DE43425C - Dampfwasser-Ableiter - Google Patents

Dampfwasser-Ableiter

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DE43425C
DE43425C DENDAT43425D DE43425DA DE43425C DE 43425 C DE43425 C DE 43425C DE NDAT43425 D DENDAT43425 D DE NDAT43425D DE 43425D A DE43425D A DE 43425DA DE 43425 C DE43425 C DE 43425C
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DE
Germany
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valve
steam water
hood
opening
trap
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT43425D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. H. NACKE in Kotitz bei Coswig, Sachsen
Publication of DE43425C publication Critical patent/DE43425C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16TSTEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
    • F16T1/00Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
    • F16T1/20Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by floats
    • F16T1/26Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by floats of upright-open-bucket type
    • F16T1/28Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by floats of upright-open-bucket type using levers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Wirkung von Dampfwasser-Ableitern mit offenem Schwimmtopf oder geschlossenem Schwimmer wird, namentlich bei kleinen Durchgangsöffnungen des inneren Auslafsventils, leicht durch Unreinigkeiten beeinträchtigt, wenn dieselben die kleine Oeffnung des inneren Ventils verstopfen. Man mufs in solchen Fällen den Ableiter öffnen, das Auslafsventil nachsehen und reinigen.
Um dies zu vermeiden, wird an genannten Dampfwasser-Ableitern eine Vorrichtung angebracht, vermittelst welcher man, ohne den Ableiter oder eine Abdichtung an demselben zu öffnen, das innere Auslafsventil von aufserhalb öffnet und durch den kräftigen Dampfstrahl, welcher alsdann bei dem unter Dampfdruck stehenden Ableiter durch das weit geöffnete Ventil entweicht, Verstopfungen desselben beseitigt.
Fig. ι stellt einen Ableiter mit offenem Schwimmtopf und Hebelübersetzung dar; ν ist der Kegel, i der Sitz des inneren Auslafsventils, h der Hebel, an dessen langem Arm vermittelst Stange 5 der Schwimmtopf hängt. Ein cylindrischer Stift k trägt an seinem unteren Ende ein Ventil m; der Stift ist leichtgehend in die cylindrische Bohrung des Ventilsitzes η eingepasst und in seiner oberen Hälfte mit Gewinde versehen, so dafs man ihn mittelst einer Mutter q fest und dampfdicht gegen den Ventilsitz η anziehen kann. Soll das Auslafsventil vi, während der Ableiter unter Dampfdruck steht, ausgeblasen werden, so schraubt man die sternförmige Mutter q in die punktirt gezeichnete Stellung, drückt kräftig auf dieselbe und preist damit den Stift k so weit nieder, dafs er die Stange s trifft, niederdrückt und hierdurch vermittelst Hebels h das Auslafsventil ν i öffnet.
Sobald man aufhört, auf den Stift k von oben zu drücken, wird derselbe durch den im Ableiter herrschenden Dampfdruck selbstthätig in die Höhe geschnellt, bis der Ventilkopf m wieder abdichtet.
Will man das Ventil ν i eine längere Zeit, ohne den Stift k niederzuhalten, unter Dampfdruck ausblasen lassen, so wird der gebogene Arm r aus der punktirten in die gezeichnete Stellung gedreht, so dafs er über einem Arm der sternförmigen Mutter q steht und dadurch verhindert, dafs der Dampfdruck den Stift k heraufdrUckt.
Das Oeffnen des Ventils ν i kann auch vermittelst eines Daumens oder Excenters d bewirkt werden, wie Fig. 2 und 3 zeigen, indem man den Daumen durch Umlegen eines aufserhalb befindlichen Armes n> in die punktirt gezeichnete Stellung bringt und dadurch, den Hebel h herabdrUckend, das Ventil vi öffnet.
