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Die vorliegende Erfindung betrifft
gewisse 6-Phenylpyridyl-2-amin-Derivate, die eine Aktivität als Stickstoffoxidsynthase-(NOS-)Inhibitoren
zeigen, pharmazeutische Zusammensetzungen, die sie enthalten, und ihre
Verwendung bei der Behandlung und Verhütung von Krankheiten des zentralen
Nervensystems, entzündlichen
Krankheiten, septischem Schock und anderen Krankheiten.
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Es gibt drei bekannte Isoformen von
NOS – eine
induzierbare Form (I-NOS) und zwei konstitutive Formen, die als
neuronale NOS (N-NOS) bzw. als endotheliale NOS (E-NOS) bezeichnet
werden. Jedes dieser Enzyme führt
als Antwort auf verschiedene Stimuli die Umwandlung von Arginin
in Citrullin durch, wobei ein Molekül Stickstoffoxid (NO) erzeugt
wird. Man nimmt an, daß eine übermäßige Stickstoffoxid-(NO-)Produktion durch
NOS bei der Pathologie einer Anzahl von Krankheiten und Zuständen bei
Säugern
eine Rolle spielt. Beispielsweise nimmt man an, daß NO, das
von I-NOS erzeugt wird, bei Krankheiten eine Rolle spielt, an denen eine
systemische Hypotonie beteiligt ist, wie bei toxischem Schock und
der Therapie mit gewissen Cytokinen. Es wurde gezeigt, daß Krebs-Patienten, die mit
Cytokinen, wie Interleukin 1 (IL-1 ), Interleukin 2 (IL-2) oder Tumornekrosefaktor
(TNF), behandelt werden, aufgrund von NO, das von Makrophagen erzeugt
wird, das heißt
von induzierbarer NOS (I-NOS), an Cytokin-induziertem Schock und
Cytokin-induzierter Hypotonie leiden, siehe Chemical & Engineering News,
Dez. 20, S. 33, (1993). I-NOS-Inhibitoren können dies umkehren. Man nimmt
auch an, daß I-NOS
eine Rolle bei der Pathologie von Krankheiten des zentralen Nervensystems, wie
Ischämie,
eine Rolle spielt. Beispielsweise wurde gezeigt, daß die Inhibierung
von I-NOS einen zerebralen Ischämie-Schaden
bei Ratten verbessert, siehe Am. J. Physiol., 268, S. R286 (1995).
Die Unterdrückung
von Adjuvans-induzierter Arthritis durch selektive Inhibierung von
I-NOS wird in Eur. J. Pharmacol., 273, S. 15–24 (1995) mitgeteilt.
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Man nimmt an, daß NO, das von N-NOS erzeugt
wird, eine Rolle bei Krankheiten wie zerebraler Ischämie, Schmerz
und Opiat-Toleranz spielt. Beispielsweise verringert die Inhibierung
von N-NOS das Infarktvolumen nach proximaler mittlerer zerebraler
Arterienokklusion bei der Ratte, siehe J. Cerebr. Blood Flow Metab.,
14, S. 924–929
(1994). Es wurde auch gezeigt, daß die N-NOS-Inhibierung bei
der Antinozizeption wirksam ist, wie durch die Aktivität in der
späten
Phase der Assays des Formalininduzierten Hinterpfotenleckens und
des Essigsäure-induzierten
abdominalen Zusammenziehens belegt, siehe Br. J. Pharmacol., 110,
S. 219–224
(1993). Schließlich
wurde berichtet, daß der
Opioid-Entzug bei
Nagern durch die N-NOS-Inhibierung verringert wird, siehe Neuropsychopharmacol.,
13, S. 269–293
(1995).
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die Erfindung betrifft Verbindungen
der Formel
in der R
1 und
R
2 unabhängig
aus Wasserstoff, Hydroxy, Methyl und Methoxy ausgewählt sind
und G ein Gruppe der Formel
ist, worin
n null oder
eins ist;
Y für
NR
3R
4, (C
1-C
6)-Alkyl oder
Aralkyl steht, worin die Aryl-Einheit des Aralkyls Phenyl oder Naphthyl
ist und die Alkyl-Einheit gerade oder verzweigt ist und 1 bis 6
Kohlenstoffatome enthält
und worin das (C
1-C
6)-Alkyl und
die Aryl-Einheit des Aralkyls mit null bis drei Substituenten, vorzugsweise
mit null bis zwei Substituenten, substituiert sein können, die
unabhängig
aus Halogen (z. B. Chlor, Fluor, Brom oder Iod), Nitro, Hydroxy,
Cyano, Amino, (C
1-C
4)-Alkoxy
und (C
1-C
4)-Alkylamino
ausgewählt
sind;
X für
N steht, wenn Y für
(C
1-C
6)-Alkyl, Aralkyl
oder substituiertes (C
1-C
6)-Alkyl
steht, und X für
CH steht, wenn Y für
NR
3R
4 steht;
q
für null,
eins oder zwei steht;
m für
null, eins oder zwei steht; und
R
3 und
R
4 unabhängig
aus (C
1-C
6)-Alkyl,
Tetrahydronaphthalin und Aralkyl ausgewählt sind, worin die Aryl-Einheit
des Aralkyls Phenyl oder Naphthyl ist und die Alkyl-Einheit gerade
oder verzweigt ist und 1 bis 6 Kohlenstoffatome enthält und worin
das (C
1-C
6)-Alkyl
und das Tetrahydronaphthalin und die Aryl-Einheit des Aralkyls mit
null bis drei Substituenten, vorzugsweise mit null bis zwei Substituenten
substituiert sein können,
die unabhängig
aus Halogen (z. B. Chlor, Fluor, Brom oder Iod), Nitro, Hydroxy,
Cyano, Amino, (C
1-C
4)-Alkoxy
und (C
1-C
4)-Alkylamino
ausgewählt
sind;
oder R
3 und R
4 zusammen
mit dem Stickstoff, an den sie gebunden sind, einen Piperazin-,
Piperidin- oder Pyrrolidin-Ring oder einen azabicyclischen Ring
bilden, der 6 bis 14 Ringglieder enthält, von denen 1 bis 3 Stickstoff
sind und von denen der Rest Kohlenstoff ist, wobei ein Beispiel
für die
azabycyclischen Ringe der 3-Azabycyclo[3.1.0]hex-6-ylamin-Ring ist;
und wobei der Piperazin-, Piperidin- und Pyrrolidin-Ring gegebenenfalls mit
einem oder mehreren Substituenten, vorzugsweise mit null bis zwei
Substituenten, substituiert sein können, die unabhängig aus
Amino, (C
1-C
6)-Alkylamino,
[Di-(C
1-C
6)-alkyl]amino,
mit Phenyl substituierten 5- bis 6-gliedrigen heterocyclischen Ringen,
die 1 bis 4 Ringstickstoffatome enthalten, Benzoyl, Benzoylmethyl,
Benzylcarbonyl, Phenylaminocarbonyl, Phenylethyl und Phenoxycarbonyl
ausgewählt
sind und worin die Phenyl-Einheiten von irgendeinem der vorangehenden
Substituenten gegebenenfalls mit einem oder mehreren Substituenten,
vorzugsweise mit null bis zwei Substituenten, substituiert sein
können,
die unabhängig
aus Halogen, (C
1-C
3)-Alkyl,
(C
1-C
3)-Alkoxy,
Nitro, Amino, Cyano, CF
3 und OCF
3 ausgewählt
sind;
oder die pharmazeutisch annehmbaren Salze solcher Verbindungen.
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Die vorliegende Erfindung betrifft
auch die pharmazeutisch annehmbaren Säureadditionssalze der Verbindungen
der Formel I. Die Säuren,
die verwendet werden, um die pharmazeutisch annehmbaren Säureadditionssalze
der obenerwähnten
Basenverbindungen dieser Erfindung herzustellen, sind diejenigen,
die nicht-toxische Säureadditionssalze
bilden, das heißt
Salze, die pharmakologisch annehmbare Anionen enthalten, wie das
Hydrochlorid-, Hydrobromid-, Hydroiodid-, Nitrat-, Sulfat-, Bisulfat-,
Phosphat-, saure Phosphat-, Acetat-, Lactat-, Citrat-, saure Citrat-,
Tartrat-, Bitartrat-, Succinat-, Maleat-, Fumarat-, Gluconat-, Saccharat-, Benzoat-,
Methansulfonat-, Ethansulfonat-, Benzolsulfonat-, p-Toluolsulfonat-
und Pamoat- [d. h. 1,1-Methylenbis(2-hydroxy-3-naphthoat-)] Salz.
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Der Ausdruck "Alkyl", wie hierin verwendet, schließt, falls
nichts anderes angegeben, gesättigte
einwertige Kohlenwasserstoffreste mit geraden, verzweigten oder
cyclischen Einheiten oder deren Kombinationen ein.
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Der Ausdruck "ein oder mehrere Substituenten", wie hierin verwendet,
bezieht sich auf eine Zahl von Substituenten, die gleich eins bis
zur maximalen Zahl der Substituenten ist, welche auf der Grundlage
der Zahl der verfügbaren
Bindungsstellen möglich
ist.
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Der Ausdruck "Halogen", wie hierin verwendet, schließt, falls
nichts anderes angegeben, Chlor, Fluor, Brom und Iod ein.
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Beispiele für bevorzugte Verbindungen dieser
Erfindung sind Verbindungen der Formel I und deren pharmazeutisch
annehmbare Salze, in denen NR3R4 ist:
4-Phenylethylpiperazin-1-yl;
4-Methylpiperazin-1-yl;
Phenethylamino;
oder
3-Azabicyclo[3.1.0]hex-6-ylamin.
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Weitere bevorzugte Verbindungen dieser
Erfindung sind Verbindungen der Formel I und deren pharmazeutisch
annehmbare Salze, in denen NR
3R
4 eine
Gruppe der Formel
ist, worin NR
5R
6 für
NH
2 steht.
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Weitere bevorzugte Verbindungen dieser
Erfindung sind Verbindungen der Formel I, in der G eine Gruppe der
Formel A ist, X Stickstoff ist und q für Null steht.
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Weitere Ausführungsformen dieser Erfindung
betreffen Verbindungen der Formel I, in der q für null oder eins steht.
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Weitere Ausführungsformen der Erfindung
betreffen Verbindungen der Formel I, in der G eine Gruppe der Formel
B ist und NR3R4 keine
cyclische Einheit bildet.
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Weitere Ausführungsformen dieser Erfindung
betreffen Verbindungen der Formel I, in der G eine Gruppe der Formel
B ist, m für
zwei steht und NR3R4 keine
cyclische Einheit bildet (d. h. worin N, R3 und
R4 ein Teil derselben Ringstruktur sind).
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Weitere Ausführungsformen dieser Erfindung
betreffen Verbindungen der Formel I, in der G eine Gruppe der Formel
B ist, m für
eins steht und NR3R4 keine
cyclische Einheit bildet.
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Weitere Ausführungsformen dieser Erfindung
betreffen Verbindungen der Formel I, in der G eine Gruppe der Formel
B ist, m für
null steht und NR3R4 keine
cyclische Einheit bildet.
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Weitere Ausführungsformen der Erfindung
betreffen Verbindungen der Formel I, in der G eine Gruppe der Formel
B ist und m für
null steht.
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Weitere Ausführungsformen dieser Erfindung
betreffen Verbindungen der Formel I, in der G eine Gruppe der Formel
A ist und sowohl p als auch n für
eins stehen.
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Weitere Ausführungsformen dieser Erfindung
betreffen Verbindungen der Formel I, in der G eine Gruppe der Formel
A ist, p für
eins steht, q für
null steht und n für
eins steht.
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Weitere Ausführungsformen dieser Erfindung
betreffen Verbindungen der Formel I, in der G eine Gruppe der Formel
B ist und m für
eins steht.
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Weitere Ausführungsformen dieser Erfindung
betreffen Verbindungen der Formel I, in der G eine Gruppe der Formel
A ist und p für
eins steht.
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Diese Erfindung betrifft auch die
folgenden Verbindungen:
6-[4-((2-(Phenethyl)-[2.2.1]bicyclohept-1-yl)methyl)phenyl]pyridin-2-ylamin;
6-[4-((2-(3-Azabicyclo[3.1.0]hex-6-ylamino)-[2.2.1]bicyclohept-1-yl)methylphenyl]pyridin-2-ylam
in;
6-[2-(N-Phenethylamino)-5-phenylcyclohexylmethyl)methyl)phenyl]pyridin-2-ylamin;
6-[4-((2-(Phenethyl)-[2.2.1]bicyclohept-1-yl)methyl)phenyl]pyridin-2-ylamin;
6-[((2-(3-Azabicyclo[3.1.0]hex-6-ylamino)-5-phenylcyclohexylmethyl)methyl)phenyl]pyridin-2-ylamin;
N-Methyl-(2-aminopyrid-6-ylbenzyliden)oxindol;
N-Methyl-(2-aminopyrid-6-ylbenzyl)oxindol;
N-(2-Dimethylaminoethyl)-(2-aminopyrid-6-ylbenzyliden)oxindol;
N-(2-Dimethylaminoethyl)-(2-aminopyrid-6-ylbenzyl)oxindol;
6-[(N-5-Isoxazolylmethyl)-4-(piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin;
6-[(N-Acetamido)-4-(piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin;
6-[(N-Benzoylmethyl)-4-(piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin;
6-[(N-(3,4-Methylendioxybenzyl))-4-(piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin;
6-[(N-(2-Furyl)methyl)-4-(piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin;
6-[(N-(5-Isothiazolyl)methyl)-4-(piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin;
6-[(N-(5-Thiazolyl)methyl)-4-(piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin;
6-[(N-(2-Pyridyl)methyl)-4-(piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin;
6-[(N-(3-Pyridyl)methyl)-4-(piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin;
6-[(N-(2-Imidazolyl)methyl)-4-(piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin;
6-[(N-(4-Imidazolyl)methyl)-4-(piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin;
6-[(N-(4-Pyridyl)methyl)-4-(piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin;
6-[(N-(2-Furyl)methyl)-4-(pyrrolidin-3-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin;
8-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]-3-isobutyl-3-azabicyclo[3.2.1
]octan-8-ol;
8-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]-3-furan-2-ylmethyl-3-azabicyclo[3.2.1]octan-8-ol;
und
8-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]-3-benzyl-3-azabicyclo[3.2.1
]octan-8-ol.
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Die vorliegende Erfindung betrifft
auch eine pharmazeutische Zusammensetzung zur Behandlung oder Verhütung eines
Zustands, der ausgewählt
ist aus der Gruppe bestehend aus Migräne, entzündlichen Krankheiten (z. B.
Asthma), Schlaganfall, akuten oder chronischen Schmerzen, hypovolämischem
Schock, traumatischem Schock, Reperfusionsverletzung, Crohn-Krankheit,
Colitis ulcerosa, septischem Schock, Multipler Sklerose, mit AIDS
assoziierter Demenz, neurodegenerativen Erkrankungen, Neuronentoxizität, Alzheimer-Krankheit,
chemischen Abhängigkeiten
und Suchtkrankheiten (z. B. Abhängigkeiten
von Drogen, Alkohol und Nikotin), Emesis, Epilepsie, Angst, Psychose,
Schädeltrauma,
Schocklunge (ARDS), Morphin-induzierter Toleranz und -induzierten
Entzugssymptomen, entzündlicher
Darmerkrankung, Osteoarthritis, rheumatoider Arthritis, Ovulation,
dilatierter Kardiomyopathie, akuter Rückenmarksverletzung, Huntington-Krankheit,
Parkinson-Krankheit, Glaukom, Makula-Degeneration, diabetischer
Neuropathie, diabetischer Nephropathie und Krebs bei einem Säuger, einschließlich eines
Menschen, welche eine Menge der wie oben definierten Verbindung
oder ein pharmazeutisch annehmbares Salz derselben, die für die Behandlung
oder Verhütung
eines derartigen Zustandes wirksam ist, und einen pharmazeutisch
annehmbaren Träger
umfaßt.
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Diese Erfindung betrifft auch die
Verwendung einer wie oben definierten Verbindung oder eines pharmazeutisch
annehmbaren Salzes derselben für
die Herstellung eines Medikaments zur Behandlung eines Zustandes,
der die Inhibierung von NOS erfordert.
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Diese Erfindung betrifft auch die
Verwendung einer wie oben definierten Verbindung für die Herstellung eines
Medikaments zur Behandlung oder Verhütung eines Zustandes, der ausgewählt ist
aus Migräne,
entzündlichen
Krankheiten, Schlaganfall, akuten oder chronischen Schmerzen, hypovolämischem
Schock, traumatischem Schock, Reperfusionsverletzung, Crohn-Krankheit,
Colitis ulcerosa, septischem Schock, Multipler Sklerose, mit AIDS
assoziierter Demenz, neurodegenerativen Erkrankungen, Neuronentoxizität, Alzheimer-Krankheit,
chemischen Abhängigkeiten
und Suchtkrankheiten, Emesis, Epilepsie, Angst, Psychose, Schädeltrauma,
Schocklunge (ARDS), Morphininduzierter Toleranz und -induzierten
Entzugssymptomen, entzündlicher
Darmerkrankung, Osteoarthritis, rheumatoider Arthritis, Ovulation,
dilatierter Kardiomyopathie, akuter Rückenmarksverletzung, Huntington-Krankheit,
Parkinson-Krankheit, Glaukom, Makula-Degeneration, diabetischer
Neuropathie, diabetischer Nephropathie und Krebs bei einem Säuger, einschließlich eines
Menschen.
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Verbindungen der Formel I weisen
chirale Zentren auf und können
deshalb in verschiedenen enantiomeren und diastereomeren Formen
vorliegen. Diese Erfindung betrifft alle optischen Isomere und alle
Stereoisomere von Verbindungen der Formel I und deren Mischungen
und alle oben definierten pharmazeutischen Zusammensetzungen, welche
sie enthalten bzw. verwenden.
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Die obige Formel I schließt Verbindungen
ein, die mit den dargestellten identisch sind, außer bezüglich der
Tatsache, dass ein oder mehrere Wasserstoff-, Kohlenstoff- oder
andere Atome durch Isotope derselben ersetzt sind. Derartige Verbindungen
können
als Forschungs- und diagnostische Werkzeuge in pharmakokinetischen
Metabolismusstudien und in Bindungs-Assays nützlich sein.
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Detaillierte
Beschreibung der Erfindung
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Die Verbindungen der Formel I können hergestellt
werden, wie es in den folgenden Reaktionsschemata und der folgenden
Erörterung
beschrieben ist. Falls nicht anders angegeben, sind R1,
R2, R3, R4, R5, R6, R7, R8 und R9 und die Strukturformel I in den Reaktionsschemata
und der Erörterung,
die folgen, wie oben definiert.
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Die Ausgangsmaterialien, die in den
Verfahren der Schemata 1–5
verwendet werden, sind entweder im Handel erhältlich, im Stand der Technik
bekannt oder leicht aus bekannten Verbindungen unter Verwendung von
Verfahren erhältlich,
die dem Fachmann ersichtlich sind.
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Mit Bezug auf Schema 1 wird die Verbindung
II durch Umsetzung von 1,4-Dibrombenzol mit einem Organolithium-Reagens,
vorzugsweise Butyllithium, bei einer Temperatur von –100°C bis etwa
0°C, gefolgt
von der Zugabe zu 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)pyridin bei einer Temperatur
von etwa 0°C
bis etwa 50°C
in einem etherischen Lösungsmittel,
bevorzugt Diethylether, über
etwa 1 bis 24 Stunden hergestellt. Die Verbindung III wird hergestellt,
indem man II mit einem Boronsäure-Derivat der Formel
p-OHC(CH2)m-2(C6H3R1R2)B(OH)2 in einem Lösungsmittel,
das aus einem Alkohol, vorzugsweise Ethanol, gegebenenfalls mit
Wasser und einem halogenierten Kohlenwasserstoff gemischt, besteht,
bei einer Temperatur von etwa 25°C
bis etwa 150°C über etwa 1
bis 24 Stunden unter Verwendung eines Katalysators auf Palladium-Basis,
entweder in der Oxidationsstufe Palladium(0) oder Palladium(II),
typisch mit Phosphin-Liganden, vorzugsweise Tetrakistriphenylphosphinpalladium,
umsetzt.
