DE19437C - Vorrichtung zur Sicherung von Thören, Fenstern etc. gegen Einbruch - Google Patents
Vorrichtung zur Sicherung von Thören, Fenstern etc. gegen EinbruchInfo
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- DE19437C DE19437C DENDAT19437D DE19437DA DE19437C DE 19437 C DE19437 C DE 19437C DE NDAT19437 D DENDAT19437 D DE NDAT19437D DE 19437D A DE19437D A DE 19437DA DE 19437 C DE19437 C DE 19437C
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- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B9/00—Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
- E06B9/01—Grilles fixed to walls, doors, or windows; Grilles moving with doors or windows; Walls formed as grilles, e.g. claustra
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 28. September 1881 ab.
Die auf der beiliegenden Zeichnung dargestellte Vorrichtung hat den Zweck, den
Dieben die Möglichkeit zu nehmen, sich durch Herausschneiden des Schlosses, Ausbohren der
Schliefsbleche oder Ausschneiden der Füllungen 11. s. w. einen Weg in das Innere von Wohnungen
zu bahnen. Dieser Zweck wird im vorliegenden Fall durch die Combination eines gegen die Anwendung von Nachschlüsseln durchaus
sicheren Schlosses mit einem aus Stahlstäben hergestellten Universalgitter erreicht. Durch
die unberufene Berührung sowohl des einen wie des anderen wird ein Alarmschufs abgefeuert,
der nicht allein den Dieben' einen so grofsen Schreck einjagen soll, dafs sie ihre
Arbeit im Stich lassen, sondern auch zur Alarmirung der Hausbewohner dienen soll.
In Fig. ι bis 11 der Zeichnung ist das für
den gedachten Zweck construirte Schlofs mit Zubehör dargestellt; Fig. 12 bis 21 zeigen
Einzelheiten, und Fig. 22 das Gitter und die Zusammengehörigkeit desselben mit dem Schlofs.
Fig. ι zeigt eine hintere Ansicht des Schlosses mit einem Schnitt durch den Alarmapparat, zugeschlossen
und abgefeuert.
Fig. 2 zeigt das Innere des Schlosses nach abgenommener Decke mit Hinweglassung der
in Fig. 3 punktirt gezeichneten, bekannten Zuhaltungen /, welche sich um den Stift /l
drehen, wenn das Schlofs zugeschlossen.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach C-D der Fig. i, wenn das Schlofs zugeschlossen und
gespannt ist.
Fig. 4 zeigt einen Schnitt nach E-F der Fig. i.
Fig. 5 zeigt einen Schnitt nach A-B der Fig. i, wenn das Schlofs zugeschlossen und
abgefeuert ist.
Fig. 6 zeigt den Zwischenmechanismus zum Abfeuern durch die blinde Zuhaltung.
Fig; 7 bis 8 zeigen eine Vorderansicht und einen Schnitt durch das Schliefsblech. Das
Schliefsblech ist aufserdem in den Fig. 2, 3 und 5 im Schnitt in verschiedenen Stellungen
gezeigt.
Fig. 9 bis 11 zeigen den Schlüssel in der
Seitenansicht, im Längenschnitt und in der Vorderansicht.
Fig. 12 zeigt eine Vorderansicht des Riegels nach abgenommener Schlufsplatte, Fig. 17.
Fig. 13 zeigt eine Hinteransicht des Riegels.
Fig. 14 zeigt eine Ansicht des Riegels, vom Kopf desselben aus gesehen.
Fig. 15 zeigt eine Ansicht des Riegels, vom
Schaft desselben aus gesehen..
Fig. 16 zeigt einen Schnitt nach G-H durch den Riegel, Fig. 12.
Fig. 17 zeigt die abgenommene Schlufsplatte.
Fig. 18 zeigt die Feder C mit Nase c.
i. Das Schlofs.
