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Die vorliegende Erfindung betrifft
bestimmte 6-Phenylpyridyl-2-amin-Derivate,
die Wirksamkeit als Stickoxidsynthase (NOS)-Inhibitoren zeigen,
dieselben enthaltende pharmazeutische Zusammensetzungen und deren
Verwendung bei der Herstellung eines Arzneimittels für die Behandlung
und Verhinderung von Störungen
des zentralen Nervensystems, entzündlichen Erkrankungen, septischem
Schock und anderen Störungen.
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Es gibt drei bekannte Isoformen von
NOS – eine
induzierbare Form (I-NOS) bzw. zwei konstitutive Formen, die als
neuronale NOS (N-NOS) und endotheliale NOS (E-NOS) bezeichnet werden.
Jedes von diesen Enzymen führt
die Umwandlung von Arginin zu Citrullin unter Erzeugen eines Moleküls von Stickoxid
(NO) in Reaktion auf verschiedene Stimuli aus. Es wird angenommen,
dass überschüssige Stickoxid
(NO)-Produktion durch NOS bei der Pathologie einer Vielzahl von
Störungen
und Zuständen
bei Säugern
eine Rolle spielt. Beispielsweise wird angenommen, dass durch I-NOS
erzeugtes NO bei Erkrankungen, die systemische Hypotension, wie
toxischen Schock, einbeziehen und Therapie mit bestimmten Cytokinen
eine Rolle spielt. Es wurde gezeigt, dass mit Cytokinen und Interleukin
1 (IL-2), Interleukin
2 (IL-2) oder Tumornekrosefaktor (TNF) behandelte Krebspatienten
unter Cytokin-induziertem Schock und Hypotension aufgrund von NO,
das aus Makrophagen erzeugt wurde, d. h. induzierbare NOS (I-NOS),
leiden, siehe Chemical & Engineering
News, Dez. 20, S. 33 (1993). I-NOS-Inhibitoren können dies umkehren. Es wird
auch angenommen, dass I-NOS eine Rolle in der Pathologie von Erkrankungen
des zentralen Nervensystems, wie Ischämie, spielt. Beispielsweise
wurde gezeigt, dass die Inhibierung von I-NOS cerebrale ischämische Schädi gung bei
Ratten mildert, siehe Am. J. Physiol., 268, S. R286 (1995). Unterdrückung von
Adjuvans-induzierter Arthritis durch selektive Inhibierung von I-NOS
wird in Eur. J. Pharmacol., 273, S. 15–24 (1995) mitgeteilt.
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Von durch N-NOS produziertem NO wird
angenommen, dass es bei Erkrankungen, wie cerebraler Ischämie, Schmerz
und Opiattoleranz, eine Rolle spielt. Beispielsweise senkt Inhibierung
von N-NOS das Infarktvolumen nach Verschluss der proximalen mittleren
cerebralen Arterien bei der Ratte, siehe J. Cerebr. Blood Flow Metab.,
14, S. 924–929
(1994). N-NOS-Inhibierung
erwies sich auch bei Antinozizeption als wirksam, wie durch die
Wirksamkeit in der späten
Phase von Formalininduziertem Hinterpfotenlecken und Essigsäure-induzierten
abdominalen Konstriktionsassays nachgewiesen, siehe Br. J. Pharmacol.,
110, S. 219–224 (1993).
Schließlich
wurde von Opioidentzug bei Nagern berichtet, dass er durch N-NOS-Inhibierung vermindert werden
soll, siehe Neuropsychopharmacol., 13, S. 269–293 (1995).
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WO 94/14780 beschreibt neuronale
Stickoxid (NO)-Synthaseinhibitoren und deren Verwendung bei der
Behandlung von Erkrankungen des zentralen Nervensystems, worin NO
eine Rolle spielt. Die Verbindungen sind 6-Phenylpyridyl-3-amin-Derivate,
die als Analoge von Tetrahydrobiopterin ausgewiesen sind und welche
kompetetiv an den Tetrahydropiopterin-Stellen bei der NO-Synthese
binden.
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WO 95/11231 beschreibt pharmazeutische
Zusammensetzungen, die ein Amidinoderivat umfassen, die drei Substituenten
zusätzlich
zu der Amidinogruppe einschließen.
Diese Derivate sind NO-Synthesinhibitoren.
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Kurzdarstellung der Erfindung
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Diese Erfindung betrifft Verbindungen
der Formel
und die pharmazeutisch verträglichen
Salze davon, worin
R
1 und R
2 unabhängig
ausgewählt
sind aus Wasserstoff, (C
1-C
6)-Alkyl,
Tetrahydronaphthalin und Aralkyl, wobei die Aryleinheit von dem
Aralkyl Phenyl oder Naphthyl darstellt und der Alkylrest gerad-
oder verzweigtkettig ist und 1 bis 6 Kohlenstoffatome enthält und wobei
die (C
1-C
6)-Alkyl-
oder die Tetrahydronaphthalingruppe und der Arylrest von der Aralkylgruppe
gegebenenfalls mit einem bis drei Substituenten, vorzugsweise null
bis zwei Substituenten, substituiert sein können, die unabhängig aus
Halogen (z. B. Chlor, Fluor, Brom, Jod), Nitro, Hydroxy, Cyano,
Amino, (C
1-C
4)-Alkoxy
und (C
1-C
4)-Alkylamino ausgewählt sind;
oder R
1 und R
2 zusammen
mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Piperazin-,
Piperidin- oder Pyrrolidin-Ring oder einen azabicyclischen Ring
bilden, der 6 bis 14 Ringglieder enthält, wobei 1 bis 3 davon Stickstoffatome
darstellen und der Rest davon Kohlenstoffatome darstellt, wobei
Beispiele der Azabicyclusringe die nachstehenden sind:
worin R
3 und
R
4 aus Wasserstoff, (C
1-C
5) -Alkyl, Phenyl, Naphthyl, (C
1-C
6)-Alkyl-C(=O)-, HC(=O)-, (C
1-C
6)-Alkoxy(C=O)-, Phenyl-C(=O)-, Naphthyl-C(=O)-
und R
7R
8NC(=O)-
ausgewählt
sind, wobei R
7 und R
8 unabhängig aus
Wasserstoff und (C
1-C
6)-Alkyl
ausgewählt
sind;
R
5 aus Wasserstoff, (C
1-C
6)-Alkyl, Phenyl,
Naphthyl, Phenyl-(C
1-C
6-alkyl) – und Naphthyl-(C
1-C
6)-alkyl- ausgewählt ist;
und
worin die Piperazin-, Piperidin- und Pyrrolidin-Ringe gegebenenfalls mit einem oder
mehreren Substituenten, vorzugsweise mit null bis zwei Substituenten,
die unabhängig
aus (C
1-C
6)-Alkyl,
Amino, (C
1-C
6)-Alkylamino,
[Di-(C
1-C
6)alkyl]amino,
Phenyl-substituierten 5 bis 6-gliedrigen heterocyclischen Ringen,
die 1 bis 4 Ringstickstoffatome enthalten, Benzoyl, Benzoylmethyl,
Benzylcarbonyl, Phenylaminocarbonyl, Phenylethyl und Phenoxycarbonyl
ausgewählt
sind, substituiert sein können
und worin die Phenyleinheiten von beliebigen der vorangehenden Substituenten
gegebenenfalls mit einem oder mehreren Substituenten, vorzugsweise
mit null bis zwei Substituenten, die unabhängig voneinander aus Halogen,
(C
1-C
3)-Alkyl, (C
1-C
3)-Alkoxy, Nitro, Amino,
Cyano, CF
3 und OCF
3 ausgewählt sind,
substituiert sein können;
n
0, 1 oder 2 ist;
m 0, 1 oder 2 ist;
jedes R
8 und
jedes R
9 unabhängig aus (C
1-C
4)-Alkyl, Aryl-(C
1-C
4)-alkyl, worin das Aryl aus Phenyl und Naphthyl ausgewählt ist,
Allyl und Phenallyl ausgewählt
ist;
X und Y unabhängig
aus Methyl, Methoxy, Hydroxy und Wasserstoff ausgewählt sind
und
R
10 Wasserstoff oder (C
1-C
6) -Alkyl darstellt;
mit
der Maßgabe,
dass R
8 nicht vorliegt, wenn n null ist
und R
9 nicht vorliegt, wenn m null ist.
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Die vorliegende Erfindung betrifft
auch die pharmazeutisch verträglichen
Säureadditionssalze
von Verbindungen der Formel I. Die Säuren, die zum Herstellen der
pharmazeutisch verträglichen
Säureadditionssalze
der vorstehend erwähnten
erfindungsgemäßen Basenverbindungen
verwendet werden, sind jene, die nichttoxische Säureadditionssalze bilden, d.
h. Salze, die pharmakologisch verträgliche Anionen, wie die Hydrochlorid-,
Hydrobromid-, Hydrojodid-, Nitrat-, Sulfat-, Bisulfat-, Phosphat-,
sauren Phosphat-, Acetat-, Lactat-, Citrat-, sauren Citrat-, Tartrat-,
Bitartrat-, Succinat-, Maleat-, Fumarat-, Gluconat-, Saccharat-,
Benzoat-, Methansulfonat-, Ethansulfonat-, Benzolsulfonat-, p-Toluolsulfonatund
Pamoat- [d. h. 1,1-Methylenbis(2-hydroxy-3-naphthoat)] -salze darstellen.
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Der wie hierin verwendete Begriff „Alkyl" schließt, sofern
nicht anders ausgewiesen, gesättigte,
einwertige Kohlenwasserstoffreste mit geraden, verzweigten oder
cyclischen Einheiten oder Kombinationen davon ein.
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Der wie hierin verwendete Begriff „einer
oder mehrere Substituenten" bezieht
sich auf eine Vielzahl von Substituenten, die von einer bis zu der
maximalen Anzahl von möglichen
Substituenten, die auf der Anzahl von verfügbaren Bindungsstellen basieren,
gleich sind.
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Der wie hierin verwendete Begriff „Halogen" schließt, sofern
nicht anders ausgewiesen, Chlor, Fluor, Brom und Jod ein.
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Beispiele für bevorzugte erfindungsgemäße Verbindungen
sind Verbindungen der Formel I und deren pharmazeutisch verträgliche Salze,
worin NR1R2 bedeutet:
4-Phenoxycarbonylpiperazin-1-yl;
4-(4-Fluorphenylacetyl)piperazin-1-yl;
4-Phenylethylpiperazin-1-yl;
4-Phenoxymethylcarbonylpiperazin-1-yl;
4-Phenylaminocarbonylpiperazin-1-yl;
4-Benzoylmethylpiperazin-1-yl
oder
4-Benzylcarbonylpiperazin-1-yl.
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Andere bevorzugte erfindungsgemäße Verbindungen
sind Verbindungen der Formel I und deren pharmazeutisch verträgliche Salze,
worin NR
1NR
2 eine
Gruppe der Formel
darstellt, worin NR
3R
4 NH
2 darstellt.
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Andere bevorzugte Verbindungen dieser
Erfindung sind Verbindungen der Formel I und deren pharmazeutisch
verträgliche
Salze, worin NR
1R
2 eine
Gruppe der Formel
darstellt, worin R
5 Aralkyl, beispielsweise Benzyl, darstellt
und R
6 (4-Fluor)phenylacetyl darstellt.
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Besonders bevorzugte erfindungsgemäße Verbindungen
schließen
die Nachstehenden ein:
1-(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-yl)ethanon;
1-(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-2-methoxyethanon;
1-(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-2-phenoxyethanon;
(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-yl)cyclopentylmethanon;
1-(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-2-phenylethanon;
3-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}-3-azabicyclo[3.1.0]hex-6-ylamin;
2-[4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-1-phenylethanon;
1-(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-2-(4-fluorphenyl)ethanon;
6-{4-[2-(4-Phenethylpiperazin-1-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin;
2-[4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-1-phenylethanol;
{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}-(3-oxa-9-azabicyclo[3.3.1]non-7-yl)amin;
6-(4-{2-[4-(2-Amino-2-phenylethyl)piperazin-1-yl]ethyl}phenyl)pyridin-2-ylamin;
6-{4-[2-(4-Amino-2,6-dimethylpiperidin-1-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin;
6-{4-[2-(4-Methylpiperazin-1-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin;
(3-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}-3-azabicyclo[3.1.0]hex-6-yl)dimethylamin;
6-[4-(2-Aminoethyl)phenyl]pyridin-2-ylamin;
6-{4-[2-(8-Azaspiro[4.5]dec-8-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin;
6-{4-[2-(4-Isobutylpiperazin-1-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin;
2-(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-N-isopropylacetamid;
4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-
1-carbonsäure-p-tolylamid;
6-(4-{2-[4-(3-Phenylpropyl)piperazin-1-yl]ethyl}phenyl)pyridin-2-ylamin;
1-(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-2-(4-chlorphenyl)ethanon;
8-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}-3-benzyl-1,3,8-triazaspiro[4.5]decan-2,4-dion;
N-(1-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}pyrrolidin-3-yl)-2-(4-fluorphenyl)acetamid;
8-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}-8-azabicyclo[3.2.1]oct-3-ylamin;
3-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}-3-azabicyclo[3.2.1]oct-8-ylamin;
2-Amino-1-(4-{2-[4-(6-aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-3-phenylpropan-1-on;
6-{4-[2-(4-Aminopiperidin-1-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin;
6-{4-[2-(4-Benzhydrylpiperazin-1-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin;
6-{4-[2-(4-Benzhydrylpiperidin-1-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin;
6-{4-[(Cyclohexylmethylamino)methyl]phenyl}pyridin-2-ylamin;
6-{4-[(Cyclohexylmethylamino)methyl]-2-methoxyphenyl}pyridin-2-ylamin;
6-[4-(Phenethylaminomethyl)phenyl]pyridin-2-ylamin;
6-[2-Methoxy-4-(phenethylaminomethyl)phenyl]pyridin-2-ylamin;
6-[4-(4-Aminopiperidin-1-ylmethyl)phenyl}pyridin-2-ylamin;
6-{4-[(Cyclohexylmethylamino)methyl]-2-fluorphenyl}pyridin-2-ylamin.
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Andere Verbindungen der Formel I
schließen
ein:
1-(4-{2-[4-(6-Rminopyridin-2-yl)-2-methoxyphenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-2-phenylethanon;
6-{4-[2-(4-Isobutylpiperazin-1-yl)ethyl]-2-methoxyphenyl}pyridin-2-ylamin;
3-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)-2-methoxyphenyl]ethyl}-3-azabicyclo[3.1.0]hex-6-ylamin;
{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)-2-methoxyphenyl]ethyl}(3-oxa-9-azabicyclo[3.3.1]non-7-yl)amin;
6-(4-{2-[4-(2-Amino-2-phenylethyl)piperazin-1-yl]ethyl}-2-methoxyphenyl)pyridin-2-ylamin;
6-{4-[2-(4-Amino-2-methoxypiperidin-1-yl)ethyl]-2-methoxyphenyl}pyridin-2-ylamin;
2-(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)-2-methoxyphenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-N-isopropylacetamid;
6-[4-(4-Aminopiperidin-1-ylmethyl)-2-methoxyphenyl}pyridin-2-ylamin;
1-(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)-2-methylphenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-2-phenylethanon;
6-{4-[2-(4-Isobutylpiperazin-1-yl)ethyl]-2-methylphenyl}pyridin-2-ylamin;
3-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)-2-methylphenyl]ethyl}-3-azabicyclo[3.1.0]hex-6-ylamin;
2-(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)-2-methylphenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-1-phenylethanon;
1-(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)-2-methylphenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-2-(4-fluorphenyl)ethanon;
6-{4-[2-(4-Phenethylpiperazin-1-yl)ethyl]-2-methylphenyl}pyridin-2-ylamin;
2-(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)-2-methylphenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-1-phenylethanol;
{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)-2-methylphenyl]ethyl}-(3-oxa-9-azabicyclo[3.3.1]non-7-yl)amin;
6-(4-{2-[4-(2-Amino-2-phenylethyl)piperazin-1-yl]ethyl}-2-methylphenyl)pyridin-2-ylamin;
6-{4-[2-(4-Amino-2,6-dimethylpiperidin-1-yl)-ethyl]-2-methylphenyl}pyridin-2-ylamin;
2-(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)-2-methylphenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-N-isopropylacetamid;
6-[4-(4-Aminopiperidin-1-ylmethyl)-2-methylphenyl}pyridin-2-ylamin;
N-(1-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}pyrrolidin-3-yl)-2-phenylacetamid;
N-(1-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}pyrrolidin-3-yl)-2-(3-trifluormethylphenyl)acetamid;
N-(1-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}pyrrolidin-3-yl)-2-(4-tolyl)acetamid;
N-(1-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}pyrrolidin-3-yl)-2-(4-methoxyphenyl)acetamid;
2-(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)-2-methoxyphenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-1-phenylethanon;
1-(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)-2-methoxyphenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-2-(4-fluorphenyl)ethanon;
N-(1-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}pyrrolidin-3-yl)-2-cyclohexylacetamid;
2-(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-1-(4-tolyl)ethanon;
2-(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-1-(4-methoxyphenyl)ethanon;
2-(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-1-(4-chlorphenyl)ethanon;
2-(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-1-(4-fluorphenyl)ethanon;
2-(4-{2-[4-(6-Aminopyridin=2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-1-cyclohexylethanon;
1-(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)-2-fluorphenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-2-phenylethanon;
6-{4-[2-(4-Isobutylpiperazin-1-yl)ethyl]-2-fluorphenyl}pyridin-2-ylamin;
3-{2-[4-(6-Rminopyridin-2-yl)-2-fluorphenyl]ethyl}-3-azabyciclo[3.1.0]hex-6-ylamin;
2-(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)-2-fluorphenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-1-phenylethanon;
1-(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)-2-fluorphenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-2-(4-fluorphenyl)ethanon;
6-{4-[2-(4-Phenethylpiperazin-1-yl)ethyl]-2-fluorphenyl}pyridin-2-ylamin;
2-(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)-2-fluorphenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-1-phenylethanol;
{2-(4-(6-Aminopyridin-2-yl)-2-fluorphenyl]ethyl}-(3-oxa-9-azabicyclo[3.3.1]non-7-yl)amin;
6-(4-{2-[4-(2-Amino-2-phenylethyl)piperazin-1-yl]ethyl}-2-fluorphenyl)pyridin-2-ylamin;
6-{4-[2-(4-Amino-2-fluorpiperidin-1-yl)ethyl]-2-fluorphenyl}pyridin-2-ylamin;
2-(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)fluorphenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-N-isopropylacetamid;
6-[4-(4-Aminopiperidin-1-ylmethyl)-2-fluorphenyl}pyridin-2-ylamin;
6-{4-[2-(4-Amino-2,6-diethylpiperidin-1-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin;
6-{4-[2-(4-Amino-2,6-dibenzylpiperidin-1-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin;
{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}-(9-(4-fluor)benzyl-3-oxa-9-azabicyclo[3.3.1]non-7-yl)amin;
{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}-(9-(4-chlor)benzyl-3-oxa-9-azabicyclo[3.3.1]non-7-yl)amin;
{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}-(9-(4-methyl)benzyl-3-oxa-9-azabicyclo[3.3.1]non-7-yl)amin
und
{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}-(9-(4-methoxy)benzyl-3-oxa-9-azabicyclo[3.3.1]non-7-yl)amin.
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Die vorliegende Erfindung betrifft
auch eine pharmazeutische Zusammensetzung zum Behandeln oder Verhindern
eines Zustands, ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus Migräne, entzündlichen Erkrankungen (z. B.
Asthma), Schlaganfall, akutem und chronischem Schmerz, hypovolämischem
Schock, traumatischem Schock, Reperfusionsschädigung, Crohn scher Krankheit,
ulcerativer Colitis, septischem Schock, multipler Sklerose, AIDS
bedingter Demenz, neurodegenerativen Erkrankungen, Neuronentoxizität, Alzheimer-Krankheit,
Chemikalienabhängigkeiten
und Süchten
(z. B. Abhängigkeit
von Drogen, Alkohol und Nikotin), Emesis, Epilepsie, Angstzustand,
Psychose, Schädeltrauma,
adultem Atemnotsyndrom (ARDS), Morphin induzierten Toleranz- und
Entzugssymptomen, entzündlicher
Darmkrankheit, Osteoarthritis, rheumatischer Arthritis, Ovulation,
erweiterter Cardiomyopathie, akuter Wirbelsäulenschädigung, Huntington-Krankheit,
Parkinson-Krankheit, Glaukom, makularer Degeneration, diabetischer
Neuropathie, diabetischer Nephropathie und Krebs bei einem Säuger, einschließlich eines
Menschen, umfassend eine beim Behandeln oder Verhindern solchen
Zustands wirksame Menge einer Verbindung der Formel I oder eines
pharmazeutisch verträglichen Salzes
davon und einen pharmazeutisch verträglichen Träger.
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Die vorliegende Erfindung betrifft
auch die Verwendung einer beim Behandeln oder Verhindern eines solchen
Zustands wirksamen Verbindung der Formel I oder eines pharmazeutisch
verträglichen
Salzes davon für
die Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung oder Verhinderung
eines Zustands, ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus Migräne, entzündlichen Erkrankungen (z. B.
Asthma), Schlaganfall, akutem und chronischem Schmerz, hypovolämischem
Schock, traumatischem Schock, Reperfusionsschädigung, Crohn'scher Krankheit,
ulcerativer Colitis, septischem Schock, multipler Sklerose, AIDS
bedingter Demenz, neurodegenerativen Erkrankungen, Neuronentoxizität, Alzheimer-Krankheit,
Chemikalienabhängigkeiten
und Süchten
(z. B. Abhängigkeit
von Drogen, Alkohol und Nikotin), Emesis, Epilepsie, Angstzustand,
Psychose, Schädeltrauma, adultem
Atemnotsyndrom (ARDS), Morphin induzierten Toleranz- und Entzugssymptomen,
entzündlicher Darmkrankheit,
Osteoarthritis, rheumatischer Arthritis, Ovulation, erweiterter
Cardiomyopathie, akuter Wirbelsäulenschädigung,
Huntington-Krank-heit, Parkinson-Krankheit, Glaukom, makularer Degeneration,
diabetischer Neuropathie, diabetischer Nephropathie und Krebs bei
einem Säuger,
einschließlich
eines Menschen.
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Die vorliegende Erfindung betrifft
auch eine pharmazeutische Zusammensetzung zur Inhibierung von Stickoxidsynthase
(NOS) bei einem Säuger,
einschließlich
eines Menschen, umfassend eine NOS-inhibierende wirksame Menge einer
Verbindung der Formel I oder eines pharmazeutisch verträglichen
Salzes davon und einen pharmazeutisch verträglichen Träger.
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Die vorliegende Erfindung betrifft
auch die Verwendung einer Verbindung der Formel I oder eines pharmazeutisch
verträglichen
Salzes davon zur Herstellung eines Arzneimittels zum Inhibieren
von NOS bei einem Säuger,
einschließlich
eines Menschen.
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Die vorliegende Erfindung betrifft
auch eine pharmazeutische Zusammensetzung zum Behandeln oder Verhindern
eines Zustands, ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus Migräne, entzündlichen Erkrankungen (z. B.
Asthma), Schlaganfall, akutem und chronischem Schmerz, hypovolämischem
Schock, traumatischem Schock, Reperfusionsschädigung, Crohn'scher Krankheit,
ulcerativer Colitis, septischem Schock, multipler Sklerose, AIDS
bedingter Demenz, neurodegenerativen Erkrankungen, Neuronentoxizität, Alzheimer-Krankheit,
Chemikalienabhängigkeiten
und Süchten
(z. B. Abhängigkeit
von Drogen, Alkohol und Nikotin), Emesis, Epilepsie, Angstzustand,
Psychose, Schädeltrauma,
adultem Atemnotsyndrom (ARDS), Morphin induzierten Toleranz- und
Entzugssymptomen, entzündlicher
Darmkrankheit, Osteoarthritis, rheumatischer Arthritis, Ovulation,
erweiterter Cardiomyopathie, akuter Wirbelsäulenschädigung, Huntington-Krankheit,
Parkinson-Krankheit, Glaukom, makularer Degeneration, diabetischer
Neuropathie, diabetischer Nephropathie und Krebs bei einem Säuger, einschließlich eines
Menschen, umfassend eine NOS-inhibierende wirksame Menge einer Verbindung
der Formel I oder ein pharmazeutisch verträgliches Salz davon und einen
pharmazeutisch verträglichen
Träger.
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Die vorliegende Erfindung betrifft
auch die Verwendung einer Verbindung der Formel II oder eines pharmazeutisch
verträglichen
Salzes davon zur Herstellung eines Arzneimit tels beim Behandeln
oder Verhindern eines Zustands, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus Migräne,
entzündlichen
Erkrankungen (z. B. Asthma), Schlaganfall, akutem und chronischem
Schmerz, hypovolämischem
Schock, traumatischem Schock, Reperfusionsschädigung, Crohn'scher Krankheit,
ulcerativer Colitis, septischem Schock, multipler Sklerose, AIDS
bedingter Demenz, neurodegenerativen Erkrankungen, Neuronentoxizität, Alzheimer-Krankheit,
Chemikalienabhängigkeiten
und Süchten
(z. B. Abhängigkeit
von Drogen, Alkohol und Nikotin), Emesis, Epilepsie, Angstzustand,
Psychose, Schädeltrauma,
adultem Atemnotsyndrom (ARDS), Morphin induzierten Toleranz- und
Entzugssymptomen, entzündlicher
Darmkrankheit, Osteoarthritis, rheumatischer Arthritis, Ovulation,
erweiterter Cardiomyopathie, akuter Wirbelsäulenschädigung, Huntington-Krankheit,
Parkinson-Krankheit, Glaukom, makularer Degeneration, diabetischer
Neuropathie, diabetischer Nephropathie und Krebs bei einem Säuger, einschließlich eines
Menschen.
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Verbindungen der Formel I haben chirale
Zentren und können
deshalb in verschiedenen enantiomeren und diastereomeren Formen
vorliegen. Diese Erfindung betrifft alle optischen Isomeren und
alle Stereoisomeren der Verbindungen der Formel I und Gemische davon
und alle pharmazeutischen Zusammensetzungen und wie vorstehend definierte
Behandlungsverfahren, die dieselben enthalten bzw. anwenden.
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Vorstehende Formeln I und II schließen Verbindungen
ein, die mit jenen, die angegeben wurden, identisch sind, abgesehen
von der Tatsache, dass nur ein oder mehrere Wasserstoff-, Kohlenstoff-
oder andere Atome durch Isotope davon ersetzt sind. Solche Verbindungen
können
als Forschungs- und Diagnosewerkzeuge bei pharmakokinetischen Metabolismusuntersuchungen
und bei Bindungsassays verwendbar sein.
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Beschreibung der Erfindung
im Einzelnen
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Die Verbindungen der Formel I können, wie
in den nachstehenden Reaktionsschemata und der Erörterung
beschrieben, hergestellt werden. Sofern nicht anders ausgewiesen, sind
R1, R2, R3, R4, R5,
R6, R7, R8, R9 und R10 und Strukturformel I in den Reaktionsschemata
und der nachstehenden Erörterung
wie vorstehend definiert.
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Die in den Verfahren von Schema 1
verwendeten Ausgangsmaterialien sind entweder kommerziell erhältlich,
auf dem Fachgebiet bekannt oder von bekannten Verbindungen durch
Verfahren, die dem Fachmann geläufig
sind, leicht erhältlich.
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Bezugnehmend auf Schema 1 kann die
Umwandlung der Verbindung der Formel II in die Verbindung der Formel
III durch zuerst Umwandeln der Verbindung der Formel II in die entsprechende
2-Amino-Verbindung durch Umsetzen derselben mit Ammoniak in einem
polaren Hydroxyl- oder polaren Nichthydroxyllösungsmittel bei einer Temperatur
von etwa 100°C
bis etwa 250°C
und einem Druck von etwa 50 bis etwa 500 psi für etwa 1 bis 24 Stunden, vorzugsweise
unter Verwendung einer Edelstahlbombe, ausgeführt werden. Die Pyrrolylgruppe
wird dann unter Verwendung von Hexan-2,5-dion entweder rein oder
in einem nichtpolaren Lösungsmittel,
wie Toluol, in Gegenwart eines sauren Katalysators, wie Essigsäure oder
Salzsäure,
bei einer Temperatur von etwa Raumtemperatur bis zu etwa der Rückflusstemperatur,
im Allgemeinen der Letzteren, für etwa
1 bis 72 Stunden, zugegeben.
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Die Umwandlung der Verbindung der
Formel II, die in der vorstehenden Reaktion gebildet wurde, in die
Verbindung der Formel IV wird unter Verwendung einer Übergangsmetallvermittelten
Kupplungsreaktion in einem geeigneterweise substituierten Aryljodid
oder -bromid ausgeführt.
Insbesondere wird das Lithiumderivat der Verbindung der Formel III
in einem Ether- oder Kohlenwasserstofflösungsmittel bei einer Temperatur
von etwa –100°C bis etwa
Raumtemperatur, vorzugsweise etwa –78°C, unter Verwendung eines Alkyllithiums,
wie Butyllithium, für
etwa 10 bis 120 Minuten, gefolgt von der Zugabe eines katalytischen
Metallreagents, wie Zinkchlorid, und Erwärmen auf Raumtemperatur, um
Transmetallierung zu bewirken, erzeugt. Diesem folgt die Zugabe
von Aryljodid (beispielsweise 1-Jod-4-(2-chlorethyl)benzol) oder
-bromid und einem Übergangsmetall, wie
Palladium, in Form von Tetrakistriphenylphosphinpalladium, gefolgt
von Erhitzen auf eine Temperatur von etwa 30°C bis etwa 100°C, typischerweise
bis etwa der Rückflusstemperatur
des Lösungsmittels
für etwa
1 bis 24 Stunden.
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Die Umwandlung der Verbindung der
Formel IV zu der gewünschten
Verbindung der Formel I wird durch zuerst Entfer nen der Pyrrolylschutzgruppe
unter Verwendung von typischerweise Hydroxylamin oder Hydroxylaminhydrochlorid
in einem polaren protischen Lösungsmittel,
wie einem Alkohol, bei einer Temperatur von etwa Raumtemperatur
bis etwa 150°C,
im Allgemeinen bei etwa der Rückflusstemperatur
des Lösungsmittels,
für etwa
1 bis 72 Stunden durchgeführt.
Diesem folgt die Addition der geeigneten Gruppe NR1R2 durch Ersatz der Chlorgruppe durch ein
Amin der Formel HNR1R2 unter
Verwendung eines polaren aprotischen oder eines polaren protischen
Lösungsmittels,
wie einem Alkohol, Dimethylformamid (DMF), Methylisobutylketon oder
N-Methylpyrrolidon (NMP), gegebenenfalls in Gegenwart eines Katalysators,
wie Natriumjodid, bei einer Temperatur von etwa Raumtemperatur bis
etwa 200°C,
typischerweise bei etwa der Rückflusstemperatur
des Lösungsmittels
oder bei etwa 140°C
in Fällen
von Dimethylformamid und N-Methylpyrrolidon, für etwa 100 Stunden, im Allgemeinen
etwa 12 bis 24 Stunden.
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Bezugnehmend auf Schema 2 wird Verbindung
VI durch Umsetzen von V mit p-Formylbenzolboronsäure in einem Lösungsmittel,
das aus einem Alkohol, vorzugsweise Ethanol, besteht, gegebenenfalls
angemischt mit Wasser eines halogenierten Chlorwasserstoffs, bei
einer Temperatur von 25°C
bis 150°C
für einen Zeitraum
von 1 bis 24 Stunden unter Verwendung eines auf Palladium basierenden
Katalysators, entweder die Oxidationsstufe Palladium-Null oder Palladium-Zwei,
typischerweise mit Phosphinliganden, vorzugsweise Tetrakistriphenylphosphinpalladium,
hergestellt. Verbindung VII wird durch Umsetzen von VI mit Tosylmethylisocyanid
in Gegenwart von Kalium-t-butoxid und Ethanol in einem Ether-Lösungsmittel,
wie 1,2-Dimethoxyethan, bei einer Temperatur von –100°C bis 100°C für einen
Zeitraum von 1 bis 24 Stunden hergestellt. Verbindung VIII wird
aus VII durch basische Hydrolyse des Nitrils unter Verwendung eines
Alkalimetallhydroxids in einem auf wässrigem Alkohol basierenden
Lösungsmittel,
wie wässrigem
Ethanol, bei einer Temperatur von 25°C bis 125°C für einen Zeitraum von 30 Minuten
bis 48 Stunden hergestellt. Verbin dung IX wird aus VIII durch dehydratisierendes
Kuppeln mit Ammoniak, einem primären
Amin oder einem sekundären
Amin bewirkt durch ein entwässerndes
Mittel, wie ein Carbodiimid, beispielsweise N-Ethyl-N-(dimethylaminopropyl)carbodiimid,
in einem Lösungsmittel
von einem halogenierten Kohlenwasserstoff oder N,N-Dialkylamid,
wie Dimethylformamid, bei einer Temperatur von 0°C bis 100°C für einen Zeitraum von 1 bis
48 Stunden hergestellt. Verbindung X wird aus IX durch Deblockieren
unter Verwendung von Hydroxylaminhydrochlorid in einem wässrigen
oder alkoholischen Lösungsmittel,
vorzugsweise wässrigem
Ethanol, bei einer Temperatur von 25°C bis 100°C für einen Zeitraum von 1 bis
48 Stunden hergestellt und kann Deblockieren einer Schutzgruppe,
wie der t-Butoxycarbonylgruppe, durch Reaktion mit Trifluoressigsäure oder
einer verwandten polyhalogenierten Essigsäure oder einem gasförmigen Halogenwasserstoff,
wie HCl, in einem halogenierten Kohlenwasserstoff, Ether-Lösungsmittel
oder Essigsäureethylester
bei einer Temperatur von –70°C bis 100°C für einen
Zeitraum von 10 Minuten bis 24 Stunden einschließen. Die Endverbindung in Schema
2, I, wird durch Reduktion von X mit Boran, einem Trialkylboran,
Alan oder Lithiumaluminiumhydrid in einem Ether-Lösungsmittel,
wie Ethylether oder Tetrahydrofuran, bei einer Temperatur von –100°C bis 100°C, für einen
Zeitraum von 30 Minuten bis 24 Stunden und gegebenenfalls unter
Verwendung von Cäsiumfluorid
und einem Alkalimetall- oder Erdalkalimetallcarbonat in einem wässrigen
alkoholischen Lösungsmittel
bei einer Temperatur von 25°C
bis 125°C
für einen
Zeitraum von 1 bis 72 Stunden hergestellt.
