DE708247C - Verfahren und Vorrichtung zur Aufnahme mehrfarbiger Kinofilme - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Aufnahme mehrfarbiger Kinofilme

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DE708247C
DE708247C DET38993D DET0038993D DE708247C DE 708247 C DE708247 C DE 708247C DE T38993 D DET38993 D DE T38993D DE T0038993 D DET0038993 D DE T0038993D DE 708247 C DE708247 C DE 708247C
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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Aufnahme mehrfarbiger Kinofilme Die Erfindung betrifft .ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zur Aufnahme mehrfarbiger Kinofilme unter Verwendung einer Lichtteilvorrichtung, wobei gewisse Teilnegative in übereinanderliegender Anordnung erzeugt werden.
  • Es sind hereits Verfahren der Mehrfarbenphotographie bekannt, bei welchen im gleichen Strahlengang übereinanderliegende lichtempfindliche Schichten verwendet werden. Es ist ferner bekannt, das vom Objekt ausgehende Licht in so viel Teilbüschel zu zerlegen, als Farbauszüge erwünscht sind, wobei die empfindlichen. Schichten für die Farbauszüge jede mit dem besonderen ihr zugeordneten Teillichtbündel belichtet werden. Schließlich ist @es auch bekannt, diese beiden Verfahren zu kombinieren, indem man das Licht in zwei Teilstrahlen zerlegt und im einen Teilstrahl zwei übereinanderliegende Emulsionen seines Bipacks belichtet, derart, daß die Blau-Grün-Negative im Bipack und die Rotaufnahme als Einzelaufnahme hergestellt werden. Es hat sich nun gezeigt, daß dieses bekannte Verfahren dann besondere, nicht vorherzusehende Vorteile bietet, wenn der Blauauszug in der vorderen und der Rotauszug in der dahinterliegenden Emulsion und der Grünauszug in. einem anderen, z. B. senkrecht dazu liegenden Bildfeld erzeugt werden und zwischen den Emulsionsschichten für den Blau- und Rotauszug ein rotdurchlässiges Filter und vor beide ein Minus-Grünfilter eingeschaltet wird. Dieses Verfahren gestattet eine befriedigende Auseinanderhaltung der Farben trotz Anwendung der roten Filterschicht auf der Filmoberfläche, welche für gewöhnlich nicht völlig gleichmäßig hergestellt werden kann, sowie eine bestmögliche chromatische Korrektion des Grünauszuges.
  • Ein weiterer Vorteil des neuen Verfahrens besteht darin, daß es die Anwendung ungewöhnlicher Emulsionen entbehrlich macht und die Auseinanderhaltung der Teilfarhen in ihrer Wirkung ohne Verwendung besonderer Sensibilisatoren ermöglicht. Demnach wird gemäß einem weiteren Erfindungsmerkmal für die von getrennten Teillichtbüscheln erzeugten Teilnegative für den raten und grünen Farbauszug eine panchromatische Emulsion verwendet. Da die Bildschärfe im Gesamtbild aus physiologischen Gründen .im wesentlichen vom Rot- und Grünauszug herrührt, läßt sich auf diese Weise die hierfür erforderliche Deckung und gegenseitige Abst'unmun:g mit Leichtigkeit erreichen, was nicht möglich wäre, wenn man diese Farbauszüge im gleichen Strahlengang aufnehmen würde.
  • Um ferner außer den drei Farbauszügen ,ein zusätzliches Neutralbild ohne wesentliche Änderung des D@reifarbensystems zu erhalten, wird erfindungsgemäß vor dem Grünauszug ein orthochromatisches Schwarzweißbild durch das nämliche Teilstrahlenbüschel erzeugt. Ein weiterer mit der Erfindung verfolgter Zweck besteht darin, lichtempfindliche Schichten gleichzeitig in benachbarten Bildfeldern .. einer Kamera zir belichten, ohne daß eile nennenswerte Schleierbildung auftritt. Die s.' wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß vor dein Bildfeldern komplementäre Filter angeordnet sind, welche jedes Bildfeld gegen den Zutritt von Licht schützen, das vom anderen Bildfeld her reflektiert wird.