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Die Verbindung IV wird hergestellt,
indem man III mit Tosylmethylisocyanid in Anwesenheit von Kalium-t-butanolat
und Ethanol in einem etherischen Lösungsmittel, wie 1,2-Dimethoxyethan,
bei einer Temperatur von etwa –100°C bis etwa
100°C über etwa
1 bis 24 Stunden umsetzt. Die Verbindung V wird durch basische Hydrolyse
des Nitrils unter Verwendung eines Alkalimetallhydroxids in einem
Lösungsmittel
auf wässrig-alkoholischer
Basis, wie wässrigem
Ethanol, bei einer Temperatur von etwa 25°C bis etwa 125°C über etwa 30
Minuten bis 48 Stunden hergestellt. Die Verbindung VI wird aus V
durch dehydratisierende Kupplung mit Ammoniak, einem primären oder
sekundären
Amin der Formel R3R4NH,
welche durch ein Dehydratisierungsmittel wie Carbodiimid, beispielsweise
N-Ethyl-N-(dimethylaminopropyl)carbodiimid
bewirkt wird, in einem Lösungsmittel,
bei dem es sich um einen halogenierten Kohlenwasserstoff oder um
ein N,N-Dialkylamid, wie Dimethylformamid, handelt, bei einer Temperatur
von etwa 0°C
bis etwa 100°C über etwa
1 bis 48 Stunden hergestellt. Die Verbindung VII wird aus VI durch
Deblockierung unter Verwendung von Hydroxylaminhydrochlorid in einem
wässrigen
oder alkoholischen Lösungsmittel,
vorzugsweise wässrigem
Ethanol, bei einer Temperatur von etwa 25 °C bis etwa 100°C über etwa
1 bis 48 Stunden hergestellt, und sie kann die Deblockierung einer Schutzgruppe,
wie der t-Butoxycarbonyl-Gruppe, durch Reaktion mit Trifluoressigsäure oder
einer verwandten polyhalogenierten Essigsäure oder einem gasförmigen Halogenwasserstoff,
wie HCl, in einem halogenierten Kohlenwasserstoff, einem etherischen
Lösungsmittel
oder Ethylacetat bei einer Temperatur von etwa –70°C bis etwa 100°C über etwa
10 Minuten bis 24 Stunden einschließen.
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Die Endverbindung in Schema 1, IB,
in der G = B, wird durch Reduktion von VII mit Boran, einem Trialkylboran,
Alan oder Lithiumaluminiumhydrid in einem etherischen Lösungsmittel,
wie Ethylether oder Tetrahydrofuran, bei einer Temperatur von etwa –100°C bis etwa
100°C über etwa
30 Minuten bis 24 Stunden und gegebenenfalls unter Verwendung von
Cäsiumfluorid
und einem Alkalimetall- oder
Erdalkalimetallcarbonat in einem wässrig-alkoholischen Lösungsmittel
bei einer Temperatur von etwa 25°C
bis etwa 125°C über 1 bis
72 Stunden hergestellt.
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Mit Bezug auf Schema 2 wird die Verbindung
VIII aus II durch Umsetzung mit 3-Pyridylboronsäure und einem Palladium-Katalysator,
entweder in der Oxidationsstufe Palladium(0) oder Palladium(II),
mit Liganden, die typisch Trialkyl- oder Triarylphosphine umfassen,
wie Tetrakistriphenylphosphinpalladium, in einem wässrig-alkoholischen
Lösungsmittel
bei einer Temperatur von etwa 25°C
bis etwa 125°C über etwa
1 bis 48 Stunden hergestellt. Die Verbindung IX wird aus VIII durch
Alkylierung mit einem Alkyl- oder Aralkylhalogenid oder -sulfonat
in einem etherischen, alkoholischen, wässrig-alkoholischen Lösungsmittel
oder einem Lösungsmittel auf
Dialkylamin-Basis, wie Dimethylformamid, bei einer Temperatur von
etwa 0°C
bis etwa 125°C über etwa 30
Minuten bis 72 Stunden, gefolgt von der Reduktion mit einem Reagens
auf Bonhydrid- oder Aluminiumhydrid-Basis, wie Natriumborhydrid,
in einem etherischen, alkoholischen oder wässrig-alkoholischen Lösungsmittel,
typisch Methanol, bei einer Temperatur von etwa 0°C bis etwa
125°C über 1 bis
72 Stunden hergestellt. Die Endverbindung in Schema 2, die Verbindung
IA-a, in der G = A, n = 1 und q = 0, wird aus IX durch Deblockierung
mit Hydroxylaminhydrochlorid in einem alkoholischen oder wässrig-alkoholischen
Lösungsmittel,
typisch wässrigem
Ethanol, bei einer Temperatur von etwa 25°C bis etwa 125°C über etwa
1 bis 72 Stunden hergestellt.
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Im Verfahren von Schema 2 ist der
bevorzugte Wert von Y in den Formeln IX und IA-a Benzyl. Verbindungen
der Formel IA-a, in der Y Benzyl ist, können durch Debenzylierung unter
Verwendung von Wasserstoff oder Ammoniumformiat in Anwesenheit eines
Edelmetall-Katalysators, wie Palladium, in einem etherischen, halogenierten
Kohlenwasserstoff-, alkoholischen oder wässrig-alkoholischen Lösungsmittel
bei einer Temperatur von 0°C
bis 100°C über eine
Zeit von 30 Minuten bis 24 Stunden, gefolgt von der reduktiven Aminierung mit
einem Alkyl- oder Aralkylaldehyd in Anwesenheit eines Reagens auf
Bonhydrid-Basis, wie Natriumcyanoborhydrid oder Natriumtriacetoxyborhydrid,
in einem etherischen, halogenierten Kohlenwasserstoff-, alkoholischen
oder wässrig-alkoholischen
Lösungsmittel
bei einer Temperatur von 0°C
bis 100°C über eine
Zeit von 1 bis 72 Stunden in die entsprechenden Verbindungen, in
denen Y von Benzyl verschieden ist, überführt werden.
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Mit Bezug auf Schema 3 wird die Verbindung
X durch reduktive Aminierung von 2-(4-Bromphenylmethyl)piperidin
mit Benzaldehyd und einem Reagens auf Bonhydrid-Basis, wie Natriumcyanoborhydrid
oder Natriumtriacetoxyborhydrid, in einem etherischen, halogenierten
Kohlenwasserstoff-, alkoholischen oder wässrig-alkoholischen Lösungsmittel
bei einer Temperatur von etwa 0°C
bis etwa 100°C über etwa
1 bis 72 Stunden hergestellt. Die Verbindung XI wird aus der Verbindung
X durch Umsetzung der Verbindung X mit einem Organolithium-Reagens,
typisch Butyllithium, gefolgt von Addition des resultierenden Organolithium-Reagens
an 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)pyridin
in einem etherischen Lösungsmittel,
wie Ethylether, bei einer Temperatur von etwa –70°C bis etwa 100°C über etwa
30 Minuten bis 48 Stunden hergestellt. Die Endverbindung in Schema 3,
IA-b, in der G = A, n = 1, q = 1 und Y Benzyl ist, wird aus der
Verbindung XI durch Deblockierung mit Hydroxylaminhydrochlorid in
einem alkoholischen oder wässrig-alkoholischen
Lösungsmittel,
typisch wässrigem Ethanol,
bei einer Temperatur von etwa 25°C
bis etwa 125°C über etwa
1 bis 72 Stunden hergestellt.
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Verbindungen der Formel IA-b können unter
Verwendung des Verfahrens, das oben für die Überführung von Verbindungen der
Formel IA-a in analoge Verbindungen, in denen Y von Benzyl verschieden
ist, beschrieben wurde, in die entsprechenden Verbindungen, in denen
Y von Benzyl verschieden ist, überführt werden.
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Mit Bezug auf Schema 4 wird die Verbindung
XII aus 6-Brom-2-(2,5-dimethylpyrrolyl)pyridin und 4-Formylphenylboronsäure in Anwesenheit
eines Palladium-Katalysators, entweder in der Oxidationsstufe Palladium(0)
oder Palladium(II), mit Liganden, die typisch Trialkyl- oder Triarylphosphine
umfassen, wie Tetrakistriphenylsphosphinpalladium, in einem wässrig-alkoholischen
Lösungsmittel
bei einer Temperatur von etwa 25°C bis
etwa 125°C über etwa
1 bis 48 Stunden hergestellt. Die Verbindung XIII wird dann aus
XII durch Umsetzung von XII mit dem Enamin eines Ketons oder Aldehyds,
typisch Morpholin- oder Pyrrolidinenamin, in einem aromatischen
Kohlenwasserstoff-, Kohlenwasserstoff- oder halogenierten Kohlenwasserstoff-Lösungsmittel,
vorzugsweise Toluol, bei einer Temperatur von etwa 25°C bis etwa
150°C über etwa
1 bis 72 Stunden, gefolgt von einem wässrigen Hydrolyseschritt, typisch
mit wässriger
Salzsäure,
und dann Reduktion mit Wasserstoff oder Ammoniumformiat in Anwesenheit
eines Edelmetall-Katalysators, wie Palladium, in einem etherischen,
halogenierten Kohlenwasserstoff-, alkoholischen oder wässrig-alkoholischen
Lösungsmittel
bei einer Temperatur von etwa 0°C
bis etwa 100°C über etwa
30 Minuten bis 24 Stunden hergestellt. Die Endverbindung in Schema 4,
IA, in der G = A, q = 1, X = CH und Y = NR3R4, wird durch reduktive Aminierung der Verbindung
XIII mit Ammoniak, einem primären
Amin oder einem sekundären
Amin in Anwesenheit eines Reagens auf Borhydrid-Basis, wie Natriumcyanoborhydrid
oder Natriumtriacetoxyborhydrid, in einem etherischen, halogenierten Kohlenwasserstoff-,
alkoholischen oder wässrig-alkoholischen
Lösungsmittel
bei einer Temperatur von etwa 0°C
bis etwa 100°C über etwa
1 bis 72 Stunden, gefolgt von der Deblockierung mit Hydroxylaminhydrochlorid in
einem alkoholischen oder wässrig-alkoholischen
Lösungsmittel,
typisch wässrigem
Ethanol, bei einer Temperatur von etwa 25°C bis etwa 125°C über etwa
1 bis 72 Stunden hergestellt.
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Mit Bezug auf Schema 5 wird die Verbindung
XIV aus 3-(4-Bromphenyl)glutarsäure
durch Dehydratisierung mit Acetanhyrid oder einem ähnlichen
Dehydratisierungsreagens, gefolgt von der Umsetzung mit Benzylamin
in einem Kohlenwasserstoff-, aromatischen Kohlenwasserstoff- oder
halogenierten Kohlenwasserstoff-Lösungsmittel bei einer Temperatur
von etwa 25°C
bis etwa 180°C über etwa
1 bis 48 Stunden, gefolgt von der Dehydratisierung mit Acetanhydrid
oder einem ähnlichen
Dehydratisierungsreagens bei einer Temperatur von etwa 25°C bis etwa
Rückfluss über etwa
1 bis 48 Stunden, hergestellt. Die Verbindung XV wird durch Reduktion
von XIV mit Boran, Boranmethylsulfid, Alan oder Lithiumaluminiumhydrid
in einem etherischen oder Kohlenwasserstoff-Lösungsmittel bei einer Temperatur
von etwa 0°C
bis etwa 100°C über etwa
30 Minuten bis 48 Stunden hergestellt. Die Verbindung XV wird durch
Reduktion von XIV mit Boran, Boranmethylsulfid, Alan oder Lithiumaluminiumhydrid
in einem etherischen oder Kohlenwasserstoff-Lösungsmittel bei einer Temperatur
von etwa 0°C
bis etwa 100°C über etwa
30 Minuten bis 48 Stunden hergestellt. Die Verbindung XVI wird aus
der Verbindung XV durch Umsetzung der Verbindung XV mit einem Organolithium-Reagens,
typisch Butyllithium, gefolgt von der Zugabe des resultierenden
Organolithium-Reagens
zu 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)pyridin in einem etherischen Lösungsmittel,
wie Ethylether, bei einer Temperatur von etwa –70°C bis etwa 100°C über etwa
30 Minuten bis 48 Stunden hergestellt. Die Endverbindung in Schema
V, IA-d, in der G = A, Y = H, q = 0 und X = N, wird durch Debenzylierung
der Verbindung XVI unter Verwendung von Wasserstoff oder Ammoniumformiat
in Anwesenheit eines Edelmetall-Katalysators, wie Palladium, in
einem etherischen, halogenierten Kohlenwasserstoff-, alkoholischen
oder wässrig-alkoholischen
Lösungsmittel
bei einer Temperatur von 0°C
bis 100°C über eine
Zeit von 30 Minuten bis 24 Stunden, gefolgt von der Deblockierung
mit Hydroxylaminhydrochlorid in einem alkoholischen oder wässrig-alkoholischen
Lösungsmittel,
typisch wässrigem
Ethanol, bei einer Temperatur von etwa 25°C bis etwa 125°C über etwa
1 bis 72 Stunden, hergestellt.
-
Verbindungen der Formel IA-d, die
unter Verwendung der Verfahren von Schema 5 hergestellt werden, können durch
reduktive Aminierung mit einem Alkyl- oder Aralkylaldehyd in Anwesenheit
eines Reagens auf Borhydrid-Basis, wie Natriumcyanoborhydrid oder
Natriumtriacetoxyborhydrid, in einem etherischen, halogenierten
Kohlenwasserstoff-, alkoholischen oder wässrig-alkoholischen Lösungsmittel
bei einer Temperatur von 0°C
bis 100°C über eine
Zeit von 1 bis 72 Stunden in die analogen Verbindungen, in denen
Y Alkyl oder Aralkyl ist, überführt werden.
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Die Herstellung anderer Verbindungen
der Formel I, die in dem vorangehenden experimentellen Abschnitt
nicht speziell beschrieben worden ist, kann unter Verwendung von
Kombinationen der oben beschriebenen Reaktionen, die dem Fachmann
offensichtlich sind, bewerkstelligt werden.
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In jeder der oben erörterten
oder veranschaulichten Reaktionen ist der Druck nicht kritisch,
falls nicht anders angegeben. Drücke
von etwa 0,5 Atmosphären
bis etwa 5 Atmosphären
sind im Allgemeinen annehmbar, und Umgebungsdruck, d. h. 1 Atmosphäre, wird
aus Bequemlichkeit bevorzugt.
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Die Verbindungen der Formel I ("die aktiven Verbindungen
dieser Erfindung"),
die basischer Natur sind, können
mit verschiedenen anorganischen und organischen Säuren eine
große
Vielfalt von verschiedenen Salzen bilden. Obwohl derartige Salze
für die
Verabreichung an Tiere bzw. Menschen pharmazeutisch annehmbar sein
müssen,
ist es in der Praxis häufig
wünschenswert,
eine Verbindung der Formel I als ein pharmazeutisch unannehmbares
Salz aus der Reaktionsmischung zu isolieren und dann einfach das
letztgenannte durch Behandlung mit einem alkalischen Reagens zurück in die
freie Basen-Verbindung umzuwandeln und anschließend die letztgenannte freie
Base in ein pharmazeutisch annehmbares Säureadditionssalz zu überführen. Die
Säureadditionssalze
der aktiven Basenverbindungen dieser Erfindung werden leicht hergestellt,
indem man die Basenverbindung mit einer im wesentlichen äquivalenten
Menge der gewählten
Mineral- oder organischen Säure
in einem wäßrigen Lösungsmittelmedium
oder in einem geeigneten organischen Lösungsmittel, wie Methanol oder
Ethanol, behandelt. Nach vorsichtigem Verdampfen des Lösungsmittels
wird das gewünschte
feste Salz leicht erhalten.
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Die aktiven Verbindungen dieser Erfindung
und ihre pharmazeutisch annehmbaren Salze sind als NOS-Inhibitoren
nützlich,
das heißt,
sie besitzen die Fähigkeit,
das NOS-Enzym in Säugern
zu inhibieren, und deshalb sind sie in der Lage, als therapeutische
Mittel bei der Behandlung der oben erwähnten Störungen und Krankheiten in einem
betroffenen Säuger
zu wirken.
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Die aktiven Verbindungen dieser Erfindung
und ihre pharmazeutisch annehmbaren Salze können entweder auf oralem, auf
parenteralem oder auf topischem Weg verabreicht werden. Im Allgemeinen
werden diese Verbindungen am wünschenswertesten
in Dosierungen im Bereich von etwa 0,01 bis etwa 250 mg pro Tag in
einer einzelnen Dosis oder in aufgeteilten Dosen (d. h. 1 bis 4
Dosen pro Tag) verabreicht, obwohl Abwandlungen notwendigerweise
abhängig
von der Spezies, dem Gewicht und dem Zustand des behandelte Subjekts und
dem speziellen gewählten
Verabreichungsweg auftreten. Jedoch wird eine Dosierungshöhe, die
im Bereich von etwa 0,07 mg bis etwa 21 mg pro kg Körpergewicht
pro Tag liegt, am wünschenswertesten
verwendet. Abwandlungen können
nichtsdestoweniger auftreten, abhängig von der behandelten Spezies
des Tieres bzw. Menschen und dessen individueller Antwort auf das
Medikament sowie vom Typ der gewählten
pharmazeutischen Formulierung und der Zeitspanne und dem Intervall,
bei dem eine solche Verabreichung durchgeführt wird. In einigen Fällen können Dosierungsmengen
unterhalb der unteren Grenze des genannten Bereichs geeigneter sein,
während
in anderen Fällen
noch größere Dosen
verwendet werden könnten,
ohne irgendwelche schädlichen
Nebenwirkungen zu verursachen, vorausgesetzt, daß solche größeren Dosen zuerst in mehrere
kleinere Dosen für
die Verabreichung über
den Tag hinweg aufgeteilt werden.
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Die aktiven Verbindungen der Erfindung
können
allein oder in Kombination mit pharmazeutisch annehmbaren Träger oder
Verdünnungsmitteln
auf einem der vorstehend angegebenen drei Wege verabreicht werden,
und eine derartige Verabreichung kann in einer einzigen Dosis oder
in mehreren Dosen durchgeführt werden.
Spezieller können
die neuen therapeutischen Mittel dieser Erfindung in einer großen Vielfalt
von verschiedenen Dosierungsformen verabreicht werden, das heißt, sie
können
mit verschiedenen pharmazeutisch annehmbaren inerten Trägern in
Form von Tabletten, Kapseln, Trochisken, Pillen, harten Bonbons,
Pulvern, Sprays, Cremes, Unguenta, Suppositorien, Gelees, Gelen,
Pasten, Lotionen, Salben, wäßrigen Suspensionen,
injizierbaren Lösungen,
Elixieren, Sirupen und dergleichen vereinigt werden. Derartige Träger schließen feste
Verdünnungsmittel
oder Füllstoffe,
sterile wässrige
Medien und verschiedene nicht-toxische organische Lösungsmittel
und so weiter ein. Darüber
hinaus können
orale pharmazeutische Zusammensetzungen geeignet gesüßt und/oder
mit Geschmacksstoff versetzt werden. Im Allgemeinen liegen die therapeutisch
wirksamen Verbindungen dieser Erfindung in derartigen Dosierungsformen
bei Konzentrationen im Bereich von etwa 5,0 bis etwa 70 Gew.-% vor.
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Für
die orale Verabreichung können
Tabletten, die verschiedene Hilfsstoffe enthalten, wie mikrokristalline
Cellulose, Natriumcitrat, Calciumcarbonat, Dicalciumphosphat und
Glycin, zusammen mit verschiedenen Zerfallsmitteln, wie Stärke (und
bevorzugt Mais-, Kartoffel- oder Tapiocastärke), Algininsäure und
gewissen komplexen Silicaten, zusammen mit Granulationsbindemitteln,
wie Polyvinylpyrrolidin, Saccharose, Gelatine und Akaziengummi,
verwendet werden. Zusätzlich
werden häufig
Gleitmittel, wie Magnesiumstearat, Natriumlaurylsulfat und Talkum,
für Tablettierungszwecke
verwendet. Feste Zusammensetzungen eines ähnlichen Typs können auch
als Füllstoffe
in Gelatinekapseln verwendet werden; bevorzugte Materialien in diesem
Zusammenhang schließen
auch Lactose oder Milchzucker sowie Polyethylenglycole mit hohem
Molekulargewicht ein. Wenn wässrige
Suspensionen und/oder Elixiere für
die orale Verabreichung gewünscht
werden, kann der aktive Bestandteil mit verschiedenen Süßungs- oder
Geschmacksmitteln, farbigem Material oder Farbstoffen und, falls
gewünscht,
auch emulgierenden und/oder suspendierenden Mitteln zusammen mit
Verdünnungsmitteln
wie Wasser, Ethanol, Propylenglycol, Glycerin und verschiedenen
Kombinationen derselben vereinigt werden.
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Für
die parenterale Verabreichung können
Lösungen
einer aktiven Verbindung der vorliegenden Erfindung in entweder
Sesam- oder Erdnußöl oder in
wässrigem
Propylenglycol verwendet werden. Die wäßrigen Lösungen sollten geeignet gepuffert
(vorzugsweise pH größer als
8) werden, falls erforderlich, und das flüssige Verdünnungsmittel sollte zuerst
isoton gemacht werden. Diese wässrigen
Lösungen sind
für den
Zweck der intravenösen
Injektion geeignet. Die öligen
Lösungen
sind für
intraartikuläre,
intramuskuläre
und subkutane Injektionszwecke geeignet. Die Herstellung all dieser
Lösungen
unter sterilen Bedingungen wird leicht durch pharmazeutische Standardtechniken
bewerkstelligt, die dem Fachmann wohlbekannt sind.
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Zusätzlich ist es auch möglich, die
aktiven Verbindungen der vorliegenden Erfindung topisch zu verarbreichen,
wenn entzündliche
Zustände
der Haut behandelt werden, und dies kann mittels Cremes, Gelees,
Gelen, Pasten, Pflastern, Salben und dergleichen gemäß pharmazeutischer
Standardpraxis vorgenommen werden.
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Die Fähigkeit von Verbindungen der
Formel I, NOS zu inhibieren, kann unter Verwendung von in der Literatur
beschriebenen Verfahren bestimmt werden. Die Fähigkeit von Verbindungen der
Formel 1, endotheliale NOS zu inhibieren, kann unter Verwendung
der Verfahren bestimmt werden, die von Schmidt et al. in Proc. Natl.
Acad. Sci. U.S.A., 88, S. 365–369
(1991) und von Pollock et al. in Proc. Natl. Acad. Sci. U.S.A.,
88, S. 10480–10484
(1991) beschrieben werden. Die Fähigkeit
von Verbindungen der Formel I, induzierbare NOS zu inhibieren, kann
unter Verwendung der Verfahren bestimmt werden, die von Schmidt
et al. in Proc. Natl. Acad. Sci. U.S.A., 88, S. 365–369 (1991)
und von Garvey et al. in J. Biol. Chem., 269, S. 26669–26676 (1994)
beschrieben werden. Die Fähigkeiten
der Verbindungen der Formel I, neuronale NOS zu inhibieren, können unter Verwendung
des Verfahrens bestimmt werden, das von Bredt und Snyder in Proc.
Natl. Acad. Sci. U.S.A., 87, 682–685 (1990) beschrieben wird.
-
Von 100 Verbindungen der Formel I,
die getestet wurden, zeigten alle eine IC50 < 10 μM für die Inhibierung
von entweder induzierbarer oder neuronaler NOS.
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Die vorliegende Erfindung wird durch
die folgenden Beispiele erläutert.
Es versteht sich jedoch, dass die Erfindung nicht auf die speziellen
Einzelheiten dieser Beispiel beschränkt ist. Die Schmelzpunkte
sind unkorrigiert. Kernmagnetische Protonen-Resonanzspektren (1H-NMR) und kernmagnetische C13-Resonanzspektren
wurden an Lösungen
in Deuterochloroform (CDCl3) oder in CD3OD oder CD3SOCD3 gemessen, und die Peak-Lagen sind in Teile
pro Million (ppm) bei tiefem Feld bezüglich Tetramethylsilan (TMS)
ausgedrückt.
Die Peak-Formen werden wie folgt bezeichnet: s, Singulett, d, Dublett,
t, Triplett, q, Quartett, m, Multiplett, b, breit.
