DE33494C - Verschliefsbares Fallenschlofs - Google Patents

Verschliefsbares Fallenschlofs

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DE33494C
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DE
Germany
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bolt
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DENDAT33494D
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English (en)
Original Assignee
VON HEISING in Hagen i. W
Publication of DE33494C publication Critical patent/DE33494C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B57/00Locks in which a pivoted latch is used also as locking means

Landscapes

  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 68: Schlosserei.
von HEISING in HAGEN i. W. Verschließbares Fallenschlofs.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 6. Mai 1885 ab.
Die vorliegende Schlofsconstruction ist eine solche, bei welcher die Falle gleichzeitig die Stelle des Riegels vertritt (vgl. die Patentschriften No. 10950, No. 11583, No. 12427 und No. 33019).
■ Als neu und patentfähig bei der vorliegenden Construction wird betrachtet:
ι. Der am Riegel R vorstehende Steg s in Verbindung mit dem im Schlofsstulp angeordneten Einschnitt e.
2. Der mit zwei Fangnasen η und n1 versehene, pendelartig bewegliche Anker a in Verbindung mit der Druckfeder f.
Durch diese vorbezeichneten Einrichtungen wird ein einfaches Schlofs geschaffen, welches nur einen kleinen Raum beansprucht, ein bequemes Oelen gestattet, und Sicherheit gegen gewaltsames Oeffnen bietet.
In beiliegender Zeichnung zeigen Fig. 1 bis 4 die verschiedenen Stellungen, Fig. 5 das Schlofsblech, Fig. 6 und 7 Schnitt und Vorderansicht und Fig. 8 bis 10 einzelne Details des Schlosses.
Ein Schlofskasten gewöhnlicher Construction enthält den mit einem vorstehenden Steg s versehenen Riegel R, welcher an einem Ende Führung im Schlofsstulp S, am anderen Ende Führung an der im Schlofsblech drehbaren Drückernufs d hat. Im Schlofsstulp S, Fig. 7, ist aufserdem für den Durchtritt des Steges s eine Oeffnung e angebracht, durch welche der Riegel R im vorgeschobenen Zustande gegen Anheben mittelst der Drückernufs d gesichert wird. Durch diese einfache Anordnung ist es erreicht, dafs ein und derselbe Schlofsriegel in der einen Stellung, Fig. 1 und 4, als hebende Falle, in der anderen, der Schlufsstellung, Fig. 3, als gewöhnlicher Schliefsriegel dienstbar ist.
Die der vorliegenden Construction ähnliche Einrichtung, welche in der ■ Patentschrift No.. 10950 beschrieben ist, erreicht diesen Zweck am Schlosse selbst nicht, sondern erst durch Benutzung eines eigenthümlichen Schliefsklobens. Das vorliegende Schlofs ist unabhängig vom Schliefskloben, und in der einen Stellung ein hebendes Fallenschlofs, in der anderen Stellung ein Riegelschlofs, und zwar durch die Benutzung eines ganz bestimmten Mechanismus: des Steges s am Riegel R und des Einschnittes e am Schlofsstulp S.
Eigenthümlich ist auch die Ankerzuhaltung. Dieselbe besteht aus einem mit zwei Fangnasen η und n1 versehenen Anker a, welcher um den Cylinder c eines Zwischenstückes ■( pendelt, das wiederum unter der Einwirkung einer gewöhnlichen Druckfeder_/ steht. Durch diese Anordnung wird der Riegel R stets nach unten gedrückt, und da der Anker mit seinen Nasen η und n1 auf dem Riegel bezw. dem Stege 5 des Riegels schleift, so dient die Feder f sowohl als Zuhaltungs- als auch als Schleppfeder. Das Zwischenstück ^ kann irgend welche geeignete Führung am Schlofsbleche oder an sonst geeigneter Stelle erhalten. In der Zeichnung ist dieselbe durch Annieten des einen Federendes f an den Umschweif be-
wirkt. Der überstehende Cylinder c legt sich in den beiden Endstellungen, Fig. ι und 3, in die Höhlungen h hl des Riegels R.
Die Zuhaltung sowohl als auch der Riegel R können mit verschiedenen bekannten und gebräuchlichen Sicherheitsvorrichtungen, die das Oeffnen mittelst fremder Schlüssel erschweren, versehen werden.
In Fig. 5 ist ein zu diesem Schlosse passender Schliefskloben bezw. Schliefsblech dargestellt, der aber auch durch einen der üblichen Schliefskloben ersetzt werden kann, da das Schlofs selbst unabhängig von der Form des Schliefsklobens ist.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: An einem Fallriegelschlofs:
1. Die Anwendung eines am Riegel R vorstehenden Steges s in Verbindung mit dem im Schlofsstulp 5 angeordneten Einschnitt e, zum Zwecke, den vorgeschobenen Riegel gegen das Anheben mittelst Drückernufs d zu sichern.
2. Die Anwendung eines mit zwei Fangnasen η Und n1 versehenen, pendelartig beweglichen Ankers α in Verbindung mit der Druckfeder f, zum Zwecke, den Riegel R in den beiden Endstellungen, Fig. ι und 3, zu arretiren und niederzudrücken.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT33494D Verschliefsbares Fallenschlofs Expired - Lifetime DE33494C (de)

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