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Die Erfindung betrifft eine
Öl-in-Wasser-Emulsionszusammensetzung, die selbst bei erniedrigtem Fettgehalt ein reiches
Fettaroma zeigt.
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Insbesondere betrifft sie eine Öl-in-Wasser-Emulsion, die selbst
bei erniedrigtem Fettgehalt einen reichen Fettgeschmack zeigt
und geeignet ist für Cremes, wie Kaffeecreme, Schlagsahne oder
Eiscreme, Würzen, wie Dressings oder Mayonnaise, und Getränke.
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In jüngster Zeit wurden Versuche unternommen, den Gehalt an Ölen
und Fetten in Emulsionsnahrungsmitteln, wie in Creme oder
Dressing, zu verringern, um die Forderung der Konsumenten nach
Nahrungsmitteln mit wenig Kalorien zu erfüllen. Jedoch bewirkt eine
bloße Verminderung des Gehalts an Fetten und Ölen in
Emulsionsnahrungsmitteln, daß das Nahrungsmittel seinen eigenen reichen
Fettgeschmack verliert. Insbesondere, falls das
Emulsionsnahrungsmittel Kaffeesahne ist, wird der kaffeemildernde Effekt
unvorteilhaft erniedrigt.
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Um die vorstehend beschriebenen Nachteile zu lösen, wurde
beispielsweise ein Verfahren vorgeschlagen, umfassend die
Verwendung eines Verdickungsmittels, und ein Verfahren, umfassend die
Verwendung einer Multiphasenemulgierung, wie einer
Doppelemulgierung. Obwohl das erstere Verfahren dadurch gekennzeichnet
ist, daß die Verminderung des Gehalts an Fetten und Ölen in
Emulsionsnahrungsmitteln kompensiert wird durch die Addition
eines Verdickungsmittels, wie Gummi, um die Viskosität des
Nahrungsmittels zu verstärken und um dabei den eigenen reichen
Fettgeschmack beizubehalten, beeinflußt die Zugabe eines
Verdikkungsmittels nachteilig den Geschmack und das Aroma des
Emulsionsnahrungsmittels. Andererseits wird ein
Doppelemulgierverfahren in beispielsweise den japanischen
Patentoffenlegungsschriften Nr. 169531/1984, 16542/1985, 102137/1985, 184366/1985,
175137/1987 und 22142/1988 beschrieben, das dadurch
gekennzeichnet ist, daß der augenscheinliche Gehalt an Fetten und Ölen in
einer Öl-in-Wasser-Emulsion verstärkt wird durch Dispergieren
einer weiteren wässrigen Phase in die Öltröpfchen, um dabei den
eigenen reichen Fettgeschmack zu behalten. Jedoch ist dieses
Verfahren insofern problematisch, als die Herstellung der
Emulsion kompliziert und die sich ergebende Emulsion nicht
ausreichend stabil ist, insbesondere, wenn die Emulsion eine
hochviskose, wie Mayonnaise, ist.
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JP-A-63-301743 offenbart eine Wasser-in-Öl-Emulsion, umfassend
in der Ölphase eine eßbare Ölzusammensetzung, umfassend 10 bis
99 Gew.%, bezogen auf die gesamten Öle und Fette der Emulsion,
einer Diglyceridmischung mit einem ansteigenden Schmelzpunkt von
20º C oder niedriger.
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JP-A-63-301765 offenbart ein hochschäumbares Öl und eine
Fettzusammensetzung, umfassend eine eßbare Ölzusammensetzung,
umfassend 10 bis 99 Gew.%, bezogen auf die gesamten Öle und Fette
der Emulsion, einer Diglyceridmischung mit einem steigenden
Schmelzpunkt von 20º C (centigrade) oder niedriger.
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Es wurde nun festgestellt, daß eine Öl-in-Wasser-Emulsion, die
dadurch gekennzeichnet ist, daß die Ölphase aus einer
Glyceridmischung, enthaltend Diglyceride in spezifizierten Mengen, einen
bemerkenswert reichen Fettgeschmack zeigt. Die Erfindung wurde
auf Basis dieser Feststellung vervollständigt.
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Die erfindungsgemäße Öl-in-Wasser-Emulsion umfaßt eine wässrige
Wasserphase und eine Ölphase, umfassend eine eßbare
Ölzusammensetzung, enthaltend 10 bis 99 Gew.%, bezogen auf die gesamten
Öle und Fette der Emulsion, einer Diglyceridmischung, enthaltend
Diglyceride mit einem steigenden Schmelzpunkt von 20º C oder
niedriger.
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Die Erfindung umfaßt die folgenden fünf bevorzugten
Ausführungsformen:
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(1) In der Diglyceridmischung sind 70 Gew.% oder mehr der
Fettsäurehälfte ungesättigte Fettsäuren mit 16 bis 22
Kohlenstoffatomen.
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(2) Die in der Ölphase enthaltene Glyceridmischung umfaßt
Diglyceride in einer Menge von mehr als 30 bis 100 Gew.%,
Monoglyceride in einem Gewichtsverhältnis von 0 bis 1/20,
bezogen auf die Diglyceride, und die Kestmenge an
Triglyceriden, und die Glyceridmischung besitzt einen Schmelzpunkt
von 35º C oder niedriger.
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(3) Die Emulsion umfaßt weiterhin 0,1 Gew.% oder mehr eines
Proteins in der wässrigen Phase.
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(4) Die Emulsion umfaßt weiterhin in der Ölphase 0,1 bis 10
Gew.%, bezogen auf die Ölphase, an Phospholipiden, wobei
das Gewichtsverhältnis der stickstoffreien Phospholipide zu
den stickstoffenthaltenden Phospholipiden 1,0 oder mehr
beträgt.
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(5) Die Emulsion umfaßt weiterhin in der Ölphase 0,1 bis 10
Gew.%, bezogen auf das gesamte Öl und Fett in der Ölphase,
Lecithin und 0,1 Gew.% oder mehr, bezogen auf die wässrige
Phase, eines Proteins, wobei die Emulsion 20 bis 90 Gew.%,
bezogen auf den gesamten Öl- und Fettgehalt der Ölphase,
Diglyceride enthält, und das Gewichtsverhältnis der Ölphase
zu der wässrigen Phase im Bereich von 10/90 bis 80/20
liegt.
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Im folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die oben
genannten bevorzugten Ausführungsformen (1) bis (5) näher
erläutert.
Ausführungsform (1)
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Erfindungsgemäß umfaßt die eßbare Ölzusammensetzung 10 bis 99
Gew.%, bezogen auf die gesamten Öle und Fette der Emulsion,
einer Diglyceridmischung, enthaltend Diglyceride mit einem
steigenden Schmelzpunkt von 20º C oder niedriger. Die Diglyceride
besitzen vorzugsweise steigende Schmelzpunkte von -20 bis
+50º C, insbesondere von -5 bis +15º C. Sie enthalten
vorzugsweise ungesättigte Fettsäurehälften mit 16 bis 22
Kohlenstoffatomen in einer Menge von 70 Gew.% oder mehr, insbesondere 80
Gew.% oder mehr, bezogen auf die gesamten Fettsäurenhälften der
Diglyceride. Insbesondere sind di-cis-ungesättigte Diglyceride
bevorzugt in einer Menge von 50 % oder mehr, insbesondere von 70
% oder mehr.
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Sie können mit einem weiteren eßbaren künstlichen Öl gemischt
werden, um eine eßbare Ölzusammensetzung zu erhalten. Bevorzugt
besitzt die Zusammensetzung ein Ölfeststoffprofil, ausgedrückt
durch N10 = 60, N20 = 5 - 40, N30 = 0 - 20, N35 = 0 - 10, die
den Prozentsatz an festem Fett angeben, bestimmt durch NMR bei
den betreffenden Temperaturen. Das Profil wird ausgedrückt als
N-Wert bei den entsprechenden Temperaturen, beispielsweise 10
bis 35º C, und zeigt die Prozentangaben von Fettkristallen. Es
wird bestimmt gemäß dem "Fettanalyse-Standardtestverfahren der
Japan Oil Chemistry Association".
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Bevorzugt enthält die Zusammensetzung weniger als 10 %
Monoglyceride, um eine Gelbildung zu verhindern, insbesondere 0 bis 5%.
