DE868563C - Tuerschloss fuer Kraftwagen - Google Patents

Tuerschloss fuer Kraftwagen

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DE868563C
DE868563C DEH3358A DEH0003358A DE868563C DE 868563 C DE868563 C DE 868563C DE H3358 A DEH3358 A DE H3358A DE H0003358 A DEH0003358 A DE H0003358A DE 868563 C DE868563 C DE 868563C
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DE
Germany
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door
handle
pawl
lever
outside
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Expired
Application number
DEH3358A
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Fuerst
Matthias Pottkaemper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Huelsbeck and Fuerst GmbH and Co KG
Original Assignee
Huelsbeck and Fuerst GmbH and Co KG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B85/00Details of vehicle locks not provided for in groups E05B77/00 - E05B83/00
    • E05B85/20Bolts or detents
    • E05B85/24Bolts rotating about an axis
    • E05B85/243Bolts rotating about an axis with a bifurcated bolt

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Türschloß für Kraftwagen Die Erfindung bezieht sich auf ein Türschloß für Kraftwagen, dessen um eine zur Türebene im wesentlichen parallele Achse drehbare Falle beim Schließen der Tür durch einen feststehenden Schließteil am Türpfosten in eine Schließstellung gedreht wird, in: der sie durch eine selbsttätig einfallende Klinke gesperrt wird, die sowohl von, der Innenseite als auch von der Außenseite der Tür willkürlich ausrückbur ist. Sie bezweckt, ein Schloß dieser Art zu schaffen, das sich durch einfache und übersichtliche Bauart, einfache Handhabung und zuverlässige Arbeitsweise sowie durch leichtes und geräuscharmes Schließen der Tür auszeichnet.
  • Bei dem Schloß nach der Erfindung dient zum Ausrücken der Sperrklinke von außen eine senkrecht zur Türebene bewegliche Handhabe. Diese ist erfindungsgemäß an der Innen- oder Rückseite eines außen an der Tür angebrachten festen Handgriffes geführt und durch eine Zugstange mit einem Gegenarm der Sperrklinke so gekuppelt, daß. durch Druck auf die Handhabe in Richtung von! der Tür weg die Klinke ausgerückt und damit die Falle freigegeben wird. Diese Anordnung ergibt eine besonders einfache Bedienung des, Schlosses von außen, indem man zur Öffnung der Tür nur an deren festen Außengriff zu ziehen braucht. Dabei übt die den Griff umfassende Hand auf de im Griff geführte Handhabe der Sperrklinke ohne weiteres einen Druck im Sinn des Ausrückens der letzteren aus, so daß eine getrennte Handbewegung in einer anderen Richtung als der Öffnungsrichtung der Tür nicht erforderlich ist. Die Einrichtung ist dabei sehr einfach, während zugleich der Vorteil besteht, daß die zum Öffnen, der Tür erforderliche Zugkraft von dem fest an der Tür angebrachten Außengriff aufgenommen wird.
  • Um die Tür in einfacher Weise von der Innenseite her gegen: unbefugtes Öffnen von außen sichern zu können, ist zwischen der mit der äußeren Handhabe verbundenen Zugstange und dem Gegenarm der Sperrklinke ,ein an diesem Arm geführter Mitnehmer eingeschaltet, der von der Türinnenr leite her ausgerückt werden kann. Wenn das. Ausrücken der Sperrklinke der Falle von der Türinnenseite durch :einen Hebel geschieht, der mit einem parallel zur Türebene drehbaren Innendrücker verbunden ist, kann das Ausrücken des Mitnehmers der Zugstange mittels des Innendrückers erfolgen, indem dieser entgegen dem Öffnungssinn gedreht wird. Zu dem Zweck ist für das Ausrücken des Mitnehmers ein mit dem Ausrückarm für die Sperrklinke gekuppelter Hebelarm vorgesehen.