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Bezugnehmend auf Schema 3 wird Verbindung
XI durch dehydratisierendes Kuppeln von N-Phenethylpiperazin mit
4-Brom-phenylessigsäure unter
Verwendung eines auf Carbodiimid basierenden Entwässerungsmittels,
wie N-Ethyl,N-(dimethylaminopropyl)carbodiimid, in einem Lösungsmittel,
wie einem halogenierten Kohlenwasserstoff, oder auf Dialkylamid
basierenden Lösungsmittels,
wie Dimethylformamid, bei einer Temperatur von 0°C bis 100°C für einen Zeitraum von 1 bis
48 Stun den hergestellt. Verbindung XI wird zu Verbindung XII durch
Reduktion mit Boran, einem Trialkylboran, Alan oder Lithiumaluminiumhydrid
in einem Ether-Lösungsmittel,
wie Ether oder Tetrahydrofuran, bei einer Temperatur von –100°C bis 100°C für einen Zeitraum
von 30 Minuten bis 24 Stunden und gegebenenfalls unter Verwendung
von Cäsiumfluorid
und einem Alkalimetall- oder Erdalkalimetallcarbonat in einem wässrigen
alkoholischen Lösungsmittel
bei einer Temperatur von 25°C
bis 125°C
für einen
Zeitraum von 1 bis 72 Stunden umgewandelt. Verbindung XII wird dann
in Gegenwart eines Organolithiumreagents, wie Butyllithium, zu dem
Organolithiumderivat umgewandelt und zu 4-Methyl-2-(2-5-dimethylpyrrolyl)pyridin
in einem Ether-Lösungsmittel,
wie Ethylether, bei einer Temperatur von –70°C bis 70°C für einen Zeitraum von 30 Minuten
bis 24 Stunden gegeben. Die Endzusammensetzung in Schema 3, Verbindung
I, wird durch Deblockieren unter Verwendung von Hydroxylaminhydrochlorid
in einem wässrigen
oder alkoholischen Lösungsmittel,
vorzugsweise wässrigem
Ethanol, bei einer Temperatur von 25°C bis 100°C für einen Zeitraum von 1 bis
48 Stunden hergestellt.
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Bezugnehmend auf Schema 4 wird Verbindung
XIV durch dehydratisierendes Kuppeln von Dibenzylamin mit 4-Bromphenylessigsäure, bewirkt
durch ein entwässerndes
Mittel, wie ein Carbodiimid, beispielsweise N-Ethyl-N-(dimethylaminopropyl)carbodiimid,
in einem Lösungsmittel
von einem halogenierten Kohlenwasserstoff oder N,N-Dialkylamid,
wie Dimethylformamid, bei einer Temperatur von 0°C bis 100°C für einen Zeitraum von 1 bis
48 Stunden hergestellt. Verbindung XIV wird zu Verbindung XV durch
Reduktion mit Boran, einem Trialkylboran, Alan oder Lithiumaluminiumhydrid
in einem Ether-Lösungsmittel,
wie Ethylether oder Tetrahydrofuran, bei einer Temperatur von –100°C bis 100°C für einen
Zeitraum von 30 Minuten bis 24 Stunden und gegebenenfalls unter
Verwendung von Cäsiumfluorid
und einem Alkalimetall- oder Erdalkalimetallcarbonat in einem wässrigen
alkoholischen Lösungsmittel
bei einer Temperatur von 25°C
bis 125°C
für einen
Zeitraum von 1 bis 72 Stunden umgewandelt. Verbindung XV wird dann
zu dem Organolithiumderivat in Gegenwart eines Organolithiumreagenz,
wie Butyllithium, umgewandelt und zu 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)pyridin
in einem Ether-Lösungsmittel,
wie Ethylether, bei einer Temperatur von –70°C bis 70°C für einen Zeitraum von 30 Minuten
bis 24 Stunden gegeben unter Bereitstellung von Verbindung XVI.
Verbindung XVII wird dann aus Verbindung XVI durch Hydrogenolyse
mit Wasserstoff oder Ammoniumformiat in Gegenwart eines Edelmetallkatalysators,
wie Palladium, in einem halogenierten Ether-Kohlenwasserstoff, alkoholischen
oder wässrigen
alkoholischen Lösungsmittel
bei einer Temperatur von 0°C
bis 100°C
für einen
Zeitraum von 30 Minuten bis 24 Stunden hergestellt. Verbindung XVIII
wird dann aus Verbindung XVII durch reduktive Aminierung mit einem Aldehyd
oder Keton in Gegenwart eines auf Borhydrid basierenden Reagenz,
wie Natriumcyanoborhydrid oder Natriumtriacetoxyborhydrid, in einem
halogenierten Ether-Kohlenwasserstoff, alkoholischen oder wässrig-alkoholischen
Lösungsmittel
bei einer Temperatur von 0°C
bis 100°C
für einen
Zeitraum von 1 bis 72 Stunden hergestellt. Die Umwandlung von Verbindung
XVIII zu Verbindung I durch Deblockieren wird unter Verwendung von
Hydroxylaminhydrochlorid in einem wässrigen oder alkoholischen
Lösungsmittel,
vorzugsweise wässrigem
Ethanol, bei einer Temperatur von 25°C bis 100°C für einen Zeitraum von 1 bis
48 Stunden ausgeführt.
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Bezugnehmend auf Schema 5 wird Verbindung
XIX durch Reaktion des bekannten (
EP 470794 A1 , siehe Chem. Abs., 116: 193935)
2-Brom-5-methylanisols mit einem Alkyllithium, typischerweise Butyllithium, in
einem Ether- oder Kohlenwasserstofflösungsmittel bei einer Temperatur
von –100°C bis 0°C für eine Minute bis
24 h, gefolgt von Zugabe eines Alkyloder Arylboratesters, typischerweise
Triethylborat, bei einer Temperatur von –100°C bis 0°C, und gerührt, während die Temperatur auf 0°C bis zu
der Rückflusstemperatur
des Lösungsmittels,
typischerweise 65°C,
für 1 bis
48 Stunden eingestellt wurde, hergestellt. Verbindung XIX wird zu XX
durch Reaktion mit 6-Brom-2-(2,5-dimethylpyrrolyl)pyridin und einem Alkalicarbonat
in einem aus einem Alkohol, vorzugsweise Ethanol, gegebenenfalls
gemischt mit Wasser oder einem halogenierten Kohlenwasserstoff bestehenden
Lösungsmittel
bei einer Temperatur von 25°C
bis 150°C
für einen
Zeitraum von 1 bis 24 Stunden unter Verwendung eines auf Palladium
basierenden Katalysators, entweder die Oxidationsstufe Palladium-Null
oder Palladium-Zwei, typischerweise mit Phosphinliganden, vorzugsweise
Tetrakistriphenylphosphinpalladium, umgewandelt. Verbindung XXI
wurde aus XX durch erst Deblockieren unter Verwendung von Hydroxylaminhydrochlorid
in einem wässrigen
oder alkoholischen Lösungsmittel,
vorzugsweise wässrigem Ethanol,
bei einer Temperatur von 25°C
bis 100°C
für einen
Zeitraum von 1 bis 48 Stunden, gefolgt von Reaktion mit N-Carbethoxyphthalimid
in einem Kohlenwasserstofflösungsmittel
bei einer Temperatur von Raumtemperatur bis zu der Rückflusstemperatur
des Lösungsmittels
oder 180°C,
typischerweise 110°C
für einen
Zeitraum von 1 bis 48 Stunden, hergestellt. Die Umwandlung von Verbindung
XXI zu XXII wurde durch Reaktion mit N-Bromsuccinimid in einem chlorierten
Kohlenwasserstofflösungsmittel,
typischerweise Tetrachlorkohlenstoff, mit einer katalytischen Menge
eines radikalischen Starters, wie Azobisisobutyronitril, bei einer
Temperatur von Raumtemperatur bis 100°C für einen Zeitraum von 10 Minuten
bis 24 Stunden ausgeführt.
Verbindung XXII wurde dann zu XXIII durch Reaktion mit einem Amin,
wie Phenethylamin, in einem Kohlenwasserstoff, halogenierten Kohlenwasserstoff,
Ether- oder polaren aprotischem Lösungsmittel, wie Acetonitril,
mit einer Alkalicarbonatbase bei einer Temperatur von Raumtemperatur
bis 100°C
für einen
Zeitraum von 10 Minuten bis 48 Stunden umgewandelt. Verbindung XXIII
wurde dann zu dem Endprodukt in Schema 5, I, durch Deblockieren
unter Verwendung von Hydrazin in einem alkoholischen, wässrigen
oder Ether-Lösungsmittel
bei einer Temperatur von Raumtemperatur bis zu 150°C für einen
Zeitraum von 1 bis 72 Stunden umgewandelt.
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Die Herstellung anderer Verbindungen
der Formel I, die nicht speziell in dem vorangehenden experimentellen
Ab schnitt beschrieben wurde, kann unter Verwendung von Kombinationen
der vorstehend beschriebenen Reaktionen, die dem Fachmann bekannt
sein werden, durchgeführt
werden.
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In jeder der vorstehend diskutierten
oder erläuterten
Reaktionen ist der Druck nicht kritisch, sofern nicht anders ausgewiesen.
Drücke
von etwa 0,5 Atmosphären
bis etwa 5 Atmosphären
sind im Allgemeinen annehmbar und Umgebungsdruck, d. h. etwa eine
Atmosphäre,
ist als eine Übereinkunft
bevorzugt.
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Die Verbindungen der Formeln I („die erfindungsgemäßen Wirkstoffe"), die basischer
Beschaffenheit sind, sind in der Lage, eine große Vielzahl von verschiedenen
Salzen mit unterschiedlichen anorganischen und organischen Säuren zu
bilden. Obwohl solche Salze zur Verabreichung an Säuger pharmazeutisch
verträglich sein
müssen,
ist es in der Praxis häufig
erwünscht,
anfänglich
eine Verbindung der Formel I aus dem Reaktionsgemisch als ein pharmazeutisch
nicht verträgliches
Salz zu isolieren und dann einfach die Letztere durch Behandlung
mit einem Alkalireagenz zurück
zu der freien Basenverbindung umzuwandeln und anschließend die
letztere freie Base zu einem pharmazeutisch verträglichen
Säureadditionssalz
umzuwandeln. Die Säureadditionssalze
der erfindungsgemäßen aktiven
Basenverbindungen werden leicht durch Behandeln der Basenverbindung
mit einer im Wesentlichen äquivalenten
Menge der ausgewählten
Mineral- oder organischen Säure in
einem wässrigen
Lösungsmittelmedium
oder in einem geeigneten organischen Lösungsmittel, wie Methanol oder
Ethanol, hergestellt. Nach vorsichtiger Verdampfung des Lösungsmittels
wird das gewünschte
feste Salz leicht erhalten.
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Die erfindungsgemäßen Wirkstoffe und deren pharmazeutisch
verträgliche
Salze sind als NOS-Inhibitoren verwendbar, d. h., sie besitzen die
Fähigkeit,
das NOS-Enzym bei Säugern
zu inhibieren, und deshalb können
sie als therapeutische Mittel bei der Behandlung der vorstehend
erwähnten
Störungen
und Erkrankungen bei einem befallenen Säuger wirken.
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Die erfindungsgemäßen Wirkstoffe und deren pharmazeutisch
verträgliche
Salze können über entweder
die oralen, perenteralen oder örtlichen
Wege verabreicht werden. Im Allgemeinen werden diese Verbindungen
am wünschenswertesten
in Dosierungsbereichen von etwa 0,01 bis etwa 250 mg/Tag in einzelnen oder
verteilten Dosen (d. h. 1 bis 4 Dosen pro Tag) verabreicht, obwohl
Variationen notwendigerweise in Abhängigkeit von der Spezies, dem
Gewicht und dem Zustand des zu behandelnden Patienten und dem besonderen
ausgewählten
Verabreichungsweg auftreten werden. Jedoch wird ein Dosierungsspiegel,
der im Bereich von etwa 0,07 mg bis etwa 21 mg/kg Körpergewicht
pro Tag liegt, am wünschenswertesten
angewendet. Variationen können
aber in Abhängigkeit
von der Art des zu behandelnden Lebewesens und seiner individuellen Reaktion
auf das Arzneimittel sowie von der Art der ausgewählten pharmazeutischen
Formulierung und dem Zeitraum und Intervall, bei dem solche Verabreichung
erfolgt, stattfinden. In einigen Fällen können Dosierungsspiegel unter
der unteren Grenze des vorstehend erwähnten Bereichs mehr als hinreichend
sein, während
in anderen Fällen
noch größere Dosen
angewendet können,
ohne Verursachen von irgendwelcher schädlicher Nebenwirkung, vorausgesetzt,
dass solche größeren Dosen
zuerst in verschiedene kleine Dosen zur Verabreichung über den
Tag geteilt werden.
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Die erfindungsgemäßen Wirkstoffe können einzeln
oder in Kombination mit pharmazeutisch verträglichen Trägern oder Verdünnungsmitteln
durch einen der vorstehend ausgewiesenen drei Wege verabreicht werden,
und solche Verabreichung kann in einzelnen oder Mehrfachdosen ausgeführt werden.
Insbesondere können
die neuen erfindungsgemäßen therapeutischen
Mittel in einer breiten Vielzahl von unterschiedlichen Dosierungsformen
verabreicht werden, d. h., sie können
mit verschiedenen pharmazeutisch verträglichen inerten Trägern in
Form von Tabletten, Kapseln, Pastillen (Lozenges), Pastillen (Troches),
Hartzuckern, Pulvern, Sprays, Cremes, Salben (Salves), Suppositorien,
Gelees, Gelen, Pasten, Lotionen, Salben (Ointments), wässrigen
Suspensionen, injizierbaren Lösungen,
Elixieren, Sirupen und dergleichen kombiniert werden. Solche Träger schließen feste
Verdünnungsmittel
oder Füllstoffe,
sterile wässrige
Medien und verschiedene nichttoxische organische Lösungsmittel
usw. ein. Darüber
hinaus können
orale pharmazeutische Zusammensetzungen geeigneterweise gesüßt und/oder
mit Geschmack versehen werden. Im Allgemeinen liegen die erfindungsgemäßen therapeutisch
wirksamen Verbindungen in solchen Dosierungsformen bei Konzentrationsspiegeln
im Bereich von etwa 5,0% bis etwa 70 Gew.-% vor.
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Zur oralen Verabreichung können Tabletten,
die verschiedene Exzipienten, wie mikrokristalline Zellulose, Natriumcitrat,
Calciumcarbonat, Dicalciumphosphat und Glycin, enthalten, zusammen
mit verschiedenen Sprengmitteln, wie Stärke (und vorzugsweise Mais-,
Kartoffel- oder Tapiokastärke),
Alginsäure
und bestimmten Komplexsilikaten, zusammen mit Granulierungsbindemitteln,
wie Polyvinylpyrrolidon, Saccharose, Gelatine und Akazia, angewendet
werden. Zusätzlich
sind Gleitmittel, wie Magnesiumstearat, Natriumlaurylsulfat und
Talkum, häufig
für Tablettierungszwecke
verwendbar. Feste Zusammensetzungen eines ähnlichen Typs können auch
als Füllstoffe
in Gelatinekapseln angewendet werden, wobei bevorzugte Materialien
in diesem Zusammenhang auch Laktose oder Milchzucker sowie Polyethylenglykole
mit hohem Molekulargewicht einschließen. Wenn wässrige Suspensionen und/oder
Elixiere zur oralen Verabreichung erwünscht sind, kann der Wirkstoff
mit verschiedenen Süßungs- oder
Geschmacksmitteln, färbenden
Stoffen oder Farbstoffen und, falls so gewünscht, emulgierenden und/oder
suspendierenden Mitteln, sowie zusammen mit solchen Verdünnungsmitteln,
wie Wasser, Ethanol, Propylenglykol, Glycerin und verschiedenen ähnlichen
Kombinationen davon, kombiniert werden.
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Zur parenteralen Verabreichung können Lösungen eines
erfindungsgemäßen Wirkstoffs
in entweder Sesam- oder Erdnussöl
oder in wässrigem
Propylenglykol angewendet werden. Die wässrigen Lösungen sollten geeigneterweise
gepuffert sein (vorzugsweise pH größer als 8), falls erforderlich,
und das flüssige
Verdünnungsmittel
zuerst isotonisch gemacht werden. Diese wässrigen Lösungen sind für intravenöse Injektionszwecke
geeignet. Die öligen
Lösungen
sind für
intraartikuläre,
intramuskuläre
und subkutane Injektionszwecke geeignet. Die Herstellung von allen
diesen Lösungen
unter sterilen Bedingungen wird leicht durch pharmazeutische Standardtechniken,
die dem Fachmann gut bekannt sind, ausgeführt.
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Zusätzlich ist es auch möglich, die
erfindungsgemäßen Wirkstoffe örtlich beim
Behandeln von entzündlichen
Zuständen
der Haut zu verabreichen, und dies kann durch Cremes, Gelees, Gele,
Pasten, Pflaster, Salben und dergleichen gemäß der pharmazeutischen Standardpraxis
erfolgen.
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Die Fähigkeit der Verbindungen der
Formel I, NOS zu inhibieren, kann unter Verwendung von in der Literatur
beschriebenen Verfahren bestimmt werden. Die Fähigkeit der Verbindungen der
Formel I, endotheliales NOS zu inhibieren, kann unter Verwendung
der von Schmidt et al. in Proc. Natl. Acad. Sci. U.S.A., 88, Seiten
365–369
(1991) und von Pollock et al., in Proc. Natl. Acad. Sci. U.S.A.,
88, Seiten 10480–10484
(1991) beschriebenen Verfahren bestimmt werden. Die Fähigkeit
der Verbindungen der Formeln I, induzierbares NOS zu inhibieren,
kann unter Verwendung der von Schmidt et al., in Proc. Natl. Acad.
Sci. U.S.A., 88, Seiten 365–369
(1991) und von Garvey et al. in J. Biol. Chem., 269, Seiten 26669–26676 (1994)
beschriebenen Verfahren bestimmt werden. Die Fähigkeit der Verbindungen der
Formel I, neuronale NOS zu inhibieren, kann unter Verwendung des
von Bredt und Synder in Proc. Natl. Acad. Sci. U.S.A., 87, 682–685 (1990)
beschriebenen Verfahrens bestimmt werden.
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Von 100 Verbindungen der Formel I,
die getestet wurden, zeigten alle einen IC50 < 10 μM zur Inhibierung
von entweder induzierbaren oder neuronalen NOS.
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Die vorliegende Erfindung wird durch
die nachstehenden Beispiele erläutert.
Es ist selbstverständlich, dass
die Erfindung jedoch nicht durch die speziellen Einzelheiten von diesen
Beispielen beschränkt
ist. Schmelzpunkte sind unkorrigiert. Protonenkernmagnetische Resonanzspektren
(1H NMR) und C13 kernmagnetische
Resonanzspektren wurden für
Lösungen
in Deuterochloroform (CDCl3) oder in CD3OD oder CD3SOCD3 gemessen, und Peakpositionen werden in
parts per million (ppm) feldabwärts
von Tetramethylsilan (TMS) ausgedrückt. Die Peak-Formen werden wie
nachstehend bezeichnet: s, Singulett; d, Dublett; t, Triplett; q,
Quartett; m, Multiplett; b, breit.
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BEISPIEL 1
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6-{4-[2-(4-Phenethylpiperazin-1-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin
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A. 2-Amino-6-brompyridin
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In eine 300-ml-Bombe wurden 40 g
((168 mMol) 2,6-Dibrompyridin
und 125 ml 30%iges wässriges Ammoniumhydroxid
gegeben und die Bombe verschlossen und auf 170°C, 400 psi, für 3 Stunden
erhitzt. Nach Kühlen
wurde der Inhalt in Essigsäureethylester
extrahiert, mit Salzlösung
gewaschen und über
Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel
wurde dann verdampft. Der Rückstand
wurde an Kieselgel unter Verwendung von 2% Methanol in Methylenchlorid
als Elutionsmittel chromatographiert unter Bereitstellung von 19,5
g (67%) eines hellgelben Feststoffs.
1H-NMR
(CDCl3, d): 106,8, 116,8, 139,9, 158,8.
MS
(%): 173/175 (Stamm, B79/Br81,
100/98).
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B. 2-Brom-6-(2,5-dimethylpyrrol-1-yl)pyridin
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Zu einem mit einer Dean-Stark-Falle,
Kühler
und Stickstoffeinlass ausgestatteten 1-1-Rundkolben wurden 21,3
g (123 mMol) 2-Amino-6-brompyridin, 400 ml Toluol, 14,1 g (123 mMol)
Acetylaceton und 20 Tropfen Essigsäure gegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde 5 Tage unter Rückfluss
erhitzt (DC in 1/1: Essigsäureethylester/Hexan,
Rf = 0,8 (Produkt), 0,5 (Ausgangsmaterial)),
gekühlt,
in Essigsäureethylester
gegossen, mit gesättigter
wässriger
Natriumbicarbonatlösung
und Salzlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und einge dampft. Der Rückstand wurde an Kieselgel
unter Verwendung von 5% Methanol in Methylenchlorid chromatographiert
unter Bereitstellung von 14,4 g (47%) des Produkts als einen niedrig
schmelzenden gelben Feststoff.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
2,16 (s, 6H), 5,89 (s, 2H), 7,17 (d, J – 7, 1H), 7,47 (d, J = 7, 1H),
7,67 (t, J = 8, 1H).
13C-NMR (CDCl3, δ):
13,3, 107,6, 120,3, 126,4, 128,7, 139,8, 140,6, 151,9.
MS (%):
251/253 (Stamm, Br79Br81,
100/98).
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C. 2-(4-Jodphenyl)ethanol)
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Zu einem mit einem Tropftrichter
und Stickstoffeinlass ausgestatteten 500-ml-Dreihalsrundkolben wurden
20,5 g (150 mMol) 2-(4-Aminophenyl)ethanol und 100 ml heißes Wasser
gegeben, um eine Lösung
zu ergeben. Eine Lösung
von 3,5 ml konzentrierter Schwefelsäure in 10 ml Wasser wurde tropfenweise
zugegeben und die Lösung
wurde auf 4°C
gekühlt.
Eine Lösung
von 13,5 ml konzentrierter Schwefelsäure in 50 ml Wasser wurde tropfenweise
unter Halten der Temperatur zwischen 0°C und 5°C zugegeben, dann wurde eine
Lösung von
13 g (188 mMol) Natriumnitrit in 50 ml Wasser tropfenweise bei der
gleichen Temperatur zugegeben. Nach Rühren für 30 Minuten bei 0 bis 5°C wurden
tropfenweise eine Lösung
von 85 g (512 mMol) Kaliumjodid in 100 ml Wasser zugegeben und das
Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur erwärmen lassen und 2 Stunden gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde dann auf 60°C für 30 Minuten erhitzt, auf Raumtemperatur
gekühlt und
in Essigsäureethylester
(2 × 250
ml) extrahiert. Die Essigsäureethylesterschicht
wurde mit wässriger
Natriumthiosulfatlösung
und Salzlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde an Kieselgel
unter Verwendung von 20% und 50% Essigsäureethylester in Hexan als
Elutionsmittel chromatographiert unter Bereitstellung von 30,7 g
(82,5 %) des Produkts als einen hellgelben Feststoff.
1H-NMR (CDCl, δ): 2,74 (m, 2H), 3,79 (m, 2H),
6,93 (m, 2H), 7,57 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
38,6, 63,3, 91,7, 131,1, 137,6, 138,3.
MS (%): 247 (Stamm,
23).
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D. 2-(4-Jodphenyl)ethylchlorid
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Zu einem mit einem Tropftrichter,
Kühler
und N2-Einlass
ausgestatteten 500-ml-Rundkolben wurden 307 g (124 mMol) 2-(4-Jodphenyl)ethanol,
200 ml Chloroform und 10,0 ml (124 mMol) Pyridin gegeben. Eine Lösung von
13,5 ml (186 mMol) Thionylchlorid in 50 ml Chloroform wurde tropfenweise
innerhalb 15 min zugegeben und die Reaktion dann 2 h unter Rückfluss
erhitzt. Die Reaktion wurde gekühlt,
das Lösungsmittel verdampft
und der Rückstand
in Essigsäureethylester
aufgenommen, mit 1 N Salzsäure,
Wasser, gesättigter wässriger
Natriumbicarbonatlösung
und Salzlösung
gewaschen, getrocknet und eingedampft. Das erhaltene Öl wurde
an Kieselgel unter Verwendung von 20% Essigsäureethylester in Hexan als
Elutionsmittel chromatographiert unter Bereitstellung von 32,6 g
(99%) des Produkts als ein Öl.
1H-NMR (CDCl3, δ): 3,00 (t,
J = 7, 2H), 3,68 (t, J = 7, 2H), 6,99 (m, 2H), 763 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 38,6,
44,6, 92,3, 128,8, 130,9, 137,7.
-
E. 2-(2,5-Dimethylpyrrol-1-yl)-6-(4-(2-chlorethyl)phenyl)pyridin
-
Zu einem mit einem Zugabetrichter
und Stickstoffeinlass ausgestatteten 1-1-Dreihalsrundkolben wurden
10,0 g (40 mMol) 2-Brom-6-(2,5-dimethylpyrrol-1-yl)pyridin und 200
ml trockenes Tetrahydrofuran gegeben. Die Lösung wurde auf –78°C gekühlt und
eine 1,6 M-Lösung
von Butyllithium in Hexan (25 ml, 40 mMol) wurde tropfenweise innerhalb
10 min zugegeben. Die Reaktion wurde bei –78°C 20 min gerührt, dann wurde tropfenweise
innerhalb 40 min unter Halten der Temperatur bei –70°C eine 1,0
M-Lösung
von Zinkchlorid in Ether (100 ml, 100 mMol) zugegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde dann auf Raumtem peratur erwärmen lassen und 11,0 g (40
mMol) 2-(4-Jodphenyl)ethylchlorid wurden zugegeben, gefolgt von
200 mg Tetrakistriphenylphosphinpalladium. Das Reaktionsgemisch
wurde 3 Stunden unter Rückfluss
erhitzt, gekühlt
und durch Celite filtriert. Das Filtrat wurde eingedampft und der
Rückstand
in Essigsäureethylester
aufgenommen, mit Salzlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde durch Kieselgel
mit Methylenchlorid filtriert, auf konzentriert und an Kieselgel
unter Verwendung von 1% Essigsäureethylester
in Hexan als Elutionsmittel chromatographiert unter Bereitstellung
von 7,3 g (59%) des Produkts als ein Öl.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
2,19 (s, 6H), 3,10 (t, J = 7, 2H), 3,73 (t, J – 7, 2H), 5,91 (s, 2H), 7,12
(d, J = 7, 1H), 7,32 (d, J = 8, 2H), 7,72 (m, 1H), 7,82 (m, 1H),
8,01 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ):
13,5, 28,9, 44,7, 106,9, 118,1, 119,8, 127,1, 128,7, 129,3, 137,1,
138,6, 139,4, 151,7, 156,6.
MS (%): 311 (Stamm + 1, 100).
-
F. 6-(4-(2-Chlorethyl)phenyl)pyridin-2-ylaminhydrochlorid
-
Zu einem mit Kühler und Stickstoffeinlass
ausgestatteten 500-ml-Rundkolben wurden 9,0 g (29,0 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrol-1-yl)-6-(4-(2-chlorethyl)phenyl)pyridin,
250 ml Ethanol, 50 ml Wasser und 10,1 g (145 mMol) Hydroxylaminhydrochlorid
gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 36 Stunden unter Rückfluss
erhitzt, gekühlt
und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde in Essigsäureethylester
aufgenommen, mit gesättigter
wässriger
Natriumbicarbonatlösung
und Salzlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde an Kieselgel
unter Verwendung von 2% Methanol in Methylenchlorid als Elutionsmittel
chromatographiert unter Bereitstellung von 7,8 g (83%) des Produkts
als einen hellbraunen Feststoff.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
2,97 (breites s, 2H, NH2), 3,05 (t, J =
7, 2H), 3,68 (t, J = 7, 2H), 6,85 (m, 1H), 6,88 (m, 1H), 7,33 (m,
2H), 7,68 (6, J = 7, 1H), 7,78 (m, 2H).
MS (%): 232 (Stamm,
60), 183 (100).
-
G. 6-{4-[2-(4-Phenethylpiperazin-1-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin
-
Zu einem mit einem Kühler und
N2-Einlass ausgestatteten 50-ml-Rundkolben
wurden 20 mg (0,65 mMol) 6-(4-(2-Chlorethyl)phenyl)pyridin-2-ylaminhydrochlorid,
125 mg (0,98 mMol) Diisopropylethylamin, 208 mg (1,9 mMol) Natriumcarbonat
und 5 ml trockenes Dimethylformamid gegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde 18 Stunden unter Rückfluss
erhitzt, gekühlt
und in Wasser gegossen, dann in Essigsäureethylester extrahiert. Die
organische Schicht wurde in 1 N Salzsäure extrahiert, wonach die
wässrige
Schicht mit frischem Essigsäureethylester
gewaschen wurde, mit 1 N wässriger
Natriumhydroxidlösung
basisch gemacht wurde und dann in Essigsäureethylester extrahiert wurde.
Die organische Schicht wurde mit Salzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde an Kieselgel
unter Verwendung von 2% und 5 Methanol in Methylenchlorid als Elutionsmittel
chromatographiert unter Bereitstellung von 71 mg (28%) des Produkts
als einen braunen Feststoff, Fp. 111–113°C.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
2,64 (m, 6H), 2,84 (m, 2H), 4,52 (breites s, 2H), 6,41 (d, J = 8,
1H), 7, 04 (d, J = 7, 1H), 7,1–7,3
(m, 7H), 7,45 (t, J = 8, 1H), 7,84 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
33,3, 33,6, 53,2, 60,3, 60,5, 106,9, 110,7, 126,1, 126,8, 128,4,
128,7, 128,9, 137,6, 138,3, 140,3, 140,9, 156,1, 158,2.
MS
(%): 387 (Stamm + 1, 100).
Analyse berechnet für C25H30N4·1/2H2O: C 75,91, H 7,90, N 14,16. Gefunden: C
76,00, H 8,01, N 14,17.
-
BEISPIEL 2
-
6-((2-(6-(t-Butoxycarbonylamino)-3-azabicyclo[3.1.0]hex-3-yl)ethyl)phenyl)pyridin-2-ylamin:
-
Die Titelverbindung wurde unter Verwendung
des in Beispiel 1G beschriebenen Verfahrens unter Anwendung von
6-(t-Butoxycarbonylamino)-3-azabicyclo[3.1.0]hexan
in 48%iger Ausbeute als ein braunes Öl hergestellt.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,43 (s,
9H), 1,50 (m, 1H), 1,70 (m, 1H), 2,40 (m, 1 H), 2,64 (m, 1H), 2,75
(m, 1H), 3,15 (m, 1H), 4,46 (m, 1H), 6,42 (d, J = 8, 1H), 7,05 (d,
J = 7, 1H), 7,22 (m, 2H), 7,47 (t, J = 8, 1H), 7,81 (d, J = 8, 1H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 28,4,
31,4, 35,2, 36,4, 54,5, 56,9, 79,4, 106,8, 110,75, 126,7, 128,8,
137,4, 138,3, 141,1, 156,1, 158,2, 162,5.
MS (%): 395 (Stamm,
100).
-
3-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}-3-azabicyclo[3.1.0]hex-6-ylamin
-
Zu einem mit Stickstoffeinlass ausgestatteten
25-ml-Rundkolben
wurden 135 mg (0,342 mMol) 6-((2-(6-(t-Butoxycarbonylamino)-3-azabicyclo[3.1.0]hex-3-yl)ethyl)phenyl)pyridin-2-ylamin,
10 ml Methylenchlorid und 3 ml Trifluoressigsäure gegeben. Nach Rühren für 30 min
bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch eingedampft und der
Rückstand
mit Tetrahydrofuran und Ethylether verrieben unter Bereitstellung von
195 mg (76%) eines gelblichen Feststoffs, Fp. 187–190°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,33 (m,
2H), 2,95 (m, 1H), 3,10 (m, 3H), 3,47 (m, 2H), 3,6–4,0 (m,
2H), 6,95 (d, J = 8, 1H), 7,13 (d, J = 7, 1H), 7,49 (m, 2H), 7,76
(m, 2H), 7,94 (t, J = 7, 1H).
13C-NMR
(freie Base in CDCl3, δ): 25,8, 32,7, 35,2, 55,0, 57,3,
106,8, 110,8, 126,7, 128,9, 137,5, 138,3, 141,0, 156,1, 158,2.
MS
(%): 295 (Stamm + 1, 100).
Analyse berechnet für C18HN22N4·3(C2HF3O2):
C 45,29, H 3,96, N 8,80. Gefunden: C 45,30, H 3,93, N 8,80.
-
BEISPIEL 3
-
1-(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-2-phenylethanon
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A. 6-((2-(4-(t-Butoxycarbonyl)piperazin-1-yl)ethyl)phenyl)pyridin-2-ylamin
-
Die Titelverbindung wurde unter Verwendung
des in Beispiel 1G beschriebenen Verfahrens unter Verwendung von
t-Butoxycarbonylpiperazin
in 57,5%iger Ausbeute mit Methylisobutylketon als Lösungsmittel
unter Rückfluss
für 5 Tage
als ein hellbrauner Feststoff hergestellt.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
1,45 (s, 9H), 2,46 (m, 4H), 2,61 (m, 2H), 2,84 (m, 2H), 3,45 (m,
4H) 4,48 (breit, s, 2H), 6,42 (d, J = 8, 1H), 7,05 (d, J = 7, 1H),
7,25 (m, 2H), 7,47 (t, J = 8, 1H), 7,84 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
28,4, 33,3, 53,0, 60,3, 106,9, 110,7, 126,8, 128,9, 137,7, 138,3,
140,7, 154,8, 156,0, 158,2.
MS (%): 383 (Stamm + 1, 14), 283
(70), 197 (72), 143 (70), 99 (100).
-
B. 6-((2-(Piperazin-1-yl)ethyl)phenyl)pyridin-2-ylamin
-
Die Titelverbindung wurde unter Verwendung
des in Beispiel 2B beschriebenen Verfahrens in 94%iger Ausbeute
als ein hellbrauner Feststoff hergestellt.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
1,69 (s, 1H), 2,49 (breites s, 4H), 2,58 (m, 2H), 2,85 (m, 2H),
2,91 (m, 4H), 4,49 (breites s, 2H), 6,41 (d, J = 8, 1H), 7,04 (d,
J = 7, 1H), 7,26 (m, 2H), 7,46 (t, J = 8, 1H), 7,84 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 33,1,
46,1, 54,5, 61,0, 106,8, 110,7, 126,8, 128,9, 137,6, 138,3, 140,9,
156,1, 158,2.