Dasselbe ist in der vorliegenden Ausführung als Kastenschlofs angeordnet. Der Deutlichkeit
und Uebersichtlichkeit wegen ist in den Figuren der Zeichnung der Umschweif und die Decke
fortgelassen; dieselben sind ebenso wie die in Fig. 3 punktirt gezeichneten Chubb'sehen Zuhaltungen
f als bekannt vorausgesetzt und unterscheiden sich in nichts von den bisher gebräuchlichen
Theilen gleichen Namens. Das Schlofs als solches besteht aus:
a) dem in der Zeichnung nicht besonders benannten Schlofsblech, auf dem sämmtliche
andere Theile mittelbar und unmittelbar montirt sind;
b) dem aus dem Schaft e mit Steg e1 und
dem Kopf B bestehenden Riegel B mit Feder C, welch letztere zur Auslösung des Alarmapparates
dient;
c) zwei Gruppen von Zuhaltungen, von denen die eine mit I, II, III, IV bezeichnete dazu
dient, den Riegel in seiner jedesmaligen Stellung festzuhalten und aufserdem noch den
Alarmapparat in Thätigkeit zu setzen, während die andere, mit / bezeichnete, in der Fig. 3
punktirt angedeutete, als Chubb'sehe Zuhaltungen
als bekannt vorauszusetzen sind und deshalb nicht näher erwähnt werden;
d) einer sogenannten blinden Zuhaltung d mit falschem Angriff d\ welche bei Anwendung
eines falschen Schlüssels zur Auslösung des Alarmschusses dient;
e) dem Riegelstift bl, welcher in Fig. 2 punktirt
gezeichnet ist;
f) dem Schlüsseldorn b2, der in einem
Kloben P befestigt ist;
g) einem Kasten <5>4 zur Aufnahme der Zuhaltungen
I, II, III, IV, welcher auf die Aufsenseite des Schlofsbleches aufgeschraubt ist;
h) einem flachen Führungsstift b" zur Führung
der Zuhaltungen I, II, III, IV;
i) den zur Inthätigkeitsetzung vorbemerkter Theile dienenden Federn und Schrauben.
2. Der Schlüssel.
Die Eigenthümlichkeiten dieses in den Fig. 9 bis 11 gezeichneten Schlüssels gehen aus der
Zeichnung genügend klar hervor; zu bemerken ist nur, dafs der vordere, lose Bart k sich
gegen den hinteren, festen Bart fcl nur dann
drehen läfst, wenn sich beide berühren, wenn also die Wirkung der Feder / so weit aufgehoben
ist, dafs der Stift m in die ringförmige Nuth η eintritt; Hauptsache ist, dafs nur bei
Anwendung des richtigen Schlüssels die für die Alarmabgabe bestimmten, noch näher zu beschreibenden
Theile intact bleiben und das Schliefsen und Oeffnen des Schlosses geräuschlos
vor sich gehen kann.
Das Schlofs functionirt wie folgt: Wenn man den Schlüssel in das Schlofs hineinsteckt, so
drückt der bewegliche Bart k zunächst die Zuhaltungen I, II, III, IV so weit zurück, bis
dieselben, abhängig von den Einschnitten auf der vorderen Seite des Bartes k, den Steg e1
des Riegelschaftes frei lassen und der Bart k auf der Sohle des Schlüsseldornes aufsitzt;
schiebt man nun den Schlüssel noch weiter in das Schlofs hinein, so nähert sich der lose
Bart k dem festen Bart kl, bis sich beide be-.
rühren; in diesem Moment ist auch der Stift m in die ringförmige Nuth n, Fig. 10, getreten
und gestattet nun ein Drehen des Schlüssels mit dem festen Bart kx um den losen Bart k
und somit ein beliebiges Schliefsen und Oeffnen des Schlosses, indem der Riegel wie gewöhnlich
durch den Bart kl vor- und zurückgeschoben
wird.
Die Anordnung und die Functionen der Zuhaltungen I, II, III, IV sind, aus den Fig. 1
bis 4 ersichtlich, folgende: Dieselben sind in dem auf die Aufsenseite des Schlofsbleches aufgeschraubten Kasten bi, Fig. 1, 3 und 4, verschiebbar
angeordnet und werden durch den flachen Stift bb in demselben festgehalten und
in ihrer Bewegung begrenzt, Fig. 2 und 3; sie umfassen den Steg e1 des Riegelschaftes e
mittelst der beiden Ausschnitte e* e%, je nachdem
das Schlofs geöffnet oder geschlossen ist. Sobald nun die Zuhaltungen bei der Anwendung
des richtigen Schlüssels zurückgedrückt werden, tritt der Steg e1 aus dem Ausschnitt e""
oder e3 heraus und kann in dem die Ausschnitte e2 und e3 theilenden Schlitz hin- und
herbewegt werden, wie es die Richtung des Schliefsens bedingt. Wird hingegen durch Anwendung
eines falschen Schlüssels oder sonstiger Sperrwerkzeuge die eine oder die andere der
Zuhaltungen I, II, III, IV ein -wenig zu weit zurückgedrückt, so umfafst dieselbe den Steg ex
von der anderen Seite, und die Möglichkeit, den Riegel zu bewegen, ist ausgeschlossen,
Fig. 3. Die Bewegung der blinden Zuhaltung bei Anwendung des richtigen Schlüssels ist die,
dafs sie, wie gewöhnlich durch den Schlüsselbart k' gehoben, um die Schraube d3 schwingend,
sich so weit hebt, um den Winkelhebel di, Fig. 6, welcher sich senkrecht gegen den Schlofskasten
um einen festen Drehpunkt dreht, frei zu machen und dann, der Bewegung des Riegels folgend, vor- oder rückwärts geht.
