DE56598C - Ueberflur-Wasserpfosten (Hydrant) verbunden mit einem Strafsenbrunnen - Google Patents

Ueberflur-Wasserpfosten (Hydrant) verbunden mit einem Strafsenbrunnen

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DE56598C
DE56598C DENDAT56598D DE56598DA DE56598C DE 56598 C DE56598 C DE 56598C DE NDAT56598 D DENDAT56598 D DE NDAT56598D DE 56598D A DE56598D A DE 56598DA DE 56598 C DE56598 C DE 56598C
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DE
Germany
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water post
hydrant
floor water
spindle
well
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT56598D
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English (en)
Original Assignee
G. forberg in Halle a. S
Publication of DE56598C publication Critical patent/DE56598C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B9/00Methods or installations for drawing-off water
    • E03B9/02Hydrants; Arrangements of valves therein; Keys for hydrants
    • E03B9/04Column hydrants

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die in den Zeichnungen, ebenso wie in der Zeichnung des Haupt-Patentes mit 0 bezeichneten Sauglöcher des Ejectors b sollen zur Zeit, wenn der Wasserpfosten als solcher, nicht aber der Stfafsenauslauf gebraucht wird, geschlossen bleiben, damit dann bei t Wasser nicht ausfliefsen kann. Bei der Anordnung des Patentes No. 47080 wurde das Auslaufen durch Anbringung einer Verschraubung des Armes ρ verhindert. Diese mufs bei jedem Gebrauch des Strafsenauslaufes gelöst und wieder geschlossen werden.
Diese Unbequemlichkeit wird beseitigt durch die Anbringung von selbstthätig schliefsenden Ventilen, welche die Oeffnungen 0 0 und mit ihnen den Eintritt von Druckwasser in die hohle, als Steigrohr dienende Spindel c absperren, wenn letztere gehoben und dadurch das Tellerventil α geöffnet wird. Als solche Ventile wirken die Gummiplatten mm, welche an den pendelartigen Hebeln ν angebracht sind. Beim Lüften der hohlen Spindel c, wodurch das Tellerventil α ebenfalls gehoben und der Hydrant in Gang gesetzt wird, werden die Hebel ν durch die an deren Enden angebrachten Gewichte w niedergezogen und die Gummiplatten u legen sich auf die — Verlängerungen der Sauglöcher 0 darstellenden — Röhrchen χ, dieselben verschliefsend und so jeden Eintritt von Druckwasser verhindernd. Wird dann durch Niederdrücken der hohlen Spindel c das Ventil α geschlossen, so stofsen die Gewichte w der in ihrer Länge genau abgepafsten Hebel ν auf den Boden des Standrohres, Fig. 2, oder einen anderen Widerstand auf, und werden so um ihre Angelpunkte gedreht, dafs sich die Gummiplatten von den Röhrchen entfernen. Wird dann in den Ejector b durch Niederdrücken von I und Oeffnen von k Druckwasser eingeführt, so saugt dasselbe durch 0 und χ das Rückstandswasser des Wasserpfostens an und entfernt es durch den Auslauf t und P-
Eine andere Anordnung mit gleicher Wirkung stellt Fig. 3 dar. Hier ist 0 der Ejector mit dem Röhrchen χ, welches an seinem Ende den Sitz für das Kugelventil u bildet. Letzteres wird durch die Stange ν geführt, und das Aufsitzen dieser letzteren mit ihrem unteren Ende w bedingt die Oeffnung des Ventils u.
Während Fig. 1 und 2 vollständig die Anordnung der Patentschrift No. 47080 in Verbindung mit den beschriebenen Neuerungen zeigen, stellen die Fig. 4 und 5 in zwei rechtwinklig zu einander geführten Verticalschnitten eine Anordnung in Verbindung mit diesen Neuerungen dar, bei welcher die Druckspindel c des Hydranten und die Stange Z nicht concentrisch, sondern neben einander angeordnet sind.
