DE366332C - Sicherheitsschloss mit Kombinationseinrichtung - Google Patents
Sicherheitsschloss mit KombinationseinrichtungInfo
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- DE366332C DE366332C DEK73058D DEK0073058D DE366332C DE 366332 C DE366332 C DE 366332C DE K73058 D DEK73058 D DE K73058D DE K0073058 D DEK0073058 D DE K0073058D DE 366332 C DE366332 C DE 366332C
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- lever
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- Expired
Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B37/00—Permutation or combination locks; Puzzle locks
- E05B37/0031—Locks with both permutation and key actuation
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
Die Erfindung !hat eine weitere Ausbildung des Sicherheitsschlosses nach Patent 366331
zum Gegenstande. Sie bezweckt in erster Linie eine Verbesserung der Kombinations-Schaltwerke,
um das Schließen in feinstem Maße so abzustufen und die Sicherheit noch weiter so zu erhöhen, daß das Schloß auch
für die schwersten Geldschränke geeignet ist. Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform
der Erfindung dargestellt. Im besonderen zeigt:
Abb. ι eine Innenansicht des Schlosses, Abb. 2 einen senkrechten Schnitt nach
Linie g-h der Abb. 1.
Abb. 3 ist eine Oberansicht des Schaltwerkes, wobei der oberste Zuhaltungshebel abgenommen
und durch Abbruch verschiedene Teile des Zuhaltungsrad'es gezeigt sind.
Abb. 4 ist ein Schnitt durch das Schaltwerk nach Linie i-k und
Abb. 5 ein Schnitt nach Linie l-m-n der
Abb. 3.
Abb. 6 zeigt die Endansicht eines der Schlüssel.
In dem Schloßgehäuse 1 ist der Riegel12 ·
verschiebbar gelagert. Er ist mit einer Verzahnung 50 versehen, mit der die Zähne 51
der Schließnuß 6 kämmen, so daß durch Verdrehen der Schließnuß der Riegel 2 vor- und
zurückgeschoben werden kann. Die Schließnuß 6 ihrerseits beeinflußt bei ihrer Verdre-.
hung mittels der Nase 9 den im Schloßgehäuse drehbar gelagerten, durch eine Feder
gegen die Schließnuß gedrückten Bügel 39. Je nach der Stellung der in den Zubaltungs-Scheiben
16 angeordneten Einschnitte 17 zu der Nase 40 des Bügels 39 ist, wie bei dem
Hauptpatent, die Verstellung des Riegels 2 gesperrt oder freigegeben.
Die Schaltwerke für die Verstellung der-Zuhaltungsscheiben
sind ähnlich wie bei dem Hauptpatent ausgebildet. Jedes derselben besteht aus einer mit einem Einschnitt 17 versehenen
Zuhaltungsscheibe 16, die beiderseits mit Zahnscheiben versehen ist, mit der zwei
Zuhaltungshebel und ein Schalthebel zusammenwirken, die alle um die Achse 22 schwingbar gelagert sind. Im besonderen
wirkt der eine Zuhaltungshebel 23 mit der Zahnscheibe 19 zusammen, während der
Schalthebel 26, dessen Hub durch die NutenführuMg 30 und den Anschlag 27 begrenzt
ist, mittels einer an ihm um den Zapfen 56 drehbar gelagerten Sperrklinke 25 auf eine
zweite Zahnscheibe 20 wirkt, deren Zähne entgegengesetzt zu den Zähnen 19 liegen. Im
Gegensatz zu dem Hauptpatent liegen die beiden Zahnscheiben 19 und 20 auf verschiedenen
Seiten der Zuhaltungsscheibe 16. Außerdem ist unmittelbar unter dem erstgenannten
Zuhaltungshebel 23 ein zweiter Zuhaltungshebel 52 um die Achse 22 schwing- bar angeordnet, der in eine weitere Zahnscheibe
53 eingreift, die unter der Zahn-
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scheibe 19 liegt und dieser gegenüber um eine halbe Zahnteilung verschoben ist. Ferner
sind an Stelle der bei dem Hauptpatent angeordneten runden Distanzsoheiben in der
Ebene der Zahnscheiben 20 liegende längliche Distanzscheiben 54 angeordnet und diese als Mittelbruchplatten ausgebildet.
Diese Scheiben sind hierbei dem Schalthebel 26 gegenüber dadurch festgelegt, daß ein
an letzterem sitzender Zapfen 55 in ein Loch der Scheibe 54 eingreift, so daß die Mittelbruchscheibe
nur zusammen mit dem Schalthebel 26 verstellt wird. Die Scheibe 54 ist hierbei so geformt, daß sie mit einer
Kante 54' in den Bereich des Schlüssels ragt, so daß letzterer nur gedreht werden kann,
wenn er einen der Lage und Form der Kante 54' entsprechenden Ausschnitt hat.