Ausführungsform (2)
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Die Erfindung schafft eine Öl-in-Wasser-Emulsionszusammensetzung
mit einem ausgezeichneten reichen Fettgeschmack, die dadurch
charakterisiert ist, daß die Ölphase der Emulsion
zusammengesetzt ist aus einer Glyceridmischung, umfassend Diglyceride in
einer Menge von mehr als 30 Gew.% und bis zu 100 Gew.%,
Monoglyceride in einem Gewichtsverhältnis von 0 bis 1/20, bezogen auf
die Diglyceride und die Restmenge an Triglyceriden, und die
einen Schmelzpunkt von 35º C oder niedriger besitzt.
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Im folgenden wird die Erfindung näher erläutert.
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Die Formulierung der Emulsionszusammensetzung gemäß der
Erfindung wird zuerst beschrieben.
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Die Glyceridmischung, welche die Ölphase der
Emulsionszusammensetzung gemäß der Erfindung bildet, besteht aus einer Mischung,
umfassend Diglyceride in einer Menge von mehr als 30 Gew.% und
bis zu 100 Gew.%, Monoglyceride in einem Gewichtsverhältnis von
0 bis 1/20, bezogen auf die Diglyceride und die Restmenge an
Triglyceriden, und besitzt einen Schmelzpunkt von 35º C oder
niedriger. Es ist bevorzugt, daß der Fettsäurerest jedes
Glycerids 8 bis 24, vorzugsweise 16 bis 22, Kohlenstoffatome besitzt.
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Der Glyceridgehalt der Glyceridmischung muß 30 Gew.% übersteigen
und bis zu 100 Gew.%, vorzugsweise 40 bis 80 Gew.%, betragen.
Innerhalb dieses Bereichs erzeugt ein höherer Diglyceridgehalt
einen reicheren Fettgeschmack. Falls der Diglyceridgehalt 30
Gew.% oder weniger beträgt, ist der Fettgeschmack der sich
ergebenden Emulsion zu schwach, um einen Fettgeschmack bei
herabgesetzten Gehalt an Fetten und Ölen zeigen zu können.
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Das Gewichtsverhältnis der Monoglyceride zu den Diglyceriden in
der Glyceridmischung muß 0 bis 1/20, vorzugsweise 0 bis 1/30,
betragen. Falls das Gewichtsverhältnis 1/20 übersteigt, wird die
Wirkung des Emulgiermittels, das zu der wässrigen Phase bei der
Herstellung der Öl-in-Wasser-Emulsion zugegeben wird, erniedrigt
und das Aroma der erhaltenen Emulsion wird verschlechtert.
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Der Optimum-Schmelzpunkt der Glyceridmischung, welche die
Ölphase der Emulsionszusammensetzung gemäß der Erfindung bildet,
variiert in Abhängigkeit der Anwendung, so daß es unmöglich ist,
diesen im allgemeinen zu spezifizieren. Beispielsweise ist es
für Kaffeesahne oder Schlagsahne bevorzugt, daß die Mischung
partiell bei Umgebungstemperatur (5 bis 30º C) kristalliert ist
und in der Umgebungstemperatur der Mundhöhle (35 bis 37º C)
schmilzt, d.h., daß die Mischung eine Schmelzpunkt von 35 C
oder niedriger, vorzugsweise 30º C oder niedriger, besitzt.
Andererseits, in Bezug auf die im allgemeinen aus flüssigen Ölen
hergestellten Emulsionen, wie Dressings oder Mayonnaisen, ist es
bevorzugt, daß die Glyceridmischung solch einen niedrigen
Schmelzpunkt besitzt, daß weder eine Kristallisation noch eine
Verfestigung, selbst bei Aufbewahrung an einem Platz mit
niedriger Temperatur, wie in einem Kühlschrank, verursacht wird. Um
eine Glyceridmischung mit solch einem niedrigen Schmelzpunkt zu
erhalten, ist es bevorzugt, daß die folgenden Erfordernisse
erfüllt werden: der Fettsäurerest jedes Glycerids sollte 8 bis 24
Kohlenstoffatome aufweisen, der Gehalt an ungesättigten
Fettsäureresten sollte wenigstens 70 Gew.%, bezogen auf die gesamten
Fettsäurereste, betragen, und das Glycerid sollte höchstens 40
Gew.% (bevorzugter 0,1 bis 40 Gew.%) eines Diglycerids umfassen,
bei dem einer der Fettsäurereste gesättigt und der andere
ungesättigt ist, höchstens 5 Gew.% (bevorzugter 0 bis 1 Gew.%) eines
Diglycerids, bei dem beide Fettsäurereste gesättigt sind, und
die Restmenge sollte Diglycerid sein, bei dem die Fettsäurereste
ungesättigt sind.
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Die Glyceridmischung für die Verwendung in der erfindungsgemäßen
Emulsionszusammensetzung kann hergestellt werden durch
Umesterung zwischen einem Glycerin und einem oder mehreren Fetten
und/oder Ölen, ausgewählt aus Pflanzenölen, wie Safranöl ???
(safflower), Olivenöl, Baumwollsamenöl, Rapsöl, Maisöl,
Soyabohnenöl, Palmenöl, Reiskornöl, Sonnenblumenöl und Sesamöl; tierische
Fette und Öle, wie Wildschweinfett-Talg (Schmalz), Rindertalg,
Fischöl und Butter; und Öle und Fette, hergestellt durch
Fraktionieren, Zufallsanordnung, Härten oder Umestern dieser
pflanzlichen und tierischen Fette und Öle oder Veresterung von
Glycerin mit einer Mischung aus Fettsäuren, die von den oben
genannten Fetten und Ölen herstammen. Die Umesterung oder Veresterung
kann durchgeführt werden durch ein chemisches Verfahren, bei dem
eine hohe Temperatur und/oder ein Katalysator aus einer
Alkalimetall- oder Erdalkalimetallverbindung oder kann durch einen
enzymatischen Prozeß durchgeführt werden. Die durch die obige
Reaktion hergestellte Glyceridmischung kann von überschüssigen
Monoglyceriden durch Molekulardestillation oder Chromatographie
befreit werden. Wie vorstehend beschrieben, zerstört oder
verschlechtert die Gegenwart von zu vielen Glyceriden die
Emulgierfähigkeit der Glyceridmischung und das Aroma des Endproduktes.
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Alternativ hierzu kann die in der erfindungsgemäßen
Emulsionszusammensetzung verwendete Glyceridmischung hergestellt werden
durch Zugabe eines oder mehrerer Fett und/oder Öle, ausgewählt
aus Pflanzenölen, wie Safranöl, Olivenöl, Baumwollsamenöl,
Rapsöl, Maisöl, Soyabohnenöl, Palmenöl, Reiskornöl, Sonnenblumenöl
und Sesamöl; tierische Fette und Öle, wie Wildschweinfett-Talg
(Schmalz), Rindertalg, Fischöl und Butter; und Fetten und Ölen,
hergestellt durch Fraktionieren, Zufallsanordnung, Härten oder
Umesterung dieser pflanzlichen und tierischen Fette und Öle zu
der Glyceridmischung, die hergestellt worden ist durch
Umesterung oder Veresterung, wie vorstehend beschrieben, und falls
notwendig, von überschüssigen Monoglyceriden durch molekulare
Destillation oder Chromatographie befreit wurde.
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Die Ölphase der erfindungsgemäßen Emulsionszusammensetzung kann
weiterhin Würzstoffe, Aromastoffe, Färbemittel oder
Stabilisatoren in einem dispergierten oder gelösten Zustand in Abhängigkeit
von dem Objekt enthalten.