  • Eine für die Zwecke der Erfindung besonders einfache und lichtstarke Kamera ist mit einer Linse ausgerüstet, welche für den roten und blauen Spektralbereich auf im wesentliche;n die gleiche Brenn-weite, dagegen für den grünen Spektralbereich auf eine davon verschiedene, insbesondere minimale Brennweite korrigiert ist.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung im einzelnen erläutert.
  • Fig. i ist eine schematische Seitenansicht einer Anordnung, wie sie gemäß der Erfindung Anwendung finden kann; Fig. 2 ist eine ähnliche Seitenansicht einer abgeänderten Anordnung; Fig.3 ist ein Atialschnitt einer weiter abgeänderten Anordnung; Fig. q. und 5 sind Seitenansichten der in Fig.3 dargestellten Anordnung, gesehen von der rechten Seite und von rückwärts her; Fig.6 veranschaulicht :eine Kurve, welche die Lage der Brennpunkte eines optischen Systems für verschiedene Wellenlängen zeigt; Fig. 7 ist eine schematische Darstellung des Absorptionsvermögens gewisser Filter, welche gemäß vorliegender Erfindung Anwendung finden können.
  • Wenn im folgenden von den blauen, grünen und roten Abschnitten des sichtbaren Spektrums gesprochen wird, sollen damit nur die drei hauptsächlichsten Abschnitte des Spektrums im allgemeinen bezeichnet werden, nämlich die Abschnitte kleiner, mittlerer und großer Wellenlängen, ohne daß diese Abschnitte als scharf gegeneinander abgegrenzt gedacht werden.
  • In den Fig. i bis 5 ist das photographische Objektiv mit O bezeichnet, während F eitlen Lichtteilungskörper darstellt, der eine teilweise reflektierende und teilweise lichtdurchlässige FlächeM aufweist, durch welche ein eintretendes Lichtbüschel L in zwei Büschel R und S zerlegt wird, wie durch Pfeile angedeutet ist. Mit i, 2 und 3 sind Träger, z. B. Cellulosefilme, für Emulsionsschichten i 1, 12 und 13 bezeichnet; i i ist eine ,gewöhnliche Bromsilberemulsion, welche nur blauempfindlich ist und weiche keiner besonderen Behandlung bedarf und leicht in der geringen Schichtdicke und hinreichenden Durchsichtigkeit hergestellt werden kann, die für die Vorderschicht einer Einulsionsdoppellage nötig ist. 12 und 13 sind panchromatische #Emulsionen von üblichen Eigenschaften. Die 4#arke Linie RD bezeichnet eine Farbschicht, ,selche in diesem Falle eine Oberflächenschicht von rotem Filterfarbstoff ist, welche nur die Strahlung durchläßt, welche für den auf der Emulsion 12 herzustellenden Rotauszug erforderlich ist. G bezeichnet ein gewöhnliches Grünfilter, welches zwischen dem Objektiv und der Emulsionsschicht 13 eingeschaltet ist und welches nur diejenige Strahlung durchläßt, welche für den Grünauszug auf der Emulsion 13 erforderlich ist. Der Film 3 und das Filter G können sowohl im reflektierten Strahlengang lic gen, wie in Fig. i und 2 dargestellt, als auch im direkten Strahlengang, wie in Fig.3, 4. und 5 dargestellt. Im letzteren Falle kommen die Filme i und 2 im reflektierten Strahlengang zu liegen, während sie gemäß Fig. i und 2 im direkten Strahlengang liegen.
