AT325454B - Türschloss - Google Patents

Türschloss

Info

Publication number
AT325454B
AT325454B AT330073A AT330073A AT325454B AT 325454 B AT325454 B AT 325454B AT 330073 A AT330073 A AT 330073A AT 330073 A AT330073 A AT 330073A AT 325454 B AT325454 B AT 325454B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
lock
door
lock case
slider
stop
Prior art date
Application number
AT330073A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Sommer Sepp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sommer Sepp filed Critical Sommer Sepp
Priority to AT330073A priority Critical patent/AT325454B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT325454B publication Critical patent/AT325454B/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B55/00Locks in which a sliding latch is used also as a locking bolt
    • E05B55/06Locks in which a sliding latch is used also as a locking bolt the handle being disconnected

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Türschloss mit einer durch einen Sperriegel verriegelbaren, über einen Mitnehmer an einer Drückernuss betätigbaren Schlossfalle. 



   Türschlösser dieser Art werden nur mit einigen wenigen absoluten Schlossbreiten bzw. Schlüsseltiefen hergestellt. Bei bekannten Türschlössern wird der Türrahmen durch die Grösse des Schlosskastens, welcher in der Türfalzbreite eingestemmt wird, sehr geschwächt. Dies umso mehr, als das Schlossloch bedingt durch die Falzbreite extrem ausser der Mitte der Türstärke zu liegen kommt. 



   Es ist auch ein Türschloss der eingangs erwähnten Art bekannt, welches einen langrunden Schlosskasten und eine mit diesem verbundene zylindrische Führung für eine verriegelbare Schlossfalle aufweist. Ein solcher Schlosskasten muss nicht vom Türfalz aus eingestemmt werden, sondern kann in eine vom Türblatt aus angebrachte Einfräsung eingesetzt werden. Die Lage des Schlosskastens bezüglich des Türfalzes ist aber konstruktiv durch die Führung für die Schlossfalle gegeben und kann nicht beliebig gewählt werden. 



   Bei Möbelschlössern ist es ferner bekannt, einen Sperriegel an einem Gestänge anzubringen, das aus dem Schlosskasten herausgeführt ist. Solche Schlösser sind auch rechts und links verwendbar und das Gestänge ist längenveränderlich, um die Schlösser den Abmessungen der Möbel anpassen zu können. Diese Schlösser besitzen aber keine verriegelbare Falle, die mit einem Türdrücker betätigt werden kann und ein Schliessen ist nur durch Betätigung des Sperriegels möglich. 



   Die Erfindung bezweckt, ein Türschloss der eingangs geschilderten Art so auszugestalten, dass es unter Beibehaltung der üblichen Betätigung mittels eines Türdrückers und Sperrung durch Verriegelung der Schlossfalle mittels eines Schlüssels eine Veränderung der   Schlüssel- bzw. Drückertiefe   ermöglicht, welches rechts und links verwendbar ist und welches eine exakte Lagerung des Drückers gewährleistet, u. zw. dadurch, dass der Schlosskasten tiefer ausgeführt werden kann (22 mm tief) gegenüber herkömmlichen Türschlössern (12 mm tief). 



  Ferner strebt die Erfindung an, ein Türschloss zu schaffen, welches geringere Herstellungskosten verursacht und das nur wenig Montagearbeit und damit geringe Montagekosten erfordert, indem es vom Türblatt aus eingesetzt werden kann. Damit soll eine Schwächung der Tür vermieden und eine Anbringung an Türen einer beliebigen Konstruktion ermöglicht werden. Auch soll eine grössere Sicherheit gegen ein gewaltsames öffnen der Tür erreicht werden. 



   Das wesentliche Merkmal der Erfindung, welches eine Erfüllung dieser Aufgabe ermöglicht, besteht darin, dass die Schlossfalle über ein in an sich bekannter Weise aus einem Schlosskasten herausgeführtes Gestänge mit einem im Schlosskasten verschiebbar geführten und durch den Sperriegel verriegelbaren Gleitstück einstellbar verbunden ist, wobei das Gleitstück aus einem parallel zur Schliessrichtung im Schlosskasten verschiebbar geführten ersten Teil, an dem das Gestänge befestigt ist, und einem zweiten Teil besteht, an dem der Anschlag angeordnet ist, und der im Sperriegel parallel zur Schliessrichtung und mit dem Sperriegel quer verschiebbar ist, wobei der Anschlag aus dem Schwenkbereich des Mitnehmers gebracht wird und dass an dem Sperriegel ein Sperranschlag angeordnet ist, der in der Sperrstellung in den ersten Teil des Gleitstückes eingreift. 



   Die Erfindung erstreckt sich ferner darauf, dass der Schlosskasten eine an sich bekannte langrunde Formgebung aufweist und mit einer seitlichen Durchtrittsöffnung für das Gestänge, einem Führungsschlitz für den ersten Teil des Gleitstückes im Boden und Ausnehmungen im Boden und im Deckel für die Dückernuss sowie für einen Zylindereinschub oder einen Schlüssel versehen ist. 