MS (%): 283 (Stamm, 100).
-
C. 1-(9-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-2-phenylethanon
-
Zu einem mit einem Stickstoffeinlass
ausgestatteten 50-ml-Rundkolben wurden 150 mg (0,53 mMol) 6-((2-(Piperazin-1-yl)ethyl)phenyl)pyridin-2-ylamin,
15 ml Methylenchlorid, 0,070 ml (0,53 mMol) Triethylamin und 0,070
ml (0,53 mMol) Phenylacetylchlorid gegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde 1 Stunde bei Raumtemperatur gerührt. Der Rückstand wurde an Kieselgel
unter Verwendung von 2,5% Methanol in Methylenchlorid unter Bereitstellung
von 126 mg (59%) des Produkts als einen braunen Feststoff, Fp. 135–137°C, chromatographiert.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,31 (m,
2H), 2,48 (m, 2H), 2,60 (m, 2H), 2,79 (m, 2H), 3,45 (m, 2H), 3,67
(m, 2H), 3,73) s, 2H), 4,53 (breites s, 2H), 6,42 (d, J – 8, 1H)
7,03 (d, J = 7, 1H), 7,2–7,4
(m, 7H), 7,47 (t, J = 8, 1H), 7,82 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
33,1, 41,0, 41,7, 46,0, 52,6, 53,0, 59,9, 107,0, 110,7, 126,8, 126,9,
128,6, 128,7, 128,9, 135,1, 137,6, 138,4, 140,5, 155,9, 158,2, 169,4.
MS
(%): 401 (Stamm + 1, 100).
Analyse berechnet für C25H28N4O·1/4H2O: C 74,14, H 7,04, N 13,83. Gefunden: C
74,48, H 7,05, N 13,86.
-
BEISPIEL 4
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4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl)piperazin-1-carbonsäurephenylamid
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Zu einem mit einem Stickstoffeinlass
ausgestatteten 50-ml-Rundkolben wurden 150 mg (0,53 mMol) 6-((2-(Piperazin-1-yl)ethyl)phenyl)pyridin-2-ylamin,
60 μl (0,53
mMol) Phenylisocyanat, 10 ml 1,2-Dichlorethan, 10 ml Essigsäureethylester
und 64 mg (0,53 mMol) 4-Dimethylaminopyridin gegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde 14 Stunden bei Raumtemperatur gerührt, eingedampft und an Kieselgel
unter Verwendung von 5% Methanol in Methylenchlorid als Elutionsmittel
unter Bereitstel lung von 205 mg (96%) des Produkts als einen Schaum,
Fp. 60°C,
chromatographiert.
1H-NMR (CDCl3, δ):
2,55 (m, 4H), 2,68 (m, 2H), 2,85 (m, 2H), 3,52 (m, 4H), 4,49 (breites
s, 2H), 6,39 (s, (s, 1H), 6,42 (d, J = 8, 1H), 7,0–7,4 (m,
7H), 7,48 (t, J = 8, 1H), 7,86 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
33,3, 44,1, 52,8, 60,1, 106,9, 110,8, 119,9, 123,1, 126,9, 128,9,
137,7, 138,4, 139,0, 140,6, 155,0, 156,0, 158,2.
MS (%): 402
(Stamm + 1, 100).
Analyse berechnet für C24H27N5O·1/2H2O: C 70,22, H 6,88, N 17,06. Gefunden: C
70,27, H 6,60, N 17,22.
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BEISPIEL 5
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1-(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-2-(4-fluorphenyl)ethanon
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Zu einem mit Stickstoffeinlass ausgestatteten
50-ml-Rundkolben
wurden 200 mg (0,71 mMol) 6-((2-(Piperazin-1-yl)ethyl)phenyl)pyridin-2-ylamin, 10
ml trockenes Dimethylformamid, 109 mg (0,71 mMol) 4-Fluorphenylessigsäure, 204
mg (1,1 mMol) Ethyl-(3-dimethylaminopropyl)carbodiimid und 0,36
ml (2,1 mMol) Diisopropylethylamin gegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde 18 Stunden bei Raumtemperatur gerührt, in Wasser gegossen und
in Essigsäureethylester
extrahiert. Die organische Schicht wurde in 1 N Salzsäure extrahiert,
die wässrige
Schicht mit frischem Essigsäureethylester
gewaschen und die wässrige
Schicht mit 1 N wässriger
Natriumhydroxidlösung
basisch gemacht und in Essigsäureethylester
extrahiert. Die organische Schicht wurde mit Salzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde an Kieselgel
unter Verwendung von 3% Methanol in Methylenchlorid chromatographiert
unter Bereitstellung von 100 mg (34%) des Produkts als einen braunen
Feststoff, Fp. 143–145°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,34 (m,
2H), 2,46 (m, 2H), 2,60 (m, 2H), 2,79 (m, 2H), 3,45 (m, 2H), 3,66
(m, 2H), 3,67 (s, 2H), 4,52 (breites s, 2H), 6,41 (d, J = 8, 1H),
6,9–7,3
(m, 6H), 7,46 (t, J = 8, 1H), 7,82 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
33,2, 39,9, 41,8, 46,0, 52,7, 53,1, 59,9, 106,9, 110,7, 115,4, 115,7,
126,8, 128,9, 130,2, 130,3, 130,7, 130,8, 137,7, 138,3, 140,5, 155,9,
158,2, 160,1, 163,4, 169,2.
MS (%): 419 (Stamm + 1, 100).
Analyse
berechnet für
C25H27FN4O: C 71,75, H 6,50, N 13,39. Gefunden: C
71,46, H 6,68, N 13,39.
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BEISPIEL 6
-
6-{4-[2-(3,4-Dihydro-1H-isochinolin-2-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin:
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Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 1,2,3,4-Tetrahydroisochinolin in 51%iger Ausbeute, Fp.
130– 132°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,8–3,0 (m, 8H), 3,76 (bs, 2H),
6,39 (d, J = 8, 1H), 7,0–7,3
(m, 7H), 7,46 (t, J = 8, 1H), 7,87 (d, J = 8, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 29,0,
33,6, 50,9, 55,9, 60,0, 107,0, 110,7, 125,7, 126,2, 126,7, 127,0,
128,7, 129,0, 134,2, 134,5, 137,7, 138,4, 140,9, 156,0, 158,4.
(MS
%): 330 (Stamm + 1, 100).
Analyse berechnet für C22H23N3:
C 80,21, H 7,04, N 12,75. Gefunden: C 80,05, H 7,11, N 12,62.
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BEISPIEL 7
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(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-yl)furan-2-ylmethanon:
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Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von (2-Furoyl)piperazin in 51%iger Ausbeute, Fp. 152–154°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,55 (m,
2H), 2,65 (m, 2H), 2,82 (m, 2H), 3,81 (bs, 2H), 4,55 (bs, 2H), 6,44
(m, 2H), 6,96 (m, 1H), 7,02 (d, J = 8, 1H), 7,23 (m, 2H), 7,45 (m,
2H), 7,83 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ):
33,2, 53,2 (breit), 60,0, 106,9, 110,6, 111,2, 126,9, 128,9, 137,7,
138,3, 140,9, 143,6, 148,0, 155,9, 158,3, 159,1.
MS (%): 377
(Stamm + 1, 100)
Analyse berechnet für C22H24N4O2·3/4H2O: C 67,76, H 6,59, N 14,37. Gefunden: C
67,65, H 6,25, N 14,44.
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BEISPIEL 8
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6-{4-[2-(4-m-Tolylpiperazin-1-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin:
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Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von (3-Tolyl)piperazin in 60%iger Ausbeute, Fp. 158–160°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,32 (s,
3H), 2,69 (m, 4H), 2,89 (m, 2H), 3,23 (m, 4H), 4,52 (bs, 2H), 6,43
(d, J = 8, 1H), 6,6– 6,8
(m, 3H), 7,07 (d, J = 8, 1H), 7,16 (m, 1H), 7,29 (m, 2H), 7,48 (t,
J = 8, 1H), 7,86 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ):
21,8, 33,4, 49,2, 53,3, 60,3, 106,9, 110,7, 113,2, 116,9, 120,6,
126,9, 128,9, 137,7, 138,3, 138,8, 140,8, 151,4, 156,0, 158,2.
MS
(%): 373 (Stamm + 1).
Analyse berechnet für C24H28N4·1/4H2O: C 76,46, H 7,62, N 14,86. Gefunden: C
76,45, H 7,43, N 14,66.
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BEISPIEL 9
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6-(4-{2-[4-(3-(Trifluormethylphenyl)piperazin-1-yl)ethyl}phenyl)pyridin-2-ylamin:
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Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von (3-Trifluormethylphenyl)piperazin in 62%iger Ausbeute,
Fp. 189–191°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,68 (m,
4H), 2,88 (m, 2H), 3,26 (m, 4H), 4,51 (bs, 2H), 6,43 (d, J = 8,
1H), 7,0–7,4
(m, 7H), 7,47 (t, J = 8, 1H), 7,86 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
33,4, 48,7, 53,0, 60,2, 106,9, 110,7, 112,0, 112,1, 115,7, 115,8,
118,6, 122,5, 126,2, 126,9, 128,9, 129,5, 131,2, 131,6, 137,7, 138,3,
140,7, 151,4, 156,0, 158,2.
MS (%): 427 (Stamm + 1, 41).
Analyse
berechnet für
C24H25F3N4: C 67,59, H 5,91, N 13,14. Gefunden: C
67,30, H 5,95, N 13,28.
-
BEISPIEL 10
-
1-(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-yl)ethanon:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von N-Acetylpiperazin
in 47%iger Ausbeute, Fp. 201–203°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,08 (s,
3H), 2,49 (m, 4H), 2,62 (m, 2H), 2,82 (m, 2H), 3,47 (m, 2H), 3,64
(m, 2H), 4,47 (bs, 2H), 6,43 (d, J = 8, 1 H), 7,05 (d, J = 8, 1H),
7,1–7,2
(m, 2H), 7,47 (t, J = 8, 1H), 7,84 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
21,3, 33,3, 41,4, 46,3, 52,7, 53,3, 60,1, 106,9, 110,7, 126,9, 128,9,
137,7, 138,3, 140,6, 156,0, 158,2, 168,9.
MS (%): 325 (Stamm
+ 1, 100).
Analyse berechnet für C19H24N4O: C 70,34, H
7,46, N 17,27. Gefunden: C 70,21, H 7,77, N 17,10.
-
BEISPIEL 11
-
1-(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-2-methoxyethanon:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 4-(2-Methoxyacetyl)piperazin
in 53%iger Ausbeute, Fp. 148– 150°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,49 (m,
4H), 2,61 (m, 2H), 2,83 (m, 2H), 3,40 (s, 3H), 3,48 (m, 2H), 3,65
(m, 2H), 4,08 (s, 2H), 4,53 (bs, 2H), 6,41 (d, J = 8, 1H), 7,03
(d, J = 7, 1H), 7,24 (m, 2H), 7,46 (t, J = 8, 1H), 7,83 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 33,2,
41,8, 44,9, 52,8, 53,4, 59,0, 60,0, 71,8, 106,9, 110,7, 126,9, 128,9,
137,7, 138,3, 140,5, 155,9, 158,3, 167,4.
MS (%): 355 (Stamm
+ 1, 100).
Analyse berechnet für C20H26N9O2:
C 67,77, H 7,39, N 15,81. Gefunden: C 67,80, H 7,66, N 15,79.
-
BEISPIEL 12
-
1-(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-2-phenoxyethanon:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 4-(2-Phenoxyacetyl)piperazin
in 57,5%iger Ausbeute, Fp. 127– 130°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,49 (m,
4H), 2,60 (m, 2H), 2,81 (m, 2H), 3,59 (m, 2H), 3,65 (m, 2H), 4,51
(bs, 2H), 4,68 (s, 2H), 6,43 (d, J = 8, 1H), 6,8–7,0 (m, 3H), 7,05 (d, J =
8, 1H), 7,2–7,4
(m, 4H), 7,47 (t, J = 8, 1H), 7,83 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
33,2, 42,1, 45,4, 52,7, 53,3, 60,0, 67,7, 106,9, 110,7, 114,6, 121,7,
126,9, 128,9, 129,6, 137,7, 138,3, 140,5, 155,9, 157,8, 158,2, 166,4.
MS
(%): 417 (Stamm + 1, 100).
Analyse berechnet für C25H28N4O2·1/4H2O: C 71,32, H 6,82, N 13,31. Gefunden: C
71,55, H 6,93, N 13,25.
-
BEISPIEL 13
-
(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-cyclopentylmethanon:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 4-(Cyclopentancarbonyl)piperazin
in 53,5%iger Ausbeute, Fp. 185–187°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,55 (m,
2H), 1,74 (m, 2H), 1,79 (m, 4H), 2,48 (m, 4H), 2,63 (m, 2H), 2,83
(m, 3H), 3,53 (m, 2H), 3,65 (m, 2H), 4,51 (bs, 2H), 6,42 (d, J =
8, 1H), 7,03 (d, J = 7, 1H), 7,25 (m, 2H), 7,46 (t, J = 8, 1H), 7,83
(m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 26,0,
30,1, 33,3, 41,0, 41,8, 45,5, 52,9, 53,6, 60,1, 106,9, 110,7, 126,9,
128,9, 137,7, 138,3, 140,6, 156,0, 158,2, 174,5.
MS (%): 379
(Stamm + 1, 100).
Analyse berechnet für C23H30N4O·3/4H2O: C 70,47, H 8,10, N 14,29. Gefunden: C
70,40, H 7,91, N 14,02.
-
BEISPIEL 14
-
6-{4-[2-(5-Methyl-2,5-diazabicyclo[2.2.1]hept-2-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 5-Methyl-2,5-diazabicyclo[3.3.1]heptan
in 29%iger Ausbeute, Fp. 132°C
(Zers.) als das Hydrochloridsalz.
FAB MS (%): 309 (Stamm, 4),
279 (7), 167 (18), 149 (100), 113 (19).
Analyse berechnet für C19H24N4·3HCl:
C 53,34, H 6,83, N 13,10. Gefunden: C 53,61, H 6,94, N 12,05.
-
BEISPIEL 15
-
6-(4-{2-[4-(4-Phenylthiazol-2-yl)-piperazin-1-yl]ethyl}phenyl)pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von N(4-Phenyl-2-thiazolyl)piperazin in 30%iger Ausbeute,
Fp. 158– 161°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,65 (m,
4H), 2,87 (m, 2H), 3,58 (m, 6H), 4,50 (bs, 2H), 6,42 (d, J = 8,
1H), 6,76 (s, 1H), 7,04 (d, J = 7, 1H), 7,2–7,4 (m, 5H), 7,47 (d, J =
8, 1H), 7,85 (m, 4H).
13C-NMR (CDCl3, δ):
33,3, 48,4, 52,4, 60,2, 101,5, 107,0, 110,7, 126,1, 126,9, 127,6,
128,5, 128,9, 129,3, 135,1, 137,6, 138,4, 140,6, 151,9, 155,9, 158,2,
160,9, 171,0.
MS (%): 442 (Stamm + 1, 100).
Analyse berechnet
für C26H27N5S·1/4H2O: C 70,02, H 6,21, N 15,70. Gefunden: C
69,92, H 6,18, N 15,31.
-
BEISPIEL 16
-
2-(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-1-phenylethanon:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von N-(Benzoylmethyl)piperazin
in 66%iger Ausbeute, Fp. 225°C
(Zers.) als das Hydrochloridsalz.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
2,8–3,2
(m, 10H), 3,56 (m, 2H), 3,88 (s, 2H), 6,48 (m, 1H), 6,99 (m, 1H),
7,2–7,6
(m, 6H), 7,82 (m, 2H), 7,93 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
31,6, 42,4, 51,7, 52,6, 54,1, 59,2, 63,6, 107,6, 110,6, 127,1, 128,0,
128,7, 129,0, 129,6, 133,5, 135,7, 137,2, 138,9, 139,1, 154,8, 158,1,
170,5.
MS (%): 901 (Stamm + 1, 100).
Analyse berechnet
für C25H28N4O·3HCl·3H2O: C 53,24, H 6,61, N 9,93. Gefunden: C
53,39, H 6,21, N 10,06.
-
BEISPIEL 17
-
6-{4-[2-(4-Isobutylpiperazin-1-yl)ethyl]phenyl)pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von N-Isobutylpiperazin
in 44,5%iger Ausbeute, Fp. 85–88°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 0,88 (d,
J = 7, 6H), 1,77 (m, 1H), 2,11 (d, J = 7, 2H), 2,5–2,7 (m,
10H), 2,83 (m, 2H), 4,49 (bs, 2H), 6,40 (d, J = 8, 1H), 7,03 (d,
J = 7,5, 1H), 7,24 (m, 2H), 7,45 (t, J = 8, 1H), 7,82 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 20,9,
25,3, 33,2, 53,0, 53,3, 60,2, 66,7, 106,9, 110,7, 126,9, 128,9,
137,65, 138,4, 140,7, 156,0, 158,3.
MS (%): 339 (Stamm + 1,
42).
Analyse berechnet für
C21H30N4·1/2H2O: C 72,58, H 8,99, N 16,12. Gefunden: C
72,98, H 9,12, N 16,44.
-
BEISPIEL 18
-
6-{4-[2-(1,2,3,4-Tetrahydronaphthalin-2-ylamino)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 2-Aminotetralin
in 18%iger Ausbeute, Fp. 320–322°C als das
Hydrochloridsalz.
1H-NMR (CD3OD, δ)
Hydrochloridsalz: 1,8–2,0
(m, 2H), 2,4–2,5
(m, 4H), 2,9–3,0
(m, 2H), 3,1–3,2
(m, 3H), 6,99 (d, J = 8, 1H), 7,1–7,2 (m, 5H), 7,59 (m, 2H),
7,83 (m, 2H), 7,9–8,0
(m, 1H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 15,5,
27,2, 28,4, 33,2, 56,2, 66,9, 112,0, 112,9, 127,5, 127,9, 128,8,
129,8, 130,3, 131,2, 133,0, 136,0, 141,7, 145,9.
MS (%): 344
(Stamm + 1, 100).
Analyse berechnet für C23H25N3·2HCl·1/2H2O: C 64,94, H 6,63, N 9,88. Gefunden: C
64,87, H 6,83, N 9,86.
-
BEISPIEL 19
-
6-(Dibenzylamino)ethyl)phenyl)pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von Dibenzylamin in 14%iger Ausbeute, Fp. 206–208°C als das
Hydrochloridsalz.
1H-NMR (CD3OD, δ)
Hydrochloridsalz: 2,91 (t, J = 7, 2H), 3,80 (t, J = 7, 2H), 4,24
(bs, 4H), 6,97 (d, J = 8, 1H), 7,15 (d, J = 7, 1H), 7,4–7,5 (m,
12H), 7,74 (m, 2H), 7,97 (dd, J = 7,8, 1H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
39,9, 52,1, 63,6, 111,8, 112,5, 128,2, 130,3, 130,7, 130,9, 131,1,
131,3, 132,4, 144,8, 145,9, 148,5, 156,7.
MS (%): 309 (4),
215(25), 198 (100), 155 (22), 135 (13), 119 (47), 103 (21).
Analyse
berechnet für
C27H27N3·3HCl:
C 64,48, H 6,01, N 8,36. Gefunden: C 64,84, H 6,31, N 9,07.
-
BEISPIEL 20
-
6-{4-[2-(8-Azaspiro[4.5]dec-8-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 8-Azaspiro[4.5]decan
in 63%iger Ausbeute, Fp. 130–132°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,3–1,7 (m,
12H), 2,47 (bs, 4H), 2,59 (m, 2H), 2,86 (m, 2H), 4,49 (bs, 2H),
6,42 (d, J = 8, 1 H), 7,04 (d, J = 7,5, 1H), 7,2–7,3 (m, 2H), 7,46 (t, J =
8, 1H), 7, 83 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ):
24,3, 33,5, 37,5, 38,0, 40,7, 51,5, 60,8, 106,8, 110,7, 126,8, 128,9,
137,6, 138,3, 141,1, 156,1, 158,2.
MS (%): 336 (Stamm + 1,
79).
Analyse berechnet für
C22H29N3·1/4H2O: C 77,72, H 8,75, N 12,36. Gefunden: C
77,74, H 8,74, N 12,41.
-
BEISPIEL 21
-
6-{4-[2-(4-Dimethylaminopiperidin-1-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 4-(N,N-Dimethylamino)piperidin
in 60%iger Ausbeute, Fp. 174– 176°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,5–1,6 (m,
2H), 1,8 (m, 2H), 2,0 (m, 2H), 2,29 (s, 6H), 2,60 (m, 2H), 2,80
(m, 2H), 3,15 (m, 2H), 3,4–3,5
(m, 1H), 4,51 (bs, 2H, NH),
6,41 (d, J = 8, 1H), 7,04 (d, J = 7, 1H), 7,24 (m, 2H), 7,46 (t,
J = 8, 1H), 7,82 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ):
28,1, 33,6, 41,5, 53,1, 60,4, 62,3, 106,9, 110,7, 126,8, 128,9,
137,6, 138,3, 141,0, 156,1, 158,2.
MS (%): 325 (Stamm + 1,
100), 280 (45), 197 (65).
Analyse berechnet für C23H25N3·1/2H2O: C 72,03, H 8,77, N 16,80. Gefunden: C
72,09, H 8,57, N 16,86.
-
BEISPIEL 22
-
6-{4-[2-(1,3-Dihydroisoindol-2-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von Dihydroisoindol in 19%iger Ausbeute, Fp. 140–143°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,97 (m,
4H), 4,00 (bs, 4H), 4,51 (bs, 2H), NH),
6,42 (d, J = 8, 1H), 7,06 (d, J = 8, 1H), 7,20 (m, 4H), 7,32 (m,
2H), 7,47 (t, J = 8, 1H), 7,86 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
35,5, 57,8, 59,2, 106,9, 110,8, 122,3, 126,7, 126,9, 128,9, 137,7,
138,3, 139,9, 140,8, 156,1, 158,2.
MS (%): 316 (Stamm + 1,
92), 197 (43), 132 (100).
Analyse berechnet für C21H21N2
3·1/2H2O: C 77,75, H 6,84, N 12,95. Gefunden: C
78,03, H 6,78, N 12,58.
-
BEISPIEL 23
-
2-(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-N-isopropylacetamid:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 4-(N-Isopropylacetamido)piperazin
in 78%iger Ausbeute, Fp. 163– 165°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,14 (d,
J = 6, 6H), 2,55 (m, 8H), 2,6 (m, 2H), 2,75 (m, 2H), 2,96 (s, 2H),
4,07 (hp, J = 6, 1 H), 4,52 (bs, 2H, NH),
6,42 (d, J = 8, 1H), 6,92 (m, 1H), 7,03 (d, J = 7, 1H), 7,24 (m,
2H), 7,46 (t, J = 8, 1H), 7,82 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
22,8, 33,4, 40,7, 53,2, 53,4, 60,2, 61,6, 106,9, 110,7, 126,9, 128,9,
137,7, 138,3, 140,7, 156,0, 158,2, 169,1.
MS (%): 382 (Stamm
+ 1, 100), 198 (75).
Analyse berechnet für C22H31H5O: C 69,26, H
8,19, N 18,36. Gefunden: C 68,97, H 8,36, N 18,58.
-
BEISPIEL 24
-
(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-yl)essigsäureethylester:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 4-(N-Carboethoxymethyl)piperazin
in 16%iger Ausbeute als ein niedrig schmelzender Feststoff.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,26 (t,
J = 7, 3H), 2,5–2,7
(m, 10H), 2,83 (m, 2H), 3,20 (s, 2H), 4,17 (q, J = 7, 2H), 4,49 (bs,
2H), 6,41 (d, J = 8, 1H), 7,04 (d, J = 7, 1H), 7,25 (m, 2H). 7,46
(t, J = 7, 1H), 7,82 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
14,25, 33,3, 52,9, 53,0, 59,6, 60,2, 60,6, 106,9, 110,7, 126,8,
128,9, 137,6, 138,3, 140,8, 156, 0, 158, 2, 170, 3.
IR (cm–1,
KBr): 1740 (C=O).
MS (%): 369 (Stamm + 1, 100), 197 (35), 185
(70), 119 (38).
HRMS (%): 369,23070 (Stamm + 1, 100, berechnet
369,22905).
-
BEISPIEL 25
-
(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-yl)phenylmethanon:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von (N-Benzoyl)piperazin in 43%iger Ausbeute, Fp. 125–127°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,4 (m,
2H), 2,5–2,7
(m, 4H), 2,85 (m, 2H), 3,5 (m, 2H), 3,8 (m, 2H), 4,53 (bs, 2H),
NH), 6,41 (d, J = 8, 1H), 7,03
(d, J = 7, 1H), 7,24 (m, 2H), 7,38 (m, 5H), 7,45 (t, J = 8, 1H),
7,83 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ):
33,2, 60,1, 106,9, 110,7, 126,9, 127,1, 128,5, 128,9, 129,7, 135,8,
137,7, 138,3, 140,5, 155,9, 158,3, 170,3.
MS (%): 387 (Stamm
+ 1, 92), 203 (35), 105 (100).
Analyse berechnet für C24H26N4O·1/4H2O: C 73,72, H 6,83, N 14,33. Gefunden: C
73,96, H 6,88, N 14,39.
-
BEISPIEL 26
-
6-{4-[2-(3-Phenylpyrrolidin-1-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 3-Phenylpyrrolidin
in 54%iger Ausbeute, Fp. 100°C (Zers.)
als das Hydrochloridsalz.
1H-NMR als
das Hydrochloridsalz (MeOD, δ):
2,2–2,6
(m, 2H), 3,2–3,4
(m, 5H), 3,5–3,7
(m, 2H), 3,7–4,0
(m, 2H), 6,99 (d, J = 8, 1H), 7,17 (d, J = 7, 1H), 7,3–7,5 (m,
5H), 7,59 (m, 2H), 7,83 (m, 2H), 7,97 (t, J = 8, 1H).
13C-NMR (CDCl3, δ): (die aliphatischen
und einige der aromatischen Kohlenstoffe sind verdoppelt, möglicherweise
aufgrund der begrenzten Rotation) 31,9, 32,7, 32,8, 34,2, 55,0,
56,5, 56,9, 57,5, 60,6, 60,9, 111,9, 112,9, 128,4, 128,6, 128,7,
128,9, 130,0, 131,2, 131,9, 139,8, 140,8, 141,6, 145,9, 147,8, 156,8.
MS
(%): 344 (Stamm + 1, 100), 197 (26), 160(40).
Analyse berechnet
für C23H25N3·2HCl·5/4H2O: C 62,94, H 6,77, N 9,57. Gefunden: C
62,90, H 6,93, N 9,46.
-
BEISPIEL 27
-
6-(4-{2-[4-(1-Phenyl-1H-tetrazol-5-yl)piperazin-1-yl]ethyl}phenyl)pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 4-(N-Phenyltetrazol-5-yl)piperazin
in 50%iger Ausbeute, Fp. 212–214°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,55 (m,
4H), 2,64 (m, 2H), 2,80 (m, 2H), 3,28 (m, 4H), 4,52 (bs 2H, NH), 6,42 (d, J = 8, 1H), 7,04
(d, J = 7, 1H), 7,23 (m, 2H), 7,4–7,6 (m, 6H), 7,81 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 33,2,
48,7, 52,1, 60,0, 107,0, 110,7, 123,7, 123,8, 126,9, 128,9, 129,7,
129,9, 130,1, 135,0, 137,7, 138,4, 140,5, 155,9, 157,5, 158,2, 160,8.
MS
(%): 427 (Stamm + 1, 100), 197 (85).
Analyse berechnet für C24H26N8·1/2H2O: C 66,19, H 6,25, N 25,73. Gefunden: C
66,03, H 6,24, N 25,88.
-
BEISPIEL 28
-
2-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin-3-carbonsäure:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 3-Carboxy-(1,2,3,4-tetrahydroisochinolin)
in 17%iger Ausbeute, Fp. 110°C
(Zers.) als das Hydrochloridsalz.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
2,9–3,1
(m, 6H), 3,7 (m, 1H), 4,4 (m, 2H), 4,54 (bs, 2H, NH), 6,43 (d, J = 8, 1H), 7,0–7,2 (m,
4H), 7,05 (d, J = 7, 1H), 7,28 (m, 2H), 7,47 (t, J = 8, 1H), 7,86
(m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 31,6,
34,8, 47,2, 55,9, 65,3, 107,0, 110,7, 126,1, 126,2, 127,0, 129,1,
133,1, 134,8, 138,1, 138,2, 138,4, 155,8, 158,3, 173,1.
MS
(%): 374 (Stamm + 1, 81), 197 (100).
Analyse berechnet für C23H23N3O2·HC1·1/4H2O: C 60,13, H 6,47, N 9,15. Gefunden: C
60,54, H 6,07, N 8,78.
-
BEISPIEL 29
-
4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-carbonsäure-(4-chlorphenyl)amid:
-
Hergestellt wie in Beispiel 4 unter
Verwendung von 4-Chlorphenylisocyanat
in 75,5%iger Ausbeute, Fp. 160–162°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,49 (m,
4H), 2,60 (m, 2H), 2,80 (m, 2H), 3,47 (m, 4H), 4,69 (bs, 2H, NH), 6,40 (d, J = 8, 1 1H),
6,96 (d, J = 7, 1H), 7,1–7,4
(m, 6H), 7,44 (t, J = 8, 1H), 7,73 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
33,0, 43,7, 52,7, 60,0, 107,3, 110,9, 121,4, 121,5, 127,0, 127,9,
128,7, 128,9, 137,7, 137,8, 138,6, 140,4, 155,3, 155,9, 158,4.
MS
(%): 436 (Stamm + 1, 24), 283 (27), 155 (50), 119 (100).
Analyse
berechnet für
C24H26N5OCl:
C 66,12, H 6,01, N 16,06. Gefunden: C 65,92, H 6,21, N 16,18.
-
BEISPIEL 30
-
4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-)phenyl]ethyl}piperazin-1-carbonsäure-p-tolylamid:
-
Hergestellt wie in Beispiel 4 unter
Verwendung von 4-Methylphenylisocyanat
in 79%iger Ausbeute, Fp. 160–162°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,28 (s,
3H), 2,52 (m, 4H), 2,64 (m, 2H), 2,82 (m, 2H), 3,49 (m, 4H), 4,52
(bs, 2H, NH), 6,42 (d, J =
8, 1H), 6,44 (m, 1H), 7,0–7,1
und 7,2–7,4
(m, 6H), 7,47 (d, J = 8, 1H), 7,84 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
20,8, 33,25, 44,1, 52,8, 60,1, 107,0, 110,7, 120,3, 126,9, 128,9,
129,4, 136,4, 137,7, 138,4, 140,6, 155,2, 155,9, 158,2.
MS
(%): 416 (Stamm + 1, 71), 283 (100), 2332 (73), 197 (70), 119 (53),
99 (66).
Analyse berechnet für C25H29N5O: C 72,26, H
7,03, N 16,85. Gefunden: C 72,07, H 7,13, N 16,99.
-
BEISPIEL 31
-
4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-carbonsäure-(4-methoxyphenyl)amid:
-
Hergestellt wie in Beispiel 4 unter
Verwendung von 4-Methoxyphenylisocyanat
in 80%iger Ausbeute, Fp. 182–184°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,53 (m,
4H), 2,66 (m, 2H), 2,83 (m, 2H), 3,49 (m, 4H), 3,75 (s, 3H), 4,57
(bs, 2H, NH), 6,42 (d, J =
8, 1H), 6,80 (m, 2H), 7,02 (d, J = 7, 1H), 7,1–7,3 (m, 4H), 7,47 (t, J =
8, 1H), 7,80 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ):
33,1, 44,0, 52,7, 52,8, 60,1, 107,1, 110,8, 114,1, 122,4, 122,6,
126,9, 128,9, 131,9, 137,7, 138,5, 140,5, 155,7, 155,9, 158,3.
MS
(%): 432 (Stamm + 1, 15, 5), 283 (20), 155 (50), 119 (100), 103
(47).
Analyse berechnet für
C25H29N5O2·1/4H2O: C 68,86, H 6,82, N 16,06. Gefunden: C
68,80, H 6,80, N 16,20.
-
BEISPIEL 32
-
4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-carbonsäurecyclohexylamid:
-
Hergestellt wie in Beispiel 4 unter
Verwendung von Cyclohexylisocyanat in 79%iger Ausbeute, Fp. 180–182°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,1 (m,
3H), 1,3 (m, 2H), 1,8 (m, 3H), 2,0 (m, 2H), 2,48 (m, 4H), 2,63 (m,
2H), 2,82 (m, 2H), 3,36 (m, 4H), 3,63 (m, 1H), 4,30 (d, J = 5, 1H,
NH), 4,54 (bs, 2H, NH), 6,41 (d, J = 8, 1H), 7,03 (d, J = 8,
1H), 7,25 (m, 2H), 7,46 (t, J = 8, 1H), 7,82 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 25,1,
25,7, 33,3, 34,0, 43,7, 49,4, 52,8, 60,2, 106,9, 110,7, 126,9, 137,6,
138,4, 140,6, 155,9, 157,0, 158,2.
MS (%): 408 (Stamm + 1,55),
283 (100), 224 (50), 197 (60), 119(44).
Analyse berechnet für C24H33N5O·1/4H2O: C 69,96, H 8,19, N 17,00. Gefunden: C
70,13, H 8,32, N 17,19.
-
BEISPIEL 33
-
4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-carbonsäurephenylester:
-
Hergestellt wie in Beispiel 4 unter
Verwendung von Chlorameisensäurephenylester
in 19%iger Ausbeute, Fp. 102– 104°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,57 (m,
4H), 2,69 (m, 2H), 2,83 (m, 2H), 3,6–3,8 (m, 4H), 4,52 (bs, 2H,
NH), 6,42 (d, J = 8, 1H), 7,1–7,4 (m,
7H), 7,48 (t, J = 8, 1H), 7,85 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
33,3, 44,0, 44,5, 52,5, 53,0, 60,2, 107,0, 110,7, 121,7, 125,3,127,0,
128,9, 129,3, 137,7, 138,4, 140,6, 151,4, 153,7, 155,95, 158,2.
MS
(%): 403 (Stamm + 1, 100), 219 (90), 197 (77).
Analyse berechnet
für C29H26N4O2: C 71,62, H 6,51, N 13,92. Gefunden: C
71,23, H 6,55, N 14,01.
