DE36050C - Beweglicher Schliefskloben für Thüröffner - Google Patents

Beweglicher Schliefskloben für Thüröffner

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Publication number
DE36050C
DE36050C DENDAT36050D DE36050DA DE36050C DE 36050 C DE36050 C DE 36050C DE NDAT36050 D DENDAT36050 D DE NDAT36050D DE 36050D A DE36050D A DE 36050DA DE 36050 C DE36050 C DE 36050C
Authority
DE
Germany
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roller
rod
door openers
sleeping block
lever
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT36050D
Other languages
English (en)
Original Assignee
c. F. W. reinhardt in Berlin SW., Barutherstrafse 15
Publication of DE36050C publication Critical patent/DE36050C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B47/00Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means
    • E05B47/0046Electric or magnetic means in the striker or on the frame; Operating or controlling the striker plate
    • E05B47/0047Striker rotating about an axis parallel to the wing edge

Landscapes

  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTA
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Juni 1885 ab.
Die auf beiliegenden Zeichnungen dargestellte Anordnung eines beweglichen Schliefsklobens bezweckt, sowohl ein leichtes Schliefsen, als auch durch Verschiebung einer Luft- oder Flüssigkeitssäule oder durch die Contactschliefsung einer elektrischen Leitung ein leichtes Oeffnen der Thüre zu ermöglichen.
In der oberen Oeffnung des Schliefsbleches a, welche zur Aufnahme der Schlofsfalle dient, befindet sich an der vorderen Seite eine Walze b, welche sich um ihre verticale Achse dreht und ihrer Länge nach mit einer einen Winkel bildenden Ausfeilung versehen ist, wie Fig. 5, 6 und 7 zeigen. Dieser Winkel hat den Zweck, die Schlofsfalle aufzunehmen und zu halten.
Die Walze b ist leicht drehbar zwischen zwei Winkeln d d gelagert, Fig. 2 und 8; ihre Achse hat nach unten eine Verlängerung, auf der sich eine Feder befindet, durch welche die Walze stets in die Stellung getrieben wird, wie sie Fig. 5 und 7 zeigen. An der Seite der Walze b befindet sich der Stift e, Fig. 3, welcher sich hinter den Hebelarm f anlegt. Wird letzterer gehoben, so gleitet er vom Stift e ab und giebt die Walze b frei, so dafs diese der Neigung der Thür zum Aufgehen nachgiebt und sich, wie Fig. 6 zeigt, um ihre Achse dreht, wodurch die Schlofsfalle frei wird.
Um das Anheben des Hebels f, welcher leicht beweglich und durch eine Feder regulirbar auf der Platte c angeordnet ist und durch eine Ausfeilung des oberen Winkels d geführt wird, zu ermöglichen, ist ein Lappen f- angebracht. Dieser Lappen liegt auf einem Gummipilz p. Wird nun der Pilzj» durch Hineinpressen von Luft oder Flüssigkeit in bekannter Weise aufgebläht, so wird f1 angehoben, wodurch der Hebel/ vom Fangstift e abgleitet und sowohl diesen als auch die Walze b freigiebt.
Durch die Platte c sind die beiden Winkel dd zu einem Lagergehäuse verbunden, welches sich auf einem Dorn dreht, der, wie Fig. 2, 5 und 7 zeigen, an dem einen Ende der Schenkel von dd gelagert ist.
Auf diesem Dorn befindet sich eine Spiralfeder, die stets bestrebt ist, den Schliefskloben vorn gegen das Schliefsblech α zu drücken, wie aus Fig. 5 und 6 ersichtlich.
Wird die Thür zugedrückt, so streift die Schlofsfalle die Walze b; da letztere in ihrer Stellung durch den Fangstift e und den Hebel f gehalten wird, so theilt sich der Druck ■ dem ganzen Lagergehäuse mit, dieses klappt zurück und läfst die Schlofsfalle vorbei, wird aber, sowie der Druck aufhört, durch die Spiralfeder wieder in die Anfangslage zurückgetrieben, wodurch die Schlofsfalle abgefangen wird.
Fig. 9 zeigt eine Einrichtung, bei welcher an Stelle der Winkel d d zwei Platinen d1 d1 so angeordnet sind, wie in den Fig. 12 und 19 bis 22 veranschaulicht ist. Der Hebelarm/ist hier durch den Stab k vertreten, Fig. 13 und 14 Seiten- und Stirnansicht. Dieser Stab k dreht sich excentrisch um seine Achse, welche mit ihren beiden Enden durch die Platinen dl d1 hindurchreicht; auf dem einen Ende wird eine Spiralfeder so angeordnet, dafs der Stab k bestrebt ist, die in den Fig. 19, 21 und 22 gezeigte Stellung einzunehmen. Auf dem anderen Ende des Stabes k wird der kurbelartige Hebel f k so befestigt, dafs er im Ruhepunkt auf den Fächerpilz ρ zu liegen kommt.
Die Walze b ist, um Raum zu gewinnen, sowie Fig. io und ii zeigen, verschwächt. Es befindet sich auch an ihr eine kleine Fangnase e, hinter der sich, wie Fig. 19, 21 und 22 zeigen, im Ruhepunkt der Stab k legt und die Walze b festhält, bis durch Aufblähen des Fächerpilzes ρ der Kurbelarm f k gehoben und dadurch der Stab k so gedreht wird, dafs er von. der Fangnase e abgleitet und die Walze b freigiebt, Fig. 20.
Fig. 15 zeigt eine Einrichtung, bei der die drehende Bewegung des Stabes k durch einen Elektromagneten veranlafst wird.
An dem Stab k sind zwei Winkel so angeordnet , dafs zwei Anker gebildet werden, Fig. 16, 17 und 22. Diese Anker werden, wenn der Strom durch die Multiplicationsrolle des Elektromagneten el, Fig. 18, kreist und diesen zum starken Magneten macht, angezogen und dadurch der Stab k entsprechend gedreht, Fig. 22.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein aus zwei drehbaren Theilen bestehender Schliefskloben, und zwar aus der ausgeklinkten Walze b und dem Lagergehäuse ddc bezw. dl d1 c derselben, welche beiden Theile durch den Hebel/ oder die Stange k, die sich gegen die Ansätze e der Walze legen, beim Thürschlufs gekuppelt sind, zum Oeffnen derselben aber durch Bewegung von f bezw. k auf pneumatischem oder elektrischem Wege entkuppelt werden, so dafs die Walze b unter dem Einflufs der auf sie wirkenden Feder sich drehen und somit die Schlofsfalle freigeben kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT36050D Beweglicher Schliefskloben für Thüröffner Expired - Lifetime DE36050C (de)

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