  • Zur Sicherung der Tür von außen kann: der feste Außengriff einen-Schließzylinder und einen durch diesen verstellbaren Riegel enthalten, mit dessen Hilfe die am Außengriff geführte Handhabe zum Ausrücken der Sperrklinke festschließbar ist.
  • Weitere Eigentümlichkeiten des neuen Schlosses ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung und den am Schlusse stehenden Ansprüchen.
  • In der-Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Dabei zeigt Fig. i einen Querschnitt durch eine Fahrzeugtür mit einer Draufsicht auf das teilweise geschnittene Schloß; Fig. 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles A bei Schnitt nach den Linien B-B und C-C in Fig..1. Fig: 3 einen Schnitt nach der Linie D'-D in Fig: 2 nach links. gesehen, Fig. 4 einen Schnitt nach der gleichen Linie, jedoch nach rechts gesehen.
  • Die Fahrzeugtür weist die Vorderwand 2, die Stirnwand i und die Innenwand 3 auf.
  • Das Gehäuse des im Innern der Fahrzeugtür untergebrachten Schlosses ist an der Stirnwand i mit 'einer Bodenplatte 4 angeschraubt und besteht aus zwei mit der Bodenplatte aus gingen Stück gefertigten Seitenwänden 5, 6 sowie aus .einer Brücken, förmigen Decke 7, die mit ihren Enden oben und unten an der Bodenplatte festgeschraubt ist. Das Schloßgehäüse ist so-angeordnet, daß seine der Außenseite der Tür zugekehrte Seiteenwand 5 einen Abstand von der Türvorderwänd 2 hat, während die andere Seitenwand 6 dicht an der Türinnenwand 3 liegt. Die Seitenwand 6 ist über die Decke 7 hinaus verlängert, um als Träger für eine Innendrückereinrichtung zu dienern.
  • Auf einem im Schloßboden 4 eingenieteten Stehbolzen 8, der an seinem freien Ende in einem Loch der Decke 7 abgestützt ist, ist die Schloßfalle 9 drehbar gelagert. Diese besteht in an sich bekannter Weise aus einem flachen Hebelarm, der an seinem freien Ende einen offenen Längsschlitz io enthält, also gewissermaßen gegabelt ist. Der Schlitz io dient zum; Eingriff eines am, Türpfosten oder Türfutter angebrachten festen Schließteils in Gestalt eines zylindrischen Zapfens, der in Fig. 2 durch einen strichpunktierten: Kreis i i angedeutet ist. Bei geöffneter Tür hat die Falle die in Fig: 2 in vollen Linien gezeichnete Stellung: Beim Schließen der Tür tritt der Zäpfen in den Schlitz io der Falle g ein, worauf diese in an sich bekannter Weise durch den Drück des Zapfens im Uhrzei@gersinn in die in: Fig. 2 in strichpunktierten Linien gezeigte Schließstellung gedreht wird. In dieser Stellung: wird der Zapfen ii von: der gegabelten Falle g an, zwei Seiten umfaßt, wodurch die Tür im@ geschlossenen Zustand festgehalten wird. Dazu ist es natürlich nötig, die Falle in der strichpunktiertgezeigten Stellung zu sichern. Das geschieht durch eine Sperrklinke, die einen Ausrückarm 12 und einen senkrecht davon stehenden Gegenarm 22 aufweist. Am Ausrückarm'i2 sitzt eine Sperrnase 13., die mit einer -am Nabenteil der Falle vorgesehenen Sperrverzahnung 14, 14' zusammenwirkt. Die Sperrklinke ist oberhalb der Falle g auf einem am Schloßboden, 4 befestigten Zapfen 15 drehbar gelagert und steht unter Wirkung einer Einrückfeder 16, welche die Sperrnase 13 mit den Zähnen 14 der Falle g im Eingriff hält. Außer einem zur Sicherung der Falle bei vollkommen :geschlossener Tür dienenden Zahn 14 hat die Fallennabe g noch einen oder zwei weitere Sperrzähne 14', mit denen die Klinke 12 in einer oder zwei Zwischenstellungen zusammenwirkt, um die Tür auch dann festzuhalten, wenn. sie nicht vollständig zugeschlagen worden ist.
