DE259986C - - Google Patents
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- DE259986C DE259986C DENDAT259986D DE259986DA DE259986C DE 259986 C DE259986 C DE 259986C DE NDAT259986 D DENDAT259986 D DE NDAT259986D DE 259986D A DE259986D A DE 259986DA DE 259986 C DE259986 C DE 259986C
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- Germany
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- trap
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- door
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B63/00—Locks or fastenings with special structural characteristics
- E05B63/18—Locks or fastenings with special structural characteristics with arrangements independent of the locking mechanism for retaining the bolt or latch in the retracted position
- E05B63/20—Locks or fastenings with special structural characteristics with arrangements independent of the locking mechanism for retaining the bolt or latch in the retracted position released automatically when the wing is closed
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
259986 KLASSE 68 a. GRUPPE
EUGEN DECHAMPS in NÜRNBERG.
Schloß mit einer in der Offenlage festgehaltenen Falle.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Fallenschloß, dessen Falle in der Offenlage durch eine
Klinke zurückgehalten und beim Zuschlagen der Tür selbsttätig ausgelöst wird.
Selbstschließende Fallenschlösser dieser Art sind bekannt, doch haben dieselben den Nachteil, daß beim Zuschlagen einer damit versehenen Tür stets ein starkes Geräusch auftritt. Die bisher bekannten Vorrichtungen an Schlössern zur Vermeidung von Türgeräuschen sind nicht geeignet, das beim Schließen von Türen mit selbsttätigen Fallenschlössern entstehende Geräusch zu beseitigen, da sie entweder das Schließen der Tür verhindern, wie Anschläge mit Gummipuffern, oder lediglich das Geräusch beseitigen, welches bei geschlossener Tür entstehen kann, wie an der Falle angebrachte Federn und verengte Schließbleche.
Die Erfindung bzweckt, bei selbstschließenden Fallenschlössern alle Geräusche zu vermeiden, welche sowohl beim Schließen der Tür wie auch bei geschlossener Tür auftreten können.
Selbstschließende Fallenschlösser dieser Art sind bekannt, doch haben dieselben den Nachteil, daß beim Zuschlagen einer damit versehenen Tür stets ein starkes Geräusch auftritt. Die bisher bekannten Vorrichtungen an Schlössern zur Vermeidung von Türgeräuschen sind nicht geeignet, das beim Schließen von Türen mit selbsttätigen Fallenschlössern entstehende Geräusch zu beseitigen, da sie entweder das Schließen der Tür verhindern, wie Anschläge mit Gummipuffern, oder lediglich das Geräusch beseitigen, welches bei geschlossener Tür entstehen kann, wie an der Falle angebrachte Federn und verengte Schließbleche.
Die Erfindung bzweckt, bei selbstschließenden Fallenschlössern alle Geräusche zu vermeiden, welche sowohl beim Schließen der Tür wie auch bei geschlossener Tür auftreten können.
Erreicht wird dieser Zweck durch eine auf einem mit schalldämpfender Hülle umkleideten
Bolzen geführte Falle, die am Kopfe eine aus schalldämpfendem Stoff bestehende Rolle trägt,
in Verbindung mit einem verengten Schließblech bekannter, Art und einer Sperrklinke, die
mittels einer Stellschraube so eingestellt werden kann, daß die Auslösung der Falle in dem
Augenblicke erfolgt, wo die Fallenrolle das Schließblech berührt. Dadurch bremst die
Rolle am Fallenkopfe die lebendige Kraft der zugeworfenen Tür ab, so daß sie nicht auf den
Rahmen aufschlägt. -
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt:
Fig. i. einen Aufriß des Schlosses,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie· A-B der Fig. i.
Die Falle 1 ist auf einem mit elastischem Material umkleideten Bolzen 2 geführt und steht
unter dem Einfluß der Feder 3.· Der Fallenkopf trägt eine Rolle 4 aus elastischem
Material bzw. eine mit diesem Material umkleidete Rolle. Anschläge 5 und 6 dienen zur
Begrenzung des Ausschlages des unter Federdruck stehenden Armes 7 der Drückernuß 8.
