DE599472C - Tuerverschluss - Google Patents
TuerverschlussInfo
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- DE599472C DE599472C DEJ33510D DEJ0033510D DE599472C DE 599472 C DE599472 C DE 599472C DE J33510 D DEJ33510 D DE J33510D DE J0033510 D DEJ0033510 D DE J0033510D DE 599472 C DE599472 C DE 599472C
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- Germany
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- door
- key
- axis
- locking lever
- locking
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B63/00—Locks or fastenings with special structural characteristics
- E05B63/24—Arrangements in which the fastening members which engage one another are mounted respectively on the wing and the frame and are both movable, e.g. for release by moving either of them
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
3. JULI 1934
3. JULI 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68 a GRUPPE
Türverschluß
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Februar 1928 ab
Es sind bereits Türverschlüsse bekanntgeworden, bei denen eine an dem Türpfosten
. senkrecht zur Wandebene gelagerte Falle sich mit der Tür oder einem Vorsprung an derselben
verhakt und durch einen an der Tür drehbar gelagerten Hebel ausgelöst sowie mittels
eines Hängeschlosses gegen Auslösung gesichert werden kann. Der Erfindungsgegenstand
unterscheidet sich von den vorbezeichneten Verschlüssen dadurch, daß die Falle in
ein in den Türpfosten einzulassendes und in diesem zu befestigendes Gehäuse eingebaut
ist, in welchem sie durch eine über derselben an dem einen Ende einer drehbar gelagerten
Achse befestigten Scheibenzuhaltung gegen Auslösung feststellbar ist,.-die für· sich wiederum
durch einen an dem einen Ende einer zweiten drehbar gelagerten Achse befestigten
Sperrhebel gesichert ist. Um nun die Auslösung dieser Sperrteile von der anderen Türseite
bewirken zu können und dabei nur ein und denselben kurzen Schlüssel zu benutzen,
ist am anderen Ende der die Zuhaltungsscheibe tragenden Achse eine zweite, nicht
als Zuhaltung wirkende, mit dem Schlüssel zu kuppelnde Scheibe und auf der Achse des
Sperrhebels ein zweiter, selbst nicht sperrender Hebel angeordnet.
In der Zeichnung zeigt
In der Zeichnung zeigt
Abb. ι einen Querschnitt eines Ausführungsbeispieles
des Türverschlusses nach der Linie 1-1 der Abb. 3 und eine Ansicht der
Verschlußteile in dem Schloßgehäuse.
Abb. 2 zeigt eine Vorderansicht der Stirnplatte des Gehäuses und der Eingriff- und
Auslöseglieder in der Tür,
Abb. 3 einen waagerechten Schnitt nach der Linie 3-3 der Abb. 1 und 2,
Abb. 4 einen senkrechten Schnitt nach Linie 4-4 der Abb. 3.
In einem vom Futter, der Bekleidung und drei weiteren Brettstücken begrenzten Hohlraum
im Gewände der Tür ist ein Schloßgehäuse α eingesetzt und befestigt. Eine rechtwinklig
zur Wandfläche angeordnete federbelastete Falle b reicht mit ihrem vorderen
als Schließnase gestalteten Ende durch einen Schlitz in der Stirnplatte des Gehäuses hindurch
vor diese und stützt sich auf einen Öuerstift c. In die Tür ist von ihrer Kante
aus eine vorspringende Halteplatte d eingelassen (Abb. 2, 3 und 4), die beim Schließen
der Tür mit ihrem vorstehenden Ende die Falle b hebt, bis sie schließlich von ihr übergriffen
und festgehalten wird. Mittels einer kleinen Platte e und Zwischenlagen, die mit
dem ausgesparten unteren Ende der Stirnplatte vernietet werden, ist eine Vertiefung
gebildet, in welche sich die Halteplatte d einlegt. Wird das Ende der Halteplatte gekröpft,
dann erübrigt sich die Vertiefung, die erforderlichenfalls auch eingepreßt werden kann.
Um die Tür von beiden Wandseiten aus wie bisher bequem öffnen und schließen zu
können, erhält sie eine in der vertieft U-förmig gestalteten, durch Bandeisenbeilage abgedeckten
Halteplatte eine mittels Drücker oder Olive bewegbare Zunge f, die mit ihrem
geeignet gestalteten freien Ende unter die Falle b reicht, wodurch diese bei entsprechender
Bewegung des Türdrückers leicht angehoben werden kann. Die Zunge kann auch auf der Oberfläche der Türinnenseite angeordnet
werden und so ihre Führung in einer von ihrer Rückseite aus vertieft gestalteten
Lagerplatte des Drückers erhalten. Die Vorrichtung, durch welche die Tür verschlossen
wird, besteht aus einer in der Scheidewand g und der Hinterwand h des Gehäuses
senkrecht über der Falle b und parallel zu dieser gelagerten Achse i, die an
ihrem vorderen Ende eine Scheibe k mit einer zum Eintritt der Falle b dienenden Lücke /
und an ihrem hinteren Ende eine Scheibe k1 trägt, in welcher diese Lücke fehlt. Beide mit
Naben versehene, mittels Stellschräubchen oder Stiften befestigte Scheiben erhalten ein
oder mehrere einander gegenüber befindliche Löcher m, in welche ein Bartansatz des
Schlüssels eingreifen kann; an dem Umfang der Scheibe h sind Rasten η eingeschnitten.
