DE65884C - Drückerschlofs - Google Patents
DrückerschlofsInfo
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- DE65884C DE65884C DENDAT65884D DE65884DA DE65884C DE 65884 C DE65884 C DE 65884C DE NDAT65884 D DENDAT65884 D DE NDAT65884D DE 65884D A DE65884D A DE 65884DA DE 65884 C DE65884 C DE 65884C
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- DE
- Germany
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- key
- bolt
- shaft
- handle
- ring
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B55/00—Locks in which a sliding latch is used also as a locking bolt
- E05B55/06—Locks in which a sliding latch is used also as a locking bolt the handle being disconnected
Landscapes
- Scissors And Nippers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
■ KLASSE 68: Schlosserei.
OTTO HÖRENZ in RADE BEUL-DRESDEN. D r ü cke rsc h I ο fs.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 3. April 1892 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Schlofs, welches vor den bekannten
Schlössern den Vortheil hat, dafs es bedeutend kleiner ist als dieselben, so dafs zu seiner Befestigung
in der Thür nur eine verhältnifsmäfsig kleine Vertiefung angebracht zu werden
braucht.
Das wesentliche Kennzeichen des vorliegenden Schlosses besteht darin, dafs der Schlüssel
nicht unmittelbar zum Verschieben des Riegels benutzt wird, sondern mittelbar, indem der
Schlüssel so mit dem Thürdrücker in Verbindung gebracht wird, dafs er bei der Drehung
des Drückers sich gegen einen Ansatz des Riegels legt und denselben zurückschiebt, während
bei nicht eingesetztem Schlüssel bei der Drehung des Drückers der Riegel unbethätigt
bleibt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein derartiges Schlofs in Fig. 1 in Seitenansicht, in.
Fig. 2 im Verticalschnitt dargestellt. Fig. 3 zeigt den zugehörigen Schlüssel in Seitenansicht.
Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, ist der Kopf A des Drückers B mit einer centralen
Bohrung C versehen, von der sich ein Schlitz für den Bart des Schlüssels nach oben erstreckt.
Die Bohrung C und der Schlitz erstrecken sich über die ganze Länge der Drückerwelle L. Auf der Drückerwelle ist die
Nufs M befestigt (Fig. 2), welche mit einem Arm M1 versehen ist. Dieser Arm Af1 legt
sich gegen das hintere Ende des Riegels D und wird von einer Feder N gegen denselben
geprefst. In der Mitte des Riegels ist eine Oeffnung E angebracht für die Zuhaltung G,
die mit ihrem Vorsprung H den Riegel festhält. Wenn nun der Drücker gedreht wird,
ohne dafs der Schlüssel eingeführt wird, so wird der Arm M1 die Feder N zurückdrücken,
der Riegel wird jedoch nicht bethätigt, sondern wird von der Zuhaltung G festgehalten.
Wird dagegen der Schlüssel in den Schlitz der Drückerwelle eingeschoben, so legt sich
beim Drehen des Drückers der Bart des Schlüssels / gegen den hinteren Rand des
Riegelvorsprunges und schiebt den Riegel zurück. Beim Einschieben des ■ Schlüssels stöfst
der Bart mit seiner abgeschrägten vorderen Ecke gegen den Ansatz F der Zuhaltung G
und hebt dieselbe, so dafs dem Zurückziehen des Riegels kein Hindernifs entgegensteht. Auf
seiner oberen Fläche ist der Bart mit einer mittleren Vertiefung K versehen, in welche sich
der Ansatz F der Zuhaltung hineinlegt. Dadurch wird ein Herausschleudern des Schlüssels
beim Schliefsen der Thür vermieden.
Die Bewegung des Riegels nach vorn wird durch die Anschläge E begrenzt, welche sich
gegen den Verbindungssteg P legen. Schlüssel und Schlüsselloch können, um das Einbringen
falscher Schlüssel zu verhindern, mit verschiedenartigen, einander entsprechenden Vorsprüngen
bezw. Vertiefungen versehen sein.
Anstatt eines runden Schlüssels kann man auch einen entsprechend aus Blech hergestellten
flachen Schlüssel verwenden. Dies bietet den Vortheil, dafs man durch die Drückerwelle
nicht ein rundes Loch und einen Schlitz zu machen braucht, sondern nur einen schmalen
Schlitz.
Claims (2)
1. Ein Drückerschlofs für Thüren, dadurch gekennzeichnet, dafs die Verschiebung des
Riegels nicht unmittelbar durch den Schlüssel, sondern mittelbar erfolgt, indem derselbe
derart mit dem Drücker in Verbindung gesetzt wird, dafs er an der Drehung desselben
theilnimmt und dadurch den Riegel zurückschiebt, während bei nicht eingefügtem Schlüssel die Drehung des Drückers
keinen Einflufs auf den Riegel ausübt.
2. Bei dem zu 1. gekennzeichneten Schlofs die Anordnung einer Zuhaltung (G), welche
den Riegel (D) festhält und durch den eingeschobenen Schlüssel ausgehoben wird,
so dafs der Riegel zurückgeschoben werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE65884C true DE65884C (de) |
Family
ID=339635
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT65884D Expired - Lifetime DE65884C (de) | Drückerschlofs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE65884C (de) |
-
0
- DE DENDAT65884D patent/DE65884C/de not_active Expired - Lifetime
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