  • Auf einem. vierkantigen Teil des Stehbolzens 8 ist mit ihrem inneren Ende eine kräftige Spiralfeder 17 befestigt, deren äußeres Ende an einem seitlichen Ansatz 18 der Falle g angreift und so auf diese ein-Drehmo:mententgegen dem: Uhrzeiger (Fig. 2) ausübt. Die Feder 117 dient dazu, die Falle nach dem Ausrücken der Sperrklinke in die in Fig. ä in vollen Linien gezeigte Stellung zu drehen, in der sie den Schließzapfen ii freigibt. Sie ist so kräftig ausgeführt, daß sie imstande ist, die Tür durch den Druck der Falle auf den Schließzapfen i i aufzudrücken; so däß deren Öffnungsbewegung selbsttätig eingeleitet wird, wie dies an: sich bekannt ist.
  • Damit der am Türpfosten angebrachte Schließzapfen zi in das Schloß eingreifen kann;, sind die Schloßbodenplatte 4 und die Stirnwand i der Tür mit einem nach der Türinnenseite offenen Durchtrittsschlitz ig und 2o für den. Zapfen versehen. Die Ränder 2-1 des Schlitzes ig im Boden 4 sind nach außen gebördelt und greifen in den Schlitz 2o der Stirnwand i ein, so daß der Zapfen i i an den Schlitzrändern eine breite Führung hat.
  • Die Sperrklinke kann zum Öffnen, der Tür sowohl von der Türaußenseite als auch von der Innenseite her ausgerückt werden. Zum Ausrücken von außen ist folgende Einrichtung vorgesehen. Der nach aufwärts gerichtete Gegenarm 22 enthält ein Langloch 23. An seiner dem Wageninnern zugewendeten Seite trägt der Gegenarm 22 einen Mitnelim-er in Gestalt eines flachen Hebels 2,:,, der auf einer Achse 25 drehbar sitzt. Die Achse 25 ist mit einem Ende im Gegenarm 22 und mit dem anderen Ende in einem Ansatz 26 des Klinkenausrückarrnes l; festigt und trägt eine auf den Mitnehmer 2.4 einwirkende Drehfeder 27. Der Mitnehmcr 2.4 hat einen an einem Ende offenen Bogenschlitz 28, der konzentrisch zum Hebeldrehpunkt verläuft. Er wird gewöhnlich durch die Feder 27 in der in Fig.3 in vollen Linien gezeigten Stellung gehalten, in der sein Schlitz 28 sich mit dem Langloch 23 im Hebelarm 22 deckt. Durch das Langloch 23 des Gegenarmes 22 und den Schlitz 28 des Mitnehmers -2.a. geht eine Zugstange 29 hindurch, die an ihrem inneren Ende einen die Ränder des Schlitzes 28 übergreifenden Hammerkopf 30 hat. Die Stange 29 ist durch ein Loch 31 in der Seitenwand 3 des Schloßgehäuses geführt und mit ihrem äußeren Ende an einem auf der Außenseite der Tür angeordneten, senkrecht zur Türebene verschwenkbaren Bedienungshebe132 befestigt.