   Schliesslich erstreckt sich die Erfindung darauf, dass der erste Teil des Gleitstückes einen Fortsatz, der in den Führungsschlitz des Schlosskastens eingreift, und eine quer zur Schliessrichtung liegende Nut trägt, in welcher der zweite Teil des Gleitstückes verschiebbar geführt ist, der ein Führungsstück aufweist, das in einen Langschlitz des Sperriegels verschiebbar eingreift und an dem der Anschlag,   z. B.   eine Anschlagschraube, befestigt ist. 



   Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen näher erläutert, welche eine beispielsweise Ausführungsform des erfindungsgemässen Türschlosses schematisch veranschaulichen. Es zeigt : Fig. 1 das Türschloss bei abgenommenem Deckel in Offenstellung, Fig. 2 in Sperrstellung und Fig. 3 die wesentlichen Teile des Türschlosses in Schrägansicht und auseinandergenommen. 
 EMI1.1 
 einen   Sperriegel --5-- verriegelbar   ist.

   Das   Gleitstück-3-trägt   ferner einen   Anschlag --6-- zum   Angriff eines an einer   Drückernuss-7-angeordneten Mitnehmers-8--.   Das   Gleitstück-3-besteht   dabei aus zwei Teilen, u. zw. einem in einem parallel zur Schliessstellung im Boden des   Schlosskastens-4--   angeordneten   Schlitz --9-- mittels   eines   Fortsatzes --10-- verschiebbaren   ersten Teil-3'--, an dem das   Gestänge--2--z. B.   mittels einer in eine Gewindebohrung--11--eingebrachten Schraube befestigt ist. Dieser erste   Teil --3'-- besitzt   eine quer zur Schliessrichtung angeordnete Nut--12--, in der der zweite Teil 
 EMI1.2 
 in das der   Anschlag --6-- für   den   Mitnehmer-8-z.

   B.   mit Hilfe einer Gewindebohrung--15eingeschraubt ist. In der in Fig. 1 dargestellten Offenstellung des Türschlosses kann bei Betätigung des Drückers über den   Mitnehmer --8-- und   den   Anschlag-6-das Gleitstück-3-in   den Schlitzen-9 bzw.   14--im   Sinne der eingezeichneten Pfeile verschoben werden, so dass über das   Gestänge--2--die Schlossfalle   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 - l-zurückgezogen wird. Nach Freigabe des Drückers wird die Schlossfalle --1-- über eine Feder-16wieder in die Sperrstellung vorgeschoben, wobei das Gleitstück wieder in seine Ausgangslage gelangt. Der Drücker wird dabei über einen Fortsatz --17-- an der Drückernuss --7-- und eine Feder --18-- wieder in seine Ausgangslage zurückgebracht. 



   Zur Sperrung des Türschlosses wird bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel über einen Zylindereinschub --19-- und einen Bart --20-- zunächst die   Sperrzunge-21-entgegen   der Wirkung einer Feder --22-- verschwenkt und damit eine Zuhaltung --23-- ausser Eingriff mit einer Ausnehmung --24-- an dem Sperrigel --5-- gebracht und dieser in die in Fig. 2 dargestellte Lage nach oben verschoben, wobei die   Zuhaltung --23-- in   eine zweite Ausnehmung --25-- des Sperrigels --5-- eingreift. Durch die 
 EMI2.1 
 
Gleitstückes--3--Schrauben --29-- verschiebbar geführt. Die Sperrzunge-21-ist um einen   Bolzen --30-- am   Boden des Schlosskastens --4-- verschwenkbar gelagert. Der   Zylindereinschub--19--ist   in dem Schlossasten --4-mittels einer durch einen Block --31-- hindurchgeführten Schraube befestigt.

   Der   Schlosskasten--4--   besitzt ferner eine   Durchtrittsöffnung--32--für   das Getänge --2-- und im Boden und im Deckel entsprechende Ausnehmungen zum Durchtritt der   Drückernuss--7--sowie   des Zylindereinschubes oder eines Schlüssels. 



   Das   Gestänge-2--kann   mit einer   Lochreihe--33--versehen   sein und leicht durch Ablängen einer gewünschten Entfernung des Drückers von der   Schlossfalle--l--angepasst   werden. 



   Der Einbau des erfindungsgemässen Türschlosses in eine Tür ist einfach möglich, da zur Aufnahme des   Schlosskastens --4-- in   der Tür mittels eines Walzenstirnfräsers nur eine entsprechende Ausnehmung angeordnet werden braucht, wozu eine Lehre Verwendung finden kann, die gleichzeitig auch zur Anbringung einer Bohrung zur Aufnahme des   Gestänges-2-ausgebildet   sein kann. 