Die Scheiben.^ und k1 können mit ihren
Stirnflächen gegen ihre Achsenden so weit vor- oder zurücksitzen, daß in ihrer Mitte
entweder Nabenlöcher oder vorstehende Achsenden vorhanden sind, die im ersten Fall, wie
bei k, einem gewöhnlichen Schlüssel, im zweiten Fall, wie bei k1, bei entsprechend
dünner gefrästen Enden, einem Hohlschlüssel als Führung dienen sollen. Auf einer zweiten
Achse 0 sitzt an ihrem vorderen Ende ein mit Nase oder Stift versehener, unter Einwirkung
einer Feder ρ stehender, die Scheibe k sperrender Hebel q und an ihrem hinteren
Ende ein Hebel φ.
Das Gehäuse α ergänzt ein Schild j mit
Schlüsselrohr i, welches zwecks Ausgleichung kleiner Gewändedickenunterschiede in Schlitzen
der Hinterwand h verschiebbar und mittels Nasen r in entsprechenden Löchern r1 der
Seitenwände des Gehäuses feststellbar ist. Die vorstehend beschriebene Vorrichtung
wirkt nun folgendermaßen:
In der Zeichnung befindet sich die Zuhaltungsscheibe k in der die Falle b freigebenden
Stellung, in der sie durch den unter Federspannung befindlichen Sperrhebel q festgehalten
wird. Die Verriegelung und Entriegelung mittels Schlüssels ist von beiden Wandseiten
aus möglich. Der Schlüssel wird durch das Schlüsselloch der Stirnplatte oder das
Schlüsselrohr j eingeführt und nach Anheben des Sperrhebels mit leichtem Druck gegen
Scheibe k oder k1 so lange nach links oder
rechts bewegt, bis der Zapfen t1 auf der vorderen
Stirnseite des Schlüsselbartes in eines der Löcher»! eingreift, während der Sperrhebel
q vom Bart in ausgehobener Stellung gehalten wind; hierauf wind der Schlüssel
weiterbewegt, bis der Sperrhebel wieder in eine der Rasten η der Scheibe k eingeklinkt
ist und diese sich entweder in der die Falle verriegelnden oder mit ihrer Lücke I entriegelnden
Stellung befindet.
Eine zweite als Nachtriegel dienende Vorrichtung besteht aus einem auf der Stirnplatte
des Schloßgehäuses über dem Fallenkopf um einen Zapfen u drehbaren Stäbchen v, das
senkrecht hängend die Falle b gegen Auslösung abstützt und sonst sich in der in
Abb. 2 dargestellten Stellung befindet.
Die Fallenlänge und die durch diese bestimmte Gehäusetiefe eines Normalschlosses
wenden vorteilhaft so gewählt, daß sie für die meist vorkommenden Gewändestärken der
Türöffnungen passen. Die Achsen i, 0 und Schild s der Verschlußvorrichtung erhalten 8g
je nach Gewändedicke verschiedene Längen, während die übrigen Teile für alle Fälle von
einer Größe sein können. Die Löcher m in den Scheiben k und k1 können die verschiedensten
Formen erhalten.
Während die in der Zeichnung dargestellten und beschriebenen Verschluß- und Auslösevorrichtungen
zunächst für die Anordnung einer in senkrechter Ebene beweglichen Falle b zu gelten haben, sind sie jedoch auch
mit sich von selbst ergebenden geringen Abänderungen für eine wenn auch weniger vorteilhafte
Anordnung einer waagerecht bewegbaren Falle anwendbar. Beispielsweise brauchten nur die Hebel q und q1 in waagerechter
Lage angeordnet zu werden und die Scheibe k eine in Verriegelungsstellung hinter
die Falle greifende Nase zu erhalten, und die Auslösungszunge f bedürfte nur einer
einer Schließnase ähnlichen Gestaltung ihres freien Endes.
Claims (1)
- Patentanspruch :Türverschluß mit einer am Türpfosten beweglichen, sich hinter einem an der Tür u0. befindlichen Vorsprung verhakenden und durch einen an der Tür drehbaren Hebel auszulösenden Falle, dadurch gekennzeichnet, daß die Falle in ein am Türpfosten befestigtes Gehäuse eingebaut und n5 in diesem durch eine auf einer drehbar gelagerten Achse (i) befestigte Scheibenzuhaltung (k) feststellbar ist, die für sich wiederum durch einen besonderen, von einer Feder (q) in die Sperrlage gedrückten, auf einer drehbar gelagerten Achse (0) befestigten Sperrhebel (q) gesichertist und von beiden Wandseiten nach Aus-, heben des Sperrhebels durch einen kurzen Schlüssel gedreht werden kann, wobei zur Auslösung von der gegenüberliegenden Türseite aus auf der Achse ({) der Zuhaltungsscheibe eine zweite, nicht als Zuhaltung wirkende, mit dem Schlüssel zu kuppelnde Scheibe (k1) und auf der Achse (o) des Sperrhebels ein zweiter Hebel (q1) vorgesehen ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ33510D DE599472C (de) | 1928-02-15 | 1928-02-15 | Tuerverschluss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ33510D DE599472C (de) | 1928-02-15 | 1928-02-15 | Tuerverschluss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE599472C true DE599472C (de) | 1934-07-03 |
Family
ID=7204783
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ33510D Expired DE599472C (de) | 1928-02-15 | 1928-02-15 | Tuerverschluss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE599472C (de) |
-
1928
- 1928-02-15 DE DEJ33510D patent/DE599472C/de not_active Expired
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