DE709209C - Verfahren zur Herstellung von Dreifarbenteilaufnahmen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von DreifarbenteilaufnahmenInfo
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Description
- ' Verfahren zur Herstellung von Dreifarbenteilaufnahmen Es ist schon vorgeschlagen worden, zwischen übereinander angeordneten Emulsionsschichten an Stelle der sonst üblichen Gelatine- oder Kollodiumzwischenschichten solche Zwischenschichten anzubringen, die gewissen Entwichlerarten und Behandlungsbädern standhalten, für andere dagegen durchlässig sind oder die durch besondere Mittel, z. B. Verseifen, für die Verarbeitungsbäder durchlässig gemacht werden können.
- Dieses Hilfsmittel der veränderlichen Zwischenschicht läßt sich, wie gefunden wurde, zur Herstellung eines neuartigen Aufnahme= materials verwenden, das sich in seiner Aufnahmetechnik nicht von der einfachen Art des bekannten Zweipacks unterscheidet, dennoch ,aber auf einfachem Wege drei Teilfarbenauszüge liefert. Es besteht in seiner einfachsten Ausführung aus zwei Schicht gegen Schicht die Kamera durchlaufenden Filmen, von denen einer eine einzehie Emulsionsschicht, der ,andere dagegen zwei übereinanderliegende Emulsionsschichten enthält, die .durch eine Zwischenschicht der oben geschilderten Art, die gleichzeitig auch als Filterschicht ,ausgebildet sein kann, voneinander getrennt sind. Statt der zwei Filme kann ,auch eineinziger benutzt werden, der auf einer Seite eine, auf der anderen Seite zwei Schichten trägt, die ,durch eine Zwischenschicht,der oben beschriebenen Art, die erforderlichenfalls auch wieder als Filterschicht ausgebildet sein kann, voneinander getrennt sind.
- Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß im Gegensatz zu bekannten Schichten, die entweder, wie z. B. Gelatine, in Wasser quellbar sind und damit durchlässig oder, wie beispielsweise Kollodium, wasserbeständig und damit undurchlässig sind, die einzelnen Schichten in einen solchen Zustand versetzt werden, daß @es möglich ist, die T--ilauszüge aus diesem Material einzeln zu gewinnen. Hierzu sind zwei Wege gangbar. Nach dem ersten wird nach erfolgter Aufnahme, die in einer gewöhnlichen Kinokamera erfolgen kann, zunächst von den zwei übereinanderliegenden Schichten. .die oberste in :einem Entwickler entwickelt, der die darunterliegende Emulsionsschicht unbeeinflußt lä.ßt. Nachdem Entwickeln dieses ersten Teilbildes kann das unentwickelte Halogensilber aus dieser Schicht durch Fixieren entfernt werden. Diese Fixage ist jedoch nicht unbedingt erforderlich. Dann wird, gegebenenfalls nach dem Trocknen der Schicht, das in der oberen Schicht entstandene Schwarzweißbild .auf einen Hilfsfilm kopiert, und zwar mit einer Lichtfarbe, für welche die noch nicht entwickelten Schichten des Films nicht empfindlich sind. Nachdem auf diese Weise der erste Teilauszug sichergestellt ist, wird das zuerst entwickelte Bild mechanisch oder chemisch entfernt und dann die,darunterlieg-ende Schicht entwickelt, nachdem die bisher trennende Zwischenschicht in einem besonderen Bade oder gleichzeitig mit dem Entwicklungsprozeß durchlässig gemacht den ist. Man verarbeitet dieses in der ziveitvn; Schicht liegende Teilbild in der gleichen': Weise, wie oben beschrieben, für den zweiten; Teilauszug und verwendet es unmittelbar. Der" dritte Teilauszug befindet sich bei Verwendung eines Zweipacks in dem zweiten nur einschichtigen Film, bei Verwendung eines Dreischichtmaterials auf einem beiderseits begossenen Träger in der auf einer Seite einzeln angeordneten Schicht.