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BEISPIEL 1
-
3-(2-[4'-(6-Aminopyridin-2-yl)biphenyl-4-yl]ethyl)-3-azabicyclo[3.1.0]hex-6-ylamin
-
A. 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(4-bromphenyl)pyridin
-
In einen 100 ml-Dreihals-Rundkolben,
der mit einem Septum und Stickstoff- (N2-)
Einlass ausgestattet war, wurden 3,54 Gramm (g) (15 mMol) 1,4-Dibrombenzol
und 15 ml trockener Ether gegeben. Die Lösung wurde auf –70°C abgekühlt, und
6,25 ml (10 mMol) einer 1,6 M Lösung
von Butyllithium in Tetrahydrofuran wurden tropfenweise über 5 Minuten
dazugegeben. Die Reaktion wurde 5 Minuten bei –70°C gerührt, dann über 15 Minuten auf Raumtemperatur
aufgewärmt.
Zu der resultierenden Lösung
wurde eine Lösung
von 1,72 g (10 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)pyridin in 5 ml Ether
gegeben, was eine tiefrote Farbe erzeugte, und die Reaktion wurde
3 Stunden bei Raumtemperatur gerührt.
Sie wurde dann mit wässriger
Ammoniumchlorid-Lösung gequencht,
mit Ethylacetat aufgenommen und mit wässrigem Ammoniumchlorid und
Kochsalzlösung
gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/Ethylacetat als Eluent chromatographiert,
was 820 mg (25%) eines Öls
lieferte.
1H-NMR (δ, CDCl3):
2,30 (s, 6H), 6,03 (s, 2H), 7,20 (dd, J = 1, 8,1H), 7,64 (m, 2H),
7,73 (dd, J = 1, 8,1H), 7,90 (dt, J = 1, 8, 1H), 8,00 (m, 2H).
13C-NMR (δ,
CDCl3): 13,6, 107,2, 118,1, 120,2, 123,9,
127,0, 128,6, 132,0, 1337,3, 138,8, 151,8, 155,7.
MS(%): 327/329
(100/98, Br79/Br81,
Molekülpeak
+1).
-
B. 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(4-(4-formylphenyl)phenyl)pyridin
-
In einen 100 ml-Rundkolben, der mit
einem Kühler
und einem N2-Einlass ausgestattet war, wurden
630 mg (1,93 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(4-bromphenyl)pyridin,
289 mg (1,93 mMol) 4-Formylphenylboronsäure, 817
mg (7,71 mMol) Natriumcarbonat, 112 mg (0,096 mMol) Tetrakistriphenylphosphinpalladium,
9 ml Ethanol und 1 ml Wasser gegeben. Die Mischung wurde 14 Stunden
am Rückfluss
erwärmt,
abgekühlt,
in Wasser gegossen und mit Ethylacetat extrahiert. Die organische
Schicht wurde mit Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und eingedampft, und der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von 25% Ethylacetat in Hexan als Eluent chromatographiert,
was 540 mg (80%) Produkt lieferte.
1H-NMR
(δ, CDCl3): 2,23 (s, 6H), 5,94 (s, 2H), 7,17 (d,
J = 8, 1H), 7,74 (m, 2H), 7,80 (m, 3H), 7,90 (t, J = 8, 1H), 7,96
(m, 2H), 8,19 (m, 2H), 10,05 (s, 1H).
13C-NMR
(δ, CDCl3): 13,5, 107,1, 118,4, 120,2, 127,6, 127,7,
130,3, 138,7, 140,5, 146,4, 156,0, 191,9.
MS(%): 353 (100,
Molekülpeak
+1)
-
C. 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(4-(4-cyanomethyl)phenyl)phenyl)pyridin
-
In einen 100 ml-Dreihals-Rundkolben,
der mit einem Septum und einem N2-Einlass
ausgestattet war, wurden 354 mg (3,16 mMol) Kalium-t-butanolat und
5 ml trockenes 1,2-Dimethoxyethan gegeben. Die Mischung wurde in
einem Bad bei –60°C (CHCl3/CO2) gekühlt, und
eine Lösung
von 317 mg (1,62 mMol) Tosylmethylisocyanid in 5 ml trockenem 1,2-Dimethoxyethan
wurde tropfenweise dazugegeben. Nach wenigen Minuten wurde eine
Lösung
von 540 mg (1,53 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(4-(4-formylphenyl)phenyl)pyridin
in 10 ml trockenem 1,2-Dimethoxyethan tropfenweise dazugegeben,
und das Rühren
wurde 50 Minuten bei –60°C fortgesetzt.
Dann wurden 5 ml Methanol dazugegeben, und die Reaktion wurde erwärmt und
dann 15 Minuten refluxiert. Die Reaktion wurde abgekühlt und
eingedampft, und der Rückstand
wurde in Wasser mit 0,5 ml Essigsäure und Methylenchlorid aufgenommen.
Die wässrige
Schicht wurde wieder mit Methylenchlorid extrahiert, und die vereinigte
organische Schicht wurde mit wässriger
Natriumbicarbonat-Lösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von 25% Ethylacetat in Hexan als Eluent chromatographiert,
was 220 mg (40%) Produkt lieferte.
1H-NMR
(δ, CDCl3): 2,26 (s, 6H), 3,78 (s, 2H), 5,98 (s,
2H), 7,17 (d, J = 8, 1H), 7,41 (m, 2H), 7,6-7,7 (m, 4H), 7,79 (d, J = 8, 1H), 7,89
(t, J = 8, 1H), 8,17 (m, 2H).
13C-NMR
(δ, CDCl3): 13,6, 23,3, 107,1, 118,3, 120,0, 127,4,
127,5, 127,8, 128,5, 128,7, 129,3, 137,6, 138,7, 140,3, 141,0, 151,8,
156,3.
MS(%): 364 (100, Molekülpeak +1)
-
Ein Nebenprodukt, das nach dem Produkt
eluierte, wurde als das Oxazol charakterisiert, 40 mg 7%:
-
D. 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(4-(4-(carboxymethyl)phenyl)phenyl)pyridin
-
In einen 100 ml-Rundkolben, der mit
einem Kühler
und einem N2-Einlass ausgestattet war, wurden
220 mg (0,606 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(4-(4-(cyanomethyl)phenyl)phenyl)pyridin
und 7 ml Ethanol gegeben, um eine Lösung am Rückfluss zu bilden. Eine 10%-ige
Lösung
von Natriumhydroxid in Wasser wurde langsam tropfenweise am Rückfluss
dazugegeben, um eine Lösung
aufrechtzuerhalten, was 30–60
Minuten für
15 ml (und etwas weiteres Ethanol) erforderte. Das Refluxieren wurde
insgesamt 2,5 Stunden aufrechterhalten. Die Reaktion wurde auf 0°C abgekühlt, und
der pH wurde mit 6 N Salzsäure
auf 1 eingestellt, und die Reaktion wurde mit Ethylacetat extrahiert.
Die organische Schicht wurde mit Kochsalzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft, was das Produkt als Öl lieferte, das direkt im nächsten Schritt
verwendet wurde.
1H-NMR (δ, CDCl3): 2,24 (s, 6H), 3,70 (s, 2H), 5,95 (s,
2H), 7,14 (d, J = 8, 1H), 7,38 (m, 2H), 7,61 (m, 2H), 7,68 (m, 2H),
7,77 (d, J = 8, 1H), 7,87 (t, J = 8, 1H), 8,13 (m, 2H).
13C-NMR (δ,
CDCl3): 13,5, 20,8, 107,1, 118,4, 120,2,
127,3, 127,4, 128,7, 129,9, 132,9, 137,2, 138,8, 139,5, 141,6, 151,7,
156,4.
MS(%): 383 (100, Molekülpeak +1)
-
E. 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(4-(4-(6-t-butylcarboxamido-3-azabicyclo[3.1.0]hex-3-ylcarboxamido)-methyl)phenyl)phenyl)pyridin
-
In einen 100 ml-Rundkolben, der mit
einem N2-Einlass ausgestattet war, wurden
420 mg (1,099 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(4-(4-(carboxymethyl)phenyl)phenyl)pyridin,
218 mg (1,099 mMol) 3-Azabicyclo[3.1.0]hex-6-ylamin-t-butylcarbamat,
211 mg (1,099 mMol) EDAC, 10 mg HOBT, 7 ml trockenes Acetonitril und
337 μl (2,42
mMol) Triethylamin gegeben. Die Reaktion wurde 20 Stunden bei Raumtemperatur
gerührt, eingedampft,
und der Rückstand
wurde auf Kieselgel unter Verwendung von 5% Methanol in Methylenchlorid als
Eluent chromatographiert, was das Produkt lieferte, 280 mg (45%).
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,69 (m, 2H), 2,22 (s, 6H), 3,4–3,9 (Multipletts,
7H), 4,97 (bs, 1H), 5,93 (s, 2H), 7,12 (d, J = 8, 1H), 7,29 (m,
2H), 7,57 (m, 2H), 7,67 (m, 2H), 7,75 (d, J = 8, 1H), 7,85 (t, J
= 8, 1H), 8,12 (m, 2H).
13C-NMR (δ, CDCl3): 13,5, 28,4, 42,0, 47,9, 48,8, 53,5, 79,8,
107,0 118,3, 119,9, 127,3, 127,4, 128,7, 129,5, 134,0, 137,2, 138,7,
138,9, 141,6, 151,7, 156,2, 156,4, 169,8.
MS(%): 563 (100,
Molekülpeak
+1)
-
F.2-{3-[4'-(6-Aminopyridin-2-yl)biphenyl-4-yl]}-3-azabicyclo[3.1.0]hex-6-ylaminacetamid
-
In einen 100 ml-Rundkolben, der mit
einem Kühler
und einem N2-Einlass ausgestattet war, wurden
280 mg (0,498 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(4-(4-(6-t-butylcarboxamido-3-azabicyclo[3.1.0]hex-3-ylcarboxamido)methyl)phenyl)phenyl)pyridin,
173 mg (2,49 mMol) Hydroxylaminhydrochlorid, 1 ml Wasser und 5 ml Ethanol
gegeben. Die Reaktion wurde 40 Stunden refluxiert, zusätzliche
173 mg Hydroxylaminhydrochlorid und 5 ml Ethanol wurden dazugegeben,
und das Refluxieren wurde 24 Stunden fortgesetzt. Die Reaktion wurde
abgekühlt,
in wässrige
Natriumbicarbonat-Lösung
gegossen und mit einer Mischung von Ethylacetat und Methanol aufgrund
der begrenzten Löslichkeit
des Produkts in Ethylacetat extrahiert. Die organische Schicht wurde über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft.
-
Der Rückstand wurde mit 6 ml trockenem
Methylenchlorid aufgenommen und bei Raumtemperatur 1,5 Stunden mit
1,5 ml Trifluoressigsäure
behandelt. Die Reaktion wurde eingedampft, mit 1 N Salzsäure aufgenommen
und mit Ethylacetat gewaschen, dann wurde der pH mit 1 N Natriumhydroxid-Lösung auf
10 eingestellt, und man extrahierte mit einer Mischung von Ethylacetat
und Methanol. Die organische Schicht wurde über Natriumsulfat getrocknet
und eingedampft, was 160 mg (84%) Produkt als niedrigschmelzenden
Festkörper
lieferte.
1H-NMR (δ, CDCl3):
1,39 (bs, 2H), 1,78 (bs, 1H), 3,2–3,6 (Multipletts, 2H), 3,41
(bs, 2H), 4,90 (bs, 1H), 6,30 (d, J = 8, 1H), 6,83 (d, J = 7,5,
1H), 7,06 (m, 2H), 7,29 (t, J = 8, 1H), 7,38 (m, 2H), 7,44 (m, 2H),
7,69 (m, 2H).
13C-NMR (δ, CDCl3): 25,0, 25,3, 34,9, 41,5, 107,6, 110,7,
126,8, 127,0, 127,1, 129,1, 133,2, 138,5, 129,0, 140,5, 155,3, 158,8,170,6.
MS(%):
385 (100, Molekülpeak
+1)
-
G. 3-{2-[4'-(6-Aminopvridin-2-yl)biphenyl-4-yl]ethyl}-3-azabicyclo[3.1.0]hex-6-ylamin
-
In einen 100 ml-Rundkolben, der mit
einem Kühler
und einem N2-Einlass ausgestattet war, wurden
160 mg (0,417 mMol) 3-{2-[4'-(6-Aminopyridin-2-yl)biphenyl-4-yl]}-3-azabicyclo[3.1.0]hex-6-ylaminacetamid, 5
ml trockenes Tetrahydrofuran und 0,625 ml einer 2 M Lösung von
Boranmethylsulfid in Tetrahydrofuran gegeben. Die Reaktion wurde
12 Stunden refluxiert, und eine zusätzliche 0,625 ml-Portion von Boranmethylsulfid
wurde zusammen mit wenigen ml Tetrahydrofuran dazugegeben, und das
Refluxieren wurde 12 Stunden (aufgrund der begrenzten Löslichkeit
des Ausgangsmaterials in Tetrahydrofuran) fortgesetzt. Die Reaktion
wurde abgekühlt
und eingedampft, und 20 ml Ethanol, 1 g Natriumcarbonat und 1 g
Cäsiumfluorid
wurden dazugegeben, und die Mischung wurde 14 Stunden refluxiert.
Die Reaktion wurde abgekühlt
und eingedampft, mit Wasser und Ethylacetat/Methanol aufgenommen,
und die organische Schicht wurde abgetrennt, über Natriumsulfat getrocknet
und eingedampft. Der resultierende Festkörper, 80 mg (52%), wurde mit
Methylenchlorid/Methanol/Ether aufgenommen und mit 1 N HCl in Ether
gefällt,
dann eingedampft. Der Rückstand
wurde mit Tetrahydrofuran digeriert, was 48 mg (24%) eines weißen Festkörpers, F.p.
205°C (Zers. über diesem
Punkt) lieferte.
1H-NMR (δ, CDCl3): 1,33 (bs, 2H), 1,63 (bs, 1H), 2,60 (m,
2H), 2,71 (m, 2H), 3,05 (m, 2H), 3,59 (m, 2H), 4,56 (bs, 2H), 6,42
(d, J = 8, 1H), 7,08 (d, J = 7,5, 1H), 7,22 (m, 2H), 7,4–7,5 (m,
3H), 7,61 (m, 2H), 7,95 (m, 2H).
13C-NMR
(δ, CDCl3): 20,9, 32,2, 34,8, 55,0, 57,6, 107,4,
110,9, 126,9, 127,0, 128,9, 129,0, 136,3, 138,3, 138,5, 139,4, 141,0,
155,6, 158,5.
MS(%): 371 (100, Molekülpeak +1 ).
Anal. Berechn.
für C24H26N4·3HCl·3H2O: C 53,99, H 6,61, N 10,49. Gefunden: C
53,79, N 6,46, N 8,70.
-
BEISPIEL 2
-
6-[4'-(4-Phenethylpiperazin-1-ylmethyl)biphenyl-4-yl]pyridin-2-ylamin
-
A. 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-[4'-(4-phenethylpiperazin-1-ylmethyl)biphenyl-4-yl]pyridin
-
In einen 100 ml-Rundkolben, der mit
einem N2-Einlass ausgestattet war, wurden
176 mg (0,50 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(4-(4'-formylbiphenyl-4-yl))pyridin
(Beispiel 1B), 105 mg (0,55 mMol) 2-Phenylethylpiperazin, 7 ml Methanol,
30 μl (0,50
mMol) Essigsäure
und 38 mg (0,60 mMol) Natriumcyanoborhydrid gegeben. Die Reaktion
wurde 12 Stunden bei Raumtemperatur gerührt, in wässrige Natriumbicarbonat-Lösung gegossen
und mit Ethylacetat extrahiert. Die organische Schicht wurde mit
Wasser und Kochsalzlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Methanol/Methylenchlorid als Eluent chromatographiert,
was 190 mg (72%) eines Öls
lieferte.
1H-NMR (δ, CDCl3):
2,26 (s, 6H), 2,5–2,7
(m, 8H), 2,83 (m, 2H), 3,60 (s, 2H), 5,97 (s, 2H), 7,15 (d, J =
8, 1H), 7,2–7,3
(m, 5H), 7,44 (m, 2H), 7,62 (m, 2H), 7,72 (m, 2H), 7,79 (d, J =
8, 1H), 7,87 (t, J = 8, 1H), 8,16 (m, 2H).
13C-NMR
(δ, CDCl3): 13,6, 33,7, 53,1, 53,2, 60,6, 62,8, 107,0,
118,2, 119,8, 126,1, 126,9, 127,4, 128,4, 128,7, 128,8, 129,8, 137,2,
137,7, 138,6, 139,3, 140,3, 141,9, 151,7, 156,5.
MS(%): 527
(Molekülpeak
+1, 100).
-
B. 6-[4'-(4-Phenethylpiperazin-1-ylmethyl)biphenyl-4-yl]pyridin-2-ylamin
-
In einen 100 ml-Rundkolben, der mit
einem N2-Einlass ausgestattet war, wurden
190 mg (0,361 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-[4'-(4-phenethylpiperazin-1-ylmethyl)biphenyl-4-yl]pyridin,
126 mg (1,81 mMol) Hydroxylaminhydrochlorid, 1 ml Wasser und 5 ml
Ethanol gegeben. Die Reaktionsmischung wurde 36 Stunden am Rückfluss
erwärmt,
gefolgt von einer Behandlung mit zusätzlichen 50 mg Hydroxylaminhydrochlorid
und 24-stündigem
Refluxieren. Die Reaktion wurde abgekühlt, in verdünnte wässrige Salzsäure gegossen
und mit Ethylacetat gewaschen. Die wässrige Schicht wurde mit 1
N Natriumhydroxid-Lösung
auf pH 10 eingestellt und mit Ethylacetat extrahiert. Die organische
Schicht wurde mit Kochsalzlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde unter Verwendung
von 1 N HCl in Ether in das Hydrochlorid-Salz überführt, was 110 mg (55%) eines
Festkörpers
lieferte, F.p. 267–269 °C.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 2,5–2,7 (m, 8H), 2,81 (m, 2H),
3,57 (s, 2H), 4,66 (bs, 2H), 6,42 (d, J = 8, 1H), 7,10 (d, J = 7,5,
1H), 7,21 (m, 3H), 7,26 (m, 2H), 7,41 (m, 2H), 7,47 (t, J = 8, 1H),
7,59 (m, 2H), 7,66 (m, 2H), 8,00 (m, 2H).
13C-NMR
(δ, CDCl3): 33,7, 53,1, 53,2, 60,6, 62,8, 107,2,
110,8, 126,1, 126,9, 127,2, 127,3, 128,4, 128,7, 129,7, 137,4, 138,4,
139,5, 140,4, 141,0, 155,7, 158,4.
MS(%): 449 (Molekülpeak +1,
100).
Anal. Berechn. für
C30H32N4·3HCl·3/2H2O: C 61,59, H 6,55, N 9,58. Gefunden: C
61,64, N 6,31, N 9,51.
-
BEISPIEL 3
-
3-[4'-(6-Aminopyridin-2-yl)biphenyl-4-ylmethyl]-3-azabicyclo[3.1.0]hex-6-ylamin
-
Hergestellt wie in Beispiel 2 unter
Verwendung von 3-Azabicyclo[3.1.0]hex-6-ylamin-t-butylcarbamat für den reduktiven Aminierungsschritt
(2A) mit 67% Ausbeute als Öl:
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,46 (s, 9H), 1,52 (bs, 2H), 2,26
(s, 6H), 2,43 und 3,11 (Multipletts, 4H), 2,94 (m, 1H), 3,61 (s,
2H), 5,97 (s, 2H), 7,14 (dd, J = 1, 8, 1H), 7,34 (m, 2H), 7,57 (m,
2H), 7,70 (m, 2H), 7,78 (d, J = 7, 1H), 7,87 (t, J = 8, 1H), 8,16
(m, 2H).
13C-NMR (δ, CDCl3):
13,6, 24,6, 28,4, 30,6, 54,2, 58,6, 107,0, 118,2, 119,8, 126,8,
127,1, 127,3, 127,5, 128,7, 128,9, 132,1, 137,1, 138,6, 138,9, 142,0,
151,7, 156,5.
MS(%): 535 (Molekülpeak +1, 100)
gefolgt
von der Entfernung der Schutzgruppen mit Hydroxylaminhydrochlorid
in wässrigem
Ethanol (wie in Beispiel 2B) und der Behandlung mit Trifluoressigsäure in Methylenchlorid über 3 Stunden
bei Raumtemperatur, was eine Gesamtausbeute von 65% des Trifluoracetat-Salzes
ergab, das mit Tetrahydrofuran digeriert wurde, F.p. 112–119°C:
1H-NMR (δ,
TFA-Salz in CDCl3): 2,33 (bs, 2H), 2,99
(bs, 1H), 3,29 (m, 2H), 3,70 (m, 2H), 4,41 (s, 2H), 6,98 (d, J =
8, 1H), 7,20 (d, J = 7,5, 1H), 7,60 (m, 2H), 7,78 (m, 2H), 7,88
(m, 2H), 7,98 (t, J = 8, 1 H).
13C-NMR
(δ, TFA-Salz
in CDCl3): 23,7, 27,5, 57,1, 60,1, 69,,
113,1, 113,9, 129,9, 130,0, 130,1, 132,7, 133,4, 133,6, 143,5, 145,1,
146,7, 149,1, 157,9.
MS(%): 357 (Molekülpeak +1, 100).
Anal.
Berechn. für
C23H24N4·3(C2F3O2H)·1/2N2O: C 49,23, H 3,99, N 7,92. Gefunden: C
49,14, N 3,90, N 7,80.
-
BEISPIEL 4
-
3-[4'-(6-Aminopyridin-2-yl)biphenyl-3-ylmethyl]-3-azabicyclo[3.1.0]hex-6-ylamin
-
A. 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(4-(3-tolyl)phenyl)pyridin
-
Hergestellt wie in Beispiel 1B unter
Verwendung von 3-Tolylboronsäure
als Ö1
mit 39 Ausbeute.
1H-NMR (δ, CDCl3) 2,32 (s, 6H), 2,49 (s, 3H), 6,03 (s, 2H),
7,19 (dd, J = 1, 8, 1H), 7,25 (m, 1H), 7,41 (t, J = 7,5, 1H), 7,53
(m, 2H), 7,77 (m, 2H), 7,81 (dd, J = 1, 8, 1H), 7,90 (t, J = 8,
1H), 8,21 (m, 2H).
13C-NMR (δ, CDCl3) 13,6, 21,7, 107,1, 118,3, 119,9, 124,3,
127,0, 127,4, 127,5, 127,9, 128,5, 128,7, 128,8, 137,2, 138,5, 138,7,
140,5, 142,3, 151,8, 156,5.
