DE896919C - Fallenschloss, insbesondere fuer die Tueren von Kraftwagen - Google Patents

Fallenschloss, insbesondere fuer die Tueren von Kraftwagen

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DE896919C
DE896919C DER7972A DER0007972A DE896919C DE 896919 C DE896919 C DE 896919C DE R7972 A DER7972 A DE R7972A DE R0007972 A DER0007972 A DE R0007972A DE 896919 C DE896919 C DE 896919C
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DE
Germany
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lever
door
locking
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pawl
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DER7972A
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English (en)
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John H Roethel
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Individual
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B85/00Details of vehicle locks not provided for in groups E05B77/00 - E05B83/00
    • E05B85/20Bolts or detents
    • E05B85/24Bolts rotating about an axis
    • E05B85/28Bolts rotating about an axis in which the member engaging the keeper is shaped as a toothed wheel or the like

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Fallenschloß, insbesondere für die Türen von Kraftwagen Zusatz zum Patent 840809 Die Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausbildung des durch das Patent 8q.o Bog geschützten, insbesondere für die Türen von Kraftwagen bestimmten Fallenschlosses mit einer der Stirnseite der Tür benachbarten Grundplatte, die an ihrem der Innenseite der Tür benachbarten Rand einen winklig zu ihr stehenden Flansch hat, mit einer an der Grundplatte gelagerten, um eine zur Türebene im wesentlichen parallele Achse drehbaren, vorzugsweise zahnradartigen Falle, die beim Schließen der Tür durch einen festen Schließkloben gedreht und dadurch mit diesem in Eingriff gebracht wird, und mit einer ebenfalls an der Grundplatte gelagerten, zum Festhalten der Falle in Schließstellung dienenden Sperrklinke, die sowohl von der Außenseite als auch von der Innenseite der Tür ausgerückt werden kann, um die Falle zum öffnen der Tür freizugeben. Gemäß dem Hauptpatent ist ein an der Grundplatte des Schlosses gelagertes, vorzugsweise drehbares Glied, das mittels einer an der Außenseite der Tür angebrachten Handhabe in Richtung auf den Flansch der Grundplatte beweglich ist und bei dieser Bewegung die im übrigen unabhängig von ihm drehbare Sperrklinke mitnimmt und ausrückt (Ausrückhebel), durch einen am Flansch der Grundplatte gelagerten, mit Hilfe einer an der Innenseite der Tür angeordneten Handhabe drehbaren Hebel (Verblockungshebel) gegen Bewegen im Sinne des Ausrückens der Sperrklinke sperrbar. Bei einigen Ausführungsformen ist der Verblockungshebel einem am Flansch der Grundplatte gelagerten, zum Ausrücken der Sperrklinke von innen -dienenden Hebel, der mittels einer an der Türinnenseite angeordneten Handhabe aus seiner gewöhnlichen Stellung nach zwei Richtungen drehbar ist, derart zugeordnet, daß er beim Drehen des letztgenannten Hebels in einer Richtung, die seiner Drehrichtung zum Ausrücken der Sperrklinke entgegengesetzt ist, den Verblockungshebel mitnimmt und in seine den von außen her bedienbaren Klinkenausrückhebel sperrende Stellung bewegt.
  • Die Erfindung hat weitere Ausführungsformen des Fallenschlosses nach dem Patent 840 809 zum Gegenstand und besteht im wesentlichen in der Erkenntnis, daß der Verblockungshebel für den von der Außenseite der Tür zu bedienenden Ausrückhebel der Sperrklinke auch an der Grundplatte selbst gelagert werden kann und daß man dabei ebenfalls ein von der Innenseite her gegen Öffnen der Tür von außen zu sicherndes Fallenschloß der im Hauptpatent behandelten Art erhält, das sich durch einfache, übersichtliche und gedrungene Bauart sowie durch zuverlässige Arbeitsweise und einfache Bedienung auszeichnet.