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Die wässrige Phase der erfindungsgemäßen
Emulsionszusammensetzung ist nicht unterschiedlich zu der Öl-in-Wasser-Emulsion
gemäß dem Stand der Technik und ist zusammengesetzt aus Wasser,
Würzstoffen, Aromastoffen, Emulgiermittel, Stabilisator,
Färbemittel usw.. Das Emulgiermittel und der in der erfindungsgemäßen
Emulsionszusammensetzung verwendete Stabilisator kann ein
herkömmlicher sein und Beispiele umfassen hydrophile
Emulgiermittel, wie Sucrosefettsäureester, Sorbitanhydridfettsäureester und
Polyglycerinfettsäureester; Proteine, konjugierte Proteine und
Abbauprodukte davon, wie Milchpulver, Natriumcaseinat,
Abbau-Produkte von Casein, Sojabohnenprotein und Zersetzungsprodukte
davon, Weizenprotein, Milchserumprotein, Glycoprotein, Ei und
Eidotter; hochmolekulare Polysaccharide, wie Stärke und deren
Hydrolysate, Dextrin und Gummi. Die wässrige Phase der
erfindungsgemäßen Emulsionszusammensetzung kann weiterhin einen
Würzstoff, wie Salz, Zucker, Essig, Fruchtsaft, organische Säure
oder ein Salz davon, und ein Aromastoff, wie Würzöl oder einen
Geschmacksstoff, und/oder ein Färbemittel in Abhängigkeit des
Objekts enthalten.
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Bis jetzt war die Verwendung eines Verdickungsmittels und die
Verwendung einer mehrfachen Emulgierung eingesetzt, um einen
reichen Fettgeschmack, selbst bei vermindertem Gehalt an Fetten
und Ölen, zu erhalten. Jedoch besitzen diese Mittel verschiedene
Nachteile, wie die Verschlechterung des Geschmacks, die
Herabsetzung der Stabilität des Emulsionsnahrungsmittels, die
Kom-Plizierung der Herstellung usw..
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Im Gegensatz hierzu ist die erfindungsgemäße
Öl-in-Wasser-Emulsion dadurch gekennzeichnet, daß die Ölphase der Emulsion
zusammengesetzt ist aus einer Glyceridmischung, umfassend
Diglyceride in einer Menge von mehr als 30 Gew.% und bis zu 100 Gew.%,
Monoglyceride in einem Gewichtsverhältnis von 0 bis 1/20,
bezogen auf die Diglyceride und die Restmenge an Triglyceride, und
besitzt einen Schmelzpunkt von 35º C oder niedriger, wobei die
Emulsion selbst bei einem verminderten Gehalt an Fetten und Ölen
einen reichen Fettgeschmack zeigen kann. Weiterhin sind die Form
der Emulsion in der Erfindung und die grundsätzlichen
Bestandteile der wässrigen Phase ähnlich zu denjenigen im Stand der
Technik, so daß deren Herstellung sehr einfach ist.
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Erfindungsgemäß ist es möglich, ein Emulsionsnahrungsmittel
leicht herzustellen, das einen reichen Fettgeschmack selbst bei
vermindertem Gehalt an Fetten und Ölen zeigt, wobei Beispiele
für das Emulsionsnahrungsmittel Cremespeisen, wie Kaffeesahne,
Schlagsahne und Eiscreme, Emulsionswürzen, wie Dressings und
Mayonnaise und Getränke, umfassen.
Ausführungsform (3)
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Eine Emulsion mit einer Ölphase, umfassend 5 bis 90 Gew.%,
bezogen auf das gesamte Öl und Fett in der Ölphase, Diglyceride mit
einem steigenden Schmelzpunkt von 20º C oder niedriger, und
einer wässrigen Phase, umfassend 0,1 Gew.% oder mehr,
vorzugsweise 0,2 bis 30 Gew.%, eines Proteins. Dadurch wird eine Sahne
geschaffen, die sehr ähnlich zu natürlicher Sahne ist. Die
Emulsion besitzt vorzugsweise ein Gewichtsverhältnis der Ölphase zu
der wässrigen Phase im Bereich von 10/90 bis 80/20, insbesondere
10/90 bis 70/30. Das Protein umfaßt vorzugsweise Eiprotein,
Milchprotein, Sojabohnenprotein, Weizenprotein, eine Mischung
dieser Proteine und deren Abbauprodukte.
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Die Emulsion kann 0,1 Gew.% oder mehr, vorzugsweise 0,5 bis 50,
Milchbestandteil(e) enthalten, wie natürliche Milch, fettfreie
Milch, Milchpulver, Milchfett, dekantierte Milch, natürliche
Sahne, Käse, Joghurt, Butter und Buttermilch. Sie kann Additive,
wie Aromastoffe, Würzstoffe, Emulgiermittel, Stabilisatoren,
Süßstoffe und Geschmacksverstärker enthalten.
Ausführungsform (4)
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Die Erfindung schafft auch eine hochstabile
Öl-in-Wasser-Emulsionszusammensetzung, umfassend 0,1 bis 10 Gew.% einer
Phospholipidmischung, umfassend stickstoffatomfreies Phospholipid(e)
mit einem Gewichtsverhältnis zu dem (den)
stickstoffatomenthaltenden Phospholipid(en) von 0,1 oder mehr, als wenigstens eine
Emulgiermittelkomponente in der öligen Phase. Die Erfindung
schafft weiterhin die oben erwähnte
Öl-in-Wasser-Emulsionszusammensetzung, die 0,1 bis 30 Gew.% eines oder mehrerer Diglyceride
in der öligen Phase enthält.
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Im folgenden wird die Erfindung näher erläutert.
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Die erfindungsgemäße Öl-in-Wasser-Emulsionszusammensetzung
umfaßt eine Phospholipidmischung einer spezifischen
Zusammensetzung. Insbesondere umfaßt sie eine ölige Phase, enthaltend
Diglycerid(e) zusammen mit einer wässrigen Phase, die damit
gemischt und emulgiert wird und welche gegebenenfalls
Geschmacksstoffe und ähnliches enthält.
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Bei der in der erfindungsgemäßen
Öl-in-Wasser-Emulsionszusammensetzung zu verwendenden Phospholipidmischung sind die Gehalte
von Phosphatidylcholin und Phosphatidylethanolamin niedrig, so
daß sich ein Gewichtsverhältnis von stickstoffatomfreien
Phospholipid(en) zu stickstoffatomenthaltenden Phospholipid(en) von
1,0 oder darüber ergibt. Die erfindungsgemäße
Öl-in-Wasser-Emulsionszusammensetzung kann 0,1 bis 10 Gew.%, vorzugsweise 0,2 bis
10 Gew.% und insbesondere 0,5 bis 7 Gew.%, dieser
Phospholipidmischung enthalten.
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Beispiele für die in der Erfindung zugängliche
Phospholipidmischung, wobei die Gehalte der stickstoffatomfreien
Phospholipide, wie Phosphatidylcholin oder Phosphatidylethanolamin,
herabgesetzt sind, umfassen Phospholipidmischungen, enthaltend
Phosphatidsäure(n) oder/und Salz(e) davon, Phosphatidylinosit,
Phosphatidylglycerin und Lysophospholipide davon. In der
Erfindung ist es insbesondere bevorzugt, eine Phospholipidmischung zu
verwenden, welche 15 Gew.% oder mehr, bezogen auf die gesamten
Phospholipide, an Phosphatidsäure(n) oder/und Salz(e) umfaßt.
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Beispiele für Phosphatidsäuren, die in der Erfindung verwendbar
sind, umfassen solche der folgenden allgemeinen Formeln (I)
und/oder (II):
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worin R&sub1; und R&sub2; entweder gleich oder verschieden sein können und
jedes eine gesättigte oder ungesättigte aliphatische Acylgruppe
mit 8 bis 24 Kohlenstoffatomen bedeutet.
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Beispiele für Salze der Phosphatidsäuren umfassen Natrium-,
Kalium-, Calcium-, Aluminium-, Magnesium- und
Ammoniumphosphatidate. Weiterhin kann die Phosphatidsäure(n) oder/und deren
Salz(e) Lysophosphatidsäure(n) oder/und die oben erwähnten Salze
davon enthalten.
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Die vorstehend genannte Phospholipidmischung, umfassend
stickstoffatomfreies Phospholipid(e) mit einem Gewichtsverhältnis zu
dem stickstoffatomenthaltenden Phospholipid(e) von 1,0 oder
mehr, kann beispielsweise erhalten werden durch Behandeln eines
natürlichen Lecithinmaterials mit einem Enzym (Phospholipase D)
oder Fraktionieren desselben, um dabei die Gehalte an
Phosphatidylcholin und Phosphatidylethanolamin darin herabzusetzen, und
stattdessen die Gehalte an Phosphatidsäure(n) und
Phosphatidylinosit darin über einen spezifischen Pegel zu erhöhen. Beispiele
für hier verwendetes natürliches Lecithin umfassen solche, die
abgeleitet sind von Pflanzen, wie Sojabohnen, Raps, Sonnenblumen
oder Mais und solche, die von Tieren abgeleitet sind, wie
Eidotter.