MS(%): 339 (Molekülpeak +1,
100).
-
B. 2-Phthalimido-6-(4-(3-tolylphenyl)pyridin
-
In einen 100 ml-Rundkolben, der mit
einem Kühler
und einem N2-Einlass ausgestattet war, wurden
200 mg (0,592 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(4-(3-tolyl)phenyl)pyridin,
206 mg (2,96 mMol) Hydroxylaminhydrochlorid, 4 ml Ethanol und 1
ml Wasser gegeben. Die Reaktionsmischung wurde 36 Stunden refluxiert,
abgekühlt
und in verdünnte
wässrige
Natriumbicarbonat-Lösung
gegossen und mit Ethylacetat extrahiert. Die organische Schicht
wurde abgetrennt, mit Kochsalzlösung
gewaschen und getrocknet. Der Rückstand,
als braunes Öl,
138 mg (90%), wurde mit 10 ml trockenem Toluol aufgenommen und mit
116 mg (0,531 mMol) N-Carbethoxyphthalimid behandelt. Die resultierende
Lösung
wurde 20 Stunden refluxiert, abgekühlt und eingedampft. Der Rückstand
wurde auf Kieselgel unter Verwendung von Hexan/Ethylacetat als Eluent
chromatographiert, was 130 mg (56% insgesamt) eines Öls ergab.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 2,40 (s, 3H), 7,15 (m, 1H), 7,34
(m, 2H), 7,42 (m, 2H), 7,65 (m, 2H), 7,79 (m, 3H), 7,92 (m, 3H),
8,07 (m, 2H).
13C-NMR (δ, CDCl3): 21,6, 119,9, 120,1, 123,5, 123,9, 124,2,
122,2, 122,4, 127,5, 127,9, 128,3, 128,7, 131,9, 133,7, 134,2, 134,5,
135,3, 138,4, 139,0, 157,3, 166,8.
MS(%): 391 (Molekülpeak +1,
100).
-
C. 3-[4'-(6-Phthalimidopyridin-2-yl)biphenyl-3-ylmethyl]-3-azabicyclo[3.1.0]hex-6-ylamin-t-butylcarbamat
-
In einen 100 ml-Rundkolben, der mit
einem Kühler
und einem N2-Einlass ausgestattet war, wurden
130 mg (0,333 mMol) 2-Phthalimido-6-(4-(3-tolyl)phenyl)pyridin,
59 mg (0,333 mMol) N-Bromsuccinimid,
10 mg Diazobis(1-cyanocyclohexan) und 10 ml Tetrachlorkohlenstoff
gegeben. Die Reaktion wurde 1 Stunde refluxiert, zusätzliche
10 mg Diazobis(1-cyanocyclohexan) wurden dazugegeben, und das Refluxieren
wurde 1 Stunde fortgesetzt. Die Reaktion wurde dann abgekühlt, filtriert
und eingedampft.
-
Der Rückstand wurde mit 10 ml trockenem
Acetonitril aufgenommen und mit 66 mg (0,333 mMol) 3-Azabicyclo[3.1.0]hex-6-ylamin
und 28 mg (0,333 mMol) Natriumbicarbonat behandelt. Die Reaktion
wurde 12 Stunden refluxiert, abgekühlt und eingedampft. Der Rückstand
wurde mit Ethylacetat und Wasser aufgenommen, und die organische
Schicht wurde abgetrennt, mit Kochsalzlösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet
und eingedampft. Der Rückstand
wurde auf Kieselgel unter Verwendung von Methanol/Methylenchlorid
als Eluent chromatographiert, was 130 mg (67%) eines Öls lieferte.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,38 (s, 9H), 1,6–1,8 (m,
2H), 3,2–3,5
(m, 5H), 3,57 (m, 2H), 7,15 (dd, J = 1, 8, 1H), 7,2–7,5 (m,
4H), 7,65 (m, 3H), 7,78 (m, 3H), 7,92 (m, 2H), 8,05 (m, 2H).
13C-NMR (δ,
CDCl3): 28,3, 47,6, 50,5, 54,1, 62,1, 116,5,
118,8, 119,9, 120,1, 123,9, 126,5, 127,3, 127,4, 127,5, 128,8, 129,2,
131,8, 134,5, 136,4, 136,8, 138,9, 155,1, 157,2, 165,6, 166,7, 169,6,
169,8.
MS(%): 587 (Molekülpeak
+1, 100).
-
D. 3-[4'-(6-Aminopyridin-2-yl)biphenyl-3-ylmethyl]-3-azabicyclo[3.1.0]hex-6-ylamin
-
In einen 100 ml-Rundkolben, der mit
einem Kühler
und einem N2-Einlass ausgestattet war, wurden
130 mg (0,222 mMol) 3-[4'-(6-Phthalimidopyridin-2-yl)biphenyl-3-ylmethyl]-3-azabicyclo[3.1.0]hex-6-ylamin-t-butylcarbamat,
20 ml Methanol und 0,3 ml Hydrazin gegeben. Die Reaktion wurde 2,5
Stunden bei 50°C
erwärmt, abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wurde mit Ethylacetat aufgenommen und mit 0,2 N Natriumhydroxid-Lösung, Wasser
und Kochsalzlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und eingedampft.
-
Der Rückstand, 110 mg, wurde mit
6 ml trockenem Methylenchlorid aufgenommen und 2 Stunden bei Raumtemperatur
mit 1,5 ml Trifluoressigsäure
behandelt. Die Reaktion wurde eingedampft und in Ethylacetat/0,3
N Salzsäure
aufgenommen. Die wässrige
Schicht wurde abgetrennt, der pH wurde mit 6 N Natriumhydroxid-Lösung auf
10 eingestellt, und man extrahierte mit Ethylacetat. Die organische
Schicht wurde mit Kochsalzlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Das resultierende Ö1 wurde
unter Verwendung von 1 N HCl in Ether in das Hydrochlorid überführt und
mit Tetrahydrofuran digeriert, was 21 mg (20%) eines Festkörpers lieferte,
F.p. 184– 196°C.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,37 (bs, 2H), 1,51 (bs, 1H), 2,46
und 3,02 (Multipletts, 4H), 3,64 (s, 2H), 4,60 (bs, 2H), 6,46 (d,
J = 8, 1H), 7,13 (d, J = 7,5, 1H), 7,2–7,6 (m, 5H), 8,00 (m, 2H).
13C-NMR (δ,
CDCl3): 14,0, 38,7, 54,5, 59,2, 107,1, 110,8,
115,1, 125,7, 126,8, 127,1, 127,3, 127,7, 128,6, 138,3, 138,5, 139,0,
140,6, 141,3, 155,7, 158,3.
MS(%): 357 (Molekülpeak +1,
100).
-
BEISPIEL 5
-
2-Amino-N-[4'-(6-aminopyridin-2-yl)biphenyl-3-yl]propionamid
-
A. 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(4-(3-nitrophenyl)phenyl)pyridin
-
Hergestellt wie in Beispiel 1B unter
Verwendung von 3-Nitrophenylboronsäure als Ö1 mit 66 Ausbeute.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 2,24 (s, 6H), 5,96 (s, 2H), 7,15
(d, J = 8, 1H), 7,54 (t, J = 8, 1H), 7,67 (m, 2H), 7,76 (m, 1H),
7,88 (m, 2H), 8,15 (m, 3H), 8,42 (bs, 1H).
13C-NMR
(δ, CDCl3): 13,6, 107,3, 118,4, 120,2, 121,9, 123,2,
123,4, 127,6, 128,6, 129,9, 132,9, 138,5, 138,9, 139,2, 141,9, 148,7,
151,8, 155,8.
MS(%): 370 (Molekülpeak +1, 100).
-
B. 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(4-(3-aminophenyl)phenyl)pyridin
-
In einen 100 ml-Rundkolben, der mit
einem Kühler
und einem N2-Einlass ausgestattet war, wurden
520 mg (1,41 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(4-(3-nitrophenyl)phenyl)pyridin,
445 mg (7,05 mMol) Ammoniumformiat, 10 ml Ethanol und 80 mg 10%
Palladium auf Kohle gegeben (ein paar ml 1,2-Dichlorethan wurden
dazugegeben, um die Nitro-Verbindung zu lösen). Die Reaktion wurde 40
Minuten refluxiert, abgekühlt
und mit Ethanol durch Celite filtriert. Das Filtrat wurde eingedampft,
mit Ethylacetat/verdünnter
wässriger
Natriumhydroxid-Lösung
aufgenommen, und die organische Schicht wurde abgetrennt und mit
Kochsalzlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und zu einem Ö1 eingedampft, 400 mg, 84%.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 2,26 (s, 6H), 3,77 (bs, 2H), 5,99
(s, 2H), 6,67 (m, 1H), 6,92 (bs, 1H), 7,04 (m, 1H), 7,14 (m, 1H),
7,23 (t, J = 8, 1H), 7,67 (m, 2H), 7,75 (d, J = 8, 1H); 7,84 (t,
J = 8, 1H), 8,14 (m, 2H).
13C-NMR (δ, CDCl3): 13,5, 107,0, 113,6, 114,4, 117,3, 118,2,
119,8, 127,1, 127,3, 128,6, 129,7, 137,1, 138,6, 141,4, 142,3, 147,0,
151,6, 156,4.
MS(%): 340 (Molekülpeak +1, 100).
-
C. 2-(t-Butylcarbamoylamino)-N-[4'-(6-(2,5-dimethylpyrrolyl)pyridin-2-yl)biphenyl-3-yl]propionamid
-
In einen 100 ml-Rundkolben, der mit
einem N2-Einlass ausgerüstet war, wurden 200 mg (0,590
mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl-6-(4-(3-aminophenyl)phenyl)pyridin,
117 mg (0,590 mMol) N-t-Butoxycarbonylalanin, 113
mg (0,590 mMol) EDAC, 159 mg (1,30 mMol) 4-Dimethylaminopyridin
und 10 ml trockenes Acetonitril gegeben. Die Reaktion wurde 12 Stunden
bei Raumtemperatur gerührt,
eingedampft, und der Rückstand
wurde auf Kieselgel unter Verwendung von Methanol/Methylenchlorid
als Eluent chromatographiert, was 230 mg (76%) eines Öls lieferte.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,46 (s, 9H), 1,48 (d, J = 7, 3H),
2,24 (s, 6H), 4,55 (m, 1H), 5,62 (m, 1H), 5,96 (s, 2H), 7,11 (d,
J = 8, 1H), 7,23 (m, 2H), 7,47 (m, 1H), 7,57 (m, 2H), 7,69 (m, 1H),
7,81 (m, 2H), 8,05 (m, 2H).
13C-NMR
(δ, CDCl3): 13,5, 18,0, 28,3, 50,9, 80,4, 106,9,
118,2, 118,9, 119,7, 122,6, 127,1, 127,3, 128,6, 129,2, 137,2, 138,5,
138,6, 140,9, 141,4, 151,6, 156,3, 171,8.
MS(%): 511 (Molekülpeak +1,
100).
-
D. 2-Amino-N-[4'-(6-aminopyridin-2-yl)biphenyl-3-yl]propionamid
-
In einen 100 ml-Rundhalskolben, der
mit einem N2-Einlass ausgestattet war, wurden
230 mg (0,451 mMol) 2-(t-Butylcarbamoylamino)-N-[4'-(6-(2,5-dimethylpyrrolyl)pyridin-2-yl)biphenyl-3-yl]propionamid
und 25 ml Ethylacetat gegeben. Die Lösung wurde auf 0°C abgekühlt und
mit HCl gesättigt,
dann 30 Minuten bei 0°C und
1 Stunde bei Raumtemperatur gerührt.
Der resultierende Niederschlag wurde gesammelt und in 20 ml Methanol
gelöst,
mit 1 ml Wasser und 157 mg (2,255 mMol) Hydroxylaminhydrochlorid
behandelt und 2 Tage refluxiert. Die Reaktion wurde abgekühlt, eingedampft
und mit Ethylacetat/verdünnter
Salzsäure
aufgenommen. Die wässrige
Schicht wurde abgetrennt, der pH wurde mit 6 N Natriumhydroxid-Lösung auf
10 eingestellt, und man extrahierte mit Ethylacetat. Die organische
Schicht wurde mit Kochsalzlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Das Öl wurde mit Methylenchlorid
aufgenommen, mit entfärbender
Kohle behandelt, durch Celite filtriert und eingedampft. Das resultierende Ö1 (90 mg)
wurde unter Verwendung von 1 N HCl in Ether in das Hydrochlorid-Salz überführt, was
einen Festkörper
lieferte, 73 mg (40%), F.p. >215°C (Zers.).
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,39 (d, J = 7, 3H), 3,57 (q, J
= 7, 1H), 4,66 (bs, 2H), 6,40 (d, J = 8, 1H), 7,05 (d, J = 7,5, 1H),
7,34 (m, 2H), 7,43 (t, J = 8, 1H), 7,62 (m, 4H), 7,93 (m, 2H), 9,57
(bs, 1H).
13C-NMR (δ, CDCl3):
21,5, 51,1, 107,2, 110,7, 117,9, 118,3, 122,6, 127,1, 127,2, 129,3,
138,3, 138,6, 140,6, 141,3, 155,4, 158,3, 173,9.
MS(%): 333
(Molekülpeak
+1, 100)
IR (KBr, cm–1): 1657 (C=O).
-
BEISPIEL 6
-
2-Amino-N-[4'-(6-aminopyridin-2-yl)biphenyl-3-yl]-3-phenylpropionamid
-
Hergestellt wie in Beispiel 5 unter
Verwendung von t-Butoxycarbonylphenylalanin, wobei der Kupplungsschritt
mit 58% Ausbeute und die Deblockierung mit 57% Ausbeute stattfand,
was das Produkt als Hydrochlorid-Salz lieferte, F.p. 180–200°C (Zers.).
1H-NMR (δ,
CDCl3): 2,81 und 3,37 (Multipletts, 2H),
3,74 (dd, J = 4, 9, 1H), 4,62 (bs, 2H), 6,43 (8, J = 8, 1H), 7,10
(8, J = 7,5, 1H), 7,2–7,4
(m, 8H), 7,47 (t, J = 8, 1H), 7,65 (m, 3H), 7,97 (m, 2H), 9,53 (bs,
1H).
13C-NMR (δ, CDCl3):
40,6, 56,8, 107,2, 110,8, 118,0, 118,5, 122,8, 126,9, 127,0, 127,1,
127,2, 128,8, 129,2, 129,4, 137,6, 138,1, 138,4, 138,6, 140,7, 141,4,
155,4, 158,2, 172,4.
MS(%): 409 (Molekülpeak +1, 100).
-
BEISPIEL 7
-
6-[4-(1-Benzyl-1,2,5,6-tetrahydropyridin-3-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
A. 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-[4-(pyrid-3-yl)phenyl]pyridin
-
In einen 100 ml-Rundhalskolben, der
mit einem Kühler
und einem N2-Einlass ausgestattet war, wurden 271
mg (2,20 mMol) 3-Pyridylboronsäure
(Rec. Trav. Chim., 93, 21 (1974)), 720 mg (2,20 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(4-bromphenyl)pyridin,
933 mg (8,81 mMol) Natriumcarbonat, 128 mg (0,110 mMol) Tetrakistriphenylphosphinpalladium,
9 ml Ethanol und 1 ml Wasser gegeben. Die Mischung wurde 20 Stunden
refluxiert, 100 mg 3-Pyridylboronsäure wurden dazugegeben, und
das Refluxieren wurde 2 Stunden fortgesetzt. Die Reaktion wurde
dann abgekühlt,
in Wasser gegossen und mit Ethylacetat extrahiert. Die organische
Schicht wurde mit Kochsalzlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Methanol/Methylenchlorid als Eluent chromatographiert,
was das Produkt als Ö1
lieferte, 350 mg (49%).
1H-NMR (δ, CDCl3): 2,25 (s, 6H), 5,97 (s, 2H), 7,12 (d,
J = 8, 1H), 7,31 (dd, J = 5, 8, 1H), 7,64 (m, 2H), 7,74 (d, J =
8, 1H), 7,83 (m, 2H), 8,16 (m, 2H), 8,59 (m, 1H), 8,90 (m, 1H).
13C-NMR (δ,
CDCl3): 13,6, 107,2, 118,3, 120,1, 123,7,
127,4, 127,6, 128,1, 128,6, 129,1, 134,2, 135,9, 138,6, 138,8, 148,2,
148,5, 128,8, 151,8, 156,0.
MS(%): 326 (Molekülpeak +
1, 100).
-
B. 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-[4-(1-benzyl-1,2,5,6-tetrahydropyridin-3-yl)phenyl
-
In einen 100 ml-Rundkolben, der mit
einem Kühler
und einem N2-Einlass ausgestattet war, wurden
350 mg (1,077 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-[4-(pyrid-3-yl)phenyl]pyridin,
10 ml trockenes Acetonitril und 128 μl (1,077 mMol) Benzylbromid
gegeben. Die Reaktion wurde 14 Stunden bei 70°C erwärmt, abgekühlt, eingedampft, und der Rückstand
wurde mit 5 ml Ethanol und 4 ml Wasser aufgenommen und mit 149 mg
(2,37 mMol) Natriumcyanoborhydrid behandelt (ein paar ml Dichlormethan
wurden zur Verbesserung der Löslichkeit dazugegeben).
Die Reaktion wurde 20 Stunden bei Raumtemperatur gerührt, in
verdünnte
wässrige
Natriumbicarbonat-Lösung
gegossen und mit Ethylacetat extrahiert. Die organische Schicht
wurde mit Kochsalzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Methanol/Methylenchlorid als Eluent chromatographiert,
was zwei Produktfraktionen lieferte:
2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-[4-(1-benzyl-1,2,5,6-tetrahydropyridin-3-yl)phenyl)pyridin
als Öl,
135 mg (30%):
1H-NMR (δ, CDCl3): 2,26 (s, 6H), 2,41 (m, 2H), 2,67 (m,
2H), 3,45 (m, 2H), 3,76 (s, 2H), 5,98 (s, 2H), 6,28 (bs, 1H), 7,13
(d, J = 8, 1H), 7,3–7,5
(m, 7H), 7,73 (d, J = 8, 1H), 7,85 (t, J = 8, 1H), 8,05 (m, 2H).
13C-NMR (δ,
CDCl3): 13,6, 26,6, 49,2, 54,6, 62,9, 107,0,
118,1, 119,7, 123,5, 125,2, 126,9, 127,2, 128,4, 128,7, 129,3, 134,8,
136,9, 138,2, 138,6, 141,1, 151,7, 156,5.
MS(%): 420 (Molekülpeak +1,
100) und
2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-[4-(1-benzylpiperidin-3-yl)phenyl]pyridin,
170 mg (37,5%):
1H-NMR (δ, CDCl3): 1,82 (m, 4H), 2,23 (s, 6H), 2,67 (m,
1H), 2,9–3,1
(m, 4H), 3,66 (s, 2H), 5,95 (s, 2H), 7,12 (d, J = 8, 1H), 7,2 – 7,5 (m,
7H), 7,73 (d, J = 8, 1H), 7,86 (t, J = 8, 1H), 8,01 (m, 2H).
13C-NMR (δ,
CDCl3): 13,6, 25,2, 31,3, 42,3, 53,5, 60,3,
63,2, 107,0, 118,2, 119,7, 127,1, 127,6, 127,7, 128,4, 128,5, 128,7,
129,5, 129,9, 133,3 136,7, 138,7, 151,6, 156,7.
MS(%): 420
(Molekülpeak
+1, 100).
-
C. 6-[4-(1-Benzel-1,2,5,6-tetrahydroperidin-3-yl)phenel]pyridin-2-ylamin
-
In einen 100 ml-Rundkolben, der mit
einem Kühler
und einem N2-Einlass ausgestattet war, wurden
135 mg (0,322 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-[4-(1-benzyl-1,2,5,6-tetrahydropyridin-3-yl)phenyl]pyridin,
112 mg (1,61 mMol) Hydroxylaminhydrochlorid, 5 ml Ethanol und 1
ml Wasser gegeben. Die Reaktion wurde 40 Stunden refluxiert, abgekühlt, und
der resultierende Niederschlag, 6-[4-(1-Benzyl-1,2,5,6-tetrahydropyridin-3-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin-Dihydrochlorid
wurde abfiltriert und getrocknet, 22 mg (16,5%), F.p. 270–272°C. Zusätzliches
Material wurde aus dem Filtrat gewonnen, 60 mg (55%) der freien
Base als Öl.
1H-NMR (δ,
CDCl3); 2,35 (m, 2H), 2,64 (m, 2H), 3,40
(m, 2H), 3,71 (s, 2H), 4,58 (bs, 2H), 6,21 (bs, 1H), 6,40 (d, J
= 8, 1H), 7,04 (d, J = 7,5, 1H), 7,2–7,4 (m, 7H), 7,45 (t, J =
8, 1H), 7,84 (m, 2H).
13C-NMR (δ, CDCl3): 26,5, 49,1, 54,6, 62,8, 107,1, 110,7,
122,9, 125,0, 126,7, 126,8, 127,1, 128,3, 129,3, 134,9, 138,1, 138,2,
138,3, 138,4, 155,8.
MS(%): 342 (Molekülpeak +1, 100).
Anal.
Berechn. für
C23H23N3·2HCl·1/2H2O: C 65,25, N 6,19, N 9,92. Gefunden: C
65,62, H 6,42, N 9,93.
-
BEISPIEL 8
-
6-[4-(1-Benzylpiperidin-3-yl)phenyl]peridin-2-ylamin
-
Hergestellt wie in Beispiel 7C unter
Verwendung des Zwischenprodukts von Beispiel 7B, was 50 mg (30%)
eines Festkörpers
lieferte, F.p. 55–70°C.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,75 (m, 2H), 2,0 (m, 2H), 2,62
(m, 1H), 2,8–3,0
(m, 4H), 3,55 (s, 2H), 4,58 (bs, 2H), 6,40 (d, J = 8, 1H), 7,05
(d, J = 8, 1H), 7,2–7,4
(m, 7H), 7,44 (t, J = 8, 1H), 7,82 (m, 2H).
13C-NMR
(δ, CDCl3): 25,7, 31,7, 42,7, 53,7, 61,0, 63,6, 106,9,
110,7, 126,8, 127,0, 127,5, 128,2, 128,3, 129,2, 129,3, 133,8, 137,8,
138,3, 145,7, 156,1, 158,3.
