DE36275C - Luftpumpe - Google Patents
LuftpumpeInfo
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- DE36275C DE36275C DENDAT36275D DE36275DA DE36275C DE 36275 C DE36275 C DE 36275C DE NDAT36275 D DENDAT36275 D DE NDAT36275D DE 36275D A DE36275D A DE 36275DA DE 36275 C DE36275 C DE 36275C
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- piston
- cock
- air
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B33/00—Pumps actuated by muscle power, e.g. for inflating
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Längenschnitt der Luftpumpe; Fig. 2 und 3
sind bezw. Längenschnitt und Querschnitt der Kolbenstange. Diese Luftpumpe eignet sich
vorzüglich dazu, die Luftleere in elektrischen Glühlampen hervorzubringen, indem diese
Pumpe gestattet, die Luft in den Glaskugeln derselben bis zu V7000Q0O des atmosphärischen
Druckes und darüber hinaus zu verdünnen.
Die Pumpe besteht aus einem Cylinder a von ungefähr 125 cm Länge und einem inneren
Durchmesser von 12,7 cm, ohne jedoch an diese Gröfsenverhältnisse gebunden zu sein. Das
obere Ende des Cylinders α ist mit einem Deckel b verschlossen, durch welchen die einen
Hahn, wie weiter unten beschrieben, öffnende und schliefsende Stange e durchgeht. Der
Deckel b ist mit einem kleinen Ständer f versehen, der eine Achse trägt, worauf das in die
Zahnstange c eingreifende Zahnrad g und die Kurbel h angebracht sind; eine andere Achse
mit Leitrolle stützt die Zahnstange von der Rückseite.
Die Liderung des Kolbens d der Pumpe wird durch eine Anzahl lederner Scheiben gebildet,
die zwischen dem sphärischen Boden des Kolbens und einer Schraubenmutter i eingeklemmt
sind.
Das untere Ende des Cylinders α ist durch
den Boden k geschlossen, welcher mit einer dem sphärischen Boden des Kolbens d entsprechenden
sphärischen Höhlung versehen ist und den Cylinder sehr dicht verschliefst. Die sphärische Höhlung des Bodens k ist dem
sphärischen Boden des Kolbens d genau angepafst, so dafs das Volumen der Oelschicht
zwischen diesen beiden Theilen 200 cbmm nicht übersteigen kann.
Der Kolben d hat eine Höhlung /, in welche man OeI giefst. Durch' den Boden k geht
ein durch einen Hahn m verschliefsbarer Centralkanal. Dieser Kanal mündet in einen
kleinen Behälter n, welcher bestimmt ist, das tropfende OeI aufzufangen, und mit einer gebogenen
Röhre 0 versehen ist, welche vermittelst einer mit zwei sphärischen Erweiterungen
versehenen Glasröhre ρ mit der Lampe verbunden ist, welche von Luft entleert werden
soll.
Unter der Glasröhre ρ hängt ein kleiner Behälter aus Kautschuk q, welcher innen mit
einer Spiralfeder versehen ist und mit OeI gefüllt wird. Dieser Behälter dient als Indicator
der Wirkung des Apparates, wie weiter unten beschrieben.
Die in die Nabe des Kolbens eingeschraubte Stange c desselben ist mit einem sehr feinen
Centralkanal versehen, welcher durch einen Hahn r von nachstehender Construction, Fig. 2
und 3, verschlossen wird.
Der Schlüssel oder die Nufs s des Hahnes r hat zwei Bohrungen, deren Richtungen einen
rechten Winkel bilden und (bei der in Fig. 1 und 2 gezeigten Stellung des Griffes des Hahnes
r) den Centralkanal der Stange c und des Bodens k mit der Höhlung I des Kolbens d
verbinden.
Wirkung des Apparates. Wenn der Kolben d sich am Boden des Cylinders a befindet,
schliefst man die Hähne r und m und verbindet recht dicht (mittelst eines Kautschukrohres)
die Lampe mit dem Ende der Glas-
röhre p. Hierauf hebt man durch Drehung der Kurbel h den Kolben d, und sobald derselbe
am Ende seines Hubes angelangt ist, öffnet man (auf ι oder 2 Secunden höchstens)
den Hahn m. Die Luft wird hierdurch aus dem Glasbehälter der Lampe entleert und entweicht
in den Cylinder α. Wenn man den Hahn m nun plötzlich öffnet, so sieht man,
dafs ein Tropfen OeI vom oberen Theil des Behälters q in die Erweiterung px der Glasröhre
ρ geschleudert wird.
Nachdem man den Hahn m geschlossen hat, öffnet man den Hahn r mittelst der Stange e
und dreht die Kurbel h, um den Kolben d nach unten zu bringen.
Während derselbe sich senkt, entweicht die unter dem Kolben befindliche Luft durch den
Centralkanal der Stange c und den Hahn r nach aufsen.
Sobald der Kolben wiederum am Ende seines Hubes angelangt ist, schliefst man wieder
den Hahn r und dreht die Kurbel h nach entgegengesetzter Richtung, um den Kolben d
wieder zu heben. Zu Ende seiner aufsteigenden Bewegung öffnet man aufs Neue für kurze
Zeit den Hahn m, wodurch eine neue Verdünnung der Luft im ganzen Apparat, folglich
auch im Kugelbehälter der Lampe bewirkt wird.
Wenige Hübe des Kolbens genügen, um die Verdünnungsgrenze zu erreichen, welche für
die erwähnten Abmessungen des Cylinders a ca. Y7000OOO des atmosphärischen Druckes beträgt.
Man beendet die Operation, sobald man am Oeltropfen in der Glasröhre ρ keine Bewegung
mehr wahrnimmt, wenn man den Hahn m plötzlich öffnet. .
Das Reservoir q ist aus Kautschuk angefertigt, um dasselbe (mit der Hand) verlängern und so
die Gröfse des sich ■ in der Glasröhre ρ bewegenden Oeltropfens verringern zu können,
weil selbstverständlich gegen das Ende der Operation dieser Tropfen so leicht wie möglich
sein mufs, um durch die Einwirkung der im Reservoir (Kugel) der Lampe zurückbleibenden,
äufserst geringen Quantität Luft bewegt zu werden.
Es ist einleuchtend, dafs durch Verlängerung des Cylinders α man eine noch bedeutendere
Luftleere erhält, ebenso wird der Grad der Verdünnung erhöht, wenn man den zu
entleerenden Behälter der Lampe erhitzt, während die Pumpe sich in Thätigkeit befindet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Luftpumpen die Anordnung eines Cylinders (α) von beträchtlicher Länge,, in Combination mit einem Kolben (d), insoweit dieser in seiner Höhlung einen Hahn (r) besitzt, welcher einen in der Kolbenstange befindlichen, mit dem von Luft zu entleerenden Behälter in Verbindung zu setzenden feinen Kanal regiert, sowie mit einem Hahn (m), durch dessen plötzliches Oeffnen und Schliefsen die gröfstmögliche Luftverdünnung bedingt wird, wobei die Anzeige des Schlusses der Pumpoperation durch ein Vacuummeter oder einen Indicator bezw. ein Kautschukrohr q, welches mit OeI gefüllt ist, bewirkt werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE36275C true DE36275C (de) |
Family
ID=312095
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT36275D Expired - Lifetime DE36275C (de) | Luftpumpe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE36275C (de) |
-
0
- DE DENDAT36275D patent/DE36275C/de not_active Expired - Lifetime
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