In der gezeichneten Endstellung des langen Loches d2 wird die Zuhaltung durch die
Feder dh gehalten.
Die aus den Fig. 1, 2', 3, 4, 5 und 12
bis 18 hervorgehenden Eigenthümlichkeiten des Riegels finden ihren wesentlichsten Punkt in
der Anordnung der Feder C in demselben. Wie die Feder C in dem Riegel angeordnet,
ist aus der Zeichnung klar ersichtlich; dieselbe hat auf die Functionen des Schlosses an sich
keinen Einflufs, und wie und wann dieselbe zur Auslösung des Alarmschusses beiträgt, wird
weiter unten gesagt werden.
3. Der Alarmapparat und die Zusammengehörigkeit mit dem Schlofs.
In der Fig. 1 ist die Detailconstruction des Alarmapparates gezeigt; derselbe besteht im wesentlichen aus dem Federgehäuse A, welches auf dem Schlofskasten befestigt ist, dem Nadelbolzen a, der Stange mit dem Abzug a1 und dem für die Aufnahme der Zündpille bezw.
In der Fig. 1 ist die Detailconstruction des Alarmapparates gezeigt; derselbe besteht im wesentlichen aus dem Federgehäuse A, welches auf dem Schlofskasten befestigt ist, dem Nadelbolzen a, der Stange mit dem Abzug a1 und dem für die Aufnahme der Zündpille bezw.
Ladung bestimmten Hohlkörper α2; der Hohlkörper λ2 ist in dem Kloben as befestigt, der
fest mit dem Schaft e des Riegels B verbunden ist, Fig. 5, so dafs die Zündpille bei geöffnetem
Schlofs nie mit der Zündnadel in Berührung kommen kann. Die Spannung des Apparates
geschieht in der Weise, dafs man bei zurückgezogenem Riegel mittelst eines passenden Instrumentes
den Nadelbolzen α so weit zurückdrückt, bis der Abzug a1 in die Rast des Nadelbolzens
einschnappt; ist dies geschehen und der aus as
herausnehmbare Hohlkörper a2 nach Abschrauben der Ueberfallmutter entsprechend geladen, so
schliefst man das Schlofs zu, und der Alarmapparat tritt bei der leisesten Berührung des
Hebels al, Fig. i, 2, 4 und 5, und damit verbundenen
Bewegung des Abzuges in Thätigkeit.
Die Wirkung des Hebels «4 auf den Abzug
besteht darin, dafs das an dem Hebel «4 befestigte
Plättchen as um den Punkt ο schwingend
gedacht, bei jeder Bewegung des unteren Theiles des Hebels α4 nach dem Schlofsblech
zu einen Zug auf die Stange des Abzuges ausübt und die Auslösung des Bolzens a1 bewirkt.
.Hervorgebracht wird diese Wirkung:
a) wenn mit einem falschen Schlüssel oder Sperrhaken die eine oder die lindere der Zuhaltungen
I, II, III, IV so weit zurückgedrückt wird, dafs dadurch der Daumen b mit dem
Hebel «4 in Berührung kommt; b drückt dabei
den Hebel <z4 nieder, und letzterer zieht durch a5
den Abzug «' zurück, Fig. 1, 3 und 4;
b), wenn infolge der noch näher zu beschreibenden Eigenthümlichkeiten des Schliefsbleches
die in den Riegel B eingelassene Feder C so viel Spielraum erhält, dafs die an
derselben befindliche kleine Nase c durch den Schlitz c1 des Schlofsbleches treten und auf
den Hebel «4 drücken kann, Fig. 4 und 5 ;
c) wenn man bei dem Versuch, das Schlofs mittelst Nachschlüssels zu öffnen, an den
falschen Angriff d1 der Zuhaltung d drückt, so
bewegt sich die Zuhaltung in dem langen Loch d2 auf der Schraube d3 rückwärts und
nimmt den in Fig. 6 näher gezeichneten Winkelhebel di mit, so dafs dessen langer Arm an
den Hebel <z4 stöfst und dadurch die Auslösung
des Schusses bewirkt, Fig. 2 und 4;
d) wenn man beim Herausschneiden einer Thürfüllung auf das an der Innenseite der Thür
befestigte, in Fig. 12 bis 21 gezeichnete Gitter
stöfst und in dem Bestreben, dasselbe zu entfernen, abzubiegen oder durchzufeilen, irgend
welche Bewegung mit demselben macht, so wird dadurch, dafs der Abzug des Alarmapparates
mit irgend einem Punkte des Gitters in feste Verbindung gebracht wird, der Schilfs
ausgelöst.
