen werden soll. c ist ein Zeitschalter mit drei Schaltstellungen I, II und III und den Kontakten t bis 7. In der Stellung I der Schaltwalze L sind alle Kontakte offen. In der Stellung II dagegen sind die Kontakte 4, 5 und 6, 7 durch die Kontaktsegmente q und r kurzgeschlossen. während in der Stellung III die Kontakte a. 3 und .6. 7 durch die Kontaktsegmente p und r kurzgeschlossen sind. Die Kontaktsegmente o dienen dazu, den Stromkreis des Motors n zu schließen und im richtigen Moment zu unterbrechen, um die Schaltwalze Z in die gewünschten Stellungen I, II oder III zu bringen, je nachdem der Zeiger z des Zeitschalters sich auf den Segmenten t, oder 3 befindet. Der Zeiger z wird durch das Uhrwerk gedreht, kann aber auch von Hand verstellt werden. Das Relais d mit den zwei Wicklungen i und j mit dem Vorschaltwiderstand k und Kontakt lt haben den Zweck, das Uhrwerk in Gang zu setzen, sobald die Ladung eine gewisse Höhe erreicht hat. Das Uhrwerk wird freigegeben durch das Erregen des Magneten m, welcher dann eine Sperrklinke anhebt. Das Schütz e wird durch das Schaltsegment r, welches auf der Schaltwalze befestigt ist, ein- und ausgeschaltet. f ist ein V%iderstand im Spannungskreis des Relais d, und g ist der Ladevorschaltwiderstand.
- Die Arbeitsweise der Einrichtung ist folgende: Nachdem die Batterie a über den Schalter y an die Ladestelle angeschlossen worden ist, wird der Zeiger z, welcher noch mit dem Kontaktsegment t in Berührung steht, von Hand so weit im Uhrzeigersinne gedreht, bis er mit dem Kontaktsegment a in Berührung kommt. In diesem Moment wird der llotor n unter Spannung gesetzt; die Schaltwalze dreht sich bis in die Stellung II, in welcher der Motorstromkreis wieder unterbrochen wird und die Schaltwalze stehenbleibt. In dieser Stellung wird einerseits durch das Kurzschließen der Kontakte 6 und 7 das Schütz e eingeschaltet und dadurch mit der Ladung der Batterie begonnen; andererseits werden die Kontakte 4 und 5 kurzgeschlossen, so daß das Uhrwerk durch Erregen des -Magneten in freigegeben wird. Der 'Widerstand/ ist der Spannungswicklung des Relais d vorgeschaltet. Dieser Zustand bleibt so lange bestehen, als der Zeiger z mit dem Kontaktsegment z in Berührung steht. Sobald diese nach Bedarf eingestellte Zeit abgelaufen ist. kommt der Zeiger z mit dem Kontaktsegment 3 in Berührung. Die Schaltwalze dreht sich infolgedessen in der gleichen Weise, wie oben schon beschrieben. bis in die Stellung III und bleibt dort wieder stehen.
- In dieser Stellung sind die Kontakte und 5 abgeschaltet und das Uhrwerk hierdurch stillgesetzt. Dagegen wird der Vorschaltwiderstand fdurch das L"berbrücken der Kontakte 2 und 3 kurzgeschlossen. Der Kontakt lc des Relais d ist noch offen. Das Schütze bleibt eingeschaltet, der Ladevorgang geht weiter vor sich, und die Ladespannung nimmt langsam zu. Ist nun der Ladezustand der Batterie so weit vorgeschritten, daß bei einem bestimmten Strom die vorgeschriebene Spannung erreicht ist, so zieht das Relais seinen Anker an und schließt den Kontakt lt. Dadurch wird das Uhrwerk wieder mittels des Magneten nt freigegeben und läuft weiter, bis der Zeiger z vom Kontaktsegment 3 abläuft und wieder auf das Kontaktsegment i fällt. Infolgedessen wird die Kontaktwalze l wieder in die Stellung I gedreht und die Ladung der Batterie unterbrochen. Die Zeit vom Moment des Ansprechens des Relais d bis zur Unterbrechung der Ladung ist ebenfalls einstellbar.
