DE697302C - Verfahren zur Herstellung subtraktiver Mehrfarbenbilder - Google Patents
Verfahren zur Herstellung subtraktiver MehrfarbenbilderInfo
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Classifications
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Description
- Verfahren zur Herstellung subträktiver 1'dlehrfarbenbilder Es wurde vorgeschlagen, subtraktive Farbenfilme herzustellen, bei denen ein, Teil der Schichten mit dem Silberfarbbleichverfahren hergestellt wird, während ein anderer Teil nach einem-der anderen bekannten subtrak= tiven Verfahren fertiggestellt wird. .
- Das hierbei verwendete Material enthält auf der einen Seite zwei Schichten mit Purpur- und Gelbfarbstoff, die-nach dem Silberfarbbleichverfahren bildmäßig ausgebleicht werden, während sich auf . der .anderen Seite eine Schicht befindet, die keinen Farbstoff oder nur einen im Entwickler auswaschbaren Filterfarbstoff enthält und deren . Silberbild später in ein Eisenblaubild übergeführt wird. Diese Anordnung der Schichten bietet besondere Vorteile, wenn als Aufnahmematerial.für Dreifarbenaufnahmen ein Li;iisenrasterzweipack verwendet wird. Der Frontfilm ist in diesem Fall ein Linsenrasterfilm und enthält den Blau- und den Grünauszug, während der Rückfilm den Rotauszug aufnimmt. Es ist in diesem Fall - von großem Vorteil, wenn man den Frontfilm wegen der besseren Auflösung mit dem Umkehrverfahren zum Positiv entwickelt. Der Rückfilm dagegen wird zweckmäßiger zum Negativ entwickelt; denn beim Umkehrverfahren ist es schwieriger, Dichteschwankungen zu vermeiden, -und diese wirken sich, besonders wenn sie auf das. Bläugrünteilbild übertragen werden, in unangenehmen Farbschwankungen der Kopie aus. Einem solchen Aufnahmematerial ist das obenerwähnte Mehrschichtkopiermaterial besonders gut angepaßt; denn für die Silber-: färbbleichschichten werden, Positive, für die mit Eisenblau zu tonende- Schicht wird sein Negativ als Kopiervorlage benötigt.
- Bei der Verarbeitung dieses Kopiermaterials ergeben sich nun Schwierigkeiten, deren Beseitigung Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist.
- Wenn man einen Film, auf den die drei Teilauszüge kopiert sind, zunächst ent-r@.ckl°
Bleichbad ,des Silberfarbbleichverfahrens-fdrt, so zeigt sich, daß das Eisenblaubild erheblich aufgehellt wird und damit der Farbton der gesamten Kopie erheblich gegen Rot verschoben wird. Man könnte diesem Übelstand durch andere Abstimmung der Kopierlichter Rechnung tragen, wenn diese Abschwächung gleichmäßig verliefe und sich nicht mehr änderte. Es zeigt sich aber, daß kurz nach ihrer Fertigstellung die Kopie ganz anders aussieht als nach einiger Zeit, etwa nach 24 Stunden. Das Eisenblaubild wird zunehmend dunkler, und damit wird der gesamte Farbton der Kopie wieder nach Blau verschoben. Dabei nähert sich die Dichte des Eisenblauteilbildes nach -längerer Zeit immer mehr derjenigen, die es nach dem Blautopen, also vor Behandlupg mit dem Bleichbad hatte. Durch die beschriebene Erscheinung ist es unmöglich, die einmal erhaltenen Kopien auch nur annähernd zu reproduzieren. Man kann sich nun zwar dadurch helfen, daß man nach dem Blautopen den Film trocknet, die blaugetonte Schichtseite mit einem wasserdichten Lack überzieht, wieder trocknet und nun erst den Film durch das Bleichbad führt. Diese Verarbeitung ist aber sehr umständlich.und fixiert, danach durch Sch-vimfiienlas,(e,; ' auf dem Behandlungsbad nur die ?eii.hS blau tont und den Film dann dtt@ch'9'.d; - Es wurde nun gefunden, daß der oben beschriebene Fehler vollkommen behoben wird, wenn man nach dem Bleichprozeß den Film mit einem Bichromatschwefelsäurebad behandelt. Durch dieses Bad -wird die ursprüngliche Farbdichte des Eisenblaubildes wiederhergestellt. Damit wird auch das sonst störende, allmählich ansteigende Nachdunkeln dieses Bildes behoben, und man erhält reproduzierbare Kopien. Das für das Verfahren verwandte Bichrömatschw-efelsäurebad hat gegenüber anderen bekannten oxydierenden Bädern den Vorteil, daß es stark genug ist, die Oxydation schnell bis zum Endpunkt durchzuführen, andererseits aber nicht so stark, daß es die Farbstoffe der verschiedenen Teilbilder zerstört.
