DE15568C - Neuerungen an Stubenthürschlössern - Google Patents
Neuerungen an StubenthürschlössernInfo
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- DE15568C DE15568C DENDAT15568D DE15568DA DE15568C DE 15568 C DE15568 C DE 15568C DE NDAT15568 D DENDAT15568 D DE NDAT15568D DE 15568D A DE15568D A DE 15568DA DE 15568 C DE15568 C DE 15568C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B59/00—Locks with latches separate from the lock-bolts or with a plurality of latches or lock-bolts
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B13/00—Devices preventing the key or the handle or both from being used
- E05B13/002—Devices preventing the key or the handle or both from being used locking the handle
- E05B13/004—Devices preventing the key or the handle or both from being used locking the handle by locking the spindle, follower, or the like
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- Clamps And Clips (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Januar 1881 ab.
Fig. ι stellt das Schlofs mit schiefsender Falle im geöffneten Zustande dar.
Fig. 2 zeigt dasselbe im verschlossenen Zustande.
α ist der Schlofskasten.
b ist die Falle, die mit ihrem Aufsatz u auf
dem entsprechend ausgefalzten Studel η hin- und hergeschoben wird.
c ist die dreiarmige Nufs, welche im verschlossenen Zustande des Verschlufsriegels f
mit den Drückern sich nicht bewegen läfst, weil sie mit dem einen Arm auf dem Riegelansatz
s Stütze findet und mit dem Hauptarm gegen den Stift d1 lehnt und so lange
unbeweglich bleibt, bis der Verschlufsriegel f zurückgeschoben wird.
d ist die Fallenfeder, welche auf dem am Stift d1 befindlichen Dorn geführt wird.
e ist die Feder, welche auf den dritten Arm der Nufs c wirkt.
/ ist der Verschlufsriegel mit dem Ansatz s, welch ersterer sich auf dem Führungsstift m
bewegt und in gewöhnlicher Weise durch den Schlüssel hin- und hergeschoben wird und
mit den beiden Zuhaltungseinschnitten 0 0 versehen ist. Im verschlossenen Zustande, Fig. 2,
tritt derselbe mit dem Ansatz ί unter den einen Arm der Nufs c und verhindert das Bewegen
der Drücker und Falle.
g ist die Zuhaltung; dieselbe bewegt sich um den Stift r und ist mit einem Zuhaltezahn
j versehen, welcher in die Einschnitte ο des Verschlufsriegels/eingreift, indem sie durch
die Feder χ angedrückt wird.
h ist der Sperrhaken, welcher sich um den Stift t bewegt und der in gehobener Stellung
durch die Feder ζ festgehalten wird. Derselbe tritt, sobald der Nachtriegel k vermittelst seines
nach dem Innern des Zimmers hervortretenden Knopfes bis zur senkrechten Stellung gedreht
wird, mit seinem Haken h vor den Fallenaufsatz u und sperrt die Falle b ab. Die
Falle b ist auch im zurückgeschobenen Zustande auf dieselbe Weise zu sperren und befindet
sich sodann aufser Function. Letztere Fallensperre bietet den Vortheil, dafs Thüren,
mit diesem Schlofs beschlagen, nöthigenfalls und zu jeder beliebigen Zeit, ohne andere Vorkehrungen
treffen zu müssen, als Windfangthüren gebraucht werden können.
i ist ein Sperrhebel, der mit dem Sperrhaken h derart verbunden ist, dafs, wenn der
Sperrkaken h die Falle b, wie beschrieben, gesperrt hat, derselbe auf die oberen Kanten der
Zuhaltungen g aufsitzt, Fig. 2, und das Ausheben derselben aus den Einschnitten ο ο des
Verschlufsriegels / verhindert, sonach den Verschlufsriegel unbeweglich macht. Ist Falle b
und Verschlufsriegel / auf diese Weise im verschlossenen Zustande gesperrt, so ist ein sicherer
Doppelverschluss erreicht, dermafsen, dafs der Verschlufsriegel f von aufsen selbst mit dem
richtigen Schlüssel nicht aufgeschlossen werden kann, weil durch diese Sperre der ganze Schliefsmechanismus
unbeweglich geworden ist. Durch Zurückdrehen des Nachtriegels k in seine waagrechte
Stellung tritt der Sperrhaken h mit dem verbundenen Sperrhebel i in seine gewöhnliche
Lage, Fig. 1, ein, und ist der ganze Schliefemechanismus wieder frei und beweglich. Ist
ferner der Verschlufsriegel / im aufgeschlossenen Zustande, wie beschrieben, gesperrt, so bildet
die Falle b an sich allein einen einfachen, sicheren Verschlufs und bietet den Vortheil,
dafs von aufsen der Verschlufsriegel nicht verschlossen werden kann, auch selbst dann nicht,
wenn der Schlüssel im Schlofs stecken bleibt.
Dieses Schlofs kann in drei Sorten als Einsteckschlofs mit schiebender und mit hebender
Falle und als Kastenschlofs hergestellt werden.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:
Die Anordnung des Sperrhakens h, welcher die Falle b beliebig sperrt.
Die Anwendung des Sperrhebels i, der die Zuhaltungen g des Verschlufsriegels f sperrt und das Zu- und Abschliefsen selbst mit dem richtigen Schlüssel verhindert.
Die Falle mit dem Aufsatz u.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE15568C true DE15568C (de) |
Family
ID=292599
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT15568D Active DE15568C (de) | Neuerungen an Stubenthürschlössern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE15568C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3046274A (en) * | 1958-08-28 | 1962-07-24 | Hoechst Ag | Process of preparing alpha-halogenated amines |
-
0
- DE DENDAT15568D patent/DE15568C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3046274A (en) * | 1958-08-28 | 1962-07-24 | Hoechst Ag | Process of preparing alpha-halogenated amines |
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