DE38866C - Thürhemmung mit Zuschlagfeder - Google Patents

Thürhemmung mit Zuschlagfeder

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DE38866C
DE38866C DENDAT38866D DE38866DA DE38866C DE 38866 C DE38866 C DE 38866C DE NDAT38866 D DENDAT38866 D DE NDAT38866D DE 38866D A DE38866D A DE 38866DA DE 38866 C DE38866 C DE 38866C
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DE
Germany
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door
spring
lever
escapement
nose
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT38866D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. FISCHER und S. MEISTER in Koblenz
Publication of DE38866C publication Critical patent/DE38866C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F5/00Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers
    • E05F5/02Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers specially for preventing the slamming of swinging wings during final closing movement, e.g. jamb stops
    • E05F5/027Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers specially for preventing the slamming of swinging wings during final closing movement, e.g. jamb stops with closing action

Landscapes

  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. März 1886 ab.
Beim Oeffhen der Thür wird eine an derselben befestigte Spiralzuschlagfeder um ungefähr 3/4 Umdrehung gespannt.
Beim Wiederzuschlagen wird die Thür durch eine am Thürrahmen befestigte Hemmung kurz vor dem Schlufs gehemmt, so dafs ein Anprall nicht stattfindet, sondern die Thür bufferartig ein wenig zurückfährt, wobei die Zuschlagfeder wieder mehr angespannt wird. Dann erst geht die noch nicht zum Schliefsen gekommene Thür geräuschlos und sicher zu; beim gewöhnlichen Zugehen ohne Windstofs wird die Thür auf ihrem Wege nicht gehemmt und schliefst sich langsam und sicher zu.
Die Federspannung wird regulirt, d. h. die Wirkung der Zuschlagfeder auf die Thür ist am schwächsten bei halb geöffneter Thür und am stärksten, wenn die ThUr zum Schlufs kommt. Bewirkt wird dies durch ein eigenartiges Hebelwerk, welches auch das weitere Oeffnen der Thür ermöglicht.
-R ist der Thürrahmen, c ist die Thür in geschlossener Stellung, ρ das Thürband oder der Drehpunkt der Thür. c2 C3 C4 und C5, Fig 1, zeigen die Thür verschieden geöffnet und in verschiedener Stellung offen. Das Zuschlagfedergehäuse O1 nebst Feder b ist auf der Thür c angeschraubt. Auf dem Dorn e, in welchen die Feder b unten eingehakt ist, sitzt eine Scheibe h mit Stellschraube g, wodurch die Feder regulirt werden kann, und das Hebelwerk α α, welches mit dem zur Thürhemmung dienenden Hebel Z1 verbunden ist. Die Zeichen Z1Z2Z3 und bb cc ddee zeigen die Stellungen des Hebelwerkes bei den verschiedenen Thürstellungen. Hebel Z1 ist mit dem Bolzen ^2 drehbar verbunden und die Anschlagplatte ^1 ist am Thürrahmen angeschraubt. Fig. 3 zeigt schematisch mit den Buchstaben aa ee bb cc und dd die Federspannung fx /2 /3 /4 und /5 bei den verschiedenen Thürstellungen c C2 C3 C4 und C5.
Fig. 4 ist eine Ansicht des Federgehäuses O1, theilweise aufgedeckt, b ist die Spiralzuschlagfeder, e der Dorn, auf dem sie sitzt; zwischen beiden ist zur Vermeidung von Reibungen ein Stück Rohr H1 über den Dorn e gesteckt (s. auch Fig. 3 und 5). In beiden Figuren stellt h die auf dem Dorn e zu befestigende Regulirscheibe dar, welche Schraubenlöcher hat, um eine beliebige Spannung der Feder b durch Verstellen des Hebels Ci1 mittelst Schraube g zu bewirken. Der Hebel <2, ist auf dem Dorn e verstellbar aufgeschraubt und dreht sich mit der Feder b bei wenig geöffneter ThUr mit viel gröfserer Geschwindigkeit, als bei mehr geöffneter Thür, die Spannkraft der Feder b ist daher bei geschlossener Thür in Thürstellung c und Hebelstellung a a kräftiger, als in Thürstellung C4 und Hebelstellung e e.
Die Feder b wird gespannt und gelöst im Verhältnifs zu den Winkeln, wie sie in allen Stellungen der Thür mit den Ziffern 1, 2, 3 und 4 markirt sind.
Die Zuschlagfeder b in Fig. 4 und 1 wird beim Auf- und Zugehen der Thür durch die Drehpunkte des Federdornes e und Bolzens ^2 der Thürhemmung z't regulirt; denn beim Aufgehen der Thür rücken diese Drehpunkte e und ^2 immer mehr von einander, die Feder b wird immer mehr gespannt, aber die Hebel-
kraft der Feder b wird bis zur Thürstellung C4 und Hebelstellung cc noch mehr vermindert, als die Feder b gespannt wird. Beim Zugehen der Thür löst sich die Feder b und die Hebelkraft wird durch das immer nähere Zusammenrücken der Drehpunkte des Federdornes e und Bolzens |2 immer stärker, so dafs die Feder b in Thürstellung c und C3 in Hebelstellung α α und bb kräftiger wirkt, als in Thürstellung c4 und in Hebelstellung cc, und die kräftigste Wirkung der Feder b ist in Thürstellung C5 und Hebelstellung dd.