-
BEISPIEL 34
-
6-(4-{2-[4-(1-Phenyl-1H-imidazol-2-yl)piperazin-1-yl]ethyl}phenyl)pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von (N-Phenylimidazol-2-yl)piperazin in 63%iger Ausbeute,
Fp. 140–142°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,49 (m,
4H), 2,60 (m, 2H), 2,76 (m, 2H), 3,07 (m, 4H), 4,55 (bs, 2H, NH), 6,39 (d, J = 8, 1H), 6,84
(s, 2H), 7,01 (d, J = 7, 1H), 7,22 (m, 2H), 7,3–7,6 (m, 6H), 7,80 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 33,3,
49,6, 52,7, 60,6, 106,9, 110,6, 118,3, 123,8, 125,4, 126,8, 127,2,
128,9, 129,4, 137,6, 138,3, 140,75, 151,3, 156,0, 158,3.
MS
(%): 425 (Stamm + 1, 100), 241 (33), 197 (40), 184 (32), 172 (55),
160 (38).
Analyse berechnet für C26H28N6·1/4H2O: C 72,79, H 6,70, N 19,59. Gefunden: C
72,63, H 6,56, N 19,66.
-
BEISPIEL 35
-
6-[4-(2-Phenethylaminoethyl)phenyl]pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von Benzylamin in 38%iger Ausbeute, Fp. 212–215°C als das
Hydrochloridsalz.
1H-NMR (CD3OD, δ)
Hydrochloridsalz: 3,04 (m, 2H), 3,14 (m, 2H), 3,30 (m, 4H), 6,99
(d, J = 8, 1H), 7,17 (d, J = 7, 1H), 7,2–7,4 (m, 5H), 7,55 (m, 2H),
7,83 (m, 2H), 7,97 (m, 1H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
33,0, 33,4, 111,9, 112,9, 128,3, 128,9, 129,8, 130,0, 131,1, 132,0,
137,8, 141,7, 145,9, 147,9, 156,8.
MS (%): 318,3009 (Stamm
+ 1, 100, berechnet 318,19702).
Analyse berechnet für C21H23N3·2HCl·H2O: C 61,77, H 6,66, N 10,29. Gefunden: C
61,49, H 6,67, N 10,35.
-
BEISPIEL 36
-
1-(3-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-ylphenyl]ethyl}-3-azabicyclo[3.1.0]hex-6-yl)3-phenylharnstoff:
-
Hergestellt aus der Endverbindung
in Beispiel 2 unter Verwendung von Phenylisocyanat in 67%iger Ausbeute,
Fp. 192– 194°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,59 (m,
2H), 2,52 (m, 2H), 2,65 (m, 2H), 2,78 (m, 2H), 3,30 (m, 2H), 3,34
(m, 1H), 6,50 (d, J = 8, 1H), 6,97 (m, 2H), 7,2–7,4 (m, 6H), 7,48 (t, J =
8, 1H), 7,74 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ):
25,8, 31,8, 35,9, 55,9, 58,5, 108,5, 111,2, 120,4, 123,6, 128,0,
129,8, 129,9, 139,1, 139,7, 140,7, 142,1, 157,2, 158,9, 160,9.
MS
(%): 414 (Stamm + 1, 100), 226 (40), 149 (81), 127 (63).
Analyse
berechnet für
C25H27N5O:
C 72,61, H 6,58, N 16,94. Gefunden: C 72,34, H 6,24, N 17,00.
-
BEISPIEL 37
-
(3-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}-3-azabicyclo[3.1.0]hex-6-yl)dimethylamin:
-
Hergestellt aus der Endverbindung
von Beispiel 2 unter Verwendung von Formaldehyd in Ameisensäure bei
80°C für 2,5 h
in 56,5%iger Ausbeute als ein amorpher Feststoff.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
1,47 (m, 2H), 1,89 (m, 1H), 2,31 (s, 6H), 2,41 (m, 2H), 2,66 (m,
2H), 2,74 (m, 2H), 3,08 (m, 2H), 4,52 (bs, 2H, NH), 6,42 (d, J = 8, 1H), 7,05 (d, J = 7,
2H), 7,24 (m, 2H), 7,47 (t, J = 8, 1H), 7,83 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 24,8,
35,3, 45,1, 48,3, 55,0, 57,4, 106,8, 110,7, 459,7, 128,8, 137,5,
138,3, 141,1, 156,1, 158,2.
MS (%): 323 (Stamm + 1, 7), 167
(35), 149 (100), 113 (37).
Analyse berechnet für C20H26N4·3HCl·H2O: C 53,40, H 6,45, N 12,45. Gefunden: C
53,44, H 7,03, N 12,32.
-
BEISPIEL 38
-
N-(3-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl)ethyl}-3-azabicyclo[3.1.0)hex-6-yl)-2-(4-fluorphenyl)acetamid
-
Hergestellt aus der Endverbindung
in Beispiel 2 unter Verwendung von 4-Fluorphenylessigsäure unter Kuppeln
vermittelt durch N-Ethyl,N-(3-dimethylaminopropyl)carbodiimid in
38%iger Ausbeute, Fp. 161–163°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,42 (m,
2H), 2,36 (m, 2H), 2,63 (m, 2H), 2,70 (m, 2H), 2,88 (m, 1H), 3,15
(m, 2H), 3,45 (s, 2H), 4,51 (bs, 2H, NH5,49
(bs, 1H, NH), 6,42 (d, J =
8, 1H), 7,0–7,3
(m, 7H), 7,46 (t, J = 8, 1H), 7,80 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
24,3, 30,5, 35,1, 42,8, 54,4, 56,7, 106,9, 110,7, 115,6, 115,9,
126,7, 128,8, 130,8, 130,9, 137,4, 138,3, 141,0, 156,0, 158,2, 160,4,
163,7, 171,5.
MS (%): 431 (Stamm + 1, 100), 226 (33), 197 (60),
109(60).
Analyse berechnet für C26H27FN4O·1/2H2O: C 71,05, H 6,42, N 12,75. Gefunden: C
71,14, H 6,53, N 12,60.
-
BEISPIEL 39
-
6-(4-{2-[4-(3-Phenylallyl)piperazin-1-yl)ethyl}phenyl)pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von (3-Phenylallyl)piperazin in 67%iger Ausbeute, Fp. 249–255°C (Hydrochloridsalz).
1H-NMR das Hydrochloridsalz (CDCl3/MeOD, δ):
3,27 (m, 2H), 3,56 (m, 2H), 3,7–4,0
(m, 8H), 4,08 (d, J = 7, 2H), 6,34 (m, 2H), 6,95 (m, 2H), 7,11 (d,
J = 7, 1H), 7,33 (m, 2H), 7,51 (m, 3H), 7,79 (m, 2H), 7,93 (dd,
J = 7,8, 1H).
13C-NMR (CDCl3, δ):
27,1, 31,1, 57,0, 58,1, 59,9, 112,0, 113,2, 116,5, 128,4, 1218,5,
128,8, 129,0, 131,9, 136,4, 141,0, 143,2, 145,8, 147,8, 150,3, 156,8.
MS
(%): 399 (Stamm + 1, 54), 149 (77), 119 (93), 117 (100).
Analyse
berechnet für
C26H30N4·3HCl·1/2H2O: C 60,41, H 6,63, N 10,84. Gefunden: C
60,79, H 6,65, N 10,67.
-
BEISPIEL 40
-
6-(4-{2-[4-(3-Phenylpropyl)piperazin-1-yl]ethyl}phenyl)pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von (3-Phenylpropyl)piperazin in 64%iger Ausbeute, Fp.
258–264°C (Hydrochloridsalz).
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,83 (qn,
J = 8, 2H), 2,54 (m, 2H), 2,6–2,8
(m, 12H), 2,83 (m, 2H), 4,47 (bs, 2H, NH), 6,42 (d, J = 8, 1H),
7,05 (d, J = 7, 1H), 7,1–7,3
(m, 7H), 7,46 (t, J = 8, 1H), 7,82 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
28,6, 33,3, 33,7, 53,2, 58,0, 60,3, 65,8, 106,8, 110,7, 125,8, 126,8,
128,3, 128,4, 128,9, 137,6, 138,3, 140,9, 142,1, 156,1, 158,2.
MS
(%): 401 (Stamm + 1, 10), 167 (21), 149 (100), 113 (24).
Analyse
berechnet für
C26H32N4·3HCl·5/2H2O: C 56,27, H 7,26, N 10,10. Gefunden: C
56,35, H 7,47, N 9,72.
-
BEISPIEL 41
-
4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-carbonsäure-(3,4-dimethylphenyl)amid:
-
Hergestellt wie in Beispiel 4 unter
Verwendung von 3,4-Dimethylphenylisocyanat in 90%iger Ausbeute, Fp.
122– 125°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,15 (s,
3H), 2,18 (s, 3H), 2,47 (m, 4H), 2,65 (m, 2H), 2,85 (m, 2H), 3,55
(m, 4H), 4,55 (bs, 2H, NH), 6,35 (s, 1H), 6,42 (d, J = 8, 1H), 7,0–7,3 (m,
5H), 7,47 (t, J = 8, 1H), 7,82 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
19,0, 19,9, 33,2, 44,1, 52,8, 60,1, 104,0, 110,7, 117,7, 121,7,
126,9, 128,9, 129, 131,4, 136,6, 137,0, 137,6, 138,4, 140,6, 155,2,
155,9, 158,2.
MS (%): 430 (Stamm + 1, 41), 283 (100), 246 (58),
197 (81), 99 (76).
Analyse berechnet für C26H31N3
5O:
C 72,70, H 7,27, N 16,30. Gefunden: C 72,51, H 7,33, N 16,06.
-
BEISPIEL 42
-
1-(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperizin-1-yl)-2-(4-chlorphenyl)ethanon:
-
Hergestellt wie in Beispiel 5 unter
Verwendung von 4-Chlorphenylessigsäure in 38%iger
Ausbeute, Fp. 205°C
(Zers., Hydrochloridsalz).
1H-NMR (CDCl3, δ):
2,37 (m, 2H), 2,49 (m, 2H), 2,59 (m, 2H), 2,62 (m, 2H), 3,45 (m,
2H), 3,6 (m, 2H), 3,67 (s, 2H), 4,86 (bs, 2H, NH), 6,42 (d, J = 8, 1H), 7,01 (d, J = 7,
1H), 7,1–7,3
(m, 6H), 7,47 (dd, J = 7,8, 1H), 7,79 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
33,1, 40,0, 41,7, 45,9, 52,6, 53,0, 59,8, 107,2, 110,7, 127,0, 128,5,
128,8, 130,0, 130,8, 122,7, 133,5, 137,3, 138,6, 140,5, 155,6, 158,2,
169,0.
MS (%): 435 (Stamm + 1, 100), 251 (49), 197 (61), 119
(62).
Analyse berechnet für
C25H27N4ClO·1/4H2O: C 68,33, H 6,31, N 12,75. Gefunden: C
68,59, H 6,13, N 12,53.
-
BEISPIEL 43
-
8-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}-3-benzyl-1,3,8-triazaspiro[4.5]decan-2,4-dion:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 3-Benzyl-1,3,8-triazaspiro[4.5]decan-2,4-dion
(hergestellt wie in WO 95/12577 (1995) beschrieben) in 42%iger Ausbeute,
Fp. 190°C
(Zers., als das Hydrochloridsalz).
1H-NMR
(CDCl3, δ):
1,62 (m, 2H), 2,11 (m, 2H), 2,23 (m, 2H), 2,63 (m, 2H), 2,82 (m,
2H), 2,95 (m, 2H), 4,50 (bs, 2H, NH),
4,63 (s, 2H), 6,41 (d, J = 8, 1H), 7,04 (d, J = 7, 1H), 7,2–7,4 (m,
7H), 7,46 (dd, J = 7,8, 1H), 7,83 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
33,2, 33,4, 42,1, 49,0, 60,1, 60,2, 106,9, 110,7, 126,9, 127,8,
128,3, 128,7, 128,9, 136,1, 167,7, 138,4, 140,7, 155,9, 156,8, 158,2,
176,0.
MS (%): 456 (Stamm + 1, 100), 272 (81), 197 (79), 119
(35).
Analyse berechnet für
C27H29N5O2·1/2H2O (analysiert als die freie Base): C 69,81,
H 6,51, N 15,07. Gefunden: C 69,94, H 6,52, N 15,00.
-
BEISPIEL 44
-
3-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}-3-azabicyclo[3.2.1]oct-8-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 2 unter
Verwendung von 3-Azabicyclo[3.2.1]oct-8-ylamin-t-butylcarbamat, gefolgt
von Entfernung der t-Butylcarbamatgruppe in 83%iger Ausbeute, Fp.
235°C (Zers.,
als das Hydrochloridsalz).
1H-NMR (CDCl3, δ):
1,69 (m, 4H), 1,82 (m, 2H), 2,59 (m, 6H), 2,75 (m, 2H), 2,97 (m,
1H), 4,53 (bs, 2H, NH), 6,39 (d, J = 8, 1H), 7,03 (d, J = 7, 1H),
7,24 (m, 2H), 7,43 (dd, J = 7, 8, 1H), 7,82 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 26,9,
33,2, 39,2, 52,1, 54,1, 59,7, 106,8, 110,65, 126,6, 128,9, 139,3,
138,3, 141,6, 156,1, 158,2.
MS (%): 323 (Stamm + 1, 10), 167
(24), 149 (100), 113 (27).
Analyse berechnet für C20H26N4·HCl·7/4H2O·CH2Cl2: C 53,06, H
6,89, N 11,79.
Gefunden: C 53,35, H 7,07, N 11,79.
-
BEISPIEL 45
-
4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-carbonsäure-m-tolylamid:
-
Hergestellt wie in Beispiel 3 unter
Verwendung von 3-Tolylisocyanat
in 85%iger Ausbeute, Fp. 88–94°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,30 (s,
3H), 2,52 (m, 4H), 2,64 (m, 2H), 2,83 (m, 2H), 3,50 (m, 4H), 4,54
(bs, 2H, NH), 6,42 (d, J = 8, 1H), 6,48 (s, 1H), 6,83 (d, J = 7,
1H), 7,04 (d, J = 7, 1H), 7,1–7,3
(m, 4H), 7,47 (t, J = 8, 1H), 7,83 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
21,5, 33,2, 44,1, 52,8, 60,1, 107,0, 110,7, 117,1, 120,8, 123,9,
126,9, 128,7, 128,9, 137,7, 138,4, 138,7, 138,9, 140,6, 155,1, 155,9,
158,2.
MS (%): 416 (Stamm + 1, 33), 283 (100), 232 (60), 197
(95).
Analyse berechnet für
C25H29N5O:
C 72,26, H 7,03, N 16,85. Gefunden: C 72,08, H 7,08, N 16,74.
-
BEISPIEL 46
-
(3-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}-3-azabicyclo[3.1.0]hex-6-yl)phenethylamin:
-
Hergestellt unter Verwendung des
Endprodukts von Beispiel 2 durch Reaktion mit Phenylacetaldehyd und
Natriumcyanoborhydrid in Methanol in 41%iger Ausbeute, Fp. 165°C (Zers.,
als das Hydrochloridsalz).
1H-NMR (CDCl3, δ):
1,43 (m, 2H), 2,4 (m, 3H), 2,6 (m, 2H), 2,8 (m, 4H), 2,92 (m, 2H),
3,09 (m, 2H), 4,51 (bs, 2H, NH),
6,41 (d, J = 8, 1H), 7,04 (d, J = 7, 1H), 7,1–7,3 (m, 7H), 7,43 (t, J =
8, 1H), 7,82 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ):
24,4, 35,0, 36,1, 39,0, 50,6, 55,0, 57,3, 106,9, 110,7, 126,1, 126,8,
128,5, 128,7, 128,9, 137,6, 138,35, 140,0, 140,7, 156,0, 158,2.
HRMS
(%): Berechnet für
C26H30N4:
399,2549. Gefunden: 399,2534.
-
BEISPIEL 47
-
4-{2-14-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-carbonsäurebenzylamid:
-
Hergestellt wie in Beispiel 3 unter
Verwendung von Benzylisocyanat in 60%iger Ausbeute, Fp. 172–175°C.
1H-NMR (MeOD, CDCl3, δ): 2,48 (m,
4H), 2,63 (m, 2H), 2,80 (m, 2H), 3,39 (m, 4H), 4,37 (s, 2H), 4,61
(bs für NH2, teilweise ausgetauscht), 5,03 (m, NH,
teilweise ausgetauscht), 6,41 (d, J = 8, 1H), 6,99 (d, J = 7, 1H), 7,1–7,3 (m,
7H), 7,45 (t, J = 8, 1H), 7,76 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
33,1, 43,6, 44,8, 52,8, 60,1, 107,1, 110,8, 126,9, 127,3, 127,7,
128,6, 128,9, 137,7, 138,5, 139,3, 140,5, 155,9, 157,7, 158,3.
MS
(%): 416 (Stamm + 1, 60), 283 (100), 232 (56), 197 (80), 99 (70).
Analyse
berechnet für
C26H29N5O·1/4H2O: C 71,49, H 7,28, N 16,67. Gefunden: C
71,45, H 7,06, N 16,67.
-
BEISPIEL 48
-
6-[4-(2-{4-[1-(4-Fluorphenyl)-1H-tetrazol-5-yl]piperazin-1-yl}ethyl)phenyl]pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von [(4-Fluorphenyl)-1H-tetrazol-5-yl]piperazin in 20%iger
Ausbeute, Fp. 185–187°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,58 (m,
4H), 2,67 (m, 2H), 2,81 (m, 2H), 3,28 (m, 4H), 4,51 (bs, 2H, NH),
6,45 (d, J = 8, 1H), 7,06 (d, J = 7, 1H), 7,2–7,3 (m, 4H), 7,49 (t, J =
8, 1H), 7,60 (m, 2H), 7,85 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
33,2, 48,7, 52,1, 60,0, 106,9, 110,7, 116,8, 117,1, 125,8, 125,9,
126,9, 128,9, 131,0, 137,7, 138,4, 140,4, 155,9, 157,6, 158,2, 161,1,
164,5.
MS (%): 445 (Stamm + 1, 85), 197 (80), 119 (100), 103
(84).
Analyse berechnet für
C24H25N8F:
C 64,85, H 5,67, N 25,21. Gefunden: C 64,63, H 5,75, N 25,36.
-
BEISPIEL 49
-
6-(4-{2-[4-cis-(4-Phenylcyclohexyl)piperazin-1-yl]ethyl}phenyl)pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von cis-(4-Phenylcyclohexyl)piperazin in 46%iger Ausbeute,
Fp. 127–130°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,58 (m,
4H), 1,95 (m, 4H), 2,27 (m, 1H), 2,6–2,8 (m, 10H), 2,83 (m, 2H),
4,50 (bs, 2H, NH), 6,42 (d,
J = 8, 1H), 7,06 (d, J = 7, 1H), 7,2–7,3 (m, 7H), 7,47 (t, J =
8, 1H), 7,85 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ):
28,0, 28,4, 33,4, 42,8, 49,8, 53,8, 59,1, 60,5, 106,9, 110,7, 125,7,
126,8, 127,1, 128,2, 128,9, 129,2, 137,6, 138,3, 141,0, 147,1, 156,1,
158,2.
MS (%): 441 (Stamm + 1, 59), 257 (75), 197 (40), 91
(100).
Analyse berechnet für
C29H36N4O·1/4H2O: C 78,25, H 8,27, N 12,59. Gefunden: C
78,30, H 8,22, N 12,70.
-
BEISPIEL 50
-
6-(4-{2-[4-trans-(4-Phenylcyclohexyl)piperazin-1-yl]ethyl}phenyl)pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von trans-(4-Phenylcyclohexyl)piperazin in 54%iger Ausbeute,
Fp. 178–180°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,49 (m,
4H), 2,03 (m, 4H), 2,47 (m, 2H), 2,65 (m, 8H), 2,85 (m, 2H), 4,50
(bs, 2H, NH), 6,42 (d, J = 8, 1H), 7,05 (d, J = 7, 1H), 7,1–7,2 (m,
7H), 7,47 (t, J = 8, 1H), 7,84 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
28,9, 33,3, 33,5, 44,1, 49,1, 53,5, 60,4, 63,3, 106,9, 110,7, 126,0,
126,8, 126,9, 128,3, 128,9, 137,6, 138,3, 140,9, 146,9, 156,0, 158,2.
MS
(%): 441 (Stamm + 1, 89), 257 (90), 197 (40), 91 (100).
Analyse
berechnet für
C28H36N4O·1/4H2O: C 78,25, H 8,27, N 12,59. Gefunden: C
77,98, H 8,25, N 12,60.
-
BEISPIEL 51
-
(3-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}-3-azabicyclo[3.1.0]hex-6-yl)-(3-phenylpropyl)aminhydrochloridsalz:
-
Hergestellt aus der Endverbindung
in Beispiel 2 unter Verwendung von 3-Phenylpropionaldehyd über reduktive
Aminierung unter Verwendung von Natriumcyanoborhydrid in Methanol
in 27%iger Ausbeute, Fp. 160–163°C, als das
Hydrochloridsalz aus 1,2-Dichlorethan.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
1,44 (m, 2H), 1,83 (qn, 2H), 2,43 (m, 3H), 2,6–2,8 (m, 8H), 3,09 (m, 2H),
4,54 (bs; 2H, NH), 6,43 (d, J = 8, 1H), 7,07 (d, J = 7, 1H), 7,1–7,3 (m,
7H), 7,48 (t, J = 8, 1H), 7,85 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
24,4, 31,5, 33,6, 35,2, 39,0, 49,1, 55,0, 57,3, 106,8, 110,7, 125,8,
126,7, 128,3, 128,4, 128,9, 137,5, 138,3, 141,0, 142,1, 156,1, 158,2.
MS
(%): 413 (Stamm + 1, 70), 226 (73), 197 (66), 91 (100).
Analyse
berechnet für
C27H32N4·2HCl·2H2O·1/2C2H4Cl2:
C 58,90, H 7,06, N 9,81.
Gefunden: C 59,19, H 7,18, N 9,46.
-
BEISPIEL 52
-
2-(3-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}-3-azabicyclo[3.1.0]hex-6-ylamino)acetamid:
-
Hergestellt aus der Endverbindung
in Beispiel 2 unter Verwendung von Jodacetamid in 39,5%iger Ausbeute,
Fp. 140°C
(Zers.).
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,51 (m,
2H), 2,41 (m, 1H), 2,50 (m, 2H), 2,65 (m, 2H), 2,75 (m, 2H), 3,05
(m, 2H), 3,25 (s, 2H), 6,49 (d, J = 8, 1H), 6,96 (d, J = 7, 1H),
7,24 (m, 2H), 7,48 (dd, J = 7,8, 1H), 7,74 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 25,3,
35,7, 40,6, 56,1, 58,6, 60,1, 108,5, 111,1, 128,0, 129,8, 139,2,
139,7, 141,9, 157,1, 161,0, 177,0.
HRMS (%): 352 (Stamm + 1,
43), 155(47), 119 (100), 103 (54).
-
BEISPIEL 53
-
6-[4-(2-{4-[2-(4-Fluorphenyl)ethyl]piperazin-1-yl}ethyl)phenyl]pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von (4-Fluor)phenethylpiperazin in 35%iger Ausbeute, Fp.
165– 167°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,5–2,7 (m,
12H), 2,7–2,9
(m, 4H), 4,51 (bs, 2H, NH), 6,42 (d, J = 8, 1H), 6,95 (m, 2H), 7,05
(d, J = 8, 1H), 7,14 (m, 2H), 7,25 (m, 2H), 7,47 (t, J = 8, 1H),
7,83 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ):
32,8, 33,3, 53,1, 60,3, 60,5, 106,9, 110,7, 115,0, 115,3, 126,8,
128,9, 130,0, 130,1, 135,9, 136,0, 137,6, 138,3, 140,9, 156,1, 158,2,
159,8, 163,0.
MS (%): 405 (Stamm + 1, 92), 221 (100), 197 (53),
123 (75).
Analyse berechnet für C25H29FN4·1/4H2O: C 72,61, H 7,31, N 13,55. Gefunden: C
72,74, H 7,05, N 13,22.
-
BEISPIEL 54
-
6-(4-{2-[4-(1-Methyl-2-phenylethyl)piperazin-1-yl]ethyl}phenyl)pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 1-Methyl-2-phenylethylpiperazin
in 30%iger Ausbeute, Fp. 252– 256°C als das
Hydrochloridsalz.
1H-NMR (CDCl3, δ):
0,95 (d, J = 6, 3H), 2,41 (m, 1H), 2,5–2,7 (m, 10H), 2,83 (m, 3H),
3,04 (m, 1H), 4,54 (bs, 2H, NH), 6,41 (d, J = 8, 1H), 7,04 (d, J
= 7, 1H), 7,1–7,3
(m, 7H), 7,46 (t, J = 8, 1H), 7,84 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
14,4, 33,4, 39,3, 48,3, 53,6, 60,4, 61,3, 106,9, 110,7, 125,8, 126,9,
127,0, 128,2, 128,9, 129,3, 137,6, 138,3, 140,6, 140,9, 156,1, 158,3.
MS
(%): 401 (Stamm + 1, 64), 309 (35), 217 (40), 197 (34), 91 (100).
Analyse
berechnet für
C26H32N4·3HCl·H2O: C 59, 15, H 7,06, N 10,61. Gefunden:
C 59,07, H 7,22, N 10,46.
-
BEISPIEL 55
-
6-(4-{2-[4-(1,2,3,4-Tetrahydronaphthalin-2-yl)piperazin-1-yl]ethyl}phenylpyridin-2-ylamin
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 4-(1,2,3,4-Tetrahydronaphthalin-2-yl)piperazin
in 33%iger Ausbeute, Fp. > 220°C als das
Hydrochloridsalz.
1H-NMR (CDCl3, δ):
1,65 (m, 1H), 2,15 (m, 1H), 2,6–3,0
(m, 17H), 4,52 (bs, 2H, NH), 6,41 (d, J = 8, 1H), 7,09 (m, 5H),
7,26 (m, 2H), 7,46 (t, J = 8, 1H), 7,84 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
26,1, 29,4, 32,0, 33,3, 49,1, 53,5, 60,3, 60,4, 106,9, 110,7, 125,7,
125,8, 126,9, 128,5, 128,9, 129,5, 135,9, 136,4, 137,6, 138,3, 140,9,
156,1, 158,2.
MS (%): 413 (Stamm + 1, 30), 229 (65), 197 (30),
131 (100).
Analyse berechnet für C27H32N4·3HCl:
C 62,13, H 6,76, N 10,73. Gefunden: C 62,44, H 7,11, N 10,49.
-
BEISPIEL 56
-
N-(1-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}pyrrolidin-3-yl)-2-(4-fluorphenyl)acetamid:
-
Hergestellt aus (1-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}pyrrolidin-3-yl)-2-amin
unter Verwendung von 4-Fluorphenylessigsäure unter
Kuppeln vermittelt durch N-Ethyl,N-(3-dimethylaminopropyl)carbodiimid
in 55%iger Ausbeute, Fp. 90°C
(Zers.).
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,54 (m,
2H), 2,24 (m, 3H), 2,53 (m, 1H), 2,72 (m, 2H), 2,79 (m, 2H), 2,98
(m, 1H), 4,5 (m, 2H), 6,19 (m, 1H), 6,40 (d, J = 8, 1H), 7,02 (m,
3H), 7,20 (m, 4H), 7,46 (t, J = 8, 1H), 7,82 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 32,1,
34,6, 42,7, 48,6, 52,8, 57,2, 60,6, 107,0, 110,7, 115,5, 115,7,
126,9, 128,8, 130,8, 130,9, 137,8, 138,4, 140,2, 155,8, 158,3, 160,8,
163,2, 170,2.
MS (%): 419 (Stamm + 1, 43), 391 (38), 167 (40),
149 (100), 119 (46), 113 (73).
HRMS: Berechnet für C25H28N4OF:
419,2247. Gefunden: 419,2266.
-
BEISPIEL 57
-
8-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}-3-phenethyl-1,3,8-triazaspiro[4.5]decan-2,4-dion:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 3-Phenethyl-1,3,8-triazaspiro[4.5]decan-2,4-dion in
45%iger Ausbeute, Fp. 176–180°C als das
Hydrochloridsalz.
1H-NMR (CDCl3, δ):
1,51 (m, 2H), 2,02 (m, 2H), 2,23 (m, 2H), 2,63 (m, 2H), 2,82 (m,
2H), 2,92 (m, 4H), 3,73 (t, J = 7, 2H), 4,54 (bs, 2H, NH), 6,42
(d, J = 8, 1H), 7,05 (m, 2H), 7,2–7,3 (m, 5H), 7,47 (t, J =
8, 1H), 7,83 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ):
33,2, 33,3, 33,8, 39,5, 49,0, 59,7, 60,1, 106,9, 110,7, 126,6, 126,9,
128,5, 128,9, 129,0, 137,7, 138,4, 140,7, 156,0, 156,8, 158,3, 176,1.
MS
(%): 470 (Stamm + 1, 70), 360 (67), 340 (100), 338 (75), 332 (55).
Analyse
berechnet für
C28H31N5O2·1/2H2O: C 70, 27, H 6,74, N 14,63. Gefunden:
C 70,16, H 6,65, N 14,85.
-
BEISPIEL 58
-
8-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}-8-azabicyclo[3.2.1]oct-3-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 8-Azabicyclo[3.2.1]oct-3-ylamin
als der Carbaminsäure-t-butylester,
gefolgt von Schutzgruppenentfernung unter Verwendung von Trifluoressigsäure in 67%iger Ausbeute,
Fp. > 300°C als das
Hydrochloridsalz.
1H-NMR (CDCl3, δ):
1,45 (m, 4H), 1,54 (m, 2H), 1,68 (m, 2H), 1,91 (m, 2H), 2,63 (m,
2H), 2,78 (m, 2H), 2,93 (m, 1H), 3,29 (m, 2H), 4,50 (bs, 2H, NH),
6,39 (d, J = 8, 1H), 7,03 (d, J = 7, 1H), 7,24 (m, 2H), 7,45 (t,
J = 8, 1H), 7,81 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ):
26,9, 35,6, 41,2, 43,0, 53,3, 58,8, 106,8, 110,7, 126,7, 128,9,
137,5, 138,3, 141,1, 156,0, 158,2.
MS (%): 323 (Stamm + 1,
23), 197 (25), 149 (36), 109 (57), 95 (100).
Analyse berechnet
für C20H26N4·HCl·3/2H2O·CH2Cl2: C 53,57, H
6,85, N 11,90. Gefunden: C 53,90, H 7,09, N 12,14.
-
BEISPIEL 59
-
4-Amino-1-{2-[4-(6-aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperidin-4-carbonsäurebenzylamid:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 4-Aminopiperidin-4-carbonsäurebenzylamid,
Fp. > 240°C (Zers.)
als das Hydrochloridsalz.
1H-NMR (CDCl3, δ):
1,47 (m, 2H), 2,36 (m, 4H), 2,64 (m, 2H), 2,87 (m, 2H), 2,92 (m,
2H), 4,42 (d, J = 6, 2H), 4,47 (s, 2H), 6,42 (d, J = 8, 1H), 7,05
(d, J = 7, 1H), 7,2–7,4
(m, 7H), 7,47 (t, J = 8, 1H), 7,83 (m, 2H), 8,02 (bs, 1H, NH).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
33,1, 34,8, 43,2, 48,9, 55,1, 60,3, 107,1, 110,9, 126,9, 127,3,
127,6, 128,6, 128,9, 137,7, 138,5, 140,5, 156,0, 158,3, 177,0.
MS
(%): 430 (Stamm + 1, 100), 197 (47), 133 (962).
Analyse berechnet
für C26H31N5O·HCl·5/4H2O·CH2Cl2: C 56,55, H
6,42, N 12,21. Gefunden: C 56,88, H 6,84, N 12,09.
-
BEISPIEL 60
-
6-(4-{2-[4-(2-Aminoethyl)piperazin-1-yl]ethyl}phenyl)pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von (2-Aminoethyl)piperazin als der Carbaminsäure-t-butylester,
gefolgt von Schutzgruppenentfernung unter Verwendung von Trifluoressigsäure in Methylenchlorid
in 90%iger Ausbeute als ein hygroskopischer Feststoff als das Trifluoracetatsalz.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,93 (m,
2H), 2,3–2,5
(m, 14H), 2,81 (m, 2H), 4,50 (bs, 2H, NH), 6,40 (d, J = 8, 1H),
7,03 (d, J = 7, 1H), 7,23 (m, 2H), 7,45 (t, J = 8, 1H), 7,81 (m,
2H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 33,3,
53,2, 60,4, 106,9, 110,7, 126,8, 128,9, 137,6, 138,3, 140,9, 156,0,
158,2.
MS (%): 326 (Stamm + 1, 8), 167 (25), 149 (100), 133
(45), 119 (28), 113 (25).
HRMS. Berechnet für C19H27N5: 326, 2345.
Gefunden: 326,2340.
-
BEISPIEL 61
-
2-Amino-1-(4-{2-[4-(6-aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-3-phenylpropan-1-on:
-
Hergestellt aus der Titelverbindung
in Beispiel 3B unter Verwendung von t-BOC-Phenylalanin unter Kuppeln,
vermittelt durch N-Ethyl,N-(3-dimethylaminopropyl)carbodiimid in
68%iger Ausbeute, gefolgt von Schutzgruppenentfernung unter Verwendung
von Trifluoressigsäure
in Methylenchlorid in 78%iger Ausbeute, Fp. 230°C (Zers.) als das Hydrochloridsalz
aus Ethylether.
1H-NMR (CDCl3, δ):
1,89 (m, 1H), 2,31 (m, 2H), 2,50 (m, 3H), 2,74 (m, 3H), 2,90 (m
1H), 3,10 (m, 1H), 3,31 (m, 1H), 3,5–3,7 (m, 2H), 3,94 (m, 1H),
4,59 (bs, 2H, NH), 6,39 (d, J = 8, 1H), 7,02 (d, J = 7, 1H), 7,1–7,3 (m,
7H), 7,44 (t, J = 8, 1H), 7,82 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
33,1, 41,9, 45,2, 52,5, 52,8, 59,9, 107,0, 110,6, 126,9, 128,6,
128,8, 129,4, 137,6, 137,7, 138,3, 140,5, 155,8, 158,3, 173,0.
MS
(%): 430 (Stamm + 1, 23), 167 (26), 149 (100), 133 (72), 113 (25).
HRMS:
Berechnet für
C26H31N5O·3HCl·5/4H2O: C 56,19, H 6,99, N 11,70. Gefunden: C
56,55, H 6,73, N 11,32.
-
BEISPIEL 62
-
1-(1-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperidin-4-yl)-3-phenylharnstoff:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 4-(Phenylureido)piperidin,
Fp. > 280°C als das
Hydrochloridsalz.
