DE210282C - - Google Patents

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DE210282C
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DE
Germany
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wing
door
leaf
rods
attached
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DENDAT210282D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/32Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing
    • E06B3/34Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with only one kind of movement
    • E06B3/36Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with only one kind of movement with a single vertical axis of rotation at one side of the opening, or swinging through the opening
    • E06B3/367Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with only one kind of movement with a single vertical axis of rotation at one side of the opening, or swinging through the opening specially adapted for furniture

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Extensible Doors And Revolving Doors (AREA)

Description

'ci-ntIb.
otMcjijrucit bet σα-Tvwivtinia
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 210282 KLASSE 34£ GRUPPE
HEINRICH RICHTER in SEPPENRADE.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. März 1908 ab.
Durch die Erfindung wird bezweckt, das die Türen verbindende Gestänge zu vereinfachen und die Bodenfläche des Gegenstandes, bei welchem die Tür verwendet ist, möglichst von dem Gestänge frei zu halten. Das Wesen der Erfindung besteht in der Anordnung einer oder mehrerer übereinander angeordneter, für sich wirkender Stangen, die mit beiden Enden unmittelbar an den an beiden Türflügeln
ίο vorgesehenen Scharnieren oder Widerlagern angreifen.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. ι ist ein wagerechter Schnitt durch eine geschlossene zweiflügelige Tür eines Möbelstückes nach der Linie A-B in Fig. 3.
Fig. 2 ist eine ähnliche Darstellung wie Fig. ι und zeigt die Tür geöffnet.
Fig. 3 ist eine Rückansicht der geschlossenen Tür.
Das Möbelstück α ist mit einer zweiflügeligen Tür versehen, deren beide Flügel b und c mittels Zapfen d und e an dem Möbelstück drehbar befestigt sind. An dem Flügel b sind mittels Scharniere f (Fig. 2 und 3) zwei Stangen g angelenkt, die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus Holz bestehen. An jeder Stange g ist an deren freiem Ende ein Haken h angeordnet, der in eine an dem anderen Flügel c vorgesehene Führung greift. Diese Führung besteht aus einem u -förmigen Blechstück i, das auf ein in den Flügel c eingelassenes Befestigungsblech k genietet und zwischen dessen Flanschen ein Zapfen I angebracht ist. Der Haken h wirkt zwischen dem Zapfen / und der Wand m des Blechstückes i, und das gekrümmte Hakenende befindet sich bei geschlossener Tür in einiger Entfernung vom Zapfen /. An jeder Stange g ist ein kurzes Anschlag- und Führungsblech η befestigt, das bei geschlossener Tür hinter einen an dem Flügel c angebrachten Blechhaken 0 greift.
Diese Beschläge n, 0 haben den Zweck, ein öffnen der Flügel b und c bei gesperrtem Schloß q (Fig. 3) zu verhindern, und ersparen einen an einem der Flügel angeordneten, hinter ein Widerlager des Möbelstückes greifenden Riegel. Durch die Beschläge η, ο wird nämlich verhindert, daß am Anfang des öffnens des Flügels c die Stangen g sich mit ihren Flächen r von diesem Flügel c entfernen können, und da bei einem Versuch, die Flügel b, c bei gesperrtem Schloß q zu öffnen, die Stangen g sich mit ihren Flächen r von dem Flügel c zu entfernen suchen, ist es unmöglich, die Flügel b, c bei gesperrtem Schloß q zu öffnen. An der Vorderseite des Flügels b ist eine Leiste f (Fig. 1) befestigt, die über den anderen Flügel c vorspringt.
Die Wirkungsweise der Tür ist folgende: Das Öffnen erfolgt dadurch, daß ein Schlüssel in das Schlüsselloch q (Fig. 3) des an dem Flügel b vorgesehenen Schlosses gesteckt und dann · nach Öffnen des Schlosses der Flügel b nach außen gezogen wird, wobei er sich um seine Zapfen d, dreht. Hierdurch wird auch
der Flügel c auf folgende Weise selbsttätig geöffnet: Am Anfang der Öffnungsbewegung des Flügels b wirken. die Stangen g mit ihren Flächen r (Fig. ι und 2) gegen die Rückseite des Flügels c und beginnen diesen um die Zapfen e zu drehen. Sobald das gekrümmte Ende der Haken h mit den Zapfen I in Berührung kommt, wird bei der weiteren Öffnungsbewegung des Flügels b der Flügel c durch den von den Haken h auf die Zapfen I ausgeübten Zug weiter um die Zapfen e gedreht, bis beide Flügel vollständig geöffnet sind.
Beim Schließen wird ebenfalls nur gegen den Flügel b von Hand ein Druck ausgeübt. Der Flügel c schließt sich dann selbsttätig dadurch, daß zunächst das gekrümmte Ende der Haken h gegen die Wand m der lj -förrriigen Bleche i des Flügels c wirkt, während am Ende der Schließbewegung der vorspringende Teil der Leiste p (Fig. 1) gegen den Flügel c drückt.
Es braucht also sowohl beim öffnen wie auch beim Schließen der Tür lediglich der eine Flügel b gedreht zu werden, wobei sich dann der andere Flügel selbsttätig mitöffnet oder mitschließt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche :
1. Zweiflügelige Tür. insbesondere für Möbel, deren Türflügel durch ein Gestänge miteinander verbunden sind und die sich zwangläufig gleichzeitig bewegen, gekennzeichnet durch eine oder mehrere übereinanderliegende, für sich wirkende Stangen, von denen jede mit beiden Enden unmittelbar an Scharnieren oder Widerlagern angreift, die an den beiden Türflügeln vorgesehen sind.
2. Zweiflügelige Tür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede der an den einen Türflügel (b) angelenkten Stangen (g) an dem anderen Ende mit einem Haken (h) versehen ist, der in eine Führung (i) des anderen Flügels (c) greift und beim Öffnen gegen einen Zapfen (I), beim Schließen gegen eine Wand (m) dieser Führung (i) wirkt.
3. Zweiflügelige Tür nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Stangen (g) Beschläge (n) befestigt sind, die mit an dem einen Flügel (c) angebrachten Beschlägen (0) so zusammenwirken, daß ein Öffnen der Flügel (b, c) bei gesperrtem Schloß (q) verhindert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2725262A (en) * 1953-03-02 1955-11-29 John P Werkhoven Window platform

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