Der Druckstift k kann auch, wie Fig. 10 zeigt, als Druckschraube construirt sein, wobei η das Muttergewinde erhält. Durch Drehung von k wird in diesem Falle selbst bei grofsem inneren Widerstand, also bei stärkstem Dampfdruck und gröfsten Ventilöffnungen, das Oeffnen von ν leicht bewirkt.
In ähnlicher Weise, wie in Fig. 1, 2 und 4 beispielsweise dargestellt ist, läfst sich ein Mechanismus zum Oeffnen des inneren Aus-
lafsventils von aufsen, an allen Dampfwasser-Ableitern, welche mit offenem Schwimmtopf oder mit Hohlschwimmern arbeiten, anbringen.
Um ferner den Ventilkegel ν in seiner Längsrichtung nach abgehobener Haube / leicht einstellen zu können und gleichzeitig zu erreichen, dafs bei geschlossener Haube nicht eine solche Verstellung selbstthätig durch Erschütterungen u. s. w. stattfinden kann, und ferner zu erreichen, dafs der freihängende Ventilkegel bei seinen pendelnden Bewegungen nicht mit seiner Spitze aus der Oeffnung i herausgleitet, wird nachfolgende Einrichtung angewendet.
Oberhalb des Ventilkegels ist dessen Kopf quadratisch oder auch rund mit zwei sich gegenüber stehenden ebenen Flächen. Die weitere Fortsetzung desselben bildet eine Schraube vermittelst welcher ν in dem vom Endzapfen des Hebels h getragenen Mutterstück hängt. Die Haube / hat einen Fortsatz o, welcher bis auf einen geringen Zwischenraum an den Kopf von ν herantritt; ebenso ist der Zwischenraum des Kopfes von ν bis zur Wand des Ständers u ein geringer, so dafs, wenn ν an u oder ο anschlägt, seine Spitze sich noch nicht aufserhalb der Oeffnung von i befindet, also bei einem Schlufs des Ventils stets wieder in i hineingleiten mufs.
Ferner trägt der Ständer u zwei Backen e, Fig. 5, welche zwei Flächen des Kopfes von ν lose zwischen sich fassen, so dafs ν nur einen geringen Drehungsspielraum hat, so lange sich sein Kopf zwischen den Backen e befindet. Schliefslich stehen diese Backen am Ende so weit vor, dafs sie einen Anschlag für den Fortsatz ο der Haube bilden und so verhindern, dafs beim Aufsetzen der Haube ο zu nahe an das Ventil ν gerückt wird und dieses in eine schiefe Lage bringt.
Ist die Haube abgehoben und will man den Ventilkegel in seiner Längsrichtung verstellen, so nimmt man den Drehzapfen c heraus und hebt den Hebel h sammt Ventil v, wie Fig. 5 zeigt, ein Stück empor, bis ν aus den Backen e e kommt und nun leicht gedreht werden kann. Man kann also hiernach bei abgenommener Haube Verstellungen leicht vornehmen, während bei geschlossener Haube der zufällige Eintritt solcher Verstellungen verhindert ist und gleichzeitig erreicht wird, dafs der freischwebende Ventilkegel ν nicht aus der Oeffnung seines Sitzes herausgleiten kann.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . An Dampfwasser - Ableitern mit offenem Schwimmtopf oder mit Schwimmer die Anbringung einer den Lufthahn ersetzenden Entlüftungsvorrichtung, bestehend aus einem Mechanismus, durch welchen man von aufsen, ohne den Ableiter zu öffnen, das innere Auslafsventil in geöffneter Stellung feststellen kann, wie dies die Constructionen in Fig. 1, 2 und 4 zeigen.
  2. 2. Die beschriebene Anordnung eines in seiner Längsrichtung verstellbaren Ventilkegels in Verbindung mit dem bei geschlossener Haube dessen Ausschlag begrenzenden Fortsatz 0 und den die Verstellung desselben hindernden Backen e.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT43425D Dampfwasser-Ableiter Expired - Lifetime DE43425C (de)

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