DE458171C - Einrichtung, insbesondere fuer Motorfahrzeuge, zur selbsttaetigen Regelung einer Dynamomaschine in Verbindung mit der zu ladenden Batterie - Google Patents
Einrichtung, insbesondere fuer Motorfahrzeuge, zur selbsttaetigen Regelung einer Dynamomaschine in Verbindung mit der zu ladenden BatterieInfo
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- DE458171C DE458171C DEM77700D DEM0077700D DE458171C DE 458171 C DE458171 C DE 458171C DE M77700 D DEM77700 D DE M77700D DE M0077700 D DEM0077700 D DE M0077700D DE 458171 C DE458171 C DE 458171C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J7/00—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
- H02J7/14—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle
- H02J7/16—Regulation of the charging current or voltage by variation of field
- H02J7/22—Regulation of the charging current or voltage by variation of field due to variation of make-to-break ratio of intermittently-operating contacts, e.g. using Tirrill regulator
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- Power Engineering (AREA)
- Control Of Eletrric Generators (AREA)
Description
- Einrichtung, insbesondere für Motorfahrzeuge, zur selbsttätigen Regelung einer Dynamomaschine in Verbindung mit der zu ladenden Batterie. Die Erfindung bezieht sich auf Reglereinrichtungen für Dynamomaschinen, wie sie für Motorfahrzeuge, Motorboote oder -Beleuchtungsanlagen usw. gebraucht werden, um den für das Aufladen der Batterie für Beleuchtungs- oder andere Zwecke erforderlichen Strom zu liefern. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine Regelvorrichtung ohne sogenanntes Zitterrelais (Tirrilregler), d. h. auf eine Regelung mittels eines einfachen Kontaktrelais, wodurch die Leistung der Dynamomaschine in Abhängigkeit vom Ladezustand der Batterie durch Ein- und Ausschalten eines in die Nebenschlußwicklung der Dynamo eingeschalteten Widerstandes selbsttätig durch den jeweiligen Zustand der Batterie geregelt wird.
- Der Zweck der Erfindung ist, eine Regelvorrichtung dieser Art zu schaffen, die einerseits ein Überladen der Batterie verhindert und andererseits Gewähr leistet, daß die. Batterie stets voll aufgeladen bleibt.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung gemäß der Erfindung dargestellt.
- Das Kontaktrelais ist mit einem schwingbar gelagerten Anker a ausgerüstet, der in seiner Offenstellung durch eine Federe von den Polen des Magneten b abgezogen wird. An dem Anker a ist ein Kontakt d befestigt, welcher in der in der Zeichnung dargestellten Offenstellung des Ankers mit einem feststehenden Kontakte in Berührung kommt. Zwischen diesen beiden Kontakten liegt ein Widerstand/, welcher weiterhin in Reihe mit der Feldmagnetwicklung g der Nebenschlußdynamomaschine h geschaltet ist. Der mittlere Schenkel! des Elektromagneten ist mit zwei Wicklungen ausgerüstet, nämlich einer parallel zu den Hauptbürsten l der Dynamomaschine liegenden Wicklung k aus dünnem Draht und einer dieser entgegenwirkenden Wicklung m aus dickerem Draht. Die Wicklung m hat nur einige Windungen und liegt in Reihe mit der Batterie o und den Lampen n oder einer anderen von der Batterie zu speisenden Belastungsanlage. Die Batterie .selbst ist mit den Bürsten 1 der Dynamomaschine lt verbunden.
- Die Wicklungen des Elektromagneten und die Spannung der Feder c sind so bemessen, daß, wenn die Batteriespannung und mithin die Spannung der Dynamomaschine normal ist, die aus dünnem Draht bestehende Wicklung k nicht imstande ist, ein Feld von genügender Stärke zu entwickeln, um die Spannung der Feder c zu überwinden und den Anker a des Relais anzuziehen. Wenn jedoch die Batteriespannung und mithin die Spannung der Dynamomaschine einen bestimmten Wert oberhalb des normalen erreicht, so wird das von der Wicklung h aus feinem Draht erzeugte Feld genügend stark, um die Spannung der Feder c zu überwinden, so daß der Anker angezogen wird und die Kontakte d und e voneinander trennt, wodurch der Widerstand/ in Reihe mit der Nebenschlußwicklung g geschaltet wird.
- Der Betrag der Bewegung des Ankers ist verhältnismäßig groß, und die einzelnen Teile sind -so bemessen, daß, nach dem vollen Anziehen des Ankers durch die Wicklung h aus feinem Draht infolge Steigens der Spannung auf ein vorher bestimmtes Maximum, der Anker nicht eher wieder freigegeben wird, bis die Spannung auf einen Wert unterhalb ihres normalen Betrages gesunken ist. Der auf den bei normaler Spannung angezogenen Anker ausgeübte Zug ist ebenso groß oder größer als der auf den abgezogenen Anker bei maximaler Spannung ausgeübte Zug, durch welchen die Kontakte d und e voneinander getrennt werden. Die Kontakte sind so angeordnet, daß der Anker einen.gewissen Weg zurücklegen muß, bevor die Kontakte tatsächlich voneinander getrennt werden.
