DE301581C - - Google Patents

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DE301581C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B27/00Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in

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  • Control Of Fluid Gearings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-- JVi 301581 Ζ KLASSE 6Ba. GRUPPE
in SOLINGEN.
Sicherheitsschloß für Türen u.dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Dezember 1914 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Sicherheitsschloß für Türen u. dgl., bei welchem mit einem dauernd im Schlosse verbleibenden Barte ein Stechschlüsselschloß zusammenwirkt, und dabei der Bart unabhängig von letzterem drehbar isjt, um ein Öffnen und Schließen des Schlosses von beiden Türseiten aus zu ermöglichen.
Schlösser dieser Art sind zwar an sich nicht
ίο mehr ne.u. Die bisherigen haben aber den Mangel, daß der im Schlosse befindliche Bart vielfach in einer unrichtigen Lage gegenüber dem Drehzylinder des Stechschlüssels stehenbleibt, und dann die zum öffnen und Schließen des Schlosses erforderliche, meist durch das Einführen des Schlüssels bewirkte Verkupplung des Drehzylinders mit dem Barte nicht erreicht werden kann.
Diesen Übelstand zu vermeiden, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung. Dieselbe besteht darin, daß in einer Bohrung des Schloßgehäuses eine unter Feder wirkung stehende Kugel angeordnet ist, die durch Einschnappen in eine entsprechend geformte Rast an dem mit dem Bart fest verbundenen Kupplungsteil, den Bart in der richtigen Lage gegenüber dem Drehzylinder des oder der Stechschlüsselschlösser sichert, ohne die Drehung des Bartes von der einen oder anderen Türseite zu hindern. Dies gibt insbesondere auch die Möglichkeit, an beiden Türseiten ein Stechschlüsselschloß mit dem eigentlichen Türschlosse zu verbinden.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiele veranschaulicht. Dabei zeigt:
Fig. ι die neue Schloßeinrichtung im Aufriß, teilweise im Schnitt, während die
Fig. 2 und 3 Einzelheiten derselben darstellen. .
Auf der Zeichnung ist a - das gewöhnliche Türschloß. Es ist im Beispiel als sogenanntes Einsteckschloß ausgebildet, und es besitzt die übliche Einrichtung mit Riegel, Falle und Zuhaltung. Es ist deshalb nur schematisch dargestellt, b ist der dauernd. im Schlosse a verbleibende Bart, dessen Achse c im Boden und Deckblech des Schlosses drehbar gelagert ist. Auf beiden Enden der Bartachse c ist dabei je eine Endscheibe d bzw. e außerhalb des Schlosses α liegend angeordnet, von denen die eine d mit der Achse c aus einem Stück besteht, während die andere e auf einen Vierkantzapfen dieser Achse c lose aufgesteckt ist. Beide Endscheiben, deren Anordnung besonders aus Fig. 3 der Zeichnung ersichtlich ist, sind dabei auf ihrer Außenseite mit einem diametral verlaufenden Schlitz d1 bzw. e1 versehen.
Zu beiden Seiten des Schlosses α ist nun im gezeichneten Beispiele je ein Stechschlüsselschloß f bzw. g an sich bekannter Einrichtung angebracht, welche unmittelbar auf den Wänden des Schlosses α befestigt sind. Dabei liegen diese beiden Schlösser f und g so, daß ihre Drehzylinder in der Achsenverlänge-
rung des Bartes δ sich befinden und die Endscheiben d, e in eine Vertiefung des Gehäuses dieser Schlösser hineinragen. Der zu letzteren gehörige Schlüssel h ist so bemessen, daß er, wenn in das betreffende Schloß eingeführt, mit seinem vorderen Ende in den Schlitz der zugehörigen Endteile d bzw. e eingreift und damit eine Verkupplung des Zylinders des Stechschlüsselschlosses mit dem Barte des gewohnlichen Schlosses α herbeiführt, so daß dieses bei der Drehung des Schlüssels h mitgeöffnet oder geschlossen wird.
Damit nun nach dem Herausziehen des Schlüssels die Schlitze d1, el der Bartendscheiben immer den Schlüsseleinführungsschlitzen der Stechschlüsselschlösser richtig gegenüber stehenbleiben und nicht eine zufällige Drehung des Bartes b mit den zugehörigen Teilen durch Stöße u. dgl. erfolgt, ist in der Wand des einen oder auch beider Stechschlüsselschlösser eine unter Wirkung einer Feder i stehende Kugel k eingelagert, welche durch Einschnappen in eine Vertiefung / (Fig. 3) der Endscheibe d bzw. e die letzteren und damit auch den Bart b selbst immer in der richtigen Lage "feststellt. Hierdurch ist ein stets gutes Arbeiten des Verschlusses gewährleistet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sicherheitsschloß für Türen u. dgl., bei welchem mit einem dauernd im Schlosse verbleibenden Barte ein- oder beiderseits ein Stechschlüsselschloß zusammenwirkt, und der Bart unabhängig von diesem drehbar ist, gekennzeichnet durch die Anordnung einer unter Federwirkung stehenden, in einer Bohrung des Stechschlüsselschlosses angeordneten Kugel (k), welche durch Einschnappen in eine Vertiefung (/) in dem am Bart (b) festen Kupplungsteil den letzteren in der für die Verkupplung richtigen Lage gegenüber dem Drehzylinder des Stechschlüsselschlosses sichert, ohne das öffnen und Schließen von der einen oder anderen Türseite aus zu behindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE301581C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE927731C (de) * 1948-10-02 1955-05-16 Friedrich Maier Zylinderschloss
DE1063058B (de) * 1955-07-28 1959-08-06 Yale & Towne Mfg Co Rohrfoermiges Riegel- oder Riegelfallen-schloss mit beidseitig angeordneten Zylindern
US5249444A (en) * 1991-05-02 1993-10-05 Master Lock Company Door assembly including swivel latch
US5841142A (en) * 1994-03-01 1998-11-24 Duftschmid; Klaus E. Process and system for determining exposure in airplanes

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE927731C (de) * 1948-10-02 1955-05-16 Friedrich Maier Zylinderschloss
DE1063058B (de) * 1955-07-28 1959-08-06 Yale & Towne Mfg Co Rohrfoermiges Riegel- oder Riegelfallen-schloss mit beidseitig angeordneten Zylindern
US5249444A (en) * 1991-05-02 1993-10-05 Master Lock Company Door assembly including swivel latch
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