DE367525C - Tuerschloss mit einem bei der Sperrlage in die Falle eintretenden Querriegel - Google Patents

Tuerschloss mit einem bei der Sperrlage in die Falle eintretenden Querriegel

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DE367525C
DE367525C DEK77369D DEK0077369D DE367525C DE 367525 C DE367525 C DE 367525C DE K77369 D DEK77369 D DE K77369D DE K0077369 D DEK0077369 D DE K0077369D DE 367525 C DE367525 C DE 367525C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B55/00Locks in which a sliding latch is used also as a locking bolt

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung· "betrifft die besondere Ausbildung eines Türschlosses, dessen Falle durch ■einen quer dazu verschiebbaren und in eine Ausnehmung· der Falle eintretenden Querriegel gesperrt werden kann. Der Erfindung gemäß ist an diesem Ouerriegel ein zwischen der Falle und dem Schlüssel angeordneter Schwinghebel drehbar gelagert, auf dessen von der Falle abstehendes Ende unmittelbar der Schlüssel einwirken kann. Dadurch fallen besondere Übertragungsglieder zwischen diesem Schwinghebel und1 dem Schlüssel fort und wird durch den unmittelbaren· Angriff des Schlüssels in diesen Hebel eine einfache und sichere Bauart 'erreicht. Zugleich ist man in der Lage, dieses dem Schlüssel zu gelegene Ende bis an die Schlüsselbahn oder in diese hinein, reichen zu lassen, so daß dieses Ende, wenn der Querriegel vorgeschoben ist, als Schlüsselsperrung oder als Mittelbruch für den Schlüssel dienen kann.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung 'dargestellt. Es zeigt Abb. ι eine Seitenansicht des Schlosses im entriegelten Zustande, Abb. 2 die gleiche Ansieht bei zurückgezogener Falle, Abb. 3 eine Seitenansicht des verriegelten Schlosses. In allen Fällen ist der Deckel des Schlosses abgehoben gedacht.
In dem Schloßgehäuse 1 ist die Falle 2 in
der üblichen Weise zwischen Führungen 3, 3' verschiebbar gelagert. Sie wird durch 'eine Feder 4 stets nach außen gedrückt, kann aber durch einen Hebel 5, der unter der Wirkung einer Feder 6 steht und auf der Vierkantnuß 7 befestigt ist, zurückgeschoben werden. Zu idiesem Zweck ist die Falle seitlich mit einer Nut 8 versehen, die der Hobel 5 durchsetzt. Unterhalb der Falle 2 ist ein Riegel 9 angeordnet, der mittels eines Schlitzes 10 über Stiften und 12 greift und in senkrechter Richtung verschiebbar ist. An diesem verschiebbaren Riegel 9 ist ein Doppelhebel19' drehbar gelagert. Das obere Ende dieses Hebels 9' greift in eine Ausnehmung 2' der Falle 2 ein, während das" untere Ende eine Nase 23 trägt, deren obere Kante 23' als Anschlagfläcbe für den Schlüssel dient.
Zwischen beiden. Riegeln 9 und 9' sind um den Zapfen 11 drehbar ein oder mehrere Zubaltungsseheiben 24 gelagert, die unter dem Einfluß von Federn 25 stehen und in der Mitte die üblichen doppel-T-förmigen Schlitze 26 haben, in die ein am Riegel 9 sitzender Ansatz 27 greift und die Verstellung des Riegels 9 wie auch des Schwinghebels 9' so lange hindert, bis die Zuhaltungsscheiben in der üblichen Weise durch 'die entsprechenden Zähne 'des Schlüssels angehoben werden und dadurch die Bahn für den Ansatz 27 frei-■gegeben wird, bevor die genannten Teile von der Offenlage in die Schlußlage und umgekehrt verschoben weiden können. Neben dem Riegel 9 ist in dem Schloßgehäuse die ßchließnuß 14 drehbar gelagert, die mit einer dem Schlüssel 15 entsprechenden Ausnehmungversehen ist. Beim Verdrehen des Schlüssels 15 Lm Uhrzeigersinn tritt dessen Bart, nachdem vorher die Zuhaltungen 24 ausgehöben sind, in die in dem Riegel 9 vorgesehene Ausnehmung 16 und verschiebt dadurch den Riegel 9 und mit ihm den Schwing- ] hebel 9' nach oben, wobei der Riegel 9 in die j Nut 8 der Falle und das obere Ende des j Schwinghebels! 9' weiter In die Nut 2' der j Falle eintritt. Dadurch wind die Rückwärts- j bewegung der Falle gesperrt. Hierbei ist ! das Ende 22 des unteren Riegels 9 nach oben so weit umgebogen, daß es die Nut 8 der Falle ausfüllt. Dadurch wird ein winkliger Querschnitt des Riegels 9 geschaffen, der der Zu- ! rückbewegung der Falle kräftigen Widerstand entgegensetzt, auch dann1, wenn der Riegel 9 aus schwachem Blech hergestellt wird.