MS(%): 344 (Molekülpeak +1,
100)
-
BEISPIEL 9
-
6-[4-(1-Benzelpiperidin-2-ylmethel)phenyl]peridin-2-ylamin
-
A. N-Benzyl-2-(4-brombenzyl)piperidin
-
In einen 100 ml-Rundhalskolben, der
mit einem N2-Einlass ausgestattet war, wurden
250 mg (0,984 mMol) 2-(4-Brombenzyl)piperidin (hergestellt wie in
Tetrahedron Letters, 7, 631 (1977) beschrieben), 110 μl (1,08 mMol)
Benzaldehyd, 7 ml Methanol, 74 mg (1,18 mMol) Natriumcyanoborhydrid
und einige Tropfen Essigsäure
gegeben. Die Reaktion wurde über
insgesamt 16 Stunden bei Raumtemperatur unter Zugabe von zusätzlichem
Benzaldehyd, Natriumcyanoborhydrid und zusätzlicher Essigsäure gerührt, dann
in verdünnte wässrige Natriumbicarbonat-Lösung gegossen
und mit Ethylacetat extrahiert. Die organische Schicht wurde mit
Kochsalzlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Methanol/Methylenchlorid als Eluent chromatographiert,
und das Produkt wurde weiter durch Umwandlung in das Hydrochlorid-Salz
in Ether, gefolgt von Alkalisierung unter Verwendung von wässriger
Natriumhydroxid-Lösung,
gereinigt, was 175 mg (52%) als Öl
lieferte.
1H-NMR (δ, CDCl3):
1,29 (m, 2H), 1,53 (m, 3H), 1,6 (m, 1H), 2,26 und 2,79 (Multipletts,
2H), 2,60 (m, 2H), 3,15 (dd, J = 3, 12, 1H), 3,77 (Abq,
J = 13,5, Dn = 41, 2H), 7,00 (m, 1H), 7,2–7,4 (m, 8H).
13C-NMR (δ,
CDCl3): 22,4, 24,9, 28,9, 36,0, 51,0, 58,2,
61,5, 127,0, 127,2, 127,6, 128,3, 128,5, 129,2, 131,1, 131,4, 139,0,
140,9.
MS(%): 344/346 (Molekülpeak +1, Br79/Br81, 100).
-
B. 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(4-(1-benzylpiperidin-2-ylmethyl]phenyl]pyridin
-
In einen 100 ml-Dreihals-Rundkolben,
der mit einem Septum und einem N2-Einlass
ausgestattet war, wurden 175 mg (0,509 mMol) N-Benzyl-2-(4-brombenzyl)piperidin
und 7 ml trockener Ether gegeben. Die Lösung wurde auf –70°C abgekühlt, und
0,38 ml (0,610 mMol) einer 1,6 M Lösung von Butyllithium in Hexan
wurde tropfenweise über
1 Minute dazugegeben. Die Reaktion wurde 5 Minuten bei –70°C gerührt, dann über 20 Minuten
auf Raumtemperatur aufgewärmt.
Zu der gerührten
Reaktion wurde dann eine Lösung
von 105 mg (0,610 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)pyridin in 5 ml
trockenem Ether gegeben, und die Reaktion, die dunkelorange wurde,
wurde 4 Stunden bei Raumtemperatur gerührt, dann mit wässriger
Ammoniumchlorid-Lösung gequencht.
Nach Extraktion mit Ethylacetat wurde die organische Schicht mit
Kochsalzlösung
gewaschen, 16 Stunden über
Natriumsulfat getrocknet, um eine Luftoxidation zum Pyridin zu bewirken,
und eingedampft. Der Rückstand
wurde auf Kieselgel unter Verwendung von Methanol/Methylenchlorid
als Eluent chromatographiert, was 36 mg (16%) eines Öls lieferte.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,30 (m, 2H), 1,55 (m, 3H), 1,64
(m, 1H), 2,22 (s, 6H), 2,6–2,9
(m, 4H), 3,11 und 3,25 (Multipletts, 1H), 3,54 und 4,07 (Multipletts,
2H), 5,93 (s, 2H), 7,01 (d, J = 8, 1H), 7,2–7,4 (m, 7H), 7,72 (d, J =
8, 1H), 7,85 (t, J = 8, 1H), 7,98 (m, 2H).
13C-NMR
(δ, CDCl3): 13,5, 22,3, 25,0, 29,0, 50,8, 58,2, 61,5,
65,2, 106,9, 118,1, 119,6, 126,9, 127,0, 127,6, 128,3, 128,5, 128,7,
129,0, 129,1, 129,8, 131,1, 131,3, 138,5, 141,5, 155,5, 157,0.
MS(%):
436 (Molekülpeak
+1, 100).
-
C. 6-[4-(1-Benzylpiperidin-2-ylmethyl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
In einen 100 ml-Rundhalskolben, der
mit einem Kühler
und einem N2-Einlass ausgestattet war, wurden 36
mg (0,0827 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-[4-(1-benzylpiperidin-2-ylmethyl)phenyl]pyridin,
29 mg (0,414 mMol) Hydroxylaminhydrochlorid, 4 ml Ethanol und 1
ml Wasser gegeben. Die Reaktion wurde 84 h refluxiert (zusätzliches
Hydroxylaminhydrochlorid wurde verwendet, um die Reaktion zu vervollständigen),
abgekühlt,
in verdünnte
Salzsäure
gegossen und mit Ethylacetat gewaschen. Die wässrige Schicht wurde mit 6
N Natriumhydroxid-Lösung
auf pH 10 eingestellt und mit Ethylacetat extrahiert. Die organische
Schicht wurde mit Kochsalzlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Das resultierende Ö1 wurde
unter Verwendung von 1 N HCl in Ether in das Hydrochlorid-Salz überführt, was
einen Festkörper
lieferte, 17 mg (48%), F.p. 70–85°C.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,32 (m, 2H), 1,52 (m, 3H), 1,63
(m, 1H), 2,6–2,8
(m, 2H), 3,21 (m, 1H), 3,53 (m, 2H), 4,08 (m, 2H), 4,50 (bs, 2H),
6,42 (d, J = 8, 1H), 7,05 (d, J = 7,5, 1H), 7,2–7,4 (m, 7H), 7,47 (t, J =
8, 1H), 7,81 (m, 2H),
13C-NMR (δ, CDCl3): 22,4, 23,8, 25,3, 36,2, 38,7, 50,9, 61,8,
106,8, 110,8, 126,7, 126,8, 128,2, 128,8, 128,9, 129,0, 129,6, 131,1,
131,3, 138,3, 141,0, 156,2, 158,6.
MS(%): 358 (Molekülpeak +1,
100).
Anal. Berechn. für
C24H27N3·2HCl·3H2O: C 59,50, H 7,28, N 8,67. Gefunden: C
59,54, H 6,98, N 7,32.
-
BEISPIEL 10
-
6-{4-[1-(2,2-Diphenylethyl)piperidin-2-ylmethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin
-
Hergestellt wie in Beispiel 9 unter
Verwendung von Diphenylacetaldehyd in dem Schritt analog zu 9A, 59%
Ausbeute, gefolgt von einer 33%-igen Ausbeute bei der Organolithium-Addition
und einer 31%-igen Ausbeute bei der Deblockierung, was das Produkt
als das Dihydrochlorid-Salz lieferte. F.p. 168–180°C.
1H-NMR
(δ, CDCl3): 1,4–1,7
(m, 6H), 2,4–3,4
(Reihe von Multipletts, 8H), 4,49 (bs, 2H), 6,43 (d, J = 8, 1H),
7,04 (d, J = 7,5, 1H), 7,11 (m, 2H), 7,2–7,4 (m, 10H), 7,47 (t, J =
8, 1H), 7,79 (m, 2H).
13C-NMR (δ, CDCl3): 23,0, 23,8, 29,7, 38,7, 49,5, 50,5, 59,6,
61,6, 106,8, 110,8, 126,2, 126,7, 128,3, 129,5, 130,9, 138,4, 141,9,
144,0, 156,0, 158,2.
MS(%): 448 (Molekülpeak +1, 100).
-
BEISPIEL 11
-
6-(3-(2-Dimethylaminocyclopentylmethyl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
A. 2-(4-((2-(2,5-Dimethylpyrrolyl))pyrid-6-yl)benzyliden)cyclopentanon
-
In einen 100 ml-Rundhalskolben, der
mit einer Dean-Stark-Falle ausgestattet war, auf der sich ein Kühler und
ein N2-Einlass befanden, wurden 552 mg (2,0
mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(4-formylphenyl)pyridin, 20 ml Benzol,
0,384 ml (2,4 mMol) 4-Morpholino-1-cyclohexen und 10 mg Camphersulfonsäure gegeben.
Die Lösung
wurde unter Entfernung von Wasser 13 Stunden refluxiert, abgekühlt, und
25 ml 3 N Salzsäure
wurden dazugegeben. Die Mischung wurde 1 Stunde bei Raumtemperatur
gerührt,
dann mit Ethylacetat und Wasser verdünnt. Die organische Schicht
wurde abgetrennt, mit wässriger
Natriumbicarbonat-Lösung
und Kochsalzlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Das rohe Ö1 verfestigte
sich beim Stehen, 460 mg (ca. 100%) und wurde direkt im nächsten Schritt
verwendet.
1H-NMR (δ, CDCl3):
1,95 (m, 2H), 2,195 (s, 6H), 2,33 (t, J = 8, 2H), 2,91 (m, 2H),
5,91 (s, 2H), 7,09 (d, J = 8, 1H), 7,36 (bs, 1H), 7,55 (m, 2H),
7,71 (d, J = 8, 1H), 7,81 (t, J = 8, 1H), 8,07 (m, 2H).
13C-NMR (δ,
CDCl3): 13,5, 20,0, 29,3, 37,6, 107,1, 118,4,
120,1, 127,0, 128,2, 128,1, 130,8, 131,2, 136,4, 136,7, 138,8, 151,7,
155,6.
MS(%): 343 (Molekülpeak
+ 1,100).
-
B. 2-(4-((2-(2,5-Dimethylpyrrolyl))-pyrid-6-yl)benzyl)cyclopentanon
-
In einen 100 ml-Rundkolben, der mit
einem Kühler
und einem N2-Einlass ausgestattet war, wurden
das rohe Material von oben (2 mMol) und 4 ml 1,2-Dichlorethan gegeben.
Nach Auflösen
wurden 25 ml Ethanol dazugegeben, gefolgt von 631 mg (10 mMol) Ammoniumformiat
und 100 mg 10% Palladium auf Kohle. Die Mischung wurde 1 Stunde
refluxiert, dann mit zusätzlichem
Ammoniumformiat und Palladium auf Kohle (Pd-C) behandelt und 1 Stunde
refluxiert. Die Reaktion wurde dann abgekühlt und mit Ethanol und Methylenchlorid durch
Celite filtriert. Das Filtrat wurde eingedampft, mit Ethylacetat
und wässriger
Natriumbicarbonat-Lösung aufgenommen,
die organische Schicht wurde abgetrennt, mit Kochsalzlösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet
und eingedampft. Der Rückstand
wurde auf Kieselgel unter Verwendung von Ethylacetat/Hexan als Eluent
chromatographiert, was 410 mg (60% insgesamt) eines Schaums lieferte.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,56 (m, 1H), 1,70 (m, 1H), 1,93
(m, 1H), 2,06 (m, 2H), 2,24 (s, 6H), 2,29 (m, 1H), 2,36 (m, 1H),
2,61 (m, 1H), 3,19 (dd, J = 4, 14, 1H), 5,95 (s, 2H), 7,10 (d, J
= 8, 1H), 7,27 (m, 2H), 7,71 (d, J = 8, 1H), 7,83 (t, J = 8, 1H),
8,01 (m, 2H).
13C-NMR (δ, CDCl3): 13,5, 20,5 29,0, 35,3, 38,1, 50,8, 107,0,
118,1, 119,6, 126,9, 128,5, 129,3, 136,3, 138,7, 141,5, 151,6, 156,6.
IR
(rein, cm–1):
1735 (C=O).
MS(%): 345 (Molekülpeak +1, 100).
-
C. 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(3-(2-dimethylaminocyclopentylmethyl)phenyl]pyridin
-
In einen 100 ml-Rundkolben, der mit
einem Kühler
und einem N2-Einlass ausgestattet war, wurden
205 mg (0,596 mMol) 2-(4-((2-(2,5-Dimethylpyrrolyl))pyrid-6-yl)benzyl)cyclopentanon,
10 ml Methanol, 486 mg (5,96 mMol) Dimethylaminhydrochlorid, 85
mg (0,715 mMol) Natriumcyanoborhydrid und 41 μl (0,715 mMol) Essigsäure gegeben.
Die Reaktion wurde 40 Stunden bei 50°C erwärmt, abgekühlt und in wässrige Natriumbicarbonat-Lösung gegossen.
Die Mischung wurde mit Ethylacetat extrahiert, und die organische
Schicht wurde mit Kochsalzlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Methanol/Methylenchlorid (mit einer kleinen
Menge Triethylamin) als Eluent chromatographiert, was beide Diastereomere
als Öl
lieferte.
-
Weniger polares Diastereomer, 140
mg (63%):
1H-NMR (δ, CDCl3):
1,51 (m, 2H), 1,63 (m, 2H), 1,86 (m, 2H), 2,22 (s, 6H), 2,28 (m,
3H), 2,33 (s, 6H), 2,99 (m, 1H), 5,93 (s, 2H), 7,10 (d, J = 8, 1H),
7,27 (m, 2H), 7,71 (d, J = 8, 1H), 7,83 (t, J = 8, 1H), 7,99 (m,
2H).
13C-NMR (δ, CDCl3):
13,4, 20,3, 27,3, 28,2, 32,4, 42,8, 45,3, 71,8, 106,8, 118,0, 119,4,
126,7, 128,6, 129,4, 135,7, 138,4, 143,8, 151,5, 156,8.
MS(%):
374 (Molekülpeak
+1, 100).
Polareres Diastereomer, 10 mg (4%):
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,5–1,8 (m, 6H), 2,20 (s, 6H),
2,32 (s, 6H), 2,45 (dd, J = 10, 14, 1H), 2,60 (m, 2H), 2,95 (dd,
J = 5, 13,5, 1H), 5,91 (s, 2H), 7,10 (d, J = 8, 1H), 7,27 (m, 2H),
7,71 (d, J = 8, 1H), 7,84 (t, J = 8, 1H), 7,97 (m, 2H).
13C-NMR (δ,
CDCl3): 13,4, 23,5 27,5, 30,85, 41,0, 42,3,
43,3, 72,1, 106,8, 118,0, 119,5, 126,8, 128,6, 129,4, 136,0, 138,4,
142,7, 151,5, 156,7.
MS(%): 374 (Molekülpeak, +1 100).
-
D. 6[3-(2-Dimethylaminocyclopentylmethyl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
In einen 100 ml-Rundkolben, der mit
einem Kühler
und einem N2-Einlass ausgestattet war, wurden
140 mg (0,375 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-[3-(2-dimethylaminocyclopentylmethyl)phenyl]pyridin,
9 ml Ethanol, 1 ml Wasser und 261 mg (3,75 mMol) Hydroxylaminhydrochlorid
gegeben. Die Reaktion wurde 24 Stunden refluxiert, mit zusätzlichem
Hydroxylaminhydrochlorid behandelt und weitere 12 Stunden refluxiert.
Sie wurde dann abgekühlt,
in verdünnte
Salzsäure
gegossen und mit Ethylacetat gewaschen. Die wässrige Schicht wurde mit 6
N Natriumhydroxid-Lösung
auf pH 10 eingestellt und mit 2 Portionen Ethylacetat extrahiert.
Die vereinigte organische Schicht wurde mit Kochsalzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft. Das resultierende Öl (109 mg, 98,5%) wurde unter
Verwendung von 1 N HCl in Ether in das Hydrochlorid-Salz überführt, was
515 mg (83%) eines weißen
Festkörpers
lieferte, F.p. 60–80°C.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,49 (m, 2H), 1,58 (m, 2H), 1,82
(m, 2H), 2,23 (m, 2H), 2,29 (s, 6H), 2,3 (m, 1H), 2,94 (d, J = 9,6,
1H), 4,57 (bs, 2H), 6,38 (d, J = 8, 1H), 7,02 (d, J = 8, 1H), 7,20
(m, 2H), 7,43 (t, J = 8, 1H), 7,80 (m, 2H).
13C-NMR
(δ, CDCl3): 20,3, 27,3, 28,2, 32,3, 42,8, 45,3, 71,9,
106,7, 110,6, 126,6, 129,2, 137,1, 138,2, 142,8, 156,2, 158,2.
MS(%):
296 (Molekülpeak
+1, 100).
-
BEISPIEL 12
-
6-[3-(2-(4-Methylpiperazin-1-yl)cyclopentylmethyl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
Hergestellt wie in Beispiel 11 unter
Verwendung von N-Methylpiperazin, was eine 64%-ige Ausbeute des
Produkts als eine Mischung von Diastereomeren als Hydrochlorid-Salze
lieferte, F.p. 212 –224°C.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,44 (m, 2H), 1,51 (m, 2H), 1,7–1,8 (m,
2H), 2,21 (m, 2H), 2,25 (s, 6H), 2,3 (m, 1H), 2,4–2,6 (m,
8H), 2,88 (m, 1H), 4,60 (bs, 2H), 6,34 (d, J = 8, 1H), 6,99 (d,
J = 8, 1H), 7,16 (m, 2H), 7,40 (t, J = 8, 1H), 7,77 (m, 2H).
13C-NMR (δ,
CDCl3): 20,1, 27,3, 27,4, 32,5, 42,1, 46,0,
52,7, 55,1, 70,0, 106,7, 110,5, 126,6, 129,1, 137,0, 138,2, 142,8,
156,1, 158,2.
MS(%): 351 (Molekülpeak +1, 100).
-
BEISPIEL 13
-
6-[4-(Piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
A. N-Benzyl-4-(4-bromphenyl)piperidin
-
In einen 250 ml-Rundkolben, der mit
einem Kühler
und einem N2-Einlass ausgestattet war, wurden 4,77
g (17,72 mMol) 3-(4-Bromphenyl)glutarsäureanhydrid (hergestellt wie
in J. Org. Chem., 21, 704 (1956) beschrieben), 1,90 g (17,72 mMol)
Benzylamin und 80 ml Toluol gegeben. Die Reaktion wurde 1,5 Stunden refluxiert,
abgekühlt
und konzentriert. Der Rückstand
wurde mit 80 ml Acetanhyrid aufgenommen und 16 Stunden bei 100°C erwärmt, dann
abgekühlt
und mehrere Male mit Toluol eingedampft, um überschüssiges Acetanhydrid zu entfernen.
Der Rückstand
wurde in 80 ml trockenem Tetrahydrofuran gelöst und mit 40 ml (80 mMol)
einer 2 N Lösung
von Boranmethylsulfid in Tetrahydrofuran behandelt. Die Reaktion
wurde 18 Stunden refluxiert, abgekühlt und eingedampft, dann in
80 ml Ethanol gelöst
und mit 3,5 g Natriumcarbonat und 3,5 g Cäsiumfluorid behandelt. Die
Reaktion wurde 16 Stunden refluxiert, abgekühlt und konzentriert. Der Rückstand
wurde mit Wasser und Ethylacetat aufgenommen. Die organische Schicht
wurde abgetrennt, mit Kochsalzlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde auf Kieselgel unter
Verwendung von Ethylacetat/Hexan als Eluent chromatographiert, was
2,94 g (50%) eines Öls
lieferte.
1H-NMR (δ, CDCl3):
1,78 (m, 4H), 2,08 (m, 2H), 2,47 (m, 1H), 3,02 (m, 2H), 3,56 (s,
2H), 7,10 (d, J = 8, 1H), 7,2–7,4
(m, 5H), 7,41 (d, J = 8, 2H).
13C-NMR
(δ, CDCl3): 33,4, 42,2, 54,1, 63,5, 119,7, 127,0,
128,2, 128,7, 129,2, 131,4, 138,4, 145, 5.
MS(%): 328/330 (Molekülpeak, Br79/Br81, 15/19),
91 (100).
-
B. N-Benzyl-4-(4-(2-(2,5-dimethylpyrrolyl)pyrid-6-yl)phenyl)piperidin
-
In einen 125 ml-Dreihals-Rundkolben,
der mit einem Septum und einem N2-Einlass
ausgestattet war, wurden 2,93 g (8,88 mMol) N-Benzyl-4-(4-bromphenyl)piperidin
und 30 ml trockener Ether gegeben. Die Lösung wurde auf –70°C abgekühlt, und
6,66 ml (10,65 mMol) einer 1,6 N Lösung von Butyllithium in Hexan
wurden tropfenweise über
5 Minuten dazugegeben. Nach weiterem 5-minütigem Rühren bei –70°C wurde die Lösung langsam über 25 Minuten
auf Raumtemperatur erwärmt.
Eine Lösung
von 1,83 g (10,65 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)pyridin in 10 ml
trockenem Ether wurde dann tropfenweise über 5 Minuten dazugegeben,
und die Reaktion, die langsam dunkelrot wurde, wurde 3 Stunden bei
Raumtemperatur gerührt.
Die Reaktion wurde mit wässriger
Ammoniumchlorid-Lösung
gequencht, zwischen Ethylacetat und Wasser verteilt, und die organische
Schicht wurde abgetrennt, mit Kochsalzlösung gewaschen und über Natriumsulfat
getrocknet, wobei man sie über
Nacht stehen ließ,
um die Rearomatisierung des Pyridinrings zu bewirken. Nach Verdampfen
des Lösungsmittels
wurde der Rückstand
auf Kieselgel unter Verwendung von Ethylacet/Hexan, gefolgt von
Methanol/Methylenchlorid, als Eluent chromatographiert, was 1,21
g (32%) eines Öls
lieferte.
1H-NMR (δ, CDCl3):
1,86 (m, 4H), 2,16 (m, 2H), 2,23 (s, 6H), 2,58 (m, 1H), 3,05 (m,
2H), 3,59 (s, 2H), 5,95 (s, 2H), 7,12 (d, J = 8, 1H), 7,2–7,4 (m,
7H), 7,73 (d, J = 7, 1H), 7,85 (t, J = 8, 1H), 8,03 (m, 2H).