1H-NMR (CDCl3, δ):
1,41 (m, 2H), 1,93 (m, 2H), 2,17 (m, 2H), 2,585 (m, 2H), 2,79 (m,
2H), 2,92 (m, 2H), 3,60 (m, 1H), 6,39 (d, J = 8, 1H), 6,92 (m, 2H),
7,2–7,4
(m, 7H), 7,42 (t, J = 8, 1H), 7,69 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, MeOD, δ): 31,9, 32,8, 46,2, 52,4, 60,1,
107,3, 110,9, 119,0, 122,4, 127,0, 128,8, 137,8, 138,6, 139,3, 140,0,
155,6, 155,9, 158,5.
MS (%): 416 (Stamm + 1, 78), 323 (52),
232 (50), 197 (100), 133 (82), 119 (79), 103 (69).
Analyse
berechnet für
C25H29N5O·2HCl·1/2H2O·3/4CH2Cl2: C 55,11, H
6,02, N 12,48. Gefunden: C 55,34, H 6,05, N 12,14.
-
BEISPIEL 63
-
1-(1-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperidin-4-yl)-3-benzylharnstoff:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 4-(Benzylureido)piperidin
in 24%iger Ausbeute, Fp. 120°C
(Zers.) als das Hydrochloridsalz.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
1,42 (m, 2H), 1,93 (m, 2H), 2,16 (m, 2H), 2,58 (m, 2H), 2,7–2,9 (m,
4H), 3,60 (m, 1 H), 4,32 (d, J = 5, 2H), 4,48 (bs, 2H, NH), 4,90
(m, 1H), 6,41 (d, J = 8, 1H), 7,03 (d, J = 7, 1H), 7,1–7,3 (m,
7H), 7,46 (t, J = 8, 1H), 7,81 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
32,7, 33,4, 44,5, 47,1, 52,3, 60,2, 106,9, 110,8, 126,9, 127,3,
127,5, 128,6, 128,9, 137,7, 138,6, 139,2, 140,6, 156,0, 157,5, 158,2.
MS
(%): 430 (Stamm + 1, 10), 155 (50), 135 (28), 119 (100), 103 (55).
Analyse
berechnet für
C26H31N5O·2HCl·H2O: C 60,00, H 6,78, N 13,45. Gefunden: C
60,23, H 6,57, N 13,29.
-
BEISPIEL 64
-
N-(1-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl)piperidin-4-yl)-2-(4-fluorphenyl)acetamid:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 4-((4-Fluorphenyl)acetamido)piperidin
in 35%iger Ausbeute, Fp. 170°C
(Zers.) als das Hydrochloridsalz.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
1,37 (m, 2H), 1,88 (m, 2H), 2,14 (m, 2H), 2,59 (m, 2H), 2,77 (m,
2H), 2,83 (m, 2H), 3,50 (s, 2H), 3,79 (m, 1H), 4,46 (bs, 2H, NH),
5,23 (d, J = 7, 1H), 6,42 (d, J = 8, 1H), 7,02 (m, 3H), 7,2–7,3 (m,
5H), 7,46 (dd, J = 7,8, 1H), 7,81 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
32,0, 33,5, 43,0, 46,5, 52,2, 60,2, 106,9, 110,7, 115,7, 115,95,
126,8, 128,9, 130,8, 130,9, 137,6, 138,3, 140,7, 156,0, 158,2, 170,0.
MS
(%): 433 (Stamm + 1, 70), 155 (48), 119 (100), 103 (61).
Analyse
berechnet für
C26H29N9OF·2HCl·3/4H2O: C 60,17, H 6,31, N 10,80. Gefunden: C
60,56, H 6,24, N 10,75.
-
BEISPIEL 65
-
6-(4-{2-(4-Aminopiperidin-1-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 4-(t-Butoxycarbonylamino)piperidin,
gefolgt von Deblockieren mit Trifluoressigsäure in Methylenchlorid bei
Raumtemperatur in 100%iger Ausbeute, Fp. 190–195°C als das Trifluoracetatsalz.
1H-NMR (TFA-Salz, CDCl3, δ): 1,99 (m,
2H), 2,28 (m, 2H), 3,17 (m, 4H), 3,41 (m, 2H), 3,50 (m, 1H), 3,78
(m, 2H), 6,96 (d, J = 8, 1H), 7,14 (d, J = 7, 1H), 7,52 (m, 2H),
7,78 (m, 2H), 7,95 (dd, J = 7,8, 1H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
28,5, 31,1, 46,7, 46,8, 51,9, 112,0, 112,9, 128,9, 131,1, 132,3,
141,3, 145,8, 148,1, 156,8.
MS (%): 297 (Stamm + 1, 100), 197
(50), 133 (52).
Analyse berechnet für C18H34N4·3 (C2HF3O2)·H2O: C 43,91, H 4,45, N 8,53. Gefunden: C
43,82, H 4,11, N 8,48.
-
BEISPIEL 66
-
4-Amino-1-{2-[4-(6-aminopyridin-2-1)phenyl]ethyl}piperidin-4-carbonsäuremorpholinamid:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 4-Aminopiperidin-4-carbonsäuremorpholinamid
in 13%iger Ausbeute, Fp. > 280°C als das
Hydrochloridsalz.
1H-NMR (CDCl3, δ):
2,2–2,4
(m, 4H), 2,57 (m, 2H), 2,79 (m, 2H), 2,8–2,9 (m, 4H), 3,5–3,7 (m,
8H), 4,48 (bs, 2H), 6,41 (d, J = 8, 1H), 7,04 (d, J = 7, 1H), 7,24
(m, 2H), 7,46 (t, J = 8, 1H), 7,81 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
33,4, 34,0, 37,0, 56,4, 49,9, 60,3, 61,3, 67,1, 106,9, 110,7, 126,8,
128,9, 137,0, 138,3, 156,0, 158,2 (Carbonylkohlenstoff nicht sichtbar
in diesem Scan).
MS (%): 410 (Stamm + 1, 12), 242 (100)
Analyse
berechnet für
C25H29N5O·2HCl·1/2H2O·3/4CH2Cl2: C 55,11, H
6,02, N 12,48. Gefunden: C 55,34, H 6,05, N 12,14.
-
BEISPIEL 67
-
4-Amino-1-{2-[4-(6-aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperidin-4-carbonsäurepyrrolidinamid:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 4-Aminopiperidin-4-carbonsäurepyrrolidinamid
in 39%iger Ausbeute, Fp. 220°C
(Zers.) als das Hydrochloridsalz.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
1,8 (bs, 6H), 2,51 (m, 4H), 2,59 (m, 2H), 2,79 (m, 2H), 3,4–3,6 (m,
4H), 3,8 (bs, 4H), 4,51 (bs, 2H), 6,39 (d J = 8, 1H), 7,02 (d, J
= 7, 1H), 7,22 (m, 2H), 7,46 (t, J = 8, 1H), 7,80 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 33,4,
35,6, 45,4, 48,0, 59,8, 56,1, 60,4, 106,9, 110,7, 126,8, 128,9,
137,6, 138,3, 141,0, 156,0, 158,2, 173,8.
FAB MS (%): 394 (Stamm
+ 1, 28), 197 (38), 149 (63), 133 (100).
Analyse berechnet
für C23H31N5O·HCl·1/4H2O·CH2Cl2: C 55,50, H
6,64, N 13,48. Gefunden: C 55,79, H 6,85, N 13,10.
-
BEISPIEL 68
-
6-{4-[2-(3-Aminopyrrolidin-1-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 3-(t-Butoxycarbonylamino)pyrrolidin,
gefolgt von Schutzgruppenentfernung unter Verwendung von Trifluoressigsäure in Methylenchlorid
bei Raumtemperatur in 92%iger Ausbeute, Fp. 135°C (Zers.) als das Hydrochloridsalz.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,4–1,5 (m,
3H), 2,16 (m, 1H), 2,37 (m, 1H), 2,52 (m, 1H), 2,7–2,9 (m,
6H), 3,51 (m, 1H), 4,53 (bs, 2H, NH), 6,42 (d, J = 8, 1H), 7,05
(d,J = 7, 1H), 7,27 (m, 2H), 7,47 (t, J = 8, 1H), 7,84 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 35,2,
35,3, 51,0, 53,3, 58,0, 64,1, 106,8, 110,7, 126,8, 128,8, 137,6,
138,3, 141,0, 156,1, 158,2.
MS (%): 283 (Stamm + 1, 100), 197
(37), 99 (75).
Analyse berechnet für C17H22N4·3HCl·H2O: C 49,83, H 6,64, N 13,67. Gefunden: C
49,94, H 6,89, N 13,29.
-
BEISPIEL 69
-
1-(1-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}pyrrolidin-3-yl)benzylharnstoff:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von Phenylisocyanat in 53,5%iger Ausbeute, Fp. 130°C (Zers.)
als das Hydrochloridsalz aus Methylenchlorid/Ether.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,64 (m,
1H), 2,22 (m, 2H), 2,46 (m, 1H), 2,69 (m, 2H), 2,79 (m, 4H), 2,97
(m, 1H), 4,25 (bs, 1H, NH),
4,54 (bs, 2H, NH), 5,94 (bs,
1H, NH), 6,40 (d, J = 8, 1H),
6,9–7,0
(m, 3H), 7,2–7,3
(m, 5H), 7,46 (t, J = 8, 1H), 7,80 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
32,3, 34,7, 49,4, 53,1, 57,3, 61,0, 107,1, 110,8, 119,9, 122,8,
126,9, 128,8, 129,0, 137,6, 138,5, 139,3, 140,6, 155,8, 156,0, 158,4.
MS
(%)%): 402 (Stamm + 1, 97), 197 (48), 155 (48), 133 (100), 119 (78),
103 (48).
Analyse berechnet für C29H27N5O·2HCl·1/2C4H10O·1/2CH2Cl2: C 57,46, H
6,37, N 12,64. Gefunden: C 57,74, H 6,35, N 12,44.
-
BEISPIEL 70
-
1-(1-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}pyrrolidin-3-yl)-3-benzylharnstoff:
-
Hergestellt aus Beispiel 1 unter
Verwendung von Benzylisocyanat in 42%iger Ausbeute, Fp. 90°C (Zers.)
als das Hydrochloridsalz aus Methylenchlorid/Ether.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,65 (m,
1H), 2,19 (m, 2H), 2,45 (m, 1H), 2,6–2,8 (m, 6H), 2,95 (m, 1H),
4,17 (m, 1H), 4,28 (d, J = 6, 2H), 4,52 (m, 2H, NH), 5,27 (m, 1H),
6,40 (d, J = 8, 1H), 7,01 (d, J = 7, 1H), 7,2–7,3 (m, 7H), 7,45 (t, J =
8, 1H), 7,79 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ):
32,4, 34,7, 44,3, 49,7, 53,0, 57,2, 61,0, 107,0, 110,7, 126,8, 127,1,
127,5, 128,5, 128,8, 137,6, 138,4, 139,5, 140,5, 155,9, 157,8, 158,2.
MS
(%): 416 (Stamm + 1, 100), 197 (52), 133 (63), 119 (55), 91 (65).
Analyse
berechnet für
C21H29N5O·2HCl·1/2C4H10O·1/2CH2Cl2: 1/2H2O: C 57,25, H 6,64, N 12,14. Gefunden: C 56,
93, H 6, 64, N 11,74.
-
BEISPIEL 71
-
1-(1-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}pyrrolidin-3-yl)-3-cyclohexylharnstoff:
-
Hergestellt aus Beispiel 1 unter
Verwendung von Cyclohexylisocyanat in 27%iger Ausbeute, Fp. 120°C (Zsrs.)
als das Hydrochloridsalz aus Methylenchlorid/Ether.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,02 (m,
3H), 1,26 (m, 3H), 1,50 (m, 1H), 1,60 (m, 3H), 1,83 (m, 2H), 2,56
(m, 1H), 2,69 (m, 2H), 2,79 (m, 2H), 2,91 (m, 1H), 3,47 (m, 1H),
4,18 (m, 1H), 5,50, (m, 1H), 6,38 (d, J = 8, 1H), 6,99 (d, J = 7,
1H), 7,19 (m, 2H), 7,42 (d, J = 8, 1H), 7,79 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 25,0,
25,6, 32,3, 33,9, 34,7, 48,7, 49,4, 53,1, 57,5, 61,1, 107,0, 110,6,
126,9, 128,8, 137,7, 138,3, 140,4, 155,8, 157,4, 158,4.
MS
(%): 408 (Stamm + 1, 95), 309 (62), 197 (100), 133 (61).
Analyse
berechnet für
C24H33N5O·2HCl·1/2C4H10O·1/2CH2Cl2· 5/4H2O: C 54,64, H 7,53, N 12,02. Gefunden: C 54,52,
H 7,28, N 12,00.
-
BEISPIEL 72
-
{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}-(3-benzyl-3-azabicyclo[3.1.0)hex-6-yl)amin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 3-Benzyl-3-azabicyclo[3.1.0]hex-6-amin
in 19%iger Auskeute als einen braunen Feststoff als das Hydrochloridsalz.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,42 (m,
2H), 2,38 (m, 2H), 2,51 (m, 1H), 2,84 (m, 2H), 2,94 (m, 4H), 3,55
(s, 2H), 4,52 (bs, 2H, NH), 6,41 (d, J = 8, 1H), 7,04 (d, J = 8,
1H), 7,2–7,3
(m, 7H), 7,46 (t, J = 8, 1H), 7,83 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
24,3, 35,7, 38,7, 50,5, 54,4, 59,1, 106,9, 110,7, 126,8, 126,9,
128,2, 128,6, 128,9, 137,7, 138,4, 139,5, 140,4, 156,0, 158,2.
MS
(%): 385 (Stamm + 1, 20), 155 (64), 119 (100).
keine – Analyse
berechnet für
C23H31N5O·HCl·1/4H2O·CH2Cl2: C 55,50, H
6,64, N 13,48. Gefunden: C 55,79, H 6,85, N 13,10.
-
BEISPIEL 73
-
4-Amino-1-{2-[4-(6-aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperidin-4-carbonsäurephenethylamid:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 4-Aminopiperidin-4-carbonsäurephenethylamid
in 12%iger Ausbeute, Fp. 215–219°C (Zers.)
als das Hydrochloridsalz.
1H-NMR (CDCl3, δ):
1,31 (m, 2H), 1,80 (bs, 2H), 2,25 (m, 4H), 2,62 (m, 2H), 2,8–3,0 (m,
6H), 3,48 (m, 2H), 4,49 (bs, 2H, NH), 6,41 (d, J = 8, 1H), 7,04
(d, J = 7, 1H), 7,2–7,4
(m, 7H), 7,46 (t, J = 8, 1H), 7,82 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
33,4, 35,0, 35,8, 40,4, 49,0, 55,2, 60,4, 106,9, 110,7, 126,4, 126,8,
128,5, 128,8, 128,9, 137,6, 138,3, 139,1, 140,9, 156,0, 158,2, 176,9.
MS
(%): 444 (Stamm + 1, 15), 197 (54), 133 (100).
Analyse berechnet
für C27H33N5O·3HCl:
C 58,65, H 6,56, N 12,66. Gefunden: C 58,29, H 6,97, N 12,28.
-
BEISPIEL 74
-
{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}-(3-benzyl-3-azabicyclo[3.3.1]non-9-yl)amin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von (3-Benzyl-3-azabicyclo[3.3.1)non-9-yl)amin in 24%iger
Ausbeute, Fp. 190°C
(Zers.) als das Hydrochloridsalz als ein Gemisch von Endo- und Exoisomeren.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,44 (m,
2H), 1,76 (m, 4H), 2,37 (m, 2H), 2,55 (m, 2H), 2,86 (s, 4H), 2,94
(m, 2H), 3,28 und 3,27 (Singuletts, 2H, Endo- und Exoisomere in
rohem 1 : 1-Verhältnis, N-Benzyl
CH2-Gruppe), 4,47 (bs, 2H, NH), 6,44 (dd, J = 2,8, 1H), 7,07 (dd, J
= 3,7, 1H), 7,1–7,3
(m, 7H), 7,47 (dt, J = 2,8, 1H), 7,86 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
21,2, 24,5, 32,3, 33,0, 47,8, 53,1, 60,2, 63,5, 63,8, 106,9, 110,7,
126,2, 126,6, 126,9, 128,1, 128,2, 128,6, 128,7, 128,9, 129,0, 138,3,
139,0, 141,0, 158,0, 159,0.
MS (%): 427 (Stamm + 1, 68), 91
(100).
Analyse berechnet für
C28H34N3·3HCl·1/2H2O: C 61,71, H 7,03, N 10,28. Gefunden: C
61,86, H 7,19, N 9,97.
-
BEISPIEL 75
-
6-{4-[2-(3-Aminopiperidin-1-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 3-(t-Butoxycarbonylamino)piperidin
in 100%iger Ausbeute gemäß der Kondensation
mit (6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]-2-chlorethan und Deblockieren mit
Trifluoressigsäure
in Methylenchlorid, Fp. 150°C
(Zers.) als das Hydrochloridsalz.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
1,20 (m, 1H), 1,42 (m, 1H), 1,62 (m, 1H), 1,85 (m, 1H), 2,31 (td,
J = 2,9, 1H), 2,51 (m, 2H), 2,79 (m, 2H), 2,86 (m, 3H), 3,08 (m,
1H), 4,52 (bs, 2H, NH), 6,39 (dd, J = 1,8, 1H), 7,02 (, dd, J =
1,7, 1H), 7,23 (m, 2H), 7,44 (td, J = 1,8, 1H), 7,81 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 25,1,
31,8, 36,3, 46,6, 48,1, 52,4, 54,75, 106,9, 110,7, 126,9, 128,9,
137,7, 138,3, 140,5, 156,0, 158,2.
MS (%): 297 (Stamm + 1,
57), 135 (40), 119 (100), 103 (62).
Analyse berechnet für C18H29N4·3HCl·H2O·1/2CH2Cl2: C 51,70, H
6,80, N 13,03. Gefunden: C 51,90, H 6,64, N 12,59.
-
BEISPIEL 76
-
N-(3-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl)-3-azabicyclo[3.3.1]non-9-yl)benzamid,
Antiisomer:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 3-Azabicyclo[3.3.1]non-9-yl)benzamid,
Antiisomer, in 18%iger Ausbeute, Fp. 185°C (Zers.) als das Hydrochloridsalz.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,35 (m,
1H), 1,71 (m, 4H), 1,95 (m, 2H), 2,4–2,5 (m, 5H), 2,79 (m, 2H),
3,04 (m, 2H), 4,10 (m, 1H), 4,53 (bs, 2H, NH), 6,41 (dd, J – 1,8, 1H),
6,42 (m, 1H), 7,05 (dd, J = 1,7, 1H), 7,25 (m, 2H), 7,4–7,5 (m,
4H), 7,75 (m, 2H), 7,84 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
20,6, 25,3, 32,9, 33,5, 51,4, 59,5, 59,9, 106,8, 110,6, 126,6, 126,8,
128,6, 158,9, 131,3, 135,1, 137,3, 138,3, 141,5, 156,1, 158,2, 166,9.
MS
(%): 441 (Stamm + 1, 41), 149 (75), 119 (100).
Analyse berechnet
für C28H32N4O·2HCl·1/2H2O·1/4(C4H10O) C 64,38, H
6,99, N 10,36. Gefunden: C 64,49, H 6,43, N 9,91.
-
BEISPIEL 77
-
N-(3-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}-3-azabicyclo[3.3.1]non-9-yl)benzamid,
Synisomer:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 3-Azabicyclo[3.3.1]non-9-yl)benzamid,
Synisomer, in 9%iger Ausbeute als einen hygroskopischen Feststoff
als das Hydrochloridsalz.
1H-NMR (CDCl3, δ):
1,37 (m, 1H), 1,81 (m, 4H), 2,00 (m, 2H), 2,33 (m, 1H), 2,51 (m,
4H), 2,83 (m, 4H), 4,04 (m, 1H), 4,48 (bs, 2H, NH), 6,42 (dd, J
= 1,8, 1H), 7,05 (dd, J = 1,7, 1H), 7,24 (m, 2H), 7,4–7,5 (m,
4H), 7,74 (m, 2H), 7,82 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
20,3, 31,9, 33,4, 33,7, 50,8, 53,8, 60,5, 107,1, 110,7, 126,7, 126,8,
128,6, 128,9, 131,3, 135,1, 137,0, 138,6, 141,4, 155,6, 158,1, 166,6.
MS
(%): 441 (Stamm + 1, 5), 391 (10), 167 (23), 149 (100).
Analyse
berechnet für
C28H32N4O·HCl·1/2CH2Cl2·1/2(C4H10O) C 65,82, H
7,06, N 10,07. Gefunden: C 66,20, H 6,80, N 10,10.
-
BEISPIEL 78
-
6-{4-[2-(4-Benzhydrylpiperazin-1-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 4-Benzhydrylpiperazin
in 54%iger Ausbeute, Fp. 170°C
(Zers.) als das Hydrochloridsalz.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
2,45 (m, 4H), 2,56 (m, 4H), 2,61 (m, 2H), 2,82 (m, 2H), 4,24 (s,
1H), 4,54 (bs, 2H, NH), 6,37
(d, J = 8, 1H), 7,04 (d, J = 8, 1H), 7,19 (m, 2H), 7,26 (m, 6H),
7,42 (m, 5H), 7,85 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
33,4, 51,9, 52,0, 53,5, 60,4, 106,8, 110,6, 126,8, 126,9, 128,0,
128,5, 128,9, 137,6, 138,3, 141,0, 142,8, 156,0, 158,3.
MS
(%): 449 (Stamm + 1, 17), 253 (12), 167 (100), 149 (14).
Analyse
berechnet für
C30H32N4·2HCl·1/4CH2Cl2: C 66,94, H
6,41, N 10,32. Gefunden: C 66,57, H 6,22, N 10,17.
-
BEISPIEL 79
-
6-{4-[2-(4-Benzhydrylpiperidin-1-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 4-Benzhydrylpiperidin
in 24%iger Ausbeute, Fp. 175°C
(Zers.) als das Hydrochloridsalz.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
1,32 (m, 2H), 1,56 (m, 2H), 2,11 (m, 2H), 2,14 (m, 1H), 2,61 (m,
2H), 2,83 (m, 2H), 2,99 (m, 2H), 3,50 (d, J = 11, 1H), 4,46 (bs,
2H, NH), 6,41, (dd, J = 0,5,
8, 1H), 7,04 (dd, J = 0,5, 7,5, 1H), 7,14 (m, 2H), 7,2– 7,3 (m,
10H), 7,46 (t, J = 8, 1H), 7,82 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
31,2, 33,4, 39,5, 53,9, 58,9, 60,6, 106,9, 110,7, 126,2, 126,8,
128,0, 128,5, 128,9, 138,3, 143,7, 156,0, 158,2.
MS (%): 448
(Stamm + 1, 100), 264 (32), 149 (70).
Analyse berechnet für C31H33N3·2HCl·1/4CH2Cl2: C 69,28, H
6,60, N 7,76. Gefunden: C 68,96, H 6,48, N 7,36.
-
BEISPIEL 80
-
3-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}-3-azabicyclo[3.3.1]non-9-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 3-Azabicyclo[3.3.1]non-9-ylamin-t-butylcarbamat, gefolgt
von Schutzgruppenentfernung unter Verwendung von Trifluoressigsäure in Methylenchlorid
in 85%iger Ausbeute als ein niedrig schmelzender Feststoff als das
Hydrochloridsalz.
1H-NMR (CDCl3, δ):
1,28 (m, 1H), 1,48 (m, 2H), 1,61 (bs, 2H), 1,82 (m, 2H), 2,26 (m,
2H), 2,35 (m, 1H), 2,46 (t, J = 7, 2H), 2,78 (m, 3H), 3,02 (m, 2H),
4,46 (bs, 2H, NH), 6,41 (dd,
J = 0,5,8, 1H), 7,05 (d, J = 0,6,7, 1H), 7,24 (m, 2H), 7,46 (t,
J = 8, 1 H), 7,82 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
20,9, 24,1, 33,7, 36,1, 52,8, 60,2, 106,7, 110,7, 126,6, 128,9,
137,2, 138,3, 141,7, 156,2, 158,1.
MS (%): 337 (Stamm + 1,
13), 279 (14), 167 (30), 149 (100), 113 (39).
Analyse berechnet
für C21H28N4·2HCl·1/2CH2Cl2: (C4H10O): C 58,23, H 7,86, N 10,65. Gefunden:
C 58,15, H 7,31, N 10,72.
-
BEISPIEL 81
-
3-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}-3-azabicyclo[3.1.0]hexan-6-carbonsäureethylester:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 3-Azabicyclo[3.1.0]hexan-6-carbonsäureethylester in
18%iger Ausbeute als ein niedrig schmelzender Feststoff als das
Hydrochloridsalz.
1H-NMR (CDCl3, δ):
1,23 (t, J = 7, 3H), 1,93 (bs, 2H), 1,99 (bs, 1H), 2,40 (d, J =
9, 1H), 2,65 (m, 2H), 2,71 (m, 2H), 3,12 (d, J = 9, 2H), 4,49 (bs,
2H, NH), 6,40 (d, J = 8, 1H), 7,04 (d, J = 7,5, 1H), 7,21 (m, 2H),
7,45 (t, J = 7,5, 1H), 7,81 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
14,3, 21,8, 26,3, 35,1, 54,4, 56,4, 30,2, 106,8, 110,7, 126,7, 128,8,
137,5, 138,3, 141,0, 156,1, 158,2, 173,9.
MS (%): 352 (Stamm
+ 1, 5), 167 (22), 149 (100), 113 (20).
Analyse berechnet für C21H25N3O2·2HCl:
C, H, N. Gefunden: C, H, N
-
BEISPIEL 82
-
3-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}-3-azabicyclo[3.1.0]hexan-6-carbonsäure:
-
Hergestellt durch Hydrolyse von Beispiel
81 unter Verwendung von 2 N Salzsäure bei 70°C für 8 h in 83%iger Ausbeute als
ein niedrig schmelzender Feststoff als das Hydrochloridsalz.
1H-NMR (HCl-Salz, CDCl3, δ): 2,18 (s,
2H), 2,31 (m, 2H), 3,28 (s, 1H), 3,4–3,6 (m, 4H), 3,89 (m, 2H),
6,96 (m, 1H), 7,15 (m, 1H), 7,53 (m, 2H), 7,79 (m, 2H), 7,94 (m,
1H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 24,3,
29,2, 31,5, 38,8, 55,7, 110,7, 111,6, 124,7, 127,6, 128,5, 130,0,
130,6, 131,0, 140,0, 144,6, 146,4, 155,4, 167,9.
MS (%): 324
(Stamm + 1, 3), 279 (11), 167 (25), 149 (100), 129 (12), 113 (27).
HRMS
berechnet für
C19H22N3O2 (Stamm + 1): 324, 1712. Gefunden: 324,1717.
-
BEISPIEL 83
-
3-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}-3-azabicyclo[3.1.0]hex-6-ylamin
(Antiisomer):
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 3-Azabicyclo[3.1.0]hex-6-ylamin
(Antiisomer)-t-butylcarbamat, gefolgt von Schutzgruppenentfernung
unter Verwendung von Trifluoressigsäure in Methylenchlorid in 79%iger
Ausbeute als das Hydrochloridsalz aus Ethylether.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
1,34 (m, 2H), 1,90 (bs, 2H), 2,29 (t, J = 7, 1H), 2,63 (m, 2H),
2,69 (m, 2H), 2,76 (m, 2H), 3,09 (d, J = 9, 2H), 4,52 (bs, 2H),
6,41 (d, J = 8, 1H), 7,04 (d, J = 8, 1H), 7,22 (m, 2H), 7,45 (t,
J = 8, 1H), 7,82 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ):
19,9, 34,4, 35,4, 52,7, 57,0, 106,8, 110,7, 126,7, 128,8, 137,5,
138,3, 141,2, 156,1, 158,2.
FAB MS (%): 295 (Stamm + 1, 3),
279 (10), 167 (20), 149 (100), 129 (6), 113 (25).
Analyse berechnet
für C18H22N4·2HCl·1/4CH2Cl2·1/2(C4H10O)·5/4H2O: C 54,27, H 7,20, N 12,50. Gefunden: C 53,92,
H 6,83, N 12,19.
-
BEISPIEL 84
-
(3-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}-3-azabicyclo[3.1.0]hex-6-yl)-(4-methylpiperazin-1-yl)methanon:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von 3-Azabicyclo[3.1.0]hex-6-yl)-(4-methylpiperazin-1-yl)methanon
in 14%iger Ausbeute als das Hydrochloridsalz.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
1,94 (bs, 2H), 2,09 (bs, 1 H), 2,2– 2,4 (m, 8H), 2,27 (s, 3H),
2,68 (m, 2H), 2,73 (m, 2H), 3,11 (m, 2H), 3,61 (m, 4H), 4,49 (bs,
2H), 6,41 (d, J = 8, 1H), 7,03 (d, J = 8, 1H), 7,21 (m, 2H), 7,45
(t, J = 8, 1H), 7,81 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
19,7, 25,6, 35,1, 41,8, 45,5, 46,0, 54,5, 54,7, 55,3, 56,7, 106,9,
110,7, 126,7, 1228,8, 137,5, 138,3, 140,9, 156,0, 158,0, 171,1.
MS
(%): 406 (Stamm + 1, 3), 391 (20), 167 (18), 149 (100), 113 (19).
Analyse
berechnet für
C24H31N5O·3HCl·2H2O·5/4(C4H10O): C 54,12,
H 7,91, N 10,88. Gefunden: C 53,97, H 7,57, N 10,56.
-
BEISPIEL 85
-
2-(4-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}piperazin-1-yl)-1-phenylethanol:
-
Hergestellt aus Beispiel 16 unter
Verwendung von Natriumborhydrid in Methanol bei Raumtemperatur für 2 h in
98,5%iger Ausbeute, Fp. 235°C
(Zers.) als das Hydrochloridsalz.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
2,51 (m, 6H), 2,63 (m, 4H), 2,82 (m, 4H), 4,10 (bs, 1H), 4,54 (bs,
2H), 4,74 (m, 1H), 6,39 (d, J = 8, 1H), 7,05 (d, J = 8, 1H), 7,2–7,4 (m,
7H), 7,45 (t, J = 8, 1H), 7,84 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
33,4, 53,3, 60,3, 66,2, 68,8, 106,9, 110,7, 125,9, 126,9, 127,5,
128,4, 128,9, 137,7, 138,3, 140,8, 142,2, 156,0, 158,3.
MS
(%): 403 (Stamm + 1, 100), 295 (54), 219 (41), 197 (76), 113 (35),
97 (89).
Analyse berechnet für C25H30N4O·3HCl·1/2H2O: C 57,64, H 6,58, N 10,76. Gefunden: C
57,66, H 6,45, N 10,77.
-
BEISPIEL 86
-
6-(4-{2-[4-(2-Amino-2-phenylethyl)piperazin-1-yl]ethyl}phenyl)pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt aus Beispiel 16 durch
Bilden des Oximmethylethers mit O-Methylhydroxylaminhydrochlorid in
unter Rückfluss
erhitztem Methanol, gefolgt von Reduktion unter Verwendung von Boranmethylsulfid
in unter Rückfluss
erhitztem Tetrahydrofuran in 54%iger Ausbeute als das Hydrochloridsalz.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,2–2,9 (m,
14H), 4,12 (m, 1H), 4,52 (bs, 2H), 6,39 (d, J = 8, 1H), 7,03 (d,
J = 7, 1H), 7,2–7,4
(m, 7H), 7,45 (t, J = 7, 1H), 7,81 (m, 2H).
MS (%): 402 (Stamm
+ 1, 6), 149 (100), 119 (47).
HRMS berechnet für C25H32N5 (Stamm
+ 1): 402,2658. Gefunden: 402,2657.
-
BEISPIEL 87
-
9-{2-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)phenyl]ethyl}-3-oxa-9-azabicyclo[3.3.1]non-7-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von Nt-Butoxycarbonyl-3-oxa-9-azabicyclo[3.3.1]non-7-ylamin
in 9,5%iger Ausbeute, gefolgt von Entfernung der t-Butoxycarbonylgruppe
unter Verwendung von Trifluoressigsäure in Methylenchlorid bei
Raumtemperatur in 88%iger Ausbeute als das Hydrochloridsalz.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,36 (m,
2H), 2,36 (m, 2H), 2,46 (b s, 2H), 2,70 (m, 4H), 2,81 (m, 2H), 3,14
(m, 1H), 3,68 (m, 2H), 3,87 (m, 2H), 4,51 (bs, 2H), 6,40 (d,J =
8, 1H), 7,04 (d, J = 7, 1H), 7,23 (m, 2H), 7,45 (t, J = 8, 1H), 7,82
(m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 31,5,
34,5, 42,1, 51,4, 53,9, 69,8, 106,9, 110,7, 126,7, 129,0, 137,6,
138,3, 140,9, 156,0, 158,0.
FAB MS (%): 339 (Stamm + 1, 46),
322 (51), 197 (65), 149 (74), 119 (100), 103 (77), 98 (74).
Analyse
berechnet für
C20H26N4O·3HCl·H2O·3/2(C4H10O): C 54,12,
H 8,04, N 9,71. Gefunden: C 54,31, H 7,63, N 9,37.
HRMS berechnet
für C20H27N4O
{Stamm + 1): 339,2184. Gefunden: 339,2155.
-
BEISPIEL 88
-
6-{4-[2-(4-Amino-2,6-dimethylpiperidin-1-yl)ethyl)phenyl}pyridin-2-ylamin
(cis-Diastereomer):
-
A. N-Benzyl-2,6-dimethylpiperidin-4-on:
-
Zu einem mit Kühler und N2-Einlass
ausgestatteten 500-ml-Rundkolben wurden 40 g (0,28 Mol) 1,3-Acetondicarbonsäure, 24,8
g (0,64 Mol) Acetaldehyd und 60 ml Wasser gegeben. Zu dem erhaltenen
Gemisch wurden langsam 30 ml (0,28 Mol) Benzylamin innerhalb 30
Minuten gegeben, der pH-Wert wurde auf 4–5 eingestellt und das Reaktionsgemisch über Nacht
bei Raumtemperatur gerührt.
Nach Filtration wurde der Reaktions-pH-Wert mit 6 N Natriumhydroxid
auf 10 eingestellt und mit Essigsäureethylester extrahiert. Die
organische Schicht wurde mit Salzlösung gewaschen, getrocknet
und eingedampft und der erhaltene Rückstand an Kieselgel unter
Verwendung von Hexan/Essigsäureethylester
als Elutionsmittel chromatographiert unter Bereitstellung der beiden
Isomeren:
trans-Isomer: 10,1 g (16,5%) Öl.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
1,07 (d, J = 7, 6H), 2,17 (m, 2H), 2,47 (m, 2H), 3,25 (m, 2H), 3,75
(Abq, J = 14, Dn = 110, 2H), 7,23 (m, 1H),
7,29 (m, 2H), 7,37 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
17,4, 47,4, 51,3, 51,8, 126,9, 128,2, 128,3, 140,2, Carbonylkohlenstoff
nicht sichtbar in diesem Scan.
