DE299502C - - Google Patents

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DE299502C
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Germany
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beard
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rotary cylinder
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-'Ju 299502-KLASSE 6Ba. GRUPPE
in SOLINGEN.
Sicherheitsschloß für Türen u.dgl. Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Dezember 1914 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Sicherheitsschloß für Türen u. dgl., bei welchem mit einem dauernd am Schlosse verbleibenden Barte ein Stechschlüsselschloß zusammenwirkt und der Bart unabhängig von diesem drehbar ist.
Die Erfindung besteht darin, daß die auf der einen (inneren) Türseite einen Drehknopf tragende Achse des Bartes achsial verschiebbar ist, auf dem entgegengesetzten Ende außerhalb des Schloßgehäuses eine unrunde Scheibe trägt und mit dieser in eine am Eingang entsprechend unrunde, nach hinten aber erweiterte Lochung des Drehzylinders des auf dieser Seite angeordneten Stechschlüsselschlosses eingreift, wobei eine auf die Bartachse wirkende Feder die vorgenannte unrunde Scheibe in dem unrunden Eingangsteil der Lochung des Drehzylinders zu halten strebt. Durch diese eigenartige Ausbildung des Schlosses ist erreicht, daß der Bart für gewöhnlich mit dem Drehzylinder zur Mitnahme gekuppelt ist und somit zum öffnen und Schließen von der Seite des Stechschlüssel-Schlosses aus nicht erst eine solche Verkupplung bewirkt zu werden braucht, wie das bei älteren Schlössern der in Frage stehenden Art nötig ist. Trotzdem ist aber auch ein öffnen und Schließen des Verschlusses von der anderen Türseite mit Hilfe des Drehknopfes möglich, wozu dieser nur etwas vorgedrückt zu werden braucht.
Auf der Zeichnung ist ein Schloß gemäß der Erfindung im Aufriß, teilweise im Schnitt veranschaulicht. Dabei ist α das gewöhnliche Schloß, das im Beispiele als Einsteckschloß ausgebildet ist und die übliche Einrichtung eines solchen besitzt. In den Wänden dieses Schlosses ist der dauernd darin verbleibende Bart b mit seiner Achse c drehbar gehalten, wobei die letztere zugleich achsial verschiebbar ist und auf der einen (inneren) Türseite einen Drehknopf d trägt. Auf der entgegengesetzten Türseite ist auf der Wand des Schlosses α ein Stechschlüsselschloß e bekannter Art in geeigneter Weise befestigt, und zwar so, daß sein Drehzylinder in der Verlängerung der Bartachse c liegt. An dem an der Wand des Schlosses α anliegenden Ende besitzt der Drehzylinder f eine Lochung g, in welche die Bartachse c mit einer auf ihr festen unrunden (im Beispiele vierkantigen) Scheibe h hineinragt. Diese Lochung g ist in ihrem Eingangsteil entsprechend der Scheibe h unrund, während sie in ihrem hinteren Teile erweitert ist, so daß hier eine Drehung der Scheibe k möglich ist. Zwischen der Bartachse c und dem Boden der Lochung g ist endlich eine Feder i eingeschaltet, welche die Scheibe h in dem entsprechend unrunden Eingangsteil der Lochung g zu halten bzw. immer in diese wieder zurückzuführen sucht.
Infolge dieser Einrichtung ist für gewöhnlich der Drehzylinder f mit der Bärtachse c und damit dem Bart b gekuppelt, so daß von außen her der Verschluß durch Drehung des Drehzylinders f ohne weiteres geöffnet und geschlossen werden kann. Zugleich ist
aber auch von innen her ein öffnen und ' Schließen durch Drehen des Knopfes d möglich, wenn zunächst die Bartachse c zurückgedrückt wird, so daß die Scheibe h in den erweiterten Teil der Lochung g eintritt und dadurch die Verkupplung zwischen dem Drehzylinder f des Stechschlüsselschlosses und dem Bart δ gelöst wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sicherheitsschloß für Türen u. dgl., bei welchem mit einem dauernd im Schlosse verbleibenden Bart ein Stechschlüsselschloß zusammenwirkt und der Bart unabhängig von letzterem drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die auf ihrem einen Ende einen festen Drehknopf (d) tragende Achse (c) des Bartes (5) achsial verschiebbar ist, auf dem entgegengesetzten Ende eine unrunde Scheibe (h) trägt und mit dieser in eine am Eingang, entsprechend unrunde, nach hinten aber erweiterte Lochung (g) des Drehzylinders (f) des auf dieser Seite angeordneten Stechschlüsselschlosses (β) eingreift, wobei eine auf die Bartachse (c) wirkende Feder (i) die Scheibe (k) in dem Eingangsteil der Lochung (g) zu halten strebt, so daß für gewöhnlich der Drehzylinder (f) mit dem Bart (b) gekuppelt ist, diese Verkupplung aber durch Zurückdrücken des Drehknopfes (d) gelöst werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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