  • In manchen Fällen ist es wünschenswert, den drei Auszügen einer Dreifarbenphotagraphie,ein viertes Bild hinzuzufügen, welches für gewöhnlich in Grau oder Schwarz erzeugt wird und vornehmlich dazu bestimmt ist, dem Farbbild eine größere Bestimmtheit oder Zeichnung zu geben und in gewissen Fällen die Schatten des Farbbildes tiefer zu machen. Wie das geschehen kann, soll nunmehr unter Bezugnahme .auf Fig.2 beschrieben werden. In dieser Figur bezeichnet die Zahl q. einen vierten Film, welcher zusätzlich zu den Filmen 1, 2, 3 der Fig. i angeordnet ist. Die auf diesem Film angebrachte Emulsion 14 kann Beine panchromatische Emulsion sein, welche dünn und durchsichtig genug ist, um möglichst viel Licht zur rückseitigen Emulsion 13 durchzulassen. Auf der Emulsionsschicht 14 ist eine grüne Oberflächenfarbschicht GD angebracht, welche den Zweck hat, zur Emulsion 13 nur diejenige Strahlung zuzulassen, welche geeignet ist, um auf ihr die grüne Strahlung wirksam zu machen. Das Oberflächenfarbfilter GD ersetzt das besondere Filter G der Fig. i. Mit Y ist ein Gelb= filter bezeichnet, welches Strahlung in der gleichen Weise absorbiert wie solche Filter, die in Verbindung mit orthochromatischen Emulsionen für gewöhnliche Schwarzweißbilder benutzt werden.
  • Die für die Schichten i i, 12 und 13 benutzten Emulsionen sind von der gleichen Beschaffenheit wie die für die entsprechenden Schichten bei der Anordnung gemäß Fig. i benutzten Emulsionen, d. h. die Emulsionen für die Schichten i2, 13 sind identische panchromatische Emulsionen, die vorzugsweise von dem gleichen Filmmaterial genommen werden, während die Emulsion für die Schicht I I eine gewöhnliche blauempfindliche durchsichtige Emulsion ist. Es ist natürlich notwendig, daß das zusätzliche neutrale Bild so klar und scharf wie möglich gemacht wird und daß es auch seine Schärfe während des ganzen Verfahrens behält. Aus diesem Grunde ist @es wünschenswert, die zusätzlichen neutralen Positive nach einem Kontaktverfahren zu drucken, welches keine Verminderung der Schärfe und keine Kornbildung herbeiführt.
  • Bei der in Fig. 2 dargestellten Anordnung ist es möglich, nach dem Kontaktverfahren zu arbeiten, obwohl das reflektierte. Bild verkehrt ist, weil die Emulsion für das zusätzliche neutrale Bild von rückwärts belichtet wird, wodurch die durch Reflektion_be«rirkte Umkehr des Bildes rückgängig gemacht wird.
  • Ein weiterer Vorteil dieser Anordnung ergibt sich daraus, daß es wünschenswert ist, für den angegebenen Zweck zusätzliche neutrale Drucke zur Verfügung zu haben, deren Gradation annähernd eins ist, welcher Wert für gewöhnlich auch für Tonstreifen benutzt wird. Bei der Herstellung von Tonfilmen wird daher der Tonstreifen gleichzeitig mit dem neutralen zusätzlichen Film hergestellt, wodurch @es unnötig wird, die Bild- und Tonfilme in unterschiedlicher Beschaffenheit herzustellen. Das Tonfilmnegativ, welches für gewöhnlich auf einem besonderen Negativfilm hergestellt wird, kann auf den Positivfilm zusammen mit dem erwähnten zusätzlichen neutralen Film kopiert werden, und diese Verbundkopie kann bis annähernd zum Gradationswert i entwickelt werden, worauf der Film fixiert, gewaschen, getrocknet und die Farbauszüge durch Aufsaugedruck hergestellt werden können.