MS (%): 218 (Stamm + 1, 100).
cis-Isomer:
3,31 g (5,4%) Öl.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,13 (d,
J = 6, 6H), 2,32 (m, 4H), 3,10 (m, 2H), 3,83 (s, 2H), 7,21 (m, 1H),
7,30 (m, 2H), 7,39 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
21,5, 47,1, 50,0, 57,3, 126,5, 127,6, 128,2, 141,0, Carbonylkohlenstoff
nicht sichtbar in diesem Scan.
MS (%): 218 (Stamm + 1, 100).
-
B. N-Benzyl-2,6-dimethylpiperidin-4-onmethoxim
(cis-Isomer):
-
Zu einem mit Kühler und N2-Einlass ausgestatteten
100-ml-Rundkolben wurden 3,31 g (15,2 mMol) N-Benzyl-2,6-dimethylpiperidin-4-on,
cis-Isomer, 2,1 g (24,3 mMol) Methoximhydrochlorid, 3,4 ml (24,3
mMol) Triethylamin und 50 ml Methanol gegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde 24 h unter Rückfluss
erhitzt, gekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wurde in Wasser/Essigsäureethylester
aufgenommen und die organische Schicht abgetrennt, mit Salzlösung gewaschen,
getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde an Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/Essigsäureethylester chromatographiert
unter Bereitstellung von 1,5 g (40%) eines Öls.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
1,10 (m, 6H), 1,92 (m, H), 2,11 (m, 1H), 2,29 (m, H), 2,80 (m, 1H),
2,87 (m, 1H), 2,92 (m, 1H), 3,78 (s, 2H), 3,81 (s, 3H), 7,19 (m,
1H), 7,28 (m, 2H), 7,36 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
16,5, 16,6, 31,6, 37,8, 49,65, 50,6, 52,3, 61,1, 126,7, 128,2, 140,6,
157,3.
APCI MS (%): 247 (Stamm + 1, 100).
-
C. N-Benzyl-2,6-dimethylpiperidin-4-amin
(cis-Isomer):
-
Zu einem mit Kühler und N2-Einlass
ausgestatteten 100-ml-Rundkolben wurden 1,5 g (6,1 mMol) N-Benzyl-2,6-dimethylpiperidin-4-onmethoxim
(cis-Isomer), 60 ml trocknes Tetrahydrofuran und 15 ml (30 mMol)
einer 2,0 M-Lösung
von Boranmethylsulfid in Tetrahydrofuran gegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde 24 h unter Rückfluss
erhitzt, gekühlt
und das Lösungsmittel
verdampft. Der Rückstand
wurde mit 60 ml Ethanol, 1,9 g (18,3 mMol) Natriumcarbonat und 1,5
g Cäsiumfluorid
behandelt. Das Reaktionsgemisch wurde 24 h unter Rückfluss
erhitzt, gekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wurde in Wasser/Essigsäureethylester
aufgenommen und die organische Schicht mit Salzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrock net und eingedampft unter Bereitstellung von 1,5 g (100%)
eines Öls.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,07 (d,
J = 6, 6H), 1,41 (m, 2H), 1,70 (m, 2H), 2,56 (m, 2H), 2,66 (m, 1H),
3,77 (s, 2H), 7,17 (m, 1H), 7,25 (m, 2H), 7,34 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 11,3,
21,7, 40,8, 44,4, 45,1, 48,5, 50,4, 52,5, 126,4, 128,1, 128,2, 141,2.
MS
(%): 219 (Stamm + 1, 100).
-
D. N-Benzyl-2,6-dimethylpiperidin-4-amin-t-butylcarbamat
(cis-Isomer):
-
Zu einem mit Kühler und N2-Einlass
ausgestatteten 100-ml-Rundkolben wurden 1,3 g (6,0 mMol) N-Benzyl-2,6-dimethylpiperidin-4-amin
(cis-Isomer), 1,3 g (6,0 mMol) Di-tbutyldicarbonat, 1,2 ml (8,9
mMol) Triethylamin und 50 ml Methylenchlorid gegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt,
dann mit wässriger
Zitronensäure,
Wasser und Salzlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde an Kieselgel
unter Verwendung von Methylenchlorid/Essigsäureethylester als Elutionsmittel
chromatographiert unter Bereitstellung von 1,6 g (84%) eines Öls.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,05 (d,
J = 6, 6H), 1,13 (q, J = 12, 2H), 1,42 (s, 9H), 1,87 (m, 2H), 2,59
(m, 2H), 3,5 (bs, 1H), 3,76 (s, 2H), 4,3 (m, 1H), 7,18 (m, 1H),
7,24 (m, 2H), 7,33 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
10,8, 21,6, 28,5, 37,6, 41,7, 44,2, 50,2, 52,7, 79,0, 126,5, 128,1,
128,2, 141,0, 155,3.
APCI MS (%): 319 (Stamm + 1, 100).
-
E. 2,6-Dimethylpiperidin-4-amin-t-butylcarbamat
(cis-Isomer):
-
Zu einem mit Kühler und N2-Einlass
ausgestatteten 100-ml-Rundkolben wurden 1,6 g (5,0 mMol) N-Benzyl-2,6-dimethylpiperidin-4-amin-t-butylcarbamat
(cis-Isomer), 2,5 g Ammoniumformiat, 250 mg 10%iges Palladium-auf-Kohle
und 40 ml Ethanol gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 2 h unter
Rückfluss erhitzt,
gekühlt
und durch Celite mit Ethanol und Methylenchlorid filtriert. Das
Filtrat wurde eingedampft, der Rückstand
wurde in Essigsäureethylester/Wasser
aufgenommen, die organische Schicht abgetrennt, mit Salzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft unter Gewinnung eines niedrig schmelzenden
weißen
Feststoffs, 1,09 g (95,5 %).
1H-NMR
(CDCl3, δ):
0,81 (q, J = 11, 2H), 1,06 (d, J = 6, 6H), 1,41 (s, 9H), 1,91 (m,
2H), 2,72 (m, 2H), 3,5 (bs, 1H), 4,4 (m, 1H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
19,0, 22,8, 28,3, 37,5, 42,3, 43,7, 44,0, 47,6, 78,9.
MS (%):
229 (Stamm + 1, 62), 173 (100).
-
F. 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-((4-(4-t-butylcarboxamido-2,6-dimethylpiperidin-1-yl-carboxamido)methyl)phenyl))pyridin
-
Zu einem mit N2-Einlass
ausgestatteten 100-ml-Rundkolben wurden 1,3 g (4,4 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-((4-(carboxymethyl)phenyl))pyridin,
1,0 g (4,4 mMol) 2,6-Dimethylpiperidin-4-amin-t-butylcarbamat (cis-Isomer),
1,7 g (8,8 mMol) N-Ethyl-N-3-dimethylaminopropylcarbodiimid, 2,7
g (22 mMol) 4-Dimethylaminopyridin und 25 ml Dimethylformamid gegeben.
Das Reaktionsgemisch wurde 24 h bei Raumtemperatur gerührt, in
Essigsäureethylester/Wasser
aufgenommen und die organische Schicht abgetrennt, mit Salzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde an Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/Essigsäureethylester als Elutionsmittel
chromatographiert unter Bereitstellung von 1,8 g (79%) eines Schaums.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,89 (m,
8H), 1,35 (s, 9H), 2,1 (m, 2H), 2,16 (s, 6H), 3,4 (bs, 1H), 3,72
(s, 2H), 4,8 (m, 1H), 5,86 (s, 2H), 7,05 (d, J = 8, 1H), 7,28 (m,
2H), 7,68 (d, J = 8, 1H), 7,79 (t, J = 8, 1H), 7,98 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 13,4,
28,3, 35,6, 41,3, 44,1, 47,0, 60,2, 79,1, 106,9, 118,1, 119,65,
127,1, 128,4, 128,9, 136,7, 138,5, 151,5, 155,0, 156,4, 169,7.
APCI
MS (%): 517 (Stamm + 1, 65), 461 (100), 417 (32).
-
G. 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-((4-(4-amino-2,6-dimethylpiperidin-1-ylcarboxamido)methyl)phenyl))-pyridin:
-
Zu einem mit N2-Einlass
ausgestatteten 100-ml-Rundkolben
wurden 1,0 g (1,94 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-((4-(6-t-butylcarboxamido-2,6-dimethylpiperidin-4-ylcarboxamido)methyl)phenyl))pyridin,
100 ml Essigsäureethylester
gegeben und die Lösung
auf 0°C
gekühlt
und mit HCl gesättigt.
Das Reaktionsgemisch wurde 15 min bei Raumtemperatur gerührt, eingedampft
und der Rückstand
in 1 N Natriumhydroxidlösung
aufgenommen und mit Methylenchlorid extrahiert. Die organische Schicht
wurde mit Salzlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und eingedampft unter Gewinnung von 770
mg (95,5%) eines Schaums.
1H-NMR (CDCl3, δ):
1,18 (m, 2H), 1,22 (d, J = 7, 6H), 1,97 (m, 2H), 2,15 (s, 6H), 2,68
(m, 1H), 3,72 (s, 2H), 4,3 (bs, 2H), 5,86 (s, 2H), 7,06 (d, J =
8, 1H), 7,27 (m, 2H), 7,66 (d, J = 8, 1H), 7,79 (t, J = 8, 1H),
7,97 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ):
13,4, 24,3, 39,0, 41,6, 44,7, 47,1, 60,2, 106,9, 118,1, 119,7, 127,1,
128,45, 128,9, 136,7, 136,9, 138,5, 151,5, 156,3, 169,7.
MS
(%): 417 (Stamm + 1, 100).
-
H. 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-{4-[2-(4-amino-2,6-dimethylpiperidin-1-yl)ethyl]phenyl}pyridin
(cis-Diastereomer):
-
Zu einem mit Kühler, Septum und N2-Einlass
ausgestatteten 100-ml-Dreihalsrundkolben wurden 640 mg (4,8 mMol)
Aluminiumchlorid, 20 ml trockenes Tetrahydrofuran und nach Kühlen auf
0°C 11,2
ml (11,2 mMol) eine 1,0 M-Lösung
von Lithiumaluminiumhydrid in Tetrahydrofuran gegeben. Nach Rühren für 1 h bei 0°C wurde das
Reaktionsgemisch auf –78°C gekühlt und eine
Lösung
von 670 mg (1,6 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-((4-(4-amino-2,6-dimethylpiperidin-1-yl-carboxamido)methyl)phenyl))pyridin
in 10 ml trockenem Tetrahydrofuran zugegeben und das Rühren bei –78°C für 1Hfortgesetzt.
Das Reaktionsgemisch wurde dann auf Raumtemperatur erwärmt und über Nacht
gerührt.
Die Reaktion wurde vorsichtig mit verdünnter Salzsäure gestoppt, der pH-Wert mit
6 N Natriumhydroxidlösung
auf 10 eingestellt und mit Essigsäureethylester extrahiert. Die
organische Schicht wurde mit Salzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde an Kieselgel
unter Verwendung von Methanol/Methylenchlorid als Elutionsmittel
chromatographiert unter Gewinnung von 423 mg (66%) eines Öls.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,17 (m,
2H), 1,22 (d, J = 6, 6H), 1,81 (m, 2H), 1,95 (bs, 2H), 2,19 (s,
6H), 2,70 (m, 5H), 2,99 (m, 2H), 5,90 (s, 2H), 7,08 (d, J = 8, 1H),
7,22 (m, 2H), 7,68 (d, J = 8, 1H), 7,81 (t, J = 8, 1H), 7,97 (m,
2H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 13,4,
21,0, 45,1, 48,1, 48,6, 49,4, 49,9, 53,4, 106,9, 117,9, 119,5, 127,0,
158,5, 158,9, 136,1, 138,5, 142,2, 151,5, 156,6.
MS (%): 403
(Stamm + 1, 100).
-
I. 6-{4-[2-(4-Amino-2,6-dimethylpiperidin-1-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin
(cis-Diastereomer):
-
Das Deblockieren wurde unter Verwendung
von Hydroxylaminhydrochlorid, wie in Beispiel 124 F beschrieben,
ausgeführt
unter Bereitstellung des Produkts als ein Öl in 100%iger Ausbeute, welches
zu dem Hydrochloridsalz als ein amorpher Feststoff umgewandelt wurde.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,06 (m,
2H), 1,18 (d, J = 6, 6H), 1,75 (m, 2H), 2,63 (m, 5H), 2,95 (m, 2H),
4,58 (bs, 2H), 6,35 (d, J = 8, 1H), 6,99 (d, J = 8, 1H), 7,15 (m,
2H), 7,40 (t, J = 8, 1H), 7,79 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
21,0, 45,3, 48,1, 48,6, 49,4, 53,4, 106,8, 110,5, 126,8, 128,6,
137,4, 138,2, 141,1, 155,8, 158,2.
FAB MS (%): 325 (Stamm +
1, 18), 149 (69), 119 (100).
HRMS berechnet für C20H29N4 (Stamm
+ 1): 325, 2392. Gefunden: 325,2369.
-
BEISPIEL 89
-
6-{4-[2-(4-Methylpiperazin-1-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von N-Methylpiperazin
in 74%iger Ausbeute, Fp. 170°C (Zers.)
als das Hydrochloridsalz.
1H-NMR (CDCl3, δ):
2,26 (s, 3H), 2,4–2,6
(breites Multiplett, 8H), 2,60 (m, 2H), 2,80 (m, 2H), 4,56 (bs,
2H), 6,35 (d, J = 8, 1H), 7,00 (d, J = 7, 1H), 7,23 (m, 2H), 7,41
(t, J = 8, 1H), 7,80 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
33,3, 46,1, 53,1, 55,1, 60,3, 106,8, 110,6, 126,8, 128,9, 137,6,
138,3, 140,8, 156,0, 158,3.
FAB MS (%): 297 (Stamm + 1, 100),
197 (28), 113 (73).
Analyse berechnet für C18H24N4·3HCl·1/2H2O: C 52,12, H 6,80, N 13,51. Gefunden: C
52,05, H 7,00, N 13,07.
-
BEISPIEL 90
-
6-{4-[2-(4-Benzolsulfonylpiperazin-1-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von N-Benzolsulfonylpiperazin
in 93%iger Ausbeute als das Hydrochloridsalz.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
2,60 (m, 6H), 2,74 (m, 2H), 3,04 (m, 4H), 4,64 (bs, 2H), 6,44 (d,
J = 8, 1H), 7,03 (d, J = 7, 1H), 7,20 (m, 2H), 7,48 (t, J = 8, 1H),
7,52 (m, 3H), 7,73 (m, 2H), 7,81 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
33,0, 45,8, 51,9, 59,4, 106,9, 110,4, 126,7, 127,6, 128,6, 128,8,
132,6, 135,0, 138,4, 140,0, 156,0, 158,0.
FAB MS (%): 423 (Stamm
+ 1, 25), 167 (25), 149 (100), 113 (22).
Analyse berechnet
für C23H26N4O2S·2HCl·5/4H2O: C 53,33, H 5,94, N 10,82. Gefunden: C
53,33, H 5,92, N 10,45.
-
BEISPIEL 91
-
6-{4-[2-(4-Methansulfonylpiperazin-1-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von N-Methansulfonylpiperazin
in 15%iger Ausbeute als das Hydrochloridsalz.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
2,61 (m, 4H), 2,65 (m, 2H), 2,76 (s, 3H), 2,80 (m, 2H), 3,23 (m,
4H), 4,49 (bs, 2H), 6,42 (d, J = 8, 1H), 7,04 (d, J = 7, 1H), 7,23
(m, 2H), 7,46 (t, J = 8, 1H), 7,83 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
33,1, 33,9, 45,8, 52,2, 59,6, 106,9, 110,6, 126,8, 128,8, 137,6,
138,3, 140,3, 155,8, 158,1.
MS (%): 361 (Stamm + 1, 17), 149
(100), 135 (54), 119 (89), 103 (48).
Analyse berechnet für C18H24N4O2S·2HCl:
C 49,88, H 6,05, N 12,93. Gefunden: C 50,11, H 6,08, N 11,69.
-
BEISPIEL 92
-
6-{4-[2-(2,6-Dimethylpiperazin-1-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin:
-
Bezug auf Schema 2:
-
A. 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(4-formylphenyl)pyridin:
-
Zu einem mit Kühler und N2-Einlass
ausgestatteten 1-l-Rundkolben
wurden 20,0 g (79,6 mMol) 6-Brom-2-(2,5-dimethylpyrrolyl)pyridin,
11,9 g (79,6 mMol) 4-Formylphenylboron säure, 33,8 g (300 mMol) Natriumcarbonat,
1 g (0,8 mMol) Tetrakistriphenylphosphinpalladium, 370 ml Ethanol
und 40 ml Wasser gegeben. Das Gemisch wurde 16 Stunden unter Rückfluss
erhitzt, gekühlt,
in Wasser gegossen und in Essigsäureethylester
extrahiert. Die organische Schicht wurde mit Salzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde an Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/Essigsäureethylester als Elutionsmittel
chromatographiert unter Bereitstellung von 21,0 g (95,5%) eines
hellgelben Feststoffs, Fp. 106–108°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,21 (s,
6H), 5,94 (s, 2H), 7,22 (d, J = 8, 1H), 7,82 (d, J = 8, 1H), 7,93
(t, J = 8, 1H), 7,98 (m, 2H), 8,22 (m, 2H), 10,07 (s, 1H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 13,4,
107,2, 119,0, 120,9, 127,4, 128,6, 130,1, 136,6, 138,8, 155,2, 191,9.
APCI
MS (%): 277 (Stamm + 1, 100).
-
B. 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(4-(cyanomethyl)phenyl)pyridin:
-
Zu einem mit Kühler und N2-Einlass
ausgestatteten 2-1-Rundkolben
wurden 17,1 g (152 mMol) Kalium-t-butoxid und 250 ml trockenes 1,2-Dimethoxyethan
(DME) gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde auf –60°C gekühlt und eine Lösung von
16,2 g (83 mMol) Tosylmethylisocyanid in 250 ml DME tropfenweise
innerhalb 5 Minuten zugegeben. Nach Rühren für 5 Minuten wurde eine Lösung von
21,0 g (76 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(4-formylphenyl)pyridin in 500 ml
DME tropfenweise innerhalb 10 Minuten zugegeben und das Rühren bei –60°C für 1 h fortgesetzt.
Dann wurden 250 ml Methanol zugegeben und das Reaktionsgemisch auf
Raumtemperatur erwärmt,
dann 20 Minuten unter Rückfluss
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde gekühlt, eingedampft, in Wasser
und 8 ml Essigsäure
aufgenommen und mit Methylenchlorid extrahiert. Die organische Schicht
wurde mit Salzlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde mit Hexan/Methylenchlorid
an Kieselgel chromatographiert unter Gewinnung von 16,8 g (77%)
eines niedrig schmelzenden Feststoffs.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
2,21 (s, 6H), 3,80 (s, 2H), 5,93 (s, 2H), 7,16 (d J = 8, 1H), 7,42
(m, 2H), 7,74 (d, J = 8, 1H), 7,89 (t, J = 8, 1H), 8,08 (m, 2H).
APCI
MS (%): 287 (Stamm + 1, 100).
-
C. 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(4-(carboxymethyl)phenyl)pyridin:
-
Zu einem mit Kühler und N2-Einlass
ausgestatteten 2-1-Rundkolben
wurden 16,8 g (58,5 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(4-(cyanomethyl)phenyl)pyridin
und 500 ml Ethanol gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde unter Rückfluss
erhitzt und 1400 ml einer 10%igen wässrigen Natriumhydroxidlösung tropfenweise
innerhalb 2 h zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde weitere 2 h
unter Rückfluss
erhitzt, gekühlt
und zu einem kleinen Volumen eingedampft, dann wurde der pH-Wert
mit konzentrierter Salzsäure
(Eis-Kühlung)
auf 1 eingestellt und in Essigsäureethylester
extrahiert. Die organische Schicht wurde mit Salzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und zu einem hellgelben, niedrig schmelzenden Feststoff
eingedampft, 16,9 g (94%).
1H-NMR (CDCl3, δ):
2,20 (s, 6H), 3,69 (s, 2H), 5,92 (s, 2H), 7,13 (d, J = 8, 1H), 7,37
(m, 2H), 7,72 (d, J = 8, 1H), 7,86 (t, J = 8, 1H), 8,03 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 13,4,
40,7, 106,9, 118,2, 119,9, 127,1, 128,6, 129,8, 134,5, 137,4, 138,6,
151,6, 156,3, 177,4.
APCI MS (%): 307 (Stamm + 1, 100).
-
D. 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(4-((2,6-dimethyl-4-t-butoxycarbonyl)piperazin-1-yl)methyl)phenyl)pyridin:
-
Zu einem mit N2-Einlass
ausgestatteten 100-ml-Rundkolben wurden 500 mg (1,6 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(4-(carboxymethyl)phenyl)pyridin,
350 mg (1,6 mMol) 2,6-Dimethyl-4-t-butoxycarbonylpiperazin,
626 mg (3,2 mMol) N- Ethyl-N-3-dimethylaminopropylcarbodiimid,
996 mg (8,1 mMol) 4-Dimethylaminopyridin und 10 ml trockenes Dimethylformamid
gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 16 h bei Raumtemperatur gerührt, in
Wasser gegossen und in Essigsäureethylester
extrahiert. Die organische Schicht wurde mit Wasser und Salzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde an Kieselgel
unter Verwendung von Methanol/Methylenchlorid als Elutionsmittel
chromatographiert unter Bereitstellung von 817 mg (100%) eines Schaums.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,23 (d,
J = 7, 6H), 1,44 (s, 9H), 2,19 (s, 6H), 2,8 (m, 4H), 3,76 (m, 2H),
4,0 (m, 2H), 5,91 (s, 2H), 7,12 (d, J = 8, 1H), 7,33 (m, 2H), 7,72
(d, J = 8, 1H), 7,85 (t, J = 8, 1H), 8,01 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 13,4,
19,8, 21,0, 28,2, 40,8, 44,8, 46,9, 48,1, 48,9, 79,9, 106,9, 118,1,
119,7, 127,2, 128,5, 128,9, 136,4, 136,9, 138,5, 151,6, 155,2, 156,3,
169,8.
APCI MS (%): 503 (Stamm + 1, 40), 447 (100), 403 (55).
-
E. 6-(4-((2,6-Dimethyl)piperazin-1-yl)methyl)phenyl)pyridin-2-ylamin:
-
2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(4-((2,6-dimethyl-4-t-butoxycarbonyl)piperazin-1-yl)methyl)phenyl)pyridin wurde
zuerst mit Hydroxylaminhydrochlorid, wie in Beispiel 1 F beschrieben,
dann mit Trifluoressigsäure
in Methylenchlorid, wie in Beispiel 2 beschrieben, deblockiert,
unter Bereitstellung von 455 mg (88% insgesamt) eines Schaums.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,28 (d,
J = 7, 6H), 2,8 (m, 4H), 3,74 (s, 2H), 4,55 (m, 2H), 6,43 (d, J
= 8, 1H), 7,05 (d, J = 8, 1H), 7,30 (m, 2H), 7,47 (t, J = 8, 1H),
7,86 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ):
40,5, 44,0, 48,2, 50,1, 107,2, 110,4, 126,9, 128,7, 135,7, 138,0,
138,3, 155,3, 158,4, 170,0.
IR (KBr, cm–1):
1620 (C = O).
APCI MS (%): 325 (Stamm + 1, 100).
-
F. 6-{4-[2-(2,6-Dimethylpiperazin-1-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin:
-
6-(4-((2,6-Dimethyl)piperazin-1-yl)methyl)phenyl)pyridin-2-ylamin
wurde mit Boranmethylsulfid, wie in Beispiel 124B beschrieben, reduziert
unter Gewinnung einer 8%igen Ausbeute eines hygroskopischen Feststoffs
als das Hydrochloridsalz.
1H-NMR (CDCl3, δ):
1,13 (d, 6H), 2,53 (m, 2H), 2,68 (m, 4H), 2,90 (m, 2H), 3,00 (m,
2H), 4,49 (bs, 2H), 6,42 (d, J = 8, 1H), 7,04 (d, J = 7, 1H), 7,19
(m, 2H), 7,46 (t, J = 8, 1H), 7,82 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
17,6, 28,7, 49,8, 53,6, 54,2, 106,8, 110,6, 126,9, 128,6, 137,5,
138,3, 141,1, 155,9, 158,1.
MS (%): 311 (Stamm + 1, 14), 167
(23), 149 (100). HRMS berechnet für C19H27N4: 311, 2236.
Gefunden: 311,2236.
-
BEISPIEL 93
-
6-{4-[2-(2,6-Dimethyl-4-methylaminopiperidin-1-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 92 unter
Verwendung von 4-t=Butoxycarbonylamino-2,6-dimethylpiperidin unter
Kuppeln mit 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(4-(carboxymethyl)phenyl)pyridin
in 75%iger Ausbeute, gefolgt von Reduktion mit Boranmethylsulfid
in unter Rückfluss
erhitztem Tetrahydrofuran in 17%iger Ausbeute, gefolgt von Schutzgruppenentfernung
unter Verwendung von Hydroxylaminhydrochlorid in unter Rückfluss
erhitztem Ethanol in 85%iger Ausbeute als ein hygroskopischer Feststoff
als das Hydrochloridsalz.
1H-NMR (CDCl3, δ):
1,06 (m, 6H), 1,23 (m, 2H), 1,81 (m, 2H), 2,43 (s 3H), 2,53 (m,
1H), 2,7–2,9
(m, 6H), 4,51 (bs, 2H), 6,41 (d, J = 8, 1H), 7,03 (d, J = 7, 1H),
7,24 (m, 2H), 7,45 (t, J = 8, 1H), 7,82 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
11,4, 21,3, 32,4, 35,4, 36,6, 40,1, 48,7, 50,8, 51,1, 52,0, 106,9,
110,7, 126,8, 129,0, 137,5, 138,3, 141,3, 156,1, 158,2.
APCI
MS (%): 339 (Stamm + 1, 100).
Analyse berechnet für C21H30N4·3HCl·1/2CH2Cl2·9/4(C4H10O) C 55,75, H
8,67, N 8,53. Gefunden: C 55,66, H 8,21, N 8,02.
-
BEISPIEL 94
-
6-{4-[2-(4-Cyclohexylpiperazin-1-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 112 unter
Verwendung von N-Cyclohexylpiperazin unter Kuppeln mit 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(4-(carboxymethyl)phenyl)pyridin
in 100%iger Ausbeute, gefolgt von Reduktion unter Verwendung von
Boranmethylsulfid in unter Rückfluss
erhitztem Tetrahydrofuran in 97%iger Ausbeute, dann Schutzgruppenentfernung
unter Verwendung von Hydroxylaminhydrochlorid in unter Rückfluss
erhitztem Ethanol in 98%iger Ausbeute als das Hydrochloridsalz.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,09 (m,
6H), 1,75 (m, 2H), 1,88 (m, 2H), 2,24 (m, 1H), 2,59 (m, 10H), 2,83
(m, 2H), 4,53 (bs, 2H), 6,38 (d, J = 8, 1H), 7,02 (d, J = 8, 1H),
7,22 (m, 2H), 7,43 (t, J = 8, 1H), 7,81 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
25,5, 25,9, 28,5, 33,0, 48,5, 53,2, 60,0, 63,1, 106,5, 110,3, 126,4,
128,5, 137,2, 137,9, 140,5, 155,6, 157,8.
APCI MS (%): 365
(Stamm + 1, 100).
Analyse berechnet für C23H32N4·3HCl·1/4H2O·1/4(C4H10O) 1/4CH2Cl2: C 56,21, H
7,49, N 10,81. Gefunden: C 56,12, H 7,83, N 10,44.
-
BEISPIEL 95
-
6-{4-[2-(Indan-2-ylamino)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin:
-
A. 6-(4-(2-Aminoethyl)phenyl-2-(2,5-dimethylpyrrolyl)pyridin
-
Zu einem mit Kühler und N2-Einlass
ausgestatteten 250-ml-Rundkolben wurden 3,04 g (10,59 mMol) 6-(4-(Cyanomethyl)phenyl-2-(2,5-dimethylpyrrolyl)pyridin,
100 ml trockenes Tetrahydrofuran und 53 ml (53 mMol) einer 1,0M-Lösung von
Lithiumaluminiumhydrid in Tetrahydrofuran gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde
40 h unter Rückfluss
erhitzt, wobei 20 ml Lithiumaluminiumhydrid-Reagenzlösung nach
24 h zugegeben wurden, gekühlt
und vorsichtig mit Wasser gestoppt. Das Gemisch wurde in 0,5 N wässriger
Natriumhydroxidlösung
und Essigsäureethylester
aufgenommen und die organische Schicht wurde mit Wasser gewaschen, dann
mit Salzsäure
extrahiert. Die wässrige
Schicht wurde mit Wasser gewaschen, dann der pH-Wert mit wässriger
Natriumhydroxidlösung
auf 10 eingestellt und mit Essigsäureethylester extrahiert. Die
organische Schicht wurde mit Salzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und zu einem Öl
eingedampft, 1,37 g (43%), das ohne weitere Reinigung verwendet
wurde.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,6 (breit,
2H), 2,20 (s, 6H), 2,80 (m, 2H), 2,99 (m, 2H), 5,91 (s, 2H), 7,10
(d, J = 8, 1H), 7, 28 (m, 2H), 7, 70 (m, 1H), 7,84 (m, 1H), 7, 98
(m, 2H).
MS (APCI) (%): 292 (100, Stamm + 1).
-
B. 6-{4-[2-(Indan-2-ylamino)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin
-
Hergestellt aus vorstehendem Öl durch
reduktive Aminierung mit 2-Indanon unter Verwendung von Natriumcyanoborhydrid
in Methanol bei Raumtemperatur in 17%iger Ausbeute, gefolgt von
Deblockieren mit Hydroxylaminhydrochlorid in unter Rückfluss
erhitztem Ethanol in 82,5%iger Ausbeute, Fp. 60–70°C (Zers.) als das Hydrochloridsalz.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,72 (AB-Muster,
2H), 2,91 (ddd, J = 6,6, 7,38, 4H), 3,14 (AB-Muster, 2H), 3,64 (Quintett, J
= 7, 1H), 4,56 (bs, 2H), 6,40 (dd, J = 0,4, 8, 1H), 7,04 (dd, J
= 0,6, 7, 1H), 7,15 (m, 4H), 7,27 (m, 2H), 7,46 (dt, J = 0,4, 8,
1H), 7,85 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ):
36,1, 39,9, 49,4, 59,5, 107,0, 110,8, 124,7, 126,4, 127,0, 128,9,
137,8, 138,4, 140,4, 141,5, 156,0, 158,3.
FAB MS (%): 330 (Stamm
+ 1, 100), 197 (42), 132 (43), 117 (80).
Analyse berechnet
für C22H23N3·2HCl·2H2O: C 60,27, H 6,67, N 9,58. Gefunden: C
60,35, H 6,48, N 10,00.
-
BEISPIEL 96
-
6-(4-(2-Aminoethyl)phenylpyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt durch Deblockieren von
vorstehendem Beispiel 95A unter Verwendung von Hydroxylaminhydrochlorid
in unter Rückfluss
erhitztem Ethanol in 56%iger Ausbeute, Fp. 73–83°C (Zers.) als das Hydrochloridsalz.
1H-NMR (DMSO-d6, δ): 2,95 (m,
2H), 3,02 (m, 2H), 4,0 (bs, 4H), 6,96 (d, J = 9, 1H), 7,21 (d, J
= 7, 1H), 7,45 (m, 2H), 7,8–8,0
(m, 3H).
13C-NMR (DMSO-d6, δ): 25,4,
32,8, 40,4, 67,8, 110,0, 111,8, 127,5, 129,9, 140,3, 143,8, 146,3,
155,3.
FAB MS (%): 214 (Stamm + 1, 54), 135 (49), 119 (100),
103 (49).
HRMS berechnet für
c13H16N3 (Stamm
+ 1): 214, 1344. Gefunden: 214,1351.
-
BEISPIEL 97
-
6-{4-[4-Methylpiperazin-1-ylmethyl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
Hergestellt aus (6-(4-Formylphenyl)-2-(2,5-dimethylpyrrolyl)pyridin
(Beispiel 92) unter Verwendung von N-Methylpiperazin mit Natriumcyanoborhydrid
in Methanol in 43%iger Ausbeute, gefolgt von Deblockieren unter
Verwendung von Hydroxylaminhydrochlorid in unter Rückfluss
erhitztem Ethanol in 78%iger Ausbeute, Fp. 240–250°C (Zers.) als das Hydrochloridsalz.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,24 (s,
3H), 2,4–2,5
(m, 8H), 3,49 (s, 2H), 4,66 (bs, 2H), 6,36 (d, J = 8, 1H), 7,00
(d, J = 7, 1H), 7,34 (m, 2H), 7,41 (t, J = 8, 1H), 7,81 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 46,0,
53,0, 55,1, 62,7, 107,0, 110,7, 126,7, 129,4, 138,3, 138,6, 156,0,
158,4.
FAB MS (%): 283 (Stamm + 1, 82), 244 (45), 183 (100).
Analyse
berechnet für
C17H22N4·3HCl·2H2O: C 47,73, H 6,83, N 13,10. Gefunden: C
47,85, H 6,78, N 12,92.
-
BEISPIEL 98
-
3-[4-(6-Aminopyridin-2-yl)-benzyl]-3-azabicyclo[3.1.0]hex-6-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 97 unter
Verwendung von 6-(t-Butoxycarbonylamino)-3-azabicyclo[3.1.0]hexan
bei der reduktiven Aminierung in 66%iger Ausbeute und in 75%iger
Ausbeute für
das Deblockieren, die Trifluoressigsäure in Methylenchlorid zum
Entfernen der t-Butoxycarbonylgruppe einschloss, Fp. 189–192°C (Zers.)
als das Hydrochloridsalz.
1H-NMR (CDCl3, δ):
1,28 (bs, 2H), 2,34 (m, 2H), 2,51 (bs, 1H), 2,85 (m, 2H), 3,48 (s,
2H), 3,61 (bs), 6,38 (d, J = 8, 1H), 6,90 (d, J = 7, 1H), 7,23 (m,
2H), 7,39 (t, J = 8, 1H), 7,66 (m, 2H).
