DE672800C - Fernsteuervorrichtung fuer einen Gleichstrommotor mit elektromagnetisch geluefteter Bremse mit zweiteiliger Wicklung - Google Patents

Fernsteuervorrichtung fuer einen Gleichstrommotor mit elektromagnetisch geluefteter Bremse mit zweiteiliger Wicklung

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Publication number
DE672800C
DE672800C DET48793D DET0048793D DE672800C DE 672800 C DE672800 C DE 672800C DE T48793 D DET48793 D DE T48793D DE T0048793 D DET0048793 D DE T0048793D DE 672800 C DE672800 C DE 672800C
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DE
Germany
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winding
remote control
control device
voltage source
motor
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Expired
Application number
DET48793D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Schroeder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D3/00Control of position or direction
    • G05D3/12Control of position or direction using feedback
    • G05D3/14Control of position or direction using feedback using an analogue comparing device

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Stopping Of Electric Motors (AREA)

Description

  • Fernsteuervorrichtung für einen Gleichstrommotor mit elektromagnetisch gelüfteter Bremse mit zweiteiliger Wicklung Zur Fernbedienung irgendwelcher Teile, z. B. zur Abstimmvorrichtung eines Hochfrequen zgerätes, sind bereits Gleichstrommotoren verwendet worden, die von der Steuerstelle aus ein- und wieder abgeschaltet werden. Damit die fernztisteiuernde Vorrichtung möglichst genau in dem Abschaltaugenblick auf der gerade erreichten Stellung stehenbleibt, ist es bereits bekannt, elektromagnetisch gesteuerte Bremsen vorzusehen, die im Ausschaltaugenblick ;auf -die Motorwelle oder die Welle der anzutreibenden Vorrichtung wirken. Eine solche Bremsvorrichtung besteht etwa aus einem Bremskissen auf einem drehbar gelagerten. Anker, der durch eine Feder gegen die Triebwelle oder eine auf dieser sitzenden, Bremsscheibe gedrückt wird, und aus einem Elektromagneten, dessen. Wicklung somit dem Motorstromkreis verbunden ist, d.aß er im eingeschalteten Zustand des Motors ebenfalls erregt wird und den Anker gegen die Kraft der Feder von der Bremsscheibe entfernt. Wird also der Motor eingeschaltet, so erhält auch die Wicklung des Elektromagneten Strom, zieht .den Anker :an und gibt den Motor zur Drehung frei. Bei der Unterbrechung des Motorstromes wird ;auch die magnetische Wicklung stromlos, der Bremsanker wird durch hie Federkraft wieder auf die Bremsscheibe gedrückt und der Motor gebremst. Die Anlage bleibt nach dem Ausschalten ständig stromlos.
  • Die Magnetwicklung der Bremsvorrichtung kann entweder parallel oder in Reihe mit der Wicklung des Motors geschaltet werden. Beide Schaltungen, haben jedoch Nachteile, welche, wie unten näher erläutert wird, die Leistungsfähigkeit der Bremsvorrichtung herabsetze.
  • Gemäß der Erfindung wird zum plötzlichen, Abbremsen die Wicklung des Elektromagneten der Bremse in der Weise unterteilt, d.aß die eine Teilwicklung in Reihe mit der Spannungsquelle und der Motorwicklung und die andere Teilwicklung parallel zur Spannungsquelle liegt rund daß der Sinn der beiden Wicklungen so gewählt ist, daß, bei eingeschalteter Spannungsquelle die von beiden Wicklungen herrührenden' magnetischen Felder sich unterstützen.
  • Der Vorteil der Erfindung geht aus folgender Betrachtung hervor. Abb. i zeigt die Bremsvorrichtung bei Parallelschaltung der Magnetwicklung zur Motorwicklung. Die mit der fernzusteuernden Vorrichtung gekuppelte Welle L des Motors M trägt auf der einen Seite eine Bremsscheibe S, .auf welche der Bremsbelag B des drehbar ;gelagerten Ankers A durch die Kraft der Feder F gedrückt wird. Der Anker I( zieht bei Stromdurchgang durch die .auf ihm aufgebrachte Wicklung W den Anker A gegen die Kraft der Feder F von der Bremsscheibe S .ab. Motorwicklung und Bremswicklung W liegen. parallel zu der Gleichspann.ungsquelle Q, die durch einen auf der Steuerstelle befindlichen Sehalter T abgeschaltet werden kann." Bei dieser Anordnung hat sich gezeigt, daß nach dem Öffnen des Schalters T der auslaufende Motor ,einen Stromerzeugt, der durch die Bremswicklung W fließt. Dadurch bleibt der Anker A ,angezogen, und die Bremsung wird verzögert.
  • Bei der Anordnung nach Abb:2 liegt die magnetische Wicklung W in Reihe mit der Motorwicklung und der Spannungsquelle Q. Diese Schaltung hat den Nachteil, däß das Anlaufmoment des Motors erheblich herabgesetzt wird.