  • Bei Benutzung der in den Fig. 3, 4 und 5 dargestellten Anordnung zeit einem Objektivsystem, welches ein sekundäres Spektrum gemäß der graphischen Darstellung in F ig. 6 aufweist, werden die Rot- und Blauauszüge auf Schichten i i und 12 im wesentlichen in der gleichen Ebenenerzeugt, wobei die Ebene der Emulsianen i i und 12 der Bildebene FM der Fig. 6 und die Ebene der Emulsion 13 der Bildebene FC der Fig. 6 entspricht. Es werden dann der Rot- und der Blauauszug scharf auf dem zweischichtigen Bildträger bei der gleichen Fokussierung der Kamera erzeugt, während, da die kleinste Brennweite. des Objektivs für den grünen Abschnitt des Spektrums .gilt, die beste chromatische KorrektiGn für diesen Abschnitt erhalten wird, was aus den vorstehend erläuterten Gründen wünschenswert ist. Der Unterschied zwischen dein Orten der beiden Bildebenen kann, leicht durch Veränderung des Abstandes der Ebenen der Emulsionsschichten von den Prismenflächen 2 i und 22 geregelt werden, beispielsweise durch Einfügung von Deckgläsern verschiedenerDicke zwischen den Prismenflächen oder zwischen den Filtern G und MG und den Filmen. Wie in Fig.3 dargestellt, können die Filter, nämlich das Minus-Grünfilter MG und das Grünfilter G, unmittelbar auf den Prismenflächen befestigt werden. Wie bereits .erwähnt, reflektiert der Film, welcher vor jeder Kameraöffnung liegt, Licht derjenigen Farbe, welche in ihm wirksam werden soll, und dieses Licht würde den Film vor der anderen Kameraöffnung verschleiern. Diese Erscheinung ist besonders ausgesprochen an den. Seiten der Kameraöffnungen, welche,dicht beieinanderliegen, nämlich nahe dier Kante, welche durch die Prismenflächen 21 und 23 gebildet wird. Außerdem reflektieren die Prismenflächen Licht, wie dies durch die gestrichelte Linie LR angedeutet ist. Das grüne Licht, welches vorn Film 3 reflektiert wird, wird von der anderen Öffnung durch das Minus-GrünfilterMG wirksam abgehalten, während das Minus-Grünlicht, welches vom Film i reflektiert wird, durch das Grünfilter G unschädlich gemacht wird. Um dia Kameraöffnungen gegen die besonders ausgesprochene Lichtrefllektion an der Kante zivischen den Flächen 2 i und 23 zu schützen, wird diese Kante entweder durch Schwärzung der benachbarten Randabschnitte der Flächen 2 i und 23 undurchsichtig ,gemacht oder dadurch, daß man die teilweisse lichtdurchlässige und teilweise reflektierende Schicht M undurchsichtig macht oder daß man, wie in Fig.3 dargestellt, eine Aussparung mit geschwärzten Flächen 24, 25 herstellt. Um das Licht, welches von der Fläche 22 reflektiert wird (wie durch den Strahl LR angedeutet), auch auszuschließen, wird eine weitere undurchsichtige Kante oder eineAussparung mit geschwärzten Flächen 26, 27 vorgesehen. Solche Aussparungen bieten den weiteren. Vorteil, daß Raum für Schrauben oder Stifte3i und 3z gewonnen wird, welche das Jochstück 34 mit der Grundplatte 33 verbinden und,das Prisma zwischen diesen Konstruktionsteilen einklemmen. Hierdurch' wird der Prismenaufbau gedrungen, so daß er leicht in dem engen Raum untergebracht werden kann, der dafür in der Kamera zur Verfügung steht.
  • Die Fig.3 und 4 veranschaulichen auch einen Verschluß 3o, der eine gebräuchliche Form besitzen kann und zwischen dem Objektiv und dem PrismaP angeordnet ist. Die Fig.3 und 5 veranschaulichen weiter zusamm-en mit Fig.7 das Zusammenwirken des Rotfilters RD zwischen den Emulsionsschichten i i und 12 und den Minus-Grünfiltern MG. Wie oben auseinandergesetzt wurde, kann .das Filter RD, welches an einer Schicht des doppellagigen Films sitzen sollte und welches die Farbenselektivität der rückwär tgen Emulsionsschicht 12 bestimmt, nicht auf einfache Weise über die ganze Filmlänge gleichförmig gemacht werden. Daraus ergeben sich fabrikatorische Schwierigkeiten, so daß den Anforderungen an die Lichtdurchlässigkeit der Filterschicht nicht immer genügt werden kann. Die Anordnung gemäß Fig.3 hat jedoch zur Folge, daß die Anforderungen bezüglich des Rotfilters geringer gehalten werden können, weil das Minus-Grünfilter MG die Grenze gegen den grünen Abschnitt des Spektrums bestimmt, der im Rotauszug auf der Emulsionsschicht 12 wirksam wird. Es ist sehr wichtig, diese Grenze genau innezuhalten, weil es einerseits wünschenswert ist, möglichst viel Licht der rückseitigen Filmschicht zuzuführen, in welcher der Rotauszug erzeugt wird, um die nötige Arbeitsgeschwindigkeit für Kinobilder zu erzielen, und weil andererseits, wenn die Durchlässigkeit des Rotfilters über eine gewisse Wellenlänge hinaus erweitert wird, die Farbtrennung verdorben wird. Aus diesem Grunde kann durch genaue Abgrenzung der Rotstrahlung durch lein festes Filter (nämlich das Minus-Grünfilter tYIG) beiden Anforderungen dauernd am besten entsprochen werden.