13C-NMR
(MeOD4, δ):
25,2, 32,1, 54,4, 58,9, 107,3, 110,9, 126,7, 128,8, 138,4, 138,5,
139,4, 156,0, 158,5.
FAB MS (%): 281 (Stamm + 1, 97), 212 (30),
183 (100).
Analyse berechnet für C17H19N4·3HCl·1/2H2O: C 70,56, H 7,31, N 19,36. Gefunden: C
70,76, H 7,15, N 19,17.
-
BEISPIEL 99
-
6-{4-[2-(Biscyclohexylmethylamino)ethyl)phenyl}pyridin-2-ylamin:
-
Bezug auf Schema 2:
-
A. N,N-Dibenzyl(4-bromphenyl)acetamid:
-
Zu einem mit N2-Einlass
ausgestatteten 100-ml-Rundkolben wurden 1,075 g (5 mMol) 4-Bromphenylessigsäure, 0,961
ml (5 mMol) Dibenzylamin, 20 ml trockenes Acetonitril, 10 mg 1-Hydroxybenzotriazol,
959 mg (5 mMol) EDAC und 1,74 ml (12,5 mMol) Triethylamin gegeben.
Das Reaktionsgemisch wurde 36 h bei Raumtemperatur gerührt, in
wässrige
Natriumbicarbonatlösung
gegossen und in Essigsäureethylester
extrahiert. Die organische Schicht wurde mit Wasser, wässrigem
Citrat, Wasser und Salzlösung
gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft unter Gewinnung von 2,0 g (100%) eines Öls, das
direkt verwendet wurde.
1H-NMR (CDCl3, δ):
3,705 (s, 2H), 4,43 (s, 2H), 4,61 (s, 2H), 7,1–7,4 (m, 14H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 40,1,
48,5, 50,2, 120,9, 126,3, 127,5, 127,8, 128,3, 128,6, 129,1, 130,7,
130,8, 131,7, 134,0, 136,2, 137,1, 171,1.
MS (%)%): 393/395
(Stamm + 1, 98/100).
-
B. N,N-Dibenzyl-2-(4-bromphenyl)ethanamin:
-
Zu einem mit Kühler und N2-Einlass
ausgestatteten 100-ml-Rundkolben wurden das vorstehende Öl (5 mMol),
25 ml trockenes Tetrahydrofuran und 7,5 ml (15 mMol) einer 2,0 M-Lösung von Boranmethylsulfid
in Tetrahydrofuran gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 18 h unter
Rückfluss
erhitzt, gekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wurde in 25 ml Ethanol aufgenommen und mit 1 g Natriumcarbonat und
1 g Cäsiumfluorid
behandelt, dann 18 h unter Rückfluss
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde gekühlt, eingedampft und der Rückstand
in Wasser/Essigsäureethylester
aufgenommen. Die organische Schicht wurde abgetrennt, mit Wasser
und Salzlösung
gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft. Das erhaltene Öl (1,75 g, 92%) wurde direkt
verwendet.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,70 (m,
2H), 2,75 (m, 2H), 3,65 (s, 4H), 6,95 (d, J = 8, 1H), 7,2–7,4 (m,
13H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 33,0,
54,8, 58,3, 119,6, 126,9, 128,2, 128,7, 130,7, 131,2, 139,563, 139,635.
MS
(%): 380/382 (Stamm + 1, 95/100).
-
C. 2-(2,5-Dimethylpyrrol-1-yl)-6-(4-(2-(N,N-dibenzylamino)ethyl)phenyl)pyridin:
-
Zu einem mit Septum und N2-Einlass ausgestatteten 100-ml-Dreihalsrundkolben
wurden 1,75 g (4,60 mMol) N,N-Dibenzyl-2-(4-bromphenyl)ethanamin
und 16 ml trockener Ether gegeben. Die Lösung wurde auf –70°C gekühlt und
3,45 ml einer 1,6 M-Lösung
(5,53 mMol) Butyllithium in Hexanen tropfenweise innerhalb 5 Minuten
zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde bei –70°C 5 Minuten gerührt, dann
auf Raumtemperatur erwärmt
und eine Lösung
von 0,950 g (5,53 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrol-1yl)pyridin in 5 ml
trockenem Ether innerhalb 3 min zugegeben. Das Reaktionsgemisch änderte sich
zu dunkelorange und dann dunkelrot, wie es bei Raumtemperatur für 6 h gerührt wurde,
dann mit wässrigem
Ammoniumchlorid gestoppt. Die organische Schicht wurde mit Essigsäureethylester
verdünnt
und abgetrennt, mit wässrigem
Ammoniumchlorid und Salzlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat für
14 h an der Luft getrocknet (um Luftoxidation zu dem Pyridin zu
erlauben) und eingedampft. Der Rückstand
wurde an Kieselgel unter Verwendung von 10%igem Essigsäureethylester
in Hexan als Elutionsmittel chromatographiert unter Bereitstellung
des Produkts als ein Öl,
860 mg (40%).
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,45 (s,
6H), 2,94 (m, 2H), 3,04 (m, 2H), 3,84 (s, 4H), 6,18 (s, 2H), 7,24
(d, J = 8, 1H), 7,3– 7,5
(m, 12H), 7,83 (d; J = 8, 1H), 7,92 (t,J = 8, 1H), 8,17 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 13,8,
33,5, 55,1, 58,5, 107,3, 118,2, 119,7, 127,0, 128,4, 128,8, 128,9,
129,1, 129,5, 138,7, 139,85, 142,4, 151,8, 157,0.
MS (%): 472
(Stamm + 1, 100).
-
D. 2-(2,5-Dimethylpyrrol-1-yl)-6-(4-(2-aminoethyl)phenyl)pyridin
-
Zu einem mit Septum und N2-Einlass ausgestatteten 100-ml-Rundkolben
wurden 860 mg (1,826 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrol-1-yl)-6-(4-(2-(N,N-dibenzylamino)ethyl)phenyl)pyridin,
576 mg (9,13 mMol, 5 Äquiv.)
Ammoniumformiat, 20 ml Ethanol und 100 mg 10% Pd-C gegeben. Das
Reaktionsgemisch wurde 2 h unter Rückfluss erhitzt und eine weitere
Portion Ammoniumformiat und Palladium zugegeben und das Erhitzen unter
Rückfluss
für eine
weitere Stunde fortgesetzt. Das gekühlte Reaktionsgemisch wurde
durch Celite unter Verwendung von Ethanol und Methylenchlorid filtriert
und das Filtrat eingedampft. Der Rückstand wurde in wässriger
Natriumbicarbonatlösung
und Essigsäureethylester
aufgenommen, die wässrige
Schicht mit Essigsäureethylester
erneut extrahiert und die organische Schicht abgetrennt und mit
Salzlösung
gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft. Das Rohöl, 430 mg (81%), wurde direkt
verwendet.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,20 (s,
6H), 2,4 (bs, 2H), 2,80 (m, 2H), 2,98 (m, 2H), 5,91 (s, 2H), 7,09
(d, J = 8, 1H), 7,26 (m, 2H), 7,69 (d, J = 8, 1H), 7,82 (t, J =
8, 1H), 7,99 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ):
14,2, 39,3, 43,2, 60,4, 106,9, 118,1, 119,7, 127,0, 129,3, 136,5,
138,6, 141,0, 151,6, 156,7.
MS (%): 292 (Stamm + 1, 100).
-
E. 2-(2,5-Dimethylpyrrol-1-yl)-6-{4-[2-(bis-cyclohexylmethylamino)ethyl]phenyl}pyridin:
-
Zu einem mit N2-Einlass
ausgestatteten 100-ml-Rundkolben
wurden 215 mg (0,739 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrol-1-yl)-6-(4-(2-aminoethyl)phenyl)pyridin,
179 μl (1,48
mMol) Cyclohexancarboxaldehyd, 7 ml Methanol und 93 mg (1,48 mMol)
Natriumcyanoborhydrid gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 18 h bei
Raumtemperatur gerührt,
in verdünnte
wässrige
Natriumbicarbonatlösung
gegossen und in Essigsäureethylester
extrahiert. Die organische Schicht wurde mit Wasser und Salzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde an Kieselgel
unter Verwendung von Essigsäureethylester/Hexan
als Elutionsmittel chromatographiert unter Bereitstellung des Produkts,
134 mg (37,5%) als ein Öl.
1H-NMR (CDCl3, δ): 0,84 (m,
4H), 1,20 (m, 6H), 1,40 (m, 2H), 1,69 (m, 6H), 1,78 (m, 2H), 2,2
(m, 6H), 2,24 (s, 6H), 2,63 (m, 2H), 2,76 (m, 2H), 5,96 (s, 2H),
7,12 (d, J = 8, 1H), 7,30 (m, 2H), 7,73 (d, J = 8, 1H), 7,85 (t,
J = 8, 1H), 8,01 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ):
13,5, 26,3, 27,0, 31,9, 33,5, 36,4, 57,2, 62,4, 106,9, 118,0, 119,5,
126,8, 128,7, 129,3, 135, 9, 138, 5, 143, 0, 151, 6, 157, 0.
MS
(%): 484 (Stamm + 1, 100).
-
F. 6-{4-[2-(Biscyclohexylmethylamino)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin:
-
Zu einem mit Kühler und N2-Einlass
ausgestatteten 100-ml-Rundkolben wurden 134 mg (0,277 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrol-1-yl)-6-{4-[2-(biscyclohexylmethylamino)ethyl]phenyl)pyridin,
96 mg (1,387 mMol) Hydroxylaminhydrochlorid, 1 ml Wasser und 5 ml
Ethanol gegeben. Die Lösung
wurde für
35 h auf 80°C
erhitzt, gekühlt
und in verdünnte
wässrige
Salzsäure
gegossen. Die wässrige
Schicht wurde mit Essigsäureethylester gewaschen,
der pH-Wert mit 1 N Natriumhydroxidlösung auf 11 eingestellt und
mit Essigsäureethylester
extrahiert. Die organische Schicht wurde mit Salzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft. Das erhaltene Öl wurde in Ether aufgenommen
und unter Verwendung von 1 N HCl in Ether ausgefällt. Das Produkt wurde als
ein brauner Feststoff, Fp. 75–85°C, 68 mg
(51%), gesammelt.
1H-NMR (CDCl3, δ): 0,81 (m,
6H), 1,24 (m, 6H), 1,38 (m, 2H), 1,66 (m, 6H), 1,74 (m, 2H), 2,17
(d, J = 7, 4H), 2,60 (m, 2H), 2,70 (m, 2H), 4,55 (bs, 2H), 6,40
(d, J = 8, 1H), 7,04 (d, J = 7, 1H), 7,23 (m, 2H), 7,45 (t, J =
8, 1H), 7,81 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ):
26,3, 27,0, 31,9, 33,4, 36,4, 57,2, 62,4, 106,8, 110,7, 126,7, 129,0,
137,2, 138,3, 142,0, 156,2, 158,3.
MS (%): 406 (Stamm + 1,
100).
Analyse berechnet für
C27H39N3·2HCl·2H2O: C 63,02, H 8,81, N 8,17. Gefunden: C
62,54, H 8,92, N 8,56.
-
BEISPIEL 100
-
6-{4-[2-(4-Phenylbutylamino)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin
-
A. N-(2-(2,5-Dimethylpyrrol-1-yl)-6-ethyl]phenyl}pypidyl)-(3-phenylbutyramid):
-
Zu einem mit N2-Einlass
ausgestatteten 100-ml-Rundkolben
wurden 200 mg (0,687 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrol-1-yl)-6-(4-(2-aminoethyl)phenyl)pyridin
(Beispiel 100D), 113 mg (0,687 mMol) 3-Phenylbuttersäure, 132
mg (0,687 mMol) EDAC, 10 mg N-Hydroxybenzotriazol, 5 ml trockenes
Acetonitril und 211 μl
(1,51 mMol) Triethylamin gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 12
h bei Raumtemperatur gerührt,
in verdünnte wässrige Zitratlösung gegossen
und in Essigsäureethylester
extrahiert. Die organische Schicht wurde mit Wasser, wässriger
Natriumbicarbonatlösung
und Salzlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Das erhaltene gelbe Öl, 300 mg
(100%), wurde direkt verwendet.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
1,28 (m, 2H), 2,23 (s, 6H), 2,61 (m, 2H), 2,85 (m, 4H), 3,51 (m,
2H), 5,95 (s, 2H), 7,1–7,4 (m,
8H), 7,70 (d, J = 8, 1H), 7,85 (t, J = 8, 1H), 8,00 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 13,5,
27,1, 35,2, 35,5, 35,8, 40,4, 107,0, 118,2, 119,8, 125,9, 127,2,
128,4, 128,5, 128,6, 129,2, 136,7, 138,0, 140,5, 141,5, 151,7, 156,6,
172,8.
MS (%): 438 (Stamm + 1, 100).
-
B. 2-(2,5-Dimethylpyrrol-1-yl)-6-{4-[2-[4-phenylbutyl)ethyl]phenyl}pyridin:
-
Zu einem mit Kühler und N2-Einlass
ausgestatteten 100-ml-Rundkolben wurden 300 mg (0,687 mMol) N-(2-(2,5-Dimethylpyrrol-1-yl)-6-ethyl]phenyl}pyridyl)(3-phenylbutyramid),
10 ml trockenes Tetrahydrofuran und 1,0 ml (2,06 mMol) einer 2,0
M-Lösung
von Boranmethylsulfid in Tetrahydrofuran gegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde 20 h unter Rückfluss
erhitzt, gekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wurde in 40 ml Ethanol aufgenommen, mit 1 g Natriumcarbonat, 0,5
g Cäsiumfluorid
behandelt und 40 h unter Rückfluss
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde gekühlt und eingedampft und der
Rückstand
in Essigsäureethylester/Wasser aufgenommen.
Die organische Schicht wurde abgetrennt, mit Wasser und Salzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde an Kieselgel
unter Verwendung von Methanol/Methylenchlorid als Elutionsmittel
chromatographiert unter Bereitstellung des Produkts als einen niedrig
schmelzenden Feststoff, 13 mg (4,5%).
1H-NMR
(CDCl3, δ):
1,67 (m, 2H), 1,97 (m, 2H), 2,18 (s, 6H), 2,58 (m, 2H), 2,93 (m,
2H), 3,14 (m, 2H), 3,25 (m, 2H), 5,91 (s, 2H), 7,1–7,3 (m,
8H), 7,66 (d, J = 8, 1H), 7,82 (t, J = 8, 1H), 7,96 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 13,4,
26,1, 28,6, 33,8, 35,3, 47,9, 49,0, 107,0, 118,2, 119,9, 126,0,
127,4, 128,3, 128,4, 129,1, 138,2, 138,6, 141,4, 151,7, 156,4.
MS
(%): 424 (Stamm + 1, 100).
-
C. 6-{4-[2-(4-Phenylbutylamino)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin:
-
Zu einem mit Kühler und N2-Einlass
ausgestatteten 100-ml-Rundkolben wurden 13 mg (0,0307 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrol-1-yl)-6-{4-[2-(4-phenylbutyl)ethyl]phenyl}pyridin,
21 mg (0,307 mMol) Hydroxylaminhydrochlorid, 4 ml Ethanol und 1
ml Wasser gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 40 h unter Rückfluss
erhitzt, gekühlt
und in Wasser gegossen und in Essigsäureethylester extrahiert. Die
organische Schicht wurde abgetrennt, mit Wasser und Salzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde in Ether aufgenommen
und mit 1 N HCl in Ether ausgefällt
unter Bereitstellung eines hygroskopischen Feststoffs, 3 mg (23%).
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,49 (m,
2H), 1,59 (m, 2H), 2,59 (m, 4H), 2,84 (m, 4H), 4,54 (bs, 2H), 6,42
(d, J = 8, 1H), 7,03 (d, J = 7,5, 1H), 7,14 (m, 2H), 7,24 (m, 5H),
7,46 (t, J = 8, 1H), 7, 82 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
29,1, 29,6, 35,8, 35,9, 49,6, 50,9, 106,9, 110,8, 125,6, 126,9,
127,1, 128,2, 128,4, 128,9, 138,3, 140,5, 142,4, 156,1, 158,2.
MS
(%): 346 (Stamm + 1, 100).
-
BEISPIEL 101
-
6-{4-[2-(5-Phenylpentylamino)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt unter Verwendung von
4-Phenylpentansäure
mit einer 45%igen Ausbeute in dem Endschritt als ein Feststoff,
Fp. 60–70°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,31 (m,
2H), 1,50 (m, 2H), 1,60 (m, 2H), 2,58 (m, 4H), 2,87 (m, 4H), 4,49
(bs, 2H), 6,42 (d, J = 8, 1H), 7,04 (d, J = 7, 1H), 7,14 (m, 2H),
7,24 (m, 5H), 7,47 (t, J = 8, 1H), 7,83 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
26,9, 29,6, 31,3, 35,8, 49,6, 50,9, 106,9, 110,7, 125,6, 126,9,
128,2, 128,4, 128,9, 137,8, 138,3, 142,6, 158,2.
MS (%): 360
(Stamm + 1, 100).
-
BEISPIEL 101
-
6-{4-[3-(1,2,3,4-Tetrahydronaphthalin-2-ylamino)-propyl]phenyl}pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt unter Verwendung von
2-(2,5-Dimethylpyrrol-1-yl)-6-(4-(3-aminopropyl)phenyl)pyridin,
das ausgehend von 3-(4-Bromphenyl)propionsäure hergestellt wurde, welche
wie nachstehend hergestellt wurde: Zu einem mit Zugabetrichter und
N2-Einlass ausgestatteten 500-ml-Rundkolben
wurden 45 ml Ameisensäure gegeben,
die auf 0°C
gekühlt
wurde, gefolgt von tropfenweiser Zugabe von 67 ml Triethylamin.
Die erhaltene Lösung
wurde auf Raumtemperatur erwärmt,
gefolgt von Zugabe von 9,25 g (50 mMol) 4-Brombenzaldehyd und 7,21
g (50 mMol) Meldrum-Säure.
Das Reaktionsgemisch wurde innerhalb 1 h auf 95°C erhitzt, dann für 2 h auf
95–100°C erhitzt.
Das Reaktionsgemisch wurde gekühlt,
in Eis/Wasser gegossen und der pH-Wert mit 6 N Salzsäure auf
1 eingestellt. Das Gemisch wurde bei 0°C für 14 h stehen lassen und der
Niederschlag gesammelt, mit Wasser gewaschen und in Essigsäureethylester
aufgenommen und in wässrige
Natriumbicarbonatlösung
extrahiert. Die wässrige
Schicht wurde mit Essigsäureethylester
gewaschen, dann der pH-Wert mit 6 N Salzsäure auf 1 eingestellt, gefolgt
von Extraktion mit Essigsäureethylester.
Die organische Schicht wurde mit Salzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft zu einem Feststoff, 4,56 g (40 %).
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,66 (t,
J = 7, 2H), 2,92 (t, J = 7, 2H), 7,1 (m, 2H), 7,45 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 29,9,
35,3, 120,2, 130,0, 131,6, 139,0, 178,8.
-
Die verbleibenden Schritte wurden
gemäß Beispiel
124 ausgeführt,
um 2-(2,5-Dimethylpyrrol-1-yl)-6-(4-(3-aminopropyl)phenyl)pyridin
herzustellen, welches dann wie nachstehend umgewandelt wurde: Zu
einem mit N2-Einlass ausgestatteten 100-ml-Rundkolben
wurden 300 mg (0,984 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrol-1-yl)-6-(4-(3-aminopropyl)phenyl)pyridin,
156 μl (1,18
mMol) 1,2,3,4-Tetrahydronaphthalin-2-on, 7 ml Methanol und 74 mg
(1,18 mMol) Natriumcyanoborhydrid gegeben, gefolgt von 3 ml 1 N
HCl in Methanol. Das Reaktionsgemisch wurde 6 h bei Raumtemperatur
gerührt,
in wässrige
Natriumbicarbonatlösung
gegossen und in Essigsäureethylester
extrahiert. Die organische Schicht wurde mit Wasser und Salzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde an Kieselgel
unter Verwendung von Methanol/Methylenchlorid als Elutionsmittel
chromatographiert unter Bereitstellung von 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-{4-[3-(1,2,3,4-tetrahydronaphthalin-2-ylamino)propyl]phenyl}pyridin
als ein Öl,
120 mg (28%).
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,70 (m,
1H), 1,99 (m, 2H), 2,11 (m, 1H), 2,205 (s, 6H), 2,7–2,9 (m,
6H), 3,04 (m, 3H), 3,6 (bs, 1H), 5,92 (s, 2H), 7,0–7,2 (m,
5H), 7,27 (m, 2H), 7,69 (d, J = 8, 1H), 7,84 (t, J = 8, 1H), 7,
96 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 13,5,
27,9, 28,4, 30,5, 33,2, 45,9, 54,0, 106,9, 118,1, 119,6, 125,8,
126,0, 127,0, 128,6, 128,8, 129,3. 134,2, 138,6, 142,9, 151,6, 156,8.
MS
(%): 436 (Stamm + 1, 100).
-
Das Öl wurde in 5 ml Ethanol und
1 ml Wasser aufgenommen und mit 96 mg (1,38 mMol, 5 Äquiv.) Hydroxylaminhydrochlorid
bei 80°C
für 36
h behandelt. Das Reaktionsgemisch wurde gekühlt, in verdünnte wässrige Salzsäure gegossen
und mit Essigsäureethylester
gewaschen. Der pH-Wert der wässrigen
Schicht wurde mit 1 N Natriumhydroxidlösung auf 10 eingestellt, gefolgt
von Extraktion mit Essigsäureethylester.
Die organische Schicht wurde mit Salzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft unter Bereitstellung eines Öls, 65 mg
(66%), das zu dem Hydrochloridsalz unter Verwendung von HCl in Ether
umgewandelt wurde, Fp. 120–130°C.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,57 (m,
2H), 1,87 (m, 2H), 2,6–3,0
(m, 9H), 4,58 (bs, 2H), 6,40 (d, J = 8, 1H), 7,0–7,1 (m, 5H), 7,25 (m, 2H),
7,46 (t, J = 8, 1H), 7,83 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
28,1, 29,6, 31,9, 33,5, 36,8, 46,6, 53,6, 106,9, 110,7, 125,7, 125,8,
126,8, 128,6, 128,7, 129,4, 135,3, 136,3, 137,4, 138,4, 142,6, 156,1,
158,3.
MS (%): 358 (Stamm + 1, 100).
Analyse berechnet
für C24H27N3·2HCl·2/3H2O: C 65,15, H 6,91, N 9,50. Gefunden: C
65,01, H 7,10, N 9,22.
-
BEISPIEL 102
-
6-{4-[2-(4-Phenethylpiperazin-1-yl)ethyl]phenyl}-4-methylpyridin-2-ylamin:
-
Bezug auf Schema 3:
-
A. ((4-Jodphenyl)acetyl)phenethylpiperazin:
-
Zu einem mit N2-Einlass
ausgestatteten 100-ml-Rundkolben
wurden 1,0 g (3,816 mMol) 4-Jodphenylessigsäure, 725 mg (3,816 mMol) Phenethylpiperazin,
10 ml trockenes Acetonitril, 10 mg 1-Hydroxybenzotriazol, 732 mg
(3,816 mMol) EDAC und 1,17 ml (8,395 mMol) Triethylamin gegeben.
Das Reaktionsgemisch wurde 16 h bei Raumtemperatur gerührt, eingedampft
und an Kieselgel unter Verwendung von Methanol/Methylenchlorid als
Elutionsmittel chromatographiert unter Bereitstellung von 1,74 g
(100%) eines niedrig schmelzenden Feststoffs.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
2,34 (m, 2H), 2,45 (m, 2H), 2,58 (m, 2H), 2,75 (m, 2H), 3,43 (m,
2H), 3,63 (s, 2H), 3,65 (m, 2H), 6,97 (m, 2H), 7,17 (m, 3H), 7,25
(m, 2H), 7,62 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ):
33,5, 40,2, 41,8, 46,0, 52,7, 53,2, 60,1, 92,2, 126,1, 128,4, 128,5,
128,7, 130,8, 134,8, 137,7, 139,95, 168,7.
MS (%): 435 (Stamm
+ 1, 100).
-
B. ((4-Jodphenyl)ethyl)phenethylpiperazin:
-
Zu einem mit Kühler und N2-Einlass
ausgestatteten 100-ml-Rundkolben wurden 1,66 g (3,8 mMol) ((4-Jodphenyl)acetyl)phenethylpiperazin,
15 ml trockenes Tetrahydrofuran und 5,73 ml (11,46 mMol) einer 2,0 M-Lösung von
Boranmethylsulfid in Tetrahydrofuran gegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde 18 h unter Rückfluss
erhitzt, gekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wurde in 25 ml Ethanol aufgenommen und mit 1 g Natriumcarbonat und
1 g Cäsiumfluorid
behandelt, dann 18 h unter Rückfluss
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde gekühlt, eingedampft und der Rückstand
in Wasser/Essigsäureethylester
aufgenommen. Die organische Schicht wurde abgetrennt, mit Wasser
und Salzlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Der erhaltene Feststoff,
Fp. 91–93°C (0,74 g,
46 %) wurde direkt verwendet.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
2,5–2,7
(m, 12H), 2,71 (m, 2H), 2,77 (m, 2H), 6,94 (m, 2H), 7,19 (m, 3H),
7,26 (m, 2H), 7,58 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
33,1, 33,6, 53,2, 60,2, 60,6, 91,1, 126,0, 128,4, 128,7, 130,8,
137,4, 140,0, 140,3.
MS (%): 420 (Stamm + 1, 100).
-
C. 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-4-methylpyridin:
-
Zu einem mit Kühler ausgestatteten 250-ml-Rundkolben
wurden 10,8 g (100 mMol) 2-Aminopyridin, 11,7 ml (100 mMol) Hexan-2,5-dion
und 0,5 ml konzentrierte Salzsäure
gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde langsam innerhalb 2 h auf 150°C, dann 2
h auf 165–170°C erhitzt
und gekühlt.
Der Rückstand
wurde in eine wässrige
Natriumbicarbonatlösung
gegossen, in Essigsäureethylester
extrahiert und die organische Schicht mit Wasser und Salzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde an Kieselgel
unter Verwendung von Essigsäureethylester
in Hexan als Elutionsmittel chromatographiert unter Bereitstellung
eines niedrig schmelzenden Feststoffs, 15,36 g (83%).
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,11 (s,
6H), 2,41 (s, 3H), 5,87 (s, 2H), 7,02 (bs, 1H), 7,10 (m, 1H), 8,44
(d, J = 5, 1H).
13C-NMR (CDCl3, δ):
13,1, 21,0, 106,7, 122,75, 123,4, 128,5, 149,0, 149,4, 152,2.
MS
(%): 187 (Stamm + 1, 100).
-
D. 2-(2,5-Dimethylpyrrol-1-yl)-4-methyl-6-(4-(2-(phenethylpiperazin-4-yl)ethyl)phenyl)pyridin:
-
Zu einem mit Septum und N2-Einlass ausgestatteten 100-ml-Dreihalsrundkolben
wurden 440 mg (1,05 mMol) ((4-Jodphenyl)ethyl)phenethylpiperazin
und 5 ml trockener Ether gegeben. Die Lösung wurde auf –70°C gekühlt und
0,625 ml einer 1,6 M-Lösung
(1,0 mMol) Butyllithium in Hexanen wurde tropfenweise innerhalb
5 min zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 5 min bei –70°C gerührt, dann
auf Raumtemperatur erwärmt und
eine Lösung
von 186 mg (1,0 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrol-1-yl)-4-methylpyridin
in 5 ml trockenem Ether innerhalb 3 min zugegeben. Das Reaktionsgemisch änderte sich
zu dunkelorange und dann dunkelrot, während es bei Raumtemperatur
5 h gerührt
wurde, dann mit wässrigem
Ammoniumchlorid gestoppt wurde. Die organische Schicht wurde mit
Essigsäureethylester
verdünnt
und abgetrennt, mit wässriger
Ammoniumchloridlösung
und Salzlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat für
14 h an der Luft getrocknet (um Luftoxidation zu dem Pyridin zu
erlauben) und eingedampft. Der Rückstand
wurde an Kieselgel unter Verwendung von wässrigem Acetonitril als Elutionsmittel
chromatographiert unter Bereitstellung des Produkts als ein Öl, 165 mg (34,5%).
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,19 (s,
6H), 2,45 (s, 3H), 2,6–2,9
(m, 16H), 5,90 (s, 2H), 6,93 (m, 2H), 7,20 (m, 3H), 7,27 (m, 3H),
7,57 (m, 2H), 7,96 (d, J = 8, 1H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
13,5, 21,3, 33,0, 33,5, 53,0, 60,0, 60,4, 106,7, 119,2, 120,5, 126,1,
127,0, 128,4, 128,6, 128,7, 129,1, 130,8, 137,4, 139,8, 140,1, 151,8,
156,5.
MS (%): 479 (Stamm + 1, 100).
-
E. 6-(4-(2-(Phenethylpiperazin-4-yl)ethyl)phenyl)-4-methylpyridinyl-2-amin:
-
Zu einem mit Septum und N2-Einlass ausgestatteten 100-ml-Dreihalsrundkolben
wurden 165 mg (0,345 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrol-1-yl)-4-methyl-6-(4-(2(phenethylpiperazin-4-yl)ethyl)phenyl)pyridin,
120 mg (1,726 mMol) Hydroxylaminhydrochlorid, 1 ml Wasser und 5
ml Ethanol gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 14 h unter Rückfluss
erhitzt, gekühlt,
eingedampft und in Essigsäureethylester
aufgenommen. Die organische Schicht wurde mit Wasser und Salzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde an Kieselgel
unter Verwendung von Methanol/Methylenchlorid als Elutionsmittel chromatographiert
unter Bereit stellung eines Öls,
das zu dem Hydrochloridsalz unter Verwendung von 1 N HCl in Ether
umgewandelt wurde, unter Gewinnung von 18 mg (10%), Fp. 242–250°C.
1H-NMR NMR (CDCl3, δ): 2,22 (s,
3H), 2,63 (m, 4H), 2,79 (m, 12H), 6,24 (s, 1H), 6,80 (s, 1H), 7,1–7,3 (m,
7H), 7,71 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ):
21,1, 32,8, 33,0, 52,6, 59,9, 60,1, 107,7, 112,6, 126,2, 127,0,
128,4, 128,6, 128,8, 139,5, 140,2, 149,8, 158,4.
MS (%): 401
(Stamm + 1, 100)
-
BEISPIEL 103
-
6-{4-[3-(4-Phenethylpiperazin-1-yl)propyl]phenyl}pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 128,
ausgehend von 3-(4-Bromphenyl)propionsäure, hergestellt
in Beispiel 125, unter Zusammenfassen mit dem Deblockieren mit Hydroxylaminhydrochlorid
unter Bereitstellen eines Rückstands,
der durch Säulenchromatographie
unter Verwendung von Methanol/Methylenchlorid gereinigt wurde, unter
Gewinnung einer 46%igen Ausbeute eines Öls, welches zu dem Hydrochloridsalz
unter Verwendung von 1 N HCl in Ether umgewandelt wurde, um Fp.
125– 140°C zu ergeben.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,87 (m,
2H), 2,40 (m, 4H), 2,5–2,7
(m, 10H), 2,81 (m, 2H), 4,73 (bs, 2H), 6,38 (d, J = 8, 1H), 7,01
(d, J = 7,5 1H), 7,1–7,3
(m, 7H), 7,44 (t, J = 8, 1H), 7,80 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
28,3, 32,7, 33,5, 53,0, 57,95, 60,5, 107,0, 110,7, 126,0, 126,9,
128,4, 128,6, 137,3, 138,0, 138,4, 140,3, 142,6, 156,2, 158,4.
MS
(%): 401 (Stamm + 1, 100).
Analyse berechnet für C26H32N4·3HCl·H2O: C 59,15, H 7,06, N 10,61. Gefunden: C
58,67, H 7,02, N 11,23.
-
BEISPIEL 104
-
6-{3-[2-(4-Phenethylpiperazin-1-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt unter Verwendung der
Verfahren in Beispiel 1 mit 3-Aminophenethylalkohol als Ausgangsmaterial,
wobei der Endkondensationsschritt in 25%iger Ausbeute nach Chromatographie
an Kieselgel unter Verwendung von Methanol/Methylenchlorid als Elutionsmittel
verlief. Das Produkt wurde aus Ether als das Hydrochloridsalz unter
Verwendung von 1 N HCl in Ether ausgefällt, Fp. 120°C (Zers.).
1H-NMR (δ,
CDCl3): 2,5–2,7 (m, 12H), 2,80 (m, 2H),
2,87 (m, 2H), 4,54 (bs, 2H), 6,41 (d, J = 8, 1H), 7,05 (d, J = 7
1H), 7,20 (m, 4H), 7,25 (m, 2H), 7,33 (t, J = 8, 1H), 7,46 (t, J
= 8, 1H), 7,73 (m, 1H), 7,78 (s, 1H).
13C-NMR
(δ, CDCl3): 33,6, 33,7, 53,2, 60,5, 60,6, 107,1,
111,0, 124,6, 126,0, 127,2, 128,4, 128,6, 128,7, 129,0, 138,3, 139,8,
140,3, 140,6, 156,2, 158,3.
MS (%): 387 (Stamm + 1, 100).
Analyse
berechnet für
C25H30N4·2HCl·1/2CH2Cl2·H2O: C 58,91, H 6,19, N 10,78. Gefunden: C
59,22, H 6,64, N 10,38.
-
BEISPIEL 105
-
6-{4-[2-(4-Amino-2,6-dimethylpiperidin-1-yl)ethylphenyl}pyridin-2-ylamin
(cis-Diastereomer):
-
Hergestellt wie in Beispiel 88 unter
Verwendung des trans-Isomers von N-Benzyl-2,6-dimethylpiperidin-4-on
aus Beispiel 88 A mit dem Endschritt in 92%iger Ausbeute als das
Hydrochloridsalz.
1H-NMR (CDCl3, δ):
1,05 (m, 6H), 1,47 (m, 2H), 1,71 (m, 2H), 2,54 (m, 2H), 2,71 (m,
2H), 2,83 (m, 2H), 3,34 (m, 1H), 4,49 (bs, 2H), 6,41 (d, J = 8,
1H), 7,05 (d, J = 8, 1H), 7,25 (m, 2H), 7,46 (t, J = 8, 1H), 7,82
(m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 11,3,
21,4, 35,6, 41,4, 44,1, 45,5, 48,8, 51,1, 51,2, 106,8, 110,7, 126,7,
128,9, 137,5, 138,3, 141,5, 156,1, 158,2.