Die verschiedenen Schlüssel, von denen einer in Abb. 6 dargestellt ist, werden in die in dem
Gehäuse 1 drehbar gelagerte Schlüsselführung 37 eingesteckt und durch diese geführt.
Die Wirkungsweise eines der Schaltwerke ist nun folgende: Bei Verdrehung des zugehörigen
Schlüssels wirken die Zähne des Schlüssels auf verschieden ausgebildete Schweifungen 23' und 52' der Zuhaltungshebel
23 und 52 ein und schwingen diese aus, bis ihre in die Zahnscheiben 19 und 53 eingreifenden
Enden nacheinander außer Eingriff mit den Zähnen kommen. Dies ist aber nur möglich, wenn, der Schlüssel mit dem
richtigen Mittelbruch verwendet wird. Wenn dies geschehen ist, wird auch die Schweifung
26' des Schalthebels 26 und mit ihm die Sperrklinke 25 nach oben' verstellt, wodurch
die Zuhaltungsscheibe ro um eine Zahnteilung verdreht wird. Bevor die neue Endlage dieser
Scheibe erreicht wird, sind die Zuhaltungshebel 23 und 52 wieder in die nächsten
Zahnlücken eingetreten und sichern nach erreichter Endstellung der Zahnscheiben die
neu eingestellte Lage der letzteren. Wie bei dem Hauptpatent sind auch hier in dem Schloßgehäuse drei solcher Schaltwerke
übereinander angeordnet. Jedoch sind die Schweifungen der einzelnen Zuhaltungshebel
23 und 52 so ausgebildet, daß durch jeden der Schlüssel alle Zuhaltungshebel verstellt
werden, jedoch so, daß die Hebel für das in Frage kommende Zuhaltungsrad ganz
ausgerückt werden, während die übrigen Hebel nur wenig angehoben werden. Dies hat
den Zweck, den Schlüssel auf seiner ganzen Breite einem gleichmäßigen Widerstand auszusetzen,
was nicht nur eine bessere Führung desselben zur Folge hat, sondern auch den Schließvorgang in präziser Weise regelt.
Selbstverständlich sind auch die Mittelbruchplatten 54 der einzelnen Schaltwerke verschie-
den geformt.
Durch die Erfindung wird daher bei unveränderter einfacher Ausbildung der Schaltwerke
eine weit größere Empfindlichkeit und Sicherheit erreicht, so daß ein Schloß mit
derartigen Schaltwerken selbst für die schwersten Geldschränke Verwendung finden
kann. Für solche Fälle werden dann die entsprechenden Ouerriegel in bekannter Weise
von idem Riegel 2 aus verschoben.
Diese Ausbildung der Schaltwerke, insbesondere die Anordnung einer1 Mittelbruchplatte, ermöglicht aber auch einfachere
Schlösser, z. B. solche für Möbel mit nur einem Schaltwerk zu versehen. Durch die
doppelten Zuhaltungshebel und die Mittelbruchplatten ist für diese Schlösser eine genügende
Sicherheit gegeben, da sie von Unberufenen, die die eingestellte Merkziffer nicht kennen, nicht so leicht geöffnet werden
können.
Claims (4)
1. Sicherheitsschloß mit Kombinationseinrichtung nach Patent 366331, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schweifungen der Zuhaltungshebel sämtlicher Schaltwerke so weit in die Schlüsselbahn
reichen und die Bartabstufungen jedes der Schlüssel so hoch gehalten sind, daß
bei einer Umdrehung jeder der Schlüssel das zu ihm zugehörige Schaltwerk verstellt,
gleichzeitig aber auch die Zuhaltungshebel der übrigen Schaltwerke
schwach anhebt.
2. Sicherheitsschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzscheiben
(54) zwischen den Zuhaltungshebeln und den Schalthebeln (26) als Mittelbruchplatten in die Bahn des
Schlüssels ragen.
3. Sicherheitsschloß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
lose auf den Schalthebel (26) gelegten Mittelbruchscheiben (54) diesem Hebel
gegenüber durch einen in sie greifenden Zapfen (55) festgelegt sind.
4. Sicherheitsschloß nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes
Schaltwerk mit zwei Zuhaltungshebeln (23 und 53) versehen ist, die in zwei
gegeneinander versetzte gleichgerichtete mit der Zuhaltungsscheibe (16) verbundenen
Zahnscheiben (19 und 53) zusammenwirken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK73058D DE366332C (de) | 1920-05-18 | 1920-05-18 | Sicherheitsschloss mit Kombinationseinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK73058D DE366332C (de) | 1920-05-18 | 1920-05-18 | Sicherheitsschloss mit Kombinationseinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE366332C true DE366332C (de) | 1923-01-02 |
Family
ID=7232307
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK73058D Expired DE366332C (de) | 1920-05-18 | 1920-05-18 | Sicherheitsschloss mit Kombinationseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE366332C (de) |
-
1920
- 1920-05-18 DE DEK73058D patent/DE366332C/de not_active Expired
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