  • Gemäß der Erfindung ist also der Verblockungshebel für den von außen bedienbaren Ausrückhebel der Sperrklinke statt wie im Hauptpatent am Grundplattenflansch an der Grundplatte selbst gelagert. Er kann ähnlich wie der im Hauptpatent gezeigte Verblockungshebel unter dem Einfluß eines am Flansch der Grundplatte gelagerten, zum Ausrücken der Sperrklinke der Falle durch den Innendrücker dienenden Hebels stehen derart, daß er beim Drehen dieses Hebels bzw. des mit ihm verbundenen Innendrückers in einer Richtung, die der zum Ausrücken der Sperrklinke dienenden Drehrichtung entgegengesetzt ist, in seine den von außen bedienbaren Ausrückhebel der Sperrklinke verblockende Stellung bewegt wird. Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform ergibt sich dann, wenn die Sperrklinke und ihr von außen bedienbarer Ausrückhebel unterhalb der Falle und der Verblockungshebel wiederum unterhalb von Sperrklinke und Ausrückhebel gelagert sind. Der Verblockungshebel kann dabei mit einem abwärts gerichteten Arm des von außen bedienbaren Ausrückhebels zusammenwirken. Der zum Zurückziehen der Sperrklinke von innen und zum Verstellen des Verblockungshebels dienende Hebel am Grundplattenflansch kann, wie im Patent 8!¢o 8o9 gezeigt, mit einem entfernt vom Türschloß angeordneten Innendrücker verbunden sein. Erfindungsgemäß ist es aber auch möglich, ihn auf einem im Flansch der Grundplatte gelagerten Drehdorn zu befestigen, der nach der Innenseite der Tür vorsteht und den inneren Türdrücker trägt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Dabei zeigt Fig. i ein Fallenschloß im Schnitt nach der Linie i-1 in Fig. 2 in Richtung der Pfeile gesehen, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 in Fig. i in Richtung der Pfeile gesehen, Fig. 3 eine Draufsicht, Fig. q. eine Wiederholung des unteren Teiles der Fig. i in -einer anderen Stellung eines Verblockungshebels, Fig. 5 eine ähnliche Ansicht wie Fig. i, wobei jedoch die an der Innenseite der Grundplatte liegenden Teile entfernt sind, um das Zusammenwirken der Falle mit dem Schließkloben veranschaulichen zu können, Fig. 6 eine etwas abgeänderte Ausführungsform in einer der Fig. 2 entsprechenden Darstellung.
  • Das in den Fig. i bis 5 dargestellte Fallenschloß hat eine Gehäuse- oder Grundplatte io, die an der Innenseite der Stulp- oder Stirnwand einer hohlen Fahrzeugtür befestigt wird.' Die Grundplatte io endigt an ihrem inneren Rand in einem winklig zu ihr stehenden Flansch i i, der an der inneren Blechverkleidung der Tür zu liegen kommt. Das Schloß weist eine drehbare, zahnartige Falle 12 auf, die an der Außenseite der Grundplatte 1o angeordnet ist und einen mit ihr einstückigen Wellenstumpf 13 hat, der durch ein als Lager dienendes Loch der Platte io hindurchgreift. Das innere Ende des Wellenstumpfes 13 ist abgeflacht und in ein entsprechendes Loch einer Sperrscheibe 14 gesteckt und damit vernietet. Die Zahnradfalle 12 ragt durch eine Öffnung in der Stulpwand der Tür heraus und wirkt beim Schließen der letzteren mit einem am festen Türfutter oder -pfosten befestigten Schließkloben 61 zusammen, der an seiner Unter-"Seite mit auf die Falle 12 passenden Zähnen versehen ist. Der Schließkloben 61 dient gleichzeitig durch Zusammenwirken seiner ebenen Oberfläche mit einer Rolle 63 dazu, die geschlossene Tür in senkrechter Richtung abzustützen. Die Rolle 63 ist auf einem außen an der Grundplatte io angeordneten Zapfen drehbar gelagert und ragt durch eine Öffnung in der Türstirnwand heraus.
  • An der Innenseite der Grundplatte ist unterhalb der Sperrscheibe 14 auf einem Stehbolzen 15 eine Klinke 16 drehbar gelagert, die einen schräg nach oben und innen gerichteten Sperrarm 17 mit einer Nase 17d und einer gegen den Grundplattenflansch ii gerichteten Verlängerung i9 hat. Die Klinke 16 wird durch eine schraubenförmige Zugfeder 23, die mit einem Ende an einem Stehstift 2,4 der Grundplatte i (y und mit dem anderen Ende am Arm 17 befestigt ist, im Uhrzeigersinne (Fig. i) gedreht, so daß ihre Nase 17a gewöhnlich in die Verzahnung der Sperrscheibe 14 eingreift. Dadurch werden die Scheibe und mit ihr die Zahnradfalle 12 gegen Drehen im tSinne ihres Lösens vom Schließkloben 61 gesperrt.
