DE585232C - Schloss fuer Tueren mit durchsteckbarem Schluessel und einer bei geoeffneter Tuer inWirkung tretenden Riegelsperre - Google Patents
Schloss fuer Tueren mit durchsteckbarem Schluessel und einer bei geoeffneter Tuer inWirkung tretenden RiegelsperreInfo
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- DE585232C DE585232C DESCH95667D DESC095667D DE585232C DE 585232 C DE585232 C DE 585232C DE SCH95667 D DESCH95667 D DE SCH95667D DE SC095667 D DESC095667 D DE SC095667D DE 585232 C DE585232 C DE 585232C
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- Germany
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- lock
- door
- key
- bolt
- doors
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B11/00—Devices preventing keys from being removed from the lock ; Devices preventing falling or pushing out of keys
- E05B11/04—Devices preventing keys from being removed from the lock ; Devices preventing falling or pushing out of keys before the wing is closed
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- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist die weitere Durchbildung der Riegelsperre bei einem
Schloß nach Patent 452110. Bei dem Hauptpatent
wird die Riegelsperre von der Falle des Schlosses aus durch Anschlag an der Türfüllung
so beeinflußt, daß sie ein Zuschließen des Schlosses und demzufolge ein Abziehen
des Schlüssels nur" dann gestattet, wenn die Tür vollkommen geschlossen ist. Diese Aus-
IQ: bildung der Riegelsperre hat den Nachteil,
daß sie bei zunehmender Schrumpfung der Tür unwirksam wird.
Um diesen Nachteil zu beheben, wird der Erfindung gemäß die Sperrstange für den
Riegel durch eine an der Tür angeordnete, durch Anschlag gegen den Türrahmen verstellbare
Vorrichtung ausgelöst, die zweckmäßig aus einem an der Türkante befestigten Winkelhebel besteht, an dem ein die Sperrstange
tragender Schieber aufgehängt ist. Bei dieser Ausbildung der Riegelsperre ist deren
Auslösung auch dann gesichert, wenn sich der Spalt zwischen Türkante und Türrahmen
im Laufe der Zeit durch Schrumpfung erweitert. Das Schloß ist dadurch auch einer
breiteren Verwendung zugänglich.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des neuen Schlosses beispielsweise dargestellt.
Es zeigt
Fig. ι eine Vorderansicht des durch einen zweibartigen Durchsteckschlüssel zu bedienenden
Türschlosses mit Falle und Riegelsperre bei abgenommenem Deckel in der Schließlage,
Fig. 2 die gleiche Ansicht des offenen Schlosses,
Fig. 3 und 4 eine Seitenansicht der Auslösevorrichtung der Riegelsperre in zwei verschiedenen
Stellungen,
Fig. 5 die vordere und Fig. 6 die hintere Kastenwand des Schlosses,
Fig. 7 den Schlüssel für den Hauswart und Fig. 8 den Schlüssel für den Mieter.
Die Hauptteile des in üblicher Weise ausgebildeten Türschlosses sind die Falle 1 und
der Riegel 2 mit den Zuhaltungen 3, die in der Fig. 2 der Übersichtlichkeit wegen fortgelassen
sind. Unterhalb des Riegels 2 sind in den beiden Kastenwänden 4, 5 des Schloßgehäuses
.zwei winklig zueinanderliegende Schlüssellöcher 6, 7 bzw. 6', 7' mit einem gemeinsamen
runden Einsteckloch 8 für den Schlüsselschaft angeordnet. Die Profile der beiden zusammengehörigen Schlüssellöcher
sind hierbei symmetrisch zur Winkelhalbierenden angeordnet. Die zweckmäßig senkrechten
Schlüssellöcher 6, 6' dienen zur Ein- und Ausführung des Schlüssels, während die
zweckmäßig waagerechten Schlüssellöcher 7, 7'
zum Durchstecken des Schlüssels von einer Seite auf die andere dienen.