13C-NMR (δ,
CDCl3): 13,5, 33,4, 42,5, 54,2, 63,5, 106,9,
118,1, 119,6, 127,1, 127,3, 128,2, 128,7, 129,3, 131,4, 136,3, 138,3,
138,5, 148,0, 151,7, 156,8.
MS(%): 422 (Molekülpeak +1,
26), 91 (100).
-
C. 4-(4-(2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)pyrid-6-yl)phenyl)piperidin
-
In einen 100 ml-Rundkolben, der mit
einem Kühler
und einem N2-Einlass ausgestattet war, wurden 1,21
g (2,87 mMol) N-Benzyl-4-(4-(2-(2,5-dimethylpyrrolyl)pyrid-6-yl)phenyl)piperidin,
30 ml Ethanol, 0,90 g (14,37 mMol) Ammoniumformiat und 140 mg 10%
Palladium auf Kohle (Pd-C) gegeben. Die Reaktion wurde 1 Stunde
refluxiert, mit zusätzlichem
Ammoniumformiat und Pd-C behandelt und 3 Stunden refluxiert. Sie
wurde dann abgekühlt
und mit Ethanol und Methylenchlorid durch Celite filtriert. Das
Filtrat wurde eindampft, mit Ethylacetat und wässriger Natriumbicarbonat-Lösung aufgenommen, und die organische
Schicht wurde abgetrennt, mit Kochsalzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft, was 734 mg (77%) eines Öls lieferte.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,80 (m, 4H), 2,20 (s, 6H), 2,69
(m, 1H), 2,78 (m, 2H), 3,23 (m, 2H), 3,68 (bs, 1H), 5,92 (s, 2H),
7,10 (d, J = 8, 1H), 7,32 (m, 2H), 7,71 (d, J = 8, 1H), 7,84 (t,
J = 8, 1H), 8,01 (m, 2H).
13C-NMR (δ, CDCl3): 13,5, 33,7, 42,5, 46,7, 106,9, 118,1,
119,6, 127,2, 128,5, 128,7, 136,4, 138,5, 147,7, 151,7, 156,8.
MS(%):
332 (Molekülpeak
+1, 100).
-
D. 6-[4-(Piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
In einen 100 ml-Rundkolben, der mit
einem Kühler
und einem N2-Einlass ausgestattet war, wurden
100 mg (0,302 mMol) 4-(4-(2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)pyrid-6-yl)phenyl)piperidin,
10 ml Ethanol, 1 ml Wasser und 417 mg (6,04 mMol) Hydroxylaminhydrochlorid
gegeben. Die Reaktion wurde 20 Stunden refluxiert, abgekühlt und in
verdünnte
Salzsäure
gegossen, dann mit Ethylacetat gewaschen. Die wässrige Schicht wurde mit 6
N Natriumhydroxid-Lösung
auf pH 10 eingestellt und zweimal mit Ethylacetat extrahiert. Die
vereinigte organische Schicht wurde mit Kochsalzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft. Das resultierende Öl (77 mg, 100%) wurde unter
Verwendung von HCl in Ether in das Hydrochlorid-Salz überführt, was einen
gelbbraunen Festkörper
lieferte, 32 mg (32%), F.p. Zers. über 150°C.
1H-NMR
(δ, CDCl3): 1,63 (m, 2H), 1,80 (m, 2H), 2,60 (m,
1H), 2,68 (m, 2H), 3,14 (m, 2H), 4,68 (bs, 2H), 6,36 (d, J = 8,
1H), 6,97 (d, J = 7,5, 1H), 7,22 (m, 2H), 7,41 (t, J = 8, 1H), 7,79
(m, 2H).
13C-NMR (δ, CDCl3):
34,1, 42,5, 46,8, 106,9, 110,5, 126,9, 128,3, 137,6, 138,2, 147,0,
155,9, 158,3.
MS(%): 254 (Molekülpeak +1, 100).
-
BEISPIEL 14
-
6-[3-(2-(N-Cyclohexylamino)cyclopentylmethyl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
Hergestellt wie in Beispiel 11 unter
Verwendung von Cyclohexylamin, was eine 76%-ige Ausbeute des weniger
polaren Isomers nach Trennung der Isomeren, welchem die cis-Stereochemie
zugeordnet wurde, als Hydrochlorid-Salz ergab, F.p. 198–205°C.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,0–1,9 (m, 16H), 2,21 (m, 1H),
2,34 (m, 1H), 2,45 (m, 1H), 2,82 (dd, J = 5, 13, 1H, der cis-Stereochemie
zugeordnet), 3,21 (m, 1H), 4,52 (breites s, 2H, NH
2 ), 6,40 (d,
J = 8, 1H), 7,04 (d, J = 8, 1H), 7,23 (m, 2H), 7,45 (t, J = 8, 1H),
7,81 (m, 2H).
13C-NMR (δ, CDCl3): 20,6, 25,2, 26,1, 28,3, 31,1, 33,9, 34,1,
43,8, 54,9, 58,3, 106,7, 110,6 126,6, 129,1, 137,0, 138,2, 142,7,
156,2, 158,1.
MS(%): 350 (Molekülpeak +1, 100).
Anal.
Berechn. für
C23H31N3·2HCl·H2O: C 62,72, N 8,01, N 9,54. Gefunden: C
62,66, N 8,12, N 8,83.
-
Beispiel 15
-
6-[3-(2-(N-Cyclohexylamino)cyclopentylmethyl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
Hergestellt wie in Beispiel 11 unter
Verwendung von Cyclohexylamin, was eine 85%-ige Ausbeute des polareren
Isomers nach Trennung der Isomeren, dem die trans-Stereochemie zugeordnet
wurde, als Hydrochlorid-Salz lieferte, F.p. 175–185°C.
1H-NMR
(δ, CDCl3): 0,9–1,4
(m, 6H), 1,5–2,0
(m, 11H), 2,33 (m, 1H), 2,52 (dd, J = 8,5, 13, 1H, der trans-Stereochemie
zugeordnet), 2,81 (m, 2H), 4,56 (breites s, 2H, NH
2), 6,38 (d, J
= 8, 1H), 7,02 (d, J = 8, 1H), 7,21 (m, 2H), 7,43 (t, J = 8, 1H),
7,79 (m, 2H).
13C-NMR (δ, CDCl3): 22,5, 25,1, 25,2, 26,0, 30,7, 33,3, 33,6,
34,5, 40,3, 48,0, 55,2, 61,6, 106,7, 110,6, 126,6, 129,1, 137,2,
138,2, 141,9, 156,1, 158,2.
MS(%): 350 (Molekülpeak +1,
100).
Anal. Berechn. für
C23H31N3·2HCl·3/2H2O: C 61,46, H 8,07, N 9,35. Gefunden: C
61,78, H 8,01, N 9,12
-
BEISPIEL 16
-
6-[3-(2-(N-Phenethylamino)cyclopentylmethyl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
Hergestellt wie in Beispiel 11 unter
Verwendung von Phenethylamin, was eine 85%-ige Ausbeute des weniger
polaren Isomers nach Trennung der Isomeren, dem die cis-Stereochemie
zugeordnet wurde, als Hydrochlorid-Salz ergab, F.p. 170–185°C.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,52 (m, 6H), 1,75 (m, 2H), 2,20
(m, 1H), 2,36 (dd, J = 10, 13, 1H), 2,7–3,0 (m, 4H), 4,53 (breites
s, 2H, NH
2),
6,41 (d, J = 8, 1H), 7,04 (d, J = 8, 1H), 7,14 (m, 2H), 7,2–7,3 (m,
5H), 7,46 (t, J = 8, 1H), 7,79 (m, 2H).
13C-NMR
(δ, CDCl3): 21,2, 28,9, 30,7, 34,2, 36,7, 44,6, 49,9,
61,7, 61,7, 106,9, 110,8, 126,3, 126,8, 128,6, 128,9, 139,1, 137,3,
138,4, 140,4, 142,7, 156,3, 158,3.
MS(%): 372 (Molekülpeak +1,
100).
Anal. Berechn. für
C25H29N3·2HCl·5/3H2O: C 63,29, H 7,29, N 8,86. Gefunden: C
63,31, N 7,35, N 8,66.
-
BEISPIEL 17
-
6-[3-(2-(N-Phenethylamino)cyclopentylmethyl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
Hergestellt wie in Beispiel 11 unter
Verwendung von Phenethylamin, was eine 85%-ige Ausbeute des polareren
Isomers nach Trennung der Isomeren, dem die trans-Stereochemie zugeordnet
wurde, als Hydrochlorid-Salz ergab, F.p. 110–130°C.
1H-NMR
(δ, CDCl3): 1,29 (m, 2H), 1,40 (m, 1H), 1,59 (m,
2H), 1,75 (m, 1H), 1,93 (m, 2H), 2,51 (dd, J = 8,5, 13, 1H), 2,6–2,8 (m,
5H), 4,55 (breites s, 2H, NH
2), 6,40 (d, J = 8, 1H), 7,05 (d, J = 8,
1H), 7,2– 7,4
(m, 7H), 7,46 (t, J = 8, 1H), 7,81 (m, 2H).
13C-NMR
(δ, CDCl3): 22,5, 30,8, 32,6, 36,4, 40,3, 47,6, 49,70,
64,5, 106,8, 110,6, 126,0, 126,6, 128,3, 128,6, 129,0, 137,25, 138,2,
140,0, 141,8, 156,0, 158,2.
MS(%): 372 (Molekülpeak +
1, 100).
Anal. Berechn. für
C25H29N3·2HCl·3/2H2O: C 63,69, N 7,27, N 8,91. Gefunden: C
63,80, H 7,41, N 8,53.
-
BEISPIEL 18
-
6-(3-(2-(4-Methylpiperazin-1-yl)cyclohexylmethyl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
Hergestellt wie in Beispiel 11 unter
Verwendung von N-Methylpiperazin, was eine 96%-ige Ausbeute des
Produkts als Mischung von Diastereomeren als Hydrochlorid-Salze
lieferte, F.p. 195-208°C.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,1–1,6 (m, 8H), 1,8–1,9 (m,
3H), 2,27 (s, 3H), 2,4–2,7
(m, 8H), 2,90 (m, 1H), 4,53 (breites s, 2H, NH
2), 6,40 (d, J
= 8, 1H), 7,02 (d, J = 8, 1H), 7,18 (m, 2H), 7,45 (t, J = 8, 1H),
7,79 (m, 2H).
13C-NMR (δ, CDCl3): 13,8, 24,5, 25,7, 26,9, 30,5, 37,2, 45,9,
50,1, 55,5, 65,8, 106,7, 110,6, 126,6, 129,1, 137,0, 138,2, 143,1,
156,2, 158,1.
MS(%): 365 (Molekülpeak +1, 100).
Anal.
Berechn. für
C23H32N4·3HCl·5/2H2O·2/3(C4H10O): C 57,26,
N 8,11, N 10,41. Gefunden: C 57,15, H 7,81, N 10,11.
-
BEISPIEL 19
-
6-(3-(2-(N-Benzylamino)cyclohexylmethyl]phenyl]pyridin-2-ylamin
-
Hergestellt wie in Beispiel 11 unter
Verwendung von Benzylamin, was eine 72%-ige Ausbeute des Produkts
als Mischung von Diastereomeren als Hydrochlorid-Salze lieferte,
F.p. 1700– 185°C.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,3–1,4 (m, 4H), 1,6–1,8 (m,
4H), 2,57 (dd, J = 9, 13, 2H), 2,73 (m, 1H), 2,84 (m, 1H), 3,77 (dd,
J = 9, 38, 2H), 4,58 (breites s, 2H, NH
2 ), 6,40 (d, J = 8, 1H), 7,05 (d, J = 8,
1H), 7,2–7,4
(m, 7H), 7,46 (t, J = 8, 1H), 7,82 (m, 2H).
13C-NMR
(δ, CDCl3): 25,2, 25,6, 27,0, 28,6, 39,0, 50,8, 51,3,
56,1, 60,1, 106,7, 110,6, 126,5, 126,6, 128,1, 128,3, 129,5, 137,1,
138,3, 141,2, 141,9, 142,5, 156,2, 158,2.
MS(%): 372 (Molekülpeak +1,
100).
Anal. Berechn. für
C25H29N3·2HCl·3/2N2O: C 63,69, H 7,27, N 8,91. Gefunden: C
64,03, N 7,25, N 8,90.
-
BEISPIEL 20
-
6-{4-[2-(2-Ethoxyethylamino)cyclohexylmethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin
-
Hergestellt wie in Beispiel 11 unter
Verwendung von 2-Ethoxyethylamin, was eine 100%-ige Ausbeute des
Produkts als Mischung von Diastereomeren als Hydrochlorid-Salze
lieferte, F.p. 70-90°C.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,21 (t, J = 8, 3H), 1,2–1,7 (m,
8H), 2,5–2,9
(Multipletts, 3H), 3,4–3,6
(m, 7H), 4,54 (breites s, 2H, NH
2), 6,39 (d, J = 8, 1H), 7,03 (d, J = 7,5,
1H), 7,22 (m, 2H), 7,44 (t, J = 8, 1H), 7,80 (m, 2H).
13C-NMR (δ,
CDCl3): 15,2, 26,9, 28,7, 30,4, 32,2, 46,2,
46,8, 57,0, 60,5, 66,25, 70,1, 106,7, 110,6, 126,5, 129,3, 167,0,
138,2, 141,6, 142,4, 156,2, 158,2.
MS(%): 354 (Molekülpeak +1,
100).
Anal. Berechn. für
C22H31N3O·2HCl·9H2O: C 44,90, H 8,73, N 7,14. Gefunden: C
44,69, N 8,82 N 6,82.
-
BEISPIEL 21
-
6-[4-(2-(4-Benzylpiperazin-1-yl)cyclohexylmethyl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
Hergestellt wie in Beispiel 11 unter
Verwendung von N-Benzylpiperazin, was eine 67%-ige Ausbeute des
Produkts als Mischung von Diastereomeren als Hydrochlorid-Salze
lieferte, F.p. 205-215°C.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,0–1,8 (m, 8H), 1,8–1,9 (m,
3H), 2,4–2,6
(m, 8H), 2,92 (m, 1H), 3,51 (Singuletts, 2H), 4,53 (bs, 2H, NH
2),
6,40 (d, J = 8, 1H), 7,03 (d, J = 7, 1H), 7,1–7,3 (m, 7H), 7,45 (t, J =
7,5, 1H), 7,79 (m, 2H).
13C-NMR (δ, CDCl3): 19,8, 24,5, 25,7, 26,9, 30,5, 37,2, 50,1,
53,0, 53,5, 63,1, 65,9, 106,7, 110,6, 126,6, 126,9, 128,1, 129,1,
129,2, 137,0, 138,0, 138,2, 143,1, 156,2, 158,1.
MS(%): 441
(Molekülpeak
+1, 100).
Anal. Berechn. für
C29H36N4·3HCl3/2H2O: C 60,36,
H 7,34, N 9,71. Gefunden: C 60,53, H 7,35, N 8,97.
-
BEISPIEL 22
-
6-(4-(2-(4-(N-Isopropylacetamido)piperazin-1-yl)cyclohexylmethyl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
Hergestellt wie in Beispiel 11 unter
Verwendung von N-(N-Isopropylacetamido)piperazin, was eine 94%-ige
Ausbeute des Produkts als Mischung von Diastereomeren als Hydrochlorid-Salze
lieferte, F.p. 180–200°C (Zers.).
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,147 und 1,148 (Dubletts, J = 6,
6H), 1,2–1,8
(m, 11H), 2,6 (breites m, 8H), 2,95 (s, 2H), 4,088 und 4,092 (Heptetts,
J = 6, 1H), 4,53 (breites s, 2H, NH
2), 6,40 (d, J = 8, 1H), 7,02 (d, J = 8,
1H), 7,17 (m, 2H), 7,45 (t, J = 8, 1H), 7,79 (m, 2H).
13C-NMR (δ,
CDCl3): 22,75, 24,5, 25,7, 26,1, 30,6, 60,5,
50,2, 53,8, 61,5, 65,8, 106,7, 110,6, 126,6, 129,1, 137,0, 138,2,
143,0, 156,1, 158,2, 169,2.
MS(%): 450 (Molekülpeak +1,
100).
Anal. Berechn. für
C27H39N5O·3HCl·1/2H2O(C4H10O):
C 57,98, N 8,32, N 10,91. Gefunden: C 57,77, H 7,90, N 10,85.
-
BEISPIEL 23
-
6-[4-((2-(Phenethyl)-[2.2.1]bicyclohept-1-yl)methyl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
Hergestellt wie in Beispiel 11 unter
Verwendung von N-Phenethylamin, was eine 73%-ige Ausbeute des Produkts,
dem die trans-Stereochemie zugeordnet wurde, ergab, F.p. 195–204 °C (Zers.).
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,2–1,4 (m, 4H), 1,58 (m, 2H),
1,94 (breites s, 1H), 2,27 (m, 1H), 2,33 (breites s, 1H), 2,4904
(dd, J = 10, 14, 2H), 2,7–2,8
(m, 4H), 3,10 (dd, J = 4, 11, 1H, der trans-Stereochemie zugeordnet), 4,54 (bs,
2H, NH
2 ),
6,41 (d, J = 8, 1H), 7,04 (d, J = 7, 1H), 7,2–7,3 (m, 5H), 7,27 (m, 2H),
7,46 (t, J = 8, 1H), 7,79 (m, 2H).
13C-NMR
(δ, CDCl3): 20,3, 22,4, 31,7, 36,6, 37,3, 39,9, 40,7,
43,3, 50,1, 59,3, 106,8, 110,7, 126,1, 126,7, 128,4, 128,7, 128,9,
137,1, 138,3, 140,4, 142,8, 156,2, 158,2.
MS(%): 398 (Molekülpeak +1,
100).
Anal. Berechn. für
C27H31N3·2HCl·N2O: C 66,39, H 7,22, N 8,60. Gefunden: C
66,00, H 7,22, N 8,60.
-
BEISPIEL 24
-
6-[4-((2-(3-Azabicyclo[3.1.0]hex-6-ylamino)-[2.2.1]bicyclohept-1-yl)methyl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
Hergestellt wie in Beispiel 11 unter
Verwendung von 3-Azabicyclo[3.1.0]hex-6-ylamin, was eine 78%-ige
Ausbeute des Produkts als Mischung von Diastereomeren als Hydrochlorid-Salze
lieferte, F.p. 248–260°C (Zers.).
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,04 (breites d, J = 9, 2H), 1,29
(m, 4H), 1,53 (m, 2H), 1,59 (breites s, 1H), 1,89 (breites s, 1H),
2,12 (m, 1H), 2,21 (ddd, J = 3, 14, 24, 2H), 2,48 (breites s, 1H),
2,78 (dd, J = 4, 13, 1H, der trans-Stereochemie zugeordnet), 3,02
(m, 4H), 4,55 (breites s, 2H, NH
2, 6,39 (d, J = 8, 1H), 7,02 (d, J = 7,5,
1H), 7,19 (m, 2H), 7,44 (t, J = 8, 1H), 7,79 (m, 2H).
13C-NMR (δ,
CDCl3): 22,4, 25,5, 25,6, 27,35, 32,5, 36,3,
36,8, 38,3, 41,3, 49,5, 52,6, 53,6, 106,8, 110,6, 126,7, 128,9,
137,1, 138,3, 142,5, 156,2, 158,3.
MS(%): 375 (Molekülpeak +1,
100).
Anal. Berechn. für
C24H30N4·3HCl/2H2O·1/2C4H4H10O):
C 58,92, N 7,42, N 10,57. Gefunden: C 59,02, N 7,50, N 10,64.
-
BEISPIEL 25
-
6-[2-(N-Phenethylamino)-5-phenylcyclohexylmethyl)methyl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
Hergestellt wie in Beispiel 11 unter
Verwendung von N-Phenethylamin, was eine 77,5%-ige Ausbeute des
Produkts als Mischung von Diastereomeren als Hydrochlorid-Salze
lieferte, F.p. 178– 192°C (Zers.).
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,2–1,5 (m, 6H), 2,2–2,5 (m,
3H), 2,84 (m, 4H), 3,03 (m, 1H), 3,13 (m, 1H), 4,49 (breites s,
2H, NH
2 ),
6,41 (d, J = 8, 1H), 7,02 (d, J = 7,5 1H), 7,2–7,4 (m, 12H), 7,46 (t, J =
8, 1H), 7,74 (m, 2H).
13C-NMR (δ, CDCl3): 32,6, 33,0, 36,7, 338,7, 38,8, 43,8,
44,7, 48,1, 60,4, 106,8, 110,8, 125,9, 126,3, 126,6, 126,8, 128,3,
128,5, 128,8, 129,6, 137,3, 138,3, 140,1, 141,0, 146,8, 156,2, 158,2.
MS(%):
462 (Molekülpeak
+1, 100).
Anal. Berechn. für
C32H35·N32HCl·1/2CH2Cl2·(C4H10O): C 66,41,
N 7,48, N 6,37. Gefunden: C 66,42, H 7,29, N 6,17.
-
BEISPIEL 26
-
6-[4-((2-(Phenethyl)-[2.2.1]bicyclohept-1-yl)methyl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
Hergestellt wie in Beispiel 11 unter
Verwendung von N-Phenethylamin, was eine 96%-ige Ausbeute des Produkts
lieferte, dem die cis-Stereochemie zugeordnet wurde, F.p. 170 bis
180°C (Zers.).
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,08 (m, 1H), 1,15 (m, 1H), 1,2–1,4 (m,
4H), 1,57 (m, 2H), 1,68 (m, 1H), 2,0 –2,2 (m, 2H), 2,61 (m, 1H),
2,69 (m, 4H), 2,77 (m, 1H), 4,50 (breites s, 2H, NH
2 ), 6,42 (d,
J = 8, 1H), 7,05 (d, J = 8, 1H), 7,12 (m, 2H), 7,22 (m, 5H), 7,47
(t, J = 8, 1H), 7,81 (m 2H).
13C-NMR
(δ, CDCl3): 22,1, 27,4, 36,4, 36,6, 37,1, 39,0, 41,7,
49,7, 52,5, 68,5, 106,8, 110,7, 126,0, 126,7, 128,4, 128,6, 128,9,
137,3, 138,3, 140,1, 142,3, 156,1, 158,2.
MS(%): 398 (Molekülpeak +1,
100).
Anal. Berechn. für
C27H31N3·2HCl·H2O·1/2(C4H10O): C 66,28,
H 7,67, N 8,00. Gefunden: C 66,57, N 7,41, N 7,64.