  • Auf dem die Klinke 16 tragenden Stehbolzen 15 ist zugleich ein zweiarmiger Hebel 2o drehbar gelagert, der dazu dient, die Klinke von der Außenseite der Tür her auszurücken. Der Ausrückhebel2o hat einen längeren, aufwärts gerichteten Arm 21 mit einem seitlichen Flansch 2id. Auf diesen Flansch wirkt ein Stößel, Schiebebolzen od. dgl. ein, der mittels einer an der Außenseite der Tür vorgesehenen Handhabe, z. B. eines Druckknopfes, einwärts verschoben werden kann und dadurch den Hebel 2o in Fig. i entgegen dem .Uhrzeiger dreht. Bei dieser Drehung nimmt der Ausrückhebel mittels eines an seinem Arm 21 vorgesehenen Mitnehmers 2oa die Sperrklinke 16 mit, die auf diese Weise ausgerückt wird. Der Ausrückhebel 2o hat ferner einen kurzen, abwärts gerichteten Arm 25, der bestimmt ist, mit einem Verblockungshebel 44 zusammenzuwirken. Dieser Hebel ist unterhalb von Klinke 16 und Ausrückhebel 2o auf einem Stehbolzen i io der Grundplatte io drehbar gelagert. Er hat einen auswärts gerichteten Arm 45 und einen einwärts, d. h. gegen den Flansch i i der Grundplatte gerichteten Arm i i i. Der erste Arm 45 weist an seiner Oberseite eine Nase 45a auf, die sich in. der in Fig. 4 gezeigten Stellung des Verblockungshebels 44 vor den Arm 25 des Ausrückhebels 2o legt und somit dessen Drehen im Sinne des Ausrückens der Klinke 16 verhindert. In der in Fig. i gezeigten Stellung gibt die Nase 45a dagegen den Ausrückhebel frei, so daß dieser zum Ausrücken der Klinke 16 gedreht werden kann. Der andere Arm i i i des Hebels 44 dient zum Angriff eines Getriebeteiles, mit dem der Verblockungshebel in seine Verblockungsstellung gedreht werden kann. Eine Spreizfeder 51, die mit einem Ende an der Grundplatte io und mit dem anderen Ende am Hebelarm 45 befestigt ist, dreht den Verblockungshebel 44 gewöhnlich in seine in Fig. i wiedergegebene Stellung, in der er den Ausrückhebel 2o zur Bewegung freigibt..
  • In übereinstimmenden Löchern des Flansches i i der Grundplatte und einer an diesem befestigten Blechbrücke 112 ist eine Welle oder ein Drehdorn 113 gelagert, der senkrecht zum Grundplattenflansch steht und durch ein Loch in der inneren Türverkleidung hindurchtritt. Der Dorn 113 trägt einerseits einen an der Innenseite der Tür liegenden Drehgriff oder Drücker, der in der Zeichnung nicht mit dargestellt ist. Anderseits ist auf seinem zwischen Flansch i i und Brücke 112 liegenden Teil ein Winkelhebel 43 befestigt, der dazu dient, die Klinke 16 von der Innenseite der Tür her auszurücken sowie außerdem auch noch dazu, den Verblockungshebel LI:4 in seine Verblockungsstellung zu drehen. Der Winkelhebel 43 hat einen gegen die Grundplatte io gerichteten Arm 43b, der die Verlängerung i9 des Klinkenarmes 17 übergreift, sowie einen abwärts gerichteten Arm :1.3a. Der letztere weist eine exzentrisch zum Hebeldrehpunkt verlaufende Hubkante 114 auf, die bestimmt ist, mit dem Arm i i i des Verblockungshebels 44 zusammenzuwirken. An einem seiner Drehachse benachbarten Teil ist der Winkelhebel mit zwei Rasten 38, 38a zum Eingriff des dachförmig gebogenen Endes einer am Grundplattenflansch i i befestigten Blattfeder 37 versehen. Die Feder 37 hält gewöhnlich durch Eingriff ihres Endes in die Rast 38 den Winkelhebel 43 in seiner in Fig. 2 gezeigten Mittel- oder Ruhestellung fest. Wird der Hebel 43 mittels des Innendrückers in Fig. 2 im Uhrzeigersinne gedreht, dann nimmt sein Arm 43b die Verlängerung igf der Sperrklinke 16 nach unten mit, wodurch die Klinke ausgerückt und die Falle 12 zum Öffnen der Tür freigegeben wird. Läßt man den Innendrücker los, dann kehrt der Hebel 43 zusammen mit dem Innen-, drücker durch den Druck der Feder 37 auf die die Rast 3.8 begrenzende Nase 38b in die Ruhestellung zurück. Dreht man dagegen den Winkelhebel 43 in Fig. 2 entgegen dem Uhrzeiger, dann wird durch den Druck der Exzenterkante 114 auf den Hebelarm i i i der Verblockungshebel 44 in der Stellung nach Fig. 4 gedreht. Der von außen bedienbare Ausrückhebel 20 für die Sperrklinke 16 ist dann verblockt, und die Tür -kann von außen nicht geöffnet werden. In derjenigen Stellung, welche der Winkelhebel 43 beim Einstellen des Verblockungshebels 44 erreicht, wird er durch den Eingriff der Feder 37 in die Rast 38a festgehalten. Er kehrt also in diesem Falle nicht von selbst in die Ruhestellung zurück, vielmehr kann er aus seiner der Verblockungsstellung des Hebels 44 entsprechenden Stellung nur durch Drehen des Innendrückers wieder entfernt werden. Geschieht dies, dann gibt der Verblockungshebe144 den von außen bedienbaren Ausrückhebel 2o wieder frei. Es versteht sich, daß die von der Feder 37 auf den Hebel 43 ausgeübte Festhaltekraft größer ist als der Druck der auf den Verblockungshebel44 im Sinne seines Drehens in die Freigabestellung wirkenden Feder 51.