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Die vorstehend genannte Phospholipidmischung kann weiterhin
verschiedenen Behandlungen unterzogen werden, wie einer
Lösungsmittelfraktionierung, Ionenaustauschsäulenchromatographie,
Fraktionierung unter Verwendung einer Silikatsäule oder einer
Elektrodialyse.
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Zusätzlich zu den enzymatisch behandelten Phospholipiden können
synthetische, beispielsweise solche, die erhalten werden durch
Behandeln von Mono- oder Diglyceriden mit einem
Phosphatierungsmittel, wie Phosphorpentoxid, Phosphorpentachlorid oder
Phosphoroxychlorid, auf ähnliche Weise in der Erfindung verwendet
werden.
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Falls das Gewichtsverhältnis von stickstoffatomfreien
Phospholipid(e) zu stickstoffatomenthaltenden Phospholipid(e) in der
Phospholipidmischung, die in der Erfindung verwendet werden
soll, kleiner ist als 1,0, und der Gehalt der vorstehend
genannten Phospholipidmischung der spezifischen Zusammensetzung in der
erfindungsgemäßen Öl-in-Wasser-Emulsionszusammensetzung
niedriger ist als 0,1 Gew.% in der öligen Phase, kann nur ein
begrenzter Emulgierstabilisationseffekt erhalten werden und daher
können die Ziele der Erfindung nicht erreicht werden. Der
Stabilisationseffekt für die Emulgierung nimmt zu mit einer Zunahme des
Gehalts der Phospholipidmischung, wobei das Gewichtsverhältnis
von stickstoffatomfreiem Phospholipid(e) zu
stickstoffatomenthaltendem Phospholipid(e) 1,0 oder mehr beträgt, in der öligen
Phase. Falls der Gehalt der Phospholipidmischung etwa 10 Gew.%
erreicht, wird jedoch ein Gleichgewicht gebildet und es kann
keine merkliche Verbesserung im Effekt erwartet werden.
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Der Emulsionsstabilisierungseffekt kann extrem erhöht werden
durch Zugabe eines oder mehrerer Diglyceride zu der öligen Phase
der erfindungsgemäßen Öl-in-Wasser-Emulsionszusammensetzung. Der
Gehalt des Diglycerids(e) in der öligen Phase kann im Bereich
von 0,1 bis 80 Gew.%, vorzugsweise von 2 bis 60 Gew.%, liegen.
Wenn auch der Effekt der Zugabe von Diglycerid(e) zunehmen würde
mit einer Erhöhung des Diglyceridgehalts in der öligen Phase,
wird die Zunahme dieses Effekts niedriger wenn der
Diglyceridgehalt etwa 60 Gew.% übersteigt, und es ist keine Zunahme zu
erwarten, falls der Gehalt 80 Gew.% übersteigt.
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Es ist bevorzugt, daß die in der erfindungsgemäßen Öl-in-Wasser-
Emulsionszusammensetzung zu verwendenden Diglyceride in
flüssiger Form unter den Temperaturbedingungen für die Lagerung und
den Gebrauch für die Emulsionszusammensetzung vorliegen. Es ist
bevorzugt, ein oder mehrere Diglyceride zu verwenden, die aus 70
Gew.% oder mehr, bezogen auf die gesamten Fettsäurereste, an
ungesättigten Fettsäureresten bestehen und 8 bis 24,
vorzugsweise 16 bis 22, Kohlenstoffatome aufweisen. Diese Diglyceride
können vorzugsweise von Fetten oder Ölen erhalten werden, die
große Mengen ungesättigter Fettsäuren enthalten, beispielsweise
aus Rapsöl, Maisöl und Sojabohnenöl.
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Das Verhältnis der öligen Phase zur wässrigen Phase (Gewicht)
der erfindungsgemäßen Öl-in-Wasser-Emulsionszusammensetzung kann
vorzugsweise im Bereich von 10/90 bis 80/20 liegen. Um weiterhin
die Stabilität der Emulsionszusammensetzung zu verbessern, kann
die wässrige Phase eine oder mehrere Komponenten enthalten, die
ausgewählt sind aus Proteinen und konjugierten Proteinen, wie
Albumin, Eidotter, Milchpulver, Eiproteine, wie Kasein,
Milchprotein, Sojabohnenprotein und Weizenprotein und Hydrolysate
davon, und aus Emulgatoren, wie Sucrosefettsäureester,
Sorbitanhydridfettsäureester und Polyglycerinfettsäureester. Von den
Gesichtspunkten des Stabilisierungseffektes, der Sicherheit und
dem Geschmack aus betrachtet, ist es bevorzugt die vorstehend
genannten Proteine, konjugierten Proteine und deren Hydrolysate
zu der wässrigen Phase zuzugeben. Die wässrige Phase der
erfindungsgemäßen Öl-in-Wasser-Emulsionszusammensetzung kann
weiterhin verschiedene Zusätze, wie Würzstoffe und Parfums
(gewöhnliches Salz, Zucker, Essig usw.), Färbemittel und Stabilisatoren
enthalten.
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Die erfindungsgemäße Öl-in-Wasser-Emulsionszusammensetzung
besitzt eine verlängerte Lagerstabilität und eine höhere
Temperaturbeständigkeit, die extrem verbessert ist durch Zugabe einer
spezifischen Menge einer spezifischen
Phospholipidzusammensetzung zu der öligen Phase.
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Weiterhin kann die Emulsionsstabilität der
Öl-in-Wasser-Emulsionszusammensetzung erhöht werden durch eine Zunahme des
Diglyceridgehalts in der öligen Phase.
Ausführungsform (5)
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Demgemäß schafft die Erfindung eine Öl-in-Wasser-Emulsion mit
einem Gewichtsverhältnis der öligen Phase zur wässrigen Phase
von 10/90 bis 80/20, welche 0,1 bis 10 Gew.%, bezogen auf das
gesamte Öl(e) und/oder Fett(e), an Lecithin enthält und 20 bis
90 Gew.% eines oder mehrerer Diglyceride in der öligen Phase und
0,1 Gew.% oder mehr an Protein(en) in der wässrigen Phase, und
die eine hohe Emulgierungsstabilität zeigt und einen reichen
Fettgeschmack ergibt.
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Im folgenden wird die Erfindung genauer beschrieben.
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Die erfindungsgemäße Öl-in-Wasser-Emulsion kann erhalten werden
durch Mischen einer öligen Phase, umfassend Fett(e) und/oder
Öl(e), enthaltend Lecithin und Diglycerid(e), jeweils in einer
spezifischen Menge, mit einer wässrigen Phase, enthaltend
wenigstens eine spezifische Menge an Protein(en) mit einem
Gewichtsverhältnis von 10/90 bis 80/20, und Emulgieren der so erhaltenen
Mischung.
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Das in der erfindungsgemäßen Emulsionszusammensetzung verwendete
Lecithin ist eine Phospholipidmischung, umfassend
Phosphatidylcholin, Phosphatidylethanolamin, Phosphatidylinosit und
Phosphatidsäuren, und typische Beispiele umfassen Lecithin, erhalten
aus Sojabohnen oder Eidotter.
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Der Gehalt an Lecithin in der öligen Phase kann 0,1 bis 10
Gew.%, vorzugsweise 0,5 bis 7 Gew.%, bezogen auf das gesamte
Fett(e) und/oder Öl(e), betragen. Falls der Lecithingehalt
niedriger ist als 0,1 Gew.%, kann nur ein geringer
Emulgationsstabilisierungseffekt erhalten werden, wodurch die Ziele der
Erfindung nicht erreicht werden. Obwohl der
Emulgationsstabilisierungseffekt mit einer Zunahme des Lecithingehalts zunimmt, wird
ein Gleichgewicht gebildet, wenn der Lecithingehalt etwa 10
Gew.% erreicht, bezogen auf das gesamte Fett(e) und/ Öl(e), so
daß keine merkliche Verbesserung des Effekts noch erwartet
werden kann.