-
BEISPIEL 27
-
6-[((2-(3-Azabicyclo[3.1.0]hex-6-ylamino)-5-phenylcyclohexylmethyl]methyl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
Hergestellt wie in Beispiel 11 unter
Verwendung von 3-Azabicyclo[3.1.0]hex-6-ylamino, was eine 56%-ige
Ausbeute des Produkts als Mischung von Diastereomeren als Hydrochlorid-Salze
lieferte, F.p. 200–220°C (Zers.).
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,2–3,2 (Multipletts für 18H),
4,53 und 4,58 (breite Singuletts, 2H, NH
2), 6,40 und 6,44 (Dubletts, J = 8, 1H),
7,02 und 7,05 (Dubletts, J = 7,5, 1H), 7,16 (m, 2H), 7,25 (m, 5H),
7,40 and 7,45 (Tripletts, J = 8, 1H), 7,89 and 7,87 (Multipletts,
2H).
13C-NMR (δ, CDCl3):
25,3, 26,1, 30,9, 32,9, 34,6, 37,1, 39,9, 53,0, 64,9, 66,5, 106,8,
107,2, 110,8, 110,9, 125,9, 126,8, 127,0, 127,1, 128,3, 129,2, 138,4,
138,5, 156,2, 158,2.
MS(%): 439 (Molekülpeak +1, 100).
-
BEISPIEL 28
-
N-Methyl(2-aminopyrid-6-ylbenzyliden)oxindol
-
Hergestellt wie in Beispiel 11 unter
Verwendung von N-Methyloxindol, was eine 100%-ige Ausbeute des Produkts
als Mischung von Diastereomeren als Hydrochlorid-Salze lieferte,
F.p. 170-175°C (Zers.).
1H-NMR (δ,
CDCl3): 3,26 (s, 3H), 4,60 (breites s, 2H,
NH
2),
6,47 (d, J = 8, 1H), 6,80 (d, J = 8, 1H), 6,86 (t, J = 8, 1H), 7,12
(d, J = 8, 1H), 7,24 (m, 1H), 7,50 (t, J = 8, 1H), 7,70 (m, 2H),
7,85 (s, 1H), 8,02 (m, 2H).
13C-NMR
(δ, CDC3): 26,1, 107,7, 108,1, 110,9, 121,1, 121,7,
122,8, 126,8, 127,1, 129,7, 132,3, 135,0, 136,7, 138,4, 140,6, 144,1,
154,9, 158,3, 168,45.
MS(%): 328 (Molekülpeak +1, 100).
Anal.
Berechn. für
C21H17N3O·1/4H2O: C 76,00, N 5,31, N 12,66. Gefunden: C
75,93, H 5,30, N 11,87.
-
BEISPIEL 29
-
N-Methyl(2-aminopyrid-6-ylbenzyl)oxindol
-
Hergestellt durch Reduktion von Beispiel
28, was eine 60%-ige Ausbeute des Produkts als Mischung von Diastereomeren
als Hydrochlorid-Salze lieferte, F.p. 45– 55°C (Zers.).
1H-NMR
(δ, CDCl3): 2,91 (dd, J = 10, 14, 1H), 3,14 (s, 3H),
3,52 (dd, J = 4, 14, 1H), 3,73 (m, 1H), 4,53 (breites s, 2H, NH
2 ),
6,42 (d, J = 8, 1H), 6,725 (d, J = 8, 1H), 6,80 (m, 1H), 6,88 (t,
J = 7,5, 1H), 7,05 (d, J = 8, 1H), 7,21 (m, 3H), 7,46 (t, J = 7,5,
1H), 7,81 (m, 2H).
13C-NMR (δ, CDCl3): 26,1, 36,5, 47,0, 107,0, 107,9, 110,7,
122,1, 124,6, 126,7, 127,9, 129,6, 138,0, 138,3, 138,5, 144,2, 155,7,
158,3, 177,0.
MS(%): 330 (Molekülpeak +1, 100).
-
BEISPIEL 30
-
N-(2-Dimethylaminoethyl)-(2-aminopyrid-6-ylbenyzliden)oxindol
-
Hergestellt wie in Beispiel 28 unter
Verwendung von N-(2-Dimethylaminoethyl)oxindol, was eine 91%-ige
Ausbeute des Produkts als Mischung von Diastereomeren als Hydrochlorid-Salze
lieferte, F.p. 165–190°C (Zers.).
1H-NMR (δ,
CDCl3): 2,33 (s, 6H), 2,59 (t, J = 7, 2H),
3,90 (t, J = 7, 2H), 4,55 (breites s, 2H, NH
2 ), 6,48 (d,
J = 8, 1H), 6,85 (m, 2H), 7,14 (d, J = 7,5, 1H), 7,24 (m, 2H), 7,51
(t, J = 8, 1H), 7,71 (m, 2H), 7,85 (s, 1H), 8,02 (m, 2H).
13C-NMR (δ,
CDCl3): 37,6, 45,1, 55,6, 107,0, 107,7,
110,4, 121,1, 122,4, 125,9, 126,2, 129,1, 131,7, 136,3, 137,8, 157,6.
Aufgrund von begrenzter Verbindungs-Löslichkeit waren in diesem Scan
nicht alle Kohlenstoffe sichtbar.
MS(%): 385 (Molekülpeak +1,
100).
Anal. Berechn. für
C24H24H4O·2HCl·H2O: C 60,63, H 5,94, N 11,78. Gefunden: C
60,61, H 6,13, N 10,12.
-
BEISPIEL 31
-
N-(2-Dimethylaminoethyl)-(2-aminopyrid-6-ylbenzyl)oxindol
-
Herstellung durch Reduktion von Beispiel
30 unter Verwendung von Palladium-katalysiertem Ammoniumformiat,
was eine 97%-ige Ausbeute des Produkts als Mischung von Diastereomeren
als Hydrochlorid-Salze lieferte, F.p. 120–135°C (Zers.).
1H-NMR
(δ, CDCl3): 2,25 (s, 6H), 2,39 (m, 2H), 2,95 (dd,
J = 9, 14, 1H), 3,48 (dd, J = 4, 14, 1H), 3,7–3,9 (m, 3H), 4,47 (breites
s, 2H, NH
2),
6,42 (d, J = 8, 1H), 7,76 (d, J = 8, 1H), 6,84 (m, 1H), 6,89 (t,
J = 7, 1H), 7,05 (d, J = 7,5, 1H), 7,18 (m, 2H), 7,25 (m, 1H), 7,46
(t, J = 8, 1H), 7,79 (m, 2H).
13C-NMR
(δ, CDCl3): 36,5, 38,2, 45,6, 46,9, 55,9, 107,0,
108,1, 110,7, 122,0, 124,7, 126,6, 127,9, 128,4, 129,7, 130,9, 138,0,
138,3, 143,5, 155,8, 158,2, 176,8.
MS(%): 387 (Molekülpeak +1,
100).
-
BEISPIEL 32
-
6-[(N-5-Isoxazolylmethyl)-4-(piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
Hergestellt aus Beispiel 13 unter
Verwendung von 5-Brommethylisoxazol, um 6-[4-(Piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin
in Ethylacetat mit 90% zu alkylieren. F.p. 122–127°C.
1H-NMR
(δ, CDCl3): 1,81 (m, 4H), 2,18 (m, 2H), 2,485 (m,
1H), 3,00 (m, 2H), 3,735 (s, 2H), 4,57 (breites s, 2H, NH
2), 6,17 (d, J
= 1,5, 1H), 6,38 (d, J = 8, 1H), 7,01 (d, J = 8, 1H), 7,24 (m, 2H),
7,43 (t, J = 8, 1H), 7,81 (m, 2H), 8,18 (d, J = 1,7, 1H).
13C-NMR (δ,
CDCl3): 33,2, 41,8, 53,4, 53,9, 102,4, 106,8,
110,6, 126,8, 126,9, 137,7, 138,2, 146,4, 150,1, 155,9, 158,2, 168,9.
MS(%):
335 (Molekülpeak
+1, 100).
Anal. Berechn. für
C20H22N4O·1/4(C4H8O2):
C 70,76, H 6,79, N 15,72. Gefunden: C 70,83, H 6,62, N 15,73.
-
BEISPIEL 33
-
6-1(N-Acetamido)-4-(piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
Hergestellt aus Beispiel 13 unter
Verwendung von Iodacetamid, um 6-[4-(Piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin mit 55% zu
alkylieren, F.p. 224–227 °C.
1H-NMR (δ,
DMSO-d6): 1,76 (m, 2H), 2,17 (m, 1H), 2,51
(m, 2H), 2,88 (s, 2H), 2,91 (m, 4H), 5,94 (d, J = 4,5, 1H), 6,39
(d, J = 8, 1H), 7,01 (d, J = 7, 1H), 7,19 (m, 1H), 7,30 (m, 2H),
7,44 (t, J = 8, 1H), 7,90 (m, 2H).
13C-NMR
(δ, DMSO-d6): 33,0, 41,1, 54,0, 61,7, 106,7, 108,0,
126,3, 126,8, 137,3, 137,9, 146,5, 154,3, 159,4, 172,0.
MS(%):
311 (Molekülpeak
+1, 100).
Anal. Berechn. für
C18H22N4O·1/2H2O: C 67,69, H 7,26, N 17,54. Gefunden: C
67,96, N 7,03, N 17,37.
-
BEISPIEL 34
-
6-1(N-Benzoylmethyl)-4-(piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
Hergestellt aus Beispiel 13 unter
Verwendung von Phenacylbromid, um 6-[4-(Piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin
mit 75% zu alkylieren, F.p. 180–200°C als Hydrochlorid-Salz.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,8–2,0 (m, 4H), 2,27 (m, 2H),
2,55 (m, 1H), 3,12 (m, 2H), 3,85 (s, 2H), 4,57 (breites s, 2H, NH
2 ),
6,40 (d, J = 8, 1H), 7,03 (d, J = 7,5, 1H), 7,28 (m, 2H), 7,45 (m,
3H), 7,55 (t, J = 7,5, 1H), 7,83 (m, 2H), 8,01 (m, 2H).
13C-NMR (δ,
CDCl3): 33,2, 42,0, 54,6, 64,8, 106,8, 110,6,
126,8, 127,0, 128,1, 128,5, 133,1, 136,1, 137,6, 138,3, 146,7, 155,9,
158,1, 196,7.
MS(%): 372 (Molekülpeak +1, 100).
Anal.
Berechn. für
C24H25N3O·2HCl·3/4H2O: C 62,95, H 6,27, N 9,18. Gefunden: C
63,13, N 6,38, N 9,07.
-
Beispiel 35
-
6-[(N-(3,4-Dimethoxybenzyl))-4-(piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
Hergestellt aus Beispiel 13 unter
Verwendung von 3,4-Dimethoxybenzylbromid, um 6-[4-(Piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin
mit 89% zu alkylieren, F.p. 150–165°C als Hydrochlorid-Salz.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,85 (m, 4H), 2,18 (m, 2H), 2,54
(m, 1H), 3,06 (m, 2H), 3,56 (s, 2H), 3,86 (s, 3H), 3,89 (s, 3H),
4,6 (breites s, 2H), 6,40 (d, J = 8, 1H), 6,82 (m, 2H), 6,95 (m,
1H), 7,02 (d, J = 7,5, 1H), 7,27 (m, 2H), 7,45 (t, J = 8, 1H), 7,82
(m, 2H).
13C-NMR (δ, CDCl3):
32,9, 42,2, 53,8, 55,91, 55,935, 60,4, 62,8, 106,9, 1110,7, 110,8,
112,6, 121,7, 126,9, 127,1, 137,7, 138,3, 146,6, 148,3, 156,1, 158,3.
MS(%):
404 (Molekülpeak
+1, 100).
Anal. Berechn. für
C25H29N3O2·2HCl·7/4H2O: C 59,11, H 6,85, N 8,27. Gefunden: C
59,19, N 6,92, N 8,21.
-
BEISPIEL 36
-
6-[(N-(3,4-Methylendioxybenzyl)-4-(piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt aus Beispiel 13 unter
Verwendung von 3,4-Methylendioxybenzylbromid, um 6-[4-(Piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin
mit 82% zu alkylieren, F.p. 150–165°C als Hydrochlorid-Salz.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,87 (m, 4H), 2,11 (m, 2H), 2,53
(m, 1H), 3,05 (m, 2H), 3,51 (s, 2H), 5,94 (s, 2H), 6,41 (d, J =
8, 1H), 6,76 (m, 2H), 6,89 (s, 1H), 7,02 (d, J = 7,5, 1H), 7,27
(m, 2H), 7,46 (t, J = 8, 1H), 7,83 (m, 2H).
13C-NMR
(δ, CDCl3): 33,0, 42,2, 53,8, 62,8, 100,9, 106,9,
107,9, 109,8, 110,7, 122,6, 126,9, 127,1, 131,4, 137,7, 138,4, 146,7,
147,6, 156,1, 158,3.
MS(%): 388 (Molekülpeak +1, 100).
Anal.
Berechn. für
C24H25N3O2·3/2N2O·2HCl:
C 59,14, H 6,20, N 8,62. Gefunden: C 59,22, N 6,32, N 8,53.
-
Beispiel 37
-
6-((N-(2-Furyl)methyl)-4-(piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
Hergestellt aus Beispiel 13 unter
Verwendung von Furfurylbromid, um 6-[4-(Piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin
mit 100% zu alkylieren, F.p. 75–95°C als Hydrochlorid-Salz.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,8–1,9 (m, 4H), 2,11 (m, 2H),
2,49 (m, 1H), 3,02 (m, 2H), 3,56 (s, 2H), 4,6 (breites s, 2H, NH
2),
6,21 (m, 1H), 6,30 (m, 1H), 6,38 (d, J = 8, 1H), 7,00 (d, J = 7,5,
1H), 7,25 (m, 2H), 7,37 (m, 1H), 7,43 (t, J = 7,5, 1H), 7,80 (m,
2H).
13C-NMR (δ, CDCl3):
33,1, 42,1, 53,8, 55,0, 136,8 128,8, 110,0, 110,6, 126,8, 127,0,
137,6, 138,2, 142,1, 146,7, 151,6, 156,0, 158,2.
MS(%): 334
(Molekülpeak
+1, 100).
Anal. Berechn. für
C21H23N3O·2HCl·3/4H2O: C 57,60, N 6,56, N 9,60. Gefunden: C
57,66, N 6,69, N 9,47.
-
Beispiel 38
-
N-(4'-(6-Aminopyridin-2-yl)biphenyl-4-ylmethyl]-5,6-dimethoxy-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin
-
Hergestellt wie in Beispiel 2 unter
Verwendung von 5,6-Dimethoxy-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin für den reduktiven
Aminierungsschritt mit 88% Ausbeute für die End-Deblockierung, F.p.
205–209°C.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 2,72 (m, 2H), 2,77 (m, 2H), 3,52
(s, 2H), 3,66 (s, 2H), 3,72 (s, 3H), 3,75 (s, 3H), 3,8 (breites s,
2H), 6,39 (d, J = 8, 1H), 6,43 (s, 1H), 6,53 (s, 1H), 6,98 (d, J
= 7,5, 1H), 7,3–7,4
(m, 3H), 7,5–7,7
(m, 4H), 7,85 (m, 2H).
13C-NMR (δ, CDCl3): 28,2, 50,6, 55,4, 55,8, 62,2, 107,5,
139,5, 110,9, 111,4, 125,9, 126,1, 126,9, 127,0, 127,3, 129,9, 136,7,
138,5, 138,6, 140,9, 147,2, 147,5, 155,5, 158,6.
MS(%): 452
(Molekülpeak
+1, 100).
Anal. Berechn. für
C29H29N3O2·1/2H2O: C 75,63, N 6,57, N 9,12. Gefunden: C
75,75, N 6,37, N 9,20.
-
BEISPIEL 39
-
6-[(N-(5-Isothiazolyl)methyl)-4-(piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
Hergestellt aus Beispiel 13 unter
Verwendung von 5-Isothiazolylbromid, um 6-[4-(Piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin
mit 95% zu alkylieren, F.p. 140–145°C
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,795 (m, 4H), 2,16 (m, 2H), 2,49
(m, 1H), 3,02 (m, 4H), 3,835 (s, 2H), 6,385 (d, J = 8, 1H), 6,96
(d, J = 7,5, 1H), 7,06 (s, 1H), 7,24 (m, 2H), 7,42 (t, J = 8, 1H),
7,75 (m, 2H), 8,35 (s, 1H).
13C-NMR
(δ, CDCl3): 33,1, 41,9, 54,1, 55,4, 107,1, 110,75,
122,2, 126,9, 127,0, 1337,6, 138,4, 146,5, 155,9, 157,4, 158,3,
166,6.
MS(%): 351 (Molekülpeak
+1, 100).
Anal. Berechn. C20H22N4S·1/2H2O: C 66,82, H 6,45, N 15,58. Gefunden: C
67,08, N 6,51, N 15,23.
-
BEISPIEL 40
-
6-[(N-(5-Thiazolyl)methyl)-4-(piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
Hergestellt aus Beispiel 13 unter
Verwendung von 5-Thiazolylbromid, um 6-[4-(Piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin
mit 99% zu alkylieren, F.p. 151–154 °C.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,81 (m, 4H), 2,145 (m, 2H), 2,50
(m, 1H), 3,00 (m, 2H), 3,77 (s, 2H), 4,57 (breites s, 2H, NH
2 ),
6,39 (d, J = 8, 1H), 7,01 (d, J = 7, 1H), 7,25 (m, 2H), 7,44 (t,
J = 8, 1H), 7,70 (s, 1H), 7,81 (m, 2H), 8,74 (s, 1H).
13C-NMR (δ,
CDCl3): 33,2, 42,1, 53,8, 54,3, 106,8, 110,6,
126,8, 127,0, 136,4, 137,6, 138,3, 141,7, 146,6, 153,3, 156,0, 158,2.
MS(%):
351 (Molekülpeak
+1, 100).
Anal. Berechn. für
C20H22N4S:
C 68,54, H 6,33, N 15,99. Gefunden: C 68,21, N 6,49, N 15,63.
-
BEISPIEL 41
-
6-[(N-(2-Pyridyl)methyl)-4-(piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
Hergestellt aus Beispiel 13 unter
Verwendung von 2-Pyridylbromid, um 6-[4-(Piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin
mit 97% zu alkylieren, F.p. 180–190°C als Hydrochlorid-Salz.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,82 (m, 4H), 2,19 (m, 2H), 2,53
(m, 1H), 3,02 (m, 2H), 3,69 (s, 2H), 4,54 (breites s, 2H, NH
2),
6,38 (d, J = 8, 1H), 7,02 (d, J = 7,5, 1H), 7,14 (m, 1H), 7,26 (m,
2H), 7,43 (m, 2H), 7,64 (t, J = 8, 1H), 7,81 (m, 2H), 8,55 (m, 1H).
13C-NMR (δ,
CDCl3): 33,2, 42,2, 54,4, 64,9, 106,8, 110,6,
121,9, 123,2, 126,8, 127,0, 136,3, 137,6, 138,2, 146,8, 149,1, 156,0,
158,2, 158,7.
MS(%): 345 (Molekülpeak +1, 100).
Anal.
Berechn. für
C22H24N4·2HCl·7/4H2O: C 58,86, N 6,62, N 12,48. Gefunden: C
58,99, H 6,66, N 12,24.
-
BEISPIEL 42
-
6-[(N-(3-Pyridyl)methyl)-4-(piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
Hergestellt aus Beispiel 13 unter
Verwendung von 3-Pyridylbromid, um 6-[4-(Piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin
mit 86% zu alkylieren, F.p. 202–215°C als Hydrochlorid-Salz.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,81 (m, 4H), 2,10 (m, 2H), 2,51
(m, 1H), 2,96 (m, 2H), 3,53 (s, 2H), 4,625 (breites s, 2H, NH
2),
6,38 (d, J = 8, 1H), 7,01 (d, J = 7,5, 1H), 7,24 (m, 3H), 7,43 (t,
J = 8, 1H), 7,69 (m, 1H), 7,82 (m, 2H), 8,49 (m, 1H), 8,54 (m, 1H).
13C-NMR (δ,
CDCl3): 33,1, 42,1, 54,1, 60,4, 106,8, 110,6,
123,3, 126,8, 127,0, 133,7, 136,8, 137,6, 138,3, 146,6, 148,4, 150,3,
155,9, 158,2.
MS(%): 345 (Molekülpeak +1, 100).
Anal.
Berechn. für
C22H24N4·3HCl·3/2H2O: C 54,95, H 6,29, N 11,65. Gefunden: C
54,93, N 6,51, N 11,31.
-
BEISPIEL 43
-
6-[(N-(2-Imidazolyl)methyl)-4-(piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
Hergestellt aus Beispiel 13 unter
Verwendung von 2-Imidazolylaldehyd, um 6-[4-(Piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin
mit 88% reduktiv zu aminieren, F.p. 160–163°C.
1H-NMR
(δ, CDCl3): 1,81 (m, 4H), 2,28 (m, 2H), 2,54 (m,
1H), 3,00 (m, 2H), 3,75 (breites s, 2H), 6,395 (d, J = 8, 1H), 6,94
(m, 1H), 7,00 (d, J = 7,5, 1H), 7,20 (m, 2H), 7,43 (t, J = 8, 1H),
7,79 (m, 2H).
13C-NMR (δ, CDCl3): 32,6, 41,6, 54,0, 55,7, 107,0, 110,7,
127,0, 137,9, 138,4, 146,0, 155,9,158,3.
MS(%): 334 (Molekülpeak +1,
100).
Anal. Berechn. für
C20H23N5·1/2H2CO3: C 67,56, H
6,64, N 19,22. Gefunden: C 67,48, N 6,89, N 18,91.
-
BEISPIEL 44
-
6-[(N-(4-Imidazolyl)methyl)-4-(piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
Hergestellt aus Beispiel 13 unter
Verwendung von 4-Imidazolylaldehyd, um 6-[(Piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin
mit 92% reduktiv zu aminieren, F.p. > 210°C
(Zers.) als Hydrochlorid-Salz.
