DE674747C - Auswahlselbstverkaeufer - Google Patents

Auswahlselbstverkaeufer

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DE674747C
DE674747C DEA73228D DEA0073228D DE674747C DE 674747 C DE674747 C DE 674747C DE A73228 D DEA73228 D DE A73228D DE A0073228 D DEA0073228 D DE A0073228D DE 674747 C DE674747 C DE 674747C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/46Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from movable storage containers or supports
    • G07F11/50Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from movable storage containers or supports the storage containers or supports being rotatably mounted
    • G07F11/54Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from movable storage containers or supports the storage containers or supports being rotatably mounted about vertical axes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Coin-Freed Apparatuses For Hiring Articles (AREA)

Description

  • Auswahlselbstverkäufer E s sind bereits Auswahlselbstverkäufer, insbesondere für Schankstätten u. dgl., bekannt, welche einen fächerförmig unterteilten drehbaren Warenteller besitzen. Dabei ist dieser TeHer von einem Gehäuse umgeben, welches an geeigneter St#elle an seiner Oberseite, eine öffnung zur Entnahme der Waren aufweist. Diese öffnung ist gewöhnlich durch eine Tür verschlossene die mach Einwurf einer Münze geöffnet wer-den kann. Bei einer darauffolgenden, Verdrehung des Warentellers wird diese Tür zuerst zwangläufig in die Verschlußlage zurückgebracht. Dann erst kann eine andere beliebige Ware vor die Entnahnieöffnung gebracht werden und eine erneute Betätigung erfolgen. Diese bekannte Einrichtung besitzt jedoch einen außerordentlich verwickelten Aufbau für die, Steuerung der Ausgabetür, wodurch es einmal sehr leicht zu Störungen kommen kann, und zum anderen die, Herstellung erheblich verteuert wird. Ein weiterer Nachteil dieser Vorrichtung besteht darin, daßdieVorschaltung derWarentronimel und die öffnung des Verschlusses nach Einwurf einer Münze durch eine verschiedenartige Betätigungdes gleichen Hebels erfolgt. Das hat leicht Irrtümer bei der Bedienung zur Folge.
  • Die, Erfindung bezweckt, einen Sielbstverkäufer der beschriebenen Art zu verbessern, und zwar soll er sich durch einen besonders einfachen und dauerhaften Aufbau auszeichnen, und weiterhin sollen bei ihm Irrtümer in der Bedienung so gut wie ausgeschlossen sein. Das Neue besteht dabei darin, daß eine an einem den Verschlußschieber tragenden Hebel befestigte Klinke während der Offenhaltung in eine, der Ausnehmungen eines mit dem Warlenteller fest verbundenen Ringes eingreift und aus dieser -erst dann durch. eine am Gerät fest angeordnete Schrägfläche ausgell-objen wird, wenn der Verschlußschieber beim Weiterdrehen des Warentellers wieder seine Verschlußlageerrieicht hat und in dieser durch einen Riegel gesichert wird.
  • Weitere Erfindungsmerkmale sind in den Ansprüchen gekennzeichnet. InderZeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigen Abb. i einen senkrechten Querschnitt#durch den ganzen Selbstverkäufer in starker Verkleinerung, Abb. 2 die Kupplung zwischen dem Drellwerk des Warentellers -und dem Betätigungshebel des Verschlußschiebers in zwei verschiedenen Betriehsstellungen in senkreclitem Schnitt, etwa in natürlicher Größe, Abb. 3 und 4 zwei waagerechte Schnitte, in. denen mehrere übereinanderliegende und gegeneinander verstellbare Teile in Draufsicht erkennbax sind; Abb. 3 zeigt dabei die öffnungsstellung und Abb. 4 die Verschlußlage der Entnahmetür. Der Selbstverkäufer steht auf einer Grundplatte f, welche auf niedrigen Füßen w ruht. Auf der Grundplatte ist durch Schrauben i i der Sockele befestigt. Auf einem zylindrisch nach oben ragenden Teil