  • Da der Ausrückhebel2o einen von der Sperrklinke 16 getrennten Teil bildet, bleibt die Klinke bei verblocktem Ausrückhebel 2o beweglich, so daß sie das beim Schließen der Tür stattfindende Drehen der Falle 12 durch den Schließkloben 61 nicht behindert. Infolgedessen ist es möglich, den von außen bedienbaren Ausrückhebel2o bei geöffneter Tür durch entsprechendes Drehen des Innendrückers zu v erblocken und dann die Tür zuzuschlagen.
  • Die abgeänderte Ausführungsform gemäß Fig. 6 unterscheidet sich von dem beschriebenen Beispiel nach Fig. i bis 5 dadurch, daß der- Drücker zum Bedienen des Schlosses von der Türinnenseite nicht gleichachsig zum Winkelhebel 43, sondern entfernt vom Türschloß angeordnet ist. Der Winkelhebel lagert dabei auf einem in den Flansch ii der Schloßgrundplatte io eingenieteten Stehbolzen 26, und sein abwärts gerichteter Arm 43a ist durch eine Zug- und Druckstange 32 mit einem Hebelarm verbunden, der auf dem Drehdorn des vom Türschloß entfernten Innendrückers sitzt, wie dies in Fig.2 und 3 des Hauptpatentes schon gezeigt worden war. Die zum Zurückführen des Winkelhebels in die Ruhestellung und zu seinem Verrasten dienende Feder wirkt bei Vorhandensein eines vom Schloß entfernten Innendrückers in der Regel mit Rasten zusammen, die an dem mit dem Innendrücker verbundenen Hebelarm vorgesehen sind, wie dies ebenfalls in Fig: 2 und 3 des Hauptpatentes gezeigt ist. Natürlich steht nichts entgegen, 'die Verrastungsfeder und die Rasten auch entsprechend dem oben beschriebenen Beispiel nach Fig. i bis 5 unmittelbar beim bzw. am Winkelhebel anzuordnen. Im übrigen entspricht die abgeänderte Ausführungsform in Einrichtung und Wirkungsweise dem ersten Beispiel, weshalb eine weitere zeichnerische Darstellung und Beschreibung derselben sich erübrigt.
  • Während das in den Fig.i bis 5 gezeigte Schloß vornehmlich für die hinteren Türen eines Personenkraftwagens bestimmt ist, eignet sich die abgeänderte Ausführung nach Fig. 6 insbesondere für die dem Fahrersitz abgekehrte vordere Tür. Die dem Fahrersitz benachbarte Vordertür wird in der Regel von außen mittels eines Zylinderschlosses gesichert, und ihr Schloß bedarf deshalb keiner von innen einzustellenden Verblockungsvorrichtung.
