DE725699C - Verfahren zur Herstellung von Teilauszuegen mehrfarbiger Bilder - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Teilauszuegen mehrfarbiger BilderInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03C—PHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
- G03C7/00—Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes
- G03C7/20—Subtractive colour processes using differently sensitised films, each coated on its own base, e.g. bipacks, tripacks
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Teilauszügen mehrfarbiger Bilder Es ist bereits bekannt, subtraktive Farbbilder dadurch herzustellen, daß für verschiedene Spektralgebiete sensibilisierte übereinanderliegende Schichten, die die @entsprechenden Teilauszüge aufnehmen, gemeinsam entwickelt werden, und nach Entfernen des Silbers das in den Schichten verbleibende Halogensilber mit dem seiner Sensibil.isierung entsprechenden Licht selektiv nachbelichtet und durch farbige Entwicklung oder Tonung in das dem betreffenden Auszug komplementäre Farbbild übergeführt wird.
- Auf diese Weise ist es möglich, farbige Bilder zu erhalten. Will man davon Kopien herstellen, so kann man zwar die Auszüge durch Kopieren mit entsprechendem farbigem Licht herausholen, doch sind infolge der unvollkommenen Spektralreinheit der Bildfarbstoffe die Auszüge nicht so rein zu erhalten wie nach dem im folgenden zu beschreibenden Verfahren, das den Gegenstand der Erfindung bildet.
- Nach dem neuen Verfahren wird ein Material mit mehreren übereinanderliegenden, verschieden sensibilisierten photographischen Schichten nach der Aufbelichtung des mehrfarbigen Bildes einer gemeinsamen ersten Entwicklung unterworfen, darauf wird das Silber durch ein an sich bekanntes Silberlösungsmittel, z. B. Bichromatschwefelsäure, herausgelöst. Um das verbleibende Halogensilber wieder .empfindlicher zu machen, kann man noch eine Behandlung mit Sulfit einschalten. Die in diesem Material. befindlichen Filterfarbstoffe, seien sie in den Emulsionsschichten selbst oder in speziellen Filterschichten untergebracht, sollen hiernach zerstört sein. Es erfolgt dann die Nachbelichtung mit Licht eines Spektralbereiches, für den nur eine Schicht sensibilisiert ist. Nun wird entwickelt und das erhaltene Positiv des .einen Auszuges entgegen der Arbeitsweise bisher bekannter ähnlich arbeitender Verfahren auf einen Hilfsfilm kopiert. Dann wird das Silber erneut entfernt und die zweite Schicht der Nachbelichtung mit dem ihrer Sensibilisierung entsprechenden Licht unterworfen und wieder entwickelt. Bei Vorhandensein weiterer Schichten wird das Verfahren entsprechend fortgesetzt.
- Für die Herstellung von drei Teilauszügen kann man beispielsweise folgende Anordnung treffen: Man vereinigt zu einem Zivvipack einen Frontfilm, der unsensibilisi@ert ist und den Blauauszug aufnimmt, mit einem Rückfilm, auf dem zwei Schichten übereinanderliegen, von denen die eine grün, die andere rot sensibilisiert ist. Zweckmäßig wird dem Frontfilm in der Emulsion oder in einer aufgegossenen Schicht ein gelber Filterfarbstoff zugesetzt. Die Verarbeitung des Frontfilms erfolgt, je nach den Anforderungen des Kopierfilms, zum Negativ durch gewöhnliche Entuzcklung oder zum Positiv durch Umkehrentwicklung. Der Rückfilm wird in folgender Weise verarbeitet: Nach der ersten Entwicklung wird das -Silber entfernt. Der Film wird dann mit rotem Licht nachbelichtet und entwickelt. Der als Positiv vorliegende Rotauszug wird nun auf .einen Hilfsfilm abkopiert, dann wird nach Entfernung des Silbers mit grünem Licht nachbelichtet und wieder entwickelt. Der Grünauszug liegt dann als Positiv vor, der Rotauszug als Negativ. Hat man den Frontfilm der U mkehrent,%T,,icklung unterworfen, so liegt der Blauauszug ebenfalls als Positiv vor. Man kann von diesen drei Filmen z. B. auf ein Material kopieren, das auf einer Seite eine mit gelbem, auswaschbärem Schirmfarbstoff versehene Schicht enthält, in die vom Rotauszug kopiert wird, und die durch einseitige Eisenblautonung das Blaugrünbild erhält, und auf dessen anderer Seite mit Gelb- bzw. Purpurfarbstoffen versehene Halogensilb.erschichten liegen, in die die dem Blau- und dem Grünauszug entsprechenden Teilpositive einkopiert «erden, und die nach dem S:ilberfarbbleicbverfahren behandelt werden.