Der Anschlag 5 trägt eine elastische Platte. An dem Gehäuseblech 16 ist in bekannter
Weise eine durch eine Aussparung 9 des Stulps ragende Klinke gelagert, -deren aus dem Stülp
herausragendes Ende 13 eine Stellschraube 12 trägt. Das andere Ende 18 der Klinke steht
unter der Einwirkung einer Feder 11 und ragt in den Bereich der am unteren Rande mit einer
Aussparung 14 versehenen Falle. 15 ist ein in der Falle zwangläufig und längsverschiebbar geführter
Riegel, gegen den sich der Arm 7 der Nuß 8 beim Drehen anlegt, so daß die Falle zurückgedrängt wird. Durch einen in Führungen
der Wand 16 längsverschiebbaren, mit einem nicht dargestellten Miniaturschloß beliebiger
Art in Verbindung stehenden Riegel 17 kann der Riegel 15 aus der Falle entfernt und somit das
Schloß gegen unbefugtes Öffnen gesichert werden. Diese Verriegelung gehört jedoch nicht
zur vorliegenden Erfindung.
Wenn beim Öffnen der Tür die Aussparung 14 der Falle 1 vor den Klinkenarm 18 gelangt, legt
sich in bekanrter Weise dessen Ende in die Aussparung 14 ein, und die Falle kann nicht
zurückspringen. Die Stellschraube 12 des Klinkenarmes 13 wird derart eingestellt, daß
sie gegen den Türrahmen schlägt und die Falle auslöst, wenn die Rolle 4 auf das Schließblech
auftrifft. Die Falle schnellt dann vor, wenn die elastische Rolle 4 auf die Kante der Schließblechöffnung
auftrifft, worauf sie sich in diese einschiebt und unter dem Einfluß der Feder 3
darin festklemmt. Die Tür schließt sich somit ohne das geringste Geräusch, und da die Rolle 4
in der Schließblechöffnung festgeklemmt ist, also feststeht, ihr Durchmesser aber größer ist
als die Dicke der Falle, so kommt diese an keiner Stelle mit den Kanten der öffnung in
Berührung, ein Klappern der Tür ist also ausgeschlossen.
Bei besonders schweren Türen können zur Entlastung der Falle bei schnellem oder gewaltsamem
Schließen am Türrahmen Puffer angeordnet sein.
Vorteilhaft findet das beschriebene Schloß auch an Fenstern Verwendung, da ein wiederholtes
Auf- und Zuschlagen offener, nicht gesicherter oder durch Sturm losgerissener Fenster
unmöglich ist und infolge des elastischen Schließens die Scheiben nicht zertrümmert
werden
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Schloß mit einer in der Offenlage festgehaltenen Falle, gekennzeichnet durch eine auf einem mit schalldämpfender Hülle umkleideten Bolzen (2) geführte Falle (1), die am Kopfe eine aus schalldämpfendem Stoff bestehende, seitlich und vorn vorstehende, bei zurückgezogener Falle wenig aus dem Stülp vortretende und kurz vor dem Einschnappen der Falle in das Schließblech mit diesem in Berührung tretende Rolle (4) trägt, in Verbindung mit einem verengten Schließblech bekannter Art und einer Sperrklinke, die mittels einer Stellschraube (12) derart eingestellt werden kann, daß die Auslösung der Falle in dem Augenblick erfolgt, wo die Fallenrolle das Schließblech berührt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE259986C true DE259986C (de) |
Family
ID=517662
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT259986D Active DE259986C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE259986C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2713267A1 (fr) * | 1993-12-01 | 1995-06-09 | Rongeat Jean Pierre | Serrure à enclenchement automatique du pène demi tour, sans contact initial avec le bâti ou la gâche. |
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- DE DENDAT259986D patent/DE259986C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2713267A1 (fr) * | 1993-12-01 | 1995-06-09 | Rongeat Jean Pierre | Serrure à enclenchement automatique du pène demi tour, sans contact initial avec le bâti ou la gâche. |
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