des, Socke-Ise ruht der Nutenringd, der den unteren Abschluß der Hülste, b bildet und den waagerechten Warenteller c trägt, mit demer fest verliunden ist. Dieser Teller ist durch senkriechtePlatten 12 fächerförmig unterteilt. An der Hülse b ist,obenein Griffring k angebracht, mit dessen Hilfe der Warenteller c gedreht werden kann. Eine Glasglocke a überdeckt den Warenteller c. Sie ruht unten auf cinereingedrückten Rille 13 des aufgebogenen Randes der Grundplattef und schließt sich oben an den Drehring k an. An emer Seite besitzt diese Glasglocke a eine öffnung 2o (Abb. 3 und 4), durch welche die Waren von tdem Teller centnommen werden können. Diese. öffnung ist für gewöhnlich durch einen Schieber 14 verschlossen. Er kann in einer noch näller zu beschreibenden Weisie nach Einwurf eines bestimmten Münzbetrages um die senkrechte Mittelachse seitlich in die öffnungslage geschwenkt werden.
  • Der Verschlußschieber 14 ist an dem Hebel lt befestigt, der seinerseits an dem Ring 15 angebracht ist. Dieser Ring 15 ist drehbar an dem unteren Teil des Sockels -- gelagert. Weiterhin ist an - dem Ring 15 eine Sperrklinke s angelenkt, die unter der Einwirkung der Feder i steht und mit ihrem freien,oberen Ende ständig gegen den Nutenring d gedrückt wird. Sie greift also bei geeigneter Stellung des Nutenringes d gegenüber dem mit dem Verschlußschieber 14 in Verbindung stehenden Ring 15 in eine der Nuten des Ringes d ein und kuppelt dadurch den Verschlußschieber 14 mit dem Ring k zum Verdrehen des Warentellers c.
  • An. dem feststehenden Sockel e ist eine Lenkschlene 1 angebracht (Abb..3), die mit einer schräg verlaufenden seitlichen Kante 16 versehen ist. Wird bei der Drehung des Warentellers c in der Pfeilrichtung 7 die Klinke s gegen diese S chrägkante 16 ges choben, ßo wird sie aus der betreff-enden Nut des Ringes d herausgehobm (Abb,4), so daß von da ab der Teller c gedreht werden kann,ohne gleichzeitige Mitnahme. des Verschlußschiebezs 14. Die EntRahMeÖffn.UUg 2o der Glocke a ist dann verschlossen.
  • Der Verschlußschie-ber 1,4 wird durch eine Feder 5 (Abb- 3 und 4), der-en freies Ende an, dem festen Sockelansatz6 angebracht ist, ständig in die öffnungslage gezogen. In der Verschlußlage (Abb - 4), wo also die Feder 5 stark gespannt ist, wird der Schieber 14 gehalten, durch einen Riegela, der mit dem unter Wirkung der Diuckfedern 17 stehenden Auslöserg in Verbindung steht (Abb. i). Die Federn 17 drücken den Riegel a in die in,den Abb.3 und 4 dargest#ellbc Sperrlage. Das Zurückziehen des Riegels u kann nach Einwurf des Münzbetrages in den Kanal 1 durch Druck auf den Knopf 1 erfolgen. Die Münzen werden in dem Auslöser g aufgehalten und bilden dann eine in der Zeichnung nicht sichtbare Kupplung mvischen diesem und dem Druckknopf 1, dessen Abwärtsbewegung durch die beiden konisch ausgebildeten Druckstücke p und o in eine waagerechte Bewegung des Gleitkörpers o verwandelt wird.
  • Nachdem in der vorbeschriebenen Weise der Riegel a zurück;gezogen wurde, schnellt der den Verschlußschieber 14 tragen-de Hebel- arm k unter Einwirkung der Feder 5 aus der in Abb. 4 dargestellten Verschlußlage in die in Abb. 3 gezeichnete Stellung, so daß nunmehr die vor die Entnahmeöffnung der Glocke a gebrachte Ware entnommen werden kann.
  • - Die öffnungsbewegung des Verschlußschieberhebels lt wird dadurch begrenzt, daß der Riegel a gegen den die Klinke s' tragenden Tei12 anschlägt (Abb.3). Eine weitereVerschwenkung des Verschlußschieberhk#b,els h oder des Ringes 15 entgegen dem Uhrzeigersinn. ist also nicht möglich. Da weiterhin bei dieser Schieherstellung auch der Wa#entellerc durch die Klinkes mit dem Ring15 gekuppelt ist (Abb. i und 2), kann auch zu--nächst dieser Teller c nicht mehr in dieser Richtung verdreht werden. Es bleibt lediglich die Verdrehung in der Pfellrichtung 7 übrig, bei welcher gleichzeitig unter Spannung der Feder 5 der Verschlußschieberhebüllz -und damit der Schleber 14 selbst wieder in die Verschlußlage gezogen wird (Abb. 4).