Ferner "ist an der abnehmbaren Kastenwand
5 des Schloßgehäuses zwischen den Löchern 6', 7' eine nach innen vorstehende
Nase 9 angeordnet, die nach dem Zurückziehen des Riegels 2 die weitere Verdrehung
des eingeführten Durchsteckschlüssels hindert und ihn in der waagerechten Lage, in der er
durch die andere Schlüsselöffnung auf die andere Seite der Tür hindurchgeschoben werden
kann, festhält. Der für den Mieter bestimmte Durchsteckschlüssel 10 (Fig. 7) ist
an den beiden Enden des Schlüsselschaftes mit Schlüsselbärten 11 versehen, deren Profilausnelimungen
12 auf entgegengesetzten Seiten, liegen. Für den Hauswart ist ein einbartiger
Schlüssel 13 (Fig. 8) bestimmt, dessen Bart 14 eine Ausnehmung 15 hat, so
daß er im Gegensatz zu den Barten des Schlüssels 10 die Nase 9 passieren kann.
Ferner ist der Riegel 2 noch mit einer Riegelsperre versehen. Diese besteht aus
einer senkrechten Sperrstange 16, die mit ihrem unteren hakenförmigen Ende 17 durch
einen Längsschlitz 18 des Schloßgehäuses hindurch in eine Vertiefung 19 des Riegels 2
einzugreifen vermag, wenn der Riegel zurück-'geschoben ist (Fig. 2). Die Sperrstange ist
hierbei mit ihrem oberen hakenförmigen Ende 20 an einem Schieber 21 aufgehängt, der an
einer in die Tür eingelassenen Platte 22 verschiebbar gelagert ist. An der Platte 22 ist
ein Winkelhebel 23 gelagert, dessen einer Schenkel beim Schließen der Tür gegen einen
Anschlag 24 des Türrahmens 27 schlägt und dabei so verschwenkt wird, daß sein anderer
Schenkel mittels eines Querzapfens 25 den Schieber 21 und damit die Sperrstange 16 anhebt.
Der Riegel kann daher nur dann vorgeschoben werden, wenn die Tür geschlossen ist. Die Sperrstange 16 ist zweckmäßig in
eine Vertiefung des Türflügels eingelassen und wird durch eine aufgesetzte Profilschiene
abgedeckt.
Die Handhabung des Schlosses mit dem zugehörigen Durchsteckschlüssel ist die gleiche
wie bei dem Hauptpatent, nur daß das Herausziehen des für den Mieter bestimmten
Durchsteckschlüssels bei zurückgeschobenem Riegel, also in der Offenlage des Schlosses,
hier durch den Anschlag 9 verhindert wird.
Claims (2)
1. Schloß für Türen u. dgl. mit durchsteckbarem Schlüssel und einer bei geöffneter
Tür in Wirkung tretenden Riegelsperre nach Patent 452110, dadurch gekennzeichnet,
daß eine in eine Ausnehmung des Riegels eingreifende Sperrstange durch eine an der Tür angeordnete,
durch Anschlag gegen den Türrahmen verstellbare Vorrichtung ausgelöst wird.
2. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösevorrichtung
aus einem an der Türkante befestigten Winkelhebel besteht, an dem ein die Sperrstange tragender Schieber aufgehängt
ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH95667D DE585232C (de) | 1931-10-18 | 1931-10-18 | Schloss fuer Tueren mit durchsteckbarem Schluessel und einer bei geoeffneter Tuer inWirkung tretenden Riegelsperre |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH95667D DE585232C (de) | 1931-10-18 | 1931-10-18 | Schloss fuer Tueren mit durchsteckbarem Schluessel und einer bei geoeffneter Tuer inWirkung tretenden Riegelsperre |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE585232C true DE585232C (de) | 1933-09-30 |
Family
ID=7445685
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH95667D Expired DE585232C (de) | 1931-10-18 | 1931-10-18 | Schloss fuer Tueren mit durchsteckbarem Schluessel und einer bei geoeffneter Tuer inWirkung tretenden Riegelsperre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE585232C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2581691A1 (fr) * | 1985-05-07 | 1986-11-14 | Technic Service Ind | Coffret de fermeture a cle prisonniere, notamment pour portail d'autoroute |
-
1931
- 1931-10-18 DE DESCH95667D patent/DE585232C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2581691A1 (fr) * | 1985-05-07 | 1986-11-14 | Technic Service Ind | Coffret de fermeture a cle prisonniere, notamment pour portail d'autoroute |
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