  • Der Bedienungshebel 32-, dessen mit der Stange 29 verbundenes Ende gegen die Tür hin verkröpft ist, liegt in einem rückwärtigen Schlitz 33 eines an der 2@ußenseite der Tür fest angebrachten bügelförmigen. Handgriffes 34 und ist an diesem dadurch drehbar gelagert, daß sein der Stange 29 abgekehrtes Ende, das etwa keilförmig angeschärft ist, in eine keilförmige- Kerbe 35 am einen Ende des den Hebel aufnehmenden Schlitzes 33 des Handgriff-es 34 eingreift. Eine Feder 36 hält den Hebel 32 gewöhnlich in der in Fig. i bezeigten Stellung, in welcher die Stange 29 so weit einwärts verschoben ist, daß sie das Einfallen der Klinkensperrnase 13 in die Verzahnung der Schloßfalle 9 nicht behindert, während der Bedienungshebel 32 selbst aus dem Schlitz 33 des Mittelteiles des bügelförinig'n Handgriffes 34 etwas nach der Tür hin herausragt. Umfaßt man den bügelförmigen Griff 34, dann kann man gleichzeitig mit den. Fingern der Hand auf den Bedienungshebel 32 drücken und diesen in. Richtung von der Tür weg drehen. Dabei nimmt die am Hebel 32 befestigte Stange 29 den Gegenarm 22 der Sperrklinke mit, die dadurch ausgerückt wird. Nach dem Ausrücken der Sperrklinke liegt der Bedi-enungsh,eb-el 32 am Grunde des Schlitzes 33 des Handgriffes 34 an, so daß die Kraft zum Öffnen der Tür allein. von. dem festen Bedienungsgriff 3.4 aufgenommen wird. Läßt man Griff 34 und Hebel 32 los, dann kehrt die, Klinke unter Wirkung ihrer Einrückfeder 16), die zwischen der Schloßwand 5 und dem plattenförmigen. Gegenarm 22 der Klinke eingeschaltet ist, in ihre Auszurück. Wie ersichtlich, ist die Klinke mit der Zugstange 29 nur in deren Zugrichtung gekuppelt, so daß sie sich auch unabhängig ven der Stange 29 im Ausrücksinn bewegen kann. Weicht die Klinke beim Drehen der Falle 9 in ihre Schließstellung den Zähnen 1d., i-' aus, oder wird sie von der Innenseite der Tür her ausgerückt, dann bleiben also die Zu--stan-e 29 und der äußere Bedienungsgriff 32 in. Ruhe. Das Ausrücken der Sperrklinke vom Wageninnern aus geschieht mit Hilfe eines an der Innenseite der Tür angeordneten Drückers 37, der sich in üblicher Weise um eine zur Türebene senkrechte Achse dreht. Der Innendrücker ist an der verlängerten inneren Seitenwand 6 des Schloßgebäuses montiert. Er ist mittels eines durch ein Loch in der Türinnenwand 3 hindurchgreifenden Aufsteckzapfens 38 mit einer Nuß 39 gekuppelt, die in übereinstimmenden Löchern der Seitenwand 6 und einer daran befestigten Blechbrücke do drehbar lagert. Die Nuß 39 trägt einen aufwärts gerichteten flachen Hebel 41, dessen freies Ende durch eine Zug- und Schubstange 42 mit dem nach oben zeigenden Arm 43 eines doppelarmigen Hebels 43, .L4 verbunden ist. Dieser Hebel sitzt fest auf einer parallel zur Schloßbodenplatte d. sich erstreckenden Vierkantwelle 45, die etwa in. Höhe der Drehachse i 5 der Sperrklinke liegt und mit ihren zylindrischen Enden in den Seitenwänden 5, 6 drehbar gelagert ist. Der abwärts gerichtete Arm .La. des doppelarmigen Hebels .43, 44. hat eine das freie Ende des Ausrückarmes 12 der Sperrklinke untergreifende Nase .I6, die in der Ruhestellung des Innendrückers 37 eine solche Stellung hat, daß die Klinke sich frei in ihre Sperrstellung beiwegen kann.