4. Das Gitter.
Das in Fig. 2 2 gezeichnete Gitter wird an der Innenseite der Thür in passender Weise durch Schrauben oder Vorreiber derart befestigt, dafs die Befestigungsstellen nur dann zugänglich sind, wenn man das Gitter zusammenschiebt, wenn dasselbe also eine Bewegung macht, durch welche mittelst der festen Verbindung zwischen Gitter und dem Abzug des Alarmapparates der letztere in Thätigkeit gesetzt wird. Aus der Construction des Gitters (Nürnberger Scheere) resultirt die gleiche Be-wegung aller ähnlichen Punkte innerhalb desselben, und die Verbindung desselben mit dem Alarmapparat des Schlosses läfst sich durch eine einfache Hebelanordnung leicht herstellen und bleibt ganz von der Bestimmung durch die örtlichen Verhältnisse abhängig. Im vorliegenden Fall ist das Gitter bei y fest mit der Schiene / verbunden und bedeckt in der gezeichneten Stellung die Befestigungsstellen der Schiene p an der Thür bei χ und x1; will man zu diesen Befestigungsstellen gelangen, so mufs man das Gitter etwas zusammendrücken, was zur Folge hat, dafs dasselbe sich in hierzu angeordneten Schlitzen in p aufwärts verschiebt; gleichzeitig entfernt sich aber auch der Befestigungspunkt der zwischen Gitter und Schlofs hergestellten Verbindung von letzterem und bewirkt hierdurch das Auslösen des Alarmschusses. Ganz ähnlich verhält es sich, wenn man das Gitter gewaltsam abbiegen oder durchfeilen etc. will.
Das in Fig. 2 2 gezeichnete Gitter wird an der Innenseite der Thür in passender Weise durch Schrauben oder Vorreiber derart befestigt, dafs die Befestigungsstellen nur dann zugänglich sind, wenn man das Gitter zusammenschiebt, wenn dasselbe also eine Bewegung macht, durch welche mittelst der festen Verbindung zwischen Gitter und dem Abzug des Alarmapparates der letztere in Thätigkeit gesetzt wird. Aus der Construction des Gitters (Nürnberger Scheere) resultirt die gleiche Be-wegung aller ähnlichen Punkte innerhalb desselben, und die Verbindung desselben mit dem Alarmapparat des Schlosses läfst sich durch eine einfache Hebelanordnung leicht herstellen und bleibt ganz von der Bestimmung durch die örtlichen Verhältnisse abhängig. Im vorliegenden Fall ist das Gitter bei y fest mit der Schiene / verbunden und bedeckt in der gezeichneten Stellung die Befestigungsstellen der Schiene p an der Thür bei χ und x1; will man zu diesen Befestigungsstellen gelangen, so mufs man das Gitter etwas zusammendrücken, was zur Folge hat, dafs dasselbe sich in hierzu angeordneten Schlitzen in p aufwärts verschiebt; gleichzeitig entfernt sich aber auch der Befestigungspunkt der zwischen Gitter und Schlofs hergestellten Verbindung von letzterem und bewirkt hierdurch das Auslösen des Alarmschusses. Ganz ähnlich verhält es sich, wenn man das Gitter gewaltsam abbiegen oder durchfeilen etc. will.
5. Das Schliefsblech.
Dasselbe ist für. die schon weiter oben unter b) gedachte Alarmabgabe von Wichtigkeit; es besteht im wesentlichen aus folgenden Theilen:
Dasselbe ist für. die schon weiter oben unter b) gedachte Alarmabgabe von Wichtigkeit; es besteht im wesentlichen aus folgenden Theilen:
a) den beiden von einander unabhängigen Theilen g1 und g2, deren bestimmte Formen
aus den Fig. 3, 5, 7 und 8 deutlich zu erkennen sind, und dem eigentlichen kastenförmigen
Theil g, welcher, den Riegelkopf umschliefsend, fest mit dem Theil ^2 verbunden
ist, Fig. 2, 3, s und 8;
b) der Deckplatte h, welche, in den langen Löchern i1 i2 P z4 verschiebbar, mittelst Schrauben
auf g2 befestigt ist."