- Die Wirkungsweise der neuen Einrichtung ist kurz folgende: Ist die Spannung der Dynamomaschine und mithin die der Batterie normal, so befinden sich die einzelnen Teile in der in der Zeichnung veranschaulichten Lage, d. h. der Anker a ist außer Berührung mit seinem Magneten b1, und die Kontakte d und e sind geschlossen, so daß der Widerstand/ überbrückt und aus der Feldwicklung g der Dynamomaschineh ausgeschaltet ist. Die Dynamomaschine arbeitet hierbei mit voller Leistung. Sobald jedoch die Batteriespannung auf ein vorher bestimmtes Maximum steigt, wird der Anker a durch- die Wicklung k aus dünnem Draht angezogen, die Kontakte d und e werden voneinander getrennt, und der Widerstand/ in Reihe mit der Feldwicklung g der Dynamomaschine geschaltet. Die Leistung der Dynamomaschine wird geringer als die normale, wenn der Anker wiederum abfällt und die einzelnen Teile in die in der Zeichnung veranschaulichte Lage zurückkehren. Wird nun die Belastung n eingeschaltet, so erregt sich die Wicklung m, deren Wirkung der Wicklung k entgegengerichtet ist. Hierdurch wird das Feld der Wicklung k vernichtet oder verringert, was zur Folge hat, daß die Feder c den Anker a vom Magneten b abzieht, wodurch die Kontakte d und e zusammenkommen und den Widerstand/ kurzschließen, so daß die Dynamomaschine wieder mit voller Leistung arbeitet. Sinkt dagegen die Dynamogeschwindigkeit auf einen Wert unterhalb der minimalen Erzeugungsgeschwindigkeit, so wird der Anker a wieder freigegeben. Bei einer Erhöhung der Geschwindigkeit arbeitet die Dynamomaschine wieder mit voller Leistung, bis die Batteriespannung abermals steift.
Claims (2)
- PATE NTANSPRÜcIir,: i. Einrichtung, insbesondere für Motorfahrzeuge, zur selbsttätigen Regelung einer Dynamomaschine in Verbindung mit der zu ladenden Batterie, deren Elektromagnet mit einer Strom- und einer Spannungswicklung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die aus dünnem Draht bestehende Wicklung (k) unmittelbar an den Bürsten (d) der Dynamo liegt, während die zweite gleichsinnige Wicklung aus dickerem Drahte (m) an dem einen Ende mit der Wicklung (k) aus dünnem Draht und dem einen Pol der Batterie, am anderen Ende mit dem anderen Pol der Batterie (o) über den durch diese gespeisten Stromkreis (Lampenre) verbunden ist, so daß durch den Anker des Elektromagneten der im Feldstromkreis der Dynamo liegende Widerstand (f) während der ganzen Dauer der normalen Spannung der Batterie überbrückt und bei Überspannung der Batterie in den Feldstromkreis der Dynamo eingeschaltet wird.
- 2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (a) des Elektromagneten (b) durch eine Feder (c) von letzterem entfernt gehalten wird, und daß bei nicht angezogenem Anker der Abstand zwischen diesem und dem Magneten so groß ist, daß die bei normaler Spannung und angezogenem Anker auftretende Anziehungskraft ebenso groß oder größer ist als die bei maximaler Spannung und nicht angezogenem Anker zur Trennung der Kontakte (d, d) erforderliche Anziehungskraft, und daß die Kontakte (d, e) sich erst nach Zurücklegung eines bestimmten Ankerweges voneinander trennen, wodurch der Anker unter Vermeidung einer ständigen Zitterbewegung so lange in seiner Endlage verbleibt, bis die betreffende Spannungsänderung den eine Regelung erforderlich machenden Betrag erreicht hat.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB458171X | 1921-05-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE458171C true DE458171C (de) | 1928-03-31 |
Family
ID=10438714
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM77700D Expired DE458171C (de) | 1921-05-23 | 1922-05-06 | Einrichtung, insbesondere fuer Motorfahrzeuge, zur selbsttaetigen Regelung einer Dynamomaschine in Verbindung mit der zu ladenden Batterie |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE458171C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1011039B (de) * | 1954-01-08 | 1957-06-27 | Licentia Gmbh | Anordnung zur UEberwachung eines Lade- und Ladungserhaltungsgleichrichters |
-
1922
- 1922-05-06 DE DEM77700D patent/DE458171C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1011039B (de) * | 1954-01-08 | 1957-06-27 | Licentia Gmbh | Anordnung zur UEberwachung eines Lade- und Ladungserhaltungsgleichrichters |
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