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Der Lecithingehalt wird ausgedrückt, bezogen auf den in Aceton
unlöslichen Gehalt, wodurch die Menge des reinen Lecithins gemäß
dem japanischen Standard für Nahrungsmittelzusätze spezifiziert
wird.
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Der Gehalt der Diglyceride in der öligen Phase der
erfindungsgemäßen Öl-in-Wasser-Emulsion kann 20 bis 90 Gew.%, vorzugsweise
30 bis 80 Gew.%, bezogen auf das gesamte Fett(e) und/oder Öl(e)
in der öligen Phase, betragen. Die Stabilität und der reiche
Fettgeschmack der Emulsion würden zunehmen mit einer Zunahme des
Diglyceridgehalts. Wenn der Diglyceridgehalt etwa 70 Gew.%
erreicht, wird jedoch die Zunahme geringer. Falls er 90 Gew.%
übersteigt, kann keine Verbesserung weiterhin erwartet werden.
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Es ist bevorzugt, daß die in der erfindungsgemäßen Öl-in-Wasser-
Emulsion zu verwendenden Diglyceride in flüssiger Form unter den
Temperaturbedingungen für die Lagerung und den Gebrauch der
Emulsion vorliegen. Vorzugsweise werden ein oder mehrere
Diglyceride, bestehend aus 70 Gew.% oder mehr, bezogen auf die
gesamten Fettsäurereste, an ungesättigten Fettsäureresten mit 8 bis
24, vorzugsweise 16 bis 22, Kohlenstoffatomen verwendet. Diese
Diglyceride können vorzugsweise aus Fetten oder Ölen gewonnen
werden, die große Mengen ungesättigter Fettsäuren enthalten, wie
beispielsweise aus Rapsöl, Maisöl und Sojabohnenöl.
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In der erfindungsgemäßen Öl-in-Wasser-Emulsion kann die wässrige
Phase in einer Menge von 20 bis 90 Gew.% vorliegen. Das
Verhältnis der öligen Phase zur wässrigen Phase (nach Gewicht) der Öl-
in-Wasser-Emulsion gemäß der Erfindung kann vorzugsweise 10/90
bis 80/20 betragen. Die wässrige Phase enthält 0,1 Gew.% oder
mehr, vorzugsweise 0,5 bis 30 Gew.%, eines oder mehrerer
Proteine, ausgewählt aus Eiprotein, Milchprotein, Sojabohnenprotein,
Weizenprotein, konjugierten Proteinen und deren Hydrolysaten.
Falls der Proteingehalt in der wässrigen Phase weniger als 0,1
Gew.% beträgt, würde die Mischung eine Inversion oder Separation
zwischen der öligen Phase und der wässrigen Phase während des
Emulgierungsprozesses bewirken, wodurch die Herstellung einer
Emulsion erschwert wird.
-
Um weiterhin die Emulgierungsstabilität der Emulsion zu
verbessern, kann die wässrige Phase eine oder mehrere Komponenten
enthalten, ausgewählt aus Emulgatoren, wie
Sucrosefettsäureestern
und Polyglycerinfettsäureestern und hochmolekularen
Polysacchariden, wie Gummiarabikum, Xanthangummi, Carrgeenan, Locust
Johannesbrotbaumbohnengummi, Tamarindgummi, Stärke,
gelatinisierte Stärke oder Pektin. Die wässrige Phase der
erfindungsgemäßen Öl-in-Wasser-Emulsion kann weiterhin verschiedene
Additive, wie Würzstoffe und Parfums (gewöhnliches Salz, Zucker,
Essig usw.), Färbemittel und Stabilisatoren enthalten.
-
Bei der erfindungsgemäßen Öl-in-Wasser-Emulsion, bei der
Lecithin als Emulgator verwendet wird, ermöglicht die Verwendung von
Fett(en) oder Öl(en), enthaltend eine spezifische Menge an
Diglycerid(en) als ölige Phase und Protein(e) als eine der
Komponenten der wässrigen Phase, die Stabilität der Emulsion extrem
zu erhöhen und einen reichen Fettgeschmack zu erhalten. Bei der
Öl-in-Wasser-Emulsion gemäß der Erfindung wird das Lecithin
weiterhin weder chemisch noch enzymatisch modifiziert sondern in
natürlicher Form verwendet. Daher kann eine Emulsion leicht
hergestellt werden, welche die Öl-in-Wasser-Emulsion in hohem
Maß geeignet und nützlich als eßbare Emulsion ergibt.
Herstellung der Glyceridmischungen
-
Die Glyceridmischungen 1 bis 4 gemäß Tabelle 1 wurden wie
nachfolgend beschrieben hergestellt.
-
0,1 Teile (nach Gewicht; wie im folgenden) Calciumhydroxid
wurden zu einer Mischung zugegeben, welche 75 Teile Fett oder Öl
enthielt, die aus natürlichen Quellen stammen, und 25 Teile
Glycerin zur Durchführung der Umesterung. Die Reaktionsmischung
wurde der molekularen Destillation zur Entfernung von
Monoglyceriden unterworfen. So wurden die Glyceridmischungen 1 bis 4
erhalten.
-
Die Zusammensetzung, Jodzahl und der Schmelzpunkt jeder dieser
Mischungen sind in Tabelle 1 aufgeführt.
Tabelle 1
Mischung Nr.
Herkunft des Fettes oder Öles
Zusammensetzung 1)
Triglycerid
Diglycerid
Monoglycerid
Jod-Wert (I.V.)
Schmelzpunkt 2) (ºC)
Rapsöl
fraktioniertes Palmenöl (I.V.:62)/Rapsöl = 4/6 (nach Gewicht)
partiell gehärtetes Rapsöl
Maisöl
Anmerkung)
1) Analysiert mit der Gaschromatographie und
representiert durch Prozentangaben.
2) Punkt gemäß standardanalytischem Verfahren für
Fette und Öle
Testbeispiel 1
-
Entfettetes Milchpulver, Natriumcaseinat und
Polyglycerinfettsäureester (Produkt von Sakamoto Yakuhin K.K., MS-750) wurden
dispergiert oder gelöst in Wasser in Mengen von 10, 4 und 0,6
Gew.%, bezogen auf die wässrige Phase, zur Herstellung einer
wässrigen Phase. 40 bis 10 Teile (variabel) der Glyceridmischung
1 gemäß Tabelle 1 oder gereinigtes Rapsöl als Ölphase wurden zu
60 bis 90 Teilen (variabel) der obigen wässrigen Phase unter
Rühren bei 60º C zugegeben. Nach Zugabe der Ölphase wurde die
erhaltene Mischung mit einer Homomischvorrichtung bei 8.000
U/min bei 60º C für 10 Minuten gerührt, um eine vorläufige
Emulgierung zu erhalten. Die sich ergebende Mischung wurde
homogenisiert mit einer Homogenisiervorrichtung bei 60º C mit 150 kg/cm².
Die erhaltene Emulsion wurde sofort auf 5º C unter Rühren
abgekühlt, um eine Öl-in-Wasser-Emulsion zu ergeben.
-
Verschiedene Emulsionen wurden hergestellt durch Variieren des
Fetts oder Öls und der Anteile des Öls und der wässrigen Phasen
und bezüglich des Fettgeschmacks und des Effekts zum Mildern des
Kaffeegeschmacks, wie der Bitterkeit, zu bewerten. Die
Ergebnisse sind in Tabelle 2 aufgeführt.
-
Die Auswertung des Effekts auf Kaffee wurde wie folgt
durchgeführt:
Auswertung des Effekts auf Kaffee
-
Testkaffee im Handel erhältlicher Instantkaffee
-
Kaffee 3 g
-
heißes Wasser 120 cc
-
Menge an zugegebener
-
Emulsion 5 cc
-
Testtemperatur 80º C
Auswertungskriterien
Effekt des Milderns der Bitterkeit oder des sauren
Geschmacks von Kaffee:
-
: sehr effektiv
-
: ineffektiv
Tabelle 2
Fettgeschmack und kaffeemildernder Effekt der Emulsion
Anteile 1)
Art des in der Ölphase verwendeten Öls oder Fetts
Ölphase
wässrige phase
Fettgeschmack 2)
kaffeemildernder Effekt
Glyceridmischung 1, stammend aus Rapsöl
gereinigtes Rapsöl
Anmerkung:
1) Die Anteile von Öl und wässriger Phase sind in
Gewicht angegeben.