- Es ist nun für die gesamte Verarbeitung des Films eine wesentliche Vereinfachung, daß gleichzeitig mit diesem Bichromatschwefelsäurebad das vom Silberfarbbleichprozeß zurückgebliebene Silber entfernt wird., was sonst im allgemeinen durch mildere Oxydationsmittel, wie Farmerschen Abschwächer oder Kupferchlorid, mit anschließender Fixage bewirkt wird. Für den normalen @ilberfarbbleichprözeß mit drei auszubleichen-='de. Farbstoffen ist es nicht möglich, Bichro-,atsch-vefelsäure zur Entfernung des Silbers ;:zu benutzen, da die besten und hauptsächlich verwendeten Blaugrünfarbstoffe ganz oder teilweise zerstört werden. Dagegen zeigte es sich überraschenderweise, daß gerade die üblichen Purpur- und Gelbfarbstoffe gegen das Bichromatschwefelsäurebad beständig sind. Beispiel Ein doppelseitig begossener Film hat auf der einen Seite zwei Schichten, die untere purpurgefärbte ist rotsensibilisiert; die obere gelbgefärbte ist grünsensibilisiert. In die untere wird mit rotem Licht von dem zum purpurgefärbte ist rotsensibilisiert; die obere mit grünem Licht von dem zum Positiv entwickelten Blauauszug kopiert; die andere Schichtseite ist unsensibilisiert und hat außer der Emulsion nur einen im Entwickler auswaschbaren gelben Schirmfarbstoff; in diese Schicht wird der zum Negativ entwickelte Rotauszug mit blauem Licht kopiert. Der Film -wird dann entwickelt, fixiert, auf der Schichtseite, die den Rotauszug aufgenommen hat, durch Schwimmenlassen in einem der bekannten Blautonungsbäder blaugetont, fixiert und durch eines der üblichen Silberfarbbleichbäder gebleicht. Dann läuft @er durch ein Bad, das folgendermaßen zusammenbesetzt ist: i 1 Wasser, 5 g Kaliumbichromat, zoccm konz. Schwefelsäure. Danach -wird entweder nur gewässert oder, falls durch im Bleichbad vorhandenes Halogen sich noch Halogensilber in der Schicht befindet, nochmals fixiert, gewässert und getrocknet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung subtraktiver Mehrfarbenbilder auf subtraktivem Mehrschichtenmaterial, bei dem ein Teilbild als Eisenblaubild ' und ein oder mehrere andere Teilbilder nach dem Silberfarbbleichverfahren hergestellt werden und bei dessen 'Verarbeitung das Eisenblaubild durch das zum Ausbleichen benötigte Bad abgeschwächt wird, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Bleichprozeß das Material zur Wiederherstellung der Farbdichte des Eisenblaubildes mit einer Lösung von Bichromat und Säure als Oxydationsmittel behandelt wird.
Priority Applications (1)
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| DE1938I0060210 DE697302C (de) | 1938-01-11 | 1938-01-12 | Verfahren zur Herstellung subtraktiver Mehrfarbenbilder |
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| DE697302C true DE697302C (de) | 1940-10-10 |
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Family Applications (1)
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| DE1938I0060210 Expired DE697302C (de) | 1938-01-11 | 1938-01-12 | Verfahren zur Herstellung subtraktiver Mehrfarbenbilder |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE697302C (de) |
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1938
- 1938-01-12 DE DE1938I0060210 patent/DE697302C/de not_active Expired
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