FAB MS (%): 325 (Stamm
+ 1, 4), 279 (20), 167 (45), 149 (100), 113 (36).
HRMS berechnet
für C20H29N4 (Stamm
+ 1): 325,2392. Gefunden: 325,2369.
-
BEISPIEL 106
-
6-{4-[2-(4-Amino-2,6-diisopropylpiperidin-1-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin
(cis-Diastereomer):
-
Hergestellt wie in Beispiel 88 unter
Verwendung von Isopropanol unter Bereitstellung des Produkts als ein Öl in 90%iger
Ausbeute im Endschritt, welches zu dem Hydrochloridsalz als ein
amorpher Feststoff umgewandelt wurde.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
0,8–1,0
(m, 12H), 1,60 (m, 4H), 1,84 (m, 2H), 2,13 (m, 1H), 2,37 (m, 1H),
2,51 (m, 1H), 2,65 (m, 2H), 2,76 (m, 2H), 4,54 (bs, 2H), 6,39 (d,
J = 8, 1H), 7,03 (d, J = 8, 1H), 7,21 (m, 2H), 7,44 (t, J = 8, 1H),
7,81 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ):
20,6, 20,8, 21,1, 27,1, 29,6, 29,9, 33,9, 36,6, 46,2, 47,8, 60,4,
63,0, 106,7, 110,6, 126,6, 128,9, 137,2, 138,2, 141,5, 156,0, 158,2.
APCI
MS (%): 381 (Stamm + 1, 100).
-
BEISPIEL 107
-
6-{4-[2-(4-Isobutylpiperazin-1-yl)-1-methylethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin:
-
A. 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-((4-(1-cyanoethyl)phenyl))pyridin:
-
Zu einem mit Septum und N2-Einlass ausgestatteten 100-ml-Rundkolben
wurden 500 mg (1,74 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(4-(cyanomethyl)phenyl))pyridin
(Beispiel 112) und 17 ml trockenes Tetrahydrofuran gegeben. Die
Lösung
wurde auf –78°C gekühlt und
1,92 ml (1,92 mMol) einer 1,0 M-Lösung von
Lithiumbistrimethylsilylamid wurde tropfenweise innerhalb 3 Minuten
zugegeben. Nach Rühren
für 15
Minuten wurden 0,23 ml (3,66 mMol) Methyljodid zugegeben und das
Rühren
für weitere
15 Minuten bei –78°C fortgesetzt.
Das Reaktionsgemisch wurde dann in wässriges Ammoniumchlorid gegossen und
in Essigsäureethylester
extrahiert. Die organische Schicht wurde mit Salzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde an Kieselgel
mit Hexan/Essigsäureethylester
als Elutionsmittel chromatographiert unter Bereitstellung von 404
mg (77%) eines Öls.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,67 (d,
J = 7, 3H), 2,22 (s, 6H), 3,96 (q, J = 7, 1H), 5,95 (s, 2H), 7,17
(d, J = 8, 1H), 7,45 (m, 2H), 7,75 (d, J = 8, 1H), 7,89 (t, J =
8, 1H), 8,10 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ):
13,5, 21,4, 31,1, 107,1, 118,3, 120,2, 121,4, 127,2, 127,7, 128,7,
138,2, 138,3, 138,8, 141,8, 156,0.
IR (rein, KBr): 2240 (CN).
FAB
MS (%): 302 (Stamm + 1, 4), 279 (20), 167 (45), 149 (100), 113 (36).
-
B. 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-((4-(1-carboxyethyl)phenyl))pyridin:
-
Zu einem mit Kühler und N2-Einlass
ausgestatteten 100-ml-Rundkolben wurden 400 mg (1,33 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-((4-(1-cyanoethyl)phenyl))pyridin
und 20 ml Ethanol gegeben. Nach Erhitzen unter Rückfluss wurden 30 ml einer
10%igen wässrigen
Lösung
von Natriumhydroxid langsam tropfenweise zugegeben und das Erhitzen
unter Rückfluss
wurde über
Nacht fortgesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde gekühlt und
der pH-Wert mit 6 N Salzsäure
auf 1 eingestellt, dann in Essigsäureethylester extrahiert. Die
organische Schicht wurde mit Salzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und zu einem braunen Feststoff, Fp. 149–155°C, 384 mg
(90,5%) eingedampft.
1H-NMR (CDCl3, δ):
1,55 (d, J = 7, 3H), 2,22 (s, 6H), 3,80 (q, J = 7, 1H), 5,95 (s,
2H), 7,14 (d, J = 8, 1H), 7,43 (m, 2H), 7,73 (d, J = 8, 1H), 7,87
(t, J = 8, 1H), 8,05 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
13,5, 18,1, 45,2, 107,0, 118,3, 119,9, 127,3, 128,1, 128,7, 137,5,
138,65, 141,1, 151,7, 156,5, 180,4.
FAB MS (%): 321 (Stamm
+ 1, 4), 279 (20), 167 (45), 149 (100), 113 (36).
Analyse berechnet
für C20H20N2O2·1/4H2O: C 73,94, H 6,36, N 8,62. Gefunden: C
73,95, H 6,18, N 8,41.
-
C. 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-((4-(1-(4-isobutylpiperazin-1-ylamido)ethyl)phenyl))pyridin:
-
Zu einem mit Kühler und N2-Einlass
ausgestatteten 100-ml-Rundkolben wurden 187 mg (0,584 mMol) 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-((4-(1-carboxyethyl)phenyl))pyridin,
124 mg (0,584 mMol) N-Isobutylpiperazinhydrochlorid, 112 mg (0,584
mMol) N-Ethyl-N-3-dimethylaminopropylcarbodiimid, 79 mg (0,584 mMol)
1-Hydroxybenztriazol, 0,2 ml (1,461 mMol) Triethylamin und 6 ml
Acetonitril gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 24 h bei Raumtemperatur
gerührt,
in eine wässrige
Natriumbicarbonatlösung
und Essigsäureethylester
gegossen. Die organische Schicht wurde mit Salzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde an Kieselgel
unter Verwendung von Methanol/Methylenchlorid als Elutionsmittel
chromatographiert unter Bereitstellung von 218 mg (84%) eines Öls.
1H-NMR (CDCl3, δ): 0,82 (d,
J = 7, 6H), 1,45 (d, J = 7, 3H), 1,68 (m, 1H), 1,88 (m, 1H), 1,96
(m, 2H), 2,20 (s, 6H), 2,2 (m, 2H), 2,37 (m, 1H), 3,33 (m, 1H),
3,42 (m, 1H), 3,54 (m, 1H), 3,74 (m, 1H), 3,93 (q, J = 7, 1H), 5,92 (s,
2H), 7,12 (d, J = 8, 1H), 7,24 (m, 2H), 7,72 (d, J = 8, 1H), 7,85
(t, J = 8, 1H), 8, 01 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
13,5, 20,6, 20,7, 25,3, 42,0, 43,0, 45,5, 53,1, 53,3, 66,5, 107,0,
118,2, 119,8, 127,5, 127,7, 128,6, 136,9, 138,6, 143,5, 151,7, 156,5,
171,7.
APCI MS (%): 445 (Stamm + 1, 100).
-
D. 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-{4-[2-(4-isobutylpiperazin-1-yl)-1-methylethyl]phenyl}pyridin:
-
Zu einem mit Kühler und N2-Einlass
ausgestatteten 100-ml-Rundkolben wurden 218 mg (0,491 mMol) 2-(2,5-Dime thylpyrrolyl)-6-((4-(1-(4-isobutylpiperazin-1-ylamido)ethyl)phenyl))pyridin,
20 ml trockenes Tetrahydrofuran und 10 ml (20 mMol) einer 2,0 M-Lösung von
Boranmethylsulfid in Tetrahydrofuran gegeben. Die Lösung wurde
24 h unter Rückfluss
erhitzt, gekühlt
und das Tetrahydrofuran verdampft. Der Rückstand wurde mit 25 ml Ethanol,
1 g Natriumcarbonat und 300 mg Cäsiumfluorid
behandelt und 24 h unter Rückfluss
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde gekühlt, in 1 N Salzsäure gegossen
und mit Essigsäureethylester
gewaschen. Die wässrige
Schicht wurde mit 6 N Natriumhydroxidlösung auf pH 10 eingestellt
und in Essigsäureethylester extrahiert.
Die organische Schicht wurde mit Salzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft. Beide organischen Schichten wurden gesammelt
und die erste wurde anschließend
verwendet.
APCI MS (%): 431 (Stamm + 1, 100).
-
E. 6-{4-[2-(4-Isobutylpiperazin-1-yl)-methylethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt unter Verwendung von
Hydroxylaminhydrochlorid wie in Beispiel 99 F. Reinigung wurde durch
Erzeugen des N-Tritylderivats unter Verwendung von Triphenylmethylchlorid
und Triethylamin in Methylenchlorid bei Raumtemperatur über Nacht,
gefolgt von Chromatographie an Kieselgel unter Verwendung von Methanol/Methylenchlorid
als Elutionsmittel und dann Entfernung der Tritylgruppe unter Verwendung
von 50%iger wässriger
Ameisensäure
bei 55°C
für 1 h,
gefolgt von Filtration, Einstellung des Filtrats mit 6 N Natriumhydroxidlösung auf
pH 10 und Extraktion in Essigsäureethylester
bewirkt. Das erhaltene Material wurde zu dem Hydrochloridsalz unter
Verwendung von HCl in Ethylether umgewandelt unter Gewinnung eines
weißen Feststoffs,
Fp. 250–260°C, in 17%iger
Ausbeute.
1H-NMR (CDCl3, δ): 0,86 (d,
J = 7 6H), 1,26 (d, J = 6, 3H), 1,74 (m, J = 7, 1H), 2,04 (d, J
= 7, 2H), 2,37 (m, 6H), 2,47 (d, J = 7, 2H), 2,97 (m, 1 H), 4,48
(bs, 2H), 6,40 (d, J = 8, 1H), 7,03 (d, J = 7,5 1H), 7,25 (m, 2H),
7,46 (t, J = 8, 1H), 7,82 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
20,1, 20,9, 25,3, 37,2, 53,5, 66,0, 66,9, 106,7, 110,7, 126,7, 127,3,
127,8, 137,5, 138,2, 146,9, 156,1, 158,1.
APCI MS (%): 353
(Stamm + 1, 100).
Analyse berechnet für C22H32N4·3HCl·3/2H2O·1/2(C4H10O): C 55,12,
H 7,71, N 10,71. Gefunden: C 55,47, H 8,10, N 10,52.
-
BEISPIEL 108
-
6-{4-[1-Benzyl-2-(4-isobutylpiperazin-1-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 107 unter
Verwendung von Benzylbromid in der Alkylierung analog zu Beispiel
107A in 13%iger Ausbeute für
den Endblockierungsschritt, umgewandelt zu dem Hydrochloridsalz
in Ether.
1H-NMR (CDCl3, δ): 0,86 (d,
J = 6, 6H), 1,73 (m, J = 6, 1H), 2,03 (d, J = 7, 2H), 2,37 (m, 6H),
2,53 (m, 3H), 2,69 (m, 1H), 2,83 (m, 1H), 3,14 (m, 2H), 4,465 (bs,
2H), 6,40 (d, J = 8, 1H), 6,97 (m, 2H), 7,03 (d, J = 7,5, 1H), 7,13 (m,
5H), 7,45 (t, J = 8, 1H), 7,78 (m, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
20,9, 25,3, 40,6, 45,1, 53,4, 53,5, 63,7, 66,8, 106,7, 110,7, 125,6,
126,5, 127,9, 128,1, 129,1, 137,4, 138,2, 140,4, 144,5, 156,0, 158,1.
APCI
MS (%): 429 (Stamm + 1, 100).
Analyse berechnet für C28H36N4·3HCl·H2O·1/2(C4H10O): C 60,76,
H 7,82, N 9,45. Gefunden: C 61,14, H 7,93, N 9,17.
-
BEISPIEL 109
-
6-[4-(Phenethylaminomethyl)phenyl]pyridin-2-ylamin:
-
A. 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(4-carboxyphenyl)pyridin
-
Hergestellt wie in Beispiel 92 A
unter Verwendung von 4-Carboxyphenylboronsäure in 22%iger Ausbeute als
ein niedrig schmelzender Feststoff.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
2,22 (s, 6H), 5,94 (s, 2H), 7,21 (d, J = 8, 1H), 7,81 (d, J = 8,
1H), 7,92 (t, J = 8, 1H), 8,18 (m, 4H).
APCI MS (%): 293 (Stamm
+ 1, 100).
-
B. 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(4-(N-phenethylcarboxamido)phenyl)pyridin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 88F unter
Verwendung des Vorstehenden und Phenethylamin in 70%iger Ausbeute
als ein niedrig schmelzender Feststoff.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
2,20 (s, 6H), 2,95 (t, J = 7, 2H), 3,73 (dt, J = 5,7, 2H), 5,925
(s, 2H), 6,17 (breites Triplett, J = 5, 1H), 7,17 (d, J = 8, 1H),
7,24 (m, 3H), 7,31 (m, 2H), 7,78 (m, 3H), 7,89 (t, J = 8, 1H), 8,10
(m, 2H).
APCI MS (%): 396 (Stamm + 1, 100).
-
C. 6-(4-(N-Phenethylcarboxamido)phenyl)pyridin-2-ylamin
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 F in
36%iger Ausbeute als ein niedrig schmelzender brauner Feststoff.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,94 (t,
J = 7, 2H), 3,72 (dt, J = 5, 7, 2H), 4,93 (bs, 2H), 6,175 (m, 1H),
6,52 (d, J = 8, 1H), 7,09 (d, J = 7, 1H), 7,24 (m, 3H), 7,31 (m,
2H), 7,54 (t, J = 8, 1H), 7,75 (m, 2H), 7,97 (m, 2H).
APCI
MS (%): 318 (Stamm + 1, 100).
-
D. 6-[4-(Phenethylaminomethyl)phenyl]pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 133D
in 61%iger Ausbeute, Fp. 236–238°C als das
Hydrochloridsalz.
1H-NMR (CDCl3, δ):
2,81–2,85
(m, 2H), 2,88–2,92
(m, 2H), 3,84 (s, 2H), 4,47 (bs, 2H), 6,43 (d, J = 8, 1 H), 7,05 (d,
J = 8, 1H), 7,18–7,29
(m, 3H), 7,24–7,27
(m, 2H), 7,29–7,34
(m, 2H), 7, 47 (t, J = 8, 1H), 7, 86 (d, J = 8, 1H).
13C-NMR (CD3OD, δ): 33,3,
49,4, 50,0, 51,7, 112,3, 113,4, 128,3, 129,1, 129,8, 130,0, 132,3,
136,1, 137,8, 145,8, 147,2, 157,4.
MS (%): 304 (Stamm + 1,
100).
-
BEISPIEL 110
-
6-{4-[(Cyclohexylmethylamino)methyl]phenyl}pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 109 in
43%iger Ausbeute, Fp. > 250°C, als das
Hydrochloridsalz.
1H-NMR (CDCl3, δ):
1,10–1,30
(m, 5H), 1,60–1,63
(m, 1H), 1,63–1,87
(m, 4H), 2,20 (s, 3H), 2,41–2,46
(m, 1H), 3,60 (bs, 2H), 4,48 (bs, 2H), 6,44 (d, J = 8, 1H), 7,06
(d, J = 8, 1H), 7,41–7,50
(m, 3H), 7,83–7,87
(m, 2H).
MS(%): 296 (Stamm + 1, 100).
-
BEISPIEL 111
-
6-[4-(4-Aminopiperidin-1-ylmethyl)phenyl}pyridin-2-ylamin
-
Hergestellt wie in Beispiel 109 als
ein amorpher Feststoff in 25%iger Ausbeute.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
1,30–1,34
(m, 2H), 1,71–1,74
(m, 2H), 1,97–2,00
(m, 2H), 2,57–2,60
(m, 1H), 2,77–2,80 (m,
2H), 3,46 (s, 2H), 6,39 (d,J = 8, 1H), 6,94 (d, J = 8, 1H), 7,27–7,29 (m,
2H), 7,42 (t, J = 8, 1H), 7,70–7,73 (m,
2H).
MS (%): 283 (Stamm + 1, 100).
-
BEISPIEL 112
-
6-(4-Piperidin-1-ylmethylphenyl)pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 109 in
53%iger Ausbeute, Fp. > 250°C, als das
Hydrochloridsalz.
1H-NMR (CDCl3, δ):
1,40–1,42
(m, 2H), 1,54–1,59
(m, 4H), 2,39 (bs, 4H), 3,51 (s, 2H), 4,50 (bs, 2H), 6,42 (d, J
= 8, 1H), 7,05 (d, J = 8, 1H), 7,36 (d, J = 8, 2H), 7,47 (t, J =
8, 1H), 7,84 (d, J = 8, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
24,2, 25,7, 54,3, 63,4, 106,9, 110,8, 126,5, 129,5, 138,3, 156,0.
MS
(%): 268 (Stamm + 1, 100).
-
BEISPIEL 113
-
6-[4-(Indan-2-ylaminomethyl)phenyl]-pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 109 in
35%iger Ausbeute, Fp. 185–187°C, als das
Hydrochloridsalz.
1H-NMR (CDCl3, δ):
2,81 (dd, J1 = 9, J2 =
6, 2H), 3,16 (dd, J1 = 9, J2 =
6, 2H), 3,66–3,69
(m, 1H), 3,89 (s, 2H), 4,48 (bs, 2H), 6,42 (d, J = 8, 1H), 7,06
(d, J = 8, 1H), 7,11–7,20
(m, 2H), 7,40 (d, J = 8, 1H), 7,49 (t, J = 7, 1H), 7,88 (d, J =
8, 1H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 39,8,
51,9, 58,8, 107,0, 110,9. 124,7, 126,4, 126,9, 128,5, 138,4.
MS
(%): 316 (Stamm + 1, 100).
-
BEISPIEL 114
-
6-{4-[(2-Thiophen-2-yl-ethylamino)methyl]phenyl}pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 109 in
68%iger Ausbeute als ein amorpher Feststoff.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
2,92 (t, J = 6, 2H), 3,04 (t, J = 6, 2H), 3,84 (s, 2H), 4,48 (bs,
2H), 6,43 (d, J = 8, 1H), 6,81– 6,82
(m, 1H), 6,91–6,93
(m, 1H), 7,06 (d, J = 8, 1H), 7,13 (m, 1H), 7,34 (d, J = 8, 2H),
7,48 (t, J = 7, 1H), 7,86 (d, J = 8, 2H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
30,4, 50,3, 53,3, 106,9, 110,8, 123,5, 124,9, 126,8, 128,2, 138,3,
140,6, 142,9, 155,7, 158,2.
MS (%): 310 (Stamm + 1, 100).
-
BEISPIEL 115
-
6-[2-Methoxy-4-(phenethylaminomethyl)phenyl]pyridin-2-ylamin
-
Bezug auf Schema 5:
-
A. 2-Methoxy-4-methylphenylboronsäure:
-
Zu einem mit Septum und N
2-Einlass ausgestatteten 125-ml-Dreihalsrundkolben
wurden 2,3 g (11,4 mMol) 2-Brom-5-methylanisol (hergestellt wie in
EP 470794 A1 , siehe
Chem. Abs., 116 : 193935 beschrieben) und 25 ml trockenes Tetrahydrofuran
gegeben. Die Lösung
wurde auf –70°C gekühlt und
5,5 ml (13,7 mMol) einer 2,5 M-Lösung
von Butyllithium in Hexan wurden innerhalb 3 min zugegeben. Das
Reaktionsgemisch wurde 1 h bei –70°C gerührt, dann
2,34 ml (13,7 mMol) Triethylborat zugegeben und das Rühren für 2 h bei –70°C fortgesetzt.
Das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur erwärmt und
60 h gerührt,
mit wässriger
Ammoniumchloridlösung
und verdünnter
Salzsäurelösung gestoppt
und mit Essigsäureethylester
extrahiert. Die organische Schicht wurde mit Salzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und zu einem dunklen Öl eingedampft,
das mit Hexan verrieben wurde, unter Bereitstellung von 630 mg (33%)
eines Öls.
1H-NMR (CDCl
3, δ): 2,37 (s,
3H), 3,89 (s, 3H), 6,715 (s, 1H), 6,84 (d, J = 7, 1H), 7,70 (d,
J = 7, 1H).
-
B. 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(2-methoxy-4-methylphenyl)pyridin
-
Hergestellt wie in Beispiel 92 A
unter Verwendung von 953 mg (3,795 mMol) 2-(2,5-Dimethyl)-6-brompyridin,
630 mg (3,795 mMol) 2-Methoxy-4-methylphenylboronsäure, 1,61
g (15,18 mMol) Natriumcarbonat, 44 mg (0,038 mMol) Tetrakistriphenylphosphinpalladium,
18 ml Ethanol und 2 ml Wasser unter Gewinnung von 670 mg (60%) eines Öls.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,28 (s,
6H), 2,45 (s, 3H), 3,93 (s, 3H), 5,98 (s, 2H), 6,87 (s, 1H), 6,94
(d, J = 8, 1H), 7,14 (d, J = 8, 1H), 7,84 (t, J = 8, 1H), 7,91 (d,
J = 8, 1H), 7,98 (d, J = 8, 1H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
13,4, 21,7, 55,4, 106,7, 112,2, 119,2, 121,8, 123,1, 125,1, 128,6,
131,2, 137,6, 140,6, 151,3, 155,6, 157,1.
APCI MS (%): 293
(Stamm + 1, 100).
-
C. 6-(2-Methoxy-4-methylphenyl)pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 F in
90%iger Ausbeute als ein Öl.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,365
(s, 3H), 3,785 (s, 3H), 4,67 (bs, 2H), 6,34 (d, J = 8, 1H), 6,76
(s, 1H), 6,84 (d, J = 8, 1H), 7,09 (d, J = 7, 5, 1H), 7,39 (t, J
= 8, 1H), 7,57 (d, J = 8, 1H).
13C-NMR
(CDCl3, δ):
21,6, 55,4, 106,5, 112,15, 114,95, 121,5, 126,5, 130,6, 137,4, 139,5,
154,3, 156,7, 158,2.
APCI MS (%): 215 (Stamm + 1, 100).
-
D. 2-Phthalimido-6-(2-methoxy-4-methylphenyl)pyridin:
-
Zu einem mit Kühler und N2-Einlass
ausgestatteten 100-ml-Rundkolben wurden 440 mg (2,15 mMol) 6-(2-Methoxy-4-methylphenyl)pyridin-2-ylamin,
502 mg (2,29 mMol) N-Carbethoxyphthalimid und 20 ml trockenes Toluol
gegeben. Die Lösung
wurde 14 h unter Rückfluss
erhitzt, gekühlt
und durch Chromatographie an Kieselgel unter Verwendung von Hexan/Essigsäureethylester
als Elutionsmittel gereinigt unter Bereitstellung von 710 mg (90%)
eines niedrig schmelzenden Feststoffs.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
2,355 (s, 3H), 3,84 (s, 3H), 6,775 (s, 1H), 6,85 (d, J = 8, 1H),
7,27 (m, 1H), 7,76 (m, 3H), 7,83 (t, J = 8, 1H), 7,92 (m, 3H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 21,3,
55,2, 112,0, 119,6, 121,6, 123,5, 124,7, 131,0, 131,5, 133,9, 134,4,
135,3, 137,8, 140,6, 156,0, 156,8, 166,8.
APCI MS (%): 345
(Stamm + 1, 100).
-
E. 2-Phthalimido-6-(2-methoxy-4-brommethylphenyl)pyridin:
-
Zu einem mit Kühler und N2-Einlass
ausgestatteten 100-ml-Rundkolben wurden 0,7 g (2,03 mMol) 2-Phthalimido-6-(2-methoxy-4-methylphenyl)pyridin,
0,36 g (2,03 mMol) N-Bromsuccinimid,
10 mg Azobisisobutyronitril und 30 ml Tetrachlorkohlenstoff gegeben.
Das Reaktionsgemisch wurde 24 h auf 50°C erhitzt, gekühlt, mit
Methylenchlorid verdünnt
und mit wässriger
Natriumbicarbonatlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet und eingedampft. Der rohe Rückstand,
0,81 g, wurde direkt verwendet.
APCI MS (%): 423/425 (Stamm
+ 1, 100).
-
F. 2-Phthalimido-6-[2-methoxy-4-(phenethylaminomethyl]phenyl)pyridin:
-
Zu einem mit Kühler und N2-Einlass
ausgestatteten 100-ml-Rundkolben wurden 120 mg (0,28 mMol) 2-Phthalimido-6-(2-methoxy-4-brommethylphenyl)pyridin,
0,04 ml (0,3 mMol) Phenethylamin, 29 mg (0,35 mMol) Natriumbicarbonat
und 6 ml Acetonitril gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 8 h auf
50°C erhitzt,
gekühlt
und in Essigsäureethylester
extrahiert. Die organische Schicht wurde mit Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde an Kieselgel
unter Verwendung von Methanol/Methylenchlorid chromatographiert
unter Bereitstellung von 40 mg (31%) eines Öls.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
2,85 (m, 2H), 2,89 (m, 2H), 3,84 (s, 2H), 3,85 (s, 3H), 6,96 (m,
2H), 7,2–7,4
(m, 7H), 7,8–8,0 (m,
6H).
APCI MS (%): 464 (Stamm + 1, 100).
-
G. 6-[2-Methoxy-4-(phenethylaminomethyl)phenyl]pyridin-2-ylamin:
-
Zu einem mit Kühler und N2-Einlass
ausgestatteten 100-ml-Rundkolben wurden 30 mg (0,065 mMol) 2-Phthalimido-6-[2-methoxy-4-(phenethylaminomethyl]phenyl)pyridin,
7 μl (0,2
mMol) Hydrazin und 3 ml Methanol gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde
3,5 h auf 50°C
erhitzt, gekühlt
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde in Methylenchlorid gelöst,
mit wässriger
Natriumbicarbonatlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand
wurde an Kieselgel unter Verwendung von Methanol/Methylenchlorid
als Elutionsmittel chromatographiert unter Bereitstellung von 10 mg
(46%) eines Öls,
das zu dem Hydrochloridsalz umgewandelt wurde.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
2,88–2,95
(m, 4H), 3,82 (s, 3H), 3,87 (s, 2H), 6,43 (d, J = 8, 1H), 6,94 (bs,
1H), 7,10 (d, J = 8, 1H), 7,18–7,20
(m, 3H), 7,25–7,29
(m, 2H), 7,45 (t, J = 8, 1H), 7,61 (d, J = 8, 1H).
MS (%):
334 (Stamm + 1, 100).
-
BEISPIEL 116
-
6-{4-[(Cyclohexylmethylamino)methyl]-2-methoxyphenyl}pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 115 unter
Verwendung von N-Methylcyclohexylamin mit einer 86%igen Ausbeute
in dem Endschritt.
1H-NMR (CDCl3, δ):
1,07–1,34
(m, 5H), 1,60–1,63
(m, 1H), 1,77–1,87
(m, 4H), 2,22 (s, 3H), 2,42–2,47
(m, 1H), 3,59 (s, 2H), 3,83 (s, 3H), 4,44 (bs, 2H), 6,41 (d, J =
8, 1H), 7,95–7,98
(m, 2H), 7,13 (d, J = 8, 1H), 7,44 (t, J = 8, 1H), 7,59 (d, J =
8, 1H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 26,0,
26,5, 28,6, 37,8, 55,7, 57,9, 62,0, 106,6, 111,6, 115,4, 121,3,
130,5, 137,5, 152,5, 157,0, 159,0.
MS (%): 326 (Stamm + 1,
100).
-
BEISPIEL 117
-
6-{4-[1-Cinnamyl-2-(4-isobutylpiperazin-1-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 107 unter
Verwendung von Cinnamylbromid in der Alkylierung analog zu Beispiel
107A, in 98%iger Ausbeute für
den Endblockierungsschritt zu dem Hydrochloridsalz in Ether umgewandelt.
1H-NMR (CDCl3, δ): 0,85 (d,
J = 7, 6H), 1,73 (m, J = 6, 1H), 2,03 (d, J = 7, 2H), 2,36 (m, 6H),
2,49 (m, 5H), 2,67 (m, 2H), 2,97 (m, 1H), 4,50 (bs, 2H), 6,08 (m,
1H), 6,30 (m, 1H), 6,39 (d, J = 8, 1H), 7,04 (d, J = 7, 1H), 7,12 (m,
1H), 7,21 (m, 7H), 7,45 (t, J = 8, 1H), 7,82 (m, 2H).
13C-NMR (CDCl3, δ): 21,0,
25,3, 38,1, 43,7, 53,6, 64,1, 66,9, 106,9, 110,8, 126,0, 126,8,
128,1, 128,4, 128,8, 131,2, 137,7, 138,3, 144,8, 156,1, 158,2.
APCI
MS (%): 455 (Stamm + 1, 100).
-
BEISPIEL 118
-
6-{4-[(Cyclohexylmethylamino)methyl]-2-fluorphenyl}pyridin-2-ylamin
-
A. 2-Fluor-4-methylphenylboronsäure:
-
Hergestellt wie in Beispiel 115A
unter Verwendung von 2-Fluor-4-methylbrombenzol in 97%iger Ausbeute
als ein niedrig schmelzender Feststoff.
1H-NMR
(CDCl3, δ):
2,37 (s, 3H), 6,86 (d, J = 8, 1H), 7,00 (d, J = 8, 1H), 7,685 (m,
1H).
-
B. 2-(2,5-Dimethylpyrrolyl)-6-(2-fluor-4-methylphenyl)pyridin
-
Hergestellt wie in Beispiel 115 B
in 73%iger Ausbeute als ein niedrig schmelzender gelber Feststoff.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,20 (s,
6H), 2,37 (s, 3H), 5,91 (s, 2H), 6,97 (d, J = 8, 1H), 7,04 (d, J
= 8, 1H), 7,13 (d, J = 7, 1H), 7,84 (m, 2H), 7,98 (t, J = 8, 1H).
APCI
MS (%): 281 (Stamm + 1, 100).
-
C. 6-(2-Fluor-4-methylphenyl)pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 115C
in 68%iger Ausbeute als ein Öl.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,35 (s,
3H), 6,43 (d, J = 8, 1H), 6,92 (d, J = 8, 1H), 7,01 (m, 1H), 7,09
(m, 1H), 7,46 (t, J = 8, 1H), 7,76 (t, J = 8, 1H).
APCI MS
(%): 203 (Stamm + 1, 100).
-
D. 2-Phthalimido-6-(2-fluor-4-methylphenyl)pyridin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 115D
in 73%iger Ausbeute als ein niedrig schmelzender Feststoff.
1H-NMR (CDCl3, δ): 2,37 (s, 3H), 6,96 (d, J
= 8, 1H), 7,04 (m, 1H), 7,35 (dd, J = 1, 8, 1H), 7,8–8,0 (m,
7H).
APCI MS (%): 333 (Stamm + 1, 100).
-
E. 2-Phthalimido-6-(2-fluor-4-brommethylphenyl)pyridin
-
Hergestellt wie in Beispiel 115 E
in 62%iger Ausbeute als ein roher Feststoff, der direkt im nachstehenden
Schritt verwendet wurde.
APCI MS (%): 411/413 (Stamm + 1, 45/42),
verbleibende Peaks aufgrund von Verunreinigungen.
-
F. 2-Phthalimido-6-[2-fluor-4-(N-cyclohexyl-N-methylaminomethyl]phenyl)pyridin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 115 F
in 8%iger Ausbeute als ein Öl.
1H-NMR (CDCl3, δ): 1,22 (m,
6H), 1,6–1,8
(m, 4H), 2,22 (s, 3H), 2,45 (m, 1H), 3,62 (s, 2H), 7,19 (d, J =
7, 1H), 7,35 (dd, J = 1, 8, 1H), 7,8–8,0 (m, 8H).
APCI MS
(%): 444 (Stamm + 1, 100).
-
G 6-{4-[(Cyclohexylmethylamino)methyl]-2-fluorphenyl}pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 115 G
in 57%iger Ausbeute als ein Öl,
das zu dem Hydrochloridsalz umgewandelt wurde.
1H-NMR
Hydrochloridsalz in CD3OD, δ): 1,16–1,48 (m,
7H), 1,57–1,77
(m, 3H), 1,89–2,05
(m, 2H), 2,09–2,22 (m,
2H), 2,76 (s, 2H), 7,05 (d, J = 8, 1H), 7,16 (s, J = 8, 1H), 7,58–7,66 (m,
2H), 7,83 (t, J = 8, 1H), 7,99 (t, J = 8, 1H).
APCI MS (%):
314 (Stamm + 1, 100).
-
BEISPIEL 119
-
6-[4-((N-Phenethyl-N-methyl)aminomethyl)phenyl]pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 107 D
in 57%iger Ausbeute, Fp. > 250°C, als das
Hydrochloridsalz.
1H-NMR (CDCl3, δ):
2,30 (s, 3H), 2,67 (m, 2H), 2,83 (m, 2H), 3,60 (s, 2H), 4,51 (bs,
2H), 6,43 (d, J = 8, 1H), 7,08 (d, J = 7, 1H), 7,19 (m, 3H), 7,25
(m, 2H), 7,35 (m, 2H), 7,48 (t, J = 8, 1H), 7,87 (m, 2H).
13C-NMR (CD3OD, δ): 33,8,
42,2, 59,1, 61,85, 107,0, 110,7, 125,9, 126,7, 128,3, 128,7, 129,2,
138,3, 138,4, 139,3, 140,4, 156,0, 158,3.
MS (%): 318 (Stamm
+ 1, 100).
-
BEISPIEL 120
-
6-{4-[2-(4-(Isochinolin-1-yl)piperazin-1-yl)ethyl]phenyl}pyridin-2-ylamin:
-
Hergestellt wie in Beispiel 1 unter
Verwendung von N-Isochinolin-1-yl-piperazin
in 30%iger Ausbeute.
1H-NMR (CDCl3, δ):
2,63 (m, 2H), 2,75 (bs, 4H), 2,85 (m, 2H), 3,38 (bs, 4H), 5,95 (bs,
2H), 6,39 (d, J = 8, 1H), 7,02 (d, J = 7, 1H), 7,31 (m, 2H), 7,39
(d, J = 4, 1H), 7,45 (t, J = 8, 1H), 7,60 (t, J = 6, 1H), 7,71 (t,
J = 6, 1H), 7,89 (m, 3H), 8,09 (m, 2H).
MS (%): 410 (Stamm
+ 1, 100), 216 (38), 145 (45).
Analyse (nach Umwandlung zu
dem Hydrochloridsalz) berechnet für C26H27N5·4HCl·2H2O: C 52,79, H 5,92, N 11,83. Gefunden: C
53,11, H 6,06, N 11,53.