DE97843C - - Google Patents
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- DE97843C DE97843C DENDAT97843D DE97843DA DE97843C DE 97843 C DE97843 C DE 97843C DE NDAT97843 D DENDAT97843 D DE NDAT97843D DE 97843D A DE97843D A DE 97843DA DE 97843 C DE97843 C DE 97843C
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- resilient
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B17/00—Accessories in connection with locks
- E05B17/20—Means independent of the locking mechanism for preventing unauthorised opening, e.g. for securing the bolt in the fastening position
- E05B17/2007—Securing, deadlocking or "dogging" the bolt in the fastening position
- E05B17/203—Securing, deadlocking or "dogging" the bolt in the fastening position not following the movement of the bolt
- E05B17/2034—Securing, deadlocking or "dogging" the bolt in the fastening position not following the movement of the bolt moving pivotally or rotatively
Landscapes
- Window Of Vehicle (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Sicherung, welche namentlich für Fenster mit
Ruderverschlufs bestimmt ist und den Zweck hat, das Oeffnen der Fenster durch Kinder
und unbefugte Personen zu verhindern, um sowohl Unglücksfälle zu verhüten, als auch
einen Schutz gegen Einbruch durch Diebe zu gewähren.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Gegenstand zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt:
Fig. ι die Anordnung der Sicherung am Fensterrahmen in der Vorderansicht,
Fig. 2 eine Rückansicht derselben" in der gesicherten Stellung,
Fig. 3 eine Rückansicht in der geöffneten Stellung,
Fig. 4 einen Verticalschnitt nach x-x der Fig. 2,
. Fig. 5 einen Verticalschnitt beim Oeffnen des Ruderverschlusses,
Fig. 6 einen Horizontalschnitty-y nach Fig. 2
in vergrößertem Mafsstabe,
Fig. 7 einen Horizontalschnitt \-^ nach Fig. 3,
ebenfalls in vergröfsertem Mafsstabe,
Fig. 8 einen Verticalschnitt nach a-a (Fig. 4).
Die bei vorliegender Sicherung in Anwendung kommenden zwei Nasen oder Schnepperriegel
ermöglichen ein Oeffnen der Fenster nur mittels eines Schlüssels, so dafs unbefugte
Personen das Fenster nicht öffnen können. Aufserdem gewährt die Sicherung auch in
Parterrewohnungen Schutz gegen Einbrüche, da es den Dieben nicht möglich ist, durch
eine zerschnittene oder eingedrückte Fensterscheibe hindurch den Fensterflügel zu öffnen,
vielmehr müssen sie, um einsteigen zu können, die ganze Glasfüllung· herausnehmen, wovon
sie wohl in den meisten Fällen absehen werden.
Die Sicherung hat die Form eines kleinen Einsteckschlosses, welches in den Fensterrahmen
α (Fig. 1) eingelassen wird. Dasselbe besteht im wesentlichen aus dem mit einer
Nase c versehenen Riegel b, welcher an seinem oberen Ende um den Stift e drehbar befestigt
ist und durch eine Blattfeder d, welche mit ihrem einen Ende gegen den Riegel drückt
und mit dem anderen Ende an dem Stift f befestigt ist, in seiner Ruhelage gehalten wird.
Einen ferneren Bestandtheil des Schlosses bildet die an ihrem oberen Ende an dem Schlofskasten
h befestigte und als Feder wirkende Flachschiene g, welche etwa auf ihrer Mitte
mit einem Loch gl versehen ist, in welches
ein seitlich am Schnepperriegel i sitzender Stift k eingreift, wenn der erstere so weit hineingedrückt
wird, dafs er nicht mehr aus dem Deckblech r herausragt. Der zapfenförmige
Ansatz (\) dieser Flachschiene g greift infolge der federnden Wirkung derselben über den
Riegel b und hält denselben in der geschlossenen Stellung fest. An dem unteren Ende der
Schiene g befindet sich ein Ansatz p, der das Ueberdrehen, also ein vollständiges Umdrehen
des Schlüssels verhindern soll.
Der Schnepperriegel i hat den Zweck, die Anwendung des Schlüssels beim Schliefsen des
Schlosses entbehrlich zu machen, indem sein Sperrstift k die Flachschiene (Zuhaltung) g,
nachdem dieselbe beim Oeffnen des Schlosses durch den Schlüssel zur Seite gedrückt ist, in
dieser Seitenlage festhält, so dafs sie auch nach Entfernung des Schlüssels nicht zurücktreten
und den Riegel b festlegen kann. Wird der Schnepperriegel i durch den Ausschnitt i "2" der
Deckplatte r hindurch in das Schlofs zurückgedrückt, so tritt der Sperrstift k in das in
der Flachschiene (Zuhaltung) g befindliehe Loch g1 zurück und die Schiene springt infolge
ihrer federnden Wirkung wieder in ihre alte Lage. Wenn der Schnepperriegel i nicht
vorhanden wäre, würde die Flachschiene (Zuhaltung) g nach Entfernung des Schlüssels
sofort ihre alte Lage wieder einnehmen und müfste beim Schliefsen des Schlosses erst wieder
durch den Schlüssel zur Seite gedrückt werden. Die Feder /, welche am Stift f befestigt ist,
drückt den Schnepperriegel i nach vorwärts und hält denselben, der im Uebrigen durch
seine Verlängerung i1 in dem Ausschnitt in1
(Fig. 6) der Verbindungsleiste m geführt wird, in der in der Fig. 5 gezeichneten Ruhestellung.