Weiterbin ist das untere Ende 28 'des Schwinghebels 9' so ausgebildet, daß es in der vorgeschobenen Stellung bis an die Schlüsselbahn heranreicht (s. Abb. 3) oder dieselbe überragt, so daß dieses Ende gleichzeitig als Sperrung ader als Mittelbruch für den Schlüssel dient, wenn dieser nicht die zum Schloß gehörige Größe oder einen mit der Lage dieses Mittelbruches genau übereinstimmenden Ausschnitt hat. 6g
Eine Verriegelung der1 Falle von innen aus kann dadurch vorgenommen werden, daß der untere Riegel 9 und mit ihm der obere Riegel 9' durch einen gezahnten Schwinghebel 18 so weit hoehgeschoben werden, daß er die Falle sperrt. Damit ist dann auch der Einschnitt 16 des Riegels 9 und die Nase 23 des oberen Riegels 9' aus der Schlüsselbahn gebracht, so daß der Schlüssel 15 keine Angriffsfläche zur Verstellung1 der Riegel findet und1 daher das Schloß mittels des Schlüssels nicht geöffnet werde» kann. Dies ist erst wieder möglich, wenn die Verriegelung· von innen widder aufgehoben ist.
In der Entriegelungsstellung kann aber auch die Falle durch den Schlüssel 15 zurückgezogen werden. Er wird dann entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn gedreht (s. Abb.2), wodurch er gegen die Fläche 23' des Rieg'els 9' trifft, diesen verschwenbt und dadurch die Falle 2 zurückzieht. Man ist dadurch in der Lage, das Schloß auch für solche Türen zu verwenden, bei denen nur auf der einen Seite ein Drücker vongesehen ist und das öffnen von: außen mittels des Schlüssels geschieben muß.
Selbstverständlich ist es für das Wesen der Erfindung belanglos, wieviel verschiebbare Querriegel und1 wieviel Zuhaltungen angeordnet sind.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Türschloß mit einem bei der Sperrlage in die Falle eintretenden Querriegel, dadurch gekennzeichnet, daß an diesem Querriegel (9) zwischen Schlüssel und Falle ein Schwinghebel '(9') drehbar gelagert ist, auf dessen von der Falle abstehendes Ende unmittelbar der Schlüssel einwirkt.
2. Türschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unterste Kante (28) des Schwinghebels (9') in dessen voiigeschobener Stellung bis an oder in die Schlüsselbahn reicht und daher als Sperrung oder als Mittelbruch für den Schlüssel wirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK77369D 1921-04-29 1921-04-29 Tuerschloss mit einem bei der Sperrlage in die Falle eintretenden Querriegel Expired DE367525C (de)

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DEK77369D DE367525C (de) 1921-04-29 1921-04-29 Tuerschloss mit einem bei der Sperrlage in die Falle eintretenden Querriegel

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DE367525C true DE367525C (de) 1923-01-23

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DE (1) DE367525C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2477616A1 (fr) * 1980-03-10 1981-09-11 Scovill Sicherheitseinrichtung Serrure de porte, en particulier serrure encastrable
EP1462592A3 (de) * 2003-03-27 2005-10-12 Fullex Locks Limited Verriegelungsvorrichtung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2477616A1 (fr) * 1980-03-10 1981-09-11 Scovill Sicherheitseinrichtung Serrure de porte, en particulier serrure encastrable
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