  • Wird der Türdrücker 37 abwärts gedreht, dann wird über den in Pfeilrichtung a (Fig. 4.) sich drehenden Hebel 41 und die Zugstange .I2 der doppelarmige Hebel 43, 4.4 so, -,dreht, daß sein,-Nase 46 sich aufwärts bewegt. Die Nase nimmt dabei den Ausrückarm 12 der Sperrklinke mit, die ausgerückt wird und die Falle 9 freigibt (s. die strichpunktierte Darstellung in Fig. 4.). Der Innendrücker 37 und mit ihm der doppelarmige Hebel .43, .-)..-l. werden gewöhnlich in der in. Fig. d. in vollen Linien gezeigten Ruhestellung durch einen mittels einer Feder 47 belasteten Hebel 48 gehalten, der mit einer Nase 49 in eine Rast 5o an der Nabe des Hebels 41 eingreift. Die Feder .I7 und der Hebe' .48 dienen gleichzeitig dazu, die genannten Teile in die Ruhestellung zurückzuführen, wenn derDrückei zwecks Ausrückens der Sperrklinke nach unten gedreht worden war. Die Zurückführung geschieht durch den Druck der Nase 49 auf eine an die Rast 50 sich anschließende exzentrische Kante 51 der Nabe des Hebels .41.
  • Um ein unbefugtes Öffnen der Tür von. außen zu verhindern, sind zwei Sicherungseinrichtungen vorgesehen, von denen die erste von der Innenseite der Tür und die zweite von der Außenseite zu bedienen. ist. Zu der inneren Sicherungseinrichtung gehört der bereits beschriebene Mitnehmer 2.4, der am plattenförmigen Gegenarm 22 der Sperrklinke lagert. Dieser Hebel bildet einen zwischen dem Gegenarm 22 und dem Kopf 3o der Zugstange -29 eingeschalteten Mitnehm-er, der es der Stange 29 ermöglicht, die Sperrklinke zu drehen. Wird der @Iitnehmer 24 in die in Fig. 3 in strichpunktiert:ri Linien gezeigte Stellung gedreht, wobei sein Schlitz 28 von der Stange 29 abgestreift wird, cianri ist der Mitnehmer ausgeschaltet. Der Stangenkopf 30 kann den Ausrückarm 22 nicht mehr mitnehmen, so daß die Stange 29 beim Verschwenken des im Handgriff 34 eingebauten Bedienungshebels 32 leer läuft: Es versteht sich, daß. die Dicke des als Mitnehmer dienenden Mitnehmers 24 mindestens gleich dem Hub der Stange 29 gewählt werden muß.
  • Zum Drehen des Mitnehmers 2.q. in die in gestrichelten Linien gezeigte unwirksame Stellung dient ein Hebelarm 52, der auf der mit dem Innendrücker 37 gekuppelten Vierkantwelle 45 sitzt und der dann; wenn der Innendrücker sich in seiner gezeichneten Ruhestellung befindet, gerade am Mitnehmer 24 anliegt. Wird der Innendrücker 37 entgegen seiner Bewegungsrichtung beim Ausrücken der Sperrklinke, also nach oben gedreht (Pfeil b in Fig. 4), dann wird über Hebel 41, Schubstange 42 und Hebel 43, 44 die Vierkantwelle 45 in Richtung des Pfeiles c in Fig. 3 gedreht, wobei der Hebelarm 52 auf den Mitnehmer 24 drückt und diesen in seine unwirksame Stellung dreht (s. die strichun rte Darstellung in Fig. 3). I3er Innenp 'ktie drücker 37 wird: dann in der von ihm erreichten Stellung durch den Hebel 48 und die Feder 47 verxastet, indem die Nase 49 des genannten Hebels in eine zweite Rast 53 an. der Nabe des Hebels 41 eingreift. Wie ersichtlich, ist es auf diese Weise möglich, das Türschloß vom Wageninnern aus in der Weise zu sichern, daß durch Drehen des Innendrückers 37 entgegen denn Öffnungssinn der Mitnehmer 24 ausgerückt und: damit der an der Türauß-enseite angeordnete Bedienungshebel 32 unwirksam gemacht wird, die Sperrklinke auszurücken. Dreht man den Innendrücker wieder in seine Ruhe-oder Mittelstellung, dann kehrt der Mitnehmerhebel 24 unter Einfluß der Feder 27 in seine wirksame Stellung zurück, so daß das Schloß wieder von außen bedien-bar ist.
