DE745301C - Verfahren zur Herstellung mehrfarbiger Bilder - Google Patents
Verfahren zur Herstellung mehrfarbiger BilderInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03C—PHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
- G03C7/00—Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes
- G03C7/30—Colour processes using colour-coupling substances; Materials therefor; Preparing or processing such materials
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
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Description
- Verfahren zur Herstellung mehrfarbiger Bilder Zusatz zum Patent 698 ,t83 Im Hauptpatent (g8 483 ist .ein Verfahren zur Herstellung mehrfarbiger Bilder beschrieben, bei dem ein Aufnahmematerial aus drei oder mehr auf einem Schichtträger vereinigten verschieden sensibilisierten Emulsionsschichten besteht, von denen zwei Schichten Farbstoffbildner zur Herstellung verschiedenfarbiger Farbstoffbil:der enthalten, während der in der dritten Schicht bz.w. die in der dritten und vierten Schichtregistrierten Auszöge getrennt von den beiden zuerst genannten als. Silberbild erzeugt und vor der Herstellung der Farbstoffbilder auf einen Hilfsfilm kopiert werden.
- Als Beispiel wird u. a. ein Film mit <frei übereinandergegossenen Imulsionsschichten von verschiedener spektraler Empfindlichkeit beschrieben, von denen die eine unsensibilisierte Schicht eine Komponente für einen Blaugrünfar-bstoff, die grünsensibilisierte Schicht eine Komponente für einen Gelbfarbstoff enthält, während die rotsensibilisierte Schicht ohne Komponente verbleibt. -Nach gemeinsamer Entwicklung und Entfernung des Silbers finit Bichroniatuchwefelsäure erfolgt eine diffuse Nachbelichtung mit rotem Licht, so da?) bei erneuter Entwicklung nur (las Positiv de.> Rotauszuges hervorgerufen wird. Nach Ablcopieren dieses Teilbildes auf einen Hilfufilin erfolgt eine diffuse --Nachbelichtung mit weißem Licht, chrornogene Ei.twicl;lung der gelben und blaugrünen Teilschicht und Entfernung des Silbers daran-;.
- Bei der Durchführung dieses Verfahrens hat e: sich nun als ziemlich schwierig erwiesen, Rotsensibilisatoren zu finden, welche die Einwirkung des Bicliromatsch.wefelsäurebades überstehen. Die Rotempfindlichkeit wird jedenfalls durch diese Behandlung so weit herabgesetzt, daß die Nachbelichtung mit rotem Licht nur noch in einem sehr engen Bereich selektiv wirkt, was zur Folge hat, daß auch die anderen beiden Schichten bei der Rotbelichtung lnitbeeinflußt werden.
- Es wurde nun gefunden, daß diese Schwierigkeit beseitigt wird, wenn die selektive \achbelichtung =_iiclii finit rotem Licht erfolgt, sondern einseitig mit blauem, und durch eine blaues Licht absorbierende Fi.lterzwischenschicht dafür gesorgt wird, daß. die beiden anderen Schichten davon nicht beeinflußt werden. Da ein Verbleiben etwa einer gelben oder roten Schicht in dem Film in den meisten Fällen und auch in dem hier besonders ins Auge gefaßten, bei dem eine Blaugriin-und eine Gelbkomponente verwendet wird, für die Weiterverarbeitung unerwünscht ist, muß sie im allgemeinen später entfernt werden. Es hat sich nun als besonders günstig erwiesen, diese Filterzwischenschicht aus gelben oder rotem kolloiden Silber herzustellen. Dabei inuß dann die selektive Nachbelichtung 1L)r der Einwirkung des Bichromatschwefelsäurebades erfolgen, da sie noch die Anwesenheit der Gelbfilterschicht erfordert, die nach der Bichromatsch«-efelsäurebehandlurig ja entfärbt ist. Da (fiese Bichromatbehandlung einerseits das in der Rotschicht vorhandene latente Bild durch Zerstörung der Belichtungslzeiine schwächt und andererseits die in den stehengebliebenen Halogensilberbildern der Grein- und Blauschicht vorhandenen Reifungukeinie vernichtet, und zwar beides in ziemlich gleichem Maße, so sind die Nachbelichtungen sämtlich stärker zu halten als sonst normal üblich. Da die Herabsetzung der Emptindlichlwit in allen drei Schichten, wie oben bereits gesagt, ziemlich gleichmäßig erfolgt, tritt durch diese Empfindlichkeitsverringerung eine Verschlechterung der Trennungsmöglichkeit der Auszüge nicht ein.