  • Bei dieser Versch:wenkung dies- Hebels h gleitet der Riegel a an der Feder 3 entlang, bis er schließlich hinter dem Eilde"4 dieser Feder wieder in seine Sperrlage schnellt und so den Vefs,chlußschi-eberllebellz und,den Verschlußschieber 14 bis zur nächsten Auslösung verriegelt hält.
  • Unmittelbar, nachdem der Riegel a wieder in die Stellung der Abb.4 vorgeschnellt ist, stößt die Sperrklinkes vor die abgeschrägtee Kante 16 der Gleitschiene 1 -und wird dadurch zurückgeschaben, so daß die Kupplung zwischen dem Warenteller c und dem Verschluß-# schieberhebel lt aufgehoben ist.
  • Nunmehr befindet sich also der Schieber 14 in der Verschlußlage, und der Warenteller c kann wieder frei in einer oder in beiden Richtungen beliebig verdreht werden.' Die in der Mitte des Selbstverkäufers ge-Legene, Lagerbüchse z ist an ihrer Oberseite geschlossen durch eine Abdeckplatte m, die mit ihr-ein Rand auch über die. Innenkante des Drehringes k greift. Diese Platte m ist durch Schrauben i o (Abb. r) mit der Grund-?latte j verbunden. Die Muttern zum Anziehen dieser Schrauben liegen in der Geldkassette r unterhalb der Grundplatte f. Es kann also der Selbstverkäufer erst nach öffnung der Kassette durch Lösung der Muttern in seine Bestandteile zerlegt werden.
  • Auf der Plattem ist ein Griffknopf v vorgesehen, der ein bequemes Tragen des Selbstverkäufers gestattet.
  • Das Füllen des Selbstverkäufers erfolgt b#i .offenem Verschluß,schieber 14 durch die Entnahmeöffnung dex Glasglocke. Um alsdann denWarenteller imFreilauf drehen zukönnen, genügt es, bei geöffneter Kassette r den in dieselbe hineinragenden Fo#rt.s,atz ig der Ik-,Unkes, anzudrücken, wodurch die Kupplung zwischen dem Warentellexe und der Verschlußeinrichtung 15, h, 14 aufgehoben wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRüci-ir: i. Auswahlselbstverkäufer, bei dem ein Warenteller drehbar ist hinter einen um die Trommelachse Inn und her schwenkbaren Verschllußschieher, Ader sich in der Offenstlellung mit dem Warentellex so kuppelt, daß er bei dessen Weiterdrehung wieder in die Verschlußlage . zurückgezogen wird, dadurch gekenUzeichnet, daß eine an einem den Verschlußschieber (14) tragem7-den Hebel (h) befestigte Klinke (s) während der Offenstellung in eine der Ausnehmungen (18) eines mit dem WarenteHer (c) fest verbundenen Ringes (d) einglieift und aus dieser erst dann durch eine am Gerät fest angeordnete Schrägfläche (16) ausgehoben wird, wenn der Verschlußschieber(14) beim Weiterdrehen des Warentellers (c) wieder seine Verschlußlage erreicht hat und in dieser durch einen Riegel (u) gesichert wird.
  2. 2. Auswahlselbstverkäufer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Tür (14) in. ihrer Verschlußstellung sichernde Riegel (u) erst nach Einwurf einer *Münze, mit Hilfe eines Gestänges p, o, g) zurückgezogen werden kann. 3. Auswahlselbstverkäufer nach An- spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (u) außer zur Sicherung der Tür (14) in der Verschlußstellung (Abb.4) noch als Anschlag zum Begrenzen der öffnungsbewegung Ader Tür dient (Abb. 3). 4. Auswahlselbstverkäufer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die KupplungskUnke, (s) mit einer Verlängerung (ig) in die Geldkassette (r) hineinragt, so daß sie nach öffinen derselben in einer Stellung gehalten werden kann, in welcher sie'den Verschlußschieber (14) nicht mit dem Warenteller (c) kuppelt.
DEA73228D 1934-05-19 1934-05-19 Auswahlselbstverkaeufer Expired DE674747C (de)

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