- Man kann auch den Frontfilm als Zweischichtenfilm ausbilden, z. B. liegt unten die umsensibilisierte Schicht, der ein auswaschbarer gelber Filterfarbstoff einverleibt ist, darüber liegt die grünempfindliche Schicht. Der Rückfilm enthält eine rotempfindliche Schicht. Die Verarbeitung des Frontfilms erfolgt in analoger Weise wie im vorigen Beispiel diejenige des Rückfilms, die erste Nach-Belichtung erfolgt mit grünem Licht; nach Abkopieren des Grünauszuges und Herauslösen des Silbers erfolgt eine weitere Nachbelichtung mit Tageslicht und erneute Entwicklung.
- Es sind auch Kombinationen mit bekannten Verfähren denkbar, z. B. mit dem Farbraster oder dem Linsenraster, etwa in der Weise. daß zwei lichtempfindliche Schichten so angeordnet sind, daß die dem Raster zugc%-ztnclte Schicht den Blau- und Grünauszug. die dein Raster abgewandte Schicht den Rotauszug aufnimmt. Die Farbstoffe des Farbraster> bzw. die Filterfarbstoffe des Linsenrasters sind in diesem Fall purpur und gelb, entsprechend dem bekannten Linsenrasterzweipack. Die dem Raster zugewandte Schicht ist grünempfindlich, die abgewandte rotempfindlich.
- Nach der ersten Entwicklung und Entfernung des Negativsilbers wird nach erfolgter Nachbelichtung mit rotem Licht die abgewandte Schicht zum Positiv entwickelt und wie oben auf einen Hilfsfilm als Negativ kopiert, dann in der anderen Schicht nach Belichtung mit grünem, blaugrünem oder blauem Licht zum Umkehrpositiv entwickelt.
- Die Verwertung des so gewonnenen Unike rpositivs auf dem Rasterfilm zusammen mit dem Negativ auf dem Hilfsfilm erfolgt gemäß dem oben beschriebenen Verfahren
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: t. Verfahren zur Herstellung von Teilauszügen mehrfarbiger Bilder mittels eitles photographischen Materials mit mehreren übereinanderliegenden, verschieden sensibilisierten lichtempfindlichen Schichten, dadurch gekennzeichnet, daß das Material nach der Aufbelichtung des mehrfarbigen Bildes einer für alle Schichten gemeiiisam:en ersten Entwicklung unterworfen wird, darauf das Silber in bekannter Weise entfernt und das verbleibende HalogCnsilber der Zweitbelichtung mit Licht eines Spektralbereiches unterworfen wird, für den nur eine lichtempfindliche Teilschicht sensibilisiert ist, das Material darauf wieder entwickelt, der so gewonnene Teilauszug kopiert, das Silber in bekannter Weise entfernt und das Material zur Gewinnung eines zweiten bzw. dritten Teilbildes in entsprechender Weise weiterbehandelt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das letzte Teilbild ohne Zweitbelichtung durch chemische Umwandlung bzw. Tonung oder Anfärbung des noch vorhandenen Halogensilbers gewonnen wird.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE725699C true DE725699C (de) | 1942-09-29 |
Family
ID=7195419
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI61212D Expired DE725699C (de) | 1936-10-09 | 1936-10-09 | Verfahren zur Herstellung von Teilauszuegen mehrfarbiger Bilder |
Country Status (2)
| Country | Link |
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1936
- 1936-10-09 DE DEI61212D patent/DE725699C/de not_active Expired
-
1937
- 1937-10-04 FR FR827472D patent/FR827472A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR827472A (fr) | 1938-04-27 |
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