1H-NMR
(δ, CDCl3): 1,74 (m, 4H), 2,07 (m, 2H), 2,5 (m, 1H),
2,97 (m, 2H), 3,47 (s, 2H), 5,94 (breites s, 2H, NH
2 ), 6,39 (d,
J = 8, 1H), 6,90 (breites s, 1H), 7,00 (d, J = 7,4, 1H), 7,27 (m,
2H), 7,42 (t, J = 8, 1H), 7,56 (m, 1H), 7,88 (m, 2H).
13C-NMR (δ,
CDCl3): 32,8, 41,4, 53,3, 54,1, 106,7, 108,0,
126,3, 126,7, 137,3, 137,9, 146,5, 154,3, 159,5.
MS(%): 334
(Molekülpeak
+1, 100).
Anal. Berechn. für
C20H23N5·1/2H2CO3: C 67,56, N
6,64, N 19,22. Gefunden: C 67,99, H 6,72, N 19,07.
-
BEISPIEL 45
-
6-[(N-(4-Pyridyl)methyl)-4-(piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
Hergestellt aus Beispiel 13 unter
Verwendung von 4-Pyridincarboxaldehyd, um 6-[4-(Piperidin-4-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin
mit 74% reduktiv zu aminieren. F.p. 158–163 °C als Hydrochlorid-Salz.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,81 (m, 4H), 2,10 (m, 2H), 2,52
(m, 1H), 2,94 (m, 2H), 3,51 (s, 2H), 4,57 (breites s, 2H, NH
2),
6,39 (d, J = 8, 1H), 7,02 (d, J = 7, 1H), 7,28 (m, 4H), 7,43 (t,
J = 8, 1H), 7,83 (m, 2H), 8,52 (m, 2H).
13C-NMR
(δ, CDCl3): 33,4, 42,2, 54,4, 62,1, 106,9, 110,7,
123,9, 126,9, 127,1, 137,7, 138,3, 146,7, 148,1, 149,7, 156,0, 158,3.
MS(%):
345 (Molekülpeak
+1, 100).
Anal. Berechn. für
C22N24N4·5/4H2O: C 72,00, N 7,28, N 15,27. Gefunden: C
72,23, N 6,97, N 15,47.
-
BEISPIEL 46
-
6-[(N-(2-Furyl)methyl)-4-(pyrrolidin-3-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
A. Diethyl-4-[2-(2,5-dimethylpyrrolyl)-6-pyridyl]benzylidenmalonat
-
In einen 125 ml-Rundkolben, der mit
einem N2-Einlass ausgestattet war, wurden
3,3 g (11,96 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(4-(4'-formylbiphenyl-4-yl))pyridin
(Beispiel 1 B), 1,9 g (11,96 mMol) Diethylmalonat, 60 ml Benzol,
51 mg (0,6 mMol) Piperidin und 10 mg Benzoesäure gegeben. Die Reaktion wurde über Nacht refluxiert,
abgekühlt
und in Wasser und Ethylacetat gegossen. Die organische Schicht wurde
mit 1H Salzsäure, wässriger
Natriumbicarbonat-Lösung
und Kochsalzlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Methylenchlorid/Ethylacetat chromatographiert,
was das Produkt als gelbes Öl
lieferte, 4,32 g (86,5%).
1H-NMR (δ, CDCl3): 1,31 (t, J = 7, 3H), 1,34 (t, J = 7,
3H), 2,21 (s, 6H), 4,33 (q, J = 7, 2H), 4,35 (q, J = 7, 2H), 5,93
(s, 2H), 7,17 (d, J = 8, 1H), 7,55 (m, 2H), 7,77 (m, 2H), 7,87 (t,
J = 8, 1H), 8,09 (m, 2H).
13C-NMR (δ, CDCl3): 13,5, 14,0, 14,2, 61,7, 61,8, 106,1,
118,5, 120,5, 126,7, 127,2, 128,6, 129,9, 130,1, 133,7, 138,8, 140,2,
141,3, 151,8, 155,6, 164,1, 166,7.
IR (rein, cm–1):
1727 (C=O).
MS(%): 419 (Molekülpeak +1, 100).
-
B. Ethyl-3-[2-(2,5-dimethylpyrrolyl)-6-pyridyl)phenyl-3-cyanopropionat
-
In einen 250 ml-Rundkolben, der mit
einem Kühler
und einem N2-Einlass ausgestattet war, wurden 4,32
g (10,33 mMol) Diethyl-4-[2-(2,5-dimethylpyrrolyl)-6-pyridyl]benzylidenmalonat
und 100 ml Ethanol gegeben. Zu der gerührten Lösung wurde ein Lösung von
672 mg (10,33 mMol) Kaliumcyanid in 2,6 ml Wasser gegeben, und die
Reaktion wurde über
Nacht bei 60°C
erwärmt.
Die Reaktion wurde abgekühlt
und mit verdünnter
Salzsäure
gequencht, dann mit Ethylacetat aufgenommen und mit Säure und
Kochsalz-Lösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Methylenchlorid/Ethylacetat als Eluent chromatographiert,
was 3,00 g (78%) eines Öls
lieferte.
1H-NMR (δ, CDCl3):
2,21 (s, 6H), 2,96 (m, 2H), 3,71 (s, 3H), 4,355 (t, J = 7, 1H),
5,93 (s, 2H), 7,17 (d, J = 8, 1H), 7,47 (m, 2H), 7,74 (d, J = 8,
1H), 7,89 (t, J = 8, 1H), 8,09 (m, 2H).
13C-NMR
(δ, CDCl3): 13,5, 32,9, 39,7, 52,4, 107,1, 118,4,
113,75, 120,3, 127,8, 128,6, 135,4, 138,8, 151,8, 155,8, 169,5.
IR
(rein, cm–1):
2244 (CN), 1739 (C=O).
MS(%): 374 (Molekülpeak +1, 100).
-
C. 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-[4-(2-oxopyrrolidin-3-yl)phenyl]pyridin
-
In einen 125 ml-Rundkolben, der mit
einem Kühler
und einem N2-Einlass ausgestattet war, wurden 2,84
g (7,61 mMol) Ethyl-3-[2-(2,5-dimethylpyrrolyl)-6-pyridyl]phenyl-3-cyanopropionat,
50 ml Ethanol und 1 ml konzentrierte Salzsäure gegeben. Die Lösung wurde
erwärmt,
als 700 mg 10 Palladium auf Kohle und 2,4 g (38,07 mMol) Ammoniumformiat
dazugegeben wurden, und die Reaktion wurde 4,75 Stunden bei 80°C erwärmt, wobei
zusätzlicher
Katalysator und zusätzliches
Ammoniumformiat in einstündigen
Intervallen dazugegeben wurden. Die Reaktion wurde abgekühlt und
durch Celite filtriert, und das Filtrat wurde eingedampft. Der Rückstand
wurde mit Ethylacetat aufgenommen, mit wässrigem Natriumhydroxid gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde mit 50 ml trockenem
Toluol aufgenommen, mit 5 ml Triethylamin behandelt und 1 Stunde
am Rückfluss
erwärmt.
Die Reaktion wurde dann abgekühlt,
mit verdünnter
Salzsäure
und Kochsalzlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Methylenchlorid/Methanol als Eluent chromatographiert,
was 204,5 mg (8,1%) eines Öls
lieferte.
1H-NMR (δ, CDCl3):
2,21 (s, 6H), 2,64 (AB, J = 8,5, 17, Dn = 94, 2H), 3,43 (dd, J =
7, 9, 1H), 3,73 (m, 1H), 3,80 (m, 1H), 5,92 (s, 2H), 7,02 (bs, 1H),
7,13 (d, J = 8, 1H), 7,34 (m, 2H), 7,72 (d, J = 8, 1H), 7,86 (1,
J = 8, 1H), 8,04 (m, 2H).
13C-NMR (δ, CDCl3): 13,5, 38,0, 40,0, 49,5, 107,0, 118,2,
119,9, 127,2, 127,4, 128,7, 137,3, 138,7, 143,5, 151,7, 156,3, 177,8.
IR
(rein, cm–1):
1708 und 1685 (C=O).
MS(%): 332 (Molekülpeak +1, 100).
-
D. 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-[4-(pyrrolidin-3-yl)phenyl]pyridin
-
In einen 125 ml-Rundkolben, der mit
einem Kühler
und einem N2-Einlass ausgestattet war, wurden
230 mg (1,73 mMol) Aluminiumchlorid und 8 ml trockenes Tetrahydrofuran
gegeben. Die Lösung
wurde auf 0°C abgekühlt, und
4,04 ml (4,04 mMol) einer 1,0 M Lösung von Lithiumaluminiumhydrid
in Tetrahydrofuran wurden dazugegeben. Die Lösung wurde 20 min bei Raumtemperatur
gerührt
und auf –70°C abgekühlt. Die
Reaktion wurde mit einer Lösung
von 191 mg (0,577 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-[4-(pyrrolidin-3-yl)phenyl]pyridin in
2 ml trockenem Tetrahydrofuran behandelt und 1 Stunde bei –70°C und 14
bei Raumtemperatur gerührt.
Die Reaktion wurde vorsichtig mit verdünnter Salzsäure gequencht, dann mit Methylenchlorid
und wässriger
Natriumhydroxid-Lösung
aufgenommen, und die vereinigte organische Schicht wurde mit Wasser
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und eingedampft, was 140 mg (79%) eines Öls lieferte.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,90 (m, 1H), 2,21 (s, 6H), 2,27
(m, 1H), 2,89 (dd, J = 8, 10, 1H), 3,11 (m, 1H), 3,19 (m, 1H), 3,28
(t, J = 8, 1H), 3,40 (dd, J = 8, 10, 1H), 3,5 (bs, 1H), 5,92 (s,
2H), 7,10 (d, J = 8, 1H), 7,33 (m, 2H), 7,70 (d, J = 8, 1H), 7,83
(t, J = 8, 1H), 8,00 (m, 2H).
13C-NMR
(δ, CDCl3): 13,5, 34,4, 45,3, 47,2, 54,8, 106,9,
118,1, 119,7, 125,5, 127,1, 127,2, 127,4, 127,6, 128,6, 136,5, 138,6,
145,3, 151,6, 156,6.
MS(%): 318 (Molekülpeak +1, 100).
-
E. 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-[(N-(2-furyl)methyl)-4-(pyrrolidin-3-yl)phenyl]pyridin
-
Hergestellt unter Verwendung des
Verfahrens in Beispiel 43, um die reduktive Aminierung mit Furfural mit
65% Ausbeute als Ö1
durchzuführen.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,92 (m, 1H), 2,21 (s, 6H), 2,36
(m, 1H), 2,59 (t, J = 9, 1H), 2,78 (m, 1H), 2,97 (m, 1H), 3,18 (t,
J = 9, 1H), 3,44 (m, 1H), 3,75 (Abq, J =
14, Dn = 19, 2H), 5,92 (s, 2H), 6,24 (d, J = 3, 1H), 6,32 (dd, J
= 2, 3, 1H), 7,10 (d, J = 8, 1H), 7,34 (m, 2H), 7,38 (d, J = 2,
1H), 7,70 (d, J = 8, 1H), 7,83 (t, J = 8, 1H), 7,99 (m, 2H).
13C-NMR (δ,
CDCl3): 13,4, 33,0, 43,1, 51,7, 54,1, 61,4,
106,8, 108,2, 110,1, 118,0, 119,6, 126,9, 127,1, 127,3, 128,7, 130,8,
136,3, 138,5, 142,1, 146,05, 151,5, 152,0, 156,6.
MS(%): 398
(Molekülpeak
+1, 100).
-
F. 6-[(N-(2-Furyl)methyl-4-(pyrrolidin-3-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
Hergestellt wie in Beispiel 11 D
mit 77% Ausbeute, F.p. 60–70°C als Hydrochlorid-Salz.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,90 (m, 1H), 2,34 (m, 1H), 2,51
(t, J = 9, 1H), 2,70 (m, 1H), 2,93 (m, 1H), 3,13 (t, J = 9, 1H),
3,65 (m, 1H), 3,69 (Abq, J = 14, Dn = 21,
2H), 4,55 (bs, 2H, NH
2), 6,19 (d, J – 3, 1H), 6,30 (dd, J = 2,3, 1H),
6,40 (d, J = 8, 1H), 7,02 (d, J = 7, 1H), 7,29 (m, 2H), 7,36 (m,
1H), 7,45 (t, J = 8, 1H), 7,81 (m, 2H).
13C-NMR
(δ, CDCl3): 33,1, 43,1, 52,0, 54,2, 61,75, 106,8,
107,7, 110,0, 110,6, 126,8, 127,1, 127,4, 167,6, 138,3, 141,9, 145,5,
152,6, 155,9, 158,2.
MS(%): 320 (Molekülpeak +1, 100).
Anal.
Berechn. für
C20H21N3O·2HCl·5/3H2O: C 56,88, N 6,28, N 9,95. Gefunden: C
56,67, N 6,11, N 10,15.
-
BEISPIEL 47
-
6-[(N-(2-Methyl)propyl)-4-(pyrrolidin-3-yl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
Hergestellt wie in Beispiel 46 unter
Verwendung von Isobutyraldehyd mit 73% Ausbeute im End-Deblockierungsschritt,
was das Produkt als Festkörper
lieferte, F.p. 55–70°C.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 0,93 (d, J = 6,5, 6H), 1,76 (m,
1H), 1,87 (m, 1H), 2,2–2,4
(m, 3H), 2,49 (dd, J = 8, 9, 1H), 2,64 (m, 1H), 2,76 (m, 1H), 2,98
(t, J = 9, 1H), 3,37 (h, J = 7, 1H), 4,56 (bs, 2H, NH
2), 6,40 (d, J
= 8, 1H), 7,03 (d, J = 7,5, 1H), 7,32 (m, 2H), 7,45 (t, J = 8, 1H),
7,81 (m, 2H).
13C-NMR (δ, CDCl3): 21,0, 27,4, 33,2, 43,0, 54,9, 62,4, 64,9,
106,8, 110,7, 126,8, 127,5, 137,5, 138,3, 146,4, 156,0, 158,2.
MS(%):
296 (Molekülpeak
+1, 100).
Anal. Berechn. für
C19H25N3·2HCl·2H2O: C 56,43, H 7,73, N 10,39. Gefunden: C
56,13, H 7,52, N 10,40.
-
BEISPIEL 48
-
8-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]-3-isobutyl-3-azabicyclo[3.2.1]octan-8-ol
-
A. 8-[4-(6-(2,5-Dimethylpyrrolyl)pyridin-2-yl)phenyl]-3-benzyl-3-azabicyclo[3.2.1]octan-8-ol
-
In einen 125 ml-Dreihals-Rundkolben,
der mit einem Septum und einem N2-Einlass
ausgestattet war, wurden 1,86 g (5,70 mMol) 6-Brom-2-(2,5-dimethylpyrrolyl)pyridin
und 40 ml trockenes Tetrahydrofuran gegeben. Die Lösung wurde
auf –60°C abgekühlt, und
2,73 ml (6,84 mMol) einer 2,5 M Lösung von Butyllithium in Hexan
wurden tropfenweise dazugegeben, und die Lösung wurde 10 Minuten bei –60°C gerührt. Dann
wurde eine Lösung
von 1,47 g (6,84 mMol) 3-Benzyl-3-azabicyclo[3.2.1]octan-8-on in 15 ml
trockenem Tetrahydrofuran tropfenweise dazugegeben, und die Reaktion
wurde 10 Minuten bei –60°C und dann
3 Stunden bei Raumtemperatur gerührt.
Die Reaktion wurde mit wässriger
Ammoniumchlorid-Lösung
gequencht und mit Ethylacetat aufgenommen. Die organische Schicht
wurde abgetrennt und mit mehr wässriger
Ammoniumchlorid-Lösung
und Kochsalzlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Methanol und Methylenchlorid chromatographiert,
was 413 mg (16%) eines gelben Öls
lieferte, das sich verfestigte, F.p. 58–68°C.
1H-NMR
(δ, CDCl3): 1,45 (m, 2H), 1,84 (m, 2H), 2,22 (s,
6H), 2,46 (bs, 2H), 2,66 (m, 2H), 2,92 (m, 2H), 3,64 (s, 2H), 5,94
(s, 2H), 7,14 (d, J = 8, 1H), 7,2–7,4 (m, 5H), 7,959 (m, 2H),
7,74 (d, J = 8, 1H), 7,865 (t, J = 8, 1H), 8,065 (m, 2H).
13C-NMR (δ,
CDCl3): 13,5, 25,5, 41,8, 54,0, 61,8, 78,9,
107,0, 118,3, 120,0, 125,9, 126,8, 127,1, 128,2, 128,7, 137,6, 138,6,
151,7, 156,4.
MS(%): 464 (Molekülpeak +1, 100).
-
B. 8-[4-(6-(2,5-Dimethylpyrrolyl)pyridin-2-yl)phenyl]3-azabicyclo[3.2.1]octan-8-ol
-
Hergestellt wie in Beispiel 13C mit
73% Ausbeute als Festkörper,
F.p. 185–190°C.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,52 (m, 4H), 2,19 (s, 6H), 2,35
(m, 2H), 2,53 (m, 2H), 3,48 (m, 2H), 5,91 (s, 2H), 7,12 (d, J =
8, 1H), 7,55 (m, 2H), 7,72 (d, J = 8, 1H), 7,85 (t, J = 8, 1H),
8,04 (m, 2H).
13C-NMR (δ, CDCl3): 13,5, 24,7, 42,0, 47,1, 78,9, 107,0,
118,3, 119,9, 125,6, 127,1, 128,6, 137,5, 138,6, 147,1, 151,7, 156,4.
MS(%):
374 (Molekülpeak
+1, 100).
Anal. Berechn. für
C24H27N3O·1/4(C4H8O3):
C 75,92, N 7,39, N 10,62. Gefunden: C 76,13, H 7,37, N 10,33.
-
C. 8-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]-3-azabicyclo[3.2.1]octan-8-ol
-
Hergestellt wie in Beispiel 11 D
mit 84% Ausbeute als Festkörper,
F.p. 108– 120°C.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,46 (m, 4H), 2,29 (m, 2H), 2,47
(m, 2H), 3,39 (m, 2H), 4,635 (bs, 2H, NH
2 ), 6,365 (d, J = 8, 1H), 6,94 (d, J = 7,5,
1H), 7,41 (t, J = 8, 1H), 7,44 (m, 2H), 7,75 (m, 2H),
13C-NMR (δ,
CDCl3): 24,4, 41,5, 46,7, 78,3, 107,3, 110,8,
125,3, 125,5, 126,9, 138,4, 138,6, 145,8, 155,6, 158,4.
MS(%):
296 (Molekülpeak
+1, 100).
HAMS berechn. für
C18N21N3O:
286,1763. Gefunden: 286,1776.
-
D. 8-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]-3-isobutyl-3-azabicyclo[3.2.1]octan-8-ol
-
Hergestellt wie in Beispiel 47 mit
27% Ausbeute, F.p. 167–200°C.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 0,90 (d, J = 6, 6H), 1,39 (m, 2H),
1,8 (breites m, 3H), 2,2 (breites m, 2H), 2,425 (bs, 2H), 2,64 (m,
2H), 2,83 (m, 2H), 4,51 (bs, 2H, NH
2), 6,42 (d, J = 8, 1H), 7,04 (d, J = 7,5,
1H), 7,465 (t, J = 8, 1H), 7,52 (m, 2H), 7,86 (m, 2H).
13C-NMR (δ,
CDCl3): 20,8, 25,15, 25,6, 41,5, 54,4, 65,6,
78,45, 107,4, 111,1, 125,6, 127,0, 138,6, 138,8, 155,7, 158,4.
MS(%):
352 (Molekülpeak
+1, 100).
Anal. Berechn. für
C22H29N3O·2HCl·H2O: C 57,64, N 7,26, N 9,17. Gefunden: C
57,60, H 7,34, N 8,84.
-
BEISPIEL 49
-
8-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]-3-furan-2-ylmethyl-3-azabicyclo[3.2.1]octan-8-ol
-
Hergestellt wie in Beispiel 48 unter
Verwendung von Furfural mit 33% Ausbeute im End-Deblockierungsschritt, was das Produkt
als Festkörper
lieferte, F.p. 187 – 202 °C.
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,41 (m, 2H), 1,78 (m, 2H), 2,435
(m, 2H), 2,65 (m, 2H), 3,00 (m, 2H), 3,68 (s, 2H), 4,52 (bs, 2H,
NH
2),
6,24 (d, J = 3, 1H), 6,32 (dd, J = 2, 3, 1H), 6,415 (d, J = 8, 1H),
7,03 (d, J = 7,5, 1H), 7,37 (d, J = 2, 1H), 7,46 (t, J = 8, 1H),
7,50 (m, 2H), 7,84 (m, 2H).
13C-NMR
(δ, CDCl3): 25,1, 41,5, 53,6, 53,8, 78,5, 107,3,
108,6, 110,1, 111,0, 125,6, 127,0 138,4, 139,0, 141,9, 145,1, 155,6,
158,3.
MS(%): 376 (Molekülpeak
+1, 100).
Anal. Berechn. für
C23H25N3O2·2HCl·H2O: C 59,23, N 6,27, N 9,01. Gefunden: C
59,17, H 6,50, N 8,71.
-
BEISPIEL 50
-
8-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]-3-benzyl-3-azabicyclo[3.2.1]octan-8-ol
-
Hergestellt wie in Beispiel 46, Deblockierung
nach Schritt A, was das Produkt als Festkörper lieferte, F.p. 185–200°C (Zers.).
1H-NMR (δ,
CDCl3): 1,41 (m, 2H), 1,79 (m, 2H), 2,41
(bs, 2H), 2,63 (m, 2H), 2,91 (m, 2H), 3,62 (s, 2H), 4,58 (bs, 2H,
NH
2 ),
6,41 (d, J = 8, 1H), 7,02 (d, J = 7,5, 1H), 7,23 (m, 1H), 7,31 (m,
2H), 7,37 (m, 2H), 7,45 (t, J = 8, 1H), 7,51 (m, 2H), 7,83 (m, 2H).
13C-NMR (δ,
CDCl3): 25,4, 41,7, 54,0, 61,8, 78,7, 107,3,
111,0, 125,6, 126,8, 127,0, 128,2, 128,8, 138,4, 138,9, 145,4, 155,7,
158,3.
MS(%). 386 (Molekülpeak
+1, 100).
Anal. Berechn. für
C25H27N3O·1/4CH2Cl2·1/2(C4H10O): C 63,34,
N 6,73, N 8,13. Gefunden: C 63,11, N 6, 44, N 8,12.