Der Hebel (Z1 trägt eine excentrisch verstellbare Anschlagschraube s, damit die Hebel U1 und <z2 in Stellung atz, bb und cc einen einzigen Hebel bilden; in dieser Stellung geht die Thür geräuschlos zu, dagegen in Stellung ee und dd können sich die Drehpunkte der Zuschlagfeder b, Hebel α α und Hemmung I1 in eine Linie stellen; die Hebelstellung bei ee bewirkt ein bufferartiges Wiederaufgehen der Thür, wenn dieselbe wie in Hebelstellung dd zu weit geöffnet oder durch Windstofs zugeschlagen wird. Diese Hebel λ a und iL können länger sein oder noch ein kurzer Hebel wie <z, kann eingeschaltet werden, um die Zuschlagfeder auch bei breiteren Thüren bis zur Mitte der ThUr anschrauben zu können, oder um den Widerstand schwerer Thüren zu überwinden; der Hebel (X1 kann kürzer sein, um ein stärkeres bufferartiges Aufgehen der Thür zu bewirken. Der die ThUrhemmung bewirkende Hebel z, ist hohl und enthält eine Feder Ar1, Fig. 2, welche sowohl drehend als auch schiebend auf den mit der Nase | im Schlitze^ geführten Riegel χ wirkt und durch X2 regulirt werden kann; die Nase | dieses Rieges χ wird bei m wirksam; denn beim Oeffnen der Thür wird die Nase an dem schräg zulaufenden Theil m der Platte |( in die Erbreiterung nach η hingeschoben und, durch ihre Feder genöthigt, eingehakt. Geht die Thür wieder zu durch Windstofs, oder weil zu weit geöffnet, wie in Hebelstellung dd, so stöfst die Nase an den Vorsprung ν der Platte I1 an, und die Nase | kann bei geringer Federspannung nicht weichen, sondern hält den Hebel j, in dieser Stellung z2 fest. Die beiden gebogenen Hebel α α in Stellung bb erleiden eine die Zuschlagfeder b mehr spannende Streckung und nehmen die Hebelstellung ee ein; es wird die Thür dadurch beim Zugehen gehemmt, sie erreicht nicht den Rahmen, sondern die Stellung C2, und wird, durch die Zuschlagfeder b genöthigt, wieder nach C3 zurückgehen, während die Hebel a a die Stellung b b einnehmen.
Dadurch wird die Hemmung der Nase | des Riegels χ bei ν aufgehoben, sie gleitet ab in Stellung ||, der Hebel I1 wird in Stellung z2. frei und stellt sich in Stellung I1 und die gebogenen Hebel wieder in α α, die Zuschlagfeder b, Fig. 4, ist frei zum Wirken für ruhigen Thürschlufs.
Um das Geräusch des zurückschiefsenden Riegels χ zu vermeiden, wird ein Gummistück, welches nicht gezeichnet ist, angebracht; statt des schräg zulaufenden Theiles m in Platte I1 kann auch ein kleiner Hebel zum Verschieben des Riegels χ an der. Nase | und Platte |, angebracht werden.
Fig. 6 zeigt eine abgeänderte Form des Hemmungshebels Z1; derselbe ist hier von Flacheisen mit Führungsschlitz, am feststehenden Bolzen |3 verschiebbar, und bewirkt in Verbindung mit einer gleichen Platte I1 dasselbe wie der cylindrische Hebel Z1 in Fig. 1, wie er auch durch den Bolzen |3, Drehung und Schiebung zulassend, befestigt ist. Dieser flache Hebel Z1 erhält statt des Riegels χ mit Nase | (wie in Fig. 2) einen feststehenden Anschlagstift |4, Fig. 6.
Bei a.ä ist die Verbindung mit den Hebeln U1 und a2 die gleiche wie bei dem cylindrischen Hebel I1 in Fig. 1 und 4. Beim Aufgehen der Thür verschiebt sich der flache Hebel Z1 durch den Anschlagstift |4 am schräg zulaufenden Theil m der Platte I1, wie in Fig. 1, und wird an dem Bolzen |3, genöthigt durch eine in der gezeichneten Pfeilrichtung hin drückende Feder, in der Erbreiterung des Schlitzes eingehakt. Beim Zuschlagen der Thür stöfst der Anschlagstift ^4 an den Vorsprung ν an bei |r Der Hebel Z1 wird dadurch ausgehakt, durch die Spannung der Zuschlagfeder b bei |3 und Vorsprung || aus der Platte I1 herausgeschoben, und die Thür schliefst sich geräuschlos, wie schon beschrieben.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Thürhemmung, bestehend aus dem um |2 drehbaren, geschlitzten Hebel Z1 nebst Riegel χ X2, Nase | und der auf Zug
• und Drehung wirkenden Feder X1 in Verbindung mit der darüber liegenden, am ThUrrahmen festgeschraubten Platte |1; deren Vorsprung m und Einschnitt ν zur Führung bezw. Hemmung der Nase | dienen.
2. Die gelenkige Verbindung des vorerwähnten Hebels i1 mit der an der Thür befestigten Zuschlagfeder b durch die Hebel Ci1Ci2, deren gegenseitige Winkelstellung beim Schlufs und nahe vor dem Schlufs der Thür durch den Anschlagstift s begrenzt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT38866D Thürhemmung mit Zuschlagfeder Expired - Lifetime DE38866C (de)

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