DE33739C - Neuerung an Thürgehängen - Google Patents

Neuerung an Thürgehängen

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Publication number
DE33739C
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DE
Germany
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door
pin
piston
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piston rod
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT33739D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. S. STEVENS und Ch. G. MAJOR in London
Publication of DE33739C publication Critical patent/DE33739C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F3/00Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices
    • E05F3/04Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices with liquid piston brakes

Landscapes

  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
in LONDON.
Neuerung an Thürgehängen.
Zusatz zum Patente No. 30512 vom 20. April 1884.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. April 1885 ab. Längste Dauer: 19. April 1899.
Diese Neuerung an dem in der Patentschrift No. 30512 beschriebenen Thürgehänge ist in beiliegender Zeichnung dargestellt. Da dieses Thürgehänge selbst in einigen unwesentlichen Punkten Abänderungen erfahren hat, so ist, obwohl diese den eigentlichen Gegenstand des Patentes nicht berühren, doch zunächst des leichteren Verständnisses halber eine Beschreibung desselben vorauszuschicken.
Es ist A, Fig. ι , wieder der aufrechte Zapfen, der an dem Gehäuse des Gehänges befestigt ist. Dieser Zapfen hat an seinem unteren Ende zwei einander entgegengesetzt gerichtete Arme C C (s. auch Fig. 2, 7 und 11), welche rechtwinklig gegen die Thürfläche stehen. Innerhalb des Gehäuses -B ist ein Cylinder F angebracht, der an dem vom Zapfen entfernten Ende offen, am anderen Ende so weit geschlossen ist, dafs nur die Kolbenstange E passirt. Diese ist mit dem Kolben / verbunden, Fig. 2, welcher Durchbrechungen k k besitzt, durch welche eine in B befindliche Flüssigkeit hindurchtreten kann. Ein Ventil L, Fig. 10, ist so angeordnet, dafs es die Oeffnungen k schliefst, wenn der Kolben / mit demselben in Berührung kommt, andererseits aber der Flüssigkeit den nöthigen Durchgang gestattet. Zwischen Kolben I und dem Gehäuse B ist im Cylinder eine Feder J angebracht, welche, wie Fig. 4 zeigt, auch auf Zug beansprucht sein kann. Die Cylinderwand hat eine Oeffhung W, Fig. 1, welche vom Kolben nicht verdeckt werden kann. Diese OefFnung gestattet der Flüssigkeit den Ein- und Austritt aus dem Cylinder von bezw. nach dem Gehäuse B. Am Cylinderende gegen Zapfen A zu befindet sich der Vorsprung M mit einer horizontalen Durchbrechung N und einer verticalen Durchbrechung O, welche sich schneiden. Die Verbindung zwischen N und O kann durch Schraube P unterbrochen werden, welche konisch geformt ist und dadurch die Oeffnung N mehr oder weniger freigeben kann. Die Kolbenstange E ist durch ein Querstück mit der Gabel e, Fig. 1, 2, 8 und 9, verbunden, welche in der Mitte nach oben zu flach ist und durch die Feder J gegen das Stück C geprefst wird, Fig. 1. Die Unterkante von e ist abgerundet und kann durch die Verbindungsschrauben d d gegen die Kolbenstange verstellt werden, indem man die eine Schraube löst und die andere anzieht. Hierdurch ist die Vorrichtung gegen den Zapfen A zu justiren, falls die ThUr nicht genau hängt. Das Gehäuse B ist mit OeI, Glycerin oder sonst geeigneter Flüssigkeit gefüllt.
Die Wirkung der Einrichtung ist die folgende: Beim Oeffhen der Thür drückt der eine oder andere der Arme C den Kolben in den Cylinder zurück und preist die Feder zusammen, wobei Flüssigkeit in den Raum hinter dem Kolben tritt. Wenn die Thür losgelassen