2) Kriterien zum Ermitteln des Fettgeschmacks der
Emulsion:
: reicher Fettgeschmack
: schwacher Fettgeschmack
-
Wie in Tabelle 2 gezeigt, ergibt sich bei einem konstanten
Ölphasenanteil, daß die unter Verwendung der Glyceridmischung 1,
enthaltend 79 % Diglyceride, hergestellte Emulsion einen
reicheren Fettgeschmack und einen höheren kaffeemildernden Effekt
zeigt als jene Emulsion, die unter Verwendung von gereinigtem
Rapsöl, enthaltend Triglyceride als Hauptkomponente, hergestellt
wurde. Weiterhin zeigt die unter Verwendung der Glyceridmischung
1 hergestellte Emulsion einen reichen Fettgeschmack und eine
ausgezeichnete kaffeemildernde Wirkung, selbst bei einem
niedrigen Ölphasenanteil.
Testbeispiel 2
-
Die in Tabelle 1 aufgeführte Glyceridmischung 2 wurde mit
gereinigtem Rapsöl in verschiedenen Gewichtsverhältnissen zwischen
100 : 0 und 0 : 100 gemischt, um verschiedene Ölphasen
herzustellen. 25 Teile jeder Ölphase wurden unter Rühren zu 75 Teilen
einer wässrigen Phase, enthaltend 7 Teile entfettetes
Milchpulver, 3 Teile Natriumcaseinat und 0,5 Teile
Polyglycerinfettsäureester (Produkt von Sakamoto Yakuhin K.K., MS-750), zugegeben
und darin dispergiert oder aufgelöst. Die erhaltene Mischung
wurde vorläufig emulgiert bei 60º C mit einer
Homomischvorrichtung bei 8.000 U/min für 10 Minuten und mit einem Homogenisator
bei 60º C mit 150 kg/cm&sub2; homogenisiert. Die homogenisierte
Emulsion wurde sofort auf 50º C unter Rühren abgekühlt, um eine Öl-
in-Wasser-Emulsion zu ergeben.
-
Die erhaltenen Emulsionen mit verschiedenen
Gewichtsverhältnissen der Glyceridmischung 2 zu dem gereinigten Rapsöl wurden
bezüglich des Fettgeschmacks und kaffeemildernden Effekts
ausgewertet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 aufgeführt. Die
Auswertung wurde auf ähnliche Weise wie in Testbeispiel 1
durchgeführt.
Tabelle 3
Fettgeschmack und kaffeemildernder Effekt der Emulsion
Zusammensetzung (%) 1)
Gehalt an Glyceridmischung 2 in der Ölphase (Gew.%)
Gehalt in gereinigtem Rapsöl in der Ölphase (Gew.%)
Triglycerid
Diglycerid
Monoglycerid
Fettgeschmack
Kaffeemildernder Effekt
Anmerkung)
1) Analysiert durch Gaschromatographie und
dargestellt durch Prozente
-
Es ist ersichtlich aus den Ergebnissen nach Tabelle 3, daß die
Emulsionen, bei denen der Diglyceridgehalt der Ölphase 30 Gew.%
überstieg, einen reichen Fettgeschmack und einen merklichen
kaffeemildernden Effekt zeigten.
Beispiel 1
-
Die in Tabelle 1 aufgeführte Glyceridmischung 3 als Ölphase
wurde zu 75 Teilen einer wässrigen Phase, enthaltend 7 Teile
entfettetes Milchpulver, 3 Teile Natriumcaseinat und 0,5 Teile
Polyglycerinfettsäureester (Produkt von Sakamoto Yakuhin K.K.,
MS-750), zugegeben und darin unter Rühren bei 60º C dispergiert
oder aufgelöst. Die erhaltene Mischung wurde vorläufig emulgiert
mit einer Homomischvorrichtung bei 8.000 U/min bei 60º C für 10
Minuten und mit einem Homogenisator bei 60º C mit 150 kg/cm²
homogenisiert. Die homogenisierte Emulsion wurde sofort auf
5º C abgekühlt, um eine Öl-in-Wasser-Emulsion zu ergeben.
-
Diese Emulsion zeigte einen reicheren Fettgeschmack und einen
höheren kaffeemildernden Effekt als jene Emulsion mit der
gleichen Zusammensetzung wie die oben beschriebene, mit der
Ausnahme, daß teilweise gehärtetes Rapsöl (I.V.: 73) als Ölphase
verwendet wurde.
Beispiel 2
-
0,1 Teile Xanthangummi wurden in 30 Teilen Wasser dispergiert.
Die erhaltene Dispersion wurde auf 60º C zur Herstellung einer
Homogenlösung erhitzt. 2 Teile eines gewöhnlichen Salzes und 1
Teil gereinigter Zucker wurden in der Lösung aufgelöst und die
erhaltene Lösung wurde auf Raumtemperatur abgekühlt. 20 Teile
gebrauter Essig, 5 Teile Eidotter und 0,7 Teile Würze und/oder
ein Gewürz wurden zu der obigen wässrigen Lösung zugegeben. Die
erhaltene Mischung wurde gerührt zur Ausbildung einer wässrigen
Phase. 40 Teile der in Tabelle 1 aufgeführten Glyceridmischung
4 wurden nach und nach zu der obigen wässrigen Phase zugegeben,
während die wässrige Phase mit einer Homomischvorrichtung
gerührt wurde. Nach Vervollständigung der Zugabe der
Glyceridmischung 4 wurde die erhaltene Mischung emulgiert und
homogenisiert
mit einer Homomischvorrichtung bei 8.000 U/min für 5
Minuten, um ein Öl-in-Wasser-Emulsionsdressing zu ergeben.
-
Dieses Dressing zeigte einen reicheren Fettgeschmack als jenes
Dressing mit der gleichen Zusammensetzung wie das oben
beschriebene, mit der Ausnahme, daß ein Salatöl, wie Rapsöl,
Sojabohnenöl oder Maisöl als Ölkomponente verwendet wurde.
-
Die in die Ausführungsform (1) fallenden Glyceridmischungen sind
nachfolgend gezeigt.
Glyceridmischungen 5, 6, 7 und 8
-
Die Glyceridmischungen 5, 6, 7 und 8 gemäß Tabelle 4 wurden
erhalten durch Mischen von 75 Teilen natürlichen Öls und Fetts
mit 25 Teilen Glycerin, Zugabe von 0,1 Teilen Calciumhydroxid zu
der Mischung, um die Umesterung (interesterification) zu
bewirken, und Reinigung des Reaktionsproduktes mit der
Molekulardestillation, um die Diglyceridmischung zu erhalten. Die Daten
sind erhältlich mittels Gaschromatographie.
Tabelle 4
Diglyceridmischung
Ausgangsöl und -fett
Rapsöl
Palmöl
vollständig gehärtetes Palmkornöl
Zusammensetzung
Triglyceride
Diglyceride
Monoglyceride
steigender Schmelzpunkt der Diglyceride (ºC)
Gehalt an ungesättigter Fettsäurehälfte in der gesamten Fettsäurehälfte der Diglyceride
steigender Schmelzpunkt der Diglyceride (ºC)
Gehalt an ungesättigtem Diglycerid der Diglyceridmischung
-
Die Zusammensetzung der Ausgangs fette und -öle ist in Tabelle 5
gezeigt.
Tabelle 5
Rapsöl
Palmöl
vollständig gehärtetes Palmkernöl
ungesättigt
Spur von C oder weniger
Spur von C oder mehr
-
Die Ausführungsform (4) wird nachfolgend beschrieben.
Bezugsbeispiel 1: Herstellung einer Phospholipidprobe
-
Sojabohnenlecithin, das als ein Ausgangsmaterial verwendet
wurde, wurde mit Phospholipase D behandelt, um
Phospholipidmischungen (Phospholipidproben (1) und (2)) zu ergeben, wobei die
Gehalte an Phosphatidylcholin und Phosphatidylethanolamin
vermindert wurden während solche des stickstoffatomfreien
Phospholipids (Phosphatidsäuren und Calciumphosphatidate) erhöht wurden.