Die Buchstabenbezeichnung gleichnamiger Theile ist dieselbe, ebenso ihre Thätigkeit und Wirkungsweise.
Die Fig. 6 und 7 stellen eine Anordnung im obersten Theile des Ueberflur - Wasserpfostens (D. R. P. No. 47080) dar, durch welche ermöglicht wird, den Druckknopf η am obersten Ende der Stange I nicht nur direct mittelst der Hand niederzudrücken, sondern die Kraft mittelst eines Handhebels β, wie solche bei allen übrigen Strafsenbrunnen etc. üblich sind, auf den Knopf η und die Stange /. zu übertragen.
Zu diesem Zweck ist der Ständer bei α getheilt und mit einer Zwischenplatte versehen, durch welche die Spindel c und die Stange I mittelst Stopfbüchsen geführt sind.
Die Spindel c wird da, wo der Hebel β in sie hineingreift, um den Knopf η zu erreichen, mit einem passend geschlitzten Ueberwurfstück versehen.
Werden Spindel c und Stange / nach Fig. 3 und 4 getrennt angeordnet, so sind zwei Stopfbüchsen bei α anzuordnen. Der Wasserpfostenanschlufs findet bei γ unterhalb der Abschliefsung α seinen Platz.
Im Vorstehenden wurde bereits auf die durch die Fig. 4 und 5 dargestellte Anordnung hingewiesen, bei welcher die Druckspindel des Wasserpfostens einerseits und das mit dem Steigrohr des Strafsenbrunnen - Druckständers identische Entwässerungsrohr andererseits zwar, wie es der Inhalt und Sinn der Ansprüche, sowie Beschreibung unter No. 47080 verlangen, zu einem Körper vereinigt, aber nicht mehr concentrisch zu einander angeordnet sind. Um dies noch besser klarzustellen, ist in dem in Fig. 8 dargestellten Ueberflur - Wasserpfosten, ebenso wie in Fig. 1, die Spindel des Entlastungsventils k in der röhrenförmigen Druckspindel c centrisch eingeschlossen, ferner der Körper des Tellerventils α mit dem Ejector b und durch diesen mit dem Strafsenbrunnen-Steigrohr c1, welches zugleich Entwässerungsrohr ist, fest verbunden; aber das Rohr c1 ist nicht identisch mit c und neben demselben angeordnet. Es hat -dies den Vortheil, dafs der Druckhebel β und dessen Berührungsstelle η mit der Ventilstange Z vollkommen trocken erhalten werden können dadurch, dafs beide Rohre in dem Flantsch α mit je einer Stopfbüchse abgedichtet sind. Fig. 9 zeigt die Einzelnheiten für die Anbringung der schon in Fig. 3 dargestellten Ventile u zum selbstthätigen Abschlufs der Ejectorsauglöcher 0.

Claims (2)

Patent-Anspruch: Eine Ausführungsform des durch Patent No. 47080 geschützten Wasserpfostens, bei welcher zu den dort angegebenen wesentlichen Merkmalen:
1. vor den Oeffnungen (0) noch die beim Oeffnen des Ventiles (a) durch die Schwerkraft sich schliefsenden und beim Schliefsen von (a) durch Aufstofsen der Arme oder Stäbe (v) sich öffnenden Ventile (u) oder
2. noch eine bezw. zwei in einer Scheidewand (α) liegende Stopfbüchsen zur dichten Führung des Rohres (c) oder der beiden Rohre (c und C1J angeordnet sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT56598D Ueberflur-Wasserpfosten (Hydrant) verbunden mit einem Strafsenbrunnen Expired - Lifetime DE56598C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6082837A (en) * 1996-11-27 2000-07-04 Alu, Inc. Modular display system of interlocking components

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US6082837A (en) * 1996-11-27 2000-07-04 Alu, Inc. Modular display system of interlocking components

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