- Der zweite Weg zur Herstellung der Teilausziige trennt die bei der Aufnahme in den verschiedenen Schichten auf gezeichnetenTeilauszüge nicht durch stufenweises Kopieren, sondern durch die Verschiedenheit der spektralen Eigenschaften. Man geht dabei z. B. so vor, daß man die oberste Schicht nach der Entwicklung tont, oder man entwickelt mit Substanzen, di: sofort oder nach Entfernen des Silberbildes nach dem Verfahren der farbigen Entwicklung oder dem Silberantidiazotatverfahren ein gefärbtes Bild ergeben. Dann wird in gleicher Weise wie oben die Zwischenschicht durchlässig gemacht. darauf die folgende Schicht entwickelt und in einer anderen Farbe -tont. Die Färbung braucht dabei mit der Farbe der Teilauszüge, zu denen die betreffende Schicht gehört, nicht übereinzustimmen, sondern richtet sich lediglich nach der Art. wie nachher die Teilauszüge der erzeugten farbigen Schicht erhalten werden sollen.
- Beispiel Man verwendet einen Zweipack, dessen doppelschicliti"-er Vorderfilm eine für sauren Entwickler undurchlässige Zwischenschicht zwischen den beiden Emulsionsschichten trägt. Die dem Schichtträger am nächsten liegende Schicht ist mir für blaues Licht empfindlich, die darüberliegende Schicht ist für grünes Licht empfindlich und gegen Einfiuß der blauen Strahlen durch eine die ganze Schicht durchdringende gelbe Anfärbung oder durch eine gelbe Anfärbung der Zwischenschicht geschützt. Der Rückfilm ist ein panchromatitscher oder rotempfindlicher Film und gegen das Eindrin-en falschen Lichtes durch eine rote Filterschicht in bekannter Weise geschützt. Außerdem trägt er vorteilhafterweise eine Lichthofschutzschicht in Form einer nicht aktinischen Anfärbung des Schichtträgers. Die Belichtung in der Kamera erfolgt in der üblichen Weise Schicht gegen Schicht. Nach der Belichtung wird der Rückfilm in der üblichen Wei#e entwickelt. Der Frontfilm wird durch einen sauren Entwickler, z. B. durch den bekannten Eisenoxalatentwickler, entwickelt, wodurch das Bild nur in der obersten Schicht >ervorgerufen wird. Nach der Entwicklung ird fixiert. Diese Fixage kann jedoch, ohne as Verfahren zu beeinträchtigen, unterbleiben. Der in dieser oberen Schicht so entstandene Grünauszug wird nun mit Hilfe nicht blauen Lichtes auf einen für grünes oder rotes Licht empfindlichen Zwischenfilm kopiert, wodurch ein Positiv oder nach Wunsch auch ein Umkehrnegativ erhalten wird, das als zweiter der Teilauszüge zur Herstellung des farbigen Bildes benutzt werden kann. Das Originalnegativ in der oberen Schicht wird mit Hilfe heißen Wassers mechanisch oder mit Hilfe eines Silberlösungsmittels chemisch entfernt. Dann erfolgt die Entwicklung der zweiten blauempfindlichen Schicht mit Hilfe eines alkalischen Entwicklers, der die bis dahin undurchlässige Zwischenschicht durchdringt. Damit hat man alle drei Teilfarbenbilder für den Kopierprozeß getrennt vorliegen.
- In gleicher Weise wird auch ein Material bearbeitet, das .auf einer Seite zwei, auf der anderen Seite eine Schicht trägt und bei dem die beiden übereinandergegossenen Schichten durch eine für sauren Entwickler unduTchlässige Zwischenschicht getrennt werden.
Claims (3)
- PATt;IN-rANSPitt;ciiE: i. Verfahren zur Herstellung von Dreifarbenteilaufnahinen auf einem Zweipack oder einem dreischichtigen Monopack, dadurch gekennzeichnet, daß für die getrennte Herstellung der einzelnen Teilauszüge zwischen den einzelnen übereinanderliegenden Emulsionsschichten Zwischenschichten aus solchen Stotfen angeordnet sind, die für die Behandlungsbäder undurchlässig sind, aber durch Verseifen oder Lösen durchlässig gemacht werden können.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils nach der Entwicklung eines Teilbildes dieses mit für die noch nicht entwickelte Schicht bzw. die noch nicht entwickelten Schichten in aktinischem Licht kopiert und danach dieses Teilbild oder diese Teilschicht entfernt wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Mehrschichtenfilm in verschicclenfarbige Teilbilder umgewandelt wird, deren spektrale Absorptionsgebiete mindestens teilweise voneinander abweichen, und daß mit Farbfiltern kopiert wird, deren Durchlässigkeitsgebiete innerhalb der nicht identischen Absorptionsgebiete der Schichtfarben liegen.
Priority Applications (1)
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