DE331561C - Schloss mit einem am Riegel quer verschiebbar gelagerten, mit einem zu seiner- Ausrueckung dienenden Hebel verbundenen Sicherheitsriegel - Google Patents

Schloss mit einem am Riegel quer verschiebbar gelagerten, mit einem zu seiner- Ausrueckung dienenden Hebel verbundenen Sicherheitsriegel

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DE331561C
DE331561C DE1919331561D DE331561DD DE331561C DE 331561 C DE331561 C DE 331561C DE 1919331561 D DE1919331561 D DE 1919331561D DE 331561D D DE331561D D DE 331561DD DE 331561 C DE331561 C DE 331561C
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Germany
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bolt
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DE1919331561D
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AUGUST HARTKOPF
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/12Locks or fastenings with special structural characteristics with means carried by the bolt for interlocking with the keeper
    • E05B63/126Locks or fastenings with special structural characteristics with means carried by the bolt for interlocking with the keeper the bolt having an additional sliding bolt or movement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Schloß mit einem
am Riegel verschiebbar gelagerten, mit einem Hebel zu seiner Ausrückung verbundenen Sicherheitsriegel, der das gewaltsame Zurücktreiben des Hauptriegels verhindert.
Die Erfindung kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß das Zurückziehen des für gewöhnlich über den Schließriegel vorstehenden Sicherheitsriegels beim Schließen und
ίο öffnen des Schlosses durch unmittelbare Einwirkung des Schlüsselbartes auf den an dem Sicherheitsriegel angreifenden Hebel erfolgt.
Diese Anordnung kann an jedem vorhandenen Schloß getroffen werden.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des neuen Schlosses in Fig. i, 3 und 5 in Draufsicht bei abgenommenem Schloßblech in drei Stellungen dargestellt. Fig. 2 zeigt einen Querschnitt, und Fig. 4 einen teil-
ao weisen Längsschnitt durch das Schloß.
An dem bei seiner Schließstellung aus dem Schloß heraustretenden Ende des Schließriegels r ist in einer Führung von schwalbenschwanzförmigem Querschnitt der Sicherungsriegel s quer verschiebbar angeordnet. Hinter diesem ist am Schließriegel der zweiarmige Hebel h drehbar gelagert, greift mit dem wulstartig ausgebildeten -Ende seines durch eine Ausnehmung der Führung des Sicherungsriegels hindurchgeführten einen Armes in einen entsprechenden Ausschnitt des Sicherungsriegels an diesem an, während sein anderer Arm sich neben der Schloßzuhaltung ζ erstreckt und hinter dem Schlüsselloch endigt.
Diese* Arm des Hebels h ist unten ausgeschweift und liegt mit dieser Ausschweifung etwas höher als der von dem Schlüssel beeinflußte Teil der Zuhaltung ζ. Der Schlüssel I besitzt eine entsprechende Nase η an dem nach seiner Einführung in das Schloß dem ■Hebel h gegenüberliegenden Teil seines Bartes. An dem Schließriegel ist ferner eine Blattfeder f befestigt, die auf den am Sicherheitsriegel s angreifenden Arm des Hebels h wirkt und den Sicherungsriegel für gewöhnlich inder in Fig. 1 dargestellten Stellung, also mit seinem oberen Ende über den Schließriegel r hervorragend, gehalten wird. Dieses Ende des Sicherheitsriegels s ist oben nach außen hin abgeschrägt.
Wird der Schlüssel im Schloß in der in Fig. ι angegebenen Pfeilrichtung gedreht, so gelangt der Schlüsselbart mit seiner Nase η an den geschweiften Arm des Hebels h und mit seiner neben der Nase liegenden Fläche unter die Zuhaltung ζ. Durch die weitere Drehung des Schlüssels wird dann gleichzeitig die Zuhaltung ζ aus der Rast des Schließriegels r ausgehoben und der Sicherungsriegel gänzlich in den Schließriegel hineingezogen (Fig. 3) und dieser hierauf durch den Schloßstulp hindurch in das Schließblech b hineinbewegt (Fig. 5). Da hierbei der Hebel h schließlich wieder von dem Schlüsselbart freigegeben wird, so wird unmittelbar nach Einnahme der Schließstellung seitens des Schließriegels der Sicherheitsriegel auf ihm durch die Feder nach" außen verschoben
und schnappt hinter das Schließblech b. Der Schließriegel ist dann gegen unbefugtes öffnen gesichert und kann nur mit Hilfe des dargestellten Spezi alschlüssels zurückgeschoben werden. Hierbei wirkt zunächst wieder der Schlüssel mit seinem Bart auf Zuhaltung ζ und Hebel h und zieht dabei durch diesen den Sicherungsriegel s' auf den Schließriegel zurück, wodurch dann dessen Zurückschieben ίο in das Schloß ermöglicht wird. Die Abschrägung der Oberseite des Sicherungsriegels verhindert ein Ecken des letzteren an dem Schloßstulp beim Herausbewegen des Schließriegels aus diesem und erleichtert die Bewegung des Schließriegels.
Das Schließblech könnte gegebenenfalls an der Oberkante seiner Öffnung mit einer Aussparung versehen ,sein, so daß der Sicherungsriegel beim Schließen des Schließriegels statt hinter das Schließblech hinter den Schloßstulp schnappen würde.
Die Feder f könnte gegebenenfalls ganz
fehlen und der Sicherheitsriegel durch sein Gewicht und das Gewicht des dann einarmig anzuordnenden Hebels h an der Unterseite des Schließriegels r hervortreten und über das~ Schließblech bzw. den Schloßstulp schnappen.
Der von dem Schlüsselbart beeinflußte Arm
des Hebels könnte anstatt zurückstehend auch vorstehend gegenüber dem unter dem Einfluß des Schlüssels stehenden Teile der Zuhaltung ζ angeordnet sein, der Schlüsselbart müßte dann anstatt eines Vorsprunges ein in entsprechenden Einschnitt besitzen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Schloß mit einem am Riegel quer verschiebbar gelagerten, mit einem zu seiner Ausrückung dienenden Hebel verbundenen Sicherheitsriegel, der das gewaltsame Zurücktreiben des Hauptriegels verhindert, dadurch gekennzeichnet, daß das Zurückziehen des für gewöhnlich über den Schließriegel vorstehenden Sicherheitsriegels beim Schließen und öffnen des Schlosses durch unmittelbare Einwirkung
.des Schlüsselbartes auf den an dem Sicherheitsriegel angreifenden Hebel erfolgt.
2. Sicherungstürschloß nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Sieherungsriegel (s) an seinem aus dem Schließriegel heraustretenden Ende oben nach ■ außen hin abgeschrägt ist, um sein Heraustreten aus dem Schloßtulp zu erleichtern.
3. Sicherheitsschloß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der -von dem Schlüsselbart beeinflußte, entsprechend geschweifte Teil des auf den Sicherungsriegel (s) wirkenden Hebels gegenüber der Zuhaltung zurück- oder vorsteht, und daß der Schlüsselbart einen entsprechenden Vorsprung («) oder Einschnitt besitzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919331561D 1919-06-07 1919-06-07 Schloss mit einem am Riegel quer verschiebbar gelagerten, mit einem zu seiner- Ausrueckung dienenden Hebel verbundenen Sicherheitsriegel Expired DE331561C (de)

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