DE266252C - - Google Patents

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DE266252C
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tumblers
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/18Locks or fastenings with special structural characteristics with arrangements independent of the locking mechanism for retaining the bolt or latch in the retracted position
    • E05B63/20Locks or fastenings with special structural characteristics with arrangements independent of the locking mechanism for retaining the bolt or latch in the retracted position released automatically when the wing is closed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 266252 KLASSE 6Ba. GRUPPE
ALOIS LEISTLER in HOLLENSTEIN a.Ybbs.
Selbsttätig schließendes Schloß.
Zusatz zum Patent 256143.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. März 1913 ab. Längste Dauer: 16.JuIi 1927.
Im Hauptpatente ist ein selbstschließendes Schloß für Türen, Rolladen ο. dgl. behandelt, bei welchem das beim Zumachen der Tür ο. dgl. durch Anschlag bewegte und hierbei nur eine Bewegung ausführende Hilf sorgan die Zuhaltungen mittels eines an ihm beweglich angeordneten Anschlages auslöst, der dieselben so lange in der ausgehobenen Stellung festhält, bis er durch den vorschießenden Riegel kurz
ίο vor Erreichung der Endstellung durch Anschlag außer Eingriff mit den Zuhaltungen gebracht wird, wonach erst die Zuhaltungen wieder ihre Sperrstellung einnehmen können. Vorliegende Erfindung hat einige weitere Ausführungsbeispiele dieses Schlosses zum Gegenstande, und zwar sind dieselben speziell für Türen gedacht, in welchem Falle das Hilfsorgan aus einer Falle besteht und daher eine Horizontalbewegung ausführt. Um aber bei dieser Art von Schlössern dem Anschlag die zur Auslösung der Zuhaltungen erforderliche Vertikalbewegung zu erteilen, stützt sich der an der Falle angebrachte Anschlag in einer solchen schrägen Lage gegen die Zuhaltungen, daß er sich beim Einwärtsschieben der Falle aufrichtet und hierdurch die Zuhaltungen auslöst, oder aber er ist nicht unmittelbar am Hilfsorgan angeordnet, sondern mit diesem durch Bewegungsübertragungsmittel derart verbunden, daß er bei der beim Zuschlagen der Tür erfolgenden Horizontalbewegung der Falle eine Bewegung senkrecht zu dieser ausführt und so die Auslösung der Zuhaltungen bewirkt. Bei jenen selbstschließenden Türschlössern aber, bei welchen der Riegel in der zurückgezogenen Stellung durch ein besonderes, unter dem Einfluß der Hilfsfalle stehendes Sperrorgan festgehalten wird, während die Zuhaltungen den Riegel nur in der Schließlage festhalten, also das Sperrorgan sozusagen einen Teil der Funktion der Zuhaltungen, nämlich die Zurückhaltung in der Offenlage, übernimmt, ist die Einrichtung derart getroffen, daß die Hilfsfalle mittels des an ihr angebrachten oder mit ihr verbundenen Anschlages nur auf das Sperrorgan einwirkt und dieses so lange außer Sperrstellung hält, bis der Riegel kurz vor Erreichung seiner ■ Endstellung das Sperrorgan durch Anschlag der Einwirkung des Anschlages entzieht, so daß dasselbe wieder seine Sperrstellung einnehmen kann.
Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbeispiele der Erfindung ein selbstschließendes Türschloß mit unter dem Einfluß der Hilfsfalle stehenden gewöhnlichen Zuhaltungen in Fig. 1 im aufgesperrten Zustande und in Fig. 2 im gesperrten Zustande, während Fig. 3 und 4 ein Schloß in gleicher Darstellung zeigen, bei welchem ein besonderes, unter dem Einfluß
der Hilfsfalle stehendes Sperrorgan zur Feststellung des Riegels in der zurückgezogenen Lage vorgesehen ist.
Die beiden Schlösser bestehen in bekannter Art aus einer mittels Drückers einziehbaren . und unter Wirkung einer Feder ι stehenden Falle 2 zum Zuhalten der Tür und einem mittels Schlüssels schaltbaren Riegel 3 zum Verschließen der Tür. Der Riegel, welcher einen zweitourigen Eingriff hat, liegt auf der hinteren Wand des Schloßgehäuses 4 glatt auf und wird durch einen durch einen Schlitz 6 des Riegels hindurchgreifenden Bolzen 7 geführt. Der Riegel wird bei dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Schlosse sowohl in der zurückgezogenen Stellung als auch in der Schließlage durch Zuhaltungen 8 festgehalten. Die Zuhaltungen, welche um Zapfen 8" drehbar sind und durch Federn 9 niedergehalten werden, besitzen einen zweistufigen Ausschnitt 10, in den der Sperrstift 11 des Riegels eingreift. Die zur Auslösung der Zuhaltungen dienende und unter der Wirkung einer Feder 19 stehende Hilfsfalle 13 ist nach dem in Fig. ι und 2 gezeichneten Ausführungsbeispiel unterhalb des Riegels angeordnet und durch einen Lenker 14 mit einem um Zapfen 15 drehbaren Hebelarm 16 verbunden. Auf diesem Hebelarm ist der bewegliche Anschlag 22 angeordnet, der um den Gelenkzapfen 21 drehbar ist und . durch eine Feder 24 mit einem Fortsatz 23 an Nasen 25 der Zuhaltungen 8 angedrückt wird.