wird, treibt die Feder den Kolben vorwärts, welcher Bewegung dadurch entgegengewirkt wird, dafs das Ventil L sich schliefst und die Flüssigkeit nur durch das Loch IV entweichen kann. Die Geschwindigkeit, mit welcher die Thür schliefsen soll, kann man also durch die Schraube P reguliren, indem man mittelst derselben die Oeffhung N mehr oder weniger schliefst. Während der Kolben in seine Anfangslage zurückkehrt, dringt durch die Oeffnung W Flüssigkeit hinter dem Kolben in den Cylinder und füllt denselben für ein neues Spiel des Apparates. Die Arme C des Zapfens^! sind so geformt, dafs die gröfste Spannung zwischen Feder und Arme zum Halten der Thür in geschlossener Stellung der letzteren ausgeübt wird und dafs der Widerstand schwächer wird bei weiterem Oeffnen der Thür.
Um nun beim Schliefsen der Thür das unnöthige Hin- und Herschlagen derselben zu verhüten, ist folgende Anordnung getroffen. Der obere Theil des Zapfens A, Fig. i, 2, 8 und 9, hat einen weiteren, dritten Arm c, der rechtwinklig gegen die anderen Arme C gerichtet ist und in der Fluchtlinie der Thür liegt. Von der Unterseite dieses Armes tritt der Zapfen α nach unten vor. Oben auf der Gabel e sind zwei Hörner b b angebracht, Fig. 8 und 9, welche den Thürdrehzapfen A umfassen und in gleicher Höhe mit Zapfen a stehen. Bei der Gestaltung der Hörner ist der Umstand ins Auge gefafst, dafs, wenn Zapfen A sich dreht und durch die Arme C C das Stück e verschiebt, der Zapfen α gleichzeitig einen Viertelkreis beschreibt, dessen Richtung zunächst die Bewegungslinie von e kreuzt und schliefslich mit letzterer zusammenfällt. Sobald die ThUr sich von der Kolbenstange E bezw. ein Arm C von dem Querstück e trennen will, stöfst der Zapfen α gegen ein Horn b\ hierdurch wird die Thür behindert, sich zu bewegen, bis die Kolbenstange das Horn vorwärts geschoben und aus dem Wege geschafft hat. Das Horn hindert hierdurch beständig das Schliefsen der ThUr, während dies Hindernifs stets durch die vorwärts gehende Kolbenstange beseitigt wird.
In Fig. 3 ist die gleiche Einrichtung bei einer einseitig sich öffnenden Thür gezeigt, bei welcher nur ein Horn b nöthig ist. Auch die Verstellbarkeit des Stückes e gegen die Kolbenstange kann in diesem Falle entbehrt werden; e ist daher unmittelbar mit der Kolbenstange verbunden.
Die vorbeschriebene Hemmvorrichtung mag auch bei Thüren Anwendung finden, bei denen das Schliefsen ohne Feder J erfolgt. In diesem Falle wird der Cylinder konisch ausgebohrt, wie Fig. 10 zeigt, so dafs der Kolben nur bei nahezu geschlossener Thür im Cylinder dicht anliegt.
Fig. 5 und 6 zeigen eine Abänderung, bei welcher das Stück e und der dritte Arm c fortfallen und der Zapfen α durch eine Rolle a ersetzt ist, die auf einem Stift am Ende der Kolbenstange E drehbar gelagert ist. Der Thürzapfen A hat nur einen Arm C, der mit einer Nuth versehen ist, in welcher die Rolle a läuft. Es ist ersichtlich, dafs die ThUr dabei der Hemmvorrichtung stets folgen mufs. Die Justirschrauben dd sind bei diesen Constructionen seitwärts am Gehäuse B angeordnet und der Cylinder ist bei X am Ende derselben drehbar gelagert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An dem unter Patent No. 30512 geschützten Thürgehänge die Anbringung eines dritten Armes c mit Zapfen α an dem Thürzapfen A in Verbindung mit den beiden (bezw. mit einem Horn, Fig. 3) Hörnern b und der an der Kolbenstange befestigten Gabel e zur Verhütung des Hin- und Herschiagens der Thür.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT33739D Neuerung an Thürgehängen Expired - Lifetime DE33739C (de)

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