Die Einwirkung des Schliefsbleches auf die Alarmabgabe bei gewaltsamen Oefmungsversuchen
des Schlosses hängt davon ab, dafs man der in dem Riegel B angeordneten Feder C
so viel Spielraum innerhalb des Schliefsbleches verschafft, dafs die Nase c in oben beschriebener
Weise auf den Hebel a* wirken kann. Zu diesem Zweck befestigt man die beiden Theile gl
und ^2, unabhängig von einander, so neben einander
an der Thürzarge etc., dafs beide ein Ganzes bilden; hierauf schraubt man die Deckplatte
h auf g2 fest und erhält nun das in Fig. 7 in der Vorderansicht gezeichnete Schliefsblech.
Wie die Theile g1 und g2 neben einander
liegen, ist durch punktirte Linien ge-
zeichnet, ebenso wie der kastenförmige Theil g
den Riegelkopf B mit der Feder C umfafst. Die hakenförmige Oeffnung in g2 springt in
ihrem langen Theil so weit hinter die Deckplatte h zurück, dafs, wenn durch heftiges
Ziehen an der Thtir die Deckplatte h in den langen Löchern P z'2 z'3 z* auf ^2 verschoben
wird, Fig. 8, der punktirt gezeichnete freie
Raum vor g' entsteht und der Feder C erlaubt,
aus dem Riegel B herauszutreten. Der kurze Theil der hakenförmigen Oeffnung in g"1 dient
zur Aufnahme des zu einem zungenförmigen Haken verlängerten Theiles g1. In der in Fig. 7
gezeichneten Stellung verhindert der zungenförmige Haken von gl ein Heraustreten der
Feder C aus dem Riegelkopf; sobald man indessen den Theil g2 mit Kasten g und Deckplatte
h durch Herausbohren entfernen will, geht der Haken g1 in g2 und in dem Ausschnitt
A1 der Deckplatte h zurück und läfst
vor sich den freien Rauni entstehen, der nöthig ist, damit die Feder C aus dem Riegelkopf
heraustreten kann. Der Theil g ist deshalb kastenförmig, damit man von aufsen in keiner
Weise die Thätigkeit der Feder C beeinflussen kann.
Claims (2)
1. Zur Sicherung von Thüren und Fenstern gegen Einbruch die Combination eines mit
einer Alarmvorrichtung versehenen Schlosses mit einem auf der Innenseite der Thür oder
des Fensters gelegenen beweglichen Gitter.
2. An Alarmschlössern die in der Zeichnung mit I, II, III, IV bezeichneten Zuhaltungen
zur Arretirung des Riegels urid zum Auslösen der Alarmvorrichtung.
An Alarmschlössern:
An Alarmschlössern:
a) die Anwendung des mit einer Feder C versehenen Riegels B,
b) die Anwendung der blinden, auf dem Riegel verschiebbaren und drehbaren
Zuhaltung d mit dem falschen Angriff dl und die Verbindung derselben mit dem
Winkelhebel d\
Die Anwendung des Daumens b zum Auslösen des Alarmapparates bei Anwendung
eines falschen Schlüssels durch Einwirkung des letzteren auf die Zuhaltungen I, II, III, IV.
Die Anwendung des Schliefsbleches g, bei welchem sich die hinter der Deckplatte h
befindlichen Theile g1 und g2 unabhängig
von der letzteren und von einander verschieben lassen und bei welchem der kastenförmige
Theil g fest mit g"1 verbunden ist.
Der gleichzeitig als Dreh- und Stechschlüssel dienende Schlüssel, bestehend aus dem
festen Bart kx und dem in der Schlüsselhöhlung verschiebbaren und in gewisser
Stellung drehbaren, losen Bart k in Verbindung mit der Feder /, der Nuth η und
dem Haltestift m.
Die Anwendung des Hebels β4, des Winkelhebels
d^ und die Combination derselben
mit den Zuhaltungen I, II, III, IV, mit dem Riegel B mit der Feder C, mit der blinden
Zuhaltung d, mit dem Daumen b, mit dem Schliefsblech g und dem unter 6. beanspruchten
Dreh- und Stechschlüssel.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19437C true DE19437C (de) |
Family
ID=296249
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT19437D Active DE19437C (de) | Vorrichtung zur Sicherung von Thören, Fenstern etc. gegen Einbruch |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19437C (de) |
-
0
- DE DENDAT19437D patent/DE19437C/de active Active
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