- Obwohl die Auswahl der Komponenten und ihre Zuordnung zu den einzelnen Schicht_en je nach der Weiterverarbeitung des Films auch eine andre sein kann, so sei liier nur für das schon erwähnte Beispiel nochmals im einzelnen die Zusammensetzung undVerarbeitung des Materials beschrieben: Auf eine mit dem üblichen L ichthofschutz versehene Unterlage wird eine rotsensibilisierte Emulsion ohne Farbstoffkomponente begossen, darauf eine Schicht aus gelbem kolloidalen Silber in Gelatine. Es folgt eine grünsensibilisierte Einulsionsschicht finit einer Farhentwicklungskomponente für einen gelben Farbstoff, darauf folgt eine neue kolloidale gelbe Silberschicht, schließlich eine unsensibilisierte Einulsionsschicht mit Farbentwicklungskomponente für einen blaugrünen Farbstoff (s. A!bb. i).
- Die Aufnahme erfolgt mit der Schichtseite zum Objektiv in der üblichen Weise von der Schichtseite her, doch ist es auch möglich und kann sogar unter Umständen günstig sein, die gesamte Reihenfolge der Schichten umzukehren, also etwa den Rotauszug nach oben zu legen, um bei der Kopie auf den Hilfsfilm eine schärfer-- Wiedergabe des für die Schärfe des Gesamtbildes ausschlaggebenden blaugrünen Teilbildes zu erzielen und durch das Zelluloid hindurch aufzunehmen.
- Die ZTerarbeitung geht in folgender Weise vor sich: Es wird zunächst mit einem nicht farbig entwickelnden Entwickler leervorgerufen. die Entwicklung unterbrochen. von der Zelluloidseite einseitig mit blauem oder v iolettem Licht diffus nachbelichtet, in Bicliromatscliwefelsäure das Silber entfernt, evtl. mit \atriuinsulfit- oder -bisulfitlösurlg nachbehandelt, mit gewöhnlichem Entwickler hervorgerufen, die Entwicl,zlung untel-broclien und das 'Material getrocknet. Der Rotauszug liegt jetzt als positives Silberbild vor, die beiden anderen Auszüge als positive Bromsilberbilder. Der Rotauszug kann nun, da das Material anschließend doch gleich belichtet wird, finit jedem beliebigen Licht kopiert werden; zu empfehlen ist indess°n die -Verwendung von rotem Licht, da dieses von Bromsilber am wenigsten absorbiert wird. ,Liegt das Kegativ des Rotauszuges auf dem Hilfsfilm vor, so wird das Original mit weißem oder blauem Licht kräftig durchbelichtet, finit einem chromogenen Entwickler hervorgerufen und in bekannter `reise, z. ß. mit Farinerscheni Abschwächer, das Silber entfernt.
- Von den nun vorliegenden leiden Filmen können auf die versclii°denartigsten Materialien Kopien gezogen werden. Sie sind direkt geeignet zur Kopie auf ein 'Material, wie es auch bei dein von der Patentinhaberin entwickelten Agfa-Pantachromverfahren verm-endet wird, bei dein auf der einen Seite in einer ungefärbten oder nur mit Schirmfarbstoff versebenen Halogensilberschicht ein Silbenbild erzeugt wird, das später in Eisemblau -übergeführt wird, auf der anderen Seite eine gelbe und eine purpurne Halogensilberfarbstoffschicht übereinanderliegen, die nach dem Silberfarbbleichverfahren - verarbeitet werden. Für das Eisenblaubild wird als Kopiervorlage das Negativ. des Rotauszuges verwendet, für das Gelbbild und das Purpurbild .die Positive des Blauauszuges und des Grünauszuges. Da die untenliegen.de Gelbschicht rotempfindlich ist, die obenliegende Pürpurschicht unsensibilisiert, d. h. blauempfindlich ist, für rotes Licht aber Blaugrün, fürblaues Licht Gelb -die Komplementärfarbe ist, so sind: die beschriebenen Originale in jeder Weise zur direkten Kopie geeignet (s. Acbb. a).
- Es kann aber andererseits auch wegen der leichteren Verarbeitung der Positive erwünscht sein, die 'Negative auf dem von der Patentinhaberin herausgebrachten >Agfacolor Neu Filmcc, bei dem drei verschiedene sensibilisierte Schichten mit Farbbildnern. für die drei subtraktiven Grundfarben übereinanderliegen, zu Positiven zu kopieren. Dabei wird von .den negativen Teilauszügen kopiert, chromogen entwickelt und das Silber entfernt. Es müssen zu diesem Zweck von dem .den Blau- und Grünauszug enthaltenden Positiv die beiden Auszüge mit rotem bzw.blauen Licht auf zwei weitere Hilfsfilme kopiert werden, wo sie dann genau wie der Rotauszug als Negative vorliegen. Wenn diese Methode auch etwas umständlicher erscheint, so hat sie -doch den Vorteil, daß die drei Auszüge bei der Zwicchenkopie gleich mehrfach gewonnen werden können, so daß Duplikate vorliegen, die ja bei ,größeren Spielfilmen ohnehin gebraucht werden.
