DE6436C - Neuerungen an Thürschlofs - Tagriegeln niit Schelle - Google Patents

Neuerungen an Thürschlofs - Tagriegeln niit Schelle

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DE6436C
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Germany
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bell
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DENDAT6436D
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Original Assignee
W. HORNS in Velbert bei Elberfeld
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B45/00Alarm locks
    • E05B45/02Alarm locks with mechanically-operated bells

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

1878.
Klasse 68.
WILHELM HORNS in VELBERT bei ELBERFELD. Neuerungen an Thürsch I ο fs -TagriegeI η mit S
Zusatz-Patent zu No. 350 vom 26. August 1877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. November 1878 ab. Längste Dauer: 25. August 1892.
Die Neuerungen bestehen erstens in einer eigenthümlichen Anordnung des Läutewerkes in der Art, dafs man dasselbe an jedes bereits bestehende Schlofs anbringen kann, ohne dafs an diesem etwas geändert zu werden braucht, und zweitens in einer eigenthümlichen Vorrichtung, mit Hülfe deren das Anschlagen des Hammers an die Glocke verhindert wird.
Die Läutevorrichtung sitzt auf einer Platte, welche aufsen auf die Thür vor. das Schlofs aufgeschraubt ist und auf ihrer oberen Hälfte die Glocke C trägt.
Unter der Glocke C sitzt der in Fig. 2 besonders dargestellte Mechanismus, mit Hülfe dessen die Glocke angeschlagen wird, sobald man den Thürgriff niederdrückt. Da dieser Thürgriff aufser durch das Schlofs auch noch durch das Gehäuse des vor dem Schlosse sitzenden Läutemechanismus gehen mufs, so ist dem Dorn desselben eine entsprechend gröfsere Länge zu geben. Der Mechanismus für die Glocke ist in 'seinen wesentlichen Theilen derselbe, wie bei dem Tagriegelschlosse, Patentschrift No. 350. Die Verschiedenheit besteht nur darin, dafs der aus dem Gehäuse des Schlosses, Patentschrift No. 350, vorspringende Knopf des Riegels D abgeschnitten und die Feder G durch irgend eine andere in derselben Weise wirkende Feder ersetzt ist, Fig. 2.
Man kann den Mechanismus anstatt durch den Handgriff der Thür auch durch den Schlüssel bewegen, welcher das Schlofs der Thür öffnet oder schliefst. Die Hinterplatte wird alsdann so angebracht, dafs die Oeffnung α des Doppelhebels E mit dem Schlüsselloche des Schlosses in eine Linie fällt derart, dafs der in das Schlofs gesteckte Schlüssel mit seinem Ende in die Oeffnung α des Doppelhebels E eingreift und diesen beim Drehen in Bewegung setzt.
Das Ende des Schlüssels, mufs zu diesem Zweck natürlich der Oeffnung α entsprechend vierkantig geformt sein und der Mechanismus an die Hinterwand des Schlosses angeschraubt werden. Diese Anordnung eignet sich hauptsächlich für Schubladenschlösser, Cassettenschlösser etc., die einen besonderen Drücker zum Oeffnen nicht haben.
In den Fig. 3, 4 und 5 ist die neue Anordnung dargestellt, mit Hülfe deren das Anschlagen des Hammers an die Glocke C verhindert wird. Letzteres geschieht hier durch Einstecken eines kleines Schlüssels, Fig. 5, in die Oeffnung x, Fig. 3. Dieser Oeffnung χ gegenüber ist in der Hinterplatte eine runde Oeffnung angebracht, in welche sich das vordere Ende des Schlüssels einlegt. Der Hammer I, Fig. 4, ist mit einer Erhöhung i versehen, mit welcher er gegen den eingesteckten Schlüssel anschlägt, ehe er die Glocke erreichen kann. Der Schlüssel wird nach dem Einstecken etwas gedreht, so dafs er von seinem Barte in dem Loche gehalten wird und durch . das Anschlagen des Hammers nicht herausgeschnellt werden kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Die Construction und Anordnung des Läutemechanismus in der Weise, dafs derselbe an jedem bereits bestehenden Schlosse angebracht werden kann, wie beschrieben und
. in den Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
2. Der in Fig. 5 dargestellte Schlüssel zur Verhinderung des Anschlagens des Hammers an die Glocke und die durch dessen Anwendung bedingte Anordnung an dem Mechanismus, wie beschrieben und in den Fig. 3 und 4 dargestellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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