  • Abb. 3 stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. Bei dieser liegt die Wicklung WP parallel zur Stromquelle und besteht aus vielen Windlungen dünnen Drahtes. Sie ist zweckmäßigerweise so bemessen, daß sie etwa die Hälfte der zum Anziehen des, Ankers' notwendigen magnetischen Induktion aufbringt. Die Wicklung W., liegt in Reihe mit dem Motor und besteht aus wenigen Windungen dicken Drahtes. Sie soll im Betriebszustand etwa .ebenfalls die Hälfte der insgesamt notwendigen Induktion erzeugen.
  • Beide Wicklungen haben den Wickelsinn, daß, die durch sie bei eingeschalteter Stromquelle und laufendem Motor erzeugten magnetischen Felder sich unterstützen, daß also die erzeugte magnetische Kraft stärker, rund zwar angenähert doppelt so stärk ist, als wenn nur eine Wicklung vorhanden wäre. Von der Motorwicklung aus gesehen, liegen beide Wicklungen. in Reihe. Der nach dem Abschalten durch den hoch laufenden Motor erzeugte Kurzschlußstrom fließt nun so über beide Spulen, daß sie für diese Stromrichtung iti ihrem Wickelsinn einander entgegengschaltet sind, d. h. in: diesem Falle ist das resultierende Feld gleich der Differenz der Teilfelder.
  • Damit sich nun die beiden Felder beim Ausschalten nahezu völlig ;aufheben, ist es notwendig, parallel zur Wicklung W" einen Widerstand R zu legen, durch den die durch die Wicklung W, nach dem Ausschalten erzeugte Induktion stärker zur Geltung kommt. Der von dem Motor erzeugte Strom müßte nämlich sonst über die höchohmige Wick-Jung W,, fließen rund würde infolgedessen in der aus -wenig Windungen bestehenden Wicklung W, ein zu geringes Feld erzeugen, so daß die Wirkung der Wicklung W, vorherrschend bliebe. Durch den Widerstand R, welcher etwa die halbe Obmuähl der Wicklung W, haben soll, wird das durch 4V;. erzeugte Feld größer, da der Strom größer wird, und das durch W" erzeugte Feld wegen des Nebenschlusses durch den Widerstand 12 kleiner. Dadurch läßt sich erreichen, d.äß die beiden Felder im Abschaltaugenblick sich praktisch völlig .aufheben :und keine magnetische Kraft entsteht.
  • Der Anker wird,also sofort freigegeben und der Motor nach dem Abschalten der Stromquelle ohne Verzögerung gebremst. Die vorgeschaltete niederohmige Wicklung W, hat auf das Anlaufmoment praktisch keinen schädlichen Einfuß.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fernsteuervorrichtung für einen Gleichstrommotor mit elektromagnetisch gelüfteter Bremse mit zweiteiliger Wicklung, dadurch gekennzeichnet, daß . die -eine Teilwicklung in Reihe mit der Spannungsquelle -und der Motorwicklung, die andere Teilwicklung parallel zur Spannungsquelle Liegt und daß der Sinn der beiden Wicklungen so gewählt ist, daß bei ,eingeschalteter Spannungsquelle die von beiden Wicklungen herrührenden magnetischen Felder sich unterstützen.
  2. 2. Fernsteuervörrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Wicklungen so bemessen sind, daß die bei ,eingeschalteter Spannungsquelle erzeugten magnetischen Felder angenähert gleich groß, sind.
  3. 3. Fernsteuervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die parallel zur Spannungsquelle liegende Wicklung rund ein parallel zu ihr liegender Widerstand (R) so gewählt sind, daß die durch,die beidenWicklungenerzeugten magnetischen Induktionenentgegengesetzter Richtung, die nach dem Abschalten der Spannungsquelle durch den vom Motor erzeugten Strom entstehen, angenähert gleich ;groß sind. q.. Fernsteuervorrichtung ;nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Wert des Widerstandes (R) etwa gleich dem halben Widerstandswert der parallel zu ihm liegenden Wicklung ist.
DET48793D 1937-06-25 1937-06-25 Fernsteuervorrichtung fuer einen Gleichstrommotor mit elektromagnetisch geluefteter Bremse mit zweiteiliger Wicklung Expired DE672800C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE947397C (de) * 1953-02-24 1956-08-16 Licentia Gmbh Elektromagnetische Bremse fuer Universalmotoren mit elektromagnetisch geluefteter Bremse mit zweiteiliger Wicklung
DE1067516B (de) * 1955-09-27 1959-10-22 Elmeg Einrichtung zur Regelung elektrischer Antriebe, vorzugsweise Hebezeugantriebe, auf kleine Drehzahlen
DE1114238B (de) * 1956-03-29 1961-09-28 Jiri Erhart Steuervorrichtung fuer den Stellmotor eines Drehstrom-Kommutatormotors
DE1145264B (de) * 1960-02-23 1963-03-14 Siemens Ag Bremsvorrichtung fuer Elektromotoren
DE2722584A1 (de) * 1976-05-20 1977-12-15 Nippon Columbia Bremsvorrichtung

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