DE72116C - Durch Wasser betriebener Bierdruckapparat - Google Patents

Durch Wasser betriebener Bierdruckapparat

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DE72116C
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DE
Germany
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water
lever
valve
cylinder
pull rod
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT72116D
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English (en)
Original Assignee
W. WALZ in Karlsruhe i. B., Kaiserstr. 138
Publication of DE72116C publication Critical patent/DE72116C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08Details
    • B67D1/10Pump mechanism

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. November 1892 ab.
Dieser Apparat dient dem Zweck, mittelst unter Druck stehenden Wassers einer Wasserleitung selbstthätig und dauernd Prefsluft bis zu einem bestimmten Druck, welcher bis zu einer bestimmten Grenze ebenfalls veränderlich eingestellt werden kann, zu erzeugen.
Die Einrichtung des Apparates ist folgende:
Ein aus Metallblech gefertigter Hohlcylinder Z ist an seinen beiden Stirnflächen mit röhrenförmigen Ansätzen e und e1 versehen, die für Gummischläuche g eingerichtet sind. Derselbe ist an den einen Arm eines zweiarmigen Hebels H, der bei \ in eine Gabel ausläuft, beweglich um zwei Zapfen aufgehängt. Der Hebel H trägt an seinem anderen Arm das verschiebbare, aber mittelst Stellschraube festzustellende Gewicht G und aufserdem, symmetrisch zu seinem Drehpunkt d gelagert und mit ihm in fester Verbindung, zwei- Gefäfse Q und Q1 für Quecksilberfüllung, die durch ein Röhrchen R mit einander in Verbindung stehen. C ist ein Ventilgehäuse mit drei Rohranschlüssen, wovon W dem Druckwasserzuflufs, W1 dem Wasser-Zu- und -Abflufs zum oder vom Cylinder Z und W2 dem Wasserabflufs aus Z dient.
Die Regulierung genannter Wasser-Zu- und -Abflüsse geschieht durch zwangläufige Bewegung der Zugstange s, die einerseits mit einem im Ventilgehäuse C befindlichen Doppelsitzventil verbunden ist, andererseits, mit einer schlitzartigen Oeffnung den Zapfen a des Hebels H umfafst und so dem Spiel des letzteren innerhalb gewisser Grenzen zu folgen gezwungen wird. B ist ein Regulator, welcher den im Sammelkessel der Prefsluft gewünschten Maximaldruck' regulirt. Durch diesen Druckregulator hindurch fliefst das Wasser der Druckwasserleitung vom Rohransatz ν zu derja vl und von hier durch W in den Apparat.
Die äufsere Luft kann einmal bei L in ein Ventilgehäuse A und von da in Cylinder Z, das andere Mal von Z in geprefstem Zustande wieder zurück nach A und von hier durch L1 in einen (hier nicht gezeichneten) Sammelkessel gelangen.
Das Zusammenwirken der vorbeschriebenen einzelnen Theile geschieht nun in folgender Weise:
In der punktirt gezeichneten (oberen) Lage des Cylinders Z ist das Ventil m in C so gesteuert, dafs das Druckwasser durch e, in den Cylinder Z eindringen kann, wodurch die in demselben befindliche Luft allmälig durch e nach A und L1 in den Luftsammelkessel getrieben wird. Das im Cylinder Z aufsteigende Wasser belastet diesen schliefslich so weit, dafs das Gewicht G und dasjenige der Quecksilberfüllung in Q (es ist nur so viel Quecksilber vorhanden, als zur Füllung eines der beiden Gefäfse gehört) überwunden wird und ein Sinken des Cylinders veranlafst. Sobald bei dieser Bewegung der Hebel H die Horizontallage überschreitet, schiefst das Quecksilber von Q nach Q.1, wodurch nicht nur eine Vermindernng der Energie des Gewichtes G, sondern auch zugleich eine vermehrte Belastung der Cylinderseite eintritt. Diese wandelbare Belastung, einmal des Cylinders Z, das andere Mal des Gewichtes G mittelst des hinüber- und herüberlaufenden Quecksilbers, ist nöthig, damit beim Abflufs des Wassers aus ersterem

Claims (1)

  1. derselbe auch sicher bei seiner vollständigen Wasserentleerung bis in seine tiefste Stellung, die durch Anschlagen von H an D begrenzt wird, gelange und dadurch die Schliefsung des Wassereinlafsventils m im letzten Augenblick auch erfolgt; dann aber auch, dafs bei Füllung des Cylinders mit Wasser dieser (zufolge des von Q1 nach Q fliefsenden Quecksilbers) auch in seine höchste Lage komme und somit die zuvor von ihm angesaugte Luft vollständig durch das eintretende Druckwasser ausgetrieben werde und das Oeffnen des Wassereinlafsventils auch geschieht bezw. die Ausklinkung desselben bewirkt wird.
    Die in A befindlichen Gummiventile ρ und pl öffnen oder schliefsen sich, je nachdem das Wasser in Z steigende oder fallende Tendenz hat bezw. Luft in Z eingesaugt oder aus Z hinausgedrückt wird.
    Der durch den Schlitz der Ventilstange s bei α erzielte todte Gang lä'fst einen Abschlufs des Druckwassers durch Niederstofsen des Wassereinlafsventils mittelst des niedersinkenden Armes des Hebels H (auf der Cylinderseite) erst kurz vor der tiefsten Stellung eintreten. Das Ventil mufs dann in der geschlossenen Lage festgehalten werden, bis zum Eintritt der Höchstlage des Cylinders. Dies geschieht durch Winkelhebel k, der ο als Drehpunkt hat, indem die Hebelnase η durch die Spiralfeder f auf die Platte b geschoben wird. Unmittelbar vor Eintritt der Höchstlage des Cylinders zieht die Zugstange s1 die Nase des Winkelhebels weg, in demselben Augenblick tritt die Ventilstange s in Function und zieht das Wassereinlafsventil auf. Die Zugstange s1 ist an derselben Stelle des Hebels H an die durch diesen hindurchreichende Verlängerung des Zapfens α aufgehängt und hat wegen seiner schlitzartigen Oeffnung in . ähnlicher Weise todten Gang wie Ventilstange s.
    Pa ten τ-An sprtjch:
    An einem durch Wasser betriebenen Bierdruckapparat die Aufhängung eines als Luftdruckerzeuger dienenden Gefäfses Z am Ende eines ausbalancirten doppelarmigen Hebels H, dessen Ausschlag durch das Hinüberfliefsen von Quecksilber beschleunigt wird, welches in den durch Rohr R verbundenen, am Hebel starr befestigten Gefäfsen Q Q enthalten ist, in Verbindung mit einem Umsteuerventil m für das Betriebswasser, dessen .Regulirung einerseits durch die am Bolzen α in einem Schlitz geführte Zugstange s, andererseits durch einen mit Nase η versehenen, durch Feder f und Zugstange s1 beeinflufsten Winkelhebel k, welcher mittelst der Platte b das Ventil m niederhält, bewirkt wird.
    Hierzu t Blatt Zeichnungen.
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