Wird die geöffnete Tür zugemacht, sei es, daß man hierbei den Drücker dreht oder die Tür nur zuschlägt, so wird durch die hierbei erfolgende Verschiebung der Falle 13 der Hebelarm 16 durch den Lenker 14 gedreht und der Anschlag 22 angehoben, wodurch die Zuhaltungen 8 von dem Sperrstift 11 des Riegels 3 abgehoben werden, wie in Fig. 2 durch strichpunktierte Linien angedeutet ist, worauf der Riegel 3 unter der Wirkung seiner Feder 27 in die Schließstellung vorschießt. Hierbei werden nun die Zuhaltungen wie bei dem Schlosse nach dem Hauptpatent durch den Anschlag 22 so lange in der angehobenen Stellung erhalten, bis der Riegel kurz vor Beendigung seiner Bewegung mittels der Nase 28 mit dem Fortsatz 23 des Anschlages 22 in Berührung kommt und diesen in die in Fig. 2 mit vollen Linien gezeichnete Stellung dreht, wodurch er außer Eingriff mit den Zuhaltungen gelangt, die hierauf unter der Wirkung ihrer Federn g~„ wie der in .'die Sperrstellung zurückspringen und den Riegel, nachdem er seine durch den Schlitz 6 bestimmte Endlage erreicht hat, festhalten.
Wird das Schloß wieder aufgesperrt, so gelangt die Nase 28 des Riegels außer Eingriff mit dem Anschlag 22, der sodann bei der beim Aufmachen der Tür bewirkten Rückdrehung des Hebelarmes 16 unter der Wirkung seiner Feder 24 wieder unter die Nasen 25 der Zuhaltungen 8 einklinkt.
Bei der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Schloßkonstruktion ist der Riegel mit mehreren Zuhaltungen 8 versehen, die in Vertiefungen 5 des Riegels eingreifen und durch Federn 9 niedergehalten werden. Die Vertiefungen sind nach rückwärts abgeschrägt, so daß der Riegel nur in der Sperrstellung durch die Zuhaltungen festgehalten wird, während zum Festhalten desselben in der zurückgeschobenen Lage ein besonderes Sperrorgan vorgesehen ist. Dasselbe besteht aus einer neben dem Riegel angeordneten heb- und senkbaren Platte 8', die bei ihrer Bewegung einerseits an der Wand des Schloßstulpes 12 und anderseits an den Zapfen 7 und 15 des Schloßgehäuses geführt wird. Die Platte 8' besitzt an der Unterseite entsprechend den Einschnitten 5 des Riegels zwei Sperrzähne 17, die mit einem am Riegel angebrachten Sperrstift 11 zusammenwirken. Die zur Auslösung des [Sperrorgans dienende Hilfsfalle 13 ist in diesem Falle oberhalb des Riegels angeordnet und trägt wie bei dem Schlosse nach dem Hauptpatent den drehbar angeordneten Anschlag 22. Dieser wird in der Offenlage des Schlosses durch go seine Feder 24 in der in Fig. 3 gezeigten schrägen Lage gehalten, wobei er sich mit einem Ausschnitt 26 auf einen Zapfen 29 der Sperrplatte 8' aufstützt.
Wird nun die Tür zugemacht, so richtet sich der Anschlag 22 durch die hierbei erfolgende Verschiebung der Falle 13 auf und hebt die Sperrplatte 8' mittels des Zapfens 29 entgegen der Wirkung ihrer Feder 18 in die in Fig. 2 mit strichpunktierten Linien angedeutete Stellung hoch, so daß die Platte außer Eingriff mit dem Sperrstift 11 des Riegels 3 gelangt, der sodann vermöge der Abschrägung der Einschnitte 5 unter der Wirkung seiner Feder 27 in die Schließstellung vorschnellt. Die Sperrplatte 8' wird wieder durch den Anschlag 22 so lange in der angehobenen Lage erhalten, bis der Riegel kurz vor Beendigung seiner Bewegung mittels der nach oben reichenden Nase 28 mit dem An- no schlag 22 in Berührung kommt und diesen in die in Fig. 4 mit vollen Linien gezeichnete Stellung dreht, wodurch der Anschlag 22 außer Eingriff mit dem Zapfen 29 der Sperrplatte gelangt, die hierauf unter Wirkung ihrer Feder 18 wieder in die Sperrstellung zurückspringt.
Wird die verschlossene Tür wieder aufgesperrt, so legt sich bei der hierbei erfolgenden Rückbewegung des Riegels 3 der Sperrstift 11 vor die Zähne 17 der Platte 8', und diese hält den Riegel in der zurückgeschobenen Stellung
fest. Hierbei gelangt die Nase 28 des Riegels außer Eingriff mit dem Anschlag 22, der sich sodann unter der Wirkung seiner Feder 24 an den Zapfen 29 der Platte anlegt und bei der beim Aufmachen der Tür bewirkten Verschiebung der Falle 13 wieder an dem Zapfen 29 angreift.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Selbsttätig schließendes Schloß nach Patent 256143 in Anwendung bei Türen, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (22) in schräger Lage an der zum Auslösen der Zuhaltungen (8) oder eines den Riegel nur in der zurückgezogenen Stellung festhaltenden Sperrorgans (8') dienenden Hilfsfalle (13) angeordnet ist und in der Offenstellung des Schlosses sich gegen die Zuhaltungen bzw. gegen einen Zapfen (29) des Sperrorgans stützt, so daß. er bei der beim Zumachen der Tür erfolgenden Verschiebung der Falle sich aufrichtet und hierdurch die Zuhaltungen bzw. das Sperrorgan auslöst.
  2. 2. Ausführungsform des Schlosses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (22) mit der Hilfsfalle (13) durch Zwischenglieder (14,16) derartig verbunden ist, daß er bei der beim Zumachen der Tür erfolgenden Verschiebung der Falle zur Auslösung der Zuhaltungen bzw. des Sperrorgans eine Vertikalbewegung ausführt.
  3. 3. Schloß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (22) an einem Hebel (16) angeordnet ist, der durch einen Lenker (14) mit der Hilfsfalle (13) verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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