Tabelle 5 zeigt die Phospholipidzusammensetzung jeder Mischung.
-
Zum Vergleich gibt Tabelle 6 auch die
Phospholipidzusammensetzung von Sojabohnenlecithin (Vergleichsprobe (1)) und diejenige
der Vergleichsprobe (2), hergestellt durch Behandeln von
Sojabohnenlecithin mit Phospholipase A, um dabei den Gehalt an
Monoacylphophatiden (Lysolecithin) zu erhöhen, wieder.
Tabelle 6
Zusammensetzung der Phospholipidmischung
Phospholipidprobe
Versgleichsphospholipidprobe
Probe Nr.
Acetonunlösliches
1) (%)
Gehalt (%)
Lysolecithingehalt 6) (%)
Anmerkung)
-
1) Acetonunlösliches: Lecithinkomponente,
aufgelistet im japanischen Standard für
Nahrungsmittelzusätze.
-
2) PC - LPC-Gehalt: Gehalt (Gew.%) an
Phosphatidylcholin und Lysophosphatidylcholin in dem
Acetonunlöslichem. Bestimmt durch TLC gemäß den
Standardverfahren zum Analysieren von Fetten
und Ölen (2.2.8.4a.86:
Phospholipidphosphorzusammensetzung), herausgegeben durch die Japan
Oil Chemists' Society.
-
3) PE + LPE-Gehalt: Gehalt (Gew.%) an
Phosphatidylethanolamin und Lysophosphatidylethanolamin
in dem Acetonunlöslichen. Bestimmt durch TLC
auf die gleiche Weise wie unter 2) beschrieben.
-
4) PI - LPI-Gehalt: Gehalt (Gew.%) an
Phosphatidylinosit und Lysophosphatidylinosit in dem
Acetonunlöslichen. Bestimmt mittels TLC auf die
gleiche Weise wie unter 2) beschrieben.
-
5) PA - LPA-Gehalt: Gehalt (Gew.%) an
Phosphatidsäure und Lysophosphatidsäure und deren
Calciumsalze in dem Acetonunlöslichen. Bestimmt
durch TLC auf die gleiche Weise wie unter 2)
beschrieben.
-
6) Lysolecithingehalt: Gehalt (Gew.%) an
Monoacylphosphatid (Gew.%) in dem Acetonunlöslichen.
Bestimmt mittels TLC auf die gleiche Weise wie
bei unter 2) beschrieben.
Glyceridmischungen 9, 10 und 11 (Fettproben 9, 10, 11)
-
75 Gew.-Teile gereinigtes Rapsöl wurden mit 25 Gew.-Teilen
Glycerin gemischt und 0,1 Gew.-Teile Calciumhydroxid wurden
zugegeben. Die erhaltene Mischung wurde auf herkömmliche Weise einer
Umesterung unterzogen und die so gebildeten Monoglyceride wurden
mittels Molekulardestillation entfernt. Der Rückstand wurde
gereinigt und ergab ein umgeestertes Öl, enthaltend 19,4 %
Triglyceride, 79,6 % Diglyceride und 1,0 % Monoglyceride.
Tabelle 7
Glyceridzusammensetzung der Fettprobe
Fettprobe
gereinigtes Rapsöl
umgeestertes Öl/gereinigtes Rapsöl (nach Gewicht)
Glyceridzusammensetzung 1) (%)
Triglycerid
Diglycerid
Monoglycerid
Anmerkung: 1) bestimmt durch Gaschromatographie
-
Das oben erwähnte umgeesterte Öl wurde mit gereinigtem Rapsöl in
Verhältnissen gemischt, wie sie in Tabelle 2 spezifiziert sind,
wodurch Fettproben (9), (10) und (11) hergestellt wurden.
Tabelle 7 zeigt die Glyceridzusammensetzungen dieser Fettproben und
des gereinigten Rapsöls.
Beispiele 3 und 4
-
Die oben hergestellten Lecithinproben (1) und (2) wurden in 30
Gew.-Teilen gereinigten Rapsöles aufgelöst in Verhältnissen von
0,2, 0,5, 1,0, 5,0 und 10 Gew.%, bezogen auf das gereinigte
Rapsöl. Jede so erhaltene ölige Phase wurde zu 70 Gew.-Teilen
destilliertem Wasser zugegeben und die Mischung wurde mit einer
Homomischvorrichtung emulgiert, um dabei
Öl-Wasser-Emulsionszusammensetzungen zu ergeben.
-
Die so hergestellten Emulsionszusammensetzungen wurden in eine
mit Maßen versehene Teströhre gegeben und darin bei 25º C und
50º C für 24 Stunden stehengelassen. Anschließend wurde das
Verhältnis der Emulsionsphase zu der gesamten Lösungsphase
bestimmt, um die Emulgierungsstabilität zu bewerten. Tabelle 8
zeigt die Ergebnisse.
Vergleichsbeispiel 1
-
Das Vergleichsprobe (1) (Sojabohnenlecithin), die oben
hergestellt wurde, wurde in 30 Gew.-Teilen gereinigten Rapsöles in
Verhältnissen von 0,2, 0,5, 1,0, 5,0 und 10 Gew.%, bezogen auf
das gereinigte Rapsöl, aufgelöst. Jede so erhaltene ölige Phase
wurde zu 70 Gew.-Teilen destilliertem Wasser zugegeben und die
Mischung wurde mit einer Homomischvorrichtung emulgiert, um eine
Öl-in-Wasser-Emulsionszusammensetzung zu ergeben.
-
Die Emulgierstabilität der so hergestellten
Emulsionszusammensetzung wurde auf die gleiche Weise wie die in den Beispielen 3
und 4 beschriebene bewertet. Tabelle 8 zeigt die Ergebnisse.
Vergleichsbeispiel 2
-
Die oben hergestellte Vergleichslecithinprobe (2) wurde in 30
Gew.-Teilen gereinigten Rapsöls in Verhältnissen von 0,2, 0,5,
1,0, 0,5 und 10 Gew.%, bezogen auf das gereinigte Rapsöl gelöst.
Jede so erhaltene Ölphase wurde zu 70 Gew.-Teilen destilliertem
Wasser zugegeben und die Mischung wurde mit einer
Homomischvorrichtung emulgiert, um eine
Öl-in-Wasser-Emulsionszusammensetzung zu ergeben.
-
Die Emulgierstabilität der so hergestellten
Emulsionszusammensetzung wurde auf die gleiche Weise wie bei der in den
Beispielen 3 und 4 beschriebenen ermittelt.
-
Tabelle 8 zeigt die Ergebnisse.
Tabelle 8
Bewertung der Emulgierstabilität der Emulsionszusammensetzung
Emulgierstabilität
Phospholipidmischung gemischt
Menge an Phospholipidmischung (%; bezogen auf Öl)
Phospholipidprobe
Vergleichsphospholipidprobe
Anmerkung:
1) Emulgierstabilität: das Verhältnis (Vol.%) der
Emulsionsphase zu der gesamten Lösungsphase,
bestimmt nach Stehenlassen der hergestellten
Emulsion bei 20 oder 50º C für 24 Stunden.
Beispiel 5
-
Eine Ölphase, hergestellt durch Auflösen von 1,0 Gew.%, bezogen
auf die Fettprobe, der Phospholipidprobe (2) in 30 Gew.-Teilen
jeder Fettprobe (9) bis (11), aufgelistet in Tabelle 7, wurde zu
70 Teilen destilliertem Wasser zugegeben. Jede so erhaltene
Mischung wurde mit einer Homomischvorrichtung emulgiert, um
dabei eine Öl-in-Wasser-Emulsionszusammensetzung zu erhalten.
-
Die Emulgierstabilität jeder so erhaltenen
Öl-in-Wasser-Emulsionszusammensetzung wurde auf die gleiche Weise wie diejenige
gemäß den Beispielen 3 und 4 bewertet. Tabelle 4 zeigt die
Ergebnisse.