- Eine Vereinfachung kann noch insofern angebracht werden, als die Zwischenkopie von den Blau- und Grünauszugspositiven gemeinsam auf einen doppelschichtigen Film erfolgen kann, der auch wieder Farbentwicklungskomponenten mit sich möglichst wenig überschneidenden Absorptionsbereichen enthält. Z. B. enthält dieser Film für die Zwischenkopie eine rotempfindliche Unterschicht mit Farbbildner für Blaugrün, darüber eine entfernbare Gelbfilterschicht, z. B. aus kolloidem Silber, und eine unsensibilisierte Oberschicht mit Farbbildner für Gelb (s. Abb. 3 a). Bei der Kopie auf diesen Film bleibt .die Zuordnung zwischen Auszug und Farbe dieselbe wie beim Original, der Film wird aber negativ entwickelt. Von diesem Zwischennegativ und dem schwarzweißen Rotauszugsnegativ wird auf einen von der Patentinhaberin herausgebrachten »Agfacolor Neu-Positiv Film« mit vertauschten Komponenten kopiert, dessenrotempfindliche Schicht die Gelbkomponente, .dessen grünempfindliche Schicht die Blaugrünkomponente und dessen unsensibili.si.erte Schicht die Purpurkomponente enthält (s. Abb. 3,b).-Die Vorzüge des im vorstehenden beschriebenen Verfahrens .bestehen in der Einfachheit und- hohen Empfindlichkeit des Aufnahmematerials, .in der guten Farbtrennung, die durch die- getrennte Behandlung des Rotauszuges bedingt ist und durch die nur geringe Überschneidung der Absorptionsbereiche bei den Farbstoffen der beiden anderen Auszüge, die durch kein Raster und keine Bipackanordnung beeinträchtigte Schärfe, die Anpassung .an verschiedene bewährte Kopiermaterialien und die bequeme Möglichkeit der Duplikatherstellung.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung mehrfarbiger Bilder nach Patent 698 483, dadurch gekennzeichnet, daß in einem dreischichtigen Aufnahmematerial, von dem zwei Schichten Farbstoffbildner enthalten, -%vährend der in der dritten, nicht in der Mitte liegenden Schicht enthaltene Auszug durch selektive Nachbelichtung. vorzugsweise mit blauem äder violetteirt Licht, nach der ersten Entwicklung, aber vor der Anwendung eines Silberlösangsmittels, als Silberbild getrennt erhalten und auf einen Hilfsfilm abkopiert wird, zwischen der Schicht ohne Farbstoffbildner und den beiden Schichten mit Farbstoftbildnern sowie zwischen diesen beiden Schichten selbst je eine Zwischenschicht angeordnet ist mit einer Filtersubstanz, die in der ersten Entwicklung erhalten bleibt, aber im Verlauf der -weiteren Verarbeitung zerstört oder entfernt wird, und daß die selektive Nachbelichtung einseitig von der Seite der Schicht ohne Farbbildner erfolgt. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die bei der Aufnahme dem Objektiv zugewendete unsensibilisierte Schicht eine Farbentwicklungskomponente für Blaugrün, die nächste grünsensibilisierte Emulsionsschichteine Farbentwicklungskomponente für Gelb, die dritte rotsensibilisierte Einulsionsschicht keine Komponente .enthält. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach Isolierung des Rotauszuges durch selektiveNachbelichtung und Abkopieren desselben auf einen Hilfsfilm sowie nach farbiger Entwicklung der beiden anderen Auszüge die Kopie auf einen an sich bekannten @doppelseitig begossenen Film vorgenommen wird, auf dessen einer Seite ein Eisenblaubild, auf der anderen Seite, vorzugsweise nach dem Silberfarbbieichverfahren, ein Gelb- und ein Purpurbi:ld erzeugt wird. d. Zierfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach Isolierung des Rotauszuges durch selektive Nachbelichtung und Abkopieren desselben auf einen Hilfsfilm sowie nach farbiger Entwicklung der beiden anderen Auszüge derBlau-un@d@derGrünauszug ebenfalls auf Hilfsfilme, gegebenenfalls auch gemeinsam auf einen einzigen Hilfsfilm, kopiert werden, und danach die drei Auszüge auf einen subtraktiven Positivfilm, z. B. Farbentwicklun?sfilm. kopiert werden.
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