   Die dargestellte und beschriebene Ausführungsform dient nur zur Erläuterung des Wesens der Erfindung, ohne diese auf Einzelheiten zu beschränken. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Türschloss mit einer durch einen Sperriegel verriegelbaren, über einen Mitnehmer an einer Drückernuss 
 EMI2.2 
 bekannter Weise aus einem Schlosskasten (4) herausgeführtes Gestänge (2) mit einem im Schlosskasten verschiebbar geführten und durch den Sperriegel verriegelten Gleitstück (3) einstellbar verbunden ist, wobei das Gleitstück (3) aus einem parallel zur Schliessrichtung im Schlosskasten (4) verschiebbar geführten ersten Teil (3'), an dem das Gestänge (2) befestigt ist, und einem zweiten Teil (3") besteht, an dem der Anschlag (6) angeordnet ist und der im Sperriegel (5) parallel zur Schliessrichtung und mit dem Sperriegel (5) quer verschiebbar ist, wobei der Anschlag (6) aus dem Schwenkbereich des Mitnehmers (8) gebracht wird und dass an dem Sperriegel (5) ein Sperranschlag (26) angeordnet ist, der in der Sperrstellung in den ersten Teil (3')

   des Gleitstückes eingreift.

Claims (1)

  1. 2. Türschloss nach Anspruch 1, mit einem langrund ausgebildeten Schlosskasten, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlosskasten (4) eine an sich bekannte langrunde Formgebung aufweist und mit einer seitlichen Durchtrittsöffnung (32) für das Gestänge (2), einem Führungsschlitz (9) für den ersten Teil (3') des Gleitstückes (3) im Boden und Ausnehmungen im Boden und im Deckel für die Drückernuss (7) sowie für einen Zylindereinschub (19) oder einen Schlüssel versehen ist.
    EMI2.3 Gleitstückes (3) einen Fortsatz (10), der in den Führungsschlitz (9) des Schlosskastens (4) eingreift, und eine quer zur Schliessrichtung liegende Nut (12) trägt, in welcher der zweite Teil (3") des Gleitstückes (3) verschiebbar geführt ist, der ein Führungsstück (13) aufweist, das in einen Langschlitz (14) des Sperriegels (5) verschiebbar angreift und an dem der Anschlag (6), z. B. eine Anschlagschraube befestigt ist.
AT330073A 1973-04-13 1973-04-13 Türschloss AT325454B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT330073A AT325454B (de) 1973-04-13 1973-04-13 Türschloss

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT330073A AT325454B (de) 1973-04-13 1973-04-13 Türschloss

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT325454B true AT325454B (de) 1975-10-27

Family

ID=3548417

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT330073A AT325454B (de) 1973-04-13 1973-04-13 Türschloss

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT325454B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0653535A1 (de) * 1993-11-15 1995-05-17 Schloss- und Beschlägefabrik AG Schloss

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0653535A1 (de) * 1993-11-15 1995-05-17 Schloss- und Beschlägefabrik AG Schloss

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2404575A1 (de) Schliessvorrichtung fuer eine tuer
DE2816111A1 (de) Schloss mit mehrfachriegeln
DE3334298C2 (de)
EP1172506B1 (de) Schaltsperre für Mehrriegelverschlüsse
AT325454B (de) Türschloss
DE29509503U1 (de) Mehrfachverriegelungsanlage
DE3036262A1 (de) Zylinderschloss
DE1653950C3 (de) Schließvorrichtung für Fahrzeugtüren o.dgl
DE2458628A1 (de) Tuerschloss
DE19628011C5 (de) Spereinrichtung für die Riegel eine Riegelwerks
DE2028695B2 (de) Fehlbedienungssperre fur Drehkipp fenster oder türen
DE2541159A1 (de) Einbau-doppelzylinder
CH577618A5 (en) Furniture door lock with deep housing - has extension rod for lock catch and handle and cylinder lock
DE6606620U (de) Verschluss fuer schiebetueren, insbesondere von moebeln od. dgl.
DE19533528A1 (de) Vorrichtung zum Sichern eines Profilschließzylinders in einem Schloß
CH668285A5 (de) Schloss fuer justizvollzugsanstalten.
DE2808391A1 (de) Verriegelungseinrichtung mit einer kurzzeit-entriegelungsvorrichtung fuer einen wertbehaelter
DE60300577T2 (de) Riegelbeschlag für Schiebeflügel
DE813658C (de) Fallenschloss mit verriegelbarer Falle
DE79470C (de) Thür- und Fensterverschlufs mit einer mittelst Schiebers bewegten Verschlufszunge
DE2008261C3 (de) Verriegelungsvorrichtung für Absperrarmaturen
DE60204728T2 (de) Sicherheitsschloss mit längenverstellbarem riegel
DE336864C (de) Sicherheitsschloss
DE660796C (de) Zylinderschloss mit ungeteilten, quer zur Zylinderachse in Schlitzen verschiebbaren plattenfoermigen, federbeeinflussten Zuhaltungen
DE372978C (de) Stechschluesselschloss mit ringscheibenfoermigen Zuhaltungen

Legal Events

Date Code Title Description
EIH Change in the person of patent owner
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee