DE344005C - Tuerschloss mit Abdrueck- und selbsttaetiger Schliessvorrichtung - Google Patents

Tuerschloss mit Abdrueck- und selbsttaetiger Schliessvorrichtung

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DE344005C
DE344005C DE1920344005D DE344005DD DE344005C DE 344005 C DE344005 C DE 344005C DE 1920344005 D DE1920344005 D DE 1920344005D DE 344005D D DE344005D D DE 344005DD DE 344005 C DE344005 C DE 344005C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/18Locks or fastenings with special structural characteristics with arrangements independent of the locking mechanism for retaining the bolt or latch in the retracted position
    • E05B63/20Locks or fastenings with special structural characteristics with arrangements independent of the locking mechanism for retaining the bolt or latch in the retracted position released automatically when the wing is closed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 11. NOVEMBER 1921
DEUTSCHES REICH
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVI 344005 -KLASSE 68 a GRUPPE 91
. Gg. Bergmann in Charlottenburg. Türschloß mit Abdrück- und selbsttätiger Schließvorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Mai 1920 ab.
Fahrzeugtüren müssen bekanntlich möglichst rasch geöffnet und geschlossen werden können, dabei aber sicher -und dicht schließen. Infolgedessen zwängen sie sich gern im Türrahmen fest. Hieraus ist das Bedürfnis entstanden, festklemmende Türen durch eine Abdrüokvorrichtung ohne besondere Mühe zu !ösen sowie das Schloß selbsttätig beim Schließen der Türe in die Schließstellung einfallen zu lassen, "
Abdrückvorrichtungen sind an sich bekannt, ebenso Vorrichtungen, durch die das Schließmittel in seiner zurückgezogenen, d. h. in seiner Öffnüngsstellung festgehalten wird, schließlich auch Vorrichtungen, die den Verschhißriegel beim Schließen1 dier Türe selbsttätig in die Verschlußstelliung zurückschnappen lassen. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Schloß, das- alle drei Wirkungen in sich vereinigt, bei dem also weder eine besondere Abdrückvorrichtung noch eine Festhaltevorrichtung nötig ist. Das neue Schloß besitzt einen einzigen Riegel zum Verschluß, der durch entsprechende Formgebung die Festhaltung in der Öffnungsstellung selbsttätig auslöst und auch beim Klemmen die Abdrückvorrichtung antreibt.
In der Zeichnung zeigt Abb. 1 die Verschlußstellung, Abb. 2 die Öffnungsstellung;-in Abb. 3 ist die AbdrücksteMiung wiedergegeben.
In Abb. ι bedeutet α den Schloß riegel, der in das Schließblech h hineinragt, welches sich im Türrahmen c befindet. Der Türrahmen c besitzt eine Anschlagleiste d, an die sich die Türe e anlehnt. Der Schlbßkasten ist in der Zeichnung durch die Wände/, g, h angedeutet. Wird der Riegel er. zurückgezogen, um die Türe zu öffnen, etwa mittels der Türklinke oder eines Schlüssels, so nimmt er die Öffnungsstellung nach Abb. 2 ein. Hebt sich die Türe beim Öffnen von der AnscMagleiste d des Türrahmens ab, so wird durch die Aussparung i des Riegelte der Querriegel in mit den Ansätzen 0 und p freigegeben. Der Ansatz 0 schiebt sich, durch die Feder η angetrieben, in die Aussparung i. Klemmt die Türe, so kann der Querriegel ni'cht bewegt werden, weil er an der Anschl'aigleiste d anliegt. In diesem Falle muß der Riegel α noch weiter bis in die Stellung nach Abb. 3 zurückgezogen werden. Dadurch kommt der runde Ansatz oder Stift p an die Anlauffläche I der Aussparung k zu Hegen. Die schräge Anlauffläche I wirkt wie ein Keil, eine Nase oder ein Nocken und preßt den Querriegel 111 an die Anschlagleiste d kräftig an, so daß sich die Türe abhebt. Wird nunmehr die Klinke oder der Schlüssel locker gelassen, so schnappt der Riegel α zurück. Aber weil die Feder η den Ansatz 0 in der länglichen Aussparung i festhält, kann der Riegel α nur bis zur Stellung nach Abb. 2 zurückgehen. Er wird also in dieser Öffnungsstellung festgehalten.
Wird die offene Türe geschlossen, so legt sich der Querriegel m wieder gegen die Anschlagleiste d und wird in die Anfangslage, wie in Abb. 1, zurückgeschoben. Damit wird auch der Ansiatz 0 aus 'der Aussparung i des Riegels α zurückgenommen. Damit wird aber der Riegel α frei und schiebt sich selbsttätig in die Öffnung des Schließbleches b, womit die Türe geschlossen ist. Beim Schluß der Türe ist lediglich die Kraft der Feder·« zu überwinden, welche äußerst schwach ausgeführt werden kann.
Um die Abdrückvorrichtung möglichst kräftig wirken zu lassen, ist die schräge Anlauffläche I des Riegels ω mit geeigneter Steigung zu versehen. Je nachdem sie flacher oder steiler ausgeführt wird, ändert sich die Kraftwirkung beim Abpressungsgang der klemmenden Türe. Da die Klinke bereits durch ein Hebelwerk auf den Riegel· α wirkt, so ist in dieser Hebeliwirkung bereits eine Übersetzung vorhanden, die mit der vorerwähnten Keilwi'rkung der Anlauffläche/ des Riegels α erhebliche Kraftwirkungen ermöglicht.
Die schräge Anlauffläche I des Riegelsa kann kurvenartig ausgebildet werden, insbesondere kann sie auch kreisbogenartig gebildet sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Türschloß mit Abdruck- und selbsttätiger Schließvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem Hauptriegel (a) ein Querriegel (m) vorhanden ist, der zwei Ansätze (o, p) besitzt, deren einer (0) sich beim öffnen kraftschlüssig und selbsttätig an eine Gegenfläche (i) des Riegels (a) legt und diesen festhält, bis der Querriegel durch Schließen der Türe wieder entriegelt wird1, wodurch selbsttätig der Riegel α in das Schließblech einschnappt, während der zweite Ansatz (p) des Ouerriegels (m) beim Zurückziehen des Hauptriegels (a) loo zwecks Öffnens der Tür an eine schräge Anlauffläche (I) des Riegels gedrückt wird, die den Querriegel (m) gewaltsam nach außen verschiebt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920344005D 1920-05-11 1920-05-11 Tuerschloss mit Abdrueck- und selbsttaetiger Schliessvorrichtung Expired DE344005C (de)

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