Am unteren Ende der Deckplatte r befindet sich das Schlüsselloch ή. Mit Hülfe des
Schlüssels wird erst durch Drehen desselben die Flachschiene g so weit auf die Seite geschoben,
dafs der Ansatz \ den Riegel b freigiebt, so dafs derselbe beim weiteren Hineinschieben
des Schlüssels zurückgeht, wodurch zugleich die Nase c durch den Ausschnitt c1
in das Deckblech r zurückgezogen wird. Die Anordnung des Ruderverschlusses s und des
Sicherheitsschlosses am Fensterrahmen geht aus der Fig. 1 der Zeichnung hervor. Der Schnepperriegel i wird durch den unteren Ruderbügel
in das Deckblech r zurückgedrückt, während die Nase c in der gezeichneten Ruhestellung
des Ruderverschlusses über den Bügel t greift.
Die Wirkungsweise der Sicherung ist folgende:
Wird der Ruderverschlufs s in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung auf seinen
Sitzhaken u von oben niedergedrückt, so werden in dem Augenblick, wo das Ruder bezw.
dessen unterer Bügel t über die Nase c des Riegels b bezw. den Schnepperriegel i gleitet,
dieselben in das Deckblech r hineingedrückt, um nach völlig erfolgtem Verschlufs die in
Fig. 4 gekennzeichnete Lage einzunehmen, d. h.
die Nase c greift über den oberen Rand des unteren Bügels t, während der Schnepperriegel i
so weit in das Deckblech r hineingeschoben ist, dafs der Stift k des Riegels in das Loch gl
der Flachschiene g greift. Durch die federnde. Wirkung der frei gewordenen Flachschiene
greift nun deren zapfenförmiger Ansatz ^ über den Riegel b und hält diesen in der in Fig. 4
gezeichneten Stellung fest, so dafs die Nase c desselben sich nicht zurückdrücken läfst und
der Ruderverschlufs s infolge dessen auch nicht in die Höhe gedrückt werden kann. Soll
nun. das Fenster geöffnet werden, so führt man den Schlüssel ο in das Schlüsselloch- η
und dreht denselben in der in Fig. 1 durch den Pfeil angedeuteten Richtung nach rechts,
bis der Schlüsselbart die federnde Flachschiene g und somit deren zapfenförmigen Ansatz \ zurückschiebt
(Fig. 3), wodurch der Riegel b frei wird. Nun läfst sich durch Weitereinschieben
des Schlüssels der Riegel b zurückdrüeken, wie es Fig. 5 zeigt, wodurch auch die Nase c
desselben in das Deckblech r zurückgeht. Das Ruder kann nunmehr in die Höhe gedrückt
werden, wobei dasselbe den Schnepperriegel i freigiebt, der nun durch die Feder / aus dem
Deckblech r hervorgeschnellt wird. Der Stift k tritt dadurch aus dem Loche gl der Flachschiene
g und hält diese dadurch in ihrer seitlichen, also in der in Fig. 3 gezeichneten
Lage fest, so dafs der Schlüssel herausgezogen werden kann, ohne die Beweglichkeit des
Riegels b zu beeinträchtigen. i
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Sicherung von Ruderverschlüssen für Fenster und dergl. durch einen federnden Sperrhaken, dadurch gekennzeichnet, dafs das Ruder beim Schliefsen durch Zurückdrüeken eines senkrecht zur Ruderebene beweglichen, federnden Riegels (i) einen federnden Sperrzahn (z) derart freigiebt, dafs dieser sich hinter den über dem geschlossenen Ruder hervorspringenden Sperrhaken (c) legt und dadurch das Zurückdrüeken des letzteren in der Schlufslage hindert.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE97843C true DE97843C (de) |
Family
ID=368861
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT97843D Active DE97843C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE97843C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US12025193B2 (en) | 2018-12-06 | 2024-07-02 | Martin Zimmer | Braking and/or clamping device having an actuating assembly and a shaft-coupling assembly |
-
0
- DE DENDAT97843D patent/DE97843C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US12025193B2 (en) | 2018-12-06 | 2024-07-02 | Martin Zimmer | Braking and/or clamping device having an actuating assembly and a shaft-coupling assembly |
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