  • Natürlich beschränkt sich die Erfindung nicht auf die beschriebenen Ausführungsformen, vielmehr sind mancherlei Abänderungen derselben sowie andere Ausführungen möglich. So könnte der Verblockungshebel44 gegebenenfalls oberhalb von Falle 12, und Sperrscheibe i4- gelagert sein und mit dem aufwärts gerichteten Arm 2,1 des Ausrückhebels 2o zusammenwirken, indem er sich zum Verblocken des Hebels 2o hinter diesen Arm legt. Der von der Türinnenseite bedienbare Ausrückhebel 43 für die Sperrklinke 16 erhält dann zur Beeinflussung des Verblockungshebels 44 einen aufwärts gerichteten Arm mit einer exzentrischen Hubkante, die auf einen dem Flansch i i der Grundplatte io zugekehrten Arm des Verblockungshebels drückt. Im Rahmen der Erfindung ist es endlich möglich, den Verblockungshebel statt durch den zum Ausrücken der Sperrklinke 16 von der Türinnenseite dienenden HelJel43 auch durch eine gesonderte, an der Türinnenseite vorgesehene Handhabe zu verstellen. Beispielsweise könnte der Verblockungshebel 44 durch eine Stange mit einem an der unteren Leiste der Fensterverkleidung vorgesehenen knaufförmigen Handgriff gekuppelt sein.

Claims (4)

  1. °-PATENTANSPRÜCHE: i. Fallenschloß, insbesondere für die Türen von Kraftwagen, mit einer der Stirnseite der Tür benachbarten Grundplatte, die an ihrem der Innenseite der Tür benachbarten Rand einen winklig zu ihr stehenden Flansch hat, mit einer an der Grundplatte gelagerten, um eine zur Türebene im wesentlichen parallele Achse drehbaren, vorzugsweise zahnradartigen Falle, die beim Schließen der Tür durch einen festen Schließkloben gedreht und dadurch mit diesem in Eingriff gebracht wird, und mit einer ebenfalls an der Grundplatte gelagerten, zum Festhalten der Falle in Schließstellung dienenden Sperrklinke, die sowohl von der Außenseite als auch von der Innenseite der Tür -her ausgerückt werden. kann, um die Fälle zum Öffnen der Tür freizugeben, nach Patent 840 809, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Hilfe einer an der Innenseite der Tür angeordneten Handhabe drehbare Hebel (44), der zum Verblocken des an der Grundplatte (io) gelagerten, mittels einer außen an der Tür angeordneten Handhabe in Richtung auf den Flansch (ii) der Grundplatte (io) drehbaren Ausrückhebels (2o) der Sperrklinke (i6) dient, ebenfalls an der Grundplatte (io) selbst gelagert ist.
  2. 2. Fallenschloß nach Anspruch i, bei dem ein am Flansch der Grundplatte gelagerter, von der Türinnenseite her drehbarer Hebel, der aus seiner Ruhestellung heraus nach zwei Richtungen beweglich ist, zugleich zum Ausrücken der Sperrklinke der Falle und zum Einstellen des Verblockungshebels dient, dadurch gekennzeichnet, daß der am Grundplattenflansch (ii) gelagerte Ausrückhebel (43) an einem Arm (43a) eine mit einem Arm (i i i) des Verblockungshebels (q:4) zusammenwirkende Hubkurve (1i4) hat, die beim Drehen des Hebels (43) in einer Richtung, die seiner Drehung zum Ausrücken der Sperrklinke (i6) entgegengesetzt ist, den Verblockungshebel (44) entgegen einer ihn in die Freigabestellung drückenden Feder (5i) in seine Verblockungsstellung dreht, wobei der Hebel (43) durch eine entweder auf ihn. selbst oder einen mit ihm verbundenen Innendrücker einwirkende Verrastungsvorrichtung (37, 38, 38a, 38b) in seiner der Verblockungsstellung des Hebels (44) entsprechenden Stellung gehalten wird.
  3. 3. Fallenschloß nach Anspruch i -und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (i6) und ihr von außen bedienbarer Ausrückhebel (20) unterhalb der Falle (i2) und der Verblockungshebel (44) wiederum unterhalb von Klinke und Ausrückhebel gelagert sind, wobei der Verblockungshebel mit einem abwärts gerichteten Arm (25) des Ausrückhebels (2o) zusammenwirkt.
  4. 4. Fallenschloß nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Ausrücken der Sperrklinke (i6) von der Türinnenseite her und zum Einstellen des Verblockungshebels (44) dienende Hebel (43) auf einem im Flansch (i i) der Grundplatte (io) gelagerten Drehdorn (1i3) befestigt ist, der nach der Innenseite der Tür vorsteht und einen Innendrücker trägt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1149266B (de) * 1958-11-10 1963-05-22 Lisle William Menzimer Tuerverschluss

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1149266B (de) * 1958-11-10 1963-05-22 Lisle William Menzimer Tuerverschluss

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