Vergleichsbeispiel 3
-
Eine ölige Phase, hergestellt durch Auflösen von 1,0 Gew.%,
bezogen auf die Fettprobe, der Vergleichsphospholipidprobe (1)
in 30 Gew.-Teilen jeder Fettprobe (9) bis (11), aufgelistet in
Tabelle 7, wurde zu 70 Teilen destilliertem Wasser zugegeben.
Obwohl jede so erhaltene Mischung mit einer Homomischvorrichtung
emulgiert wurde, verursachte die Mischung eine Phaseninversion
und ergab so keine gewünschte
Öl-in-Wasser-Emulsionszusammensetzung.
Vergleichsbeispiel 4
-
Die Vergleichsphospholipidprobe (2) in einer Menge von 1,0
Gew.%, bezogen auf die Fettprobe für die ölige Phase, wurde in
70 Gew.-Teilen destilliertem Wasser gelöst. Die so gebildete
wässrige LÖsung wurde mit 30 Gew.-Teilen jeder Fettprobe (9) bis
(11) gemischt. Jeder der sich ergebenden Mischungen wurde mit
einer Homomischvorrichtung emulgiert, um eine
Öl-in-Wasser-Emulsionszusammensetzung zu ergeben. Die Emulgierstabilität jeder
Öl-in-Wasser-Emulsionszusammensetzung wurde auf die gleiche
Weise bewertet, wie diejenige, die in den Beispielen 3 une 4
beschrieben ist. Tabelle 9 zeigt die Ergebnisse.
Tabelle 9
Bewertung der Emulgierstabilität der Emulsionszusammensetzung
Emulgierstabilität 1) bei ºC
Phospholipidmischung gemischt
Fettprobe
Phospholipidprobe
Vergleichsphospholipidprobe
Anmerkung:
1) Emulgierstabilität: das Verhältnis (Vol.%) der
Emulsionsphase zu der gesamten wässrigen Phase,
bestimmt nach Stehenlassen der hergestellten
Emulsion bei 20 oder 50º C für 24 Stunden.
2) Phaseninversion trat während der Emulgierung auf
und ermöglichte keine Herstellung einer Öl-in-
Wasser-Emulsionszusammensetzung.
-
Die Ausführungsform (5) wird nachfolgend erläutert.
Beispiel 6
-
Sojabohnenlecithin (Gehalt an Acetonunlöslichem: 95,9 %) wurde
in der oben hergestellten Fettprobe (9) in Verhältnissen von
0,2, 0,5, 1,0, 5,0 und 10 Gew.%, bezogen auf die Fettprobe,
gelöst. 30 Gew.-Teile jeder so erhaltenen öligen Phase wurden zu
70 Gew.-Teilen einer wässrigen Lösung, enthaltend 0,5 Gew.%
Eialbumin (wässrige Phase) zugegeben und die Mischung wurde mit
einer Homomischvorrichtung emulgiert, um eine
Öl-in-Wasser-Emulsion zu ergeben.
-
Jede der so hergestellten Emulsionen wurde in eine mit einer
Maßeinheit versehenen Teströhre gegeben und darin bei 25º C und
50º C für 24 Stunden stehengelassen. Anschließend wurde das
Verhältnis der Emulsionsphase zu der gesamten wässrigen Phase
bestimmt, um die Emulgierstabilität zu bewerten. Tabelle 10
zeigt die Ergebnisse.
Beispiel 7
-
Öl-in-Wasser-Emulsionen wurden auf die gleiche Weise hergestellt
wie jene in Beispiel 6, mit der Ausnahme, daß die Fettprobe (9)
durch die Fettprobe (10) ersetzt wurde, um die
Emulgierstabilität jeder so erhaltenen Öl-in-Wasser-Emulsion zu bewerten.
Tabelle 11 zeigt die Ergebnisse.
Tabelle 11
Bewertung der Emulgierstabilität einer Öl-in-Wasser-Emulsion 1)
Emulgierstabilität 2) bei ºC
Fettprobe gemischt
Menge an Lecithin (Gew.%, bezogen auf die Fettprobe)
Fettprobe
Anmerkung:
1) Ölige Phase/wässrige Phase: 30/70 (Gewicht).
Wässrige Phase: wässrige Lösung, enthaltend
0,5 Gew.% Eialbumin.
2) Emulgierstabilität: das Verhältnis (Vol.%) der
Emulsionsphase zu der gesamten wässrigen Phase,
bestimmt nach Stehenlassen der hergestellten
Emulsion bei 20º C oder 50º C für 24 Stunden.
Beispiel 8
-
Eine ölige Phase wurde hergestellt durch Auflösen von 0,5, 1,0,
5,0 und 10 Gew.%, bezogen auf die Fettprobe, Sojabohnenlecithin
(Gehalt an Acetonunlöslichem: 95,9 %) in der Fettprobe (9). 50
Gew.-Teile jeder so erhaltenen öligen Phase wurden zu 50 Gew.-
Teilen einer wässrigen Lösung, enthaltend 5 Gew.%
Natriumcaseinat (wässrige Phase) zugegeben und die ergebende Mischung wurde
in einer Homomischvorrichtung emulgiert, um eine Öl-in-Wasser-
Emulsion zu ergeben.
-
Die Emulgierstabilität jeder so erhaltenen Emulsion wurde auf
die gleiche Weise, wie die in Beispiel 6 beschriebene, bewertet.
Tabelle 12 zeigt die Ergebnisse.
Beispiel 9
-
Öl-in-Wasser-Emulsionen wurden auf die gleiche Weise wie jene in
Beispiel 8 beschrieben hergestellt, mit der Ausnahme, daß die
Fettprobe (9) durch die Fettprobe (11) ersetzt wurde, um die
Emulgierstabilität jeder so erhaltenen Öl-in-Wasser-Emulsion zu
bewerten. Tabelle 12 zeigt die Ergebnisse.
Tabelle 12
Bewertung der Emulgierstabilität der Öl-in-Wasser-Emulsion 1)
Emulgierstabilität 2)
Fettprobe gemischt
Menge an Lecitin (Gew.%, bezogen auf die Fettprobe)
Fettprobe
Anmerkung:
1) Ölige Phase/wässrige Phase: 30/70 (Gewicht).
Wässrige Phase: wässrige Lösung, enthaltend
0,5 Gew.% Natriumcaseinat.
2) Emulgierstabilität: das Verhältnis (Vo.%) der
Emulsionsphase zu der gesamten Lösungsphase,
bestimmt nach Stehenlassen der hergestellten
Emulsion bei 20º C oder 50º C für 24 Stunden.
-
Die Ausführungsform (3) wird erklärt.
Beispiel 10
-
10 Teile gehärtetes Palmöl, 10 Teile gehärtetes Rapsöl und 5
Teile Milchfett wurden mit 15 Teilen der Fettprobe (9) gemischt.
0,2 Teile Fettsäuresucroseester, 0,2 Teile Lecithin und 0,1
Teile Fettsäuremonoglycerid wurden zu der Mischung gegeben, um
eine ölige Komponente zu erhalten. 0,5 Teile Natriumcasein, 3,5
Teile fettfreie Milch und 0,2 Teile Dinatriumphosphat wurden in
51 Teilen gereinigtem Wassers gelöst, um eine wässrige
Komponente zu erhalten. Bei 75º C wurden die Ölkomponenten und wässrigen
Komponenten gemischt, in o/w-Form mit einer Homomischvorrichtung
und dann mit einem Homogenisator emulgiert. Die Emulsion wurde
gerührt und mit Eis gekühlt und bei 5º C für 24 Stunden
stehengelassen. 90 Teile der Emulsion wurden mit 10 Teilen Zucker bei
5º C gemischt. Die Mischung wurde geschlagen, um eine
geschlagene Sahne zu erhalten.
Beispiel 11
-
Beispiel 10 wurde wiederholt, mit der Ausnahme, daß die
Fettprobe (10) verwendet wurde.
Beispiel 12
-
Beispiel 10 wurde wiederholt, mit der Ausnahme, daß die
Fettprobe (11) verwendet wurde.
Tabelle 13
Geschmack wie Milch
guter Körper
Beispiel
-
Die Markierung zeigt einen sehr guten Milchgeschmack und
einen sehr guten Körper. Die Markierung zeigt einen guten
Milchgeschmack und einen guten Körper.