  • Aus Fig. 6 ist ersichtlich, daß der rote und blaue Bereich des sekundären Spektrums der Objektivlinse auf im wesentlichen der gleichen Brennweite (BildebeneFllT) und der grüne Spektralbereich auf einer davon verschiedenen Brennweite (BildebeneFC) liegt. Die BildebeneFC für den Grünauszug verläuft im wcs:e:ntlichen tangential zur Kurve, so daß der Auszug für diesen Spektralhereich im wesentlichen eine vollkommen chromatische Korrektion besitzt, was im Hinblick auf die Überragende Bedeutung dieses Auszuges für das positive. Farbbild von besonderem Vorteil ist. Andererseits fallen die Bildebenen für den roten und blauen Auszug im wesentlichen in die nämliche Ebene FM, so@ daß auch ihre Emulsionsschichten in praktisch einer Ebene angeordnet werden können.
  • In Fig.7 sind die Absorptionsbereiche des benutzten Rot- bzw. Millu3-Grünfilters graphisch veranschaulicht. Das Rotfilter ist, wie oben erläutert, zwischen der Emulsion für den Blau- und Rotauszug angeordnet, und zwar vorzugsweise auf der Oberfläche der Elnulsionsschicht für den Blauauszug. Diese letztere Anordnung macht es praktisch unmöglich, die Absorptlffn der Emulsionsschicht auf der ganzen Länge des Filmstreifens genau zu beherrschen. Aus diesem Grunde würde die Farbselektion, wie sie sich auf dem Film hinter dem Filter auswirkt, schwanken und die Beschaffenheit des Schlußbildes beeinträchtigen. Dies wird nun wirksam durch das Minus-Grünfilter verhindert. Wie bei V durch das gestrichelte Ende der Linie angezeigt ist, welche die Absorptionsgrenze des Rotfilters darstellt, kann das durch dieses ausgefilterte Gebiet des Spektrums innerhalb des Absorptionsgebietes des Minus-Grünfilters schwanken, ohne daß ein wesentlicher Nachteil entsteht, da der bei W liegende Punkt, an dem der Zutritt von rotem Licht aufhört, nur durch das konstante Minus-Grünfilter bestimmt wird.

Claims (5)

  1. PATENT ANS PR CCIIE: I. Aufnahmeverfahren für mehrfarbige Kinofilme unter Verwendung einer Lichtteilvorrichtung, wobei gewisse Teilnegative in übereinanderliegender Anordnung .erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Blauauszug in einer vorderen, der Rotauszug in der dahinterliegenden Emulsion und der Grünauszug in einem anderen, z. B. senkrecht dazu liegenden Bildfeld erzeugt wird und zwischen den Emulsionsschichten für den Blau- und Rotauszug ein rotdurchlässiges Filter und vor beiden ein Minus-Grünfilter eingeschaltet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß für die von getrennten Teillichtbü schein erzeugten Teilnegative für den roten und grünen Farbauszug eine panchromatische Emulsion verwendet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Grünauszug ein orthochromatisches Schwarzweißbild durch das nämliche Teilstrahlenbüschel erzeugt wird. q.
  4. Photographische Kamera zur Darchführung des Verfahrens nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß vor den Bildfeldern komplementäre Filter angeordnet sind, welche jedes Bildfeld gegen den Zutritt von Licht schützen, das vom anderen Bildfeld her reflektiert wird.
  5. 5. Photographische Kamera zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Linse für den roten und blauen Spektra;lbereich auf im wesentlichen die gleiche Brennweite, dagegen für den grünen Spektralbereich auf eine davon verschiedene, insbesondere minimale Brennweite korrigiert ist.
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