- Die vorübergehende Blockierung des Ladespannungsrelais, d. h. das Ein- und Ausschalten des 'Widerstandes f im Spannungskreis desselben, kann auch durch andere Mittel erreicht «-erden; z. B. kann an Stelle des Zeitschalters c ein temperaturempfindliches Organ, wie z. B. ein Birnetallstreifen s mit einer großen Zeitkonstante, wie in der Abbildung gestrichelt angedeutet ist, verwendet werden. Die Wicklung l ist als Heizwicklung gedacht.
- Für die vorübergehende Blockierung kann auch ein Amperestundenzähler t; ir, x verwendet werden, wie in der Abbildung punktiert gezeichnet ist.
- Es ist auch noch denkbar, die vorüber. gehende Blockierung des Relais d auf mechanischem statt elektrischem «lege zu bewerkstelligen, indem man irgendeines der obengenannten Zeitorgane mechanisch statt elektrisch auf das Relais d wirken läßt.
Claims (1)
- PATENT AN SYRÜClili: i. Einrichtung zur selbsttätigen Unterbrechung der Ladung von alkalischen Batterien oder Batterien mit ähnlicher Ladecharakteristik, bei denen zu Anfang der Ladung ein vorübergehender hoher Spannungsanstieg auftritt, mit Hilfe eines Relais, das unter dem Einfluß einer elektrischen Größe derAnlage steht, dadurch gekennzeichnet, daß das die Unterbrechung bewirkende oder einleitende Relais während der Zeit des vorübergehenden Spannungsanstieges selbsttätig gesperrt und nach Ablauf dieser Zeit wieder freigegeben wird. z. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß citistromabhä.iigiges Ma\imalspannungsrelais vorgesehen ist, in dessen Spannungskreis ein Widerstand eingeschaltet ist, der durch einen selbsttätig umschaltenden Zeitschalter zu Beginn der Ladung eingeschaltet wird und das Ansprechen des Relais erst nach Ablauf der am Zeitschalter eingestellten Zeit ermöglicht. 3. Einrichtung nach Anspruch ?, d<2-durch gekennzeichnet, daß das stromabhängige blammalspannungsrelais mittels des Zeitschalters ein Schütz irn Ladestromkreis steuert. q.. Einrichtung nach Anspruch a und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand im Spannungsstromkreis des Maximalspaimungsrelais durch einen Amperestundenzähler ein- und ausgeschaltet wird. 5. Einrichtung nach Anspruch :2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand im Spannungskreis des -Iaximalspannungsrelais durch ein wärmeempfindliches Organ, wie z. B. ein Bimetallrelais, ein- und ausgeschaltet wird. . 6. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das die Unterbrechung der Ladung bewirkende Relais mechanisch während der Zeit des Spannungsanstieges zu Beginn der Ladung vorübergehend gesperrt wird.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE726212X | 1930-11-14 | ||
| DE580425T | 1930-11-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE580425C true DE580425C (de) | 1933-07-10 |
Family
ID=50272833
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930580425D Expired DE580425C (de) | 1930-11-14 | 1930-11-15 | Einrichtung zur selbsttaetigen Unterbrechung der Ladung von alkalischen Batterien |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE580425C (de) |
| FR (1) | FR726212A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1107328B (de) * | 1958-11-25 | 1961-05-25 | Accumulatoren Fabrik Ag | Verfahren und Anordnung zum Wiederaufladen von elektrischen Kleinakkumulatoren |
| DE1215248B (de) * | 1962-06-29 | 1966-04-28 | Accumulatoren Fabrik Wilhelm H | Batterieueberwachungsgeraet |
-
1930
- 1930-11-15 DE DE1930580425D patent/DE580425C/de not_active Expired
-
1931
- 1931-11-13 FR FR726212D patent/FR726212A/fr not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1107328B (de) * | 1958-11-25 | 1961-05-25 | Accumulatoren Fabrik Ag | Verfahren und Anordnung zum Wiederaufladen von elektrischen Kleinakkumulatoren |
| DE1215248B (de) * | 1962-06-29 | 1966-04-28 | Accumulatoren Fabrik Wilhelm H | Batterieueberwachungsgeraet |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR726212A (fr) | 1932-05-25 |
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