  • Das Ausrücken des Mitnehmers 24 durch Drehen des Innendrückers 37 entgegen dem, Öffnungssinn kann gewünschtenfalls schon bei geöffneter Tür erfolgen. Wird die Tür dann zugeschlagen, dann bleibt der Mitnehmer 24 ausgerückt, so! daß die Tür gegen Öffnen von außen gesichert ist. Wenn dies nicht gewünscht wird, z. B. bei der Fahrertür, dann kann am oberen Arm 43 des Hebels 43, 44 eine Nase 54 (Fig. 4) vorgesehen werden, die sich beim Drehen des Hebels im Sinn des Ausrückens des Mitnehmers 24 auf das freie Ende des Ausrückarmes r2 der Klinke legt. Das hat zur Folge, daß die Sperrklinke r2, wenn sie beim Schließen der` Tür durch die Sperrzähne z4' und 14 der Falle 9 aufwärts gedreht wird, den Hebel 43, 44 und mit diesem den Ausrückhebel 52 des Mitnehmers 24 sowie den Innendrücker 37 in ihre Ruhestellung zurückdreht, sa daß auch der Mitnehmer 24 in seine wirksame Stellung zurückgeht. Ist das, Schloß bei geöffneter Tür durch Drehen des Innendrückers gesichert worden, dann wird diese Sicherung beim Zuschlagen der Tür selbsttätig wieder aufgehoben.
  • Die an der Außenseite der Tür angebrachte Sicherungseinrichtung besteht aus einer n, 53, der in einer zur Türebene senkrechten Bohrung 54 . des festen Außengriffes 34 drehbar und unverschiebbar sitzt, und aus einem Riegel 55, der in einer zur Türebene parallelen Bohrung 56 des Griffes 34, geführt ist. - Der Riegel 55 kann durch einen am Schließzylinder angeordnetem Exzenterzapfen 57 vor- und zurückgeschlossen werden.
  • Im zurückgeschlossenen Zustand gibt er den Bedienungshebel 32 frei. Wird er vorgeschlossen, dann tritt er mit seinem äußeren Ende in eine Aussparung oder ein Sackloch 58 des Hebels 32 ein, wodurch letzterer in seiner Ruhestellung gesperrt wird. Die Sperrnase 13 an der Klinke läßt sich dann von der Außenseite der Tür nicht mehr aus den Zähnen 14 der Falle 9 ausrücken.
  • Die mit dem äußeren Bedienungshebel 312 verbundene Stange 29 hat einen flachen Querschnitt und kann aus Flachmetall gestanzt sein. Ihr inneres Ende kann zur genauen Einstellung des. Hammerkopfes 3o zum Bogenschlitz 28 des Mitnehmers 24 etwas verwunden werden: Für den Durchtritt der Zugstange 29 ist in dem plattenförmigen Gegenarnj 22 der Sperrklinke deshalb ein Langloch 23 vorgesehen, damit die Stange beim Anbringen des den Bedienungshebel 32 enthaltenden. äußeren Türgriffes 34 von der Türaußenseite her in das Schloß eingeführt werden kann. Das geschieht in der Weise, daß die Stange 29 etwas um ihre Längsachse gedreht wird, so daß, ihr Hammerkopf 30 durch das Langloch 23 hindurchgehen kann.
  • Um, den äußeren Handgriff 34 von der Türaußenseite her befestigen zu können, weist er an seinem, der Stirnwand z der Tür abgekehrten Fußende 59 einen in eine Öffnung 6o der Türverkleidung 2 eingreifenden Ansatz 61 von rechteckigem Querschnitt auf. Dieser Ansatz hat auf seiner der Stirnseite der Tür abgekehrten (hinteren) Seite einen Vorsprung 62, der zusammen mit dem benachbarten Teil des Fußes 59 eine senkrechte Nut bildet, welche die hintere Kante der Öffnung 6o schließend umfäßt. An seinem der Stirnwand r der Tür benachbarten Fuß 63 hat der Handgriff 34 gleichfalls einen in eine rechteckige Öffnung 64 der Blechverkleidung 2 eingreifenden Ansatz 65 von rechteckigem Querschnitt. Dieser ist an seiner der Stirnwand z benachbarten Seite nach einem um die Hinterkante der Öffnung 6o geschlagenen Kreisbogen gekrümmt. Außerdem hat er auf dieser Seite zwei übereinanderliegende Gewindebohrungen 66. Diese dienen zum Eingriff zweier den Griff haltender Schrauben 67, die durch 7,!,vei Löcher in der Stirnwand' der Tür hindurchgreifen. Bei der Anbringung des Handgriffes 34 wird so verfahren, däß. der Griff zunächst mit dem Ansatz 61 seines Fußes 59 in die öffnung 6ö der Blechverkleidung :2 eingesteckt und mit der Hinterkante dieser Öffnung verhakt wird, worauf der Griff unter entsprechendem Verschwenken mit seinem Ansatz 65 in die Öffnung 64 eingeführt wird und die beiden Schrauben 67 -eingeschraubt werden. Der Handgriff 34 ist dann: an der Tür zuverlässig befestigt. Ein unbefu@gtes Abnehmen ist unmöglich, weil die Halteschrauben 67 bei geschlossener Tür durch den Türpfosten oder das Türfutter abgedeckt sind. Natürlich beschränkt sich die Erfindung nicht auf das dargestellte Beispiel, vielmehr sind mancherlei Abänderungen. desselben sowie andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So braucht die aus dem Schließzylinder 53 und dem davon beeinflußten Riegel 55 bestehende Sicherungseinrichtung in der Regel nur bei einem der an einem Kraftwagen. vorhandenen Türschlösser angebracht zu werden, während sie bei den anderen Schlössern fehlen kann. Diese sind dann nur vom Wageninnern aus zu sichern.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Türschloße für Kraftwagen, dessen um eine zur Türebene im wesentlichen parallele Achse drehbare Falle beim Schließen der Tür durch einen feststehenden Schließteil am Türpfosten in eine Schließstellung gedreht wird, in der sie durch eine selbsttätig einfallende Klinke gesperrt wird, die sowohl von der Innenseite als auch von der Außenseite der Tür willkürlich ausrückbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine zum Ausrücken der Sperrklinkennase (i3) von außen dienende, senkrecht zur Türebene bewegliche Handhabe an der Innenseite eines außen an der Tür sitzenden feststehenden Handgriffes (34) geführt und durch eine Zugstange (29) mit einem Gegenarm (22) der Sperrklinke so gekuppelt ist, daß durch Druck auf die Handhabe in Richtung von. der Tür weg die Sperrklinkennase (i3) ausgerückt wird.
  2. 2. Türschloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenarm (22) der Sperrklinke mit der Zugstange (29) nur in: deren Zugrichtung gekuppelt ist, so daß, sie sich auch unabhängig von dieser Stange im Ausrücksinn bewegen kann.
  3. 3. Türschloß nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß, zwischen einem Kopf (3o) der Zugstange (29) und dem Gegenarm (22) ein an diesem geführter Mitnehmer (24) eingeschaltet ist, der von der Türinnenseite her ausgerückt werden kann, um ein Ausrücken der Klinke (i2) von außen her zu verhindern.
  4. 4. Türschloß nach den Ansprüchen ai bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der ausrückbare Mitnehmer (24) aus einem am Gegenarm (22) drehbar gelagerten Hebel besteht, der mit den Rändern eines in ihm vorgesehenen, an einem Ende offenenBogenschlitzes (28) den Kopf (30) der Zugstange (29) untergreift.
  5. 5. Türschloß nach den Ansprüchen i bis 3 oder 4, bei dem, zum Ausrücken der Sperrklinke von der Türinnenseite ein durch ein Gestänge mit dem Innendrücker verbundener Hebel vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen dem Gegenarm (22) und, der Zugstange (29) eingeschaltete Mitnehmer (24) entgegen einer ihn in wirksamer Stellung haltenden Feder (27) durch einen Hebelarm (52) ausrückbar ist, der mit dem mit dem Innendrücker (37) gekuppelten Ausrückhebel (43, 44) für den Ausrückarm (i2) der Sperrklinke so verbunden ist, daß durch Drehen des Innendrückers entgegen dem Öffnungssinn der Mitnehmer (24) ausgerückt wird.
  6. 6. Türschloß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Innendrücker (37) gekuppelte Ausrückhebel (43, 44) für den Ausrückarm (r2) der Sperrklinke und der Ausrückhebel (52) für den Mitnehmer (24) beide auf einer in den Seitenwänden (5, 6) des Schlosses gelagerten Welle (45) befestigt sind.
  7. 7. Türschloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, die zum Ausrücken der Sperrklinkennase (i3) von der Türaußenseite dienende Handhabe durch einen im festen Außengriff (34) eingebauten Schließzylinder (53) und einen von diesem gesteuerten Riegel (55) festschließbar ist. B. Türschloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zumAusrücken der Sperrklinkennase (i3) von der Türaußenseite dienende Handhabe ein, in einem rückwärtigen Schlitz (33) des bügelförmigenHandgriffes (34) gelagerter Bedienungshebel (32) ist, an dessen seinem Drehpunkt abgekehrten. Ende die Zugstange (29) befestigt ist. 9. Türschloß nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Bedienungshebel (32 im Schlitz (33) des festen Handgriffes (34) dadurch drehbar gelagert ist, daß er mit seinem der Stange (29) abgekehrten, keilförmig geschärften Ende in eine keilförmige Kerbe (35) am einen Ende des Schlitzes (33) eingreift. io. Türschloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der bügelförmige Handgriff (34) mit an seinen Fußenden (59, 63) vorgesehenen Ansätzen (6i und 65) in Öffnungen (6o, 64) der Türvorderwand (2) der Tür eingreift und der Ansatz (6i) seines der Stirnseite der Tür abgekehrten Fußes (59) einen die Hinterkante der Eingrifföffnung (6o) hintergreifenden Vorsprung (62) hat, während der Ansatz (65) seines der Türstirnseite benachbarten Fußes (63) Gewindebohrungen (66) zum Eingriff von Befestigungsschrauben (67) hat, die durch Löcher der Stirnwand (i) der Tür hindurchgreifen. i(iw Türschloß nach den Ansprüchen i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Innendrücker (37) und der ihn mit der Kupplungsstange (42) verbindende Hebel (4i) sowie die Rastvorrichtung (47, 48.) dafür an einer verlängerten Seitenwand (6) des Schloßgehäuses gelagert sind. r2. Türschloß nach Anspruch i, dessen gegabelte Falle mit einem am Türpfosten oder -futter angebrachten Schließzapfen zusammenwirkt, der durch einen Schlitz in der Stirnwand der Tür und der dieser benachbarten Schloßwand in das Innere des Schlosses eintritt, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (2i) des in der Schloßbodenplatte (4) angebrachten Durchtrittsschlitzes (i9) für den Schließzapfen (i i) nach außen umgebördelt ist und in den Schlitz (Zo) der Stirnwand (i) der Tür eingreift. 13. Türschloß nach den' Ansprüchen i bis 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (43) des Hebels (43, 44) eine Nase (54), aufweist, die sich beim Drehen des Innendrückers im Sinn des Ausrückens des Mitnehmers (24) auf das freie Ende des Ausrüclcarmes (z2) der Sperrklinke legt:
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2877038A (en) * 1956-06-21 1959-03-10 Ford Motor Co Hood latch
FR2848597A1 (fr) * 2002-12-11 2004-06-18 Tri Mark